Schlagwort-Archive: Unterhalt

Zitat des Tages

Wenn Feministinnen davon reden, dass sie einen “safe space” haben wollen, dann meinen sie in Wirklichkeit diesen gelobten #Uterus – den ultimativen #safe-space. Der einzige Ort, an dem kein Mann Zugang hat, an dem sie völlig entkoppelt sind von aller Realität & Männlichkeit. Dieses wohlig warme Gefühl der absoluten #Sicherheit und einer völlig eigen-ständigen (aber nicht eigen-verantwortlichen) Existenz. #Selbstfindung unter Ausschluss der #Realität.

Entstammt dieser #Mythologie vielleicht auch das Parasitäre am Feminismus? Schließlich wollen Femistinnen ständig alles haben ohne irgend etwas dafür zu leisten: Unterhalt, Alimente, freie Gesundheitsversorgung, freie Pillen, Quoten, Gehalt ohne Arbeit, Staatsversorgung ohne Eigenleistung, freies dies, kostenloses das
#Männer sollen alle Arbeiten und Pflichten übernehmen, #Frauen alles Geld & allen Einfluss bekommen und alle #Rechte, aber keinerlei #Pflichten oder Verantwortung. Sie wollen wieder Ungeboren sein: Zurück zum Stadium des perfekten #Parasiten, der von #Außen (Realität/Männer) versorgt wird ohne je irgendetwas zu tun – außer zu treten, wenn sie unzufrieden sind.

Nerdpol: Feministinnen wollen „ungeboren“ sein

Kommentar: Ich finde diesen Vergleich gewagt. Wollten Feministinnen ausschließlich parasitär sein, wäre es ja noch harmlos, aber sie wollen parasitär und totalitär sein sowie die absolute Macht von Diktatoren und Tyrannen haben. Und genau deshalb ist der Feminismus samt seiner Hassprediger heute ein übles Problem!

Zitat des Tages

Die Ehe ist auch für den Mann Unterjochung. In ihr gerät er in die Falle, die die Natur ihm stellt: Weil er ein blühendes junges Mädchen geliebt hat, muß er ein Leben lang eine dicke Matrone, eine vertrocknete Alte ernähren.

Simone de Beauvoir Kommentar: Auch radikalfeministische Bekloppte wie de Beauvoir können mal einen lichten Moment haben. Allerdings offenbar nicht öfter als ein Mal…

Feministischer „Qualitätsjournalismus“ bei der Ostthüringer Zeitung mit Katja Dörn

Der heutige Journalismus, der sich gerne als „Qualitätsjournalismus“ bezeichnet, obwohl er nicht mehr sonderlich durch Objektivität (Trennung von Fakten und Meinung etc.) und Qualität (sorgfältige Recherche, ausgewogene Berichterstattung etc.) glänzt, so dass es eher eine Qual ist, diesen ideologiegetränkten Müll zu lesen, treibt dieser Tage wieder besonders bizarre Blüten. Mir ist aufgefallen, dass die Feministen aktuell erneut eine reichlich widerwärtige Diffamierungskampagne gegen Männerrechtler fahren, bei der diese wieder mal mit Rechtsextremen, Amokläufern und dergleichen in eine Ecke gestellt werden, ohne dass diese Verleumdungen durch Fakten auch nur annähernd belegbar wären.

Einen besonders offensichtlich durch die feministische Hass-Ideologie getränkten Text fand ich bei der Ostthüringer Zeitung, die Verfasserin ist Katja Dörn:

Aufschrei: Maskulisten sehen sich durch Frauen unterdrückt

Schon die Überschrift des Artikels ist falsch, denn unterdrückt fühlt sich wohl kaum ein Mann von irgendwelchen Frauen, benachteiligt jedoch schon. Zutreffend ist nämlich, dass Männer in einer solchen Vielzahl von Situationen und insbesondere Krisen diskriminiert werden, dass immer mehr Männer davor nicht mehr die Augen verschließen können. Und das macht den Feministen Angst, denn bislang sind sie ja ganz gut damit gefahren, Männer einseitig in bester Goebbels-Manier zu dämonisieren, um sich selbst besondere Privilegien und Schutzrechte alleine auf Grund des Geschlechts zu verschaffen. Dazu reicht es beispielsweise aus sich zu fragen, wo eine Frau hingehen kann, wenn sie Opfer häuslicher Gewalt wird, und wo ein Mann hingehen kann, wenn ihm gleiches widerfährt. Neuere Statistiken und Studien belegen ja, dass sich bei häuslicher Gewalt Männer und Frauen als Opfer und Täter nicht viel geben, vereinzelt werden gar Frauen häufiger auf der Täterseite gesehen als Männer. Alleine dieser Umstand ist für Feministen natürlich schon nicht hinzunehmen. Wie kann die Realität nur so vollkommen anders sein als ihre einseitige und jegliche Männlichkeit verachtende Ideologie?

Die Antwort auf obige Frage lautet jedenfalls, dass eine Frau bei häuslicher Gewalt nicht nur zu Familie und Freunden gehen kann, sondern auch in ein Frauenhaus, wo sie erstmal ein halbwegs erträgliches Dach über dem Kopf hat, versorgt, beraten und betreut wird. Alternativ oder zusätzlich kann sie mittels Polizei und Gericht eine Wohnungsverweisung gegen den gewalttätigen Partner erwirken. Für den Mann hingegen ist die Situation weniger rosig. Wenn er nicht bei Familie oder Freunden unterkommen kann, weil er z.B. wegen der Partnerin weit weg von seinem sozialen Umfeld gezogen ist, dann gibt es für ihn eben kein Männerhaus und keine schützende Unterkunft. Standardmäßig wird dem Mann von der Polizei dann empfohlen in die nächste Obdachlosenunterkunft zu gehen, wo er als Gewaltopfer auf Alkoholiker und Junkies, psychisch Kranke, Kriminelle und so nette Krankheiten wie Krätze trifft. Hat er einen tiefen Schlaf, wird er vielleicht auch noch seiner letzten Habseligkeiten samt Geldbeutel beklaut und muss am nächsten Morgen ohne Frühstück wieder vor die Tür. Dies alles sind Fakten, die Feministen gerne komplett ignorieren, denn das allzeitige Opferabo der Frauen ist in einer gynozentrischen Gesellschaft wie Deutschland bares Geld, wenn nicht gar Gold wert. Genau deshalb sind Feministen in diesem Kampf so verbissen und mit so viel männerfeindlicher Propaganda unterwegs, auch wenn sie oft genug vor Lügen und Tatsachenverdrehungen nur so strotzt.

Weiter geht es im Text von Katja Dörn:

Als Reaktion auf Feminismus und die Emanzipation von Frauen hat sich in den 1970er Jahren die Männerrechtsbewegung in Deutschland formiert. Die Akteure sehen ihr Geschlecht benachteiligt.

Aha? Komisch, meines Wissens ist die Männerrechtsbewegung neueren Datums, die ersten beiden Wellen des Feminismus mit dem Ziel der Gleichberechtigung kritisiert auch kaum ein Mann ernsthaft. Was jedoch auf Kritik und Widerstand trifft, dass ist die heutige dritte Welle des Feminismus, die mit der Gleichstellung statt Gleichberechtigung Ergebnisgleichheit ohne Berücksichtigung sonstiger Faktoren will, z.B. mittels Frauenquoten. So gibt es heute zahlreiche feministisch durchtränkte Vereine, die alle nur zum Ziel haben, Frauen ausschließlich auf Grund ihres Geschlechts in lukrative und exponierte Positionen zu hieven. So gibt es da beispielsweise ProQuote, wo sich Feministen zusammenrotten, die mehr Frauen als Chefredakteure haben wollen. Eine fachliche oder charakterliche Legitimation braucht es nicht, es reicht der Besitz zweiter X-Chromosomen und eine Tätigkeit als Journalist. So oder ähnlich geht es auch bei den anderen feministischen Vereinen dieser Art zu, z.B. dem Journalistinnenbund, Ärztinnenbund, Juristinnenbund und dergleichen mehr. Selbstredend fehlen jegliche feministische Vereinigungen, die beispielsweise eine Quote bei Müllwerkern, Kanalarbeitern oder Kläranlagentauchern fordern.

Natürlich hat der Bezug auf den frühen Feminismus ein Ziel: er soll die Männerrechtler als ganz besonders üble Gestalten dastehen lassen, die der Frau angeblich schon einen eigenen Job, ein eigenes Bankkonto oder gar das Wahlrecht nicht zugestehen würden. Dies ist – siehe oben – totaler Quatsch, aber wenn es um die Dämonisierung von Männerrechtlern und die weitere Privilegierung von Feministen geht, dann muss die Wahrheit eben schonmal auf der Strecke bleiben – wie so häufig.

Weiter führt Katja Dörn aus:

Die Akteure sehen ihr Geschlecht benachteiligt: Sie stürben früher, müssten häufiger als Frauen an Kriegen teilnehmen und härtere Arbeiten verrichten. Die auch als Maskulisten bezeichneten Unterstützer glauben, dass das Bildungssystem Jungs benachteilige, Frauen bei Sorgerechtsstreits bevorteilt werden und erzählen Einzelschicksale, in denen Männer von Frauen geschlagen wurden.

Männer sterben in der Tat früher, obwohl sie meistens länger arbeiten als Frauen. Wo also widerspricht das der faktischen Realität? In allen Kriegen der vergangenen 200 Jahre sind vorrangig Männer an der Front und als Zivilisten gestorben, Frauen nur als Zivilisten und sie wurden von Besatzern gar vielfach noch verschont, während Männer hingerichtet wurden. Wo also widerspricht das der faktischen Realität? Ich habe auch noch keinen feministischen oder sonstigen Frauenverein gesehen, der sich für eine Frauenquote in Berg- und Stahlwerken, bei der Müllabfuhr oder beim Kampfmittelräumdienst einsetzt. Wo also widerspricht das der faktischen Realität?

Es ist in zahlreichen Bildungsstudien mittlerweile ein klarer Fakt, dass Jungen im heutigen Bildungssystem vom Kindergarten bis zum Schulabschluss diskriminiert werden, weil sie wissbegierig, ungestüm und körperlich aktiv sind. Da die Lehrerschaft heute, insbesondere in den Grundschulen, aber auch schon das Personal in Kindergärten, fast ausschließlich weiblich ist, ecken Jungen natürlich an, die nicht einfach nur still dasitzen und ruhig alles auswendig lernen, sondern – auch mal unbequeme – Fragen stellen und einen natürlichen Bewegungsdrang haben, der heute vielfach zu kurz kommt und lieber mit ADHS-Medikamenten ruhiggestellt wird anstatt den Bedürfnissen von Jungen im Bildungssystem gerecht zu werden. Dass in Sorgerechtsstreitigkeiten fast immer die Frauen bevorzugt das volle Sorge- und Aufenthaltsrecht für die Kinder bekommen, während die Männer auf ihre Funktionen als Arbeitstiere, (Unterhalts-)Zahlesel und Wochenend-Daddys reduziert werden, muss natürlich eine Einbildung der Väter sein, anders kann es ja gar nicht sein. Und auch bei den vielen Fällen, wo Mütter willkürlich Termine zur Abholung des Kindes absagen, um mehr Unterhalt oder eine neue Glotze vom Ex zu erpressen, können natürlich nur Einzelfälle sein – zumindest in der feministisch durchtränkten und schwarzweißen Welt von Katja Dörn.

Die größte Frechheit ist allerdings, nach Studien, die eine ungefähr hälftige Verteilung von Männern und Frauen als Opfer und Täter bei häuslicher Gewalt belegen, von „Einzelschicksalen, in denen Männer von Frauen geschlagen wurden“ zu sprechen. Man stelle sich vor, ein Mann würde davon sprechen, dass die Fälle, wo Frauen von Männern geschlagen würden, lediglich „Einzelschicksale“ seien. Dann wäre der nächste aufmerksamkeitsheischende, empörungsgeile und nicht minder verlogene #aufschrei der feministischen Szene gleich vorprogrammiert. Es wäre die Rede von DEN armen Frauen und DEN bösen Männern, kombiniert mit feministischen Hirngespinsten wie dem Patriarchat und irgendwelchen angeblich unterdrückenden Strukturen – das Standard-Argument von Feministen, wenn konkrete Fakten nicht existieren oder nicht zu ihrem eigenen Vorteil ausfallen. Diese angeblichen Strukturen sind dann irgendwie sowas wie die dunkle Seite der Macht in Star Wars – ein diffuses Etwas, für das es dann aber keine Beweise braucht, weil ein Feminist es sagt.

Vor allem über das Internet werden die Inhalte transportiert, wobei die Schreiber oftmals einen aggressiven Tonfall wählen.

Gemerkt? Auf die Inhalte wird nicht weiter eingegangen bzw. sie werden einfach mal eben falsifiziert, wenn der sogenannten Journalistin der Tonfall nicht gefällt. Aber wie wir ja von feministischen Grüppchen wie Femen wissen, haben Frauen ja nie einen aggressiven Tonfall. Ganz zu schweigen von der Bildsprache dieser Gruppe, die z.B. schonmal mit einer barbusigen Dame mit Sichel in der einen und einem blutigen Hodensack in der anderen Hand daherkommt. Wer könnte angesichts dieses liebreizenden Tonfalls die Inhalte dieser Gruppe ignorieren, die letztes Jahr an Weihnachten im Kölner Dom aus nichts anderem als „I am God“ und damit dem letzten Beleg für feministischen Größenwahn bestanden? Nein, Inhalte, Form und Tonfall von Feministen sind natürlich immer nur total sachlich, faktenbezogen,  unaufgeregt und niemals verletzend für Dritte. Zumindest dann, wenn man unter feministischer Realitätsverzerrung leidet.

Das Bundesforum Männer, ein Interessenverband für Jungen, Männer und Väter, kritisiert Männerrechtsaktivisten scharf und distanzierte sich 2012 in einem Offenen Brief von ihnen.

Haha, daher weht also der Wind! Das Bundesforum Männer wird von Männerrechtlern jeglicher Couleur als feministische Alibi-Veranstaltung eingeordnet, die verhindern soll, dass irgendeine Organisation entsteht, die sich tatsächlich für die Belange der Männer einsetzt. Zumindest habe ich faktenbasiert und lösungsorientiert vom Bundesforum Männer bislang noch nichts vernommen, das auch nur einen Hauch von Substanz hätte. Die allzeitige Anbiederung an den Feminismus fällt einem jedoch immer wieder ins Auge. Man stelle sich vor, man würde Flüchtlinge von einer Unterorganisation der NPD vertreten lassen. Das Geschrei wäre groß. Aber da es ja „nur um Männer“ geht, reicht den Feministen dieses feministisch ausgerichtete Bundesforum Männer vollkommen aus.

Ich gehe nicht weiter auf den sonstigen Quatsch ein, den Katja Dörn absondert, nur noch das Finale des Artikels, worauf sie ja mit der ganzen Diffamierung und Dämonisierung zuvor hingearbeitet hat:

Rechtskonservative Vertreter würden den Nationalsozialismus verharmlosen, um ihre These zu stützen, dass vaterlose Kinder zu Verbrechen neigen.

Dafür brauchte es zwei reichlich fakten- und argumentleere Absätze als Vorspiel. Wo und wie diese vermeintlich „rechtskonservativen Vertreter“ angeblich „den Nationalsozialismus verharmlosen“, erfährt der so aufgehetzte Leser natürlich nicht. Eigentlich ist das kaum mehr als die journalistische Variante der Nazi-Keule aus dem linken Lager, die immer dann zum Einsatz kommt, wenn man inhaltlich und argumentativ ohne Kleider dasteht, aber dennoch so tun will als sei man überlegen und im Recht. Gerne kann Katja Dörn einmal diverse Studien zum Thema Jugendkriminalität lesen, aus denen sehr eindeutig hervorgeht, dass Jungen und Mädchen, die ohne Vater aufwachsen, überproportional häufig zu Delinquenz neigen. Aber was sind schon Fakten und Realität, wenn es um Feminismus oder Genderismus geht? Alles nur soziale Konstrukte!

Zum Kontrast hier einmal ein Artikel, den Katja Dörn sozusagen als „Werbung“ für ein Buch der Feministin Anke Domscheit-Berg und den unsäglichen Quoten- und Gleichstellungsfeminismus bei der Thüringischen Landeszeitung veröffentlicht hat:

Anke Domscheit-Berg: „Die Frauenquote ist ein Meilenstein“

Es ist schon auffällig, wie sehr sich Katja Dörn in diesem Artikel mit der Sache Feminismus gemein macht. Ein Merkmal eines guten Journalisten ist eben, dass er genau das nicht tut. Insofern wären sowohl die Ostthüringer Zeitung als auch die Thüringische Landeszeitung wohl gut beraten, entweder zukünftig die Artikel von Katja Dörn auf einen angemessen professionellen Abstand zum Thema zu überprüfen, das im Artikel besprochen wird, oder sich Artikel besser von Journalisten anliefern zu lassen, die zu einer objektiveren und faktisch korrekten Arbeit in der Lage sind. Feministische Lobhudeleien und männerfeindliche Pamphlete unterster Schublade sind jedenfalls nicht das, wofür Leser zu zahlen bereit sind. Da liest man doch lieber einen „Artikel“ im Playboy.

Zwischenzeitlich könnte sich Katja Dörn ja einmal mit der Studie „Die Teilhabe von Frauen und Männern am Geschlechterdiskurs und an der Neugestaltung der Geschlechterrollen – Entstehung und Einfluss von Feminismus und Maskulismus“ (kurz / lang) von Johannes Meiners und Christine Bauer-Jelinek auseinandersetzen. Dann hätte sie zumindest für einen möglichen weiteren Artikel zur Abwechslung mal belastbare und wissenschaftliche Fakten zur Hand, wenn es um die Beurteilung von Männern im Allgemeinen und Männerrechtlern im Besonderen und geht. Ich höre da schon jetzt eine feministische Filterbubble platzen… 😀

Was Feminismus und betrügerische Bettelbanden gemeinsam haben

Gerade jetzt zur Vorweihnachtszeit sieht man sie wieder an allen Ecken stehen: die Rede ist von den zahlreichen ärmlich zurechtgemachten Gestalten, die extra aus diversen Ländern Südosteuropas dieser Tage in Massen nach ganz Deutschland gekarrt werden, um unser Mitgefühl für andere Menschen und deren Nöte zum Vorteil weniger auszunutzen. Sie täuschen vor, in großer Not zu sein, oftmals werden gar extra Behinderte, sonstige Krüppel oder Frauen mit Kindern an strategisch günstigen Punkten positioniert, um für die Köpfe dieser Banden möglichst viel Geld einzusammeln. Dies ist aus mehreren Gründen verwerflich.

Die Menschen, die hier auf der Straße leben und vor allem auch in der kalten Jahreszeit auf die Unterstützung aller angewiesen sind, werden häufig von solchen Betrügern von guten Positionen vertrieben. Der andere Punkt ist, dass unsereins kaum noch weiß, wem er nun etwas geben kann und damit wirklich einem Menschne in Not hilft. Im schlechtesten Fall finanziert man nur die nächste Nobelkarosse für irgendeinen kriminellen Zigeuner-Baron im Hintergrund mit. Weiterhin ist nicht gesagt, dass es denen, die zum Betteln nach Deutschland kommen, auch nur annähernd so schlecht geht wie den hiesigen Obdachlosen, die in den meisten Fällen keinerlei andere Zuflucht haben. Oftmals sind die betrügerischen Bettler zwar Leute, die keinen Job, aber dennoch in ihrer Heimat ein Zuhause, eine Familie, ein Dach über dem Kopf und sicherlich auch genug zu essen haben. Wenn Sie hier auf der Straße sitzen, um unser Mitleid schäbigst auszunutzen, dann tun sie es vor allem zur Bereicherung ihrer Anführer, aber auch zu Bereicherung ihrer selbst. Und das hat mit Not in den meisten Fällen nur wenig zu tun.

Nun, wie komme ich von solchen betrügerischen Bettelbanden zum Feminismus? In beiden Fällen werden Dinge vorgetäuscht, die so nicht existieren. So wie beispielsweise die angebliche Not der Bettelbanden nur vorgetäuscht ist, um Kasse zu machen, so verhält es sich auch mit den angeblichen Privilegien der Männer und den angeblichen Diskriminierungen der Frau, zum Beispiel mit feministischen Hirngespinsten wie dem Patriarchat oder gläsernen Decken und was Feministen sonst noch alles so gerne und oft beklagen. In beiden Fällen wird also etwas vermeintlich Schlimmes vorgetäuscht, um für sich selbst zu Lasten anderer Vorteile einstreichen zu können. Und genauso, wie die hiesigen Obdachlosen durch die betrügerischen Bettelbanden geschädigt werden, so werden alle Männer, ebenso viele Frauen und letztlich die gesamte Gesellschaft durch das falsche Spiel des Feminismus geschädigt.

Die Ressourcen einer Gesellschaft, die normalerweise bestmöglich zum Wohle aller eingesetzt werden sollten, werden so faktisch immer ungleichmäßiger verteilt. Dies beginnt mit zahlreichen Hilfe-Telefonen für Mädchen und Frauen, während es für Jungen und Männer meistens keinerlei vergleichbaren Angebote gibt. Weiter geht dieses vom Feminismus geschaffene Ungleichgewicht beispielsweise im Bildungssystem, im Gesundheitssystem, in der Arbeitswelt oder an vielen anderen Stellen unserer heutigen Gesellschaft. So gibt es beispielsweise um die 400 öffentlich finanzierte Frauenhäuser, aber bundesweit gerade einmal drei Männerhäuser, von dem nur eines öffentlich gefördert wird. Und dies, obwohl neuere Studien wissenschaftlich belegt haben, dass beim Thema häusliche Gewalt die Rollen und Anteile von Männern und Frauen als Täter und Opfer sich ungefähr die Waage halten. Doch Frauen können nicht nur im Bedarfsfall kostenlos eines der zahlreichen Frauenhäuser aufsuchen, wo sie Schutz und jegliche Unterstützung finden, sondern mit einem minimalen Maß an Durchtriebenheit den Mann mittels Gewaltschutzgesetz erst mal der Wohnung verweisen lassen. Der darf dann sehen, wie er zurechtkommt und landet im besten Fall bei Familie oder Freunden, im schlimmsten Fall im Obdachlosenasyl.

Wie man sieht, haben Frauen in diesem Fall und in vielen anderen Szenarien nicht nur einen Trumpf in der Hand, sondern gleich mehrere. Gleichzeitig sind Männer in vielen vergleichbaren Situation auf sich alleine gestellt und wenn sie das Pech haben, nicht über ein Geflecht von Familie, Freunden und Kollegen zu verfügen, die ihnen weiterhelfen können, kann so ein Vorfall leicht den sozialen Abstieg, der dann eigentlich ein Sturz ist, bis ganz nach unten einschließlich Obdach- und Arbeitslosigkeit, Alkohol- oder Drogensucht samt schwerer körperlicher und seelischer Erkrankungen nach sich ziehen. Gleichzeitig jammert dann seine Ex rum, dass das „Dreckschwein“ ja keinen Unterhalt für sie zahle und sicher nur deshalb und vor allem absichtlich in seiner prekären Situation sei.

Oftmals frage ich mich, wie die heutigen Feministinnen es überhaupt noch mit ihrem Gewissen verantworten können – sofern sie denn noch eines haben bzw. jemals eines hatten – angesichts solch gravierender Ungleichgewichte und Ungerechtigkeiten zu ihrem eigenen Vorteil und zum Nachteil aller Jungen und Männer in diesem Land, weitere Privilegien und Extrawürstchen für sich zu fordern. Wie menschlich und moralisch bis ins Mark verdorben muss man eigentlich sein, um sich dermaßen egoistisch, ja egomanisch und vollkommen rücksichtslos aufzuführen? Und was für eine Vorstellung haben solche Feministinnen von einer gerechten und sozialen Gesellschaft, in der jeder seinen Platz und sein Auskommen haben sollte? Woher kommt dieses asoziale und vollkommen überzogene Anspruchsdenken mit  Prinzessinnen-Attitüde?

Ich kann die ganzen verlogenen Märchen nicht mehr hören, die diese feministischen Hassprediger wiederkäuen wie die Kuh im Stall das Heu. Dass die Frauen angeblich seit Jahrhunderten, ja mindestens Jahrtausenden oder gar Jahrmillionen unterdrückt gewesen seien, immer nur Beute, Bettspielzeug, Haushälterin und Gebärende für den Mann und was sonst noch alles an Blödsinn in dieser feministischen Szene andauernd wiederholt, aber dennoch kein Stück wahrer wird.

Fakt ist, dass Männer und Frauen seit jeher einfach nur versucht haben ihr Leben zu meistern, was gemeinsam natürlich einfacher ist als auf einem Egotrip. Wer eine Familie gründen wollte, musste sowieso sehen, dass er einen dafür geeigneten Partner findet. Ich glaube kaum, dass die Frauen bzw. in früheren Zeiten deren Eltern sich ausgerechnet immer irgendwelche Ausbeuter, Schläger oder andere sie nicht respektierende und nicht liebenswerte Männer ausgesucht haben sollen, so dass alle Frauen immer nur unter Männern und ihrer Rolle in der Familie gelitten hätten. Das sind feministische Märchen, besser gesagt infame feministische Lügengeschichten, mit denen sie Zwietracht säen um daraus für sich Vorteile zu ernten. Und das ist es, was den Feminismus und auch den Genderismus heute vielfach ausmacht: es wird gelogen und betrogen, bis sich die Balken biegen. Eigentlich sind Feminismus und Genderismus heute vor allem ein großer und millionenschwerer Betrug einiger weniger an der gesamten Gesellschaft.

Es ist an der Zeit, auch den feministischen Betrügern und ihren Komplizen aus der Gender-Ecke die rote Karte zu zeigen. Es ist an der Zeit, Jungen wie Mädchen im Bildungssystem gleichermaßen zu fördern, sich gleichermaßen um die Gesundheit von Männern und Frauen zu kümmern, das Familienrecht so umzugestalten, dass Väter und Mütter rechtlich endlich auf gleicher Augenhöhe ankommen und vor allem ist es an der Zeit, jegliche Förderung für vermeintliche Hilfsprojekte einzustellen, die sich lediglich um eines der Geschlechter kümmern. Gleichzeitig gehört der Genderismus als eigenes Fach „Gender Studies“ von den Hochschulen verbannt, er kann dann durchaus als kleines Teilgebiet der Psychologie oder sonstiger Medizin wie z.B. Psychiatrie wieder auftauchen. Denn dort und nur dort gehört er hin. Gemessen an dem Anteil derjenigen Leute, die in irgendeiner Form mit ihrer Geschlechterrolle oder sexuellen Identität Probleme haben, wird der Genderismus dermaßen aufgebauscht als sei mindestens jeder zweite irgendein Transsexueller oder anderweitig in seiner sexuellen oder wie auch immer gearteten Identität gestört. Dies ist aber nachweislich nicht der Fall.

Gleichzeitig sehe ich das Problem, dass dieser permanente Fokus auf irgendwelche mehr oder weniger gestörten Minderheiten letztlich bei der Mehrheit das Gegenteil dessen hervorrufen könnte, worauf diese Minderheiten angewiesen sind: Toleranz. Wer darauf aus ist, dass in Europa irgendwann Zustände wie in Russland herrschen, wo beispielsweise Homosexuelle von Kampfgruppen durch die Straßen gejagt werden, der soll nur so weitermachen wie es aktuell der Fall ist.

Lasst einfach Eure ebenso schmierigen wie untervögelten Griffel von den Kindern und geht nicht der ganzen Welt andauern damit auf die Nerven, als was ihr euch gerade fühlt und mit wem oder was Ihr gerade ins Schlafzimmer geht. Es interessiert schlichtweg niemanden. Als vollwertiger Mensch definiert man sich über viele verschiedene Eigenschaften und Talente. Welches Geschlecht man gerade zu haben meint oder welche sexuelle Orientierung, ist dabei nachrangig bis unerheblich. Bekommt das mal in Eure durchgeknallten Köpfe rein und handelt entsprechend. Ansonsten werdet ihr alleine die Verantwortung für jegliche Konsequenzen tragen, welche dann eintreten können. Das Faß ist bald voll, die Mehrheit hat von Euch und Eurem Bullshit immer mehr die Nase gestrichen voll!

Christine Bauer-Jelinek: Der falsche Feind – Schuld sind nicht die Männer

Christine Bauer-Jelinek, Jahrgang 1952, arbeitet u.a. als Wirtschaftscoach und Psychotherapeutin und dürfte damit über die tatsächlichen Machtstrukturen in Unternehmen wesentlich mehr wissen als die ganzen Gender-Feministinnen aus dem Elfenbeinturm, die nur dauernd von Wahnvorstellungen wie dem Patriarchat oder gläsernen Decken fabulieren. In ihrem Buch Der falsche Feind – Schuld sind nicht die Männer zerlegt sie Stück für Stück die Mythen des heutigen Feminismus, darunter das Märchen von der Gender Pay Gap und den Mythos von der angeblich immer noch total unterdrückten Frau. Den heutigen Feminismus bezeichnet sie als Allmachts-Feminismus, der Männer, Frauen und Familien gleichermaßen schadet. Völlig zu Recht behauptet Bauer-Jelinek entgegen feministischer Propaganda, dass Gleichberechtigung und Chancengleichheit für Frauen bereits in nahezu jedem Lebensbereich umgesetzt sind und nun eine zwanghafte Gleichverteilung gefordert wird, z.B. die Hälfte der Einkommen für die Frauen, im Gegenzug die Hälfte der Familienarbeit für die Männer. Mann und Frau agieren nicht mehr partnerschaftlich und gemeinschaftlich als Team, sondern mit dem Rechenbrett, damit sich bloß keine Frau gegenüber ihrem Mann benachteiligt fühlen muss. In letzter Instanz bezeichnet die Autorin den heutigen Feminismus zutreffenderweise als Kampf der Frauen gegen die Männer und einseitige Konzentration auf Frauenfragen. Letztlich kommt sie zu dem Schluss, dass der feministische Gechlechterkampf vor allem auch dazu dient, von den tatsächlichen Problemen in der Gesellschaft abzulenken, z.B. der zunehmenden sozialen Ungleichheit, und gesellschaftliche Veränderungen durch Spaltung zu torpedieren. Ich habe selten so oft zustimmend genickt wie bei der Lektüre dieses Buches.

Christine Bauer-Jelinek eröffnet ihr Buch mit bereits der den Lesern von Arne Hoffmann bekannten Frage, ob Frauen die besseren Menschen seien, da sie allerorten als das „bessere Geschlecht“ dargestellt und Männer als rückständige Versager entwürdigt werden:

Ein Gentleman sei verzopft, ein Alleinverdiener behindere die Frau in ihrer Selbstentfaltung, Mut diene der Selbstdarstellung, Aufopferung in der Arbeit wäre Dummheit und eine kürzere Lebenserwartung der Männer die logische Folge von Ignoranz und mangelnder Selbstfürsorge.

Hinsichtlich der Gender Pay Gap kommt die Autorin zu dem Schluss, dass Frauen vor allem deshalb weniger verdienen, weil sie andere Berufswege und Studiengänge als Männer wählen und auf Grund des fehlenden Versorgungsdrucks beispielsweise häufiger Teilzeit arbeiten, Lücken in der Erwerbsbiografie zur Selbstfindung in Kauf nehmen und alternative berufliche Wege beschreiten. Den Mythos der Gender Pay Gap sieht Bauer-Jelinek vor allem darin begründet, dass das statistische Material in große Gruppen zusammengefasst und zu undifferenziert ausgewertet werde, so dass Parameter wie Ausbildung, Zusatzqualifikationen, Vordienstzeiten, Verfügbarkeit, Alter, Branche, Firmengröße, Arbeitszeiten und Aufgabenbereiche oftmals einfach unter den Tisch fallen. Es werden einfach ganze Branchen und Lebensarbeitszeiten zusammengefasst und dann behauptet, dass die Frauen zu gering bezahlt würden. Dass auch männliche Fachkräfte in kleineren Unternehmen auf dem Land schlechter bezahlt werden als in großen Unternehmen in Metropolen, wollen die feministischen Gralshüterinnen der Gender Pay Gap nicht gelten lassen. Auch träten Frauen häufig belehrend und kontrollierend statt unterstützend auf und würden sich den Strukturen des Unternehmens nicht anpassen, um sich postwendend darüber zu beschweren, dass sie benachteiligt würden:

Die behauptete himmelschreiende Ungerechtigkeit gegenüber den Frauen wäre damit endgültig als Propaganda entlarvt. Solange allerdings die Frauen und ihre politischen Vertreterinnen mit sich selbst beschäftigt sind und die Männer als ihre Feinde betrachten, können die Machthaber des herrschenden Systems weiter ruhig schlafen.

Ein Kapitel weiter weist die Autorin darauf hin, dass auch die Lebensentwürfe von Männern durch ungewollte Schwangerschaften blockiert oder gar zerstört werden, während es heute üblich ist, alleine auf die Frau zu schauen und über dem Mann lediglich  die Peitsche der Unterhaltsforderungen knallen zu lassen. Konkret habe der Mann keine Wahl: Will die Frau das Kind, muss er zahlen. Will sie das Kind nicht, hat er keinerlei Einfluss auf ihre Entscheidung, wenn er das Kind haben will. Männer könnten so nur durch extreme Selbstkontrolle ungewollte Schwangerschaften verhindern und sind im Fall des Kinderwunsches vollständig von der Frau abhängig. Auch die Zahl der alleinerziehenden Väter im Vergleich zur Zahl der alleinerziehenden Mütter spricht hier Bände.

Weiter führt Bauer-Jelinek aus, dass es für Männer offenbar weder in der Gesellschaft noch in einem Familienhaushalt ausreichend eigenen Platz gebe. Dies ist insofern interessant, da Feministinnen ja unter dem Hashtag #Breitmachmacker ihre Heularien und Klagelieder über Männer anstimmten, die angeblich im öffentlichen Nahverkehr zu viel Platz einnähmen. Natürlich kam keine Feministin auf den naheliegenden Umstand, dass Männer größer und auch sonst anatomisch anders als Frauen gebaut sind, während die Verkehrsbetriebe natürlich gerne so viele sogenannte Sitzplätze pro Fahrzeug ausweisen möchten, auch wenn es sich vielfach eher um zu klein dimensionierte Quetschplätze handelt. Die Autorin spricht vorrangig aber den Umstand an, dass Männer kaum noch die Möglichkeit haben unter sich zu sein und überall dazu genötigt werden, Raum und sonstige Ressourcen mit den Frauen teilen und ihre Aufmerksamkeit auch in geselliger Runde Frauenthemen widmen zu müssen. Frauenthemen, weibliche Verhaltensweisen und die weibliche Art zu zeden – oft genug mit vielen Worten um den heißen Brei – werden in der Gesellschaft häufiger positiv bewertet, während Männerthemen, männliche Verhaltensweisen und die klare Ausdrucksweise im besten Fall nur belächelt, oftmals aber verächtlich gemacht oder gar verteufelt werden. Bauer-Jelinek spricht hier von einer Feminisierung des Alltags, die männliche Prinzipien und Rituale verdränge.

Das Streben der Frauen an die Macht werde im Feminismus vor allem damit begründet, dass die Männer für den schlechten Zustand der Welt und der Gesellschaften verantwortlich seien. Dabei wird von Feministinnen gerne unterschlagen, dass Männer mutig, tugendhaft, erfinderisch und Garanten für Ordnung sind. Ich las kürzlich den Satz, dass bereits alle Feministinnen tot seien, wenn die Männer wirklich so böse und gewalttätig seien, wie es die Feministinnen so gerne und oft behaupten. Ich denke, da ist verdammt viel dran. Männer haben in der Menschheitsgeschichte immer Frauen und Kinder geschützt, Strukturen und Gerätschaften geschaffen, die allen Menschen unabhängig vom Geschlecht zugute kamen und vieles mehr. Ebenso haben Frauen es oft genug in Kauf genommen oder gefördert, wenn in großem Stil systematisch Unrecht verübt wurde, aber sie selbst einen Nutzen davon hatten. Und als jemand, der sich seit vielen Jahren mit Zen-Buddhismus beschäftigt, frage ich mich, wie denn die Zen-Mönche bloß zu so weisen, friedfertigen und sanften Menschen werden können, wenn ihnen doch in den Klöstern meistens Frauen fehlen, die doch angeblich erst aus dem bösartigen und triebhaften Mann ein zivilsiertes Wesen machen.

Die Autorin fasst daher auch die Wellen des Feminismus bis heute zusammen und landet schließlich bei dem heute üblichen Allmachts-Feminismus, der in der Gesellschaft viel mehr Schaden als Gutes anrichte. Damit gehe auch einher, dass Feministinnen Hausfrauen und Mütter abwerten und überall dort in der Arbeitswelt Quoten fordern, wo ebenso bequeme wie lukrative Posten winken. Die Drecksarbeit sollen aber weiter die Männer alleine machen, von den gefährlichen und tödlichen Jobs ganz zu schweigen. Bauer-Jelinek spricht von einer Verherrlichung der Erwerbsarbeit, die meines Erachtens auch damit zu tun hat, dass die Verbindung zwischen Mann und Frau unter dem Geschlechterkrieg derartig geschwächt wurde, dass jeder sowohl Haus- und Familien- als auch Erwerbsarbeit beherrschen soll, damit er bzw. sie im Fall der Trennung keine Abstriche machen muss. Sie bezeichnet den Allmachts-Feminismus daher auch zutreffend als Handlanger des finanzgetriebenen Neoliberalismus, den sie als eigentliches Problem für zahlreiche Probleme ausmacht. Es werden einseitig und lautstark die Interessen der Frauen durchgesetzt, während der Kampf gegen die Männer tobt:

Die meisten Frauen sehen (noch) nicht, dass ihre Vertreterinnen drauf und dran sind, ihre eben erst gewonnene Macht zu missbrauchen, denn sie scheuen keine unlauteren Tricks – von der Umdeutung von Statistiken bis zur populistischen Propaganda. Der Allmachts-Feminismus leistet jedoch keinen Beitrag mehr zur Verbesserung des Lebens der Menschen. Er bedroht vielmehr die neue Wahlfreiheit beider Geschlechter, belastet Frauen wie Männer, Kinder und Alte – und damit letztlich die Weiterentwicklung der gesamten Gesellschaft.

Die Folgen des Allmachts-Feminismus für das Privatleben werden ebenfalls beleuchtet:

Der Zusammenhalt der Geschlechter nimmt auch in privaten Beziehungen ständig weiter ab – Männer und Frauen brauchen einander nicht mehr. Nahezu alle Bedürfnisse sind nicht mehr an ein bestimmtes Geschlecht gebunden. Man muss keinen festen Partner, keine Partnerin für die Sexualität suchen – es stehen jede Menge Ersatzmöglichkeiten zur Verfügung: One-Night-Stands, Callgirls und Toyboys, Cybersex, Sexspielzeug für sich allein. Auch für den Kinderwunsch ist eine feste Beziehung von Mann und Frau nicht mehr Voraussetzung: Adoption und künstliche Befruchtung sind auch für alleinstehende Personen und gleichgeschlechtliche Paare möglich.
Auch Beziehungen sind nur noch selten dauerhafte Verbindungen: Lebenspartner reduzieren sich auf Lebensabschnittspartner.

Christine Bauer-Jelinek erörtert die Folgen dieser Entwicklungen für den Einzelnen und für die Gesellschaft und diese Folgen sind alles andere als positiv. Jeder Einzelne gerät körperlich, psychisch, emotional und wirtschaftlich unter einen zunehmenden Druck, was faktisch eine Schwächung des Individuums in allen Lebensbereichen bedeutet. Während man früher in einer Partnerschaft die Belastungen des Alltags teilen konnte, muss sich nun jeder um alles alleine kümmern oder als Dienstleistung einkaufen. Auch psychisch und emotional dürften Serien von Enttäuschungen dazu führen, dass eine nachhaltige Bindungslosigkeit und Beziehungsunfähigkeit entsteht.  Mann und Frau trauen sich einander nicht mehr – im doppelten Wortsinn. Das ist aber angesichts der konstant hohen Scheidungsquote, wo immer häufiger die Frauen die Scheidung einreichen, aber auch nur eine logische Konsequenz.

Im letzten Kapitel ruft die Autorin dazu auf, den Allmachts-Feminismus in die Schranken zu weisen und endlich wieder gemeinsam auf die Barrikaden zu gehen gegen wachsende soziale Ungleichheit, Ungerechtigkeiten und Gewalt. Denn wie sie bereits in einem früheren Kapitel ausgeführt hat, ist es keineswegs so, dass die Männer die Frauen seit 3000 Jahren oder länger unterdrückt hätten. Diese fixe Idee ist erst im Zuge der Industrialisierung entstanden, als die Männer zur Arbeit immer wieder das Haus verließen und die Frauen sich alleine um Haushalt und Kinder kümmern mussten. Auch gegen Unrecht haben Männer und Frauen stets gemeinsam gekämpft, damit es allen Menschen besser geht und nicht nur den Männern oder nur den Frauen. Der heutige Allmachts-Feminismus schickt sich hier in der Tat an, einem zivilisatorischen Rückschritt als Steigbügelhalter zu dienen, indem nicht mehr die Verbesserung des Lebens für alle Menschen, sondern nur noch für Frauen und da vor allem für Feministinnen gefordert und durchgesetzt wird.  Und so schließe ich diese Rezension mit der Widmung von der ersten Seite des Buches:

Für alle Frauen und Männer, die sich eine menschlichere Gesellschaft wünschen.

Um nichts geringeres geht es und nichts anderes ist es, was der Allmachts-Feminismus blockiert und sabotiert. Setzen wir dieser Entwicklung endlich ein Ende!

Antwort auf den offenen Brief von Thomas Fügner

Thomas Fügner von der Männerschmiede richtete vor einiger Zeit einen offenen Brief zum Thema Männerstreik an Arne Hoffmann und mich. Ich komme erst jetzt zu einer Antwort, da ich mich zu diesem Zeitpunkt in den letzten Zügen einer Beziehung befand. Erst wenige Wochen zuvor hatte ich erkennen müssen, dass meine Ex-Partnerin offensichtlich am Borderline-Syndrom leidet, zwar wohl schon länger ohne SVV , aber mit den sonstigen für Familienangehörige und Partner üblichen Belastungen. Vorangegangen war zu diesem Zeitpunkt schon die von mir betriebene Kündigung der gemeinsamen Wohnung, gefolgt von der Suche nach einer neuen Bleibe, Umzug und Renovierung der ehemaligen Wohnung. Das Ganze unter einem seit März diagnostozierten neuen Schub meines Morbus Crohn, der u.a. mit Kortison behandelt wird und auf Grund der vielfältigen Belastungen aus diesen notwendigen Veränderungen bis heute andauert.

Am Borderline-Syndrom leiden übrigens – man spricht von ca. 70% oder auch mehr – größtenteils Frauen. Ich will nicht wissen, wie viele Männer sich zu gerade diesem Zeitpunkt ebenfalls in einer Beziehung zu einer untherapierten Borderlinerin befinden und in dieser Beziehung körperlich, seelisch, emotional und wirtschaftlich mehr oder weniger großen Schaden nehmen. Ich kann nur jedem Mann empfehlen, der Merkmale des Borderline-Syndroms an seiner Partnerin und in seiner Beziehung erkennt, die Partnerin zum Therapeuten zu schicken und bei nachhaltiger Verweigerung unverzüglich das Weite zu suchen – lieber eine Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.

Kommen wir nun zu dem offenen Brief:

Danke für Euer Engagement für die Sache der Männer! Das vorneweg. Und ohne Wenn und Aber. Sondern mit einem UND:

UND Wenn ihr ABER streikt- was soll das bringen?!

Ich bin mir sicher, dass diese Frage auch damals zu Beginn der Frauenbewegung gestellt wurde. Was sie gebracht hat, sehen wir heute: Obwohl Frauen schon seit vielen Jahren überprivilegiert sind und im Vergleich zu Männern zahlreiche Vorteile geniessen, ohne die gleichen Verpflichtungen und Belastungen wie Männer hinnehmen zu müssen, wird noch immer die angeblich andauernde Diskriminierung der Frauen beklagt, um weitere Privilegien durchzuboxen. Medien und Politik stehen hier gerne als Steigbügelhalter zur Verfügung, Kritik gibt es nur selten. Der Männerstreik soll zuerst eines bringen: dass Männer über sich und ihre Position in Gesellschaft und Familie nachdenken, Fragen stellen und sich darüber bewußt werden, dass fast alles, was die Menschheit in den vergangenen Jahrhunderten vorangebracht, technischen Fortschritt und Zivilisation ermöglicht hat, von Männern geschaffen wurde. Natürlich gab es dabei auch unerwünsche Nebenerscheinungen, aber wer den Komfort und die längere Lebenserwartung des modernen Lebens haben will, der kommt eben nicht umhin, auch diese Nebenerscheinungen hinnehmen zu müssen. Und seien wir ehrlich: das Streben nach Komfort und Luxus ist seit Urzeiten ein vorrangig weibliches Streben. Das nur als eines von vielen Beispielen.

Streik- das klingt nach früher Arbeiterbewegung, (klar, Arne, bekennend links ist das anschlußfähig, das gefällt, hmm?) das klingt dem Aufstand der Machtlosen, das klingt nach “Rechte einklagen” viel RECHT haben, viel Klagen, viel Be-SCHWERden, das klingt nach Resignation und innerer Kündigung. Eine Sieger- Option beinhaltet diese Haltung nicht.

Schade.

Da irrst du, Thomas.  Der Streik war lange Zeit ein durchaus gewichtiges Instrument im Arbeitskampf, allerdings in Deutschland wegen des fehlenden Grundrechts auf politischen Streik / Generalstreik seit jeher schwächer ausgeprägt als bei unseren europäischen Nachbarn. Auch die Französische Revolution speiste sich aus langwierigem Verdruß über die herrschenden Verhältnisse und begann als Demonstration oder Streik. Die Schwäche des Instruments Streik im Deutschland von heute ist vor allem dem typisch deutschen Untertanengeist zuzurechnen, Gerhard Schröders neoliberale Agenda 2010 verstärkte diesen mittels weiterer Entrechtung der durchschnittlichen Arbeitnehmer noch weiter. Dass die Frauen vermehrt als zusätzlich verfügbare Arbeitskräfte auf den Arbeitsmarkt drängen, hat auch nicht gerade zur Stärkung der Position der Arbeitnehmer bei Tarifverhandlungen beigetragen. Einen Streik mit Resignation und innerer Kündigung gleichzusetzen, wird jedenfalls der Sache nicht gerecht, denn ein Streikender sagt ja gerade, dass er das Spiel unter diesen Umständen nicht mehr mitmacht und er ist bereit für seine Positionen und Forderungen zu kämpfen.

Aber Ihr klingt vor allem kindisch- trotzig: “Da spiele ich nicht mehr mit!!” Wie aber wollt Ihr das Spiel lernen, beherrschen, gewinnen vielleicht, wenn Ihr Euch dem entzieht?!

Es geht nicht darum, das miese Spiel, das mit den Männern seit jeher gespielt wird, zu lernen, zu beherrschen oder zu gewinnen. Vielmehr geht es darum, das Spiel und dessen Regeln zu verändern. Genauso haben es die Feministinnen auch gemacht. Dazu ist es aber notwendig, dass man sich dem aktuellen Spiel verweigert oder es nur noch halbherzig unter Protest mitspielt, damit die anderen männlichen Mitspieler erfahren, dass sie mit ihrem Unbehagen und ihrer unbewußten Ablehnung vieler männerfeindlicher Spielchen und Regeln nicht alleine sind. Und auch die Frauen sollen ruhig erfahren, dass unser Einsatz und die Privilegien, die wir ihnen alleine auf Grund ihres Geschlechts gewähren, nicht selbstverständlich sind und der Bogen mittlerweile maßlos überspannt wurde.

Wie soll das auch konkret aussehen- zum Vögeln nur noch in den Puff, Männerkuscheln am Lagerfeuer, Demos…?

Ich bin durchaus auch ein Freund von Polemik und Sarkasmus, halte sie aber in diesem Kontext für unangebracht. Die Männer müssen sich zuerst bewußt werden, dass sie noch immer im urzeitlichen Rollenklischee als austauschbares Arbeitstier und rechtloser Zahlesel, Ernährer und Beschützer gefangen sind, während die Frauen mittels Feminismus zahlreiche andere Möglichkeiten der Lebensgestaltung für sich erobern konnten.

Um gleich die Provokation zu entschärfen: David Schnarch (Psychologie der sexuellen Leidenschaft) hat ziemlich ausführlich gezeigt, dass die persönliche Entwicklung in erster Linie IN, nicht ohne die Beziehung funktioniert

In Beziehung zu wem oder was? Der Mensch lernt und wächst durch Interaktion mit seiner Umwelt, es ist aber keinesfalls so, dass als Beziehung nur die Beziehung zur Mutter oder zu anderen Frauen relevant ist. Gerade für Männer ist neben dem Vater auch der Freundeskreis extrem wichtig, bei vielen auch noch die Fußballmannschaft oder Kontakte aus dem Fitness-Studio. Persönliche Entwicklung ist nicht abhängig von einer amourösen Beziehung, im Gegenteil. Wer sich persönlich weiterentwicklen will, dem wird häufig empfohlen – zumindest temporär – in die Stille und Einsamkeit zu gehen. Kontemplation funktioniert einfach nicht, wenn um einen herum dauernd geplappert und gezerrt wird. Für mich selbst kann ich auch nur sagen, dass ich die größten persönlichen Fortschritte in Zeiten des Alleinseins und der Stille gemacht habe, nicht in Diskussionen und Gezerre innerhalb von Beziehungen. Und ganz ehrlich, lieber Thomas, willst Du Mönchen – vor allem in Klöstern mit asiatischer Philosophie – vorwerfen, sie würden sich persönlich nicht weiterentwickeln?

Auch das persönliche Glück ist doch viel weniger in der Entsagung zu finden, als in der Hingabe!!

Das ist Ansichtssache. Wenn Hingabe bedeutet, dass man sich hingibt, seine Zeit, Kraft, Nerven und sein Einkommen kampflos Dritten überläßt, die selbst nur nehmen und selten geben, dann ist das in meinen Augen eher Dummheit als Glück. In einer Beziehung muss die Hingabe – in jeglicher Hinsicht – auf Gegenseitigkeit beruhen, zu starkes Ungleichgewicht und Einseitigkeit sind aber das, was einen Mann in Beziehungen mit den heutigen Frauen vielfach erwartet. Denn diese schöpfen heute einerseits die Möglichkeiten aus, welche Emanzipation und Feminismus ihnen erkämpft haben, andererseits nehmen sie aber weiterhin alle Privilegien und Möglichkeiten wahr, die mit dem klassischen Rollenbild verknüpft sind. Wer kennt beispielsweise nicht jenen Schlag Frau, der am Wochenende trotz leerem Konto weiter ausgehen möchte und dazu einfach das Dekolletee vergrößert, während sich die Rocklänge / Stoffmenge am Leib verkleinert?

Die Maennerschmie.de ist da konstruktiver: REIN in die Beziehung- UND WENN´s auch (zeitweilig) ein Kampf ist, das ist das Leben, das IHR gewählt habt, auszuleben, anzunehmen, also NEHMT es WAHR! Nehmt die Frau an Eurer Seite wahr, oder die, die Euch im Zug gegenüber sitzt, sondern als Frau, nicht als Feindin, die lieben und geliebt werden will!

Wie viele Männer wohl schon wie oft genau so verfahren sind, gekämpft und am Ende dennoch verloren haben? Viele Frauen sind aber Meisterinnen der Maskerade und des Verstellens, nicht erst vor dem Schminkspiegel. Außerdem gibt es heute genügend Frauen, die eher Karriere machen als eine Beziehung führen und geliebt werden wollen, ja gar selbst gar nicht mehr in der Lage sind zu lieben und eine Beziehung zu führen. Bei diesen Exemplaren ersetzen Job und eigenes Einkommen den Mann, die Bestellung bei Zalando oder der Shopping-Trip nach London den Sex und Orgasmus. Wenn der Feminismus bei einem erfolgreich war, dann beim Einimpfen von Männerhass und Männerfeindlichkeit in die Gesellschaft und insbesondere in die Köpfe und Herzen vieler heutiger Frauen.

Habt MUT, Euch dem Leben zu stellen, Eure Kinder zu sehen, Freunde, kocht für sie, seit kraftvoll, positiv

Auch Männer, die gegen die herrschenden Verhältnisse in Gesellschaft, Beziehung und Familie streiken, stellen sich dem Leben. Nicht nur das, sie stellen sich auch dem Leben von Männern der kommenden Generationen, wenn sie jetzt für Veränderungen eintreten, von denen auch Männer zukünftiger Generationen profitieren. Jenseits des Kinder-Themas sind das alles Dinge, für die man weder eine Frau noch eine amouröse Beziehung zu einer Frau braucht. Ein guter Freundeskreis – unabhängig vom Geschlecht der Freunde – reicht da vollkommen aus.

Lasst die (geistigen), Phantome, Männer- hassende Femen, Emanzen, Lesben, lasst sie in Eurem Leben sterben, lasst sie einsam und in Kälte der Nicht-Achtung vertrocknen – Ihr HABT DIESE Freiheit in EUREN Köpfen, in Euren Herzen: “Don´t feed the Trolls!” (Vielleicht ist DAS der Teil Eures Streik- Aufrufes, den ich Unterstützen mag: töten durch mediale Nicht- Beachtung)

Das Ignorieren eines Problems ist nur selten dessen Lösung. Ich stimme Dir zwar zu, dass die männerhassende Femen-Emanzen-Lesben-Fraktion deutlich weniger Aufmerksamkeit bekommen sollte, da deren Ideologie sonst weiter Zulauf und Futter erhält, aber die mediale Aufmerksamkeit dieser Leute verringern wir auf diesem Wege nicht. Wenn das nächste Sommerloch oder anderweitig Bedarf an Themen für TV-Magazine, Interviews oder Talkshows besteht, werden – wie schon bei der lächerlichen #aufschrei-Kampagne – die Hetzerinnen wieder in den Studios oder vor den Mikrofonen sitzen und ihre Ideologie verbreiten. Was es dann braucht, das ist ein Gegengewicht. Leute, die die ganze Lächerlichkeit des heutigen Feminismus samt Opferabos, Diskriminerungslügen und Überprivilegierungen der Frauen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und so sukzessive ein Umdenken herbeiführen. Bei mir war einer davon Arne Hoffmann, dessen Buch „Sind Frauen bessere Menschen?“ für mich in vielerlei Hinsicht das bestätigt hat, was ich schon lange unbewußt geahnt und gespürt hatte: dass die Feministinnen zwar am lautesten und häufigsten geifern, jammern und weitere Zuckerl fordern, aber heute eigentlich die Männer das tagtäglich diskriminierte und verachtete Geschlecht sind.

Baut stattdessen etwas Eigenes auf, EURE Vorstellung vom Leben als Männer für und mit Euch, um Euretwillen. Erst in zweiter Linie für die Frauen, oder, noch schlimmer, als Opfer oder Bedürftiger der Frauen.

Genau darum geht es ja, teilweise angelehnt an die MGTOW-Bewegung, aber ohne Rückzug und Passivität davon. Allerdings sehe ich die Frauen nicht einmal in zweiter Linie. In erster Linie sollte man selbst stehen, die eigenen Ansichten und Ideale, dann die eigenen Geschlechtsgenossen und die Gesellschaft als Ganzes. Frühestens danach spielen vielleicht Frauen eine Rolle, müssen es aber nicht. Denn auch wir Männer haben das Recht auf Selbstverwirklichung, bei der wir uns nicht von Frauen ausbremsen oder sabotieren lassen sollten. Es bleibt aber nicht aus, dass Frauen den Weg des Mannes ausgerechnet dann kreuzen, wenn er selbstzufrieden seine Ziele verfolgt und dabei glücklich ist. Offenbar zieht man so die gewisse Frauen an wie das Licht die Motten.

Denn Ihr seid für ganz andere Frauen attraktiv, wenn Ihr in Euren Herzen, in Eurem Geist eine stabile Eigenliebe, einen positiven, gestaltenden (nicht: sich verweigernden!) Selbstwert entwickelt. DAFÜR bin ich für Euch da.

Und da ist sie wieder: Die Fixierung auf die Frauen. Warum? Kann ein Mann ohne Frau nicht glücklich sein oder existieren? Ich kann wahrscheinlich besser kochen (ohne Fix-Tütchen) als geschätzte 80% der heutigen Frauen zwischen 18 und 30 Jahren (Köchinnen ausgenommen), Ordnung und Reinlichkeit sind für mich ebenso wichtig wie eine gewisse Struktur und Effizienz bei Haushaltsarbeiten einschließlich Bügeln, Nähen und was sonst noch so anfällt. Ich habe schlicht keinen Grund, mir unbedingt eine Frau ans Bein zu binden – schon gar nicht, wenn ich meinen eigenen Weg gehe und dabei glücklich bin. Ausnahmen: Sex und die Gründung einer Familie, sofern man sich das bei der konstant hohen Scheidungsquote und dem heutigen Familienrecht noch antun will.

Dass wir Männer uns einfach nur innerlich und äußerlich aufhübschen sollen, um einen anderen Typ Frau anzuziehen als die durchschnittliche deutsche Frau mit überdurchschnittlichem Scheidungs- und Kuckuckskinder-Risiko, ist nicht Tenor und Ziel des Männerstreiks! Es geht darum, die Problematik der vielfältigen Diskriminierungen der Männer in Beruf, Gesellschaft, Beziehung und Familie ins öffentliche Bewußtsein zu rücken und so auf diesen Gebieten nachhaltig Veränderungen anzustoßen. Denn egal, wie sehr man seinen Weg geht und seine Partnerin oder Frau zum halbwegs funktionierenden Partner „erzieht“, eines bleibt auch bei Deinen Ratschlägen gleich, Thomas: Es ändert sich dadurch nichts am männerfeindlichen gesellschaftlichen Klima und im Falle einer Scheidung von der Ehefrau hat man mit den gleichen Nachteilen und Geld-Streitereien um Unterhalt & Co. zu kämpfen wie jeder andere Mann auch.

Korrekt ist hingegen, dass viele Männer erstmal neu lernen müssen, dass es vollkommen in Ordnung ist, wenn sie sich nur um sich selbst kümmern wollen und auch dann einen Selbstwert haben, wenn sie Single sind und auch kein Interesse an einer Beziehung haben. Eigenliebe und ein Wille zur Gestaltung seines Lebens und der Gesellschaft gehören da natürlich auch dazu. Sich dem Gros der heutigen Frauen zu verweigern oder sie nur für ein paar Stunden oder eine Nacht neben sich zu dulden, halte ich aber trotzdem für einen gangbaren und vernünftigen Weg, wenn jemand schlicht keine Lust auf eine Beziehung hat oder sich nach zahlreichen negativen Erfahrungen bewußt dafür entscheidet.

Schluss mit Kuckucksvätern und Unterhaltsbetrug!

Die Themen Kuckucksväter und Unterhaltsbetrug sind eng miteinander verknüpft. Dabei werden üblicherweise gleich vier Beteiligte hintergangen und in Mitleidenschaft gezogen:

  1. Der Kuckucksvater zahlt Unterhalt für ein Kind, ggf. auch für die Frau und bringt Emotionen ein, obwohl er nicht der Erzeuger ist.
  2. Der Erzeuger wird um seine Rechte als Vater betrogen, ist allerdings in der Regel auch von jeglichen Verpflichtungen befreit.
  3. Sofern der Kuckucksvater nicht oder nicht ganz den Unterhalt leisten kann, wird dieser durch den Staat übernommen oder aufgestockt (Unterhaltsvorschuss).
  4. Das Kind wird um das Wissen um seine tatsächliche biologische Herkunft und ein Aufwachsen mit dem leiblichen Vater gebracht.

Ich halte dies für einen unhaltbaren Zustand und fordere daher, dass für unmittelbar nach der Geburt folgende Untersuchungen in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufzunehmen oder über den Etat der Jugendämter zu finanzieren sind:

  1. Durchführung eines für alle Beteiligten verpflichtenden Vaterschaftstests
  2. Bestimmung der Blutgruppe des Kindes unmittelbar nach der Geburt

Die Bestimmung der Blutgruppe dient dabei als zusätzliche Absicherung. Ich denke, vielen Vätern fällt es wesentlich leichter eine dauerhafte Bindung zu dem Kind aufzubauen und das Vertrauen der Partnerin gegenüber auch bei optischen Abweichungen des Kindes zu erhalten, wenn die Vaterschaft eindeutig nachgewiesen ist. Gleichzeitig wird so dem Recht des Kindes auf das Wissen um seine Abstammung Rechnung getragen. Nicht zuletzt dürften diese Maßnahmen zahllose Gerichtsverfahren an den Familiengerichten vermeiden, in denen es um Vaterschaftsklagen und Unterhaltsbetrug geht. Warum die Blutgruppe nicht bei jedem Kind standardmäßig ermittelt und im Personalausweis oder Impfpass eingetragen wird, ist mir ohnehin seit den ersten Unterrichtsstunden in Genetik vor über 16 Jahren ein Rätsel. Im medizinischen Notfall kostet ein entsprechender Test nämlich nur zusätzlich kostbare Zeit.

Ich finde, es steht jeder Frau frei, sich promiskuitiv verhalten oder in chaotischen Beziehungsverhältnissen leben zu dürfen. Diese Freiheit beinhaltet aber nicht das Recht, sich über Verhütung (die selbstverständlich auch durch den Mann erfolgen kann) und Gesundheitsschutz keinerlei Gedanken machen zu müssen, so dass später erst über eine endlose Reihe von Vaterschaftsklagen der Erzeuger festgestellt werden muss und währenddessen die Unterhaltsfrage über Monate oder gar Jahre ungeklärt bleibt.