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Amerikanische Feministinnen wollen Männerrechtler als „terroristische Gruppierung“ klassifizieren lassen

Ich hatte bereits gestern darüber berichtet, dass Feministinnen im englischsprachigen Raum den Amoklauf von Elliot Rodger dazu missbrauchen, Männerrechtler pauschal zu diffamieren und weiter zu dämonisieren. Bereits gestern entblödete sich eine deutschsprachige Feministin, in die gleiche Kerbe zu schlagen. Zwischenzeitlich arten die Entwicklungen in den USA bereits ziemlich aus, aktuell fordert eine Petition von Feministinnen mit Hilfe infamer Lügen und Verdrehungen die Klassifizierung von Männerrechtlern als „terroristische Gruppierung“:

The Men’s Rights Movement (MRM) is a misogynistic movement that advocates violence against women and girls.

Multiple members of the MRM–self identified Men’s Rights Activists (MRAs)–have committed atrocities and mass murders. Marc Lepine killed 17 women on a university campus in the „Montreal Massacre“. Tom Ball firebombed a courthouse and wrote a manifesto encouraging others to bomb government buildings that is posted on major MRM websites like avoiceformen.com. Elliot Rodger, an active MRA, shot and killed at least 7 young women and injured many other people at random. Rodger is being celebrated as a martyr and hero by the movement, which will likely cause other MRAs to emulate his crimes.

This is what the MRM does and action must be taken against them to protect women and girls.

Nochmal als Screenshot:

Elliot Rodger, Anti-MRA Petition

 

 

 

 

 

Schon alleine der Text dieser Petition macht deutlich, wo die Hassprediger und die terroristische Gruppierung seit Jahren, wenn nicht bereits seit Jahrzehnten zu finden sind. Es ist daneben äußerst stil- und geschmacklos, die persönliche Tragödie eines offenbar psychisch kranken und vor allem deprivierten Einzelgängers für widerwärtigste Hetze gegen ausgerechnet jene Gruppierungen zu missbrauchen, die seit langem vor den negativen Folgen der vaterlosen Jugend und einer vaterlosen Gesellschaft warnen: die Männer- und Väterrechtler.

Im Einzelnen:

The Men’s Rights Movement (MRM) is a misogynistic movement that advocates violence against women and girls.

Dies ist eine glatte Lüge. Die Bewegung der Männerrechtler ist primär humanistisch geprägt und von der Erkenntnis beseelt, dass unsere Gesellschaft sich zu einer männerfeindlichen Gesellschaft entwickelt hat, in der es als chic gilt, Jungen und Männer herabzuwürdigen und als beliebig austauschbar zu betrachten, während Mädchen und Frauen übermäßig glorifiziert werden. Oder kurz: einige getötete Frauen sind eine Tragödie, Tausende getötete Männer eine Statistik. Hier wieder ein Gleichgewicht herzustellen und den berechtigten Anliegen, Sorgen und Nöten von Jungen und Männern ebenso Rechnung zu tragen wie denen von Mädchen und Frauen, DAS ist das tatsächliche Wesen der Männerrechtsbewegung (MRA/MRM).

Elliot Rodger, an active MRA, shot and killed at least 7 young women and injured many other people at random.

Elliot Rodger war zu keinem Zeitpunkt ein aktiver Männerrechtler. Er hatte wohl einmalig (!) einen Kontakt zur zweifelhaften Szene der Pick Up Artists (angebliche „Verführungskünstler“), die manche Leute – aus welchen Gründen auch immer – als mit der Männerrechtsbewegung verbunden betrachten. Ich habe bereits mehrfach geäußert, dass ich dieses pseudo-akademische Papagallotum für lächerlich und tendenziell eher schädlich halte, wenn es im Kontext mit Männerrechtlern genannt wird. Es entsteht nämlich so meines Erachtens der vollkommen falsche Eindruck, dass Männerrechtler ja bloß bei Frauen erfolglose Gestalten seien, die irgendwelche billigen Tricks und Manipulationen bräuchten, um mit Frauen in Kontakt zu kommen. Dies ist in keinster Weise zutreffend, auch wenn es neben einigen radikalen Spinnern natürlich auch manche sehr schüchterne Gestalten in der Männerrechtsbewegung geben mag – der Durchschnitt sieht vollkommen anders aus.

Rodger is being celebrated as a martyr and hero by the movement, which will likely cause other MRAs to emulate his crimes.

Ich habe noch nirgendwo gesehen, dass Elliot Rodger gefeiert würde, bestenfalls ein paar mehr oder weniger dämliche Sprüche frustrierter Teenies auf Twitter sind auffindbar. Was für ein Held wäre das, der sein junges, wirtschaftlich offenbar vollkommen sorgenfreies Leben voller positiver Möglichkeiten für seine Zukunft wegwirft, bloß weil er bei ein paar blonden Mädchen nicht landen konnte? Das Leben besteht aus wesentlich mehr als Sex oder dem Landen bei irgendwelchen oberflächlichen Blondinen. Aber klar, Männerrechtler werden sich jetzt Schusswaffen besorgen und ihn nachahmen – geht’s noch oder braucht es einen Arzt?!

Wenn jemand Rodger nachahmen könnte, so wäre das einerseits der altbekannte und unabhängig vom Geschlecht wirkende Werther-Effekt, andererseits wären hier ähnlich frustrierte, verzweifelte und ausgegrenzte junge Menschen die potentiellen Täter und nicht Männerrechtler. Im Gegenteil, Männerrechtler wären es, die solchen Jungen Menschen beibringen könnten, auf das profane Gegacker der jungen Mädchen keinen großen Wert zu legen, vor allem für sich selbst ein gutes Leben zu leben und ihr Selbstbewußtsein aus anderen Quellen heraus aufzubauen als aus unbeständigen Bettgeschichten. Gerade für Jungen und junge Männer aus vaterlosen Scheidungsfamilien könnten solche Hilfen eine große Stütze im Leben sein – und weitere Taten dieser Art effektiv verhindert werden.

This is what the MRM does and action must be taken against them to protect women and girls.

Komisch nur, dass einerseits viele Männerrechtler entsorgte Väter sind und andererseits generell Leute im Alter von Elliot Rodger eher selten Männerrechtler sind. Frühestens an der Hochschule entdecken die meistens ein Interesse an diesem Thema. Sehr durchschaubar ist hier die einseitige Forderung, dass „Frauen und Mädchen“ vor Männerrechtlern geschützt werden sollen, obwohl die richtige Forderung lauten müßte, dass generell solche Taten besser verhindert werden müssen und es dazu eines breiten gesellschaftlichen Diskurses bedarf, der auch die zerstörerische Rolle des Feminismus und des Zerfalls der traditionellen Familien einbezieht. Dieser wird aber nicht stattfinden, da die Feministinnen die Männerrechtler als Sündenböcke präsentieren und der Staatsfeminismus in den USA sehr stark vertreten ist. Zumal ja vor allem eine einfache „Lösung“ präsentiert wird anstatt sich tiefgreifend mit den Missständen in der Gesellschaft auseinandersetzen zu müssen, wo das Gefühl von Glück per Prozac-Rezept verordnet wird, während die Vorstellung vom seit der Krise geplatzten amerikanischen Traum oder schon nur ein wenig Wohlstand häufig davon abhängig ist, dass die Menschen mehrere Jobs gleichzeitig haben, um Wohnen und Essen zu können, jedoch noch nicht einmal krankenversichert zu sein, wenn sie dann irgendwann mit Herzinfarkt umfallen. Es sind die gesellschaftlichen Umstände in den USA, die solche Amokläufe begünstigen, aber diese werden seit Jahrzehnten nicht analysiert, weil dann dann auch an den Grundfesten der amerikanischen Ideologie große Veränderungen stattfinden müßten.

Nachfolgend ein paar Videos zur Gefährlichkeit der Männerrechtler:

Ich denke, diese Videos sprechen für sich, welche Bewegung als Hassbewegung und terroristische Gruppierung klassifiziert werden sollte: der Feminismus.

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