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Absolute Beginners: Leichte Beute für skrupellose Frauen?

Der Begriff Absolute Beginners bezeichnet Menschen ohne Beziehungserfahrung, die in der Regel dann ebenfalls sexuell unerfahren sind. Arne Hoffmann verwendet den Begriff in seinem Buch „Unberührt“ jedenfalls für solche Personenkreise.

In den vergangenen Monaten hatte ich hinsichtlich meiner bezaubernd destruktiven Borderline-Ex so einiges seelisch zu verdauen und dabei geschah es, dass vorübergehend manche Erlebnisse noch einmal den Weg ins Bewußtsein fanden. Eines davon war ein Konzert, bei dem eine sonderbare Freundin meiner Ex dabei war, deren Geschichte ich schon damals reichlich absonderlich fand.

Besagte Freundin kommt eigentlich aus der Gegend um Bielefeld, ist eher klein, stämmig, uncharmant und ungalant mit einem eher männerartigen Gesicht und hat ebenso ein nutzloses Fach wie Modernes Japan studiert, das u.a. bei freakigen Manga-Fans und Möchtegern-Bespringern kleiner japanischer Schulmädchen – vor allem im Großraum Düsseldorf – hoch im Kurs steht. Sie hatte wohl eine zeitlang mit zwei Typen der Sorte Absolute Beginners aka männliche Jungfrauen etwas laufen, einerseits mit ihrem heutigen Mann und Vater ihres Kindes, andererseits mit einem IT-Administrator, den ebenfalls beide Weibsbilder kannten. Irgendwann stellte sich heraus, dass sie – ganz in Manier von RTL Dokusoaps – schwanger war, aber bezüglich des Zeitpunktes kamen beide als potentielle Erzeuger in Frage.

Wie so oft bei solch verkorksten Tussis, haben sie zwar einerseits kein Problem mit  Sex vor der Ehe und sich – auch ohne Verhütung und Schutz vor Krankheiten – durch die Gegend zu vögeln, aber wenn es dann um eine mögliche Abtreibung geht, stellen sie sich plötzlich als christlich oder anderweitig pseudo-moralisch dar und lehnen eine Abtreibung ab. Während der Schwangerschaft spielte ihr heutiger Mann und Zahlesel wohl brav den verständnisvollen Deppen, während der IT-Administrator wohl dafür betete, dass er nicht der Erzeuger des Kindes ist. Er erkannte auch die Vaterschaft an, zog mit der Mutter zusammen und machte einen auf heile Familie, auch als man dem Kind noch nicht ansehen konnte, dass es potentiell eher nach ihm kommt als nach dem anderen Kandidaten. So kam die männliche Jungfrau also zum Kinde und eine Tussi der optisch-erotischen Kategorie Gamma, Delta oder noch darunter zu Kind und Versorger. Jeder MGTOW sollte das üble Spiel im Schlaf erkennen, das hier gespielt wurde.

Schon vor einigen Monaten bekam ich zugetragen, dass meine bezaubernd destruktive Borderline-Ex sich schon wenige Monate nach der Trennung einen Nachfolger angelacht hatte, der optisch wirkt als sei er mindestens 5 Jahre jünger als sie. Bizarrerweise soll sie ihn im gerade vergangenen August auch noch geheiratet haben und da kam mir der Gedanke, ob sie hier nicht vielleicht – mit leicht verändertem Ablauf – die zweifelhafte Vorgehensweise ihrer sonderbaren Freundin kopiert. Ob der Typ nicht vielleicht vor ihr noch jungfräulich war und sie ihn so leicht um den Finger wickeln konnte. Denn welcher geistig gesunde Mensch heiratet schon nach weniger als einem Jahr Beziehung (wenn man unterstellt, dass Madame nicht bereits im letzten Jahr anderweitig aktiv war)? Schon zu meiner Zeit mit ihr ließ meine Ex häufiger durchscheinen, dass sie wohl gerne schwanger werden würde. Da kamen so Fragen, ob ich denken würde, dass sie eine gute Mutter sein könnte und wenn sie bei der sonderbaren Freundin zu Besuch war, erzählte sie hinterher immer begeistert von möglichen Fortschritten des Kindes und dergleichen mehr.

Das war ungefähr der Zeitpunkt, wo ich mich dann sexuell weitgehend zurückgezogen habe, da ich nämlich nicht denke, dass eine Borderlinerin, die neben einem eher gemütlichen Studium mit daneben nur sehr wenigen Arbeitsstunden im Monat nicht einmal den Haushalt für zwei Personen auf die Reihe bekommt, sich ansonsten gerne als Opfer aller möglichen Leute – z.B. Familie (Mutter, Schwester), Freunde, Kommilitonen – darstellt und im Krisenfall nur das Heulen und Zittern anfangen kann, eine gute Mutter sein könnte. Schon gar nicht, wenn man die herrschsüchtige geschiedene Mutter im Hintergrund kennt, die Zeit ihres Lebens das Haus der Eltern nie verlassen hat. Nein, ich denke, so eine Person ist als Mutter – genauso wie als Partnerin – eine mittelgroße bis große Katastrophe, die im Leben und in den Seelen anderer Menschen nur verbrannte Erde hinterlassen kann. Genauso wie die wohl stark von Streit und gar Gewalt geprägte Ehe und Trennung der Eltern jede Menge verbrannte Erde im Leben und in der Seele meiner Ex hinterlassen hat und neben einer möglichen Veranlagung vielleicht gar der Auslöser für ihr Borderline war. Nein, ich wollte nicht Teil einer der zahlreichen Geschichten werden, wo Männer ungefragt Kinder untergejubelt bekommen, bloß weil Frau es gerade will – schon gar nicht unter solchen Umständen.

Nun, mir soll es egal sein, ob meine bezaubernd destruktive Borderline-Ex letztlich geheiratet hat oder nicht, ihrem Opfer wünsche ich jedenfalls an dieser Stelle schon einmal Hals- und Beinbruch, starke Nerven und ausreichend Verstand hoffentlich einen Ehevertrag aufgesetzt zu haben. Wenn nicht, dann hat er die Arschkarte gezogen. Vor allem, wenn sie es dann nach der Hochzeit auch recht bald so dreht oder möglicherweise auch schon so gedreht hat, dass sie schwanger wird und sich erstmal für längere Zeit aus dem Berufsleben verabschiedet, sofern sie es noch nicht getan hat. Danach wird sie dann – wie ihre sonderbare Freundin – nur noch in Teilzeit oder gar nicht mehr arbeiten. Dafür studiert Frau also heute. Was für eine Verschwendung von Lebenszeit und Ressourcen von Individuum und Gesellschaft! Aber wenn der bequeme Aufzug der Hypergamie lockt, verliert eben auch bei den angeblich ach so modernen, starken und unabhängigen Frauen von heute die Karriereleiter, die man selbst duld- und mühsam nach oben steigen muss, ganz schnell jeglichen Reiz. Eheschließung und Befruchtungsgrätsche mit anschließender Hege des Nachwuchses sind da wesentlich bequemer.

Vielfach kommt es mir ohnehin so vor als würden heute so viele Frauen nur deshalb studieren um am Heiratsmarkt höhere Anforderungen an die Kandidaten stellen zu können, während sie selbst weder einen akademischen Abschluß noch tatsächlich eine lebenslange berufliche Karriere verfolgen. Denn wie man es von den Heularien solcher Frauen im Scheidungsfall bereits zur Genüge kennt, beklagen sie dann regelmäßig, dass sie für Mann und Familie angeblich auf eine eigene Karriere verzichtet hätten – am besten noch mit einem Bachelor in Gender Studies oder Sozialpädagogik. Oder in Orchideenfächern wie Modernes Japan oder Afrikanistik. Was für eine tolle „Karriere“ sollte das denn bitte gewesen sein?

Bevor jemand meint, ich würde hier schmutzige Wäsche waschen wollen: Nein, dem ist definitiv nicht so. Das Thema ist für mich durch und ich wünsche meiner Ex von Herzen alles erdenklich Gute, da sie in ihrem bis zu unserem Zusammentreffen vergleichsweise kurzen Leben wohl Schlechtes schon mehr als genug erfahren hat, offenbar vor allem im familiären Umfeld und in manchen vorherigen Beziehungen. Ohne mein Zutun hätte sie sehr wahrscheinlich weder den Bachelor noch den Master geschafft und auch einige andere positive Entwicklungsschritte nicht vollzogen, die sie vermutlich heute hochnäsig alleine sich selbst zuschreibt. Aber Borderliner haben oftmals leider kein wirkliches Gewissen in Form einer beständigen moralischen Instanz, so dass sie auch die Schäden nicht interessieren, die sie in vielfältiger Art bei ihren Ex-Partnern hinterlassen.

Durch die Auseinandersetzung mit den Themen Borderline und Beziehungen zu Borderlinern im Rahmen der äußerst schmerzvollen Trennungsverarbeitung, die der starken Intensität der Beziehung in „guten Zeiten“ geschuldet war, weiß ich aber, dass es oftmals nur eine Frage der Zeit und der jeweiligen Belastungen ist, bis die Situation eskalieren kann. Die eine oder andere Eskalation kann man als Partner durchaus abfangen, aber wenn es dann immer häufiger geschieht, verlassen einen früher oder später die körperlichen und seelischen Kräfte, bis irgendwann im Zustand tiefer Erschöpfung auch das emotionale Ende seinen Anfang findet. Aber vielleicht ist meine Ex ja endlich meinem Rat gefolgt und hat sich wieder in therapeutische Behandlung begeben. Ohne Therapie ist eine langfristige Beziehung zu einem Borderliner jedenfalls nicht möglich, ohne dass am Ende einer oder beide Partner daran zugrunde gehen.

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Mäßiggang ist aller Ende Anfang…

„Entschuldigung“ – oder was?!

Seit einiger Zeit tobt im Hintergrund ein Streit um den Maskulismus an sich, welcher dadurch ausgelöst wurde, dass ein Blogger, der bis dahin als „maskulistisch“ wahrgenommen worden war, sich in einem öffentlichen Blogeintrag bei einer Feministin entschuldigt hat, die der eine oder andere Maskulist bereits als primär negative Figur wahrgenommen hat. Eine bevorzugte Strategie dieser Feministin besteht darin, in Blogbeiträgen und Kommentaren generell nicht das zu lesen, was geschrieben steht, sondern das, was sie verstehen will und ihr so eine Angriffsfläche verschafft, damit sie auch bloß Recht oder zumindest das letzte Wort behält. Zwischendurch vergleicht sie maskulistische Blogger auch gerne mal mit Goebbels und beantwortet den Hinweis darauf, dass dieser Vergleich unpassend ist, mit Floskeln wie „Heul doch!“ oder „Geh bitte sterben“ – man sieht also schon, eine äußerst äh… sympathische Figur des Feminismus.

Nun geschah es, dass diese feministische Bloggerin, die sich offenbar nicht nur für ganz supertoll hält und mit einer Superheldin als Avatar durch die Blogosphäre zieht und dort ihre oftmals wenig bis gar nicht bereichernden Troll-Kommentare feministischer Bauart ablaicht, irgendwann einmal einen Artikel zum Thema Beschneidung geschrieben hatte, der sich zufällig mit der Position der Maskulisten deckte – nämlich dass unbeschnitten der Naturzustand und die Beschneidung ohne medizinische Indikation schlicht eine Verstümmelung ist. Daraufhin wurde dieser Artikel bei Genderama verlinkt und von dort aus zog sich dann die Verlinkung durch einen größeren Teil der maskulistischen Blogosphäre. Das hat wohl manche Maskulisten dazu gebracht, mit dieser Person diskutieren zu wollen und die Diskussionen endeten offenbar oft genug mit Eskalation und / oder Spamblock bei Twitter. So kam es wohl auch zu der Situation, für die sich der besagte Blogger dann in Kotau-Manier öffentlich entschuldigte, obwohl zu einer solchen Situation samt Eskalation immer mindestens zwei Leute gehören.

Mich haben an diesem ganzen Gegacker rund um diese öffentliche Entschuldigung ein paar Dinge erheblich gestört. Das wäre zunächst der Punkt, warum man so etwas in einem öffentlichen Blogeintrag macht und nicht in einer persönlichen Mail oder per Nachricht bei Twitter, wenn es denn unbedingt sein muss. Es betrifft nur diese beiden Personen, also regelt das unter Euch wie erwachsene Leute und geht damit nicht noch anderen auf die Nerven.

Ein weiterer Punkt ist der, dass der besagte Blogger seitdem vorrangig damit beschäftigt ist, für eine total kuschelig-defensive Diskussion mit den Feministinnen zu werben, voll einen auf sozialpädagogisches Verständnis für deren angeblich noch heute erlebbaren „Diskriminierungen“ macht und alle Maskulisten verdammt, die sich seinem vermeintlichen Pfad zur Erleuchtung nicht anschließen wollen. Darin wird er von einer Handvoll eher weicher Maskulisten und natürlich von einigen Feministinnen bestärkt und selbstredend tobten sich in den Kommentaren sogleich die bekniete Feministin und ihre Fankurve in einer Art und Weise aus, für die ihr wohl jeder normal denkende Mensch einen Tritt in den Allerwertesten verpasst hätte – ohne anschließende Entschuldigung. Aber nein, der besagte Blogger beschimpfte sogar noch andere Maskulisten –  mancher will inzwischen mit der gesamten Maskulisten-Szene nichts mehr zu tun haben, obwohl sie bereits länger und mehr zum Thema, z.B. auch zum Thema häusliche Gewalt gegen Männer, geschrieben haben als der merkwürdige Feministinnen-Kuschler.

Das Problem mit dem erwähnten Blogger ist schlicht, dass er nur noch seinen selbst als „gemäßigt“ bezeichneten Weg für den einzig wahren und richtigen hält. Gleichzeitig reagiert er auf Kritik so, dass er eben nicht wie die anderen Maskulisten sein müsse und überhaupt alle böse und schlecht seien, nur er nicht. Besonders beliebt ist bei ihm der Argument-Ersatz „gelbes Forum“, in dessen Nähe er jeden rückt, der nicht seiner Meinung ist. Ich habe länger überlegt, ob diese Type vielleicht unter einer starken narzisstischen Persönlichkeitsstörung oder einem Messias- bzw. Jerusalem-Syndrom leidet, ich bin da allerdings noch etwas unschlüssig.

Gruppen im Maskulismus

Die Szene der Maskulisten setzt sich seit jeher aus verschiedenen Strömungen zusammen und ich denke, es steht weder diesem einen Blogger noch sonstwem zu, in fast schon feministisch flacher Art und Weise gegen andere Strömungen zu Felde zu ziehen. Folgende Strömungen / Gruppierungen habe ich bisher unter Maskulisten grob ausgemacht:

  • Väterrechtler,
    meistens geschiedene Väter oder Kuckucksväter, die alle ihre schmerzlichen Erfahrungen mit dem deutschen Sorge-, Unterhalts- und Umgangsrecht gemacht haben, das sehr frauenzentriert tickt.
  • MGTOW (Men Going Their Own Way),
    Männer jeglichen Alters, die für sich entschieden haben, sich mehr oder weniger weit nicht mehr den gesellschaftlichen Rollenerwartungen an Männer zu beugen. Sie haben keine oder primär sexuelle Beziehungen zu Frauen, leben ihr Leben und gehen eben ihren eigenen Weg. Sie führen keine langfristigen Beziehungen mit Frauen, heiraten nicht und gründen auch keine Familie.
  • Anti-Feministen,
    hier sammelt sich alles mögliche an Männern, wo wirklich alles dabei ist. Angefangen von Leuten, die einfach nur den aktuellen Feminismus ablehnen, bis hin zu solchen, die mehr oder weniger wortwörtlich den Frauen wieder die drei Ks, also Kinder, Küche und Kirche, zuweisen wollen.
  • Männerrechtler,
    aus unterschiedlichen Lagern und politischen Strömungen, die weder die um sich greifende Misandrie noch die Benachteiligung von Jungen und Männern im gesamten Bildungssystem weiter ertragen wollen und u.a. für ein ähnlich gutes Hilfs- und Betreuungsangebot für Jungen und Männer streiten, wie es für Mädchen und Frauen bereits gibt.
  • Gender-Gegner,
    Gegner des Gender Mainstreaming, männlich wie weiblich, politisch aus unterschiedlichen Richtungen, aber dominiert von Konservativen bis zur AfD. Gegen Frühsexualisierung von Kindern und Genderwahn im Bildungssystem.

Das ist ein grober Überblick, den ich aus meinen Followern bei Twitter und meinen Fans bei Facebook ausgemacht habe. Jede Gruppe hat ihre Eigenheiten,  ihre Erfahrungen, ihre Standpunkte und Ziele. Ebenso hat jede Gruppe auch einen eigenen Diskussionsstil und während die einen gegen das männerfeindliche Rechtssystem wettern, ziehen andere eben gegen männerhassende #killallmen-Feministinnen zu Felde, z.B. bei Twitter, bei Facebook oder in eigenen Blogs. Eine Gleichschaltung des Umgangs  mit Feministinnen in den Weichspülgang ist daher absolut unangebracht.

Verschiedene Schwerpunkte und Ziele

In jedem Fußballspiel und in jedem militärischen Kampf gibt es unterschiedliche Flügel und Einheiten mit unterschiedlichen Kompetenzen und Aufgaben. Wie leblos wäre wohl ein Fußballspiel, wenn immer die eine Mannschaft aus 100% Verteidigung und die andere immer aus 100% Sturm bestünde? Und wie wären wohl manche historische Schlachten ausgegangen, wenn nicht unterschiedliche Einheiten zu Lande, zu Wasser und in der Luft mit unterschiedlichen Mitteln auf ein Ziel hingearbeitet hätten, idealerweise mit einer abgestimmten Strategie als Überbau?

Ich denke, wir sollten uns von selbsternannten „gemäßigten Maskulisten“ nicht spalten oder anderweitig in die Enge treiben lassen. Diese Leute haben halt ihren Weg, andere haben andere Wege. Solange einem niemand auf die Nerven geht und mit missionarischem Eifer die Bekehrung versuchen will, sollen sie ruhig mit ihren vermeintlichen Vorzeigefeministinnen kuscheln oder sie meinetwegen auch heiraten. Entweder liegen sie denen dann irgendwann mit einer lila Dauerwelle kläffend zu Füßen oder sie kommen mit Dolch im Rücken jammernd zu den anderen Maskulisten gelaufen, nachdem sie von ihren Lieblingsfeministinnen überall als besonders dämliche und leicht manipulierbare Köter vorgeführt worden sind.

Ich denke aber auch, dass noch gar nicht der Zeitpunkt gekommen ist, wo Maskulisten sich unnötig mäßigen sollten. Der Maskulismus befindet sich in Medien und Öffentlichkeit noch weit unter der Wahrnehmungsschwelle, erst Tröpfchen für Tröpfchen werden einzelne Punkte wie häusliche Gewalt gegen Männer thematisiert. Dass die Medien den Maskulismus totschweigen, hat auch damit zu tun, dass in vielen Redaktionen ein großer Anteil Frauen sitzt und man kann anhand der Mitglieder- und Unterstützerlisten ungefähr abschätzen, wie viele davon in feministischen Organisationen wie ProQuote oder im Journalistinnenbund organisiert oder zumindest Unterstützer dieser Organisationen sind.

Deshalb ist es gut, wenn wir unterschiedliche Gruppen und Stimmen, Standpunkte und Ziele, Diskussionen und Stile im Maskulismus haben, damit die Wahrnehmung maskulistischer Anliegen an vielen Stellen gleichzeitig stetig zunehmen kann. Wir sollten daher vermeiden, dass die „gemäßigten Maskulisten“ aus einem bunten und funktionalen Werkzeugkasten samt Schlagbohrer und Kettensäge nur noch eine Streichholzschachtel mit einem winzigen Schraubendreherchen darin übrig lassen.

Gemäßigt sein kann ich, wenn ich tot bin…