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Spruch des Tages

Faktisch haben Frauen heute in allen westlichen Ländern, aber auch in vielen Schwellen- und Entwicklungsländern, mehr Rechte und größeren Schutz vor Ungemach als Männer. Das ist aber eben keine Gleichberechtigung, das ist ein Problem. Genau deshalb wirkt es ja immer so grotesk und lächerlich, wenn irgendwelche privilegierten Nichtsnutze – nicht nur aus, aber mit Fokus auf Berlin – ominöse, meistens reichlich unglaubwürdige und durch keine seriöse Statistik belegbare Diskriminierungen von Frauen aus dem Hut zaubern, um im gleichen Atemzug weitere Sonderrechte und Privilegien für sich einzufordern. Genau das ist es, was den meisten Männern und Frauen beim Feminismus am meisten auf die Nerven geht: „Ich bin eine Frau, das ewige Opfer, und überall nur böse Männer, gebt mir noch mehr Rechte, mehr Geld und pudert mir den Allerwertesten nach jedem Pups!“ Mit der Lebenswirklichkeit der durchschnittlichen Frau in diesem Land hat diese sexistisch-parasitäre Anspruchshaltung von Feministinnen allerdings absolut nichts zu tun.

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Amerikanische Feministinnen wollen Männerrechtler als „terroristische Gruppierung“ klassifizieren lassen

Ich hatte bereits gestern darüber berichtet, dass Feministinnen im englischsprachigen Raum den Amoklauf von Elliot Rodger dazu missbrauchen, Männerrechtler pauschal zu diffamieren und weiter zu dämonisieren. Bereits gestern entblödete sich eine deutschsprachige Feministin, in die gleiche Kerbe zu schlagen. Zwischenzeitlich arten die Entwicklungen in den USA bereits ziemlich aus, aktuell fordert eine Petition von Feministinnen mit Hilfe infamer Lügen und Verdrehungen die Klassifizierung von Männerrechtlern als „terroristische Gruppierung“:

The Men’s Rights Movement (MRM) is a misogynistic movement that advocates violence against women and girls.

Multiple members of the MRM–self identified Men’s Rights Activists (MRAs)–have committed atrocities and mass murders. Marc Lepine killed 17 women on a university campus in the „Montreal Massacre“. Tom Ball firebombed a courthouse and wrote a manifesto encouraging others to bomb government buildings that is posted on major MRM websites like avoiceformen.com. Elliot Rodger, an active MRA, shot and killed at least 7 young women and injured many other people at random. Rodger is being celebrated as a martyr and hero by the movement, which will likely cause other MRAs to emulate his crimes.

This is what the MRM does and action must be taken against them to protect women and girls.

Nochmal als Screenshot:

Elliot Rodger, Anti-MRA Petition

 

 

 

 

 

Schon alleine der Text dieser Petition macht deutlich, wo die Hassprediger und die terroristische Gruppierung seit Jahren, wenn nicht bereits seit Jahrzehnten zu finden sind. Es ist daneben äußerst stil- und geschmacklos, die persönliche Tragödie eines offenbar psychisch kranken und vor allem deprivierten Einzelgängers für widerwärtigste Hetze gegen ausgerechnet jene Gruppierungen zu missbrauchen, die seit langem vor den negativen Folgen der vaterlosen Jugend und einer vaterlosen Gesellschaft warnen: die Männer- und Väterrechtler.

Im Einzelnen:

The Men’s Rights Movement (MRM) is a misogynistic movement that advocates violence against women and girls.

Dies ist eine glatte Lüge. Die Bewegung der Männerrechtler ist primär humanistisch geprägt und von der Erkenntnis beseelt, dass unsere Gesellschaft sich zu einer männerfeindlichen Gesellschaft entwickelt hat, in der es als chic gilt, Jungen und Männer herabzuwürdigen und als beliebig austauschbar zu betrachten, während Mädchen und Frauen übermäßig glorifiziert werden. Oder kurz: einige getötete Frauen sind eine Tragödie, Tausende getötete Männer eine Statistik. Hier wieder ein Gleichgewicht herzustellen und den berechtigten Anliegen, Sorgen und Nöten von Jungen und Männern ebenso Rechnung zu tragen wie denen von Mädchen und Frauen, DAS ist das tatsächliche Wesen der Männerrechtsbewegung (MRA/MRM).

Elliot Rodger, an active MRA, shot and killed at least 7 young women and injured many other people at random.

Elliot Rodger war zu keinem Zeitpunkt ein aktiver Männerrechtler. Er hatte wohl einmalig (!) einen Kontakt zur zweifelhaften Szene der Pick Up Artists (angebliche „Verführungskünstler“), die manche Leute – aus welchen Gründen auch immer – als mit der Männerrechtsbewegung verbunden betrachten. Ich habe bereits mehrfach geäußert, dass ich dieses pseudo-akademische Papagallotum für lächerlich und tendenziell eher schädlich halte, wenn es im Kontext mit Männerrechtlern genannt wird. Es entsteht nämlich so meines Erachtens der vollkommen falsche Eindruck, dass Männerrechtler ja bloß bei Frauen erfolglose Gestalten seien, die irgendwelche billigen Tricks und Manipulationen bräuchten, um mit Frauen in Kontakt zu kommen. Dies ist in keinster Weise zutreffend, auch wenn es neben einigen radikalen Spinnern natürlich auch manche sehr schüchterne Gestalten in der Männerrechtsbewegung geben mag – der Durchschnitt sieht vollkommen anders aus.

Rodger is being celebrated as a martyr and hero by the movement, which will likely cause other MRAs to emulate his crimes.

Ich habe noch nirgendwo gesehen, dass Elliot Rodger gefeiert würde, bestenfalls ein paar mehr oder weniger dämliche Sprüche frustrierter Teenies auf Twitter sind auffindbar. Was für ein Held wäre das, der sein junges, wirtschaftlich offenbar vollkommen sorgenfreies Leben voller positiver Möglichkeiten für seine Zukunft wegwirft, bloß weil er bei ein paar blonden Mädchen nicht landen konnte? Das Leben besteht aus wesentlich mehr als Sex oder dem Landen bei irgendwelchen oberflächlichen Blondinen. Aber klar, Männerrechtler werden sich jetzt Schusswaffen besorgen und ihn nachahmen – geht’s noch oder braucht es einen Arzt?!

Wenn jemand Rodger nachahmen könnte, so wäre das einerseits der altbekannte und unabhängig vom Geschlecht wirkende Werther-Effekt, andererseits wären hier ähnlich frustrierte, verzweifelte und ausgegrenzte junge Menschen die potentiellen Täter und nicht Männerrechtler. Im Gegenteil, Männerrechtler wären es, die solchen Jungen Menschen beibringen könnten, auf das profane Gegacker der jungen Mädchen keinen großen Wert zu legen, vor allem für sich selbst ein gutes Leben zu leben und ihr Selbstbewußtsein aus anderen Quellen heraus aufzubauen als aus unbeständigen Bettgeschichten. Gerade für Jungen und junge Männer aus vaterlosen Scheidungsfamilien könnten solche Hilfen eine große Stütze im Leben sein – und weitere Taten dieser Art effektiv verhindert werden.

This is what the MRM does and action must be taken against them to protect women and girls.

Komisch nur, dass einerseits viele Männerrechtler entsorgte Väter sind und andererseits generell Leute im Alter von Elliot Rodger eher selten Männerrechtler sind. Frühestens an der Hochschule entdecken die meistens ein Interesse an diesem Thema. Sehr durchschaubar ist hier die einseitige Forderung, dass „Frauen und Mädchen“ vor Männerrechtlern geschützt werden sollen, obwohl die richtige Forderung lauten müßte, dass generell solche Taten besser verhindert werden müssen und es dazu eines breiten gesellschaftlichen Diskurses bedarf, der auch die zerstörerische Rolle des Feminismus und des Zerfalls der traditionellen Familien einbezieht. Dieser wird aber nicht stattfinden, da die Feministinnen die Männerrechtler als Sündenböcke präsentieren und der Staatsfeminismus in den USA sehr stark vertreten ist. Zumal ja vor allem eine einfache „Lösung“ präsentiert wird anstatt sich tiefgreifend mit den Missständen in der Gesellschaft auseinandersetzen zu müssen, wo das Gefühl von Glück per Prozac-Rezept verordnet wird, während die Vorstellung vom seit der Krise geplatzten amerikanischen Traum oder schon nur ein wenig Wohlstand häufig davon abhängig ist, dass die Menschen mehrere Jobs gleichzeitig haben, um Wohnen und Essen zu können, jedoch noch nicht einmal krankenversichert zu sein, wenn sie dann irgendwann mit Herzinfarkt umfallen. Es sind die gesellschaftlichen Umstände in den USA, die solche Amokläufe begünstigen, aber diese werden seit Jahrzehnten nicht analysiert, weil dann dann auch an den Grundfesten der amerikanischen Ideologie große Veränderungen stattfinden müßten.

Nachfolgend ein paar Videos zur Gefährlichkeit der Männerrechtler:

Ich denke, diese Videos sprechen für sich, welche Bewegung als Hassbewegung und terroristische Gruppierung klassifiziert werden sollte: der Feminismus.

Gleichstellung bei der Blutspende?!

In diesem Beitrag geht es nur zum Teil um Frauen und Feministinnen, dafür ist eine andere Gruppe an Bord, die mittlerweile genauso gerne Diskriminierung blökt und nach Privilegien schreit wie Feministinnen – genau, die Rede ist von Homosexuellen. Ich bin mir auch relativ sicher, dass dieser Artikel mit dem Attribut „homophob“ deklariert werden wird, das inzwischen ähnlich gerne als Keule verwendet wird wie „Nazi“ oder „Rassist“, das ist mir aber so ziemlich egal, weil es um die Gesundheit argloser Menschen geht.

In diesem Artikel bei n-tv geht es um das Thema Homosexualität und Blutspenden. Demnach dürfen Schwule seit den 90ern kein Blut spenden, weil von ihnen eine höhere Infektionsgefahr von übertragbaren Krankheiten wie HIV und Hepatitis C ausgehe. 1993 starben mehr als 1000 Patienten an den Folgen HIV-verseuchter Blutkonserven. Laut Transfusionsgesetz sind Personen mit häufig wechselnden Sexualpartnern, Prostituierte, Drogenabhängige und Männer, die Sex mit Männern haben oder hatten, ausgeschlossen. Das finden die Schwulen und deren Verbände nun furchtbar diskriminierend und fordern eine Abschaffung oder zumindest Lockerung dieser Regelung. Stellen wir dieser Forderung doch mal ein paar Fakten aus dem Jahr 2012 entgegen:

Rund zwei Drittel (51.000) der mit HIV lebenden Menschen in Deutschland sind Männer, die Sex mit anderen Männern haben. Sie stellen somit weiterhin die größte betroffene Gruppe in Deutschland dar.

Da frage ich mich doch zwei Dinge:

  1. Wie will man angesichts dieser Fakten begründen, dass das Transfusionsgesetz für Schwule gelockert wird?
  2. Wieso werden nur homosexuelle Männer erfasst und nicht auch homosexuelle Frauen? Wieso gibt es dazu keine Statistik?

Auf entsprechenden Lesben-Websites wird natürlich die eigene Verantwortung für Safer Sex – im Gegensatz zu vielen Lesben weiß selbst ich, was Dental Dams sind – eher peripher genannt und vorrangig auf Blut oder Verletzungen als Übertragungswege verwiesen. Und natürlich wird in feministischem Duktus auch dort wieder gleich nach mehr Rechten, mehr Rechten, mehr Rechten geblökt, der „Böse“ hingegen ist natürlich immer der Mann. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass das Lesbentum vielfach so etwas wie die letzte Stufe oder Absolution des Feminismus ist. Und natürlich haben die Lesben wohl auch schon für sich in Sachen Blutspenden im Vergleich mit den Schwulen Sonderrechte bekommen:

Die Titulierung von „Homosexuellen“ als HIV-„Risikogruppe“ hat auch hierzulande zur Stigmatisierung von Lesben und Schwulen geführt. Lesben waren bis vor kurzem als Blut-, Knochenmark- und Gewebespenderinnen nicht erwünscht. Dies hat sich Anfang 2009 geändert – Lesben dürfen jetzt auch offiziell Spenderinnen sein. Gegenwärtig sind in der BRD ausschließlich schwule Männer aufgrund ihrer sexuellen Orientierung als Spender pauschal ausgeschlossen – andere Ausschlüsse beziehen sich auf AfrikanerInnen aus Ländern, in denen viele HIV-Positive leben, oder SexarbeiterInnen.

Na danke. Wo ist eigentlich der Unterschied, wenn Schwule sich ungeschützt gegenseitig mit dem Penis penetrieren oder Lesben erotische Spielzeuge wie Dildos und Vibratoren teilen und unsichere Leckspielchen veranstalten? Eben, da gibt es keinen, in beiden Fällen gibt es ein Infektionsrisiko! Da sollten die Schwulen mal lieber protestieren, dass sie den Lesben gegenüber diskriminiert werden. Wer war eigentlich dafür zuständig, dass Lesben von der Liste der auszuschliessenden Gruppen verschwanden?

Weil also irgendwelche Lesben- und Schwulenverbände meinen, dass Blutspenden irgendwas mit Gleichberechtigung oder alternativ eben mit Diskriminierung zu tun haben könnte, werden lieber zahlreiche gefährdete Patienten in Kauf genommen anstatt klar und ehrlich zu sagen, dass man auf Spenden von Risikogruppen lieber verzichtet und sich auch durch das Geweine, Gezeter und Geblöke nicht beeinflussen läßt:

Das Risiko von Neuinfektionen ist bei Homosexuellen rund 100-fach höher als bei Heterosexuellen – umso größer ist die Gefahr für die Patienten, denen das fremde Blut eigentlich helfen soll.

Wo bleibt da die ärztliche Verantwortung für die Patienten? Klar, die Tests zum Nachweis von HIV-Antikörpern sind besser und schneller geworden, dennoch mutieren die Erreger relativ schnell und es kann einerseits Wochen oder Monate dauern bis eine Infektion nachweisbar ist, andererseits müssen auch die Tests für neue mutierte Erreger angepasst werden. Dazu kommen weitere sexuell und durch Blut übertragbare Infektionskrankheiten, die ohnehin geschwächten Patienten den Todesstoß versetzen könnten. Das alles nur, damit Schwule und Lesben auch Blut spenden dürfen?

Für mich sind in diesem Fall der Schutz und die Gesundheit der Patienten wichtiger als irgendwelche hanebüchenen Gleichstellungsidiotien mittels Blutspende. Wer einen HIV-Test machen will, bekommt den auch beim Gesundheitsamt jederzeit kostenlos, ganz ohne  Blutspende. Daneben geht es meines Erachtens wohl vorrangig um die Verdienstmöglichkeiten mit Blutspenden und wenn es um Geld geht, fühlen sich lautstarke Minderheiten wie Feministinnen und Homosexuelle ja ganz schnell ganz doll diskriminiert. In diesem Fall  – bei vielen anderen auch – sollte man ihnen aber nur eines sagen: „Halt’s Maul!“

Ich sehe nicht ein, warum die Mehrheit sich wegen des Mimimis irgendwelcher Minderheiten unnötigen Risiken aussetzen sollte. Die Mehrheit sollte aufhören alles zu ertragen und zu schlucken, bloß weil irgendwer Diskriminierung blöken könnte. Das hat auch nichts mit Toleranz zu tun, denn Toleranz hat einerseits Grenzen und beruht auf Gegenseitigkeit. Viele verwechslen heutzutage komischerweise Toleranz mit Rückgratlosigkeit und totaler Gleichgültigkeit.

Die Wahrheit über den #Aufschrei

Die Massenmedien haben die organisierte Kampagne, die hinter dem Twitter-Hashtag #Aufschrei steht, ja kritik- und widerspruchslos geschluckt, obwohl es vom ersten Tag an immer wieder kritische Stimmen gab, die entweder an eine Kampagne für den feministischen Valentinstag namens vday glaubten oder schlicht darauf hinwiesen, dass es sich dabei nur um einen Abklatsch des Hashtags #outcry handelt.

Hier zwei statistische Auswertungen, die sich auch mit den Inhalten der Tweets befasst haben, die mit dem Hashtag #aufschrei getwittert wurden. Das Ergebnis überrascht wohl die wenigsten Menschen mit klarem Verstand:

Natürlich sind das Fakten, die die Initatorinnen dieser Kampagne, allen voran Anne Wizorek, gerne verschweigen würden und auch für die Medien wäre es peinlich, wenn der angebliche Twitter-Rekord in Zusammenhang mit #Aufschrei gar keiner war. Noch peinlicher wäre es nur, wenn noch weitere Verdrehungen und Manipulationen rund um diese Storytelling-Kampagne bekannt würden.