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Die feministisch hassgestörte Antifa-Piratin Anne Helm hetzt gegen Hadmut Danisch

Siehe hier.

Bleibt zu hoffen, dass Danisch der Anne Helm juristisch die stinkenden Körperöffnungen aufreisst (davon dürfte sie ja mehr als genug haben).

Der Linkspartei kann man übrigens hier dazu gratulieren, sich so einen widerwärtigen linksfaschistischen Human-Abfall in die Partei geholt und gar noch auf einen sicheren Listenplatz gesetzt zu haben. Nachdem Anne Helm ja kräftig mitgeholfen hat, die Piraten zu versenken, rettet sie nun ihren ebenso stinkfaulen wie ranzigen Arsch rüber zur DIE LINKE Berlin, um dort Pöstchen und damit Geld abzugreifen.

Keine Stimme für Anne Helm, der irren Bewunderin des Kriegsverbrechers Bomber Harris!

EMMA, Luise Pusch und Flug U49525

Der Absturz der Germanwings-Maschine U49525 in Frankreich auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf hat viele Menschen schockiert. Natürlich gab es schnell Spekulationen zur Absturzursache, eine seriöse und halbwegs zutreffende Angabe ist aber erfahrungsgemäß erst nach Wochen oder Monaten möglich, wenn alle Flugschreiber, der Voice-Rekorder, Radar-Aufzeichnungen und die Wrackteile untersucht wurden.

Die Medien haben in ihrer Sensationsgier natürlich bereits alle Namen und Details zu den Piloten samt entsprechenden Spekulationen online wie offline verschmiert. Blöd dürfte es nur dann werden, wenn am Ende eine Ursache herauskommt, die allen bisherigen Spekulationen zuwiderläuft. Es wäre schön, wenn in diesem Fall unsere Jurisprudenz einmal extrem hohe Schadenersatzforderungen von Betroffenen und Angehörigen durchwinken würde, denn die Pressefreiheit umfasst bekanntlich weder eine Narrenfreiheit noch eine Kunstfreiheit beim Erzählen von Märchen durch Journalisten, wenn man sich irgendwelche halbseidenen Geschichten zusammenpfriemelt, damit man bloß noch eine reißerische Schlagzeile und vielleicht ein paar verkaufte Exemplare mehr hat.

Ganz neu ist jetzt aber, dass sich selbst bei der EMMA jemand fand, der meinte den Absturz des Germanwings-Fliegers kommentieren zu müssen. Luise Pusch traute sich an dieses Thema heran, sprang und landete als äußerst lächerlicher und peinlicher Bettvorleger. Warum? Nun, hier eine Kostprobe der Feministin Luise Pusch, die man nun bei EMMA bewundern kann:

Amoktrips sind Männersache. Und die Lufthansa hat 94 Prozent männliche Piloten. Das sollte sie ändern, meint Luise Pusch. 14 der 16 im Airbus zerschellten „Schüler“ sind Schülerinnen und die zwei „Lehrer“ sind Lehrerinnen. Die Opfer sind überwiegend Frauen, die Täter sind männlich.

Da erfahren wir also, dass Amoktrips selbstverständlich Männersache seien. Es gibt nämlich in der feministisch heilen Welt von Luise Pusch keine Frauen, die ihre Partner vergiften oder ihre Neugeborenen töten und in Tiefkühltruhen oder Blumentöpfen endlagern. Auch total ungerecht ist ihrer Ansicht nach ja, dass ganze 94 Prozent der Piloten doch tatsächlich Männer sind. Einen Schritt weiter zu denken, wieviel Prozent der Männer denn Piloten (oder Aufsichtsratsmitglieder) sind, gelingt ihr selbstredend nicht. Als gute Feministin weiß sie nämlich die Realität und Fakten, die ihrem infantil-monolithischen Schwarzweiß-Weltbild gefährlich werden könnten, komplett auszublenden. Dafür versucht sie sich in feministischer Mathematik. Denn immerhin weiß sie zu berichten, dass 14 der 16 Schüler doch glatt Schülerinnen und die beiden Lehrer sogar auch Lehrerinnen waren! Sapperlot, am Ende klärt die den Absturz noch ganz alleine auf! Wäre da nicht der Rückfall in alte Schemata, wenn sie konstatiert, dass die Opfer überwiegend Frauen seien, die Täter – natürlich – männlich. Nun ist es natürlich leidlich seriös, nur die Verstorbenen der Schulklasse als Referenz zu benutzen, denn insgesamt sollen ja um die 70 Deutsche im Flugzeug gewesen sein. Wie groß ist dann wohl der Anteil der Männer? Und wie groß wird der Anteil der Männer unter den Opfern, wenn man alle Passagiere unabhängig ihrer Nationalität betrachtet? Das werden wir von Luise Pusch wohl nie erfahren, denn unter dem Gewicht der Realität würde wohl ihr feministisches Wolkenkuckucksheim rasch zusammenbrechen.

Wer bis hierhin noch nicht mit dem Strahlkotzen angefangen hat, wird es vielleicht gleich tun. Schauen wir uns die Ergüsse der Luise Pusch weiter an:

Die Selbstmordquote, so hörte ich bei meinem Radio- und TV-Marathon seit der Katastrophe in den französischen Alpen, ist bei Männern viermal so hoch wie bei Frauen. Die Lufthansa könnte also das Risiko, dass ihre Piloten das Flugzeug zu Selbstmord und vielfachem Mord missbrauchen, mit jeder Frau, die sie zur Pilotin ausbilden, ganz erheblich reduzieren.

Oho, die „Selbstmordquote“ von Männern ist also viermal so hoch wie bei Frauen. Da sollten die Frauen dann aber rasch aufschließen, oder? Gleichstellung jetzt! Wie man weiß, unternehmen Frauen ja eher Versuche und da nicht nur viele, sondern vor allem auch untaugliche Versuche, um damit ganz fix Aufmerksamkeit und Unterstützung in allen Lebenslagen zu bekommen, wenn Tränen alleine gerade nicht ausreichen. Männer sind hingegen bei ihrem Tun auch hier erfolgreich und landen auf dem Friedhof oder sie überleben es und werden z.B. zwangseingewiesen anstatt dass ihnen auch nur ein feuchter Furz tatsächliche Unterstützung in ihrer Krise entgegengebracht würde. Schließlich spricht da ja nicht nur die frappierende Asymmetrie in der Hilfsindustrie ganze Regalmeter von Bänden. Feministinnen lichten sich besonders gerne mit Tassen und T-Shirts mit dem Aufdruck „Male Tears“ ab und verhöhnen so permanent tatsächliche Probleme und Krisen von Männern. Betrachtet man in dem Zusammenhang, dass viele Stellen in sozialen Berufen mit (solchen) Frauen besetzt sind, die Männern nur als Kinder, Jugendliche, Homo- oder Transsexuelle wirklich zu helfen bereit sind, schließt sich hier der Kreis.

Nun, man könnte jedenfalls einmal hinterfragen, warum die Selbstmordquote bei Männern vier Mal höher ist und dagegen etwas unternehmen. Ebenso könnte man bei Jobs, die mit einer großen Verantwortung für Dritte verbunden sind, regelmäßig gesundheitliche und psychische Tests zur Pflicht machen und einmal lernen, auch auf die – meistens eher stummen – Hilfeschreie der Männer zu achten.

Machen wir uns nichts vor, heute ist es doch so, dass Männer immer noch als austauschbare Funktionseinheit betrachtet werden, die erst dann rudimentär Aufmerksamkeit erfahren, wenn sie ihre (berufliche) Funktion nicht mehr erfüllen. Danach können sie obdachlos, suchtkrank oder was auch immer werden, es interessiert unsere gynozentrische Gesellschaft einfach nicht. Und während es für Frauen spezialisierte Hilfen vom Frauenarzt über Frauenberatungsstellen bis hin zu speziellen – öffentlichen, öffentlich geförderten und privaten – Frauenhilfsorganisationen gibt und es Frauen oftmals zusätzlich über eine Beziehung oder Ehe mit einem sie unterstützenden und sich aufopferndem Mann gelingt, zurück in ein normales Leben zu finden, wird die Asche des von der Gesellschaft im Stich gelassenen Mannes auf dem anonymen Gräberfeld des Friedhofs verstreut. DAS, werte Luise Pusch, ist die gesellschaftliche Realität von Männern in Deutschland und vielen anderen westlichen Ländern und ich könnte nicht reinen Gewissens behaupten, dass der heutige Feminismus daran nicht mindestens mitschuldig, vielleicht gar hauptverantwotlich ist!

Aber nehmen wir mal an, wir wollten wirklich Frauen zu Piloten ausbilden. Wie viele Frauen wären denn überhaupt als Pilot geeignet? Und damit meine ich nicht nur Noten aus Schule und ggf. Studium, sondern auch in Sachen Körpergröße, Fitness, Nervenstärke, Technikverständnis und dergleichen mehr? Bei Sciencefiles wird nach Daten des LBA der Anteil der Frauen unter den Piloten mit um die 4-5 % angegeben. Wie sollte man diesen Anteil – unabhängig von der großen Fragwürdigkeit der von Ihnen unterstellten Auswirkung auf männliche Piloten – nun mittelfristig so hoch bekommen, dass immer auch eine Frau mit im Cockpit ist? Vermutlich so, dass dann zwei Männer als Piloten fliegen, also die Arbeit machen, und eine Frau dumm rumsitzt, etwas schwafelt und das gleiche Gehalt kassiert wie die Piloten? Seien wir mal ehrlich, genau so sehen viele feministische „Lösungen“ und Quoten-Vorschläge doch aus, überall.

Ein Schmankerl von Luise Pusch habe ich allerdings noch:

Für Amokflüge, die offenbar häufiger vorkommen, als der Öffentlichkeit bewusst ist, gilt dasselbe.

Das übliche feministische Geschwafel: selbst seltene Einzelfälle werden als epidemisch, mindestens aber „häufiger“ deklariert und auf angeblich fehlendes Bewusstsein geschoben, wenn man sich in den vergangenen Jahrzehnten nicht an vergleichbare Fälle erinnern kann. Fakt ist nämlich, dass in den vergangenen knapp 40 Jahren gerade einmal – inklusive Germanwings – acht Fälle des sogenannten Pilotenselbstmords dokumentiert sind, bei denen außer dem Piloten noch mindestens eine weitere Person umgekommen ist. Eine wahrhafte Epidemie, Frau Pusch, die wir tatsächlich sofort mit Frauenquoten bekämpfen müssen!

Kurzum, der Kommentar von Luise Pusch in der EMMA ist ein äußerst widerliches Beispiel für feministische Ideologie-Beweihräucherung ohne Rücksicht auf Verluste und Befindlichkeiten Dritter. Alles wird solange zurechtgebogen, verdreht und faktenwidrig vergewaltigt, bis es in das irrationale Weltbild dieser rückständigen, sexistischen und rassistischen Ideologie des Feminismus passt, die offenbar im weißen heterosexuellen Mann (WHM) bis heute krankhafterweise „Nazi“ und Sündenbock für alles Übel der Welt zugleich sieht.

Ich danke Luise Pusch jedenfalls für ihr feministisches Meisterstück des intellektuellen Sturzflugs, das vielen Menschen noch einmal vor Augen geführt hat, warum DIESEN Feminismus heute kein Mensch mehr braucht, im Gegenteil, er sich gar schädlich auf jede soziale und gleichberechtigte Gesellschaft auswirkt. Zeit, dass dieser Feminismus endlich seinen Weg auf den Müllhaufen der Geschichte findet – und seine Anhängerschaft den Weg in eine angemessene medizinische Behandlung.

PS: Auch die Behauptung von Luise Pusch, ihr Text sei angeblich als Glosse gedacht, macht die Lage nicht besser. Denn ich finde in dem Text nichts, was den Charakter einer Glosse belegen könnte. Sämtliche Punkte und Forderungen in dem Text werden so oder vergleichbar von Feministen seit Jahren in voller Ernsthaftgkeit veröffentlicht. Davon abgesehen wäre selbst eine tatsächliche Glosse so wenige Tage nach einem solchen Vorfall nicht minder ekelhaft, gefühlskalt und empathielos.

PPS: Gefühlskälte und Empathielosigkeit sind übrigens zwei herausragende Merkmale von Psychopathen.

Spruch des Tages

Als gegendertes Gegenstück zum Deppen-Apostroph gibt es ja inzwischen den Deppinnen-Unterstrich (z.B. Soldat_innen) und das Deppinnen-Sternchen (z.B. Kläranlagentaucher*innen), wodurch es leichter wird, feministisch verstrahlte Depp_innen bzw. Gender-Depp*innen zu erkennen. Da sag nochmal jemand, Frauen würden sprachlich diskriminiert oder gar unsichtbar gemacht 😀

Spruch des Tages

Ich hoffe ja, die ganze Mühe zahlt sich aus und ich werde auch bald in einer der von akademischen Mietmäulern zusammengeschmierten Hassreden und Hetzschriften von feministisch durchseuchten Partei-Stiftungen wie Böll– oder Friedrich-Ebert-Stiftung gegen all jene erwähnt, die sich auch für Männerrechte und Gleichberechtigung im Sinne des Grundgesetzes einsetzen 😀 😛

Zitat des Tages

Das feministische Bundesamt hat in einer Studie bewiesen, dass jede Frau auf dem Weg zur Arbeit mindestens einmal vergewaltigt wird – bevor sie von ihrem Chef verprügelt wird, weil sie wieder zu spät zur Arbeit kommt.

Guido R. auf Facebook

Femen zerpflücken für Einsteiger

Ich habe mich gestern ja mit Femen und insbesondere mit der respektlosen Weihnachtsrandale von Josephine Witt aka Josephine Markmann im Kölner Dom am ersten Weihnachtstag auseinandergesetzt. Im nächsten Schritt möchte ich nun demonstrieren, wie leicht es ist, das zu zerlegen, was Feministinnen wie die Femen als Argumente bezeichnet wissen wollen. Ich verwende dazu das Interview von Josephine Witt mit dem SPIEGEL:

SPIEGEL: Frau Witt, Sie haben sich beim Protest im Kölner Dom „I am God“ auf den Oberkörper gepinselt. Warum halten Sie sich für Gott?

Witt: Ich halte mich nicht für Gott, das war natürlich eine Provokation. Sie soll zeigen, dass wir alle selbst verantwortlich für unser Handeln auf Erden sind. Dass man keiner Frau verbieten kann, über ihren eigenen Körper Entscheidungen zu treffen. Genau das tut Kardinal Joachim Meisner jedoch, indem er Abtreibungen ablehnt. Das ist ein weltfremder Ansatz, gegen den Femen kämpft.

Genau, Provokation. Sonst nichts. Man könnte auch einfach sagen: dumm und überflüssig. Übrigens, nicht nur Frauen sind für ihr Handeln auf Erden verantwortlich, auch Männer. Männer sogar noch mehr als Frauen, denn für manche der Aktionen, die Feministinnen einschließlich Femen sich geleistet haben, wären Männer schon so manches Mal vor dem Richter und /  oder im Knast gelandet. Und wieso sollte man nur keiner Frau verbieten, über ihren eigenen Körper Entscheidungen zu treffen? Ach so, stimmt ja, sonst könnte man die Männer ja nicht weiter in Kriegen verheizen, wenn man diesen das gleiche Recht zugestehen würde. Das geht natürlich nicht, sonst müssen da am Ende noch die Frauen unterhalb des Postens als Verteidigungsministerin oder der Verwaltung ran. Gibt es da eigentlich welche?

Oh ja, Frau Witt / Markmann, die Ansicht von Kardinal Meisner ist ja auch Beschlussvorlage des Bundestages zum Thema Abtreibungen. Nicht? Es gibt übrigens etwas, das noch besser ist als Abtreibungen: verantwortungsvolle Verhütung, wenn man keine Kinder will. Das ist auch für die Frauen gesünder als dauernd die Pille danach zu schlucken oder sich bei der Abtreibung die Gebärmutterschleimhaut zerstochern und absaugen zu lassen. Ich frage mich, wer hier nun derjenige mit den weltfremden Ansichten ist? Übrigens, schonmal so böse Wörter wie Treue oder Familiengründung gehört? Nicht weinen, ich weiß ja, dass ich manchmal durchaus etwas altmodisch bin.

SPIEGEL: Dafür muss man bei der Weihnachtsmesse auf den Altar springen?

Witt: Femen lebt von Provokation, wir müssen schockieren. Für uns war diese traditionelle Weihnachtsmesse, bei der sich seit Jahrhunderten niemand außer dem Prediger äußern darf, der beste Moment, dagegen etwas zu tun.

Genau, Frau Witt, nackte Brüste sind im aufgeklärten Westen ja auch total die Provokation. Tut mir ja leid, aber da haben vielfach Tierschützer um Welten kreativere und innovativere Ideen als mit platten Slogans auf Brüsten kreischend durch die Gegend zu laufen. Aber mittlerweile wird ja bekannt, was das eigentliche Konzept, ja wohl auch das Geschäftsmodell hinter diesem Treiben von Femen sein könnte. Ich erkläre Frau Witt nun aber nicht den Unterschied zwischen einer Weihnachtsmesse und einer inhaltlichen Diskussion, das ist selbst mir zu blöd. Könnte sie denn überhaupt diskutieren oder würde sie sich auch wieder nur die Klamotten vom Leib reissen und kreischen, wenn sie sich Gegenargumente anderer Menschen anhören müßte?

SPIEGEL: Und was bewirkt eine solche Aktion ganz konkret?

Witt: Das Bild einer nackten Frau auf dem Altar ist ein Bild, das bleibt. Wir sind weltweit in den Medien. Selbst Patti Smith hat die Aktion auf ihrer Facebook-Seite geteilt.

Wie lange bleibt so ein Bild? Ein paar Tage, solange alle darüber den Kopf schütteln, wie man so respektlos und irre sein kann? Gleichzeitig hat man sich mit so einer respektlosen Aktion aber für jegliche ernsthafte und vor allem inhaltliche Diskussion disqualifiziert. Schön, dass das Bild weltweit in den Medien ist. Welches Honorar hat denn Femen und / oder Josephine Witt dafür erhalten? Und muss mir automatisch gefallen, was offenbar irgendeiner amerikanischen Punk-Oma bei Facebook gefällt? Ich denke nicht.

SPIEGEL: Schön, nur was bringt das?

Witt: Wir richten uns nicht gegen Gläubige, sondern gegen die Institution und Menschen wie Meisner, die sie nutzen, um Frauen zu unterdrücken. In vielen Berichten steht jetzt was zur Haltung Meisners zur Abtreibung, zur Pädophilie. Wir haben mit unserer Aktion die Aufmerksamkeit darauf gelenkt.

Wo unterdrückt Meisner denn Frauen? Hält er sie angekettet in den Gewölben des Kölner Doms, läßt er sie im Vatikan als Sklavinnen Hostien backen oder betreibt er etwa heimlich Bordelle mit Zwangsprostituierten? Nichts von alledem? Bitte konkret: Wo unterdrückt Meisner denn Frauen, bloß weil er zu Abtreibungen eine ablehnende Meinung hat? Welche Haltung hat Meisner denn bitte zur Pädophilie, Frau Witt? Bitte konkrete Angaben, nicht einfach bloß mit Kampfbegriffen um sich werfen in der Hoffnung, dass schon irgendwas hängen bleibt. Und welche Aufmerksamkeit hat Witt denn auf wen oder was gelenkt? In erster Linie hat sie Aufmerksamkeit auf sich und Femen gelenkt und dafür Hunderte Menschen mit ihrer dümmlichen Aktion belästigt. Aber diese liebevolle Weiblichkeit voller Empathie kennt unsereins von solchen Krawall-Feministinnen ja nicht anders.

SPIEGEL: Das Echo in den Medien ist verheerend. Die „Bild“-Zeitung schreibt: „Du Nackt-Mädchen nervst“, der Leitartikler in der „Süddeutschen Zeitung“ wirft Ihnen Spätpubertät und Narzissmus vor.

Witt: Der Mann hat wie viele andere leider nicht verstanden, worum es bei Femen geht. Es geht uns nicht um Narzissmus, im Gegenteil: Wir gehen rücksichtslos und fahrlässig mit unserer Zukunft um. Solch ein Protest bringt Risiken mit sich, ich selbst saß bereits in Tunesien im Gefängnis.

Sorry Josephinchen, leider bist Du diejenige, die nicht versteht, wie man Diskussionen inhaltlich führt oder zumindest so protestiert, dass es tatsächlich zu Veränderungen kommt. Was Femen betreibt, das ist meiner Meinung nach banales Attention Whoring. Und mögliche Honorare für Bilder und Interviews nach den Aktionen nehmt Ihr doch sicher auch gerne mit, oder? Leicht verdientes Geld für einmal halbnacktes Flitzen – ein interessantes Geschäftsmodell. Blöd nur, dass Witt nicht so sehr Märtyrerin ist wie sie sich offenbar selbst sieht. Mit ihren Aktionen wird sie lediglich später keinen Job bekommen, weil kaum ein Personalchef Lust auf kreischende Möchtegern-Prinzesschen ohne Argumente und Selbstreflektion hat. Hach ja, wie lange sass Witt noch gleich in Tunesien im Knast? Ungefähr vier Wochen, bevor die deutsche Diplomatie ihre Freilassung erreichte. Siehst Du, Kind, mit Diplomatie erreicht man mehr als mit Gekreische und blanken Brüsten. Ich wünschte, Fräulein Witt hätte ihre 4 oder 18 Monate in Tunesien absitzen müssen, das hätte uns zumindest diversen Femen-Quatsch mit ihrer Beteiligung erspart.

Aber selbst den Frauen in islamischen Ländern geht Femen ja auf die Nerven. Sie verbitten sich deren plumpe Aktionen, wollen selbst einen Weg zu einem modernen und emanzipierten Frauenbild in ihren Gesellschaften finden und sind dabei so gar nicht männerfeindlich unterwegs wie ihre europäischen und insbesondere deutschen Geschlechtsgenossinnen. Face it, Jospehine: eigentlich hat schon lange niemand mehr Bock auf Euch, Eure Brüste und Euer Gekreische. Putin war ja auch bestenfalls leidlich amüsiert.

SPIEGEL: Warum verstehen so viele Menschen Femen nicht?

Witt: Wenn wir Weihnachten attackieren oder wie kürzlich die Fußball-WM, dann macht man sich natürlich keine Freunde damit. Wir sind nicht da, um gefeiert zu werden, wir sind da, um Aktionen zu machen, um die Leute zum Nachdenken zu bringen.

Die meisten Leute verstehen Femen inzwischen sehr gut. Sie verstehen, dass da ein paar junge Frauen die Hüllen fallen lassen und sich vorher alibimäßig ein paar Sprüche auf die Brüste schreiben, damit der Unfug als angeblicher Protest durchgeht und nicht als banaler Exhibitionismus. Danach kassieren sie dann an den Bildrechten bzw. -lizenzen und Honoraren für Interviews, Berichte und so weiter mit. Mal ehrlich, wen bringen ein paar kreischende Tussis mit nackten Brüsten vor dem Barbie-Haus in Berlin schon zum Nachdenken? Der einzige Gedanke, der sich da vielleicht noch einstellt, lautet: „Arme Irre!“ Mehr Gedanken wären da meines Erachtens auch pure Verschwendung.

SPIEGEL: Meisner hat Sie während des Gottesdiensts in seinen Segen eingeschlossen, da Sie als „arme, kranke Frau“ diesen „wohl auch am nötigsten“ hätten.

Witt: Das klingt für mich wie Hohn. Aber dass man einen 80-Jährigen, der sein ganzes Leben auf der katholischen Kirche aufgebaut hat, nicht überzeugen kann, ist mir klar. Dafür ist er zu alt. Es war ja aber auch seine letzte Weihnachtsmesse als Kardinal.

Tja Josephine, da hat der alte Kardinal Meisner Dir doch glatt gezeigt, wie Souveränität funktioniert. Dass Du das nicht verstehst, wundert mich aber in keinster Weise. Was verstehst Du eigentlich unter „Überzeugen“? Argumente? Hast Du welche, die über nackte Brüste und „I am god“ hinausgehen? Ich glaube ja nicht daran. Und verspüre ich da etwa sowas wie Altersdiskriminierung Deinerseits gegen Kardinal Meisner? Wie dümmlich ist das eigentlich, ausgerechnet einen Kardinal kurz vor dem Ruhestand mit Aktionen wie Deiner „überzeugen“ zu wollen?

SPIEGEL: Auch junge Leute schütteln den Kopf über Femen.

Witt: In meiner Generation sind viele mit sexualisierten Rollenbildern von devoten Frauen aufgewachsen. Wir verdrehen diese Bilder.

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Ich würde sagen, die jetzt junge Generation hat wahrscheinlich ein gesünderes Verhältnis zu ihrem Körper und ungezwungener Sexualität auf freiwilliger Basis als die kreischenden Hühner von Femen. Gut, dafür müssen sie vielleicht noch lernen, dass das Verschicken von Nacktfotos beim Sexting keine gute Idee ist, aber dass sie über Femen den Kopf schütteln, das hat wohl eher mit dem inzwischen total abgegriffenen Schema der Femen-Aktionen zu tun: Titten raus, kreischen und sich möglichst stark zappelnd wegtragen lassen, wofür man ja angeblich vorher so lange und viel trainiert haben muss. Was eigentlich, das Kreischen oder das Zappeln?

SPIEGEL: Sie werden also weitere Gottesdienste stürmen?

Witt: Nein, wir haben noch nie einen Protest wiederholt. Keine Sorge: Wir haben genug kreative Ideen für neue Proteste.

Kreative Ideen? Neue Proteste? Mal was anderes als bepinselte Titten rausholen und Kreischen? Kind, das glaubst Du doch selbst nicht :mrgreen:

Nachtrag: Hier noch ein paar Infos zu Femen, der Weihnachtsrandale und der involvierten Paparazzi-Agentur von Hans Paul.

Männerstreik wünscht ein gutes neues Jahr

Männerstreik wünscht allen Lesern* ein gutes neues Jahr! Möge 2014 das Jahr werden, in dem der vorrangig auf weitere Privilegien und Förderungen für Frauen ein paar Handvoll Feministinnen erpichte Steinzeit-Feminismus von beiden Geschlechtern den verdienten Gegenwind bekommt und dem aggressiven Neo- und Netzfeminismus auch die durchschnittlichen Frauen endlich angemessen Contra geben. Es wäre fatal für das Beziehungs- und Familienleben in diesem Land, wenn dieses weiter von pöstchengeilen Möchtegern-Karrieristinnen mit Gender Studies-Bachelor und notorisch männerhassenden Lesbenzirkeln mit Feminismushintergrund zerstört würde.

* Mit Lesern meine ich selbstredend Leser beiderlei Geschlechts, ich habe aber keine Lust, deswegen meine Texte in Lückentexte („Gender Gap“) zu verwandeln oder durch das laufende Anhängen von „-Innen“ zu verschandeln.  Sollte sich jemand deshalb nicht angesprochen fühlen, so möge er sich wegen einer möglichen Wahrnehmungs- oder Identitätsstörung bitte in fachärztliche Behandlung begeben.