Schlagwort-Archive: Respekt

Spruch des Tages

Über die MGTOW-Bewegung werden seit geraumer Zeit aus der feministischen Ecke allerlei  Lügen und Anfeindungen verbreitet, denn MGTOW bedeutet in letzter Instanz, dass Männer sich aus Gesellschaft und Beziehungen mehr oder weniger weit zurückziehen, Ehe und Familie inklusive Nachwuchs ablehnen. Damit entziehen sie den Frauen, vor allem aber den Feministen, sukzessive die Existenzgrundlage, denn jede Feministin ohne Mann ist mangels eines Plan B aka „Familie“  auf ihren von Steuergeldern / Subventionen gesponserten und per Frauenquoten abgegriffenen Job angewiesen. Genau deshalb ist der feministische Hass in Richtung MGTOW so aggressiv, verlogen und umfassend. Aber mit Frauenhass hat MGTOW nichts zu tun, eher wird den Männern die Entdeckung der Selbstliebe und die daraus folgenden Konsequenzen für ihr Leben empfohlen. Wie man sieht, ist MGTOW keine Bewegung von Hass gegen andere, sondern von Achtung, Respekt und Liebe für sich selbst. Dinge, die Feministen übrigens gerne für sich unverdient einfordern, aber für andere aufzubringen nicht imstande sind, vor allem nicht für Jungen und Männer.

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Femen: Weihnachtsrandale im Kölner Dom

Pünktlich zu Weihnachten machte die feminstische Kasper- und Flitzertruppe Femen, die sich lustigerweise für politisch hält, wieder von sich reden. Femen-„Aktivistin“ Josephine Witt aka Josephine Markmann hatte sich zur Weihnachtsmesse am ersten Weihnachtstag in die erste Reihe des Kölner Doms geschoben, um angeblich gegen die katholische Kirche und den Kölner Kardinal Meisner zu protestieren, indem sie sich in einem günstigen Moment die Klamotten vom Leib riss, auf den Altar sprang und allen Anwesenden den Spruch „I am God“ präsentierte, den sie sich vorher aufgemalt hatte. Super, das kennen wir ja nicht anders – wie innovativ! *gähn*

Ohne feministischen Hintergrund hätte man die Gute wohl einfach als arme Irre in die nächste Psychiatrie eingewiesen. Ich frage mich, warum man das nicht einfach gemacht hat. Jedenfalls geht Kardinal Meisner meines Wissens dieses Jahr mit seinen 80 Jahren in den Ruhestand, so dass der Protest natürlich total sinnvoll war. Nicht. Ganz zu schweigen davon, dass auch Kardinal Meisner ein Recht auf seine Meinung hat, wenn er z.B. Abtreibungen ablehnt. Das ist auch nicht meine Meinung und mit dem Christentum habe ich auch seit meinem Kirchenaustritt zum 18. Lebensjahr nichts mehr am Hut. Aber es wäre mir im Traum nie eingefallen, deshalb Randale bei Gottesdiensten zu veranstalten, auch wenn mir da wesentlich stichhaltigere Gründe für einfielen als eine eher belanglose Meinung einer kirchlichen Einzelperson, die mit der aktuellen Rechtslage zum Thema Abtreibung nichts zu tun hat und altersbedingt auch in der Institution Kirche ungefähr noch eine ähnliche Relevanz haben dürfte wie der Kölner EXPRESS für die bundesweite Presse-Landschaft.

Ich finde es mehr als befremdlich, wenn Jospehine Witt meint, das sie ausgerechnet in einer Weihnachtsmesse ihren exhibitionistischen Unfug veranstalten muss, denn man kann davon ausgehen, dass dort zahlreiche Kinder und Jugendliche anwesend gewesen sein dürften und Witts Nacktauftritt besonders auch auf diese verstörend gewirkt haben dürfte. Letztlich hatte sie ja kaum mehr am Leib als eine Art Lendenschurz. Dazu hat sie mit dem Betreten des Altars diesen entweiht. Das aber nicht, weil sie eine Frau ist, sondern weil es einfach nicht zum christlichen Ritus gehört, sich auf den Altar zu stellen und damit über alle anderen Anwesenden zu erheben. Wenn Josephine Witt unbedingt nackt auf einem Podest stehen wollte, so hätte sie das im Kölner Pascha wesentlich einfacher haben können, wäre aber wahrscheinlich von den dort anwesenden Sicherheitskräften nach ihrem Geblöke nicht annähernd so freundlich herausbefördert worden wie von den Domschweizern.

Dazu kommt der Slogan „I am God“ bzw. „Ich bin Gott“, der einen Angriff auf jeden in der Messe anwesenden Gläubigen und sein Glaubensbekenntnis darstellte. Man möchte der nackten Närrin „Memento moriendum esse!“ zurufen, wenn der Begriff Närrin in Köln nicht einfach harmlos mit einer karnevalistisch aktiven Person gleichgesetzt würde. Offenbar haben auch die bisher drei Semester Philosophie-Studium nicht ausgereicht, um bei Witt für eine ausreichende Bildung, ein angemessenes Sozialverhalten und ein Mindestmaß an Respekt gegenüber allen Weltanschauungen außer ihrer eigenen feministischen zu sorgen. Das ist bedauerlich und führt die Behauptung, dass Frauen an den Hochschulen ja so viel toller und erfolgreicher als Männer seien, ad absurdum.

Und was will Josephine Witt eigentlich? Natürlich ist das Christentum vorrangig ein Männerclub, aber das sind Judentum, Islam und auch viele andere Glaubensrichtungen ebenso. Allerdings hätte sie bei einem ähnlichen Auftritt in einer Moschee diese vermutlich nach einer wütenden „Behandlung“ durch die Anwesenden nicht mehr aufrecht gehend verlassen können und beim vergleichbaren Blankziehen in einer Synagoge hätte sie vermutlich eine wesentlich härtere Strafe zu erwarten. Also was will sie? Lukrative Führungspositionen in der katholischen Kirche für blökende, respektlose Flitzerinnen mit ein paar Semestern Philosphiestudium? Selten so gelacht!

Gegen Josephine Witt wurde Anzeige wegen Hausfriedensbruch und Störung der Religionsausübung erstattet und ich hoffe, dass sie von einem konservativen Knochen von Richter endlich einmal ihre Grenzen aufgezeigt bekommt. Da sie aber vom Alter her wohl noch als Heranwachsende verurteilt werden dürfte, wird dies wohl leider nicht geschehen. Kardinal Meisner hingegen schloß sie in seinen Segen mit ein: „Jeder hat den Segen verdient, sogar die verwirrte Frau vorhin. Sie schließe ich mit ein, sie hat es wohl auch am Nötigsten.“ Das war auf jeden Fall eine recht coole Reaktion des Kardinals auf diese dümmliche Aktion der Femen. Ebenso lustig wie dreist mutet es hingegen an, dass Josephine Witt Anzeige gegen die Domschweizer wegen Körperverletzung erstattet hat. Vielleicht ist ihr ja der Notwehr-Paragraph und dessen Auslegung nicht bekannt, aber in diesem Fall dürfte selbst das weibliche Opferabo nicht funktionieren und einen nicht unerheblichen Teil möglicher Verletzungen hat sie sich durch ihr Gezappel und ihre Gegenwehr einfach selbst zuzuschreiben. Dazu kommt eine Anzeige Witts gegen einen Kölner Unternehmer, der es sich offenbar nicht nehmen ließ, ihr mit einer Ohrfeige sein Missfallen persönlich zu bekunden. Doch auch hier erscheint eine Verurteilung meines Erachtens unwahrscheinlich, denn mit ihrem Slogan, dass sie Gott sei, hat sie ja auch diesen in seinem Glaubensbekenntnis angegriffen, so dass er ebenfalls ein Notwehrrecht hatte. Ob dies in dem Fall und zu diesem Zeitpunkt noch notwendig war, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

Inzwischen ist bekannt geworden, dass sowohl der Kölner EXPRESS als auch eine Paparazzi-Agentur vorab über die geplante Aktion im Kölner Dom informiert worden waren. Femen scheint vor den lächerlichen Flitzeraktionen gezielt die Öffentlichkeit der Medien zu suchen und ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass Femen sich diese Information samt Bildern – ggf. gar exklusiv – verdammt gut bezahlen läßt:

Nur Hans Paul bleibt klar und gerade. „Aus dem Umkreis“ der jungen Frau, schreibt er auf Anfrage, sei die Agentur benachrichtigt worden. „Leider kam unserem Paparazzo in Köln der Express in die Quere und nahm uns die Exklusivität. Dadurch entstand ein Verlust von mindestens 100.000 Euro, was mir eine schlaflose Nacht raubte“. Ganz so schrecklich war es dann unterm Strich doch nicht: „Wir konnten noch gut international verkaufen, wie an die englische Sun und auch in die USA und Südamerika“.

Ein interessantes Geschäftsmodell, das Femen da offenbar verfolgt. Vielleicht sollten im Rahmen des Prozesses gegen Josephine Witt auch die informierten Redakteure des EXPRESS und dieser Hans Paul vernommen werden, ob und wie viel Geld vorab oder als Honorar für die Bilder an Femen oder auch direkt an Josephine Witt geflossen ist. Sollte dem so sein, so würde hier billiger Titten-Krawall dazu missbraucht, mit unrechtmäßigen Aktionen nicht gerade wenig Geld zu verdienen, wenn ich etwas von 100.000 Euro Verlust lese. Gleiches gilt für die Putin- und die Tunesien-Aktionen von Jospehine Witt und ihren kreischenden Mitstreiterinnen, die eigentlich den meisten Leuten nur noch auf die Nerven gehen. Wie viel Geld ist da von den Medien auf die Konten von Femen und einzelnen Aktivistinnen geflossen?

Der Kölner Weihbischof Dominikus Schwaderlapp meinte zu Witts Aktion lediglich:

„Was immer das Anliegen sein mag, sie macht es sich selbst kaputt. Ein solcher Mangel an Respekt und Anstand disqualifiziert sich selbst.“

Genau das ist der Punkt. Femen fällt ja nicht erst seit gestern durch solche Aktionen auf, die vor allem von einem eklatanten Mangel an Respekt und Anstand zeugen. Aber Argumentieren  und Diskutieren sind halt intellektuell anspruchsvoller als sich ein paar kleine Slogans auf die Brüste zu pinseln und damit schreiend vor irgendwelchen Kameras herumzurennen.

Besonders lustig fand ich Witts Auftritt bei Markus Lanz gegen die Fußball-WM in Katar bzw. der dort herrschenden Zustände in Sachen Menschen- und Arbeitnehmerrechte. Dort liefen Witt und Mitstreiterinnen durch das Bild, das Reden überließen sie aber einem Mann. Das wiederum wundert mich nicht, denn die argumentative und intellektuelle Tiefe der meisten Femen-Aktivistinnen scheint mir nicht über ihre Körbchengröße hinauszugehen.

Aber wer weiß, vielleicht geht es Femen ja schon lange nicht mehr um irgendwelche mehr oder weniger berechtigten Anliegen, sondern nur noch darum, mit Bild- und Pressehonoraren von ihren billigen Flitzer-Aktionen sich selbst zu bereichern.

Nachtrag: Birgit Kelle hat zu der feministischen Weihnachtsrandale von Femen einen mal wieder sehr lesenswerten Artikel verfasst. Sie würde ebenfalls lieber auf Augen- statt auf Brusthöhe diskutieren.

Die ganze Schäbigkeit etablierter Journalistinnen gegenüber Boris Becker

Der ehemalige Tennisspieler Boris Becker ist einer der Sporthelden meiner Jugend, auch wenn ich mich da eher weniger für Tennis interessiert habe. Dennoch legte Becker als junger Bursche zahlreiche sportliche Erfolge hin, dass man eigentlich auch heute noch erwarten können sollte, dass die Berichterstattung über ihn zumindest einen gewissen Rest an Respekt oder zumindest Anstand beinhaltet. Ich erinnere mich noch gut daran, dass Boris Becker damals immer wegen seiner rotblonden Haare und den vielen „Ähhhs“ in Interviews von Comedians nachgeäfft und verspottet wurde. Damit muss man als öffentliche Person wohl leben. Womit aber auch ein Boris Becker nicht leben muss, das sind die Reaktionen diverser Journalistinnen auf seine Berichte über häusliche Gewalt in seiner Beziehung zu Ex-Frau Barbara Becker:

Nach sieben Jahren Vorzeigeehe hätte sich das Paar auseinander gelebt, „wir hatten kein gemeinsames Ziel, keine Basis mehr, von Erotik und Sex will ich gar nicht erst anfangen“, schildert der ehemalige Tennis-Star laut Vorabdruck in der „Bild“-Zeitung. Danach sei die dunkelste Zeit seines Lebens angebrochen: Eheprobleme, ein parallel laufender Steuerprozess gegen ihn und das Drama um seine gerade geborene Tochter Anna. Auch seine beiden Söhne Noah und Elias sah er nicht mehr. Auf Fisher Island eskalierte der Rosenkrieg dann. „Das war – für uns als Paar und für mich als Mensch – das absolute Waterloo.“ Barbara sei vollkommen außer sich gewesen. „Sie brüllte mich an, sprang plötzlich auf und fing an, mich wie von Sinnen zu schlagen“, schreibt Becker.

Erst vor wenigen Monaten hatte eine DEGS-Studie belegt, dass Männer wesentlich häufiger Opfer von häuslicher Gewalt durch Frauen werden als gemeinhin vermutet:

Der Befund: Frauen sind „häufiger als Männer Ausübende körperlicher Partnergewalt, aber auch Ausübende von Gewalt gegenüber sonstigen Familienmitgliedern“.

Konkret war etwa nach Schlägen, Ohrfeigen, Tritten und an den Haaren ziehen gefragt worden. Auch psychische Gewalt – Beleidigungen, Bedrohungen, Beschimpfungen, Schikanen – ging in Partnerschaften häufiger von Frauen als von Männern aus. „Psychische Gewalt kann in ihren Folgen mindestens genauso dramatisch sein wie körperliche“, sagt Hölling.

Die Ergebnisse zeigen einen wenig beachteten Aspekt der Diskussion über Gewalt auf, wie die Autoren schreiben: „Die Themen ‚Frauen als Gewalttäterinnen‘ und ‚Männer als Gewaltopfer‘ sind gesellschaftlich noch weitgehend tabuisiert“ – erst allmählich richte sich der Blick der Forschung darauf.

Nun sollte man eigentlich von halbwegs seriösen Journalistinnen erwarten, dass sie den Bericht von Boris Becker mit einem Mindestmaß an Empathie und Anstand in ihren Artikeln berücksichtigen – zumindest so, wie sie es bei weiblichen Opfern häuslicher Gewalt tun würden. Aber was passierte? Durch die Bank wurden Kübel voller Spott und Häme über Boris Becker ausgeschüttet:

  • In  der AMICA präsentierte Online Redakteurin Kerstin Kotlar ein „Interview“ mit der Psychotherapeutin Bärbel Wardetzki über Boris Becker, um der Häme zumindest einen leidlich seriösen Anstrich zu geben. Wardetzki ist aber nun nicht unbedingt Expertin für häusliche Gewalt, sondern laut Buchveröffentlichungen eher für Themen wie Kränkungen. Wie laut wäre wohl der #Aufschrei, wenn ein solcher Experte männlichen Geschlechts einer geohrfeigten Frau ebenso nur eine Kränkung attestieren und sie als „Opfer-Frau“ verhöhen würde, wie Becker als „Opfer-Mann“ bezeichnet wird?
  • Bei der taz erschien – etwas schizophren – erst ein für dieses Blatt ungewohntes Interview mit der Psychologin Rita Steffes-enn über weibliche Aggressionen, dann eine unsägliche Kolumne mit dem Titel Dumm-dumm-Boris von Hartmut El Kurdi, in der Boris Becker und Lothar Matthäus gleich im zweiten Absatz als „komplette Vollidioten“ betitelt werden. Geht’s noch?
  • Zur Krönung schaffte es Boris Becker dann noch in die Aufmerksamkeit der SPON-Kolumnistin Silke Burmester, die ihn höhnisch auf einem Boulevard der geplatzten Träume platziert und ihn bereits als Moderator von „Bild – die Opfer-Gala“ sieht. Ohne Worte.

Soweit so schlecht. Und nun stelle man  sich vor, was im Medienzirkus los wäre, wenn Männer es sich erdreistet hätten, in ähnlicher Manier über die die eine oder andere Ex-Freundin von Leuten wie Boris Becker, Lothar Matthäus oder Dieter Bohlen zu schreiben. Beispielsweise als auf Promi-Männer lauernde Luder aus der vorletzten Reihe, die nur zu faul für eine Ausbildung seien und sich daher lieber zwischen älteren Promis und Medien-Boulevard prostituierten, um dann mit aufgespritzten Lippen, Silikonbrüsten und viel nackter Haut eine schnelle Karriere vor den Kameras zu machen, bevor der Körper und eingebaute Tuningteile der Schwerkraft zum Opfer fallen. Wahrscheinlich bekämen selbst Vorzeige-Feminstinnen wie Alice Schwarzer dann über Wochen den Mund nicht mehr zu und  würden uns auf allen Kanälen mit feminstischer Dauerberieselung belästigen, natürlich nicht ohne die endlos hyperventilierende Empörung.

Fazit

Der Fall Boris Becker zeigt die ganze Schäbigkeit und Verkommenheit vieler Journalistinnen auf, die gleichzeitig nicht müde werden sich in Vereinen wie ProQuote lauthals darüber zu beklagen, dass ja so wenige Frauen in den Top-Positionen der Medien zu finden seien. Ich meine inzwischen, dass das verdammt gute Gründe haben könnte. Zum Beispiel eklatante Defizite an Respekt, Anstand, Fairness und Stil gegenüber anderen Menschen, insbesondere gegenüber Männern. Wem es an solchen grundlegenden Qualifikationen des zwischenmenschlichen  Miteinanders mangelt, der bleibt in der Tat besser unterhalb der gläsernen Decke und schreibt weiter zweit- bis drittklassige Artikel und Kolumnen, während gleichzeitig Boris Becker Bestseller schreibt.

Warum ein Männerstreik?

Hinweis: Neue Beiträge erscheinen unterhalb dieses Beitrags.

Ich bin in den 80ern und 90ern aufgewachsen und insbesondere in den 80ern gab es immer wieder mal Forderungen nach einem Hausfrauenstreik, damit Partner und Kinder einmal merkten, was die Hausfrauen für die Familie leisten. Ich fand dieses Anliegen schon seinerzeit legitim, da ich sah, wie viel Arbeit meine Mutter mit drei Jungs und dem Haushalt hatte. Zeitweise arbeitete sie sogar noch nebenbei.

So wie es bei den Forderungen nach einem Hausfrauenstreik damals um Wertschätzung ging, so geht es auch beim Männerstreik um Wertschätzung und Respekt für Männer. In den vergangenen 10-20 Jahren ist da nämlich einiges schiefgelaufen. Männer und männliche Verhaltensweisen wurden zunehmend dämonisiert und verächtlich gemacht, während Frauen und weibliche Eigenschaften glorifiziert und beinahe als gottgleich… oh sorry… göttinnengleich beworben werden. Männer sind heute schon als Jungen vielfach diskriminiert, weil in Kindergärten und Schulen zu einem großen Teil Frauen arbeiten, die nicht in der Lage sind, mit den körperlich aktiveren, in Bezug auf Natur und Technik neugierigen und ungestümen Jungen umzugehen. Sie kümmern sich lieber um die adrett und still sitzenden Mädchen und bewerten diese inzwischen auch im Durchschnitt bei gleicher Leistung mindestens eine Note besser als Jungen.

Ähnlich geht es in der Ausbildung bzw. im Studium weiter. Medien und Politik haben in den vergangenen Jahren immer wieder Kampagnen gefahren, in denen Frauen de facto als die angeblich in jeglicher Hinsicht besseren, intelligenteren und leistungsfähigeren Menschen dargestellt werden, um sie aus dem klassischen Rollen- und Familienmodell in die kapitalistische Arbeitswelt zu zerren. Ob es aber so viel besser ist, sich nun im Job ausbeuten zu lassen und die Kinder nur noch zum Frühstück und Schlafengehen zu sehen anstatt sich in Vollzeit um die Familie zu kümmern und dem Mann den Rücken freizuhalten, wurde dabei nicht hinterfragt. Als Sündenbock für so mehrfach belastete und überforderte Frauen wurde der Mann präsentiert, der sich jetzt ebenfalls – nach seinem Vollzeit-Job – noch um Haushalt und Familie kümmern solle und andernfalls ein sexistisches Schwein sei. Dass gleichzeitig für Mann wie Frau die Löhne gedrückt wurden, da es ein größeres Angebot an Arbeitskräften gibt, wird von Feministinnen auch gerne verschwiegen, die sich sowieso bevorzugt im öffentlichen Dienst verbeamten bzw. anstellen lassen, wo die Bezahlung per Besoldungsgesetz geregelt ist. Dennoch jammern die Feministinnen gerne über die sogenannten Gender-Pay-Gap, wonach Frauen angeblich um die 20% weniger verdienen als Männer. Da fragt man sich doch, wo Frauen in Jobs, die nach Besoldungsgesetz oder Tarifvertrag bezahlt werden, angeblich alleine auf Grund ihres Geschlechts schlechter bezahlt werden als Männer. Das Ganze ist in den meisten Fällen kaum mehr als ein Mythos des modernen Feminismus, mit dem das Feindbild Mann ebenso wie das Opferabo der Frauen aufrecht erhalten werden soll.

Inzwischen hat der Feminismus einen Zustand erreicht und arbeitet mit Methoden, wofür das Attribut faschistisch keineswegs übertrieben ist. Demnach sind Männer angeblich für alles Übel dieser Welt  – einschließlich zuviel Regen im Sommer und zu wenig Schnee im Winter – verantwortlich, während die Frauen ja immer nur unschuldige Opfer seien, nicht einmal Mitläufer. Es wird jedoch ausgeblendet, dass auch ein Großteil der Segnungen unserer modernen Gesellschaft größtenteils von Männer entwickelt wurden und auch Männer immer aktiv Übel und Fehlentwicklungen bekämpft haben. So ist es zwar zutreffend, dass Adolf Hitler ein Mann war, die Attentäter, die ihn stoppen wollten und dafür mit ihrem Leben bezahlten, waren aber auch allesamt Männer. Eva Braun störte es hingegen wohl nicht, dass sie von Hitlers Tun und seinen Zuwendungen profitierte. Dabei wäre es ihr doch ein leichtes gewesen, ihren Gespielen in einer intimen Situation mit einfachen Mitteln wie einem Messer oder einem vergifteten Getränk auszuschalten. Entlarvend, nicht wahr?

Zurück auf Augenhöhe

Es ist an der Zeit, den maßlos nach Privilegien und Fördergeldern gierigen Feminismus und Genderismus in die Schranken zu weisen, so dass Mann und Frau sich wieder auf Augenhöhe und fair begegnen können. Dazu haben die Männer aber einiges aufzuholen und die Frauen sich verdammt oft zu entschuldigen. Denn in den vergangenen Jahren ist vor allem von Seiten hauptberuflicher FeministInnen und GenderistInnen jede Menge Porzellan auf den Köpfen der Männer zerschlagen worden, ohne dass es irgendeinen #Aufschrei gegeben hätte. „Es sind ja nur Männer“ war der häufig zu hörende oder zu lesende Duktus. Die Frauen und auch die Feministinnen unter diesen sollten sich einmal ehrlich vor Augen führen, was die Männer für die Gesellschaft und für sie persönlich leisten, auf was sie alles verzichten, was Frauen alles selbst machen müßten oder worunter soe zu leiden hätten, wenn die Männer es nicht tun würden.

Alternative Lebensentwürfe für Männer

Doch auch für die Männer gibt es Neuigkeiten. Denn Mann muss sich heute nicht mehr mit dem klassischen Ideal eines männlichen Lebens abfinden, dass er seine Ausbildung / sein Studium absolvieren, Job und Frau finden und dann den Rest seines Lebens für Frau, Kinder und Doppelhaushälfte ackern muss – welch einseitige Trostlosigkeit! Insbesondere den Teil mit Frau und Kindern sollte Mann sich heute sehr genau überlegen. Es gab zwar diverse rechtliche Änderungen zum Vorteil von unverheirateten Vätern, aber diese werden ja systematisch von Alleinerziehenden-Organisationen untergraben. Die Ehe ist als Versorgunginstitution für Frauen und Kinder jedenfalls nicht mehr notwendig, der Vater zahlt ja auch ohne Ehe den Unterhalt für die Kinder und die Frauen können sich laut der vielen Alphamädchen-Legenden heute doch problemlos selbst versorgen.

Genau wie in den USA sollten wir Männer uns der Ehe, der Vaterschaft und dem an uns herangetragenen Rollenideal als Arbeitstier und Geldesel für Frauen, Kinder und Staat verweigern, bis die widerwärtige Männerfeindlichkeit, die sich in den vergangenen Jahren wie Mehltau über die westlichen Gesellschaften gelegt hat, thematisiert, diskutiert und überwunden wird. Und wir verlangen, dass männerfendliche Ansichten und Äußerungen genauso entgegengetreten wird wie es heute schon bei einem Hauch nur vermuteter Frauenfeindlichkeit der Fall ist. Wir haben keine Lust mehr, als Dank für unsere Arbeitsleistungen und Verdienste für Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft andauernd von Feministinnen angegriffen, als Belästiger und Vergewaltiger dargestellt, angespuckt und in faschistischer Art und Weise entmenschlicht zu werden. Von Feministnnen, die gleichzeitig in keinster Weise produktiv sind und unsere Gesellschaft keinen Millimieter vorwärts bringen, sondern in erster Linie von Fördergeldern für ihre Organisationen leben – die dazu notwenigen Steuern zahlen übrigens auch größtenteils Männer – oder es sich im öffentlichen Dienst als hauptberufliche Schwatztanten, Akten- und Kaffeetassen-Schubserinnen bequem eingerichtet haben.

Männer, es ist an der Zeit, dass wir mit der Faust auf den Tisch schlagen und uns endlich zur Wehr setzen – ab sofort!

Genug ist genug! Männerstreik jetzt!