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Zitat des Tages

Wenn Feministinnen davon reden, dass sie einen “safe space” haben wollen, dann meinen sie in Wirklichkeit diesen gelobten #Uterus – den ultimativen #safe-space. Der einzige Ort, an dem kein Mann Zugang hat, an dem sie völlig entkoppelt sind von aller Realität & Männlichkeit. Dieses wohlig warme Gefühl der absoluten #Sicherheit und einer völlig eigen-ständigen (aber nicht eigen-verantwortlichen) Existenz. #Selbstfindung unter Ausschluss der #Realität.

Entstammt dieser #Mythologie vielleicht auch das Parasitäre am Feminismus? Schließlich wollen Femistinnen ständig alles haben ohne irgend etwas dafür zu leisten: Unterhalt, Alimente, freie Gesundheitsversorgung, freie Pillen, Quoten, Gehalt ohne Arbeit, Staatsversorgung ohne Eigenleistung, freies dies, kostenloses das
#Männer sollen alle Arbeiten und Pflichten übernehmen, #Frauen alles Geld & allen Einfluss bekommen und alle #Rechte, aber keinerlei #Pflichten oder Verantwortung. Sie wollen wieder Ungeboren sein: Zurück zum Stadium des perfekten #Parasiten, der von #Außen (Realität/Männer) versorgt wird ohne je irgendetwas zu tun – außer zu treten, wenn sie unzufrieden sind.

Nerdpol: Feministinnen wollen „ungeboren“ sein

Kommentar: Ich finde diesen Vergleich gewagt. Wollten Feministinnen ausschließlich parasitär sein, wäre es ja noch harmlos, aber sie wollen parasitär und totalitär sein sowie die absolute Macht von Diktatoren und Tyrannen haben. Und genau deshalb ist der Feminismus samt seiner Hassprediger heute ein übles Problem!

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Spruch des Tages

Faktisch haben Frauen heute in allen westlichen Ländern, aber auch in vielen Schwellen- und Entwicklungsländern, mehr Rechte und größeren Schutz vor Ungemach als Männer. Das ist aber eben keine Gleichberechtigung, das ist ein Problem. Genau deshalb wirkt es ja immer so grotesk und lächerlich, wenn irgendwelche privilegierten Nichtsnutze – nicht nur aus, aber mit Fokus auf Berlin – ominöse, meistens reichlich unglaubwürdige und durch keine seriöse Statistik belegbare Diskriminierungen von Frauen aus dem Hut zaubern, um im gleichen Atemzug weitere Sonderrechte und Privilegien für sich einzufordern. Genau das ist es, was den meisten Männern und Frauen beim Feminismus am meisten auf die Nerven geht: „Ich bin eine Frau, das ewige Opfer, und überall nur böse Männer, gebt mir noch mehr Rechte, mehr Geld und pudert mir den Allerwertesten nach jedem Pups!“ Mit der Lebenswirklichkeit der durchschnittlichen Frau in diesem Land hat diese sexistisch-parasitäre Anspruchshaltung von Feministinnen allerdings absolut nichts zu tun.

Zitat des Tages

Sieh dir dazu nur mal heranwachsende Girlies an, was die schon meinen für Rechte zu haben, aber gleichzeitig fett, faul, hässlich und strunzdumm. Wenn sich so eine Dummtusse zum Feminismus bekennt, dann macht sie in Deutschland gnadenlos Karriere.

Musharraf Naveed Khan

Warum homosexuelle Männer für Männerrechtler eher belanglos sind

Innerhalb des Szene der Männerrechtler gibt es einige, die meinen, dass es besonders notwendig oder gar sinnvoll sei, homosexuelle Männer in die Bewegung zu integrieren.  Ich halte dies für einen Irrweg und ich werde nachfolgend auch darlegen, warum ich dies so sehe.

Homosexuelle sind üblicherweise bereits in homosexuellen Netzwerken und Lobbys organisiert und vertreten, so dass eine zusätzliche Vertretung dieser Männer durch die Männerrechtler überflüssig ist. Darüber hinaus ist es auch eine Frage der eigenen Definition homosexueller Männer, ob für sie für Männerrechtler von Interesse sind oder nicht. Definieren sie sich zuerst als Männer und erst danach als homosexuell, ist das kein Problem. Definieren sie sich aber zuerst als Homosexuelle und erst danach als Mann, sind sie in den homosexuellen Netzwerken und Lobbys besser aufgehoben. Generell haben die Netzwerke und Lobbys der  Homosexuellen den Vorteil, dass sie bereits vollständig in die Gesellschaft integriert sind, teilweise auch bereits öffentlich gefördert werden und – siehe das Thema Bartwurst beim ESC2014 – einen erheblich größeren Einfluss haben als die Männerrechtler mit ihren paar Autoren, Büchern, Vereinen und versprengten Gruppen, die sich sinnvollerweise auch noch untereinander anzicken, weil einige verwirrte  Spinner meinen, fruchtlose Diskussionen mit Feministinnen könnten zu irgendeinem Ergebnis im Sinne einer Verbesserung der Lage aller Männer führen.

Ein weiteres Problem sehe ich auch darin, dass – ähnlich wie mit den Lesben im Feminismus – die Homosexuellen den Männerrechtlern einen Teil der Agenda ihrer Homo-Lobbys aufdrücken könnten, wovon lediglich diese homosexuellen Männer einen Nutzen hätten. Die Relation aus Aufwand und Ergebnis für alle Männerrechtler ist da einfach zu gering und deshalb denke ich, dass es zwar okay ist, wenn sich homosexuelle Männer als Männerrechtler engagieren, sie sind aber weder zwingend notwendig noch pauschal als gut und nützlich für die Bewegung zu betrachten.

In diesem Sinne: Wenn Ihr wollt, homosexuelle Männer, engagiert Euch in der Männerrechtsbewegung, aber erwartet weder eine Sonderbehandlung noch eine besondere Berücksichtigung der Interessen Homosexueller. In der Männerrechtsbewegung geht es um die Interessen und Rechte aller Männer und eben nicht bloß um irgendeine sexuelle Minderheit.

Gleichstellung bei der Blutspende?!

In diesem Beitrag geht es nur zum Teil um Frauen und Feministinnen, dafür ist eine andere Gruppe an Bord, die mittlerweile genauso gerne Diskriminierung blökt und nach Privilegien schreit wie Feministinnen – genau, die Rede ist von Homosexuellen. Ich bin mir auch relativ sicher, dass dieser Artikel mit dem Attribut „homophob“ deklariert werden wird, das inzwischen ähnlich gerne als Keule verwendet wird wie „Nazi“ oder „Rassist“, das ist mir aber so ziemlich egal, weil es um die Gesundheit argloser Menschen geht.

In diesem Artikel bei n-tv geht es um das Thema Homosexualität und Blutspenden. Demnach dürfen Schwule seit den 90ern kein Blut spenden, weil von ihnen eine höhere Infektionsgefahr von übertragbaren Krankheiten wie HIV und Hepatitis C ausgehe. 1993 starben mehr als 1000 Patienten an den Folgen HIV-verseuchter Blutkonserven. Laut Transfusionsgesetz sind Personen mit häufig wechselnden Sexualpartnern, Prostituierte, Drogenabhängige und Männer, die Sex mit Männern haben oder hatten, ausgeschlossen. Das finden die Schwulen und deren Verbände nun furchtbar diskriminierend und fordern eine Abschaffung oder zumindest Lockerung dieser Regelung. Stellen wir dieser Forderung doch mal ein paar Fakten aus dem Jahr 2012 entgegen:

Rund zwei Drittel (51.000) der mit HIV lebenden Menschen in Deutschland sind Männer, die Sex mit anderen Männern haben. Sie stellen somit weiterhin die größte betroffene Gruppe in Deutschland dar.

Da frage ich mich doch zwei Dinge:

  1. Wie will man angesichts dieser Fakten begründen, dass das Transfusionsgesetz für Schwule gelockert wird?
  2. Wieso werden nur homosexuelle Männer erfasst und nicht auch homosexuelle Frauen? Wieso gibt es dazu keine Statistik?

Auf entsprechenden Lesben-Websites wird natürlich die eigene Verantwortung für Safer Sex – im Gegensatz zu vielen Lesben weiß selbst ich, was Dental Dams sind – eher peripher genannt und vorrangig auf Blut oder Verletzungen als Übertragungswege verwiesen. Und natürlich wird in feministischem Duktus auch dort wieder gleich nach mehr Rechten, mehr Rechten, mehr Rechten geblökt, der „Böse“ hingegen ist natürlich immer der Mann. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass das Lesbentum vielfach so etwas wie die letzte Stufe oder Absolution des Feminismus ist. Und natürlich haben die Lesben wohl auch schon für sich in Sachen Blutspenden im Vergleich mit den Schwulen Sonderrechte bekommen:

Die Titulierung von „Homosexuellen“ als HIV-„Risikogruppe“ hat auch hierzulande zur Stigmatisierung von Lesben und Schwulen geführt. Lesben waren bis vor kurzem als Blut-, Knochenmark- und Gewebespenderinnen nicht erwünscht. Dies hat sich Anfang 2009 geändert – Lesben dürfen jetzt auch offiziell Spenderinnen sein. Gegenwärtig sind in der BRD ausschließlich schwule Männer aufgrund ihrer sexuellen Orientierung als Spender pauschal ausgeschlossen – andere Ausschlüsse beziehen sich auf AfrikanerInnen aus Ländern, in denen viele HIV-Positive leben, oder SexarbeiterInnen.

Na danke. Wo ist eigentlich der Unterschied, wenn Schwule sich ungeschützt gegenseitig mit dem Penis penetrieren oder Lesben erotische Spielzeuge wie Dildos und Vibratoren teilen und unsichere Leckspielchen veranstalten? Eben, da gibt es keinen, in beiden Fällen gibt es ein Infektionsrisiko! Da sollten die Schwulen mal lieber protestieren, dass sie den Lesben gegenüber diskriminiert werden. Wer war eigentlich dafür zuständig, dass Lesben von der Liste der auszuschliessenden Gruppen verschwanden?

Weil also irgendwelche Lesben- und Schwulenverbände meinen, dass Blutspenden irgendwas mit Gleichberechtigung oder alternativ eben mit Diskriminierung zu tun haben könnte, werden lieber zahlreiche gefährdete Patienten in Kauf genommen anstatt klar und ehrlich zu sagen, dass man auf Spenden von Risikogruppen lieber verzichtet und sich auch durch das Geweine, Gezeter und Geblöke nicht beeinflussen läßt:

Das Risiko von Neuinfektionen ist bei Homosexuellen rund 100-fach höher als bei Heterosexuellen – umso größer ist die Gefahr für die Patienten, denen das fremde Blut eigentlich helfen soll.

Wo bleibt da die ärztliche Verantwortung für die Patienten? Klar, die Tests zum Nachweis von HIV-Antikörpern sind besser und schneller geworden, dennoch mutieren die Erreger relativ schnell und es kann einerseits Wochen oder Monate dauern bis eine Infektion nachweisbar ist, andererseits müssen auch die Tests für neue mutierte Erreger angepasst werden. Dazu kommen weitere sexuell und durch Blut übertragbare Infektionskrankheiten, die ohnehin geschwächten Patienten den Todesstoß versetzen könnten. Das alles nur, damit Schwule und Lesben auch Blut spenden dürfen?

Für mich sind in diesem Fall der Schutz und die Gesundheit der Patienten wichtiger als irgendwelche hanebüchenen Gleichstellungsidiotien mittels Blutspende. Wer einen HIV-Test machen will, bekommt den auch beim Gesundheitsamt jederzeit kostenlos, ganz ohne  Blutspende. Daneben geht es meines Erachtens wohl vorrangig um die Verdienstmöglichkeiten mit Blutspenden und wenn es um Geld geht, fühlen sich lautstarke Minderheiten wie Feministinnen und Homosexuelle ja ganz schnell ganz doll diskriminiert. In diesem Fall  – bei vielen anderen auch – sollte man ihnen aber nur eines sagen: „Halt’s Maul!“

Ich sehe nicht ein, warum die Mehrheit sich wegen des Mimimis irgendwelcher Minderheiten unnötigen Risiken aussetzen sollte. Die Mehrheit sollte aufhören alles zu ertragen und zu schlucken, bloß weil irgendwer Diskriminierung blöken könnte. Das hat auch nichts mit Toleranz zu tun, denn Toleranz hat einerseits Grenzen und beruht auf Gegenseitigkeit. Viele verwechslen heutzutage komischerweise Toleranz mit Rückgratlosigkeit und totaler Gleichgültigkeit.

Das Masku-Blogstöckchen von erzählmirnix

Ich sitze im Moment u.a. noch an Artikeln zu der unsäglichen Femen-Aktion im Kölner Dom und der frohen vaterlosen Weihnacht mit Nivea, habe aber nun das Masku-Blogstöckchen von erzählmirnix dazwischengeschoben. Lest selbst…

1. DEN Maskulismus gibts ja eigentlich gar nicht… oder? Wie würdest du (deinen) Maskulismus definieren?

Für mich ist der Maskulismus die notwendige Gegenbewegung zu einem zu groß, zu gierig, zu rücksichtlos und zu einseitig gewordenen Feminismus. Er wirkt dort regulierend (oder sollte es zumindest), wo FeministInnen längst jedes gesunde Maß verloren haben. Zudem soll der Maskulismus auch die vielfältigen Diskriminierungen von Männern auf Grund ihres Geschlechts thematisieren. Final geht es aber darum, den ganzen trennenden Geschlechterkampf zu beenden und zu einem die Geschlechter wieder verbindenden Humanismus zurückzufinden.

2. Was war dein erster Berührungspunkt mit Maskulismus? Wann hast du zum ersten Mal was davon gehört und wann und warum hast du dich evtl. zum ersten mal selbst so bezeichnet?

Ich denke, mein tatsächlicher Einstieg war damals das Buch „Sind Frauen bessere Menschen?“ von Arne Hoffmann.  Davor war ich seinerzeit in einer Newsgroup zum Thema Gleichberechtigung aktiv und ich las dort bereits über ähnliche Aspekte zu Männerthemen, die mich später – nach der Lektüre von Hoffmanns hervorragendem Buch – immer mehr beschäftigten. Einerseits sah ich, dass Frauen in der Gesellschaft vielfach tatsächlich gegenüber Männern privilegiert sind und gleichzeitig andauernd über angebliche Diskriminierungen jammerten, andererseits Männer aber häufig rücksichtlos diskriminiert und ausgebeutet werden, ohne dass danach auch nur ein Schwein pfeift oder sie selbst dagegen protestierten. Im Internet fand ich dann weitere Informationen und Begriffe wie Maskulismus und Maskulinismus, auch und insbesondere im Umkreis der Leser von Hoffmanns Buch und in diversen Foren, wo dieses diskutiert wurde.

Damals wurde als Maskulismus noch einfach die vollkommen legitime Gegenbewegung zum Feminismus verstanden, während der Begriff Maskulinismus einen übersteigerten Männlichkeitsbegriff meinte, wie er den Rechten nachgesagt wird. Ich kann im zeitlichen Verlauf nicht mehr nachvollziehen, wann die beiden Begriffe zu einem vermengt wurden, könnte mir aber vorstellen, dass daran so diverse lila Pudel mancher parteinaher Stiftungen beteiligt waren, die vorgeben so etwas wie Wissenschaft zu betreiben, wenn sie irgendwelche verleumderischen Pamphlete herausgeben, in denen sie alle Männerrechtler pauschal in die rechte bzw. rechtsextreme Ecke stellen.

3. Gibt es maskulistische/männerrechtliche Bereiche, von denen du persönlich besonders betroffen bist?

Mir ist es vorrangig im Beziehungsalltag aufgefallen, wie selbstverständlich Frauen alles Mögliche fordern oder uns Männer auch ganz selbstverständlich emotional erpressen oder manipulieren um ihren Willen oder irgendwelche materiellen Dinge zu bekommen. Ich habe den Eindruck, dass Kompromissbereitschaft und das Aufeinanderzugehen in Beziehungen nur noch vom Mann erwartet wird, während die Frauen häufig wie Prinzesschen herumsitzen und auf den Vollzug ihrer Wünsche durch den Mann warten. Gleichzeitig bieten viele Frauen in Beziehungen auch immer weniger als früher. Viele können heute weder kochen noch auch nur annähernd einen Haushalt führen oder nur sowas wie Ordnung halten. Und leider kommt man sich auch manches Mal vor als hätte man lediglich eine Prostituierte auf Abo gebucht, wenn sie nichts oder nicht nennenswert mehr bieten als profanen Sex und das sonderbarerweise für eine funktionierende Partnerschaft halten.

Ehe und Vaterschaft sind mir bislang erspart geblieben, wobei ich aber denke, dass dies mit einer Frau, die noch zu Partnerschaft im eigentliche Wortsinne fähig ist, auch kein Problem wäre.

4. Rein hypothetisch: Der Maskulismus wird plötzlich unglaublich einflussreich und Deutschland wird ein komplett maskulistischer Staat. Was würde sich aus deiner Sicht geändert haben?

Nichts, nur das Vorzeichen würde sich ändern. So wie heute Frauen überall hofiert, in Quotensänften gesetzt und zu Pöstchen getragen werden, so wäre es dann bei Männern der Fall. Das Geschlecht ist aber keine Qualifikation, sondern eine persönliche Eigenschaft. Jeder kennt irgendwo Frauen, die eher burschikos wirken, und Männer, die gerne mal als „weibisch“ bezeichnet werden. Man kann also auch nicht auf Grund des Geschlechts generell auf Perönlichkeitsmerkmale oder Charaktereigenschaften schließen. Das machen Feministinnen ja recht gerne bei positiven Eigenschaften, wenn sie zum Beispiel erst die ach so große Empathie des eigenen Geschlechts betonen und im nächsten Schritt twittern, dass Männertränen ihr Gummibärensaft seien.

Generell bin ich Humanist und Vertreter von Gleichberechtigung, lehne aber die männerdiskriminierenden Gleichstellungsforderungen des Feminismus ab. Zudem denke ich, dass die Familie und in ihr die Rolle der Frau als Hausfrau und Mutter eine ganz andere Bewertung benötigt, nämlich eine massive Aufwertung. Heute werden Mütter und Hausfrauen ja insbesondere aus der feministischen Ecke angegriffen und so dargestellt als seien sie hirn- und willenlose Sklavinnen der Männerwelt. Bei einer Szene wie dem Feminismus, die zu einem großen Teil wohl eh von Diplom- und Berufslesben dominiert wird, erstaunt mich aber nicht wirklich, dass dort das sich gegenseitig ergänzende Zusammenwirken von Mann und Frau in der Beziehung und in der Familie ignoriert, ja geradezu angefeindet wird. Dafür läuft ja die feministische Propagandamühle für die sogenannten Regenbogen-Familien schon heiß. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt?

Mit fällt schon seit längerer Zeit auf, dass das Toleranz-Prinzip „Leben und leben lassen“ offenbar von einigen Minderheiten – darunter FeministInnen – aufgekündigt wurde und einer offenen Feindseligkeit gegen die Mehrheit gewichen ist. Das sind bedenkliche Tendenzen und denen sollte die Mehrheit auch entschieden entgegentreten. Auch die Mehrheit und die sogenannten Normalos haben einen Anspruch auf Toleranz und darauf, nicht permanent angefeindet zu werden, bloß weil sie zufällig weiss, heterosexuell oder männlich sind oder das traditionelle Familienbild bevorzugen.

5. What about the Womenz? Ist für Frauen die Welt schon rosarot (haha, Wortspiel) oder gibt es aus deiner Sicht noch Dinge, die sich für Frauen verbessern sollten. Was für eine Rolle spielt da aus deiner Sicht der Maskulismus?

Sicher gibt es für Frauen in Entwicklungs- und Schwellenländern noch zahlreiche Verbesserungsmöglichkeiten. Allerdings sind die Probleme und deren Ursachen zu komplex als dass man das in ein paar Sätzen abhandeln könnte. Und unter dem Strich denke ich sowieso, dass sich die Lebensbedingungen aller Menschen in ihren Ländern verbessern sollten. Die Möglichkeiten dazu existieren bereits seit langem, die Renditen der Wirtschaft belegen das Jahr für Jahr – der DAX hat beispielsweise im vergangenen Jahr um 25% zugelegt. Wie groß war im gleichen Zeitraum das Wachstum bei den Einkommen der Arbeitnehmer, Rentner und Hartz IV-Empfänger, einmal vollkommen unabhängig vom Geschlecht?

Für mich ist der Feminismus – ebenso wie der Rassismus – ein Stellvertreter-Kampf für den eigentlich zu führenden Klassenkampf. Da dieser aber wesentlich komplexer und schwierger ist, bieten Rassismus und Feminismus einfache Ursachenbeschreibungen, verfügbare Sündenböcke und angebliche Lösungen an.

Die größten Unterschiede, Diskriminierungen und Probleme haben in den meisten Gesellschaften ihre Ursachen in der sozialen Struktur und lassen sich gerade nicht oder bestenfalls peripher am Geschlecht festmachen. So werden beispielsweise in diversen islamischen Gesellschaften die Jungen beschnitten, die Mädchen bekommen ein Kopftuch und werden als junge Frauen unter Umständen unterdrückt und zwangsverheiratet. Gleichzeitig unterliegen die Männer einem ziemlich rückständigen Männerbild, so dass sie als Homosexuelle aus der Familie verstoßen oder gesteinigt würden – ebenso wie Frauen, die ihrem Mann fremdgehen. Wie man sieht, ist das vom Feminismus beanspruchte Opferabo eher Teil eines einseitigen Zerrbildes als der Realität.

Der Maskulismus sollte also das schaffen, was in der Geschichte vor dem Feminismus schon immer der Fall war: dass Mann und Frau wieder vereint gegen die tatsächlichen Probleme kämpfen, also gegen (z.B. soziales) Unrecht statt vollkomen sinnlos gegeneinander. Das haben sie früher auch immer getan und zueinander gestanden. Erst der Feminismus hat diesen Keil zwischen die Geschlechter getrieben und im Geschlechterkampf die Saat von Gier, Hass und Verblendung verbreitet.

6. Was stört dich am Maskulismus? Welche Themen, Meinungen oder Maskulisten gehen dir auf die Nerven, bzw. mit wem möchtest du nicht in einen Topf geworfen werden?

Mich stört, dass der Maskulismus teils Rechten und Rechtsextremen nachgesagt wird, weil diese ein traditionelles Familienbild favorisieren, um dann im gleichen Atemzug alle Maskulisten als Rechtsextreme oder Neonazis zu verunglimpfen. Das ist ebenso widerlich wie stillos und wird vor allem von Feministinnen und deren pseudo-wissenschaftlichen Handlangern betrieben.

Ansonsten nervt mich bei bei den Maskulisten und insbesondere bei der MGTOW-Bewegung, dass teils eine offene Feindseligkeit pauschal gegen Frauen herrscht und vor allem Leute aus dem konservativen und teilweise auch mehr oder weniger rechtem Lager das Thema für ihre politische Agenda missbrauchen. Aber im linken Lager ist man ja für das Thema Männerrechte und echte Gleichberechtigung absolut unempfänglich und betet noch immer die platten Phrasen des Feminismus nach. Das ist bedauerlich, denn ich selbst stehe politisch auch links, kann mich aber mit Menschen, die meine politische Gesinnung teilen, nicht zum Thema Maskulismus austauschen. Spricht man nämlich das Thema Männerrechte oder Männerdiskriminierung bei den entsprechenden Parteien an, wird man angeschaut als sei man mindestens verrückt oder ein potentieller Amokläufer. Im linken Lager ist eine absolut unkritische feministische Agenda bis heute Standard und ein Eintreten für Männerrechte undenkbar. Ich halte dies für einen ebenso unsäglichen wie unbefriedigenden Zustand.

7. Welche Erfahrungen hast du allgemein gemacht, wenn du über das Thema Maskulismus diskutiert hast?

Man wird gerne wahlweise als Rechter / Rechtsextremer verleumdet oder wie ein Verrückter angeschaut. Viele Frauen sind für das Thema gar nicht zugänglich, da sie selbst noch immer die feministischen Wehklagen von den angeblich tagtäglichen Diskriminierungen und Belästigungen, gläsernen Decken und vergleichbaren Hirngespinsten verinnerlicht haben, die von den pseudo-wissenschaftlichen Gender Studies zwecks Erhalt des weiblichen Opferabos und Abgreifen weiterer Fördergelder wie am Fließband produziert werden.

Aber auch die Männer sind sich vielfach noch nicht bewußt, dass sie häufig benachteiligt oder menschenunwürdig behandelt werden – sei es bei der Lebenserwartung, der Krebsvorsorge oder bei den fehlenden Frauenquoten in den dreckigsten, gefährlichsten und tödlichsten Jobs der Welt. Nur mittels extremen Beispielen fangen die Männer dann mal an nachzudenken und erkennen langsam, dass ihr schlechtes Gefühl zu sich selbst und zu ihrer Männlichkeit häufig genau in dieser allgemeinen Verachtung der Männlichkeit in der heutigen Gesellschaft begründet liegt. Sie fühlen und erleben sich als Arbeitstier oder Soldat beliebig austauschbar, als Samenspender benutzbar und als Zahlvater ausbeutbar, als Vater und Familienmitglied verzichtbar. Das ist eine fatale Entwicklung, denn Männer mit einem solchen Gefühl von sich selbst können weder anderen Männern noch ihren Kindern Vorbild sein, ihnen Halt geben oder in Beziehungen verlässliche Partner sein. Der vom Feminismus in die Gesellschaft getragene Männerhass und die allgemeine Verachtung von Männlichkeit zersetzen exakt diese Gesellschaft geradezu. Wollen wir das wirklich länger zulassen?

Aber bis zu diesem Punkt kommt man in Diskussionen häufig gar nicht, da machen sich viele Frauen dann eher ähnlich lustig wie die vulgär-feminstische Twitteria mit ihrem „What about the menz?“ oder „Mimimi!“ Besonders traurig ist, wenn dann die Männer daneben sitzen, mit den Schultern zucken oder den Frauen zustimmen, weil sie in ihren Beziehungen eh nichts (mehr) zu sagen haben. Offenbar gehört Feminismus – auch in radikalen Ausprägungen – heute noch immer zum guten Ton, aber Maskulismus ist jenseits des Vorwurfs des Rechtsextremismus oder der Lächerlichkeit oft nicht existent.

8. Wenn du die Möglichkeit (Zeit, finanzielle Mittel, Reichweite, Unterstützung) hättest eine maskulistische Aktion zu organisieren, wie würde diese aussehen?

Ich würde eine bundesweite Kampagne mit griffigen Claims fahren, die einmal verdeutlicht, was Männer in Beziehungen, Familien und Gesellschaft alles so ganz selbstverständlich ohne Murren leisten. Die Feministinnen ranten ja bis heute herum, was z.B. die Arbeit im Haushalt alles an unbezahlter Arbeit der Frau – natürlich nur für den Mann und niemanden sonst – sei, blenden dabei aber völlig aus, dass die – oft von Männern erfundene – Technik dafür gesorgt hat, dass der Haushalt eben kein Vollzeit-Job mehr ist, sondern bestenfalls ein Mini- oder Midi-Job. Und natürlich würden die Frauen ja alle lieber in einem chaotischen Dreckstall leben anstatt in einer aufgeräumten und sauberen Wohnung, können es aber nicht wegen der Männer, die sie zum Kochen und Putzen versklaven, oder was?

Gut, mit Kindern mag das in Sachen Zeit und Aufwand anders aussehen, aber wenn man einmal vergleicht, was die Männer nach ihren 8-14 h-Arbeitstagen oftmals noch tun, dann ist das Gerante der Feministinnen absolut deplatziert, da auch die Männer unter einer enormen Mehrfachbelastung leiden.

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