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Liebe Flüchtlinge…

…bevor Ihr Euch aus Syrien, Ungarn oder Afrika auf den Weg nach Europa und insbesondere nach Deutschland macht, solltet Ihr einiges wissen. Erstmal vorab: Europa ist nicht der Kontinent, wo für jeden Milch und Honig fließen und einem die gebratenen Tauben in den Mund fliegen, im Gegenteil. Auf keinen, wirklich absolut keinen Flüchtling wartet in Deutschland ein Haus oder eine Wohnung, sondern lediglich eine Pritsche in einem Zelt oder einer Turnhalle, mit etwas Glück ein Platz in einem Etagenbett im Asylantenheim.

Du bekommst die Dinge des alltäglichen Bedarfs wie Hygieneartikel sowie Kleidung, Spielzeug für Kinder usw. als Spenden. Aber darauf gibt es keinen Rechtsanspruch, das ist lediglich bald erschöpfte Hilfsbereitschaft, die die Deutschen bei Ihresgleichen in Not regelmäßig vermissen lassen. Denn auch in Deutschland gibt es Millionen Arbeitslose, viele davon sind seit Jahren arbeitslos und führen ein Leben am Rande der Gesellschaft. Gleichzeitig werden sie von Behörden wie der Arbeitsagentur schikaniert und sanktioniert, bis von ihrer Menschenwürde nicht mehr viel übrig ist – in dem ach so „reichen“ Deutschland.

Aber das ist noch steigerungsfähig, denn es gibt in Deutschland auch viele Obdachlose, die schlichtweg durch alle Maschen des Sozialsystems fallen und kein Politiker erwähnt sie in seinen aus Worthülsen und Parolen bestehenden Sonntagsreden. Die Obdachlosen leben von wenigen Euro am Tag und schlafen nachts in Obdachlosenunterkünften, wo sie nicht nur häufig von anderen bestohlen und gewaltsam angegriffen werden, sondern auch ihren Hund – den einzigen Begleiter, der ihnen im Leben geblieben ist – nicht mitnehmen können, aber sich dafür Krankheiten wie die Krätze einfangen. Millionen prekär lebende Menschen in Deutschland und die Wahrheit über die soziale Zerissenheit hier erwähnt natürlich keiner der Schlepper, die von Euch viele Tausend Dollar für ihre kriminellen Dienste abkassieren möchten.

Vielleicht habt Ihr auch die Bilder aus dem deutschen Fernsehen gesehen, wo Flüchtlinge empfangen werden als seien sie alle Superstars. Das ist alles nur eine billige und verlogene Fassade von Menschen, die ebenso an Euch verdienen wie die Schlepper. Es sind die Akteure und Mitarbeiter der Asylindustrie, die jeden frenetisch begrüßen, weil sie dafür vom Staat wiederum viel Fördergeld abkassieren können. Davon kaufen die sich dann den Mercedes, den Du Dir nie leisten können wirst, wenn Du nicht zufällig eine hier benötigte gute Qualifikation mitbringst, z.B. als Ingenieur, Arzt oder generell mindestens Akademiker. Wenn Du in Deiner Heimat nur ein kleiner Bauer oder Händler warst und keine gute Qualifikation hast, vielleicht gar Analphabet bist, wirst Du in Europa und auch in Deutschland mindestens genauso arm sein wie in Deiner Heimat. Es wird dann allerdings bitterer, denn Du wirst arm sein in einer Gesellschaft, die eigentlich reich und sozial sein könnte. Aber glaubst Du ernsthaft, die Millionäre und Milliardäre Europas interessieren sich dafür, wie es Dir geht? Nie im Leben, sie interessieren sich ja nicht einmal für Notleidende ihres eigenen Volkes.

Es ist ein falscher und verlogener Eindruck, dass wir Flüchtlinge „lieben“ würden, im Gegenteil. Wir haben nach dem Zweiten Weltkrieg viele Gastarbeiter aus Ländern wie Griechenland, Italien und der Türkei aufgezwungen bekommen und erst nach mehreren Generationen und riesigen finanziellen Aufwendungen sind diese heute in Deutschland halbwegs integriert, Probleme gibt es aber noch oft genug. Besonders üble Ausnahmen sind libanesische Großfamilien, die sich in Deutschland wie die Diktatoren und Menschenschlächter in Eurer Heimat aufführen und großes Interesse daran haben, dass Du für sie Schutzgeld kassierst, Drogen verkaufst, Geld wäschst etc. – und früher oder später in den Knast gehst und Deine Familie in der Heimat nicht mehr unterstützen kannst, während die kriminellen Bosse dieser „Großfamilien“ sich den dritten Porsche oder Mercedes kaufen. Wir sind gerne Gäste, haben auch nichts gegen Gäste bei uns und helfen auch gerne temporär in Notlagen, aber vielfach sind wir auch froh, wenn die Gäste früher oder später wieder gehen, so wie wir wieder gehen, wenn zum Beispiel unser Urlaub im Ausland vorbei ist. Wie alle Menschen, leben wir am liebsten unter unseresgleichen und nicht in einem Chaos mit Gruppen aus aller Herren Länder. Wenn Du ehrlich bist, geht es Dir nicht anders.

Du wirst in Deutschland nicht willkommen sein und sehr lange ein Randgruppe bleiben, vor allem, solange Du die Sprache nicht beherrschst. Für das Lernen der deutschen Sprache wirst Du viele Monate und gar Jahre benötigen und ohne gute Sprachkenntnisse bekommst Du keinen Job, vom dem Du auch nur wirklich halbwegs gut leben oder gar Deine Familie unterstützen kannst.

Es gibt in Deutschland vor allem zwei Gruppen, die Gastarbeiter, Migranten und Flüchtlinge immer ganz toll finden: die Arbeitgeber und die Politik. Die größeren und vor allem industriellen Arbeitgeber in Deutschland sind vielfach besonders widerliche Gestalten, die noch immer den rechtlosen NS-Zwangsarbeitern nachtrauern, die sie im Dritten Reich kostenlos zugewiesen bekamen und die sie bei sich zu Tode schuften lassen konnten. Die Gastarbeiter aus Griechenland, Italien und der Türkei haben wir in Deutschland eigentlich nicht gebraucht. Damals hatte jeder Arbeit und man verdiente gut. Das ist deutschen Arbeitgebern immer ein Dorn im Auge, sie wollen immer nur die Löhne drücken und die Arbeitnehmer möglichst maßlos um ihre Lebenszeit und Arbeitskraft betrügen.

Nur deshalb ließ kürzlich der Vorstand von Daimler, Dieter Zetsche, in Asylantenheimen nach möglichen Arbeitskräften suchen. Natürlich dürfen Asylbewerber in den ersten Monaten nicht arbeiten und wenn die Leute kein Englisch können, sind selbst Akademiker auch für ihn erstmal nicht zu gebrauchen. Manche Leute wird er vielleicht dennoch nehmen und sich vom Staat die Sprachkurse und sonstigen Maßnahmen bezahlen lassen, aber in erster Linie geht es ihm und seinesgleichen darum, die hiesigen Belegschaften einzuschüchtern und klein zu halten. Sie sollen nicht nach mehr Lohn, kürzerer Arbeitszeit oder beidem verlangen oder gar streiken, obwohl die Produktivität von Deutschland schon lange dazu gereicht hätte, die Arbeitszeit auf 20-30 h pro Woche zu beschränken. Die Arbeitgeber bekommen aber den Hals nie voll und wollen immer nur mindestens 40 h Arbeit pro Woche, am besten garniert mit mehreren Überstunden täglich.

Also selbst wenn es Dir gelingen sollte, in Europa und gar in Deutschland Fuß zu fassen, so wirst Du immer nur ein Werkzeug der Arbeitgeber und der Politik zur Lohndrückerei und daher nicht beliebt sein. Das Leben in einem Hamsterrad bis zur Rente mit 67 ist in Deutschland auch nur die Ausbeutung Deiner Arbeitskraft bis in ein Alter, wo Du häufiger krank wirst und bald stirbst. Dann wirst Du entweder vor der Rente gekündigt und lebst über Jahre menschenunwürdig auf Hartz 4-Niveau oder Du schaffst es gerade bis zur Rente und stirbst dann vergleichsweise jung. Die durchschnittliche Lebenserwartung von in Vollzeit arbeitenden Männern ist in Deutschland noch immer viele Jahre unterhalb der Lebenserwartung von Frauen, die häufig nur in Teilzeit oder – wenn das Einkommen des Mannes es ermöglicht – gar nicht arbeiten und sich nur um Familie und Haushalt kümmern.

Genauso geht auch die Politik mit Flüchtlingen um. Du meinst, Angela Merkel sei eine tolle Politikerin? Das Gegenteil ist der Fall. Sie hängt wie eine Marionette an den Fäden von Banken, Arbeitgebern und nicht zuletzt den USA und tut, was ihr von ihnen befohlen wird. Das nennt man „repräsentative Demokratie“, aber eigentlich schützen sich so nur die wirklich Mächtigen und Reichen, indem sie Wut, Widerstand usw. auf die machtlosen Parteien und deren Akteure ablenken.

Merkel hatte offenbar den Befehl erhalten, Flüchtlingen das Blaue vom Himmel zu versprechen und so einen großen Teil von ihnen nach Deutschland zu locken. Sie begeht damit Verbrechen an Deutschland und seinem Volk, während Ihr wiederum nur die gleiche Rolle wie Figuren auf dem Schachbrett spielt. Denn im nächsten Schritt wird sie – wie viele Politiker vor ihr – Einheimische und Flüchtlinge gegeneinander ausspielen, während sie weiter nur die Interessen der wirklich Mächtigen und Reichen in Europa dient. Sie interessiert sich für Flüchtlinge nur soweit, wie es ihr von ihren Zurufern befohlen wird und für eine gute Presse verwertbar ist. Angela Merkel hatte in der DDR früher eine politisch zweifelhafte Rolle, nun hat sie diese für das wiedervereinigte Deutschland inne und das Volk hängt vielfach nur noch kotzend über den Becken und Eimern.

Bleiben dann noch die Medien in Deutschland. Viele von ihnen lügen den ganzen Tag lang, vor allem im Privatfernsehen, aber auch öffentlich-rechtliche Sender. Das ist aber noch nichts gegen die Zeitungen und Magazine, die seit vielen Jahren nur weinerlich darüber klagen, dass das „böse Internet“ ihnen die Auflage in den Keller tritt, weshalb viele Verlage nur durch Zusammenschlüsse vor der Pleite bewahrt werden. Den gleichen Medien gefällt das Thema „Flüchtlinge“ natürlich, weil sie so jeden Tag leicht und billig die Spalten ihrer Seiten mit Inhalten gefüllt bekommen und auch nach Monaten übelster gleichgeschalteter Propaganda in bester Goebbels-Manier kaum jemand widerspricht, weil man ihn dann als „Nazi“ diffamiert. Inzwischen veranstalten die Medien gar regelrechte Hexenjagden gegen jeden der sich auch nur ansatzweise kritisch zur Flüchtlingskrise äußert, um ihn vor die Kamera zu zerren. Oftmals denunzieren sie die Betroffenen auch beim Arbeitgeber, damit sie ihren Job verlieren, obwohl der Arbeitgeber damit nichts zu tun hat und eigentlich nur zu beurteilen wäre, ob ein Straftatbestand verwirklicht wurde oder nicht. Dann gilt der Rechtsweg und eben nicht eine irre Selbstjustiz wie von durchgeknallt gutmenschenhaften Medienschwachmaten dieser Tage betrieben. Denn die Medien dienen letztlich eh auch nur den gleichen wenigen Mächtigen und Reichen wie Angela Merkel.

Wir können Euch zwar leider nicht hindern, mal eben über 10 und mehr sichere Länder hinweg nach Europa und nach Deutschland zu „flüchten“, erwartet aber nicht, dass Ihr hier willkommen seid. Die Medien lügen, die Politiker lügen und die Arbeitgeber suchen nur ihre persönlichen Vorteile auf Eure Kosten. Für die seid Ihr nur Mittel zum Zweck, sie behandeln ja nicht einmal die Einheimischen mit der gebotenen Menschlichkeit.

  • Wenn Ihr denkt, Ihr bekommt hier direkt eine Wohnung oder gar ein Haus:
    Vergesst es, Ihr bekommt Pritschen in einer Turnhalle oder gar nur noch in einem Zelt.
  • Wenn Ihr denkt, Ihr bekommt hier alle tolle Jobs:
    Vergesst es, wir haben schon Millionen Arbeitslose und es werden wohl die wenigsten von Euch Jobs bekommen, von denen Ihr hier leben könnt. Selbst Jugendliche mit einer schlechten Note bekommen oftmals keinen Ausbildungsplatz.
  • Wenn Ihr denkt, hier fährt jeder Mercedes:
    Vergesst es, bestenfalls temporär als Taxi. Daneben gibt es die Deutsche Bahn, die ebenso unzuverlässig wie überteuert ist. Da ist jeder anatolische Esel im Vollsuff zuverlässiger.

Tut also Euch und uns einen Gefallen und bleibt in Eurer Heimat oder in der näheren Umgebung davon. Kämpft für Eure eigene Heimat anstatt nur unsere Heimat noch weiter zu zerstören, wie es die US-Regierung offensichtlich geplant hat und nun umsetzen läßt. Bleibt bei Euren Familien und unterstützt Euch vor Ort gegenseitig, bis die schwierigen Zeiten vorbei sind. Es wird nicht funktionieren, ein Familienmitglied als Anker nach Europa zu schicken und darüber alle anderen nachzuholen. Europa existiert nicht so, wie Ihr es Euch vorstellt. Das sind nur Träumereien und Wunschdenken, womit die Schlepper Euch in ihre unsicheren Schlauchboote und rostigen Kähne locken wollen.

Zusammengefasst:
Wir brauchen Euch nicht, wir wollen Euch nicht, also bleibt einfach weg!
Wir haben bereits jetzt die Nase mehr als gestrichen voll!
#Refugeesnotwelcome!

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Zitat des Tages

„In meinen Augen sind Gender Studies trotz der Einwände grundsätzlich ein sehr interessantes, lohnendes Forschungsfeld –

sie müssten allerdings erstens tatsächlich offene Fragen stellen und nicht alle Antworten immer schon kennen,

sie müssten zweitens gegenüber anderen Wissenschaften, und der Überprüfung durch sie, offen sein,

und sie müssten drittens ihre erheblichen, aber kaum einmal thematisierten Ressentiments gegenüber Männern und Jungen ablegen.“

Lucas Schoppe, einer von Arne Hoffmanns „Freunden im Geiste“

Kommentar: Auch im Männermagazin von Dino ist die „feministische Kompatibilität“ von Arne Hoffmann und seinen „antisexistischen“ und „linken“ Schosshündchen inzwischen ein Thema. Offenbar hat er gar nicht gemerkt, dass er da dem Druck feministischer Hetze nachgegeben hat, aber trotzdem nicht anders wahrgenommen wird als jeder andere Männerrechtler. Robert Claus schrieb in seiner männerfeindlichen Hetzschrift für die Friedrich-Ebert-Stiftung von diesen „linken Maskulisten“ nur als Kreidefresser vor dem Salon. Warum sollte man also auch nur einen Pups darum geben, was die akademischen Mietmäuler der politischen Stiftungen wieder für Keulen („Nazi“, „Breivik“, „Rechtsextrem“, „Frauenhasser“ etc.) schwingen, weil ihnen schlicht jegliche sachlichen Argumente fehlen und sie durchgängig darauf verzichten, ihre infame Hetze auch nur ansatzweise fundiert zu belegen? Wundert das irgendwen, wo diese Mietmäuler doch nur über Männerrechtler schreiben, aber niemals je mit einem gesprochen haben, was über das Abklopfen bestimmter Stichworte für ihre schäbige Lügenpropaganda gegen Männerrechtler hinausgeht?

Sciencefiles, wo Wissenschaftler statt nur Gymnasiallehrer wie Schoppe schreiben, sind da in Sachen Genderscheisse schon weiter und bewerten Gender Studies generell als eine Form von Wissenschaftsbetrug.

Feministischer „Qualitätsjournalismus“ bei der Ostthüringer Zeitung mit Katja Dörn

Der heutige Journalismus, der sich gerne als „Qualitätsjournalismus“ bezeichnet, obwohl er nicht mehr sonderlich durch Objektivität (Trennung von Fakten und Meinung etc.) und Qualität (sorgfältige Recherche, ausgewogene Berichterstattung etc.) glänzt, so dass es eher eine Qual ist, diesen ideologiegetränkten Müll zu lesen, treibt dieser Tage wieder besonders bizarre Blüten. Mir ist aufgefallen, dass die Feministen aktuell erneut eine reichlich widerwärtige Diffamierungskampagne gegen Männerrechtler fahren, bei der diese wieder mal mit Rechtsextremen, Amokläufern und dergleichen in eine Ecke gestellt werden, ohne dass diese Verleumdungen durch Fakten auch nur annähernd belegbar wären.

Einen besonders offensichtlich durch die feministische Hass-Ideologie getränkten Text fand ich bei der Ostthüringer Zeitung, die Verfasserin ist Katja Dörn:

Aufschrei: Maskulisten sehen sich durch Frauen unterdrückt

Schon die Überschrift des Artikels ist falsch, denn unterdrückt fühlt sich wohl kaum ein Mann von irgendwelchen Frauen, benachteiligt jedoch schon. Zutreffend ist nämlich, dass Männer in einer solchen Vielzahl von Situationen und insbesondere Krisen diskriminiert werden, dass immer mehr Männer davor nicht mehr die Augen verschließen können. Und das macht den Feministen Angst, denn bislang sind sie ja ganz gut damit gefahren, Männer einseitig in bester Goebbels-Manier zu dämonisieren, um sich selbst besondere Privilegien und Schutzrechte alleine auf Grund des Geschlechts zu verschaffen. Dazu reicht es beispielsweise aus sich zu fragen, wo eine Frau hingehen kann, wenn sie Opfer häuslicher Gewalt wird, und wo ein Mann hingehen kann, wenn ihm gleiches widerfährt. Neuere Statistiken und Studien belegen ja, dass sich bei häuslicher Gewalt Männer und Frauen als Opfer und Täter nicht viel geben, vereinzelt werden gar Frauen häufiger auf der Täterseite gesehen als Männer. Alleine dieser Umstand ist für Feministen natürlich schon nicht hinzunehmen. Wie kann die Realität nur so vollkommen anders sein als ihre einseitige und jegliche Männlichkeit verachtende Ideologie?

Die Antwort auf obige Frage lautet jedenfalls, dass eine Frau bei häuslicher Gewalt nicht nur zu Familie und Freunden gehen kann, sondern auch in ein Frauenhaus, wo sie erstmal ein halbwegs erträgliches Dach über dem Kopf hat, versorgt, beraten und betreut wird. Alternativ oder zusätzlich kann sie mittels Polizei und Gericht eine Wohnungsverweisung gegen den gewalttätigen Partner erwirken. Für den Mann hingegen ist die Situation weniger rosig. Wenn er nicht bei Familie oder Freunden unterkommen kann, weil er z.B. wegen der Partnerin weit weg von seinem sozialen Umfeld gezogen ist, dann gibt es für ihn eben kein Männerhaus und keine schützende Unterkunft. Standardmäßig wird dem Mann von der Polizei dann empfohlen in die nächste Obdachlosenunterkunft zu gehen, wo er als Gewaltopfer auf Alkoholiker und Junkies, psychisch Kranke, Kriminelle und so nette Krankheiten wie Krätze trifft. Hat er einen tiefen Schlaf, wird er vielleicht auch noch seiner letzten Habseligkeiten samt Geldbeutel beklaut und muss am nächsten Morgen ohne Frühstück wieder vor die Tür. Dies alles sind Fakten, die Feministen gerne komplett ignorieren, denn das allzeitige Opferabo der Frauen ist in einer gynozentrischen Gesellschaft wie Deutschland bares Geld, wenn nicht gar Gold wert. Genau deshalb sind Feministen in diesem Kampf so verbissen und mit so viel männerfeindlicher Propaganda unterwegs, auch wenn sie oft genug vor Lügen und Tatsachenverdrehungen nur so strotzt.

Weiter geht es im Text von Katja Dörn:

Als Reaktion auf Feminismus und die Emanzipation von Frauen hat sich in den 1970er Jahren die Männerrechtsbewegung in Deutschland formiert. Die Akteure sehen ihr Geschlecht benachteiligt.

Aha? Komisch, meines Wissens ist die Männerrechtsbewegung neueren Datums, die ersten beiden Wellen des Feminismus mit dem Ziel der Gleichberechtigung kritisiert auch kaum ein Mann ernsthaft. Was jedoch auf Kritik und Widerstand trifft, dass ist die heutige dritte Welle des Feminismus, die mit der Gleichstellung statt Gleichberechtigung Ergebnisgleichheit ohne Berücksichtigung sonstiger Faktoren will, z.B. mittels Frauenquoten. So gibt es heute zahlreiche feministisch durchtränkte Vereine, die alle nur zum Ziel haben, Frauen ausschließlich auf Grund ihres Geschlechts in lukrative und exponierte Positionen zu hieven. So gibt es da beispielsweise ProQuote, wo sich Feministen zusammenrotten, die mehr Frauen als Chefredakteure haben wollen. Eine fachliche oder charakterliche Legitimation braucht es nicht, es reicht der Besitz zweiter X-Chromosomen und eine Tätigkeit als Journalist. So oder ähnlich geht es auch bei den anderen feministischen Vereinen dieser Art zu, z.B. dem Journalistinnenbund, Ärztinnenbund, Juristinnenbund und dergleichen mehr. Selbstredend fehlen jegliche feministische Vereinigungen, die beispielsweise eine Quote bei Müllwerkern, Kanalarbeitern oder Kläranlagentauchern fordern.

Natürlich hat der Bezug auf den frühen Feminismus ein Ziel: er soll die Männerrechtler als ganz besonders üble Gestalten dastehen lassen, die der Frau angeblich schon einen eigenen Job, ein eigenes Bankkonto oder gar das Wahlrecht nicht zugestehen würden. Dies ist – siehe oben – totaler Quatsch, aber wenn es um die Dämonisierung von Männerrechtlern und die weitere Privilegierung von Feministen geht, dann muss die Wahrheit eben schonmal auf der Strecke bleiben – wie so häufig.

Weiter führt Katja Dörn aus:

Die Akteure sehen ihr Geschlecht benachteiligt: Sie stürben früher, müssten häufiger als Frauen an Kriegen teilnehmen und härtere Arbeiten verrichten. Die auch als Maskulisten bezeichneten Unterstützer glauben, dass das Bildungssystem Jungs benachteilige, Frauen bei Sorgerechtsstreits bevorteilt werden und erzählen Einzelschicksale, in denen Männer von Frauen geschlagen wurden.

Männer sterben in der Tat früher, obwohl sie meistens länger arbeiten als Frauen. Wo also widerspricht das der faktischen Realität? In allen Kriegen der vergangenen 200 Jahre sind vorrangig Männer an der Front und als Zivilisten gestorben, Frauen nur als Zivilisten und sie wurden von Besatzern gar vielfach noch verschont, während Männer hingerichtet wurden. Wo also widerspricht das der faktischen Realität? Ich habe auch noch keinen feministischen oder sonstigen Frauenverein gesehen, der sich für eine Frauenquote in Berg- und Stahlwerken, bei der Müllabfuhr oder beim Kampfmittelräumdienst einsetzt. Wo also widerspricht das der faktischen Realität?

Es ist in zahlreichen Bildungsstudien mittlerweile ein klarer Fakt, dass Jungen im heutigen Bildungssystem vom Kindergarten bis zum Schulabschluss diskriminiert werden, weil sie wissbegierig, ungestüm und körperlich aktiv sind. Da die Lehrerschaft heute, insbesondere in den Grundschulen, aber auch schon das Personal in Kindergärten, fast ausschließlich weiblich ist, ecken Jungen natürlich an, die nicht einfach nur still dasitzen und ruhig alles auswendig lernen, sondern – auch mal unbequeme – Fragen stellen und einen natürlichen Bewegungsdrang haben, der heute vielfach zu kurz kommt und lieber mit ADHS-Medikamenten ruhiggestellt wird anstatt den Bedürfnissen von Jungen im Bildungssystem gerecht zu werden. Dass in Sorgerechtsstreitigkeiten fast immer die Frauen bevorzugt das volle Sorge- und Aufenthaltsrecht für die Kinder bekommen, während die Männer auf ihre Funktionen als Arbeitstiere, (Unterhalts-)Zahlesel und Wochenend-Daddys reduziert werden, muss natürlich eine Einbildung der Väter sein, anders kann es ja gar nicht sein. Und auch bei den vielen Fällen, wo Mütter willkürlich Termine zur Abholung des Kindes absagen, um mehr Unterhalt oder eine neue Glotze vom Ex zu erpressen, können natürlich nur Einzelfälle sein – zumindest in der feministisch durchtränkten und schwarzweißen Welt von Katja Dörn.

Die größte Frechheit ist allerdings, nach Studien, die eine ungefähr hälftige Verteilung von Männern und Frauen als Opfer und Täter bei häuslicher Gewalt belegen, von „Einzelschicksalen, in denen Männer von Frauen geschlagen wurden“ zu sprechen. Man stelle sich vor, ein Mann würde davon sprechen, dass die Fälle, wo Frauen von Männern geschlagen würden, lediglich „Einzelschicksale“ seien. Dann wäre der nächste aufmerksamkeitsheischende, empörungsgeile und nicht minder verlogene #aufschrei der feministischen Szene gleich vorprogrammiert. Es wäre die Rede von DEN armen Frauen und DEN bösen Männern, kombiniert mit feministischen Hirngespinsten wie dem Patriarchat und irgendwelchen angeblich unterdrückenden Strukturen – das Standard-Argument von Feministen, wenn konkrete Fakten nicht existieren oder nicht zu ihrem eigenen Vorteil ausfallen. Diese angeblichen Strukturen sind dann irgendwie sowas wie die dunkle Seite der Macht in Star Wars – ein diffuses Etwas, für das es dann aber keine Beweise braucht, weil ein Feminist es sagt.

Vor allem über das Internet werden die Inhalte transportiert, wobei die Schreiber oftmals einen aggressiven Tonfall wählen.

Gemerkt? Auf die Inhalte wird nicht weiter eingegangen bzw. sie werden einfach mal eben falsifiziert, wenn der sogenannten Journalistin der Tonfall nicht gefällt. Aber wie wir ja von feministischen Grüppchen wie Femen wissen, haben Frauen ja nie einen aggressiven Tonfall. Ganz zu schweigen von der Bildsprache dieser Gruppe, die z.B. schonmal mit einer barbusigen Dame mit Sichel in der einen und einem blutigen Hodensack in der anderen Hand daherkommt. Wer könnte angesichts dieses liebreizenden Tonfalls die Inhalte dieser Gruppe ignorieren, die letztes Jahr an Weihnachten im Kölner Dom aus nichts anderem als „I am God“ und damit dem letzten Beleg für feministischen Größenwahn bestanden? Nein, Inhalte, Form und Tonfall von Feministen sind natürlich immer nur total sachlich, faktenbezogen,  unaufgeregt und niemals verletzend für Dritte. Zumindest dann, wenn man unter feministischer Realitätsverzerrung leidet.

Das Bundesforum Männer, ein Interessenverband für Jungen, Männer und Väter, kritisiert Männerrechtsaktivisten scharf und distanzierte sich 2012 in einem Offenen Brief von ihnen.

Haha, daher weht also der Wind! Das Bundesforum Männer wird von Männerrechtlern jeglicher Couleur als feministische Alibi-Veranstaltung eingeordnet, die verhindern soll, dass irgendeine Organisation entsteht, die sich tatsächlich für die Belange der Männer einsetzt. Zumindest habe ich faktenbasiert und lösungsorientiert vom Bundesforum Männer bislang noch nichts vernommen, das auch nur einen Hauch von Substanz hätte. Die allzeitige Anbiederung an den Feminismus fällt einem jedoch immer wieder ins Auge. Man stelle sich vor, man würde Flüchtlinge von einer Unterorganisation der NPD vertreten lassen. Das Geschrei wäre groß. Aber da es ja „nur um Männer“ geht, reicht den Feministen dieses feministisch ausgerichtete Bundesforum Männer vollkommen aus.

Ich gehe nicht weiter auf den sonstigen Quatsch ein, den Katja Dörn absondert, nur noch das Finale des Artikels, worauf sie ja mit der ganzen Diffamierung und Dämonisierung zuvor hingearbeitet hat:

Rechtskonservative Vertreter würden den Nationalsozialismus verharmlosen, um ihre These zu stützen, dass vaterlose Kinder zu Verbrechen neigen.

Dafür brauchte es zwei reichlich fakten- und argumentleere Absätze als Vorspiel. Wo und wie diese vermeintlich „rechtskonservativen Vertreter“ angeblich „den Nationalsozialismus verharmlosen“, erfährt der so aufgehetzte Leser natürlich nicht. Eigentlich ist das kaum mehr als die journalistische Variante der Nazi-Keule aus dem linken Lager, die immer dann zum Einsatz kommt, wenn man inhaltlich und argumentativ ohne Kleider dasteht, aber dennoch so tun will als sei man überlegen und im Recht. Gerne kann Katja Dörn einmal diverse Studien zum Thema Jugendkriminalität lesen, aus denen sehr eindeutig hervorgeht, dass Jungen und Mädchen, die ohne Vater aufwachsen, überproportional häufig zu Delinquenz neigen. Aber was sind schon Fakten und Realität, wenn es um Feminismus oder Genderismus geht? Alles nur soziale Konstrukte!

Zum Kontrast hier einmal ein Artikel, den Katja Dörn sozusagen als „Werbung“ für ein Buch der Feministin Anke Domscheit-Berg und den unsäglichen Quoten- und Gleichstellungsfeminismus bei der Thüringischen Landeszeitung veröffentlicht hat:

Anke Domscheit-Berg: „Die Frauenquote ist ein Meilenstein“

Es ist schon auffällig, wie sehr sich Katja Dörn in diesem Artikel mit der Sache Feminismus gemein macht. Ein Merkmal eines guten Journalisten ist eben, dass er genau das nicht tut. Insofern wären sowohl die Ostthüringer Zeitung als auch die Thüringische Landeszeitung wohl gut beraten, entweder zukünftig die Artikel von Katja Dörn auf einen angemessen professionellen Abstand zum Thema zu überprüfen, das im Artikel besprochen wird, oder sich Artikel besser von Journalisten anliefern zu lassen, die zu einer objektiveren und faktisch korrekten Arbeit in der Lage sind. Feministische Lobhudeleien und männerfeindliche Pamphlete unterster Schublade sind jedenfalls nicht das, wofür Leser zu zahlen bereit sind. Da liest man doch lieber einen „Artikel“ im Playboy.

Zwischenzeitlich könnte sich Katja Dörn ja einmal mit der Studie „Die Teilhabe von Frauen und Männern am Geschlechterdiskurs und an der Neugestaltung der Geschlechterrollen – Entstehung und Einfluss von Feminismus und Maskulismus“ (kurz / lang) von Johannes Meiners und Christine Bauer-Jelinek auseinandersetzen. Dann hätte sie zumindest für einen möglichen weiteren Artikel zur Abwechslung mal belastbare und wissenschaftliche Fakten zur Hand, wenn es um die Beurteilung von Männern im Allgemeinen und Männerrechtlern im Besonderen und geht. Ich höre da schon jetzt eine feministische Filterbubble platzen… 😀

Kann es sein, dass Genderisten lediglich Geschlecht und Persönlichkeit verwechseln, weil sie letztere nicht besitzen?

Auf diesen Gedanken kam ich, nachdem ich ein Interview mit dem meiner Meinung nach mehr als zweifelhaften Gender-„Forscher“ Heinz-Jürgen Voß überflogen hatte, der darin folgendes zum besten gab:

Wie viele Geschlechter gibt es denn? Unzählige. Das Geschlecht wird ja auf vielen Ebenen geprägt: durch Chromosomen, Hormone, Geschlechtsorgane, das Aussehen – und nicht zuletzt die Art, wie ich erzogen werde, mich kleide und mich selbst zuordne. Auf jeder Ebene gibt es verschiedene Ausprägungen. Es trifft die Realität nicht, nur in „männlich“ und „weiblich“ einzuteilen.

Tut mir ja leid für Voß, dem man für seine schwachsinnigen Ergüsse sonderbarerweise auch noch ein Professorengehalt zahlt, aber das, was er aufzählt, prägt vor allem die Persönlichkeit eines Menschen, also schlicht das Gesamtbild des Menschen von sich selbst. Die Kategorie Geschlecht ist da nur ein kleiner Teil und hier sind die Chromosomen meines Erachtens schon die primären Determinanten, denn das genetische Geschlecht können auch Genderisten nicht verändern, mit keinem Mittel der heutigen Welt. Zwar mag mancher Mann andere Dinge für männlich halten als andere, ebenso mag manche Frau andere Dinge für weiblich halten als andere, aber das ändert absolut gar nichts an deren Geschlecht. Auch ein Transsexueller, der sich in Frauenfummel zwängt und sich wie eine Frau schminkt, bleibt – oh, welch Überraschung – genetisch ein Mann und wird es auch im Phänotyp bleiben, wenn er nicht Hormone schluckt und sich nicht umoperieren läßt. Stellen wir uns vor, es gäbe die medizinischen Möglichkeiten mit Hormonbehandlungen und Umoperieren nicht, dann bliebe er bis zu seinem Tode nicht nur genetisch, sondern auch im Erscheinungsbild primär ein Mann. Alles, was die moderne Medizin heute für Transsexuelle ermöglicht, ist kaum mehr als eine Art besseres Kostüm, das durch Chirurgie und die Gabe von Hormonen erzeugt und aufrechterhalten wird.

Ich habe bei der Lektüre solchen Unfugs immer den Eindruck, dass Leute wie Heinz-Jürgen Voß primär ihre ganz persönlichen Probleme und Ansichten mit ihrer Homo- oder Transsexualität als Forschung verkaufen und für allgemeingültig erklären wollen. Genau dagegen sollte sich die Masse der Menschen wehren, die für diesen unwissenschaftlichen Quatsch samt politischer Propaganda  (Regenbogen, LGBTQ etc.) die Zeche zahlt: der Mann und die Frau von nebenan sowie die durchschnittliche Familie.

Neuer Award: Die Eier des Monats – und der erste Preisträger

Ich habe mich dazu entschieden einen Award zu kreieren und monatlich zu vergeben. Da es hier um Männerthemen geht und um Männer, die sich nicht von feministischen Shitstorms und Hasspredigerinnen verbiegen lassen, habe ich ihn „Die Eier des Monats“ genannt. Damit werden Unternehmen und Personen bedacht, die entsprechend gezeigt haben, dass sie sich von feministischer DeppInnen-Propaganda und unbegründeten Sexismus-Vorwürfen nicht einschüchtern lassen, also schlichtweg Eier und Rückgrat bewiesen haben.

Der erste Preisträger ist Heinz Polak, Chef der österreichischen Werbeagentur Polak and Friends. Er hält nicht nur – wie wohl fast jeder geistig gesunde Mensch – Sex in der Werbung für etwas ganz normales, sondern auch die übliche Empörung einer feministischen Watchgroup aus Salzburg darüber für Unfug, die dann ja ganz schnell „Sexismus“ (t)wittert. Und er setzte mit folgendem Satz sogar noch einen drauf:

„Ich habe das Gefühl, dass ein bestimmter Frauentyp Model wird, und ein anderer arbeitet für eine Organisation wie der Watchgroup und ist Feminist.“

Damit spricht er wohl nicht nur mir aus der Seele :mrgreen: Es ist ja kaum verwunderlich, dass die meisten Feministinnen optisch eher Fälle für die hinteren Reihen sind und selbst Femen nur die halbwegs tageslichtauglichen Exemplare zum Flitzen und Kreischen losschickt.

Daneben möchte ich darauf hinweisen, dass es dieser feministischen Watchgroup in Salzburg ähnliche Zensurvereine auch in Deutschland gibt, z.B. sowas wie Pinkstinks in Berlin. Auch diese wollen am liebsten Werbung mit mehr oder weniger unangezogenen Frauenkörpern verbieten. Allerdings gibt es auch in Deutschland einen Werberat, wo man sich über vermeintlich oder tatsächlich unangemessen Werbung beschweren kann. Die Beschwerden werden dann geprüft und entweder wird ihnen nachgegangen oder eben nicht. Es gibt keinerlei Notwendigkeit, für feministische Berufsempörte hier irgendwelche privilegierenden Extrawürstchen zu braten.

Christine Bauer-Jelinek: Der falsche Feind – Schuld sind nicht die Männer

Christine Bauer-Jelinek, Jahrgang 1952, arbeitet u.a. als Wirtschaftscoach und Psychotherapeutin und dürfte damit über die tatsächlichen Machtstrukturen in Unternehmen wesentlich mehr wissen als die ganzen Gender-Feministinnen aus dem Elfenbeinturm, die nur dauernd von Wahnvorstellungen wie dem Patriarchat oder gläsernen Decken fabulieren. In ihrem Buch Der falsche Feind – Schuld sind nicht die Männer zerlegt sie Stück für Stück die Mythen des heutigen Feminismus, darunter das Märchen von der Gender Pay Gap und den Mythos von der angeblich immer noch total unterdrückten Frau. Den heutigen Feminismus bezeichnet sie als Allmachts-Feminismus, der Männer, Frauen und Familien gleichermaßen schadet. Völlig zu Recht behauptet Bauer-Jelinek entgegen feministischer Propaganda, dass Gleichberechtigung und Chancengleichheit für Frauen bereits in nahezu jedem Lebensbereich umgesetzt sind und nun eine zwanghafte Gleichverteilung gefordert wird, z.B. die Hälfte der Einkommen für die Frauen, im Gegenzug die Hälfte der Familienarbeit für die Männer. Mann und Frau agieren nicht mehr partnerschaftlich und gemeinschaftlich als Team, sondern mit dem Rechenbrett, damit sich bloß keine Frau gegenüber ihrem Mann benachteiligt fühlen muss. In letzter Instanz bezeichnet die Autorin den heutigen Feminismus zutreffenderweise als Kampf der Frauen gegen die Männer und einseitige Konzentration auf Frauenfragen. Letztlich kommt sie zu dem Schluss, dass der feministische Gechlechterkampf vor allem auch dazu dient, von den tatsächlichen Problemen in der Gesellschaft abzulenken, z.B. der zunehmenden sozialen Ungleichheit, und gesellschaftliche Veränderungen durch Spaltung zu torpedieren. Ich habe selten so oft zustimmend genickt wie bei der Lektüre dieses Buches.

Christine Bauer-Jelinek eröffnet ihr Buch mit bereits der den Lesern von Arne Hoffmann bekannten Frage, ob Frauen die besseren Menschen seien, da sie allerorten als das „bessere Geschlecht“ dargestellt und Männer als rückständige Versager entwürdigt werden:

Ein Gentleman sei verzopft, ein Alleinverdiener behindere die Frau in ihrer Selbstentfaltung, Mut diene der Selbstdarstellung, Aufopferung in der Arbeit wäre Dummheit und eine kürzere Lebenserwartung der Männer die logische Folge von Ignoranz und mangelnder Selbstfürsorge.

Hinsichtlich der Gender Pay Gap kommt die Autorin zu dem Schluss, dass Frauen vor allem deshalb weniger verdienen, weil sie andere Berufswege und Studiengänge als Männer wählen und auf Grund des fehlenden Versorgungsdrucks beispielsweise häufiger Teilzeit arbeiten, Lücken in der Erwerbsbiografie zur Selbstfindung in Kauf nehmen und alternative berufliche Wege beschreiten. Den Mythos der Gender Pay Gap sieht Bauer-Jelinek vor allem darin begründet, dass das statistische Material in große Gruppen zusammengefasst und zu undifferenziert ausgewertet werde, so dass Parameter wie Ausbildung, Zusatzqualifikationen, Vordienstzeiten, Verfügbarkeit, Alter, Branche, Firmengröße, Arbeitszeiten und Aufgabenbereiche oftmals einfach unter den Tisch fallen. Es werden einfach ganze Branchen und Lebensarbeitszeiten zusammengefasst und dann behauptet, dass die Frauen zu gering bezahlt würden. Dass auch männliche Fachkräfte in kleineren Unternehmen auf dem Land schlechter bezahlt werden als in großen Unternehmen in Metropolen, wollen die feministischen Gralshüterinnen der Gender Pay Gap nicht gelten lassen. Auch träten Frauen häufig belehrend und kontrollierend statt unterstützend auf und würden sich den Strukturen des Unternehmens nicht anpassen, um sich postwendend darüber zu beschweren, dass sie benachteiligt würden:

Die behauptete himmelschreiende Ungerechtigkeit gegenüber den Frauen wäre damit endgültig als Propaganda entlarvt. Solange allerdings die Frauen und ihre politischen Vertreterinnen mit sich selbst beschäftigt sind und die Männer als ihre Feinde betrachten, können die Machthaber des herrschenden Systems weiter ruhig schlafen.

Ein Kapitel weiter weist die Autorin darauf hin, dass auch die Lebensentwürfe von Männern durch ungewollte Schwangerschaften blockiert oder gar zerstört werden, während es heute üblich ist, alleine auf die Frau zu schauen und über dem Mann lediglich  die Peitsche der Unterhaltsforderungen knallen zu lassen. Konkret habe der Mann keine Wahl: Will die Frau das Kind, muss er zahlen. Will sie das Kind nicht, hat er keinerlei Einfluss auf ihre Entscheidung, wenn er das Kind haben will. Männer könnten so nur durch extreme Selbstkontrolle ungewollte Schwangerschaften verhindern und sind im Fall des Kinderwunsches vollständig von der Frau abhängig. Auch die Zahl der alleinerziehenden Väter im Vergleich zur Zahl der alleinerziehenden Mütter spricht hier Bände.

Weiter führt Bauer-Jelinek aus, dass es für Männer offenbar weder in der Gesellschaft noch in einem Familienhaushalt ausreichend eigenen Platz gebe. Dies ist insofern interessant, da Feministinnen ja unter dem Hashtag #Breitmachmacker ihre Heularien und Klagelieder über Männer anstimmten, die angeblich im öffentlichen Nahverkehr zu viel Platz einnähmen. Natürlich kam keine Feministin auf den naheliegenden Umstand, dass Männer größer und auch sonst anatomisch anders als Frauen gebaut sind, während die Verkehrsbetriebe natürlich gerne so viele sogenannte Sitzplätze pro Fahrzeug ausweisen möchten, auch wenn es sich vielfach eher um zu klein dimensionierte Quetschplätze handelt. Die Autorin spricht vorrangig aber den Umstand an, dass Männer kaum noch die Möglichkeit haben unter sich zu sein und überall dazu genötigt werden, Raum und sonstige Ressourcen mit den Frauen teilen und ihre Aufmerksamkeit auch in geselliger Runde Frauenthemen widmen zu müssen. Frauenthemen, weibliche Verhaltensweisen und die weibliche Art zu zeden – oft genug mit vielen Worten um den heißen Brei – werden in der Gesellschaft häufiger positiv bewertet, während Männerthemen, männliche Verhaltensweisen und die klare Ausdrucksweise im besten Fall nur belächelt, oftmals aber verächtlich gemacht oder gar verteufelt werden. Bauer-Jelinek spricht hier von einer Feminisierung des Alltags, die männliche Prinzipien und Rituale verdränge.

Das Streben der Frauen an die Macht werde im Feminismus vor allem damit begründet, dass die Männer für den schlechten Zustand der Welt und der Gesellschaften verantwortlich seien. Dabei wird von Feministinnen gerne unterschlagen, dass Männer mutig, tugendhaft, erfinderisch und Garanten für Ordnung sind. Ich las kürzlich den Satz, dass bereits alle Feministinnen tot seien, wenn die Männer wirklich so böse und gewalttätig seien, wie es die Feministinnen so gerne und oft behaupten. Ich denke, da ist verdammt viel dran. Männer haben in der Menschheitsgeschichte immer Frauen und Kinder geschützt, Strukturen und Gerätschaften geschaffen, die allen Menschen unabhängig vom Geschlecht zugute kamen und vieles mehr. Ebenso haben Frauen es oft genug in Kauf genommen oder gefördert, wenn in großem Stil systematisch Unrecht verübt wurde, aber sie selbst einen Nutzen davon hatten. Und als jemand, der sich seit vielen Jahren mit Zen-Buddhismus beschäftigt, frage ich mich, wie denn die Zen-Mönche bloß zu so weisen, friedfertigen und sanften Menschen werden können, wenn ihnen doch in den Klöstern meistens Frauen fehlen, die doch angeblich erst aus dem bösartigen und triebhaften Mann ein zivilsiertes Wesen machen.

Die Autorin fasst daher auch die Wellen des Feminismus bis heute zusammen und landet schließlich bei dem heute üblichen Allmachts-Feminismus, der in der Gesellschaft viel mehr Schaden als Gutes anrichte. Damit gehe auch einher, dass Feministinnen Hausfrauen und Mütter abwerten und überall dort in der Arbeitswelt Quoten fordern, wo ebenso bequeme wie lukrative Posten winken. Die Drecksarbeit sollen aber weiter die Männer alleine machen, von den gefährlichen und tödlichen Jobs ganz zu schweigen. Bauer-Jelinek spricht von einer Verherrlichung der Erwerbsarbeit, die meines Erachtens auch damit zu tun hat, dass die Verbindung zwischen Mann und Frau unter dem Geschlechterkrieg derartig geschwächt wurde, dass jeder sowohl Haus- und Familien- als auch Erwerbsarbeit beherrschen soll, damit er bzw. sie im Fall der Trennung keine Abstriche machen muss. Sie bezeichnet den Allmachts-Feminismus daher auch zutreffend als Handlanger des finanzgetriebenen Neoliberalismus, den sie als eigentliches Problem für zahlreiche Probleme ausmacht. Es werden einseitig und lautstark die Interessen der Frauen durchgesetzt, während der Kampf gegen die Männer tobt:

Die meisten Frauen sehen (noch) nicht, dass ihre Vertreterinnen drauf und dran sind, ihre eben erst gewonnene Macht zu missbrauchen, denn sie scheuen keine unlauteren Tricks – von der Umdeutung von Statistiken bis zur populistischen Propaganda. Der Allmachts-Feminismus leistet jedoch keinen Beitrag mehr zur Verbesserung des Lebens der Menschen. Er bedroht vielmehr die neue Wahlfreiheit beider Geschlechter, belastet Frauen wie Männer, Kinder und Alte – und damit letztlich die Weiterentwicklung der gesamten Gesellschaft.

Die Folgen des Allmachts-Feminismus für das Privatleben werden ebenfalls beleuchtet:

Der Zusammenhalt der Geschlechter nimmt auch in privaten Beziehungen ständig weiter ab – Männer und Frauen brauchen einander nicht mehr. Nahezu alle Bedürfnisse sind nicht mehr an ein bestimmtes Geschlecht gebunden. Man muss keinen festen Partner, keine Partnerin für die Sexualität suchen – es stehen jede Menge Ersatzmöglichkeiten zur Verfügung: One-Night-Stands, Callgirls und Toyboys, Cybersex, Sexspielzeug für sich allein. Auch für den Kinderwunsch ist eine feste Beziehung von Mann und Frau nicht mehr Voraussetzung: Adoption und künstliche Befruchtung sind auch für alleinstehende Personen und gleichgeschlechtliche Paare möglich.
Auch Beziehungen sind nur noch selten dauerhafte Verbindungen: Lebenspartner reduzieren sich auf Lebensabschnittspartner.

Christine Bauer-Jelinek erörtert die Folgen dieser Entwicklungen für den Einzelnen und für die Gesellschaft und diese Folgen sind alles andere als positiv. Jeder Einzelne gerät körperlich, psychisch, emotional und wirtschaftlich unter einen zunehmenden Druck, was faktisch eine Schwächung des Individuums in allen Lebensbereichen bedeutet. Während man früher in einer Partnerschaft die Belastungen des Alltags teilen konnte, muss sich nun jeder um alles alleine kümmern oder als Dienstleistung einkaufen. Auch psychisch und emotional dürften Serien von Enttäuschungen dazu führen, dass eine nachhaltige Bindungslosigkeit und Beziehungsunfähigkeit entsteht.  Mann und Frau trauen sich einander nicht mehr – im doppelten Wortsinn. Das ist aber angesichts der konstant hohen Scheidungsquote, wo immer häufiger die Frauen die Scheidung einreichen, aber auch nur eine logische Konsequenz.

Im letzten Kapitel ruft die Autorin dazu auf, den Allmachts-Feminismus in die Schranken zu weisen und endlich wieder gemeinsam auf die Barrikaden zu gehen gegen wachsende soziale Ungleichheit, Ungerechtigkeiten und Gewalt. Denn wie sie bereits in einem früheren Kapitel ausgeführt hat, ist es keineswegs so, dass die Männer die Frauen seit 3000 Jahren oder länger unterdrückt hätten. Diese fixe Idee ist erst im Zuge der Industrialisierung entstanden, als die Männer zur Arbeit immer wieder das Haus verließen und die Frauen sich alleine um Haushalt und Kinder kümmern mussten. Auch gegen Unrecht haben Männer und Frauen stets gemeinsam gekämpft, damit es allen Menschen besser geht und nicht nur den Männern oder nur den Frauen. Der heutige Allmachts-Feminismus schickt sich hier in der Tat an, einem zivilisatorischen Rückschritt als Steigbügelhalter zu dienen, indem nicht mehr die Verbesserung des Lebens für alle Menschen, sondern nur noch für Frauen und da vor allem für Feministinnen gefordert und durchgesetzt wird.  Und so schließe ich diese Rezension mit der Widmung von der ersten Seite des Buches:

Für alle Frauen und Männer, die sich eine menschlichere Gesellschaft wünschen.

Um nichts geringeres geht es und nichts anderes ist es, was der Allmachts-Feminismus blockiert und sabotiert. Setzen wir dieser Entwicklung endlich ein Ende!

So schafft man feministische Opfer-Mythen

Ohne den Mythos, dass Frauen angeblich immer und überall Opfer von Unrecht und Gewalt seien, wäre der heutige Feminismus nicht denkbar. Der FOCUS berichtete neulich über eine WHO-Studie, wonach angeblich jede dritte Frau Gewalt erfahre. Eine interessante Hintergrundinformation zu der Studie findet man in diesem Kommentar:

Für die „Studie“ wurden unter anderem Daten aus folgenden Ländern ausgewählt: Äthiopien, Bangladesh, Brasilien, Japan, Namibia, Neuseeland, Peru, Samoa, Serbien und Montenegro, Tansania sowie Thailand. Zudem wird unter Gewalt unter anderem folgendes verstanden: geschlagen werden, mit Dingen beworfen werden, die verletzen können, geschubst werden, aber auch mit Waffen bedroht werden oder durch sie verletzt werden. Sexuelle Gewalt wurde definiert als jegliche Form einer sexuellen Handlung, mit der die betroffende Frau nicht einverstanden war. Darüber hinaus wurde gefragt, ob eine Frau jemals Gewalt erlebt hat und auch sich bedroht fühlen, wurde als Gewalt gewertet. Die weite Auslegung des Gewaltbegriffs und Untersuchung von Ländern im Krieg ergibt diese gewünschten hohen Opferzahlen.

Egal, ob der feministische Opfer-Mythos, angebliche gläserne Decken oder angeblich riesige Gender-Pay-Gap, kaum eine Konstruktion der feministischen Wahn-Ideologie hält einer kritischen oder gar wissenschaftlichen Untersuchung stand. Genau deshalb sollten Gender Studies von öffentlichen und öffentlich geförderten Hochschulen verbannt werden: 0% Wissenschaft, 100% Ideologie und Propaganda.