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Feministischer „Qualitätsjournalismus“ bei der Ostthüringer Zeitung mit Katja Dörn

Der heutige Journalismus, der sich gerne als „Qualitätsjournalismus“ bezeichnet, obwohl er nicht mehr sonderlich durch Objektivität (Trennung von Fakten und Meinung etc.) und Qualität (sorgfältige Recherche, ausgewogene Berichterstattung etc.) glänzt, so dass es eher eine Qual ist, diesen ideologiegetränkten Müll zu lesen, treibt dieser Tage wieder besonders bizarre Blüten. Mir ist aufgefallen, dass die Feministen aktuell erneut eine reichlich widerwärtige Diffamierungskampagne gegen Männerrechtler fahren, bei der diese wieder mal mit Rechtsextremen, Amokläufern und dergleichen in eine Ecke gestellt werden, ohne dass diese Verleumdungen durch Fakten auch nur annähernd belegbar wären.

Einen besonders offensichtlich durch die feministische Hass-Ideologie getränkten Text fand ich bei der Ostthüringer Zeitung, die Verfasserin ist Katja Dörn:

Aufschrei: Maskulisten sehen sich durch Frauen unterdrückt

Schon die Überschrift des Artikels ist falsch, denn unterdrückt fühlt sich wohl kaum ein Mann von irgendwelchen Frauen, benachteiligt jedoch schon. Zutreffend ist nämlich, dass Männer in einer solchen Vielzahl von Situationen und insbesondere Krisen diskriminiert werden, dass immer mehr Männer davor nicht mehr die Augen verschließen können. Und das macht den Feministen Angst, denn bislang sind sie ja ganz gut damit gefahren, Männer einseitig in bester Goebbels-Manier zu dämonisieren, um sich selbst besondere Privilegien und Schutzrechte alleine auf Grund des Geschlechts zu verschaffen. Dazu reicht es beispielsweise aus sich zu fragen, wo eine Frau hingehen kann, wenn sie Opfer häuslicher Gewalt wird, und wo ein Mann hingehen kann, wenn ihm gleiches widerfährt. Neuere Statistiken und Studien belegen ja, dass sich bei häuslicher Gewalt Männer und Frauen als Opfer und Täter nicht viel geben, vereinzelt werden gar Frauen häufiger auf der Täterseite gesehen als Männer. Alleine dieser Umstand ist für Feministen natürlich schon nicht hinzunehmen. Wie kann die Realität nur so vollkommen anders sein als ihre einseitige und jegliche Männlichkeit verachtende Ideologie?

Die Antwort auf obige Frage lautet jedenfalls, dass eine Frau bei häuslicher Gewalt nicht nur zu Familie und Freunden gehen kann, sondern auch in ein Frauenhaus, wo sie erstmal ein halbwegs erträgliches Dach über dem Kopf hat, versorgt, beraten und betreut wird. Alternativ oder zusätzlich kann sie mittels Polizei und Gericht eine Wohnungsverweisung gegen den gewalttätigen Partner erwirken. Für den Mann hingegen ist die Situation weniger rosig. Wenn er nicht bei Familie oder Freunden unterkommen kann, weil er z.B. wegen der Partnerin weit weg von seinem sozialen Umfeld gezogen ist, dann gibt es für ihn eben kein Männerhaus und keine schützende Unterkunft. Standardmäßig wird dem Mann von der Polizei dann empfohlen in die nächste Obdachlosenunterkunft zu gehen, wo er als Gewaltopfer auf Alkoholiker und Junkies, psychisch Kranke, Kriminelle und so nette Krankheiten wie Krätze trifft. Hat er einen tiefen Schlaf, wird er vielleicht auch noch seiner letzten Habseligkeiten samt Geldbeutel beklaut und muss am nächsten Morgen ohne Frühstück wieder vor die Tür. Dies alles sind Fakten, die Feministen gerne komplett ignorieren, denn das allzeitige Opferabo der Frauen ist in einer gynozentrischen Gesellschaft wie Deutschland bares Geld, wenn nicht gar Gold wert. Genau deshalb sind Feministen in diesem Kampf so verbissen und mit so viel männerfeindlicher Propaganda unterwegs, auch wenn sie oft genug vor Lügen und Tatsachenverdrehungen nur so strotzt.

Weiter geht es im Text von Katja Dörn:

Als Reaktion auf Feminismus und die Emanzipation von Frauen hat sich in den 1970er Jahren die Männerrechtsbewegung in Deutschland formiert. Die Akteure sehen ihr Geschlecht benachteiligt.

Aha? Komisch, meines Wissens ist die Männerrechtsbewegung neueren Datums, die ersten beiden Wellen des Feminismus mit dem Ziel der Gleichberechtigung kritisiert auch kaum ein Mann ernsthaft. Was jedoch auf Kritik und Widerstand trifft, dass ist die heutige dritte Welle des Feminismus, die mit der Gleichstellung statt Gleichberechtigung Ergebnisgleichheit ohne Berücksichtigung sonstiger Faktoren will, z.B. mittels Frauenquoten. So gibt es heute zahlreiche feministisch durchtränkte Vereine, die alle nur zum Ziel haben, Frauen ausschließlich auf Grund ihres Geschlechts in lukrative und exponierte Positionen zu hieven. So gibt es da beispielsweise ProQuote, wo sich Feministen zusammenrotten, die mehr Frauen als Chefredakteure haben wollen. Eine fachliche oder charakterliche Legitimation braucht es nicht, es reicht der Besitz zweiter X-Chromosomen und eine Tätigkeit als Journalist. So oder ähnlich geht es auch bei den anderen feministischen Vereinen dieser Art zu, z.B. dem Journalistinnenbund, Ärztinnenbund, Juristinnenbund und dergleichen mehr. Selbstredend fehlen jegliche feministische Vereinigungen, die beispielsweise eine Quote bei Müllwerkern, Kanalarbeitern oder Kläranlagentauchern fordern.

Natürlich hat der Bezug auf den frühen Feminismus ein Ziel: er soll die Männerrechtler als ganz besonders üble Gestalten dastehen lassen, die der Frau angeblich schon einen eigenen Job, ein eigenes Bankkonto oder gar das Wahlrecht nicht zugestehen würden. Dies ist – siehe oben – totaler Quatsch, aber wenn es um die Dämonisierung von Männerrechtlern und die weitere Privilegierung von Feministen geht, dann muss die Wahrheit eben schonmal auf der Strecke bleiben – wie so häufig.

Weiter führt Katja Dörn aus:

Die Akteure sehen ihr Geschlecht benachteiligt: Sie stürben früher, müssten häufiger als Frauen an Kriegen teilnehmen und härtere Arbeiten verrichten. Die auch als Maskulisten bezeichneten Unterstützer glauben, dass das Bildungssystem Jungs benachteilige, Frauen bei Sorgerechtsstreits bevorteilt werden und erzählen Einzelschicksale, in denen Männer von Frauen geschlagen wurden.

Männer sterben in der Tat früher, obwohl sie meistens länger arbeiten als Frauen. Wo also widerspricht das der faktischen Realität? In allen Kriegen der vergangenen 200 Jahre sind vorrangig Männer an der Front und als Zivilisten gestorben, Frauen nur als Zivilisten und sie wurden von Besatzern gar vielfach noch verschont, während Männer hingerichtet wurden. Wo also widerspricht das der faktischen Realität? Ich habe auch noch keinen feministischen oder sonstigen Frauenverein gesehen, der sich für eine Frauenquote in Berg- und Stahlwerken, bei der Müllabfuhr oder beim Kampfmittelräumdienst einsetzt. Wo also widerspricht das der faktischen Realität?

Es ist in zahlreichen Bildungsstudien mittlerweile ein klarer Fakt, dass Jungen im heutigen Bildungssystem vom Kindergarten bis zum Schulabschluss diskriminiert werden, weil sie wissbegierig, ungestüm und körperlich aktiv sind. Da die Lehrerschaft heute, insbesondere in den Grundschulen, aber auch schon das Personal in Kindergärten, fast ausschließlich weiblich ist, ecken Jungen natürlich an, die nicht einfach nur still dasitzen und ruhig alles auswendig lernen, sondern – auch mal unbequeme – Fragen stellen und einen natürlichen Bewegungsdrang haben, der heute vielfach zu kurz kommt und lieber mit ADHS-Medikamenten ruhiggestellt wird anstatt den Bedürfnissen von Jungen im Bildungssystem gerecht zu werden. Dass in Sorgerechtsstreitigkeiten fast immer die Frauen bevorzugt das volle Sorge- und Aufenthaltsrecht für die Kinder bekommen, während die Männer auf ihre Funktionen als Arbeitstiere, (Unterhalts-)Zahlesel und Wochenend-Daddys reduziert werden, muss natürlich eine Einbildung der Väter sein, anders kann es ja gar nicht sein. Und auch bei den vielen Fällen, wo Mütter willkürlich Termine zur Abholung des Kindes absagen, um mehr Unterhalt oder eine neue Glotze vom Ex zu erpressen, können natürlich nur Einzelfälle sein – zumindest in der feministisch durchtränkten und schwarzweißen Welt von Katja Dörn.

Die größte Frechheit ist allerdings, nach Studien, die eine ungefähr hälftige Verteilung von Männern und Frauen als Opfer und Täter bei häuslicher Gewalt belegen, von „Einzelschicksalen, in denen Männer von Frauen geschlagen wurden“ zu sprechen. Man stelle sich vor, ein Mann würde davon sprechen, dass die Fälle, wo Frauen von Männern geschlagen würden, lediglich „Einzelschicksale“ seien. Dann wäre der nächste aufmerksamkeitsheischende, empörungsgeile und nicht minder verlogene #aufschrei der feministischen Szene gleich vorprogrammiert. Es wäre die Rede von DEN armen Frauen und DEN bösen Männern, kombiniert mit feministischen Hirngespinsten wie dem Patriarchat und irgendwelchen angeblich unterdrückenden Strukturen – das Standard-Argument von Feministen, wenn konkrete Fakten nicht existieren oder nicht zu ihrem eigenen Vorteil ausfallen. Diese angeblichen Strukturen sind dann irgendwie sowas wie die dunkle Seite der Macht in Star Wars – ein diffuses Etwas, für das es dann aber keine Beweise braucht, weil ein Feminist es sagt.

Vor allem über das Internet werden die Inhalte transportiert, wobei die Schreiber oftmals einen aggressiven Tonfall wählen.

Gemerkt? Auf die Inhalte wird nicht weiter eingegangen bzw. sie werden einfach mal eben falsifiziert, wenn der sogenannten Journalistin der Tonfall nicht gefällt. Aber wie wir ja von feministischen Grüppchen wie Femen wissen, haben Frauen ja nie einen aggressiven Tonfall. Ganz zu schweigen von der Bildsprache dieser Gruppe, die z.B. schonmal mit einer barbusigen Dame mit Sichel in der einen und einem blutigen Hodensack in der anderen Hand daherkommt. Wer könnte angesichts dieses liebreizenden Tonfalls die Inhalte dieser Gruppe ignorieren, die letztes Jahr an Weihnachten im Kölner Dom aus nichts anderem als „I am God“ und damit dem letzten Beleg für feministischen Größenwahn bestanden? Nein, Inhalte, Form und Tonfall von Feministen sind natürlich immer nur total sachlich, faktenbezogen,  unaufgeregt und niemals verletzend für Dritte. Zumindest dann, wenn man unter feministischer Realitätsverzerrung leidet.

Das Bundesforum Männer, ein Interessenverband für Jungen, Männer und Väter, kritisiert Männerrechtsaktivisten scharf und distanzierte sich 2012 in einem Offenen Brief von ihnen.

Haha, daher weht also der Wind! Das Bundesforum Männer wird von Männerrechtlern jeglicher Couleur als feministische Alibi-Veranstaltung eingeordnet, die verhindern soll, dass irgendeine Organisation entsteht, die sich tatsächlich für die Belange der Männer einsetzt. Zumindest habe ich faktenbasiert und lösungsorientiert vom Bundesforum Männer bislang noch nichts vernommen, das auch nur einen Hauch von Substanz hätte. Die allzeitige Anbiederung an den Feminismus fällt einem jedoch immer wieder ins Auge. Man stelle sich vor, man würde Flüchtlinge von einer Unterorganisation der NPD vertreten lassen. Das Geschrei wäre groß. Aber da es ja „nur um Männer“ geht, reicht den Feministen dieses feministisch ausgerichtete Bundesforum Männer vollkommen aus.

Ich gehe nicht weiter auf den sonstigen Quatsch ein, den Katja Dörn absondert, nur noch das Finale des Artikels, worauf sie ja mit der ganzen Diffamierung und Dämonisierung zuvor hingearbeitet hat:

Rechtskonservative Vertreter würden den Nationalsozialismus verharmlosen, um ihre These zu stützen, dass vaterlose Kinder zu Verbrechen neigen.

Dafür brauchte es zwei reichlich fakten- und argumentleere Absätze als Vorspiel. Wo und wie diese vermeintlich „rechtskonservativen Vertreter“ angeblich „den Nationalsozialismus verharmlosen“, erfährt der so aufgehetzte Leser natürlich nicht. Eigentlich ist das kaum mehr als die journalistische Variante der Nazi-Keule aus dem linken Lager, die immer dann zum Einsatz kommt, wenn man inhaltlich und argumentativ ohne Kleider dasteht, aber dennoch so tun will als sei man überlegen und im Recht. Gerne kann Katja Dörn einmal diverse Studien zum Thema Jugendkriminalität lesen, aus denen sehr eindeutig hervorgeht, dass Jungen und Mädchen, die ohne Vater aufwachsen, überproportional häufig zu Delinquenz neigen. Aber was sind schon Fakten und Realität, wenn es um Feminismus oder Genderismus geht? Alles nur soziale Konstrukte!

Zum Kontrast hier einmal ein Artikel, den Katja Dörn sozusagen als „Werbung“ für ein Buch der Feministin Anke Domscheit-Berg und den unsäglichen Quoten- und Gleichstellungsfeminismus bei der Thüringischen Landeszeitung veröffentlicht hat:

Anke Domscheit-Berg: „Die Frauenquote ist ein Meilenstein“

Es ist schon auffällig, wie sehr sich Katja Dörn in diesem Artikel mit der Sache Feminismus gemein macht. Ein Merkmal eines guten Journalisten ist eben, dass er genau das nicht tut. Insofern wären sowohl die Ostthüringer Zeitung als auch die Thüringische Landeszeitung wohl gut beraten, entweder zukünftig die Artikel von Katja Dörn auf einen angemessen professionellen Abstand zum Thema zu überprüfen, das im Artikel besprochen wird, oder sich Artikel besser von Journalisten anliefern zu lassen, die zu einer objektiveren und faktisch korrekten Arbeit in der Lage sind. Feministische Lobhudeleien und männerfeindliche Pamphlete unterster Schublade sind jedenfalls nicht das, wofür Leser zu zahlen bereit sind. Da liest man doch lieber einen „Artikel“ im Playboy.

Zwischenzeitlich könnte sich Katja Dörn ja einmal mit der Studie „Die Teilhabe von Frauen und Männern am Geschlechterdiskurs und an der Neugestaltung der Geschlechterrollen – Entstehung und Einfluss von Feminismus und Maskulismus“ (kurz / lang) von Johannes Meiners und Christine Bauer-Jelinek auseinandersetzen. Dann hätte sie zumindest für einen möglichen weiteren Artikel zur Abwechslung mal belastbare und wissenschaftliche Fakten zur Hand, wenn es um die Beurteilung von Männern im Allgemeinen und Männerrechtlern im Besonderen und geht. Ich höre da schon jetzt eine feministische Filterbubble platzen… 😀

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Was Feminismus und betrügerische Bettelbanden gemeinsam haben

Gerade jetzt zur Vorweihnachtszeit sieht man sie wieder an allen Ecken stehen: die Rede ist von den zahlreichen ärmlich zurechtgemachten Gestalten, die extra aus diversen Ländern Südosteuropas dieser Tage in Massen nach ganz Deutschland gekarrt werden, um unser Mitgefühl für andere Menschen und deren Nöte zum Vorteil weniger auszunutzen. Sie täuschen vor, in großer Not zu sein, oftmals werden gar extra Behinderte, sonstige Krüppel oder Frauen mit Kindern an strategisch günstigen Punkten positioniert, um für die Köpfe dieser Banden möglichst viel Geld einzusammeln. Dies ist aus mehreren Gründen verwerflich.

Die Menschen, die hier auf der Straße leben und vor allem auch in der kalten Jahreszeit auf die Unterstützung aller angewiesen sind, werden häufig von solchen Betrügern von guten Positionen vertrieben. Der andere Punkt ist, dass unsereins kaum noch weiß, wem er nun etwas geben kann und damit wirklich einem Menschne in Not hilft. Im schlechtesten Fall finanziert man nur die nächste Nobelkarosse für irgendeinen kriminellen Zigeuner-Baron im Hintergrund mit. Weiterhin ist nicht gesagt, dass es denen, die zum Betteln nach Deutschland kommen, auch nur annähernd so schlecht geht wie den hiesigen Obdachlosen, die in den meisten Fällen keinerlei andere Zuflucht haben. Oftmals sind die betrügerischen Bettler zwar Leute, die keinen Job, aber dennoch in ihrer Heimat ein Zuhause, eine Familie, ein Dach über dem Kopf und sicherlich auch genug zu essen haben. Wenn Sie hier auf der Straße sitzen, um unser Mitleid schäbigst auszunutzen, dann tun sie es vor allem zur Bereicherung ihrer Anführer, aber auch zu Bereicherung ihrer selbst. Und das hat mit Not in den meisten Fällen nur wenig zu tun.

Nun, wie komme ich von solchen betrügerischen Bettelbanden zum Feminismus? In beiden Fällen werden Dinge vorgetäuscht, die so nicht existieren. So wie beispielsweise die angebliche Not der Bettelbanden nur vorgetäuscht ist, um Kasse zu machen, so verhält es sich auch mit den angeblichen Privilegien der Männer und den angeblichen Diskriminierungen der Frau, zum Beispiel mit feministischen Hirngespinsten wie dem Patriarchat oder gläsernen Decken und was Feministen sonst noch alles so gerne und oft beklagen. In beiden Fällen wird also etwas vermeintlich Schlimmes vorgetäuscht, um für sich selbst zu Lasten anderer Vorteile einstreichen zu können. Und genauso, wie die hiesigen Obdachlosen durch die betrügerischen Bettelbanden geschädigt werden, so werden alle Männer, ebenso viele Frauen und letztlich die gesamte Gesellschaft durch das falsche Spiel des Feminismus geschädigt.

Die Ressourcen einer Gesellschaft, die normalerweise bestmöglich zum Wohle aller eingesetzt werden sollten, werden so faktisch immer ungleichmäßiger verteilt. Dies beginnt mit zahlreichen Hilfe-Telefonen für Mädchen und Frauen, während es für Jungen und Männer meistens keinerlei vergleichbaren Angebote gibt. Weiter geht dieses vom Feminismus geschaffene Ungleichgewicht beispielsweise im Bildungssystem, im Gesundheitssystem, in der Arbeitswelt oder an vielen anderen Stellen unserer heutigen Gesellschaft. So gibt es beispielsweise um die 400 öffentlich finanzierte Frauenhäuser, aber bundesweit gerade einmal drei Männerhäuser, von dem nur eines öffentlich gefördert wird. Und dies, obwohl neuere Studien wissenschaftlich belegt haben, dass beim Thema häusliche Gewalt die Rollen und Anteile von Männern und Frauen als Täter und Opfer sich ungefähr die Waage halten. Doch Frauen können nicht nur im Bedarfsfall kostenlos eines der zahlreichen Frauenhäuser aufsuchen, wo sie Schutz und jegliche Unterstützung finden, sondern mit einem minimalen Maß an Durchtriebenheit den Mann mittels Gewaltschutzgesetz erst mal der Wohnung verweisen lassen. Der darf dann sehen, wie er zurechtkommt und landet im besten Fall bei Familie oder Freunden, im schlimmsten Fall im Obdachlosenasyl.

Wie man sieht, haben Frauen in diesem Fall und in vielen anderen Szenarien nicht nur einen Trumpf in der Hand, sondern gleich mehrere. Gleichzeitig sind Männer in vielen vergleichbaren Situation auf sich alleine gestellt und wenn sie das Pech haben, nicht über ein Geflecht von Familie, Freunden und Kollegen zu verfügen, die ihnen weiterhelfen können, kann so ein Vorfall leicht den sozialen Abstieg, der dann eigentlich ein Sturz ist, bis ganz nach unten einschließlich Obdach- und Arbeitslosigkeit, Alkohol- oder Drogensucht samt schwerer körperlicher und seelischer Erkrankungen nach sich ziehen. Gleichzeitig jammert dann seine Ex rum, dass das „Dreckschwein“ ja keinen Unterhalt für sie zahle und sicher nur deshalb und vor allem absichtlich in seiner prekären Situation sei.

Oftmals frage ich mich, wie die heutigen Feministinnen es überhaupt noch mit ihrem Gewissen verantworten können – sofern sie denn noch eines haben bzw. jemals eines hatten – angesichts solch gravierender Ungleichgewichte und Ungerechtigkeiten zu ihrem eigenen Vorteil und zum Nachteil aller Jungen und Männer in diesem Land, weitere Privilegien und Extrawürstchen für sich zu fordern. Wie menschlich und moralisch bis ins Mark verdorben muss man eigentlich sein, um sich dermaßen egoistisch, ja egomanisch und vollkommen rücksichtslos aufzuführen? Und was für eine Vorstellung haben solche Feministinnen von einer gerechten und sozialen Gesellschaft, in der jeder seinen Platz und sein Auskommen haben sollte? Woher kommt dieses asoziale und vollkommen überzogene Anspruchsdenken mit  Prinzessinnen-Attitüde?

Ich kann die ganzen verlogenen Märchen nicht mehr hören, die diese feministischen Hassprediger wiederkäuen wie die Kuh im Stall das Heu. Dass die Frauen angeblich seit Jahrhunderten, ja mindestens Jahrtausenden oder gar Jahrmillionen unterdrückt gewesen seien, immer nur Beute, Bettspielzeug, Haushälterin und Gebärende für den Mann und was sonst noch alles an Blödsinn in dieser feministischen Szene andauernd wiederholt, aber dennoch kein Stück wahrer wird.

Fakt ist, dass Männer und Frauen seit jeher einfach nur versucht haben ihr Leben zu meistern, was gemeinsam natürlich einfacher ist als auf einem Egotrip. Wer eine Familie gründen wollte, musste sowieso sehen, dass er einen dafür geeigneten Partner findet. Ich glaube kaum, dass die Frauen bzw. in früheren Zeiten deren Eltern sich ausgerechnet immer irgendwelche Ausbeuter, Schläger oder andere sie nicht respektierende und nicht liebenswerte Männer ausgesucht haben sollen, so dass alle Frauen immer nur unter Männern und ihrer Rolle in der Familie gelitten hätten. Das sind feministische Märchen, besser gesagt infame feministische Lügengeschichten, mit denen sie Zwietracht säen um daraus für sich Vorteile zu ernten. Und das ist es, was den Feminismus und auch den Genderismus heute vielfach ausmacht: es wird gelogen und betrogen, bis sich die Balken biegen. Eigentlich sind Feminismus und Genderismus heute vor allem ein großer und millionenschwerer Betrug einiger weniger an der gesamten Gesellschaft.

Es ist an der Zeit, auch den feministischen Betrügern und ihren Komplizen aus der Gender-Ecke die rote Karte zu zeigen. Es ist an der Zeit, Jungen wie Mädchen im Bildungssystem gleichermaßen zu fördern, sich gleichermaßen um die Gesundheit von Männern und Frauen zu kümmern, das Familienrecht so umzugestalten, dass Väter und Mütter rechtlich endlich auf gleicher Augenhöhe ankommen und vor allem ist es an der Zeit, jegliche Förderung für vermeintliche Hilfsprojekte einzustellen, die sich lediglich um eines der Geschlechter kümmern. Gleichzeitig gehört der Genderismus als eigenes Fach „Gender Studies“ von den Hochschulen verbannt, er kann dann durchaus als kleines Teilgebiet der Psychologie oder sonstiger Medizin wie z.B. Psychiatrie wieder auftauchen. Denn dort und nur dort gehört er hin. Gemessen an dem Anteil derjenigen Leute, die in irgendeiner Form mit ihrer Geschlechterrolle oder sexuellen Identität Probleme haben, wird der Genderismus dermaßen aufgebauscht als sei mindestens jeder zweite irgendein Transsexueller oder anderweitig in seiner sexuellen oder wie auch immer gearteten Identität gestört. Dies ist aber nachweislich nicht der Fall.

Gleichzeitig sehe ich das Problem, dass dieser permanente Fokus auf irgendwelche mehr oder weniger gestörten Minderheiten letztlich bei der Mehrheit das Gegenteil dessen hervorrufen könnte, worauf diese Minderheiten angewiesen sind: Toleranz. Wer darauf aus ist, dass in Europa irgendwann Zustände wie in Russland herrschen, wo beispielsweise Homosexuelle von Kampfgruppen durch die Straßen gejagt werden, der soll nur so weitermachen wie es aktuell der Fall ist.

Lasst einfach Eure ebenso schmierigen wie untervögelten Griffel von den Kindern und geht nicht der ganzen Welt andauern damit auf die Nerven, als was ihr euch gerade fühlt und mit wem oder was Ihr gerade ins Schlafzimmer geht. Es interessiert schlichtweg niemanden. Als vollwertiger Mensch definiert man sich über viele verschiedene Eigenschaften und Talente. Welches Geschlecht man gerade zu haben meint oder welche sexuelle Orientierung, ist dabei nachrangig bis unerheblich. Bekommt das mal in Eure durchgeknallten Köpfe rein und handelt entsprechend. Ansonsten werdet ihr alleine die Verantwortung für jegliche Konsequenzen tragen, welche dann eintreten können. Das Faß ist bald voll, die Mehrheit hat von Euch und Eurem Bullshit immer mehr die Nase gestrichen voll!

Ach Magda…

…beim Freitag beklagst Du Dich über angeblichen Hass gegen Feminismus und Gender-„Forschung“ und entsprechende Ressentiments, beschwörst gar bedrohliche Formen und willst damit wahrscheinlich durch die Blume die bei Feministinnen beliebte Breivik- oder Nazikeule schwingen. So kurz, so unredlich.

Ich kann dich aber beruhigen, die meisten Männerrechtler und Kritiker von Blödsinnstheorien wie Feminismus und Gender sind weder bedrohlich noch gewaltbereit oder sonstwas. Wenn man den ganzen Quatsch zum ersten Mal hört, will man natürlich prüfen, inwiefern da sinnvolle Aussagen enthalten sein könnten, beispielsweise beim Feminismus. Nach und nach klopft man die Schlüsselbegriffe und Konstruktionen des Feminismus ab und bemerkt relativ schnell, dass die Kaiserin splitterfasernackt ist – natürlich bis auf die im feministischen Lager als total empowernden Fetisch begehrte Achsel-, Bein- und ggf. Gesichtsbehaarung. Eine gewisse Nähe zu diesbezüglicher Vorlieben gewisser lesbischer Kreise ist jedoch ganz sicher nur Zufall. Aber zurück zum Thema. Man prüft also zum Beispiel das von Feministinnen postulierte Patriarchat und landet ganz schnell bei der Erkenntnis, dass dieses bestenfalls eine vereinfachte und verkürzte Variante der besitzenden und regierenden Oberschicht darstellt. Mit dem Geschlecht der dortigen Akteure hat das alles aber nichts zu tun, da geht es eher um Herkunft, Vermögen / Besitztümer und Einfluß. Ich behaupte gar, dass eine Tochter aus bürgerlichem Hause bis heute wesentlich bessere Chancen in unserer Gesellschaft hat als ein Sohn aus einem Arbeiterhaushalt. Da spielen viele Dinge eine Rolle, beispielsweise der Habitus, der Zugang zu Bildungsmöglichkeiten und Förderungen oder auch informelle Netzwerke, wie sie in Sportvereinen und Brauchtumsorganisationen seit jeher existieren. Das alles ist aber vollkommen unabhängig davon, ob man einen Penis hat und im Stehen pinkeln kann oder ob man Brüste hat und die Tür aufgehalten bekommt. Kurzum, das Patriarchat ist vor allem ein feministisches Hirngespinst, das mit der Realität nicht viel zu tun hat.

Gerne beklagen westliche Feministinnen auch die angeblich existierenden gläsernen Decken, die ach so toll qualifizierte Frauen von einem weiteren beruflichen Aufstieg abhalten sollen. Komischerweise beklagen so etwas häufig Frauen, die in vielen Fällen bereits ein Studium absolviert und teilweise gar bereits promoviert haben, also jenseits irgendwelcher Praktika, Studentenjobs oder Gastspielen als Werksstudenten noch gar keine Ahnung davon haben dürften, wie der Hase mit den Hierarchien und Beförderungen in den Unternehmen eigentlich läuft. Woher kommt da also die vermeintliche Erkenntnis, dass es da überall diese gläsernen Decken gebe? Nun, diese Erkenntnis ist gar keine, die gläsernen Decken sind vor allem ein Werkzeug, konkret ein Propagandinstrument, um im nächsten Atemzug Frauenquoten an besonders komfortablen und lukrativen Positionen einzufordern, hier seien vor allem Führungspositionen und insbesondere Aufsichtsräte genannt, auf die es die Feministinnen offenbar abgesehen haben.

Es ist außerdem müßig darauf hinzuweisen, dass die Scheuklappen der Feministinnen keinen Blick in die andere Richtung zulassen. Sonst müßten sie nämlich zur Kenntnis nehmen, dass man ebenso von gläsernen Fußböden sprechen müßte, wenn man sich vor Augen führt, dass Männer zum größten Teil auch die gefährlichsten, schmutzigsten und am schlechtesten bezahlten Arbeiten ausführen, beim Empfang von Sozialleistungen häufiger sanktioniert werden und nicht zuletzt den größten Teil der Obdachlosen ausmachen. Frauen sind auf unterschiedlichstem Wege davor geschützt, die soziale Skala bis ganz nach unten durchzurutschen. Sei es durch die Familie, welche an sie geringere Anforderungen stellt als an die Männer im Hause, durch den Partner, der häufig Haupt- oder Alleinverdiener ist und sie ganz selbstverständlich mitfinanziert, oder eben auch durch ein engmaschigeres soziales Netz, welches durch die Existenz von zahlreichen Frauenhäusern, Frauenberatungsstellen und sonstigen Hilfsorganisationen, die sich ausschließlich an Mädchen und Frauen richten, einfach früher und mehr Hilfen anbietet als Männer sie vorfinden. Man kann hier durchaus davon sprechen, dass um die soziale Gerechtigkeit für Männer wesentlich schlechter bestellt ist.

Kommen wir zum letzten Begriff der Feministinnen, der die ganze Lächerlichkeit des Feminismus an sich vor Augen zu führen imstande ist: die berühmt-berüchtigte rape culture. Feministinnen meinen nämlich, dass unsere Gesellschaften seit Jahrhunderten, wenn nicht gar seit Jahrtausenden oder Jahrmillionen, darauf basieren, dass Frauen Opfer von Vergewaltigungen oder anderen Formen sexueller Gewalt werden – und die Gesellschaften das angeblich dulden. Wer einen Blick in die Geschichtsbücher wirft, wird nur leider von diesem feministischen Hirngespinst nichts finden. Da ist von Paaren und Familien die Rede, die z.B. zusammen der Landwirtschaft nachgehen, wobei die Männer ganz selbstverständlich die körperlich schweren Arbeiten übernehmen, während Frauen eher haushaltsnahe und körperlich weniger belastende Arbeiten ausführen. Oder mit der Industrialisierung eben die neue Rollenaufteilung, bei der die Männer das Haus verlassen um den ganzen Tag in Fabriken zu schuften, während die Frauen sich um Haushalt und Kinder kümmerten. Gaaaanz sicher hatten die so erschöpften Männer abends noch jede Menge Zeit und Kraft, sich darüber Gedanken zu machen, wie sie ihre Frauen am besten unterdrücken, vergewaltigen oder auf anderem Wege sexueller Gewalt aussetzen konnten. Damit löst sich ein weiterer feministischer Kampfbegriff in einer Wanne von purem Schwachsinn auf. Fakt ist, dass Männer ihre Frauen seit jeher geliebt und sie deshalb besonders geschont und unterstützt haben, sofern sie die Mittel und Möglichkeit dazu hatten.

Allerdings möchte ich nicht verschweigen, was hiesige Feministinnen im Jahre 2014 als rape culture bezeichnet wissen wollen:

  • Wenn ein Mann eine Frau längere Zeit anschaut (stare rape).
  • Wenn ein Mann abends oder nachts hinter einer Frau auf dem Bürgersteig geht und er es für unsinnig hält, die Straßenseite zu wechseln, damit die Frau sich nicht verfolgt oder bedroht fühlt.
  • Wenn ein heterosexueller Mann versehentlich eine homosexuelle Frau (Lesbe) anspricht, der man – ausnahmsweise – ihre sexuelle Orientierung nicht sofort ansieht.
  • Oder wie manche Ikonen des Feminismus gerne sag(t)en: Jegliche Art von heterosexuellem Geschlechtsverkehr.

Kommen wir zurück zu Magda vom Freitag. Natürlich weist sie im ersten Schritt auf das lächerliche Elaborat von Robert Claus für die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) hin. Um es kurz zu machen: Robert Claus fasst eigentlich primär die übelriechende Grütze zusammen, die andere Auftragsschreiberlinge der feministisch gepolten Böll- und der Friedrich-Ebert-Stiftung bereits zur Diskreditierung der Männerrechtler ausgekippt haben. Für eine vermeintlich wissenschaftliche Arbeit also eher sehr schwach und jenseits der äußeren Form auch nicht wert als eine solche bezeichnet zu werden.

Selbstredend kommt die liebe Magda auch auf Akif Pirincci zu sprechen, nennt ihn in einem Atemzug mit Sarrazin und empört sich nachfolgend gleich darüber, dass Akif Pirincci es doch tatsächlich gewagt hat, seine Kritik an Elisabeth Tuiders befremdlichen Vorschlägen für den Sexualkundeunterricht für Schüler ab 12 Jahren in seiner gewohnt markanten Sprache öffentlich zu machen. Auch unterschlägt sie dabei, dass er den größten Teil seines Kommentars aus dem Artikel einer Zeitung zitiert hat, welche die Pläne von Tuider zusammengefasst hatte. Nun kann man zum sprachlichen Stil von Pirincci stehen wie man möchte, ich denke aber, dass man relativ einfach Stil und Inhalt trennen und über den Inhalt problemlos diskutieren könnte – wenn man es denn überhaupt wollte. Das ist im Feminismus- und Gender-Lager aber regelmäßig nicht der Fall, wie ja auch die zahlreichen Hetzschriften parteinahner Stiftungen belegen, die immer in übelster Art und Weise über Männerrechtler – leidlich akademisch kaschiert – die infamsten Schmähungen auskippen anstatt auch nur einmal mit ihnen zu reden oder eben gar zu diskutieren, ob da nicht doch berechtigte Anliegen existieren.

Unredlich wie der ganze Beitrag von Magda meines Erachtens ist, scheut sie natürlich auch nicht davor zurück, mögliche Entgleisungen von Kommentatoren einfach Pirincci anzulasten. Leider ist sie nicht in der Lage zu begreifen, dass einerseits der Feminismus heute einfach einen überflüssigen Anachronismus darstellt, der sich zwecks Selbsterhalt immer stärker radikalisiert, und andererseits die gesamte Gender-Ideologie eigentlich vorrangig für Leute hilfreich ist, die Probleme mit ihrem sexuellen Selbstbild und / oder ihrer sexuellen Orientierung haben, also beispielsweise einige Tausend Transsexuelle oder einige wenige Prozent Homoseuelle in Deutschland.

Wenn man sich vor Augen führt, dass Feministinnen und Genderisten dafür unsere Sprache mit Gender Gaps, Gender Sternchen, Gender X oder A und ähnlichem Mist verunstalten wollen, damit auch bloß diese paar Tausend Leute sich mitgemeint fühlen, dann sollte es nachvollziehbar sein, wenn der durchschnittliche Bürger fragt, was dieser Schwachsinn überhaupt soll. Hier schließt sich der Kreis zu Pirincci, denn der hat aus dem Stand eine große Leserschaft mit dem Gender-Thema erreicht und da sollte es verständlich sein, wenn unter diesen vielen Lesern auch einige sind, denen dieser Quatsch schon lange auf die Nerven geht – die dann meinen, hier ein Ventil gefunden zu haben, wo sie ordentlich rumbolzen können.

Ob es angemessen ist, wenn Pirincci den der werten Elisabeth Truider zur Seite springenden Heinz-Jürgen Voß als „geisteskranken Schwulen“ bezeichnet, so ist das sicher ein Thema für sich. Es sollte aber erlaubt sein zu fragen, wie sich dieser Herr Professor beispielsweise das Ende des Sex vorstellt oder ob er mit dem Claim Biologisches Geschlecht ist gemacht nicht eigentlich sagen will, dass das biolgische Geschlecht angeblich ähnlich sozial konstruiert sei wie das soziale Geschlecht. Andererseits finde ich es vollkommen legitim, wenn man kritisch hinterfragt, dass auf den Hinweis, dass Frauen Kinder bekommen können und Männer eben nicht, folgende Antwort zumindest als fragwürdig bis sonderbar zu bezeichnen ist:

Gegen dieses beliebte Argument der Gebärfähigkeit von Frauen sprechen mehrere Punkte. Fortpflanzung ist zwar zur Arterhaltung des Menschen nötig, aber deshalb muss nicht jede oder jeder Einzelne auf klassischem Weg Kinder bekommen können. Es hat sich gezeigt, dass Fortpflanzungsfähigkeit beim Menschen nicht so verbreitet ist, wie oft angenommen. So hat das Bundesland Sachsen die Erstattungsfähigkeit von Maßnahmen zur künstlichen Befruchtung wieder eingeführt, weil Studien ergaben, dass mindestens 15 Prozent der heterosexuellen, fortpflanzungswilligen Paare über einen längeren Zeitraum nicht in der Lage waren, Kinder zu bekommen. Wäre Fortpflanzung also wichtig zur Festlegung des biologischen Geschlechts, wären diese 15 Prozent nicht typisch männlich oder weiblich. Über diese organisch orientierte Frage hinaus ist in der Analyse auch der Wunsch von Menschen zu berücksichtigen, Kinder zu haben oder nicht.

Übersetzt: Wenn 15% der heterosexuellen Paare das eine oder andere Problem bei der natürlichen Fortpflanzung haben, ist das also ein Grund deren Geschlechtszugehörigkeit in Zweifel zu ziehen? Obwohl bekannt ist, dass Umweltgifte, die vor allem in allerlei Kunststoffen enthalten sind, die Fruchtbarkeit von Männern und Frauen negativ beeinflussen können? Auch macht das Männer noch lange nicht gebährfähig, wenn Mann oder Frau in einer heterosexuellen Paarbeziehung ein Problem bei der Fortpflanzung haben. Diesen Nonsense zu kritisieren, ist vollauf legitim, auch wenn mancher dabei wohl über das Ziel hinausgeschossen sein könnte.

Was Professor Voß dann in seiner Solidaritätsbekundung zu seiner Kollegin Tuider fordert, ist genau das, was durchschnittliche und normale Menschen bei Diskussionen mit Feministinnen und Genderisten nie erleben:

Kommen wir Menschen zu Hilfe, die angegriffen werden! Wenn sich viele Menschen solidarisieren, funktionieren Angriffe und Mobbing nicht. Damit funktioniert es dann auch nicht, dass gesellschaftliche Richtungsfragen individualisiert und Andersdenkende eine_r nach der_dem anderen angegriffen werden.

Schaffen wir in den Wissenschaften Strukturen, um uns solidarisieren zu können! Angriffe gegen soziologische, sexologische und gesellschaftswissenschaftliche Beiträge werden immer häufiger. Wir haben noch keine Struktur, um solche Angriffe gemeinsam zurückzuweisen und vernünftige gesellschaftliche Diskussion einzufordern. Daher müssen wir in gesellschaftlichen Organisationen und in allen wissenschaftlichen Fachorganisationen Strukturen etablieren, mit denen Angriffe, Schmähungen und Hass rasch zurückgewiesen werden können.

– Neben dem solidarischen Miteinander, auch über inhaltliche Streifragen hinweg, sollten wir Konzepte erarbeiten, wie wir eine offene und positive Diskussions- und Streitkultur stärken können, in der fachwissenschaftliche und gesellschaftliche Debatten so geführt werden, dass die Persönlichkeitsrechte des_der Diskussionspartner_in gewahrt bleiben.

Ich kenne es von Twitter und anderen sozialen Medien, aber auch von Diskussionen offline nur so, dass Feministinnen und Genderisten meinen, sie hätten die ewiglich allgemeingültige Wahrheit mit dem Löffel gefressen, alle anderen seien ja nur zu dämlich und rückständig, so dass sie selbst es eigentlich gar nicht nötig hätten zu diskutieren. Shitstorms und Hetzkampagnen in Piratinnen-Manier sind hier noch das kleinere Übel, bei der Anhängerschaft von #aufschrei & Co. war das genauso an der Tagesordnung, wenn man Kritik übte oder sich mit den meistens überaus dürftigen Antworten nicht zufriedengeben wollte. Wenn also somit eher Diskussionsunfähige die ach so böse Diskussionskultur bemängeln, weil andere nicht unreflektiert und kritiklos ihre Ansichten annehmen wollen, dann entbehrt das nicht einer gewissen Komik.

Die Fachgesellschaft Gender sitzt leider auch einem Irrtum auf, wenn sie meint, es sei das Ziel von Pirincci und anderen Kritikern, die geschlechtsspezifischer Forschung zu diskreditieren und als unwissenschaftlich zu denunzieren. Vielmehr muss die geschlechterspezifische Forschung schlicht einmal damit anfangen, handfeste und gegebenenfalls gar naturwissenschaftlich, zumindest aber mit gesundem Menschenverstand überprüfbare Belege für ihre abenteuerlichen bis merkwürdigen Konstruktionen und Behauptungen abzuliefern. Genauso muss es gestattet sein zu zweifeln, zu kritisieren und Antithesen in den Raum zu stellen, sofern diese wissenschaftlichen Grundanforderungen genügen. Wenn die sogenannte geschlechterspezifische Forschung damit nicht klarkommt oder nicht gewillt ist, wissenschaftlichen Mindestanforderungen zu genügen, dann hat dieser ganze Gender-Budenzauber an öffentlichen Hochschulen ebenso nichts zu suchen wie die Lehren von Scientology und sollten folgerichtig von dort verschwinden.

Gleichzeitig müßten dann allerdings auch Gestalten wie Tuider und Voß von gutdotierten Pöstchen an den Hochschulen entfernt werden, sofern sie nicht anderweitig einsetzbar sein sollten. Genau das ist es ja, was die Genderisten um jeden Preis vermeiden wollen, denn außerhalb des Elfenbeinturms sind diese Gestalten trotz akademischer Titel in den meisten Fällen wohl zu nichts zu gebrauchen, was man in irgendeiner Form auch nur annähernd als wertschöpfend bezeichnen könnte. Ignoranz bis hin zum glühenden Hass habe ich übrigens von Feministinnen und Genderisten schon oft geerntet, wenn ich nach Belegen für deren fragwürdige Konstruktionen fragte oder es wagte selbige zu kritisieren. Außer hysterisches Gezicke und geheuchelte Empörung kommt dann meistens nichts.

Hadmut Danisch spricht für sich selbst, genauso wie ich und jeder andere, der sich nicht für einen großen tollen Anführer irgendeines Flügels irgendeiner Bewegung hält, aber man kann ihm sicher nicht vorwerfen, er würde unwissenschaftlich arbeiten. Im Gegenteil, er versucht ja beispielsweise mit Klagen gegen die Berliner Humboldt-Universität und andere feministisch überfrachtete Institutionen der Öffentlichkeit ganz real vor Augen zu führen, dass Feminismus und Genderismus auf falschen Grundannahmen beruhen, nicht sonderlich wissenschaftlich sind und eigentlich an den Hochschulen nichts verloren haben. Dafür erntet er natürlich Widerstand, gepaart mit Ignoranz und Hass, weil er es als böser weißer Hetero-Mann wagt, die kruden Ideologien der selbsternannten neuen Bessermenschen der Feminismus- und Gender-Szene zu kritisieren und deren mangelnde Wisenschaftlichkeit aufzuzeigen.

Es erstaunt mich nicht, dass die liebe Magda das Bundesforum Männer ganz toll findet, denn das tut wohl die meiste Zeit entweder nichts oder kümmert sich in erster Linie um Feminismus- und Frauenthemen, so dass es schlichtweg verzichtbar wäre, wenn es nicht als verlogenes  Feigenblatt dafür dienen müßte, dass angeblich auch für Männer etwas getan würde. Das würde ich dann allerdings nicht als lila Piudel bezeichnen, sondern eher als Luftnummer oder eben als Feigenblatt.

Den Abschluss des Beitrags von Magda bildet der obligatorische Vorwurf von Rassismus, Homo- und Transphobie und noch diverse andere Keulen und Signalwörter, mit denen man um sich schmeißt, wenn man selbst keine Argumente hat und einfach nur das Gegenüber mit Dreck bewerfen will. Genauso könnte man aber auch gegen den Feminismus und Genderismus argumentieren, denn dieser ist vielfach sehr stark mit der linksextremen Szene verflochten, die in Sachen Ideologie, Radikalität und Methodik dem durchschnittlichen Neonazi nicht nachsteht.

Chapeau! 😀

Zum Abschluß noch Harald Eia und das Gleichstellungsparadox mit deutschen Untertiteln:

Women against feminism – der ersehnte Zündfunke?

Verschiedene MainstreamMedien berichteten in den letzten Tagen über die Gruppe Women against feminism und deren Fotoaktion „I don’t need feminism…“ mehr oder wenger ausführlich. Vielfach liest man auf den Schildern, die diese Frauen auf den Fotos halten, dass sie keinen Feminismus brauchen, weil sie eben nicht andauernd Opfer spielen wollen, sie bereits unabhängig und stark sind, selbst Verantwortung für sich und ihr Handeln übernehmen wollen und sie gerade auch die Rolle als Partnerin, Hausfau und Mutter mit Zufriedenheit ausfüllt.

Kein Wunder also, wenn feministische Redakteurinnen und Bloggerinnen gegen diese Frauen und deren Aktion Sturm laufen, versuchen sie als rückständig, unterdrückt, vom Patriarchat manipuliert oder einfach als dumm darzustellen. Dabei enlarven sich diese Feministinnen aber vor allem selbst – und den Umstand, dass sie selbst es sind, die einer antiquierten Ideologie nachhängen, die ohne ihre radikalen Auswüchse schon längst nicht mehr existieren würde.

Die Frauen von Women against feminism haben aber erkannt, dass der real existierende Radikalfeminismus Männern wie Frauen gleichermaßen und unter dem Strich der gesamten Gesellschaft schadet, sowieso nicht mehr zeitgemäß und vor allem männerfeindlich ist. Eine solche Bewegung wünsche ich mir auch von Frauen im deutschsprachigen Raum, dass sie klar Stellung gegen diesen heutigen radikalen Feminismus beziehen und die feministische Männerfeindlichkeit ablehnen. Nur wenn Männer und Frauen gemeinsam den Radikalfeministinnen die rote Karte und danach die kalte Schulter zeigen, kann diese hasserfüllte Ideologie überwunden und weiterer Schaden für die Allgemeinheit abgewendet werden. Der richtige Zeitpunkt dafür ist genau jetzt – vor allem, wenn Partnerschaft und Familie erhalten werden sollen.

Elliot Rodger und die Pippi Langstrumpf-Feministinnen

Man könnte sagen, dass die Leichen von Opfern und Täter noch nicht einmal kalt sind und die Feministinnen den Amoklauf von Elliot Rodger bereits gierig für ihre männerfeindlichen Zwecke ausschlachten. Ich berichtete ja schon von dem abartigen Erguss einer deutschen Feministin und der Petition in den USA, mit der Feministinnen nun Männerrechtler als „terroristische Gruppierung“ klassifizieren lassen wollen.

Nun gab es wohl in Kalifornien erneut eine Auseinandersetzung zwischen Männern und Frauen, wo eine Schusswaffe im Spiel war:

According to Stockton Police, the women had accompanied the three men to their home around 1:45 a.m. Saturday morning. The men asked to have sex with them, but the women refused. At that point, Stockton Police Department Public Information Officer Joseph Silva told ThinkProgress, the men demanded that the women immediately leave, and as they were doing so, one of the men opened fire.

Okay, da gehen also drei Frauen mit drei Männern nach Hause – sehr wahrscheinlich mit ordentlich Alkohol im Spiel – und als ein Mann in Sachen Sex zu forsch vorprescht, verweigern sich die Frauen, weshalb sie dann gehen sollen. Ein Mann schießt herum, allerdings wird niemand verletzt oder getötet, obwohl mindestens acht Schüsse gefallen sein sollen. Das klingt für mich eher nach gefährlichem Leichtsinn unter mehr oder weniger massivem Alkoholeinfluss als nach einer frauenfeindlichen Tat oder gar einer Tat, die in irgendeiner Art und Weise mit dem Amoklauf von Elliot Rodger zusammenhängt. Ich glaube kaum, dass auch nur einer der drei Männer in den paar Stunden zwischen der Tat von Elliot Rodger und diesem Vorfall das sogannnte Manifest seiner Frustrationen durchgelesen und dann beschlossen hat, es ihm gleichzutun.

Aber was machen Feministinnen gemeinhin, wenn die Realität nicht hergibt, was sie sich gerade wünschen? Richtig, sie „dekonstruieren“ die böse, böse Realität und „konstruieren“ sich Geschichten und Zusammenhänge, wo keine sind, damit sie ins feministische Weltbild passen, Vorurteile bestätigen und möglichen laufenden Kampagnen nutzen. Man könnte auch einfach sagen, sie erfinden Lügen und Mythen, wie sie ihnen gerade in den Kram passen, um daraus Vorteile zu ziehen, siehe auch die Wahnvorstellungen vom Patriarchat, der Gender Pay Gap oder von den gläsernen Decken. So auch unsere bereits bekannte deutsche Feministin mit der großen Empathie:

onyx_folgetaeter

 

 

 

 

 

 

Man kann förmlich spüren, wie hocherfreut sie über den Vorfall ist und sich schleunigst bemüht einen Zusammenhang zu Elliot Rodger zu konstruiere, damit sie weiter Männer im Allgemeinen und Männerrechtler im Besonderen verteufeln und weiter hetzen kann. Leute mit einem einfachen, mechanistischem Weltbild, in dem Menschen vorrangig nach einem simplen Reiz-Reaktionsschema funktionieren, stehen ja total auf sowas. Diese Feministin und ihre nicht minder einfältige Fankurve scheint zu diesem Kreis zu gehören. Wenn man Wohl und Wehe im Leben immer nur mit dem einen Faktor Geschlecht in Bezug setzt und sich komplexer Erörterungen der Lebenswirklichkeit verweigert, ist es ja kein Wunder, dass man im Laufe der Zeit ein eindimensionales Schwarzweiß-Weltbild entwickelt, dessen Horizont sich auf den eigenen Standpunkt mit einem Radius von Null beschränkt. So ist es noch einfacher, sich in Pippi Langstrumpf-Manier die Welt genau so zu machen, wie man gerade will.

Als wesentliche bessere Alternative zur Auseinandersetzung mit dem Thema Elliot Rodger und dessen Hintergründen hier ein Videos des Amazing Atheist:

Es regt sich aber auch schon anderweitig Widerstand gegen diesen skrupellosen und unanständigen Missbrauch einer persönlichen Tragödie zur weiteren Durchsetzung der feministischen Agenda, die vor allem eines bedeutet: gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Form von Männerhass, irrationalen Hass auf Männer und Jungen, der es locker mit dem Hass von Elliot Rodger auf Frauen aufnehmen kann.

Feministische Gewalt- und Genozid-Fantasien: #killallmen, #mackergohome & Co.

Feministinnen behaupten ja gerne, dass diese Welt ein so viel besserer und friedlicherer Ort wäre, wenn politisch und überhaupt mehr Frauen das Sagen hätten. Darauf baut auch die Forderung nach mehr Frauen in Führungspositionen in Wirtschaft und Politik auf, was dann in Frauenquoten mündet, mit denen beispielsweise Frauen mit so unsinnigem Scheiss wie einem Gender Studies-Bachelor in Führungspositionen in Bau-, Stahl- und IT-Unternehmen gehievt werden sollen. Wohl all jenen Unternehmen die als Aktiengesellschaft firmieren und es sich  leisten können, solche  kompetenzfreien Quotenfrauchen auf einem Versorgungsposten im Aufsichtsrat zu parken, wo die sich auf Kosten der schuftenden Männer in den Hierarchie-Ebenen darunter – meistens ohne Gegenwert für das Unternehmen – duchfressen, aber zumindest möglichst wenig Schaden anrichten können.

Nun, dumm ist jedenfalls, dass die angeblich ach so große Empathie, Weisheit und Friedfertigkeit der Frauen genauso ein Märchen ist wie die feministische Wahnvorstellung vom Patriarchat, welches schon lange in die gleiche Schublade gehört wie die wirren Verschwörungstheorien über Illuminaten oder einen welt- bis galaxieumspannenden Zionismus. Man muss noch nicht einmal das historische Beispiel Valerie Solanas mit ihrer Society for Cutting Up Men (SCUM) oder das gleichnamige menschenverachtende SCUM-Manifest dazu bemühen, auch wenn Feministinnen gerne proklamieren, dass diese ja nur eine einzelne Bekloppte und eine Ausnahme gewesen sei. Was aber, wenn viele, vielleicht sogar der Großteil der Feministinnen nicht minder bekloppt, hasserfüllt und gemeingefährlich sind?

Bereits im vergangenen Jahr machte der Hashtag #killallmen auf Twitter die Runde, das in den vergangenen Wochen eine Wiederbelebung erfahren hat und wohl auch immer wieder erfahren wird, solange frustrierte, männerhassende Feministinnen ausschließlich Männer anstelle ihrer psychischen Störungen für ihr Leiden verantwortlich machen:

#killallmen auf Twitter

Ein paar Feministinnen besannen sich dann auf ihre Rest-Intelligenz und wandelten das Ganze in #killmostmen um. Schließlich braucht man ja noch ein paar Männer für die dreckigen, anstrengenden und gefährlichen Arbeiten, sozusagen als austauschbare Arbeitsdrohnen im feministischen Bienenstaat, wo sich jede Biene mindestens für eine Bienenkönigin hält:#killmostmen auf Twitter

Ich denke, ich muss nicht betonen, dass die anonymisierten Bilder dieser Feministinnen bei Twitter meistens unterdurchschnittlich bis stark unterdurchchnittlich hübsche Weibsbilder, teils massiv adipös, teils mit Hipster-, Psycho- oder Lesben-Style oder häßlichen Kombinationen davon zeigen. Und nein, das ist kein Klischee, sondern schlicht die Realität.

Auf solche Auswüchse angesprochen, entgegnen die meisten deutschsprachigen Feministinnen, das sei ja nur im englischprachigen Raum angesagt und generell sei das ja nicht ihr Feminismus, sondern ein anderer Feminismus. Der eigene Feminismus sei ja ein ganz anderer. Das klingt ähnlich verlogen wie „Ich habe ja nichts gegen Ausländer, aber…“ bei vielen bürgerlichen Rassisten, die nicht allzu offensichtlich als solche in Erscheinung treten und schon gar nicht als solche bezeichnet werden wollen.

Wer nun meint, dass solche feministischen Gewalt- und Genozid-Fanatasien alleine im englischsprachigen Raum existierten, wird vielleicht überrascht sein zu erfahren, dass diese auch im deutschsprachigen Raum nicht weniger weit verbreitet sind. Allerdings wählt man hierzulande weniger verfängliche und strafrechtlich relevante Begrifflichkeiten, zum Beispiel #mackergohome. Dazu werden dann Slogans wie

Macker gibt’s in jeder Stadt, bildet Banden, macht sie platt

oder

Macker sind erbärmlich, Misandrie ist herrlich!

verbreitet, in denen Männer als „Macker“ bezeichnet werden. Diese Bezeichnung wirkt dann offenbar soweit entmenschlichend, dass man als Feministin anschließend vollkommen schmerzfrei zu Hass (Misandrie) und Gewalt bis hin zum Mord gegen Männer aufrufen kann, während man sich darüber wundert, dass man selbst nur noch – verdientermaßen – als Feminazi bezeichnet wird. Der „Macker“ ist also für Feministinnen offenbar so etwas wie der „Kanake“ bei Rechtsextremen, das ultimative Feindbild.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Begriff „Macker“ auftaucht, zuletzt machte er bei Twitter  – natürlich wieder vorrangig unter Feministinnen – die Runde, als man Männer, die in öffentlichen Verkehrsmitteln bequem sitzen, als #Breitmachmacker verächtlich machte, während es natürlich nicht kritisiert werden durfte, wenn Frauen im Sommer ihre Flipflop-Käsefüße auf gegenüberliegenden Sitzen ablegen oder einen weiteren Sitz mit ihren zugemüllten Handtaschen belegen.

Aber auch offline ist der Begriff „Macker“ offenbar gerne in Verwendung, wenn Feministinnen zu Gewalt gegen Männer und vor allem gegen Männerrechtler und Feminismuskritiker aufrufen. So warnten Kriminalpolizei und Staatsschutz zum Männerkongress 2012 an der Universität Düsseldorf, weil auf Websites wie „Macker Massaker“ gegen diese Veranstaltung und die Referenten gehetzt wurde, nachdem schon im Jahre 2010 Prof. Gerhard Amendt auf Anraten der Kriminalpolizei nur mit Leibwächtern erschien (Quelle: Arne Hoffmann, Not am Mann, S. 169 ff.)

Lösen wir uns also von der schon immer falschen Vorstellung, dass diese Welt eine bessere sei, wenn Frauen mehr zu sagen hätten. Die Welt wäre nur auf eine andere, aber nicht minder schreckliche Art und Weise schlecht. Und wehren wir uns nicht länger gegen die Erkenntnis, dass der heutige Feminismus nicht nur männerfeindlich ist, sondern im Kern auch staatsfeindlich auftritt und gesellschaftschädlich wirkt.

Der Feminismus vergiftet die ganze Gesellschaft.

PS: man-tau beschäftigte sich auch schon mit der feministischen Gewaltgeilheit.

Blogstöckchen – Ich werde aber trotzdem niemals Feminist

Elmar hat mir das aktuell kursierende Blogstöckchen zugeworfen und ich greife es mal auf, auch wenn er vielfach schon meine Antworten vorweggenommen hat.

Welche große Errungenschaft der letzten Welle des Feminismus empfindest Du als wichtig? Welche als überzogen?

Es gibt keine „großen Errungenschaften“ der letzten Welle des Feminismus. Alles, was zur Gleichberechtigung von Mann und Frau notwendig war, ist im Laufe der 80er und 90er Jahre erreicht worden. Seitdem ist Feminismus vor allem ein Instrument zur Spaltung der Geschlechter, zur Auflösung der traditionellen Partnerschaft und Familie und zur einseitigen Forderung nach Privilegien für (lesbische) Frauen.

Überzogen ist vor allem der starke Männerhass im aktuellen feministischen Lager, der im Feindbild des angeblich ach so privilegierten weißen Hetero-Mannes sowohl in sexistischer als auch in rassistischer Form gipfelt. Komisch nur, dass die angeblich „privilegierten“ Männer eine erheblich kürzere Lebenserwartung haben als die angeblich unterdrückten Frauen.

Welche feministische Forderung (z. B. einer politischen Partei) der letzten 10 Jahre hättest Du auch noch aus heutiger Sicht voll und ganz unterstützen können?

Vielleicht die nach einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie, da aber für beide Geschlechter und nicht nur für Frauen. Wenn Frauen sich beklagen, dass es zu wenige Teilzeitstellen gäbe, dann sollten sie sich einmal mit den Antworten der Arbeitgeber auseinandersetzen, die ein Mann erhält, wenn er nach Teilzeit fragt. Ich denke, hier tut Gleichberechtigung wirklich Not und es sollte einfach möglich sein, dass man eine Familie mit zwei Kindern auch mit zwei Teilzeitstellen auf einem zumindest durchschnittlichen Niveau gut versorgen kann. Esther Vilar hat mit der Fünf-Stunden-Gesellschaft schon in grauer Vorzeit ein Modell vorgeschlagen, das funktionieren könnte – wenn es die Politiker forcieren und die Arbeitgeber ermöglichen würden.

Welche aktuellen feministischen Forderungen findest Du richtig?

Keine einzige, da Gleichberechtigung schon lange erreicht ist und das Ziel der Gleichberechtigung durch einen Austausch der Begriffe nun dem Ziel der Gleichstellung gewichen ist. Ein Recht auf Gleichstellung haben aber meiner Meinung nach nur wirklich benachteiligte Gruppen wie Schwerbehinderte, nicht aber irgendwelche Diplomlesben oder Gender-Bacheloretten, die einfach das falsche Fach studiert oder die falsche Einstellung zu Menschen und insbesondere Männern haben, um jemals in einen Aufsichtsrat oder in sonstige Führungspositionen zu kommen. Die meisten Männer arbeiten übrigens auch nicht als Aufsichtsräte oder in Führungspositionen. Wo bleiben da die Quoten?

Gibt es etwas das der Feminismus Deiner Meinung nach noch für Frauen fordern sollte/könnte und was natürlich für Dich gerechtfertigt ist?

Nein, da fällt mir absolut nichts ein. Frauen werden schon heute offiziell und inoffiziell in einer solch überbordenden Art und Weise gepampert, dass ich mich frage, warum wir nicht mindestens jedes Jahr ein paar Nobelpreisträgerinnen auf unterschiedlichen wissenschaftlichen Gebieten haben. Wirksame Medikamente gegen Krebs und AIDS und der Weltfrieden sollten doch da mindestens drin sein, oder nicht? Die Antwort auf diese Frage könnte allerdings so ausfallen, dass sie Feministinnen nicht gefällt.

Mit welcher bekannten Feministin glaubst Du, könntest Du ein Bier trinken gehen und Dich mit ihr zivilisiert über Männerpolitik zu unterhalten?

Hier müßte man erstmal definieren, wer als „bekannte Feministin“ gilt. Jenseits des Internets fiele mir da nur Alice Schwarzer ein und die ist für mich ein Dinosaurier, der zwar noch immer blökt und brüllt, aber ideologisch schon lange keine Daseinsberechtigung mehr hat. Und unter den Netzfeministinnen, z.B. den #aufschrei- und #killallmen-Fraktionen, fiele mir auch keine einzige ein. Nicht zuletzt: Was wäre daran zivilisiert oder anderweitig toll mit Leuten zu diskutieren, die offenbar unter mehr oder weniger schweren Wahnvorstellungen wie „Patriarchat“ und „gläserne Decken“ leiden? Mit solchen Leuten, die schon die Realität nicht zutreffend erfassen können, ist jede Diskussion über jedes Thema sinnlos.

Mit welcher Feministin könntest Du das garantiert nicht? Ein Beispiel reicht, gerne aber auch mehr.

Solange Feministinnen noch immer ihrer Verschwörungstheorie vom weltumspannenden „Patriarchat“ nachhängen, dem angeblich alle Männer vom Müllwerker bis zum Manager angehören, und die Gesellschaft angeblich auf der Ausbeutung und Vergewaltigung von Frauen („rape culture“) aufgebaut sei, sehe ich darin keinen Sinn. Auch die Entmenschlichung und Dämonisierung aller Männer als Unterdrücker, Vergewaltiger und Sündenböcke für alles Übel auf der Welt im Feminismus halte ich für unverschämt und beleidigend. Das ist keine Grundlage für eine inhaltliche Diskussion.

Gibt es feministische Gruppe die Du, evtl. auch nur in Teilen, unterstützen könntest?

Nein. Es gibt nur Ideen, die allen Menschen zugutekommen, die ich unterstützen könnte. Ich lehne die Bevorzugung von Gruppen anhand willkürlicher Merkmale generell ab. Die engagierten Frauengruppen, die sich gegen Alice Schwarzers Verteufelung der Prostitution richten, sind nicht feministisch, oder?

Was ist Deiner Meinung nach der größte Fehler des Feminismus gewesen?

Seine Existenz 😀 Scherz beiseite, der Feminismus hat sich überlebt und es wurde versäumt dies rechtzeitig zu erkennen und zu einer humanistischen Ebene ohne Geschlechterapartheid zu gelangen. Es haben sich aber auf Kosten der Allgemeinheit diverse feministische Grüppchen mit fetten Fördergelder-Budgets unter dem Schlagwort „Feminismus“ ein bequemes Leben eingerichtet – nicht zuletzt Alice Schwarzer mit ihrer EMMA im Kölner Bayenturm zur Billigstpacht und ihren Millionen in der Schweiz – und diese Grüppchen und Leute müßte man erstmal von staatlichen Geldtrögen abschneiden. Wenn es mit menschenverachtender Hetze und Idiotie der Marke Feminismus nichts mehr abzugreifen gibt, hören sie auch auf zu existieren.

Welche Änderungen im Feminismus würdest Du vornehmen, damit er für Dich „akzeptabler“ erscheint?

Seine bedingungslose Abschaffung samt Abschaffung aller Privilegien, die Frauen gegenüber Männer übervorteilen. Ich kann keine im Kern dermaßen menschenverachtende Ideologie wie den Feminismus akzeptieren, keinen Fussbreit. Es gilt in einer modernen humanistischen Gesellschaft die Talente aller zu fördern und die Bedürfnisse aller zu befriedigen. Aktuell geschieht dies nicht, weil beispielsweise Jungen und Männer im Bildungssystem vom Kindergarten an diskriminiert und öffentlich in jeglicher Form diffamiert werden. Dass der Großteil der Obdachlosen männlich ist, lässt ebenfalls vermuten, dass die Allokation von Ressourcen durch den Feminismius zum Nachteil der Männer erheblich manipuliert wird.

Keine Popkultur: