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Gendersprache zu Ende gedacht

Die Gender-Szene ist ja sehr erpicht darauf, unsere Sprache nachhaltig zu verhunzen, damit wir beim Lesen und Schreiben auch bloß an jeden Schwulen, jede Lesbe, jeden Transsexuellen und jede sonstige Minderheiten denken, auch wenn deren Prävalenz in der Bevölkerung sich in Bruchteilen eines Prozents oder im Promillebereich bewegt. Das ist es, was Feministen, Genderisten und die sowieso im Standby-Modus dauerempörten „Social Justice Warrior“ (SJW) als neue Form der Gerechtigkeit auserkoren haben: niemand soll beim Lesen, Denken und Reden ausgeschlossen werden, auch wenn es sich vielleicht gar nicht um eine Minderheit im klassischen Sinne handelt, sondern einfach nur um jemanden mit mehr oder weniger schweren psychischen Störungen, die er / sie / es flugs zum Geschlecht oder sonstigen Opferabo-Merkmal erklärt, um fortan Sonderrechte, Förderungen und sonstige Privilegien für sich einfordern zu können.

Generationen von Feministen und schon zahlreiche Genderisten haben sich ihre wirren Köpfe darüber zerbrochen, wie dieses Dilemma zu lösen sei. Es wird gegendert durch doppelte Nennungen, also Reiter und Reiterinnen, es werden Schräg- und Unterstriche oder Sternchen samt „innen“ angehängt, ein phallusartiges Binnen-I eingesetzt oder – der letzte Schrei von Profx Hornscheidt von der Humboldt-Uni in Berlin – ein X angehängt oder die Silbe „–er“ durch „–sie“ ersetzt und so weiter. Ich denke aber das Ganze greift nicht weit genug. Man stelle sich nur vor, irgendwer käme z.B. bei Faebook auf die Idee sich ein anderes „Geschlecht“ auszusuchen als die angeblich 60 Geschlechter, die dort heute schon auswählbar sind. Dann müsste vielleicht der ganze bisherige Genderquatsch erneut umgeschrieben und alles andere entsorgt werden. Das wäre nicht sonderlich effizient, daher schlage ich folgende Lösung vor: Wir sprechen zukünftig nur noch von

  • Penis-Menschen und
  • Vagina-Menschen.

Damit wäre eine Festlegung auf die biologische Realität eines jeden Körpers erfolgt, ohne das Geschlecht oder die sexuelle Orientierung zu definieren. Es wäre also egal, ob ein Penis-Mensch hetero-, homo- oder transsexuell ist, sich gerade für einen Mann, eine Frau oder ein Nashorn hält. Genauso wäre es bei einem Vagina-Menschen egal, ob er homo-, hetero- oder transsexuell ist oder sich gerade für eine Frau, einen Mann oder ein Einhorn hält.

Auch im behördlichen und sonstigen Gebrauch wäre diese Variante gut nutzbar, da man einfach nur P oder V statt „Herr“ oder „Frau“ wählen und sagen könnte. Da ja einerseits die Bildung in den Schulen immer schlechter wird und andererseits immer mehr Migranten nach Deutschland kommen, könnte man die Buchstaben zugleich als Piktogramme verwenden. Dazu müsste man lediglich das P ein wenig drehen und spiegeln, dann sieht es wie ein Penis samt Hoden aus. Das V als Piktogramm für den weiblichen Schambereich passt ja auch ohne weitere Bearbeitung:

P-V-Menschen

Auf diesem Wege ist der Genderquatsch für die Sprache schon einmal erledigt und wir können sämtliche Gender-Professuren abschaffen, die sich vor allem mit „gendergerechter Sprache“ beschäftigen. Ich bin mir sicher, für die übrigen Fragestellungen der Gender Studies gibt es vergleichbar einfache, effektive und finale Lösungen, so dass der Abschaffung dieses „Fachs“ nichts mehr im Wege steht. Mit den so freiwerdenden Mitteln könnte man dann wertvollere Themen wie „Gartenzwergkunde“ oder „Dackel Studies“ finanzieren – mit Hausmeister Krause als Koryphäe auf beiden Gebieten.

PS: Gerne darf mir das Familienministerium für diese innovative, ja geniale Lösung das eine oder andere Professoren-Jahresgehalt überweisen.

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Feministischer „Qualitätsjournalismus“ bei der Ostthüringer Zeitung mit Katja Dörn

Der heutige Journalismus, der sich gerne als „Qualitätsjournalismus“ bezeichnet, obwohl er nicht mehr sonderlich durch Objektivität (Trennung von Fakten und Meinung etc.) und Qualität (sorgfältige Recherche, ausgewogene Berichterstattung etc.) glänzt, so dass es eher eine Qual ist, diesen ideologiegetränkten Müll zu lesen, treibt dieser Tage wieder besonders bizarre Blüten. Mir ist aufgefallen, dass die Feministen aktuell erneut eine reichlich widerwärtige Diffamierungskampagne gegen Männerrechtler fahren, bei der diese wieder mal mit Rechtsextremen, Amokläufern und dergleichen in eine Ecke gestellt werden, ohne dass diese Verleumdungen durch Fakten auch nur annähernd belegbar wären.

Einen besonders offensichtlich durch die feministische Hass-Ideologie getränkten Text fand ich bei der Ostthüringer Zeitung, die Verfasserin ist Katja Dörn:

Aufschrei: Maskulisten sehen sich durch Frauen unterdrückt

Schon die Überschrift des Artikels ist falsch, denn unterdrückt fühlt sich wohl kaum ein Mann von irgendwelchen Frauen, benachteiligt jedoch schon. Zutreffend ist nämlich, dass Männer in einer solchen Vielzahl von Situationen und insbesondere Krisen diskriminiert werden, dass immer mehr Männer davor nicht mehr die Augen verschließen können. Und das macht den Feministen Angst, denn bislang sind sie ja ganz gut damit gefahren, Männer einseitig in bester Goebbels-Manier zu dämonisieren, um sich selbst besondere Privilegien und Schutzrechte alleine auf Grund des Geschlechts zu verschaffen. Dazu reicht es beispielsweise aus sich zu fragen, wo eine Frau hingehen kann, wenn sie Opfer häuslicher Gewalt wird, und wo ein Mann hingehen kann, wenn ihm gleiches widerfährt. Neuere Statistiken und Studien belegen ja, dass sich bei häuslicher Gewalt Männer und Frauen als Opfer und Täter nicht viel geben, vereinzelt werden gar Frauen häufiger auf der Täterseite gesehen als Männer. Alleine dieser Umstand ist für Feministen natürlich schon nicht hinzunehmen. Wie kann die Realität nur so vollkommen anders sein als ihre einseitige und jegliche Männlichkeit verachtende Ideologie?

Die Antwort auf obige Frage lautet jedenfalls, dass eine Frau bei häuslicher Gewalt nicht nur zu Familie und Freunden gehen kann, sondern auch in ein Frauenhaus, wo sie erstmal ein halbwegs erträgliches Dach über dem Kopf hat, versorgt, beraten und betreut wird. Alternativ oder zusätzlich kann sie mittels Polizei und Gericht eine Wohnungsverweisung gegen den gewalttätigen Partner erwirken. Für den Mann hingegen ist die Situation weniger rosig. Wenn er nicht bei Familie oder Freunden unterkommen kann, weil er z.B. wegen der Partnerin weit weg von seinem sozialen Umfeld gezogen ist, dann gibt es für ihn eben kein Männerhaus und keine schützende Unterkunft. Standardmäßig wird dem Mann von der Polizei dann empfohlen in die nächste Obdachlosenunterkunft zu gehen, wo er als Gewaltopfer auf Alkoholiker und Junkies, psychisch Kranke, Kriminelle und so nette Krankheiten wie Krätze trifft. Hat er einen tiefen Schlaf, wird er vielleicht auch noch seiner letzten Habseligkeiten samt Geldbeutel beklaut und muss am nächsten Morgen ohne Frühstück wieder vor die Tür. Dies alles sind Fakten, die Feministen gerne komplett ignorieren, denn das allzeitige Opferabo der Frauen ist in einer gynozentrischen Gesellschaft wie Deutschland bares Geld, wenn nicht gar Gold wert. Genau deshalb sind Feministen in diesem Kampf so verbissen und mit so viel männerfeindlicher Propaganda unterwegs, auch wenn sie oft genug vor Lügen und Tatsachenverdrehungen nur so strotzt.

Weiter geht es im Text von Katja Dörn:

Als Reaktion auf Feminismus und die Emanzipation von Frauen hat sich in den 1970er Jahren die Männerrechtsbewegung in Deutschland formiert. Die Akteure sehen ihr Geschlecht benachteiligt.

Aha? Komisch, meines Wissens ist die Männerrechtsbewegung neueren Datums, die ersten beiden Wellen des Feminismus mit dem Ziel der Gleichberechtigung kritisiert auch kaum ein Mann ernsthaft. Was jedoch auf Kritik und Widerstand trifft, dass ist die heutige dritte Welle des Feminismus, die mit der Gleichstellung statt Gleichberechtigung Ergebnisgleichheit ohne Berücksichtigung sonstiger Faktoren will, z.B. mittels Frauenquoten. So gibt es heute zahlreiche feministisch durchtränkte Vereine, die alle nur zum Ziel haben, Frauen ausschließlich auf Grund ihres Geschlechts in lukrative und exponierte Positionen zu hieven. So gibt es da beispielsweise ProQuote, wo sich Feministen zusammenrotten, die mehr Frauen als Chefredakteure haben wollen. Eine fachliche oder charakterliche Legitimation braucht es nicht, es reicht der Besitz zweiter X-Chromosomen und eine Tätigkeit als Journalist. So oder ähnlich geht es auch bei den anderen feministischen Vereinen dieser Art zu, z.B. dem Journalistinnenbund, Ärztinnenbund, Juristinnenbund und dergleichen mehr. Selbstredend fehlen jegliche feministische Vereinigungen, die beispielsweise eine Quote bei Müllwerkern, Kanalarbeitern oder Kläranlagentauchern fordern.

Natürlich hat der Bezug auf den frühen Feminismus ein Ziel: er soll die Männerrechtler als ganz besonders üble Gestalten dastehen lassen, die der Frau angeblich schon einen eigenen Job, ein eigenes Bankkonto oder gar das Wahlrecht nicht zugestehen würden. Dies ist – siehe oben – totaler Quatsch, aber wenn es um die Dämonisierung von Männerrechtlern und die weitere Privilegierung von Feministen geht, dann muss die Wahrheit eben schonmal auf der Strecke bleiben – wie so häufig.

Weiter führt Katja Dörn aus:

Die Akteure sehen ihr Geschlecht benachteiligt: Sie stürben früher, müssten häufiger als Frauen an Kriegen teilnehmen und härtere Arbeiten verrichten. Die auch als Maskulisten bezeichneten Unterstützer glauben, dass das Bildungssystem Jungs benachteilige, Frauen bei Sorgerechtsstreits bevorteilt werden und erzählen Einzelschicksale, in denen Männer von Frauen geschlagen wurden.

Männer sterben in der Tat früher, obwohl sie meistens länger arbeiten als Frauen. Wo also widerspricht das der faktischen Realität? In allen Kriegen der vergangenen 200 Jahre sind vorrangig Männer an der Front und als Zivilisten gestorben, Frauen nur als Zivilisten und sie wurden von Besatzern gar vielfach noch verschont, während Männer hingerichtet wurden. Wo also widerspricht das der faktischen Realität? Ich habe auch noch keinen feministischen oder sonstigen Frauenverein gesehen, der sich für eine Frauenquote in Berg- und Stahlwerken, bei der Müllabfuhr oder beim Kampfmittelräumdienst einsetzt. Wo also widerspricht das der faktischen Realität?

Es ist in zahlreichen Bildungsstudien mittlerweile ein klarer Fakt, dass Jungen im heutigen Bildungssystem vom Kindergarten bis zum Schulabschluss diskriminiert werden, weil sie wissbegierig, ungestüm und körperlich aktiv sind. Da die Lehrerschaft heute, insbesondere in den Grundschulen, aber auch schon das Personal in Kindergärten, fast ausschließlich weiblich ist, ecken Jungen natürlich an, die nicht einfach nur still dasitzen und ruhig alles auswendig lernen, sondern – auch mal unbequeme – Fragen stellen und einen natürlichen Bewegungsdrang haben, der heute vielfach zu kurz kommt und lieber mit ADHS-Medikamenten ruhiggestellt wird anstatt den Bedürfnissen von Jungen im Bildungssystem gerecht zu werden. Dass in Sorgerechtsstreitigkeiten fast immer die Frauen bevorzugt das volle Sorge- und Aufenthaltsrecht für die Kinder bekommen, während die Männer auf ihre Funktionen als Arbeitstiere, (Unterhalts-)Zahlesel und Wochenend-Daddys reduziert werden, muss natürlich eine Einbildung der Väter sein, anders kann es ja gar nicht sein. Und auch bei den vielen Fällen, wo Mütter willkürlich Termine zur Abholung des Kindes absagen, um mehr Unterhalt oder eine neue Glotze vom Ex zu erpressen, können natürlich nur Einzelfälle sein – zumindest in der feministisch durchtränkten und schwarzweißen Welt von Katja Dörn.

Die größte Frechheit ist allerdings, nach Studien, die eine ungefähr hälftige Verteilung von Männern und Frauen als Opfer und Täter bei häuslicher Gewalt belegen, von „Einzelschicksalen, in denen Männer von Frauen geschlagen wurden“ zu sprechen. Man stelle sich vor, ein Mann würde davon sprechen, dass die Fälle, wo Frauen von Männern geschlagen würden, lediglich „Einzelschicksale“ seien. Dann wäre der nächste aufmerksamkeitsheischende, empörungsgeile und nicht minder verlogene #aufschrei der feministischen Szene gleich vorprogrammiert. Es wäre die Rede von DEN armen Frauen und DEN bösen Männern, kombiniert mit feministischen Hirngespinsten wie dem Patriarchat und irgendwelchen angeblich unterdrückenden Strukturen – das Standard-Argument von Feministen, wenn konkrete Fakten nicht existieren oder nicht zu ihrem eigenen Vorteil ausfallen. Diese angeblichen Strukturen sind dann irgendwie sowas wie die dunkle Seite der Macht in Star Wars – ein diffuses Etwas, für das es dann aber keine Beweise braucht, weil ein Feminist es sagt.

Vor allem über das Internet werden die Inhalte transportiert, wobei die Schreiber oftmals einen aggressiven Tonfall wählen.

Gemerkt? Auf die Inhalte wird nicht weiter eingegangen bzw. sie werden einfach mal eben falsifiziert, wenn der sogenannten Journalistin der Tonfall nicht gefällt. Aber wie wir ja von feministischen Grüppchen wie Femen wissen, haben Frauen ja nie einen aggressiven Tonfall. Ganz zu schweigen von der Bildsprache dieser Gruppe, die z.B. schonmal mit einer barbusigen Dame mit Sichel in der einen und einem blutigen Hodensack in der anderen Hand daherkommt. Wer könnte angesichts dieses liebreizenden Tonfalls die Inhalte dieser Gruppe ignorieren, die letztes Jahr an Weihnachten im Kölner Dom aus nichts anderem als „I am God“ und damit dem letzten Beleg für feministischen Größenwahn bestanden? Nein, Inhalte, Form und Tonfall von Feministen sind natürlich immer nur total sachlich, faktenbezogen,  unaufgeregt und niemals verletzend für Dritte. Zumindest dann, wenn man unter feministischer Realitätsverzerrung leidet.

Das Bundesforum Männer, ein Interessenverband für Jungen, Männer und Väter, kritisiert Männerrechtsaktivisten scharf und distanzierte sich 2012 in einem Offenen Brief von ihnen.

Haha, daher weht also der Wind! Das Bundesforum Männer wird von Männerrechtlern jeglicher Couleur als feministische Alibi-Veranstaltung eingeordnet, die verhindern soll, dass irgendeine Organisation entsteht, die sich tatsächlich für die Belange der Männer einsetzt. Zumindest habe ich faktenbasiert und lösungsorientiert vom Bundesforum Männer bislang noch nichts vernommen, das auch nur einen Hauch von Substanz hätte. Die allzeitige Anbiederung an den Feminismus fällt einem jedoch immer wieder ins Auge. Man stelle sich vor, man würde Flüchtlinge von einer Unterorganisation der NPD vertreten lassen. Das Geschrei wäre groß. Aber da es ja „nur um Männer“ geht, reicht den Feministen dieses feministisch ausgerichtete Bundesforum Männer vollkommen aus.

Ich gehe nicht weiter auf den sonstigen Quatsch ein, den Katja Dörn absondert, nur noch das Finale des Artikels, worauf sie ja mit der ganzen Diffamierung und Dämonisierung zuvor hingearbeitet hat:

Rechtskonservative Vertreter würden den Nationalsozialismus verharmlosen, um ihre These zu stützen, dass vaterlose Kinder zu Verbrechen neigen.

Dafür brauchte es zwei reichlich fakten- und argumentleere Absätze als Vorspiel. Wo und wie diese vermeintlich „rechtskonservativen Vertreter“ angeblich „den Nationalsozialismus verharmlosen“, erfährt der so aufgehetzte Leser natürlich nicht. Eigentlich ist das kaum mehr als die journalistische Variante der Nazi-Keule aus dem linken Lager, die immer dann zum Einsatz kommt, wenn man inhaltlich und argumentativ ohne Kleider dasteht, aber dennoch so tun will als sei man überlegen und im Recht. Gerne kann Katja Dörn einmal diverse Studien zum Thema Jugendkriminalität lesen, aus denen sehr eindeutig hervorgeht, dass Jungen und Mädchen, die ohne Vater aufwachsen, überproportional häufig zu Delinquenz neigen. Aber was sind schon Fakten und Realität, wenn es um Feminismus oder Genderismus geht? Alles nur soziale Konstrukte!

Zum Kontrast hier einmal ein Artikel, den Katja Dörn sozusagen als „Werbung“ für ein Buch der Feministin Anke Domscheit-Berg und den unsäglichen Quoten- und Gleichstellungsfeminismus bei der Thüringischen Landeszeitung veröffentlicht hat:

Anke Domscheit-Berg: „Die Frauenquote ist ein Meilenstein“

Es ist schon auffällig, wie sehr sich Katja Dörn in diesem Artikel mit der Sache Feminismus gemein macht. Ein Merkmal eines guten Journalisten ist eben, dass er genau das nicht tut. Insofern wären sowohl die Ostthüringer Zeitung als auch die Thüringische Landeszeitung wohl gut beraten, entweder zukünftig die Artikel von Katja Dörn auf einen angemessen professionellen Abstand zum Thema zu überprüfen, das im Artikel besprochen wird, oder sich Artikel besser von Journalisten anliefern zu lassen, die zu einer objektiveren und faktisch korrekten Arbeit in der Lage sind. Feministische Lobhudeleien und männerfeindliche Pamphlete unterster Schublade sind jedenfalls nicht das, wofür Leser zu zahlen bereit sind. Da liest man doch lieber einen „Artikel“ im Playboy.

Zwischenzeitlich könnte sich Katja Dörn ja einmal mit der Studie „Die Teilhabe von Frauen und Männern am Geschlechterdiskurs und an der Neugestaltung der Geschlechterrollen – Entstehung und Einfluss von Feminismus und Maskulismus“ (kurz / lang) von Johannes Meiners und Christine Bauer-Jelinek auseinandersetzen. Dann hätte sie zumindest für einen möglichen weiteren Artikel zur Abwechslung mal belastbare und wissenschaftliche Fakten zur Hand, wenn es um die Beurteilung von Männern im Allgemeinen und Männerrechtlern im Besonderen und geht. Ich höre da schon jetzt eine feministische Filterbubble platzen… 😀

So erkennst Du eine Borderlinerin

Für Männer ist es heutzutage ein sehr großes Risiko an eine Borderlinerin zu geraten. Sie beherrschen das übliche Opferabo-Schauspiel der Frauen ebenso wie die Manipulation anderer Menschen in Perfektion und hinterlassen daher im Leben ihrer Ex-Partner häufig gesundheitlich, körperlich wie seelisch, emotional und wirtschaftlich nur verbrannte Erde. Am besten ist es daher, sich eine Borderlinerin von vornherein vom Hals zu halten, bevor man erst in eine Beziehung und somit in ihren Bann gerät, wo man ihren Manipulationen ausgeliefert ist und oftmals nicht so schnell wieder davonkommt.

  1. Absolutes Schwarzweiß-Denken ist ein typisches Borderline-Symptom. Daher ist ein Borderliner nicht in der Lage, Graustufen wahrzunehmen oder mit positiven und negativen Eigenschaften in anderen Menschen gleichzeitig (Ambivalenz) klarzukommen. Daher ist ein Borderliner auch nicht zu Kompromissen fähig, wobei auch die fehlende Empathie eine Rolle spielt. Auch in Beziehungen zu Menschen gibt es für Borderliner nur Schwarz und Weiß, Idealisierung und Abwertung.
  2. Ein Borderliner ist absolut unfähig zur kritischen Selbstreflexion. Setzt er sich etwas in den Kopf, fühlt er sich im Recht und verteidigt seinen Standpunkt bis aufs Messer – im Zweifelsfall auch bis hin zu größten Schäden jeglicher Art für (ehemals) geliebte Menschen.
  3. Ein Borderliner verfügt bestenfalls über eine rudimentäre Empathie, welche auch nur der Manipulation anderer Menschen dient. So wird zum Beispiel gutes Zuhören vorgetäuscht oder vermeintlich Verständnis aufgebracht, real ist da aber meistens einfach nur ein großes Nichts.
  4. Ein Unrechtsbewusstsein in Form eines Gewissens fehlt einem Borderliner völlig. Wird ein Borderliner bei einem schlechten Verhalten erwischt, ist er zwar häufig aufgelöst wie ein kleines Kind, danach wird sein Erleben davon aber nicht mehr beeinträchtigt. Präsentierte Reue ist nur gespielt und dient lediglich der Beschwichtigung und weiteren Manipulation.
  5. Ein Borderliner übernimmt nie Verantwortung für sein Verhalten, schuld sind angeblich immer andere. Versprechen eines Borderliners haben ebenfalls keine Bindung und Bedeutung.
  6. Nach außen hin spielt eine Borderlinerin immer das kleine liebe Mädchen mit den großen Kulleraugen (Kindchenschema), dem angeblich immer wieder von anderen übel mitgespielt wurde.
  7. Ein Borderliner hat keine eigene Persönlichkeit, fast alles Sichtbare ist nur Fassade und das Spiegeln von Moral- und Wertvorstellungen des jeweiligen Partners. Dieser Mechanismus ist es, der dafür sorgt, dass Mann glaubt die Traumfrau gefunden zu haben, weil sie einem ja augenscheinlich in vielerlei Hinsicht so ähnlich ist.
  8. Selbstverletzendes Verhalten (SVV) durch „Ritzen“ ist einerseits nicht Standard und kann andererseits auch durch übermäßigen Konsum von Alkohol, Drogen und Nikotin oder gesundheitsschädlicher Ernährung zum Ausdruck kommen. Wenn geschnitten wird oder wurde, sind häufig Narben an Armen und Beinen mit unterschiedlicher Tiefe, unterschiedlichem Alter und Heilungsgrad vorhanden. Manchmal werden auch Verletzungen durch vermeintliche „Unfälle“ provoziert, zum Beispiel im Haushalt oder außer Haus.
  9. Die Fähigkeit, Sachverhalte inhaltlich und chronologisch korrekt wiederzugeben, ist bei Borderlinern sehr eingeschränkt. Jeglicher Sachverhalt, auch wenn der Borderliner sich daneben benommen hat, wird vor Dritten derartig verklärt, dass er selbst gut dasteht und zugleich von ihnen Aufmerksamkeit / Zuspruch erhält.
  10. Borderliner neigen zu Gefühlsausbrüchen wegen Kleinigkeiten, wo es dann auch schonmal zu derben Sprüchen wie „Ich hasse Dich, ich bring Dich um!“ kommen kann. In diesen Momenten schimmert das wahre und vor allem destruktive Wesen des Borderliners für wenige Augenblicke durch.
  11. Neben Gefühlsausbrüchen ist bei Borderlinern auch schonmal ein Hang zur Gewalttätigkeit vorhanden. Da wird der Partner beispielsweise massiv angegriffen, seine Kleidung zerrissen oder mit voller Absicht blutig geschlagen und gekratzt. Der Borderliner steigert sich in solchen Situationen voll in seine Angst rein, eine Art Todesangst, die aber eigentlich eine riesige Angst vor dem Verlassenwerden und der nachfolgenden Leere ist.
  12. Borderliner brauchen und lieben das Drama und immer sind natürlich ausschließlich die anderen an allem schuld. Gleichzeitig legen sie einen ausgeprägten Geltungsdrang an den Tag und vereinnahmen Dich ebenso schnell wie umfassend.
  13. Gerne „kümmert“ sich ein Borderliner mit Falschbeschuldigungen (z.B. Vergewaltigung, Stalking etc.), Schikanen und Gezicke um seine Ex-Partner, wenn er ein neues Opfer gefunden hat, dessen Leben er aussaugen und ruinieren kann.

Die obigen Punkte sind natürlich keine eindeutige Diagnose, sondern eher als Anhaltspunkte zu verstehen. Außerdem gibt es graduelle Unterschiede einzelner Punkte. Wenn aber jemand von den obigen Punkten mehrere erfüllt, dann kann man davon ausgehen, dass man sowieso irgendwas zwischen einer schwierigen und pathologisch gestörten Persönlichkeit vor sich hat und sollte die Beine in die Hand nehmen. Denn eine solche Persönlichkeitsstörung ist kein Schnupfen, der irgendwann wieder weg ist, sondern sie bleibt ein Leben lang und führt – insbesondere untherapiert – Angehörige und Partner an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit und darüber hinaus.

Als Mann sollte man sich und seinem Leben eine Beziehung zu einer solchen Psychopathin tunlichst ersparen. Denn dort bekommt man für seinen Einsatz und seine Investition noch viel weniger zurück als schon bei der durchschnittlichen deutschen Frau mit Feminismus-Dachschaden.

„Frauen schlägt man nicht“

Den Satz kennt vermutlich jeder, ich bin ebenfalls damit aufgewachsen. Auch wenn ich mich manches Mal gefragt habe, warum man eine Frau, die sich dermaßen asozial und / oder aggressiv verhält, dass man sie als Mann schon mindestens drei Mal in die Ecke geklatscht hätte, nicht zumindest ohrfeigen dürfen sollte. Gerade bei den hysterischen Exemplaren könnte das manchmal Wunder wirken.

Ich habe im vorherigen Artikel über feministische Gewalt- und Genozid-Fantasien ja schon dargelegt, wie es um die weibliche „Friedfertigkeit“ tatsächlich bestellt ist. In Deutschland haben wir dazu die spezielle Situation, dass der Feminismus besonders stark mit der linksextremen  Szene verwoben ist, die von Haus aus allzeit gewaltbereit ist, wenn es der „richtige(tm)“ Gegner ist. Bei Linksextremisten sind das alle, die sie zuvor als „Nazi“ meinen erkannt zu haben, bei den Feministinnen ist es der gleiche Prozess mit dem „Macker“ als Feindbild. Aber wie soll man als Mann auf so etwas, also auf latente und offene Drohungen oder gar tätliche Angriffe von Frauen reagieren?

Was die latenten und offenen Gewaltdrohungen der Feministinnen betrifft, so hat man die Wahl, darauf nach Belieben zu reagieren. Zwischen Ignorieren, Dokumentieren oder bei extremen Auswüchsen auch Anzeigen ist alles möglich. Anders schaut es bei tätlichen Angriffen aus, denn hier wird man als sich verteidigender Mann im Zweifelsfall wahrscheinlich härter bestraft als eine Angreiferin, obwohl der Notwehr-Paragraph nicht nach Geschlecht unterscheidet – das tun dann feministisch hirngewaschene Staatsanwälte und Richter.

Der andere Punkt ist natürlich der, welche Ausprägungen körperlicher Gewalt man heute von Frauen im Allgemeinen und von Feministinnen im Speziellen erwarten muss. Man denke nur an das Femen-Bild mit der Sichel und dem abgetrennten Hodensack in der Hand einer Femen-Trulla. An Begriffe wie „Macker Massaker“ oder daran, dass man „Macker plattmachen“ solle. Feministinnen schwafeln sich dann ja einen von einer angeblich existierenden „strukturellen Ungleichheit“ zurecht und konstatieren so, dass sie sich immer nur wehren würden, auch wenn sie oft genug selbst als Aggressoren auftreten.  Schon alleine die permanente Anfeindung als „weißer Hetero-Mann“, der für alles Übel auf der Welt verantwortlich gemacht und als bekämpfenswert dargestellt wird, ist ein Akt der Gewalt, den aber die wenigsten Feministinnen begreifen, weil sie ja für sich das Opferabo anstelle von Denkvermögen beanspruchen. Aber selbst Femen demaskiert sich inzwischen selbst immer mehr, was ihr Verhältnis zu Gewalt und die Zielsetzung der female supremacy angeht:

Femen wollen female supremacy

 

Auf Facebook stieß ich neulich noch auf folgende ekelhafte Seite mit Gewalt- und Vergewaltigungsdarstellungen:

Facebook - Girls are stronger

Die meisten Bilder haben einerseits klare Gewaltdarstellungen gegen Männer wie das Würgen mit den Beinen, Tritte an den Kopf oder in die Genitalien zum Inhalt, andererseits werden sexuelle Nötigungen und Vergewaltigungen von Männern durch Frauen dargestellt, insbesondere das Erzwingen von Oralverkehr. Obiges Bild eines Mädchens, das mit dem Blut ihres Opfers dem bereits am Boden liegenden Mann immer wieder ins Gesicht schlägt, verdeutlicht besonders prägnant die aggressive und geisteskranke Mentalität der BetreiberInnen dieser Seite. Man stelle sich vor, wie schnell eine Facebook-Seite gesperrt wäre, auf der laufend Bilder von Gewalt gegen Frauen oder von erzwungenen Blowjobs veröffentlicht werden. Die Seite „Girls are stronger“ existiert aber bereits seit dem 21. Februar 2014 auf Facebook. Mal sehen, wann Facebook da mal endlich im Sinne seiner eigenen Regeln aktiv wird.

Für mich selbst bin ich zu folgendem Konzept im Umgang mit von Frauen ausgehender Gewalt gekommen:

  • Drohungen, Anfeindungen und Beleidigungen interessieren mich einen Scheiss. Es sei denn, sie geschehen im öffentlichen Raum und nach 2-3 Warnungen gehen sie noch immer weiter, dann setzt es Backpfeifen.
  • Untaugliche Angriffsversuche werden durch Blockade wie dem Festhalten der Hände oder dergleichen abgewehrt.
  • Schlägt oder tritt eine Frau, bekommt sie die Schläge und Tritte an gleicher Stelle und mit vergleichbarer Intensität zurück.
  • Versucht eine Frau mich ins Gesicht oder in die Eier zu treten oder mit der Faust dorthin zu schlagen, bekommt sie die volle Bandbreite des Notwehrrechts bis hin zum Notwehr-Exzess zu spüren.

„Frauen schlägt man nicht“? Das war gestern, als Frauen sich noch eher wie Ladies benommen haben und eben nicht so wie es geisteskranke, männerhassende Feministinnen oder volltrunkene Asi-Bratzen heute tun.

Femen: Weihnachtsrandale im Kölner Dom

Pünktlich zu Weihnachten machte die feminstische Kasper- und Flitzertruppe Femen, die sich lustigerweise für politisch hält, wieder von sich reden. Femen-„Aktivistin“ Josephine Witt aka Josephine Markmann hatte sich zur Weihnachtsmesse am ersten Weihnachtstag in die erste Reihe des Kölner Doms geschoben, um angeblich gegen die katholische Kirche und den Kölner Kardinal Meisner zu protestieren, indem sie sich in einem günstigen Moment die Klamotten vom Leib riss, auf den Altar sprang und allen Anwesenden den Spruch „I am God“ präsentierte, den sie sich vorher aufgemalt hatte. Super, das kennen wir ja nicht anders – wie innovativ! *gähn*

Ohne feministischen Hintergrund hätte man die Gute wohl einfach als arme Irre in die nächste Psychiatrie eingewiesen. Ich frage mich, warum man das nicht einfach gemacht hat. Jedenfalls geht Kardinal Meisner meines Wissens dieses Jahr mit seinen 80 Jahren in den Ruhestand, so dass der Protest natürlich total sinnvoll war. Nicht. Ganz zu schweigen davon, dass auch Kardinal Meisner ein Recht auf seine Meinung hat, wenn er z.B. Abtreibungen ablehnt. Das ist auch nicht meine Meinung und mit dem Christentum habe ich auch seit meinem Kirchenaustritt zum 18. Lebensjahr nichts mehr am Hut. Aber es wäre mir im Traum nie eingefallen, deshalb Randale bei Gottesdiensten zu veranstalten, auch wenn mir da wesentlich stichhaltigere Gründe für einfielen als eine eher belanglose Meinung einer kirchlichen Einzelperson, die mit der aktuellen Rechtslage zum Thema Abtreibung nichts zu tun hat und altersbedingt auch in der Institution Kirche ungefähr noch eine ähnliche Relevanz haben dürfte wie der Kölner EXPRESS für die bundesweite Presse-Landschaft.

Ich finde es mehr als befremdlich, wenn Jospehine Witt meint, das sie ausgerechnet in einer Weihnachtsmesse ihren exhibitionistischen Unfug veranstalten muss, denn man kann davon ausgehen, dass dort zahlreiche Kinder und Jugendliche anwesend gewesen sein dürften und Witts Nacktauftritt besonders auch auf diese verstörend gewirkt haben dürfte. Letztlich hatte sie ja kaum mehr am Leib als eine Art Lendenschurz. Dazu hat sie mit dem Betreten des Altars diesen entweiht. Das aber nicht, weil sie eine Frau ist, sondern weil es einfach nicht zum christlichen Ritus gehört, sich auf den Altar zu stellen und damit über alle anderen Anwesenden zu erheben. Wenn Josephine Witt unbedingt nackt auf einem Podest stehen wollte, so hätte sie das im Kölner Pascha wesentlich einfacher haben können, wäre aber wahrscheinlich von den dort anwesenden Sicherheitskräften nach ihrem Geblöke nicht annähernd so freundlich herausbefördert worden wie von den Domschweizern.

Dazu kommt der Slogan „I am God“ bzw. „Ich bin Gott“, der einen Angriff auf jeden in der Messe anwesenden Gläubigen und sein Glaubensbekenntnis darstellte. Man möchte der nackten Närrin „Memento moriendum esse!“ zurufen, wenn der Begriff Närrin in Köln nicht einfach harmlos mit einer karnevalistisch aktiven Person gleichgesetzt würde. Offenbar haben auch die bisher drei Semester Philosophie-Studium nicht ausgereicht, um bei Witt für eine ausreichende Bildung, ein angemessenes Sozialverhalten und ein Mindestmaß an Respekt gegenüber allen Weltanschauungen außer ihrer eigenen feministischen zu sorgen. Das ist bedauerlich und führt die Behauptung, dass Frauen an den Hochschulen ja so viel toller und erfolgreicher als Männer seien, ad absurdum.

Und was will Josephine Witt eigentlich? Natürlich ist das Christentum vorrangig ein Männerclub, aber das sind Judentum, Islam und auch viele andere Glaubensrichtungen ebenso. Allerdings hätte sie bei einem ähnlichen Auftritt in einer Moschee diese vermutlich nach einer wütenden „Behandlung“ durch die Anwesenden nicht mehr aufrecht gehend verlassen können und beim vergleichbaren Blankziehen in einer Synagoge hätte sie vermutlich eine wesentlich härtere Strafe zu erwarten. Also was will sie? Lukrative Führungspositionen in der katholischen Kirche für blökende, respektlose Flitzerinnen mit ein paar Semestern Philosphiestudium? Selten so gelacht!

Gegen Josephine Witt wurde Anzeige wegen Hausfriedensbruch und Störung der Religionsausübung erstattet und ich hoffe, dass sie von einem konservativen Knochen von Richter endlich einmal ihre Grenzen aufgezeigt bekommt. Da sie aber vom Alter her wohl noch als Heranwachsende verurteilt werden dürfte, wird dies wohl leider nicht geschehen. Kardinal Meisner hingegen schloß sie in seinen Segen mit ein: „Jeder hat den Segen verdient, sogar die verwirrte Frau vorhin. Sie schließe ich mit ein, sie hat es wohl auch am Nötigsten.“ Das war auf jeden Fall eine recht coole Reaktion des Kardinals auf diese dümmliche Aktion der Femen. Ebenso lustig wie dreist mutet es hingegen an, dass Josephine Witt Anzeige gegen die Domschweizer wegen Körperverletzung erstattet hat. Vielleicht ist ihr ja der Notwehr-Paragraph und dessen Auslegung nicht bekannt, aber in diesem Fall dürfte selbst das weibliche Opferabo nicht funktionieren und einen nicht unerheblichen Teil möglicher Verletzungen hat sie sich durch ihr Gezappel und ihre Gegenwehr einfach selbst zuzuschreiben. Dazu kommt eine Anzeige Witts gegen einen Kölner Unternehmer, der es sich offenbar nicht nehmen ließ, ihr mit einer Ohrfeige sein Missfallen persönlich zu bekunden. Doch auch hier erscheint eine Verurteilung meines Erachtens unwahrscheinlich, denn mit ihrem Slogan, dass sie Gott sei, hat sie ja auch diesen in seinem Glaubensbekenntnis angegriffen, so dass er ebenfalls ein Notwehrrecht hatte. Ob dies in dem Fall und zu diesem Zeitpunkt noch notwendig war, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

Inzwischen ist bekannt geworden, dass sowohl der Kölner EXPRESS als auch eine Paparazzi-Agentur vorab über die geplante Aktion im Kölner Dom informiert worden waren. Femen scheint vor den lächerlichen Flitzeraktionen gezielt die Öffentlichkeit der Medien zu suchen und ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass Femen sich diese Information samt Bildern – ggf. gar exklusiv – verdammt gut bezahlen läßt:

Nur Hans Paul bleibt klar und gerade. „Aus dem Umkreis“ der jungen Frau, schreibt er auf Anfrage, sei die Agentur benachrichtigt worden. „Leider kam unserem Paparazzo in Köln der Express in die Quere und nahm uns die Exklusivität. Dadurch entstand ein Verlust von mindestens 100.000 Euro, was mir eine schlaflose Nacht raubte“. Ganz so schrecklich war es dann unterm Strich doch nicht: „Wir konnten noch gut international verkaufen, wie an die englische Sun und auch in die USA und Südamerika“.

Ein interessantes Geschäftsmodell, das Femen da offenbar verfolgt. Vielleicht sollten im Rahmen des Prozesses gegen Josephine Witt auch die informierten Redakteure des EXPRESS und dieser Hans Paul vernommen werden, ob und wie viel Geld vorab oder als Honorar für die Bilder an Femen oder auch direkt an Josephine Witt geflossen ist. Sollte dem so sein, so würde hier billiger Titten-Krawall dazu missbraucht, mit unrechtmäßigen Aktionen nicht gerade wenig Geld zu verdienen, wenn ich etwas von 100.000 Euro Verlust lese. Gleiches gilt für die Putin- und die Tunesien-Aktionen von Jospehine Witt und ihren kreischenden Mitstreiterinnen, die eigentlich den meisten Leuten nur noch auf die Nerven gehen. Wie viel Geld ist da von den Medien auf die Konten von Femen und einzelnen Aktivistinnen geflossen?

Der Kölner Weihbischof Dominikus Schwaderlapp meinte zu Witts Aktion lediglich:

„Was immer das Anliegen sein mag, sie macht es sich selbst kaputt. Ein solcher Mangel an Respekt und Anstand disqualifiziert sich selbst.“

Genau das ist der Punkt. Femen fällt ja nicht erst seit gestern durch solche Aktionen auf, die vor allem von einem eklatanten Mangel an Respekt und Anstand zeugen. Aber Argumentieren  und Diskutieren sind halt intellektuell anspruchsvoller als sich ein paar kleine Slogans auf die Brüste zu pinseln und damit schreiend vor irgendwelchen Kameras herumzurennen.

Besonders lustig fand ich Witts Auftritt bei Markus Lanz gegen die Fußball-WM in Katar bzw. der dort herrschenden Zustände in Sachen Menschen- und Arbeitnehmerrechte. Dort liefen Witt und Mitstreiterinnen durch das Bild, das Reden überließen sie aber einem Mann. Das wiederum wundert mich nicht, denn die argumentative und intellektuelle Tiefe der meisten Femen-Aktivistinnen scheint mir nicht über ihre Körbchengröße hinauszugehen.

Aber wer weiß, vielleicht geht es Femen ja schon lange nicht mehr um irgendwelche mehr oder weniger berechtigten Anliegen, sondern nur noch darum, mit Bild- und Pressehonoraren von ihren billigen Flitzer-Aktionen sich selbst zu bereichern.

Nachtrag: Birgit Kelle hat zu der feministischen Weihnachtsrandale von Femen einen mal wieder sehr lesenswerten Artikel verfasst. Sie würde ebenfalls lieber auf Augen- statt auf Brusthöhe diskutieren.

Das Masku-Blogstöckchen von erzählmirnix

Ich sitze im Moment u.a. noch an Artikeln zu der unsäglichen Femen-Aktion im Kölner Dom und der frohen vaterlosen Weihnacht mit Nivea, habe aber nun das Masku-Blogstöckchen von erzählmirnix dazwischengeschoben. Lest selbst…

1. DEN Maskulismus gibts ja eigentlich gar nicht… oder? Wie würdest du (deinen) Maskulismus definieren?

Für mich ist der Maskulismus die notwendige Gegenbewegung zu einem zu groß, zu gierig, zu rücksichtlos und zu einseitig gewordenen Feminismus. Er wirkt dort regulierend (oder sollte es zumindest), wo FeministInnen längst jedes gesunde Maß verloren haben. Zudem soll der Maskulismus auch die vielfältigen Diskriminierungen von Männern auf Grund ihres Geschlechts thematisieren. Final geht es aber darum, den ganzen trennenden Geschlechterkampf zu beenden und zu einem die Geschlechter wieder verbindenden Humanismus zurückzufinden.

2. Was war dein erster Berührungspunkt mit Maskulismus? Wann hast du zum ersten Mal was davon gehört und wann und warum hast du dich evtl. zum ersten mal selbst so bezeichnet?

Ich denke, mein tatsächlicher Einstieg war damals das Buch „Sind Frauen bessere Menschen?“ von Arne Hoffmann.  Davor war ich seinerzeit in einer Newsgroup zum Thema Gleichberechtigung aktiv und ich las dort bereits über ähnliche Aspekte zu Männerthemen, die mich später – nach der Lektüre von Hoffmanns hervorragendem Buch – immer mehr beschäftigten. Einerseits sah ich, dass Frauen in der Gesellschaft vielfach tatsächlich gegenüber Männern privilegiert sind und gleichzeitig andauernd über angebliche Diskriminierungen jammerten, andererseits Männer aber häufig rücksichtlos diskriminiert und ausgebeutet werden, ohne dass danach auch nur ein Schwein pfeift oder sie selbst dagegen protestierten. Im Internet fand ich dann weitere Informationen und Begriffe wie Maskulismus und Maskulinismus, auch und insbesondere im Umkreis der Leser von Hoffmanns Buch und in diversen Foren, wo dieses diskutiert wurde.

Damals wurde als Maskulismus noch einfach die vollkommen legitime Gegenbewegung zum Feminismus verstanden, während der Begriff Maskulinismus einen übersteigerten Männlichkeitsbegriff meinte, wie er den Rechten nachgesagt wird. Ich kann im zeitlichen Verlauf nicht mehr nachvollziehen, wann die beiden Begriffe zu einem vermengt wurden, könnte mir aber vorstellen, dass daran so diverse lila Pudel mancher parteinaher Stiftungen beteiligt waren, die vorgeben so etwas wie Wissenschaft zu betreiben, wenn sie irgendwelche verleumderischen Pamphlete herausgeben, in denen sie alle Männerrechtler pauschal in die rechte bzw. rechtsextreme Ecke stellen.

3. Gibt es maskulistische/männerrechtliche Bereiche, von denen du persönlich besonders betroffen bist?

Mir ist es vorrangig im Beziehungsalltag aufgefallen, wie selbstverständlich Frauen alles Mögliche fordern oder uns Männer auch ganz selbstverständlich emotional erpressen oder manipulieren um ihren Willen oder irgendwelche materiellen Dinge zu bekommen. Ich habe den Eindruck, dass Kompromissbereitschaft und das Aufeinanderzugehen in Beziehungen nur noch vom Mann erwartet wird, während die Frauen häufig wie Prinzesschen herumsitzen und auf den Vollzug ihrer Wünsche durch den Mann warten. Gleichzeitig bieten viele Frauen in Beziehungen auch immer weniger als früher. Viele können heute weder kochen noch auch nur annähernd einen Haushalt führen oder nur sowas wie Ordnung halten. Und leider kommt man sich auch manches Mal vor als hätte man lediglich eine Prostituierte auf Abo gebucht, wenn sie nichts oder nicht nennenswert mehr bieten als profanen Sex und das sonderbarerweise für eine funktionierende Partnerschaft halten.

Ehe und Vaterschaft sind mir bislang erspart geblieben, wobei ich aber denke, dass dies mit einer Frau, die noch zu Partnerschaft im eigentliche Wortsinne fähig ist, auch kein Problem wäre.

4. Rein hypothetisch: Der Maskulismus wird plötzlich unglaublich einflussreich und Deutschland wird ein komplett maskulistischer Staat. Was würde sich aus deiner Sicht geändert haben?

Nichts, nur das Vorzeichen würde sich ändern. So wie heute Frauen überall hofiert, in Quotensänften gesetzt und zu Pöstchen getragen werden, so wäre es dann bei Männern der Fall. Das Geschlecht ist aber keine Qualifikation, sondern eine persönliche Eigenschaft. Jeder kennt irgendwo Frauen, die eher burschikos wirken, und Männer, die gerne mal als „weibisch“ bezeichnet werden. Man kann also auch nicht auf Grund des Geschlechts generell auf Perönlichkeitsmerkmale oder Charaktereigenschaften schließen. Das machen Feministinnen ja recht gerne bei positiven Eigenschaften, wenn sie zum Beispiel erst die ach so große Empathie des eigenen Geschlechts betonen und im nächsten Schritt twittern, dass Männertränen ihr Gummibärensaft seien.

Generell bin ich Humanist und Vertreter von Gleichberechtigung, lehne aber die männerdiskriminierenden Gleichstellungsforderungen des Feminismus ab. Zudem denke ich, dass die Familie und in ihr die Rolle der Frau als Hausfrau und Mutter eine ganz andere Bewertung benötigt, nämlich eine massive Aufwertung. Heute werden Mütter und Hausfrauen ja insbesondere aus der feministischen Ecke angegriffen und so dargestellt als seien sie hirn- und willenlose Sklavinnen der Männerwelt. Bei einer Szene wie dem Feminismus, die zu einem großen Teil wohl eh von Diplom- und Berufslesben dominiert wird, erstaunt mich aber nicht wirklich, dass dort das sich gegenseitig ergänzende Zusammenwirken von Mann und Frau in der Beziehung und in der Familie ignoriert, ja geradezu angefeindet wird. Dafür läuft ja die feministische Propagandamühle für die sogenannten Regenbogen-Familien schon heiß. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt?

Mit fällt schon seit längerer Zeit auf, dass das Toleranz-Prinzip „Leben und leben lassen“ offenbar von einigen Minderheiten – darunter FeministInnen – aufgekündigt wurde und einer offenen Feindseligkeit gegen die Mehrheit gewichen ist. Das sind bedenkliche Tendenzen und denen sollte die Mehrheit auch entschieden entgegentreten. Auch die Mehrheit und die sogenannten Normalos haben einen Anspruch auf Toleranz und darauf, nicht permanent angefeindet zu werden, bloß weil sie zufällig weiss, heterosexuell oder männlich sind oder das traditionelle Familienbild bevorzugen.

5. What about the Womenz? Ist für Frauen die Welt schon rosarot (haha, Wortspiel) oder gibt es aus deiner Sicht noch Dinge, die sich für Frauen verbessern sollten. Was für eine Rolle spielt da aus deiner Sicht der Maskulismus?

Sicher gibt es für Frauen in Entwicklungs- und Schwellenländern noch zahlreiche Verbesserungsmöglichkeiten. Allerdings sind die Probleme und deren Ursachen zu komplex als dass man das in ein paar Sätzen abhandeln könnte. Und unter dem Strich denke ich sowieso, dass sich die Lebensbedingungen aller Menschen in ihren Ländern verbessern sollten. Die Möglichkeiten dazu existieren bereits seit langem, die Renditen der Wirtschaft belegen das Jahr für Jahr – der DAX hat beispielsweise im vergangenen Jahr um 25% zugelegt. Wie groß war im gleichen Zeitraum das Wachstum bei den Einkommen der Arbeitnehmer, Rentner und Hartz IV-Empfänger, einmal vollkommen unabhängig vom Geschlecht?

Für mich ist der Feminismus – ebenso wie der Rassismus – ein Stellvertreter-Kampf für den eigentlich zu führenden Klassenkampf. Da dieser aber wesentlich komplexer und schwierger ist, bieten Rassismus und Feminismus einfache Ursachenbeschreibungen, verfügbare Sündenböcke und angebliche Lösungen an.

Die größten Unterschiede, Diskriminierungen und Probleme haben in den meisten Gesellschaften ihre Ursachen in der sozialen Struktur und lassen sich gerade nicht oder bestenfalls peripher am Geschlecht festmachen. So werden beispielsweise in diversen islamischen Gesellschaften die Jungen beschnitten, die Mädchen bekommen ein Kopftuch und werden als junge Frauen unter Umständen unterdrückt und zwangsverheiratet. Gleichzeitig unterliegen die Männer einem ziemlich rückständigen Männerbild, so dass sie als Homosexuelle aus der Familie verstoßen oder gesteinigt würden – ebenso wie Frauen, die ihrem Mann fremdgehen. Wie man sieht, ist das vom Feminismus beanspruchte Opferabo eher Teil eines einseitigen Zerrbildes als der Realität.

Der Maskulismus sollte also das schaffen, was in der Geschichte vor dem Feminismus schon immer der Fall war: dass Mann und Frau wieder vereint gegen die tatsächlichen Probleme kämpfen, also gegen (z.B. soziales) Unrecht statt vollkomen sinnlos gegeneinander. Das haben sie früher auch immer getan und zueinander gestanden. Erst der Feminismus hat diesen Keil zwischen die Geschlechter getrieben und im Geschlechterkampf die Saat von Gier, Hass und Verblendung verbreitet.

6. Was stört dich am Maskulismus? Welche Themen, Meinungen oder Maskulisten gehen dir auf die Nerven, bzw. mit wem möchtest du nicht in einen Topf geworfen werden?

Mich stört, dass der Maskulismus teils Rechten und Rechtsextremen nachgesagt wird, weil diese ein traditionelles Familienbild favorisieren, um dann im gleichen Atemzug alle Maskulisten als Rechtsextreme oder Neonazis zu verunglimpfen. Das ist ebenso widerlich wie stillos und wird vor allem von Feministinnen und deren pseudo-wissenschaftlichen Handlangern betrieben.

Ansonsten nervt mich bei bei den Maskulisten und insbesondere bei der MGTOW-Bewegung, dass teils eine offene Feindseligkeit pauschal gegen Frauen herrscht und vor allem Leute aus dem konservativen und teilweise auch mehr oder weniger rechtem Lager das Thema für ihre politische Agenda missbrauchen. Aber im linken Lager ist man ja für das Thema Männerrechte und echte Gleichberechtigung absolut unempfänglich und betet noch immer die platten Phrasen des Feminismus nach. Das ist bedauerlich, denn ich selbst stehe politisch auch links, kann mich aber mit Menschen, die meine politische Gesinnung teilen, nicht zum Thema Maskulismus austauschen. Spricht man nämlich das Thema Männerrechte oder Männerdiskriminierung bei den entsprechenden Parteien an, wird man angeschaut als sei man mindestens verrückt oder ein potentieller Amokläufer. Im linken Lager ist eine absolut unkritische feministische Agenda bis heute Standard und ein Eintreten für Männerrechte undenkbar. Ich halte dies für einen ebenso unsäglichen wie unbefriedigenden Zustand.

7. Welche Erfahrungen hast du allgemein gemacht, wenn du über das Thema Maskulismus diskutiert hast?

Man wird gerne wahlweise als Rechter / Rechtsextremer verleumdet oder wie ein Verrückter angeschaut. Viele Frauen sind für das Thema gar nicht zugänglich, da sie selbst noch immer die feministischen Wehklagen von den angeblich tagtäglichen Diskriminierungen und Belästigungen, gläsernen Decken und vergleichbaren Hirngespinsten verinnerlicht haben, die von den pseudo-wissenschaftlichen Gender Studies zwecks Erhalt des weiblichen Opferabos und Abgreifen weiterer Fördergelder wie am Fließband produziert werden.

Aber auch die Männer sind sich vielfach noch nicht bewußt, dass sie häufig benachteiligt oder menschenunwürdig behandelt werden – sei es bei der Lebenserwartung, der Krebsvorsorge oder bei den fehlenden Frauenquoten in den dreckigsten, gefährlichsten und tödlichsten Jobs der Welt. Nur mittels extremen Beispielen fangen die Männer dann mal an nachzudenken und erkennen langsam, dass ihr schlechtes Gefühl zu sich selbst und zu ihrer Männlichkeit häufig genau in dieser allgemeinen Verachtung der Männlichkeit in der heutigen Gesellschaft begründet liegt. Sie fühlen und erleben sich als Arbeitstier oder Soldat beliebig austauschbar, als Samenspender benutzbar und als Zahlvater ausbeutbar, als Vater und Familienmitglied verzichtbar. Das ist eine fatale Entwicklung, denn Männer mit einem solchen Gefühl von sich selbst können weder anderen Männern noch ihren Kindern Vorbild sein, ihnen Halt geben oder in Beziehungen verlässliche Partner sein. Der vom Feminismus in die Gesellschaft getragene Männerhass und die allgemeine Verachtung von Männlichkeit zersetzen exakt diese Gesellschaft geradezu. Wollen wir das wirklich länger zulassen?

Aber bis zu diesem Punkt kommt man in Diskussionen häufig gar nicht, da machen sich viele Frauen dann eher ähnlich lustig wie die vulgär-feminstische Twitteria mit ihrem „What about the menz?“ oder „Mimimi!“ Besonders traurig ist, wenn dann die Männer daneben sitzen, mit den Schultern zucken oder den Frauen zustimmen, weil sie in ihren Beziehungen eh nichts (mehr) zu sagen haben. Offenbar gehört Feminismus – auch in radikalen Ausprägungen – heute noch immer zum guten Ton, aber Maskulismus ist jenseits des Vorwurfs des Rechtsextremismus oder der Lächerlichkeit oft nicht existent.

8. Wenn du die Möglichkeit (Zeit, finanzielle Mittel, Reichweite, Unterstützung) hättest eine maskulistische Aktion zu organisieren, wie würde diese aussehen?

Ich würde eine bundesweite Kampagne mit griffigen Claims fahren, die einmal verdeutlicht, was Männer in Beziehungen, Familien und Gesellschaft alles so ganz selbstverständlich ohne Murren leisten. Die Feministinnen ranten ja bis heute herum, was z.B. die Arbeit im Haushalt alles an unbezahlter Arbeit der Frau – natürlich nur für den Mann und niemanden sonst – sei, blenden dabei aber völlig aus, dass die – oft von Männern erfundene – Technik dafür gesorgt hat, dass der Haushalt eben kein Vollzeit-Job mehr ist, sondern bestenfalls ein Mini- oder Midi-Job. Und natürlich würden die Frauen ja alle lieber in einem chaotischen Dreckstall leben anstatt in einer aufgeräumten und sauberen Wohnung, können es aber nicht wegen der Männer, die sie zum Kochen und Putzen versklaven, oder was?

Gut, mit Kindern mag das in Sachen Zeit und Aufwand anders aussehen, aber wenn man einmal vergleicht, was die Männer nach ihren 8-14 h-Arbeitstagen oftmals noch tun, dann ist das Gerante der Feministinnen absolut deplatziert, da auch die Männer unter einer enormen Mehrfachbelastung leiden.

Weitere Antworten auf das Blogstöckchen:

Der Barilla-Skandal, der keiner ist

Was gab es wieder einen #Aufschrei in den letzten Tagen! Nicht mitbekommen? Gut, dann sind Sie vermutlich nicht bei Twitter, denn dort versammelt sich ja spätestens seit der hirnrissigen #Aufschrei-Kampagne, bei der mit gleichem Empörungslevel Vergewaltigungen mit fehlgeschlagenen Anmachsprüchen in einen Sack geschmissen und allen Männern pauschal als Alltagssexismus angelastet wurden, besonders gerne – bevorzugt aus der Berliner Ecke – allerlei Grüppchen, die meinen, dass ausgerechnet sie und nur sie immer und überall diskriminiert würden. Da läuft manchmal schon fast eine Art Wettbewerb, wer das größere und bemitleidenswertere Opfer ist, das deshalb mit (Medien-)Aufmerksamkeit, Fördergeldern und anderen Geschenken der Allgemeinheit bedacht werden müsse.

Auslöser war ein Interview mit dem Chef des Barilla-Konzerns, Guido Barilla:

„Für uns ist das Konzept der heiligen Familie ein fundamentaler Wert in der Firma“, sagte Barilla dem Sender Radio24. Daher würde er niemals Werbung mit einer homosexuellen Familie machen.

Das Unternehmen, das auch Kekse und Brot herstellt, legt in seinen Werbespots viel Wert auf die Vater-Mutter-Kind-Harmonie. „Unsere Familie ist eine klassische, in der die Frau eine fundamentale Rolle spielt.“

Jeder normale Mensch wird sich da jetzt fragen: Wo ist der Skandal? Der Witz ist: Es gibt gar keinen. Guido Barilla hat seine Meinung zum Bild der Familie geäußert und dass er nicht mit homosexuellen Familien werben würde, da dies offenbar bei seinen traditionell eingestellten Zielgruppen nicht gut ankäme. Das ist sein gutes Recht als Familienmensch und Unternehmer und nicht zuletzt auch eine Frage der gegenseitigen Toleranz und der Meinungsfreiheit.

Das können die hauptberuflichen Twitter-Empörer aber nicht auf sich sitzen lassen, sogleich fühlten sich die ersten Homosexuellen diskriminiert, es wurden Hashtags ausgelotet und ein Shitstorm gegen Barilla veranstaltet. Das ist eine sonderbare Einstellung zu Demokratie und Meinungsfreiheit. Denn man sollte nicht vergessen, dass Minderheiten wie Homosexuelle auf die Toleranz der Mehrheit angewiesen sind, damit sie selbst unbehelligt leben können und eben nicht diskriminiert werden. Da tun die Shitstormer den durchschnittlichen Homosexuellen natürlich einen Bärendienst, wenn sie dafür sorgen, dass sie  gegen dermaßen harmlose Meinungsäußerungen der gesellschaftlichen Mehrheit mindestens so intolerant auftreten wie es früher beispielsweise radikale Schwulenhasser taten.

Wo ist denn das Problem, wenn jemand die traditionelle heterosexuelle Familie mit Mann und Frau der konstruierten homosexuellen Familie vorzieht? Ich bin mir sicher, dass es auch unter Entwicklungspsychologen und Pädagogen mehr als eine Meinung zu homosexuellen Elternpaaren gibt, sicher auch kritische oder gar ablehnende. Und wo ist das Problem, wenn der Frau in der Familie eine fundamentale Rolle zukommen soll? Bloß weil es für Hausfrauen und Mütter keine Vorstandsgehälter und Titelstories in feminstischen Gazetten gibt?

Fazit

Es gab keinen Skandal um Barilla, sondern nur mal wieder das üblich empörungsschwangere Hyperventilieren einiger Grüppchen bei Twitter, die meinen, dass ihre allzeitig verfügbare Instant-Empörung samt inflationärem Shitstorming irgendeinen gesellschaftlichen oder gar moralischen Wert hätte. Real dürften sich aber nur wenige Homosexuelle über die Äußerung von Guido Barilla aufgeregt haben, da sie mit Alltag und anderen Probleme wahrscheinlich vollauf beschäftigt sind. Wem Barillas Meinung nicht passt, der kauft halt andere Nudeln – real und nicht bei Twitter, ganz cool statt mit geheuchelter Empörung. Wo blieben sonst Meinungsfreiheit und Toleranz? Manche Minderheiten scheinen langsam zu vergessen, dass Toleranz auf Gegenseitigkeit beruht.