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Zitat des Tages

Was wir aber nicht brauchen, sind Schreckschrauben, die bei jedem Flirtversuch „Sexuelle Belästigung!!!“ schreien, die die Familie, bestehend aus Mutter, Vater und Kind, zerstören wollen und nur weil sie selbst keinen abbekommen, jeden Mann als Vergewaltiger sehen.

Sarah Klostermair

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Absolute Beginners: Leichte Beute für skrupellose Frauen?

Der Begriff Absolute Beginners bezeichnet Menschen ohne Beziehungserfahrung, die in der Regel dann ebenfalls sexuell unerfahren sind. Arne Hoffmann verwendet den Begriff in seinem Buch „Unberührt“ jedenfalls für solche Personenkreise.

In den vergangenen Monaten hatte ich hinsichtlich meiner bezaubernd destruktiven Borderline-Ex so einiges seelisch zu verdauen und dabei geschah es, dass vorübergehend manche Erlebnisse noch einmal den Weg ins Bewußtsein fanden. Eines davon war ein Konzert, bei dem eine sonderbare Freundin meiner Ex dabei war, deren Geschichte ich schon damals reichlich absonderlich fand.

Besagte Freundin kommt eigentlich aus der Gegend um Bielefeld, ist eher klein, stämmig, uncharmant und ungalant mit einem eher männerartigen Gesicht und hat ebenso ein nutzloses Fach wie Modernes Japan studiert, das u.a. bei freakigen Manga-Fans und Möchtegern-Bespringern kleiner japanischer Schulmädchen – vor allem im Großraum Düsseldorf – hoch im Kurs steht. Sie hatte wohl eine zeitlang mit zwei Typen der Sorte Absolute Beginners aka männliche Jungfrauen etwas laufen, einerseits mit ihrem heutigen Mann und Vater ihres Kindes, andererseits mit einem IT-Administrator, den ebenfalls beide Weibsbilder kannten. Irgendwann stellte sich heraus, dass sie – ganz in Manier von RTL Dokusoaps – schwanger war, aber bezüglich des Zeitpunktes kamen beide als potentielle Erzeuger in Frage.

Wie so oft bei solch verkorksten Tussis, haben sie zwar einerseits kein Problem mit  Sex vor der Ehe und sich – auch ohne Verhütung und Schutz vor Krankheiten – durch die Gegend zu vögeln, aber wenn es dann um eine mögliche Abtreibung geht, stellen sie sich plötzlich als christlich oder anderweitig pseudo-moralisch dar und lehnen eine Abtreibung ab. Während der Schwangerschaft spielte ihr heutiger Mann und Zahlesel wohl brav den verständnisvollen Deppen, während der IT-Administrator wohl dafür betete, dass er nicht der Erzeuger des Kindes ist. Er erkannte auch die Vaterschaft an, zog mit der Mutter zusammen und machte einen auf heile Familie, auch als man dem Kind noch nicht ansehen konnte, dass es potentiell eher nach ihm kommt als nach dem anderen Kandidaten. So kam die männliche Jungfrau also zum Kinde und eine Tussi der optisch-erotischen Kategorie Gamma, Delta oder noch darunter zu Kind und Versorger. Jeder MGTOW sollte das üble Spiel im Schlaf erkennen, das hier gespielt wurde.

Schon vor einigen Monaten bekam ich zugetragen, dass meine bezaubernd destruktive Borderline-Ex sich schon wenige Monate nach der Trennung einen Nachfolger angelacht hatte, der optisch wirkt als sei er mindestens 5 Jahre jünger als sie. Bizarrerweise soll sie ihn im gerade vergangenen August auch noch geheiratet haben und da kam mir der Gedanke, ob sie hier nicht vielleicht – mit leicht verändertem Ablauf – die zweifelhafte Vorgehensweise ihrer sonderbaren Freundin kopiert. Ob der Typ nicht vielleicht vor ihr noch jungfräulich war und sie ihn so leicht um den Finger wickeln konnte. Denn welcher geistig gesunde Mensch heiratet schon nach weniger als einem Jahr Beziehung (wenn man unterstellt, dass Madame nicht bereits im letzten Jahr anderweitig aktiv war)? Schon zu meiner Zeit mit ihr ließ meine Ex häufiger durchscheinen, dass sie wohl gerne schwanger werden würde. Da kamen so Fragen, ob ich denken würde, dass sie eine gute Mutter sein könnte und wenn sie bei der sonderbaren Freundin zu Besuch war, erzählte sie hinterher immer begeistert von möglichen Fortschritten des Kindes und dergleichen mehr.

Das war ungefähr der Zeitpunkt, wo ich mich dann sexuell weitgehend zurückgezogen habe, da ich nämlich nicht denke, dass eine Borderlinerin, die neben einem eher gemütlichen Studium mit daneben nur sehr wenigen Arbeitsstunden im Monat nicht einmal den Haushalt für zwei Personen auf die Reihe bekommt, sich ansonsten gerne als Opfer aller möglichen Leute – z.B. Familie (Mutter, Schwester), Freunde, Kommilitonen – darstellt und im Krisenfall nur das Heulen und Zittern anfangen kann, eine gute Mutter sein könnte. Schon gar nicht, wenn man die herrschsüchtige geschiedene Mutter im Hintergrund kennt, die Zeit ihres Lebens das Haus der Eltern nie verlassen hat. Nein, ich denke, so eine Person ist als Mutter – genauso wie als Partnerin – eine mittelgroße bis große Katastrophe, die im Leben und in den Seelen anderer Menschen nur verbrannte Erde hinterlassen kann. Genauso wie die wohl stark von Streit und gar Gewalt geprägte Ehe und Trennung der Eltern jede Menge verbrannte Erde im Leben und in der Seele meiner Ex hinterlassen hat und neben einer möglichen Veranlagung vielleicht gar der Auslöser für ihr Borderline war. Nein, ich wollte nicht Teil einer der zahlreichen Geschichten werden, wo Männer ungefragt Kinder untergejubelt bekommen, bloß weil Frau es gerade will – schon gar nicht unter solchen Umständen.

Nun, mir soll es egal sein, ob meine bezaubernd destruktive Borderline-Ex letztlich geheiratet hat oder nicht, ihrem Opfer wünsche ich jedenfalls an dieser Stelle schon einmal Hals- und Beinbruch, starke Nerven und ausreichend Verstand hoffentlich einen Ehevertrag aufgesetzt zu haben. Wenn nicht, dann hat er die Arschkarte gezogen. Vor allem, wenn sie es dann nach der Hochzeit auch recht bald so dreht oder möglicherweise auch schon so gedreht hat, dass sie schwanger wird und sich erstmal für längere Zeit aus dem Berufsleben verabschiedet, sofern sie es noch nicht getan hat. Danach wird sie dann – wie ihre sonderbare Freundin – nur noch in Teilzeit oder gar nicht mehr arbeiten. Dafür studiert Frau also heute. Was für eine Verschwendung von Lebenszeit und Ressourcen von Individuum und Gesellschaft! Aber wenn der bequeme Aufzug der Hypergamie lockt, verliert eben auch bei den angeblich ach so modernen, starken und unabhängigen Frauen von heute die Karriereleiter, die man selbst duld- und mühsam nach oben steigen muss, ganz schnell jeglichen Reiz. Eheschließung und Befruchtungsgrätsche mit anschließender Hege des Nachwuchses sind da wesentlich bequemer.

Vielfach kommt es mir ohnehin so vor als würden heute so viele Frauen nur deshalb studieren um am Heiratsmarkt höhere Anforderungen an die Kandidaten stellen zu können, während sie selbst weder einen akademischen Abschluß noch tatsächlich eine lebenslange berufliche Karriere verfolgen. Denn wie man es von den Heularien solcher Frauen im Scheidungsfall bereits zur Genüge kennt, beklagen sie dann regelmäßig, dass sie für Mann und Familie angeblich auf eine eigene Karriere verzichtet hätten – am besten noch mit einem Bachelor in Gender Studies oder Sozialpädagogik. Oder in Orchideenfächern wie Modernes Japan oder Afrikanistik. Was für eine tolle „Karriere“ sollte das denn bitte gewesen sein?

Bevor jemand meint, ich würde hier schmutzige Wäsche waschen wollen: Nein, dem ist definitiv nicht so. Das Thema ist für mich durch und ich wünsche meiner Ex von Herzen alles erdenklich Gute, da sie in ihrem bis zu unserem Zusammentreffen vergleichsweise kurzen Leben wohl Schlechtes schon mehr als genug erfahren hat, offenbar vor allem im familiären Umfeld und in manchen vorherigen Beziehungen. Ohne mein Zutun hätte sie sehr wahrscheinlich weder den Bachelor noch den Master geschafft und auch einige andere positive Entwicklungsschritte nicht vollzogen, die sie vermutlich heute hochnäsig alleine sich selbst zuschreibt. Aber Borderliner haben oftmals leider kein wirkliches Gewissen in Form einer beständigen moralischen Instanz, so dass sie auch die Schäden nicht interessieren, die sie in vielfältiger Art bei ihren Ex-Partnern hinterlassen.

Durch die Auseinandersetzung mit den Themen Borderline und Beziehungen zu Borderlinern im Rahmen der äußerst schmerzvollen Trennungsverarbeitung, die der starken Intensität der Beziehung in „guten Zeiten“ geschuldet war, weiß ich aber, dass es oftmals nur eine Frage der Zeit und der jeweiligen Belastungen ist, bis die Situation eskalieren kann. Die eine oder andere Eskalation kann man als Partner durchaus abfangen, aber wenn es dann immer häufiger geschieht, verlassen einen früher oder später die körperlichen und seelischen Kräfte, bis irgendwann im Zustand tiefer Erschöpfung auch das emotionale Ende seinen Anfang findet. Aber vielleicht ist meine Ex ja endlich meinem Rat gefolgt und hat sich wieder in therapeutische Behandlung begeben. Ohne Therapie ist eine langfristige Beziehung zu einem Borderliner jedenfalls nicht möglich, ohne dass am Ende einer oder beide Partner daran zugrunde gehen.

Wenn die Mutter mit der Tochter oder umgekehrt…

Über einen externen Link landete ich heute auf der Website zu einem Video über ein Mutter-Tochter-Gespann, das es sich im amerikanischen Porno-Business eingerichtet hat. Monica und Jessica heißen die beiden und nennen sich die Sexxxtons. Während es schon lange üblich ist, dass die Porno-Industrie irgendwelche Filmchen dreht, in denen – zumindest nach Drehbuch und Rollen – die Mutter mit der Tochter mit oder ohne männliche Darsteller herumfummeln, sind Monica und Jessica tatsächlich Mutter und Tochter.

Die Mutter kam wohl vor geraumer Zeit auf die Idee ins Porno-Geschäft einzusteigen, nachdem sie die Rechnungen für sich und ihre Tochter nicht mehr bezahlen konnte und Obdachlosigkeit drohte. Später führte sie ihre Tochter dann aus dem gleichen Grund ebenso ins Porno-Business ein. Irgendwann fragte sie dann ein Produzent, ob die beiden nicht auch zusammen buchbar seien, was auf Grund des Umstands schwierig ist, dass Inzest auch in den USA verboten ist, vor der Kamera natürlich erst recht. Seit ein Produzent dann den geforderten hohen Preis  zu zahlen bereit war, treten die beiden heute wohl häufiger als Mutter und Tochter im gleichen Film, ja gar in der gleichen Szene zusammen auf. Dabei müssen sie aber aufpassen, dass sie sich nicht zu sehr gegenseitig berühren, sonst ist das offenbar Inzest und entsprechend problematisch.

Ein Psychologe spricht in dem Fall übrigens von seelischem Inzest, da die Tochter ja zur gleichen Zeit erregt wird wie die Mutter und beide sich gegenseitig nackt sehen und erregt erleben.

Nun wird sich mancher fragen, warum ich über so etwas berichte, das in die Kategorie banal bis schlüpfrig gehören dürfte. Die Antwort ist ganz einfach: Man stelle sich vor, ein alleinerziehender Vater wäre nicht nur selbst Porno-Darsteller geworden, sondern hätte auch noch seinen Sohn ins gleiche Geschäft geführt und würde nun mit ihm zusammen im gleichen Film und sogar in der gleichen Szene auftreten, ebenso zu verdammt hohen Gagen. Wie würde so ein Vater wohl bewertet und wie wird diese Mutter bewertet? Das Geschrei der Feministinnen und Berufsempörten wäre jedenfalls riesengroß. Ebenso, wenn ein Vater mit seinem Sohn in der Obdachlosigkeit gelandet wäre, weil er diese Wahl vielleicht nicht gehabt,  nicht gekannt oder nicht gewollt hätte.

Feministischer DGB-Dummschwatz: Familienernährerin

Es ist nicht neu, dass nicht nur die Parteien, sondern auch Behörden und Gewerkschaften vom Feminismus überrollt wurden und heute viele Stellen als lebenslang alimentierte Funktionäre von Frauen besetzt sind. Was dabei herauskommt, will ich heute am Beispiel einer DGB-Kampagne erörtern, natürlich gefördert vom Frauenministerium: Familienernährerin.

Zunächst stellt sich die Frage, was man als Familie definiert wissen will. Traditionell würde man zwei Erwachsene und Kind(er) als Familie bezeichnen. Schließlich ernährt ein Mann ja üblicherweise seine Partnerin und Kind(er), also wäre es nur legitim, auch nur in diesen Fällen den Begriff der Famiienernährerin zu verwenden. Das interessiert die zuständige DGB-Leutchen aber nicht die Bohne:

„Familienernährerinnen“ ist ein vom Deutschen Gewerkschaftsbund Bundesvorstand initiiertes und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziertes Projekt. Wir rücken eine wachsende Gruppe von Frauen in den Fokus, die noch viel zu selten im Blick der Öffentlichkeit steht: Frauen, die von ihrem Verdienst die Familie ernähren. Dabei sind „Familienernährerinnen“ aus der bundesdeutschen Realität nicht mehr wegzudenken: Ob als Alleinerziehende oder Partnerin, in bereits jedem 5. Mehrpersonenerwerbshaushalt verdienen sie inzwischen das Haupteinkommen für die Familie.

Ach so, jetzt ist also schon eine Alleinerziehende eine Familie? Hätte die denn eine andere Wahl als sich und ihren Nachwuchs selbst zu versorgen? Natürlich nicht. Und das Beste: Die Familienernährerin soll eine „wachsende Gruppe von Frauen“ sein. Dabei sind sie gerade mal in lächerlichen 9 Prozent Familienernährer im Paarhaushalt. Wenn man die 8,8 Prozent der alleinerziehenden Frauen dazurechnet, dann kommt man zusammen auf gerade mal knapp 18 Prozent – im Vergleich zu 57,5 Prozent, wo der Mann alleine Partnerin und Kind(er) ernährt. Warum gibt es für diese Männer eigentlich keine eigene Website zur Lobhudelei?

In knapp 21 Prozent der Fälle verdienen Mann und Frau gleich, so dass insgesamt fast 80% der Familien auf den Modellen des männlichen Versorgers oder beider berufstätiger Partner basieren. Natürlich halten diese Fakten den DGB nicht davon ab, das realitätsferne Geschwurbel von der Familienernährerin als eine weibliche Erfolgsgeschichte zu verkaufen. Die Stoßrichtung dieses DGB-Projekts ist aber – mal wieder altbekannt – in Richtung Quoten und Privilegien für Frauen:

Jede Frau kann „Familienernährerin“ werden. Ob phasenweise oder dauerhaft, gewünscht oder ungeplant – immer häufiger tragen Frauen im Lebensverlauf die finanzielle Verantwortung für die Familie (mit). Sie tun dies jedoch unter anderen Voraus¬setzungen als Männer. Kein Wunder, angesichts schlechterer Verdienst- und Aufstiegschancen in frauendominierten Berufen und Branchen, geringfügiger Beschäftigung, hoher Teilzeitquoten, traditioneller Geschlechterrollenbilder und familienunfreundlicher Beschäftigungsbedingungen. Das muss sich ändern!

Ja ja, das böse Patriarchat – oder waren es die Illuminaten? Können Männer etwas dafür, dass Frauen vorrangig nach „Job, der mir Spass macht“ ihren Berufsweg entscheiden und nicht nach Verdienstmöglichkeiten, wie es größtenteils bei den Männern der Fall ist? Weil es von Männern ganz selbstverständlich und ohne gesonderte Huldigung im Stil der „Familienernährerin“ erwartet wird, dass sie Frau und Kind(er) durchfüttern? Zwingen Männer Frauen zu Teilzeitarbeit? Nein, meistens sind es die Frauen selbst, die nur in Teilzeit oder als Aushilfe im Mini- bzw- Midi-Job arbeiten wollen. Aber klar, es müssen nun sofort ein paar Frauen in Aufsichtsräte und sonstige Führungspositionen – natürlich in Teilzeit mit Kinderbetreuung, Vollzeit-Bezahlung und Dienstwagen mit Chauffeur.

Und den Haushalt macht dann gefälligst der Mann, der auf dem Bau in Vollzeit arbeitet und jede Menge Überstunden kloppt. Der will sich ja nur vor dem Haushalt drücken! Ach, Moment, so etwas wird ja nie passieren. Denn die Frauen sind ja statusbewußt und bleiben eher alleine oder werden lesbisch, bevor sie „nach unten“ heiraten.

Ich fände es wesentlich interessanter, wenn einmal beleuchtet würde, ob Frauen – unabhängig von der wirtschaftlichen Möglichkeit – überhaupt genug Empathie mitbringen, einen Mann genauso mitzuversorgen wie der Mann es standardmäßig mit der Frau tut. Bei der Frau, die auf Kosten des Mannes lebt, ist ja alles paletti. Diese ist dann halt – gesellschaftlich voll akzeptiert – Hausfrau und Mutter, auch wenn der Haushalt bei dem heutigen Stand der Technik mit lächerlichem Aufwand zu bewältigen ist und die Kinder den größeren Teil des Tages in der Kita, im Kindergarten oder in der Schule verbringen.

Versorgt aber die Frau einen Mann mit, wird sogleich hinter dem Rücken getuschelt, der Mann von Männern wie Frauen als Versager abgewertet und die Frau kann sich darauf verlassen, dass ihre Freundinnen ihr bei jeder sich bietenden Gelegenheit empfehlen werden, den „Schmarotzer“ loszuwerden und sich einen „richtigen Mann“ zuzulegen, der mindestens ein gleich hohes Einkommen erzielt und sie versorgt.

Da stelle ich mir doch die Frage, ob der Altruismus, mit dem ein Mann seine Familie versorgt, bei den Frauen einfach nicht vorhanden ist. In diesem Fall wäre nämlich die Frage, ob denn Frauen die besseren Menschen seien, einmal mehr zu verneinen.

Christine Bauer-Jelinek: Der falsche Feind – Schuld sind nicht die Männer

Christine Bauer-Jelinek, Jahrgang 1952, arbeitet u.a. als Wirtschaftscoach und Psychotherapeutin und dürfte damit über die tatsächlichen Machtstrukturen in Unternehmen wesentlich mehr wissen als die ganzen Gender-Feministinnen aus dem Elfenbeinturm, die nur dauernd von Wahnvorstellungen wie dem Patriarchat oder gläsernen Decken fabulieren. In ihrem Buch Der falsche Feind – Schuld sind nicht die Männer zerlegt sie Stück für Stück die Mythen des heutigen Feminismus, darunter das Märchen von der Gender Pay Gap und den Mythos von der angeblich immer noch total unterdrückten Frau. Den heutigen Feminismus bezeichnet sie als Allmachts-Feminismus, der Männer, Frauen und Familien gleichermaßen schadet. Völlig zu Recht behauptet Bauer-Jelinek entgegen feministischer Propaganda, dass Gleichberechtigung und Chancengleichheit für Frauen bereits in nahezu jedem Lebensbereich umgesetzt sind und nun eine zwanghafte Gleichverteilung gefordert wird, z.B. die Hälfte der Einkommen für die Frauen, im Gegenzug die Hälfte der Familienarbeit für die Männer. Mann und Frau agieren nicht mehr partnerschaftlich und gemeinschaftlich als Team, sondern mit dem Rechenbrett, damit sich bloß keine Frau gegenüber ihrem Mann benachteiligt fühlen muss. In letzter Instanz bezeichnet die Autorin den heutigen Feminismus zutreffenderweise als Kampf der Frauen gegen die Männer und einseitige Konzentration auf Frauenfragen. Letztlich kommt sie zu dem Schluss, dass der feministische Gechlechterkampf vor allem auch dazu dient, von den tatsächlichen Problemen in der Gesellschaft abzulenken, z.B. der zunehmenden sozialen Ungleichheit, und gesellschaftliche Veränderungen durch Spaltung zu torpedieren. Ich habe selten so oft zustimmend genickt wie bei der Lektüre dieses Buches.

Christine Bauer-Jelinek eröffnet ihr Buch mit bereits der den Lesern von Arne Hoffmann bekannten Frage, ob Frauen die besseren Menschen seien, da sie allerorten als das „bessere Geschlecht“ dargestellt und Männer als rückständige Versager entwürdigt werden:

Ein Gentleman sei verzopft, ein Alleinverdiener behindere die Frau in ihrer Selbstentfaltung, Mut diene der Selbstdarstellung, Aufopferung in der Arbeit wäre Dummheit und eine kürzere Lebenserwartung der Männer die logische Folge von Ignoranz und mangelnder Selbstfürsorge.

Hinsichtlich der Gender Pay Gap kommt die Autorin zu dem Schluss, dass Frauen vor allem deshalb weniger verdienen, weil sie andere Berufswege und Studiengänge als Männer wählen und auf Grund des fehlenden Versorgungsdrucks beispielsweise häufiger Teilzeit arbeiten, Lücken in der Erwerbsbiografie zur Selbstfindung in Kauf nehmen und alternative berufliche Wege beschreiten. Den Mythos der Gender Pay Gap sieht Bauer-Jelinek vor allem darin begründet, dass das statistische Material in große Gruppen zusammengefasst und zu undifferenziert ausgewertet werde, so dass Parameter wie Ausbildung, Zusatzqualifikationen, Vordienstzeiten, Verfügbarkeit, Alter, Branche, Firmengröße, Arbeitszeiten und Aufgabenbereiche oftmals einfach unter den Tisch fallen. Es werden einfach ganze Branchen und Lebensarbeitszeiten zusammengefasst und dann behauptet, dass die Frauen zu gering bezahlt würden. Dass auch männliche Fachkräfte in kleineren Unternehmen auf dem Land schlechter bezahlt werden als in großen Unternehmen in Metropolen, wollen die feministischen Gralshüterinnen der Gender Pay Gap nicht gelten lassen. Auch träten Frauen häufig belehrend und kontrollierend statt unterstützend auf und würden sich den Strukturen des Unternehmens nicht anpassen, um sich postwendend darüber zu beschweren, dass sie benachteiligt würden:

Die behauptete himmelschreiende Ungerechtigkeit gegenüber den Frauen wäre damit endgültig als Propaganda entlarvt. Solange allerdings die Frauen und ihre politischen Vertreterinnen mit sich selbst beschäftigt sind und die Männer als ihre Feinde betrachten, können die Machthaber des herrschenden Systems weiter ruhig schlafen.

Ein Kapitel weiter weist die Autorin darauf hin, dass auch die Lebensentwürfe von Männern durch ungewollte Schwangerschaften blockiert oder gar zerstört werden, während es heute üblich ist, alleine auf die Frau zu schauen und über dem Mann lediglich  die Peitsche der Unterhaltsforderungen knallen zu lassen. Konkret habe der Mann keine Wahl: Will die Frau das Kind, muss er zahlen. Will sie das Kind nicht, hat er keinerlei Einfluss auf ihre Entscheidung, wenn er das Kind haben will. Männer könnten so nur durch extreme Selbstkontrolle ungewollte Schwangerschaften verhindern und sind im Fall des Kinderwunsches vollständig von der Frau abhängig. Auch die Zahl der alleinerziehenden Väter im Vergleich zur Zahl der alleinerziehenden Mütter spricht hier Bände.

Weiter führt Bauer-Jelinek aus, dass es für Männer offenbar weder in der Gesellschaft noch in einem Familienhaushalt ausreichend eigenen Platz gebe. Dies ist insofern interessant, da Feministinnen ja unter dem Hashtag #Breitmachmacker ihre Heularien und Klagelieder über Männer anstimmten, die angeblich im öffentlichen Nahverkehr zu viel Platz einnähmen. Natürlich kam keine Feministin auf den naheliegenden Umstand, dass Männer größer und auch sonst anatomisch anders als Frauen gebaut sind, während die Verkehrsbetriebe natürlich gerne so viele sogenannte Sitzplätze pro Fahrzeug ausweisen möchten, auch wenn es sich vielfach eher um zu klein dimensionierte Quetschplätze handelt. Die Autorin spricht vorrangig aber den Umstand an, dass Männer kaum noch die Möglichkeit haben unter sich zu sein und überall dazu genötigt werden, Raum und sonstige Ressourcen mit den Frauen teilen und ihre Aufmerksamkeit auch in geselliger Runde Frauenthemen widmen zu müssen. Frauenthemen, weibliche Verhaltensweisen und die weibliche Art zu zeden – oft genug mit vielen Worten um den heißen Brei – werden in der Gesellschaft häufiger positiv bewertet, während Männerthemen, männliche Verhaltensweisen und die klare Ausdrucksweise im besten Fall nur belächelt, oftmals aber verächtlich gemacht oder gar verteufelt werden. Bauer-Jelinek spricht hier von einer Feminisierung des Alltags, die männliche Prinzipien und Rituale verdränge.

Das Streben der Frauen an die Macht werde im Feminismus vor allem damit begründet, dass die Männer für den schlechten Zustand der Welt und der Gesellschaften verantwortlich seien. Dabei wird von Feministinnen gerne unterschlagen, dass Männer mutig, tugendhaft, erfinderisch und Garanten für Ordnung sind. Ich las kürzlich den Satz, dass bereits alle Feministinnen tot seien, wenn die Männer wirklich so böse und gewalttätig seien, wie es die Feministinnen so gerne und oft behaupten. Ich denke, da ist verdammt viel dran. Männer haben in der Menschheitsgeschichte immer Frauen und Kinder geschützt, Strukturen und Gerätschaften geschaffen, die allen Menschen unabhängig vom Geschlecht zugute kamen und vieles mehr. Ebenso haben Frauen es oft genug in Kauf genommen oder gefördert, wenn in großem Stil systematisch Unrecht verübt wurde, aber sie selbst einen Nutzen davon hatten. Und als jemand, der sich seit vielen Jahren mit Zen-Buddhismus beschäftigt, frage ich mich, wie denn die Zen-Mönche bloß zu so weisen, friedfertigen und sanften Menschen werden können, wenn ihnen doch in den Klöstern meistens Frauen fehlen, die doch angeblich erst aus dem bösartigen und triebhaften Mann ein zivilsiertes Wesen machen.

Die Autorin fasst daher auch die Wellen des Feminismus bis heute zusammen und landet schließlich bei dem heute üblichen Allmachts-Feminismus, der in der Gesellschaft viel mehr Schaden als Gutes anrichte. Damit gehe auch einher, dass Feministinnen Hausfrauen und Mütter abwerten und überall dort in der Arbeitswelt Quoten fordern, wo ebenso bequeme wie lukrative Posten winken. Die Drecksarbeit sollen aber weiter die Männer alleine machen, von den gefährlichen und tödlichen Jobs ganz zu schweigen. Bauer-Jelinek spricht von einer Verherrlichung der Erwerbsarbeit, die meines Erachtens auch damit zu tun hat, dass die Verbindung zwischen Mann und Frau unter dem Geschlechterkrieg derartig geschwächt wurde, dass jeder sowohl Haus- und Familien- als auch Erwerbsarbeit beherrschen soll, damit er bzw. sie im Fall der Trennung keine Abstriche machen muss. Sie bezeichnet den Allmachts-Feminismus daher auch zutreffend als Handlanger des finanzgetriebenen Neoliberalismus, den sie als eigentliches Problem für zahlreiche Probleme ausmacht. Es werden einseitig und lautstark die Interessen der Frauen durchgesetzt, während der Kampf gegen die Männer tobt:

Die meisten Frauen sehen (noch) nicht, dass ihre Vertreterinnen drauf und dran sind, ihre eben erst gewonnene Macht zu missbrauchen, denn sie scheuen keine unlauteren Tricks – von der Umdeutung von Statistiken bis zur populistischen Propaganda. Der Allmachts-Feminismus leistet jedoch keinen Beitrag mehr zur Verbesserung des Lebens der Menschen. Er bedroht vielmehr die neue Wahlfreiheit beider Geschlechter, belastet Frauen wie Männer, Kinder und Alte – und damit letztlich die Weiterentwicklung der gesamten Gesellschaft.

Die Folgen des Allmachts-Feminismus für das Privatleben werden ebenfalls beleuchtet:

Der Zusammenhalt der Geschlechter nimmt auch in privaten Beziehungen ständig weiter ab – Männer und Frauen brauchen einander nicht mehr. Nahezu alle Bedürfnisse sind nicht mehr an ein bestimmtes Geschlecht gebunden. Man muss keinen festen Partner, keine Partnerin für die Sexualität suchen – es stehen jede Menge Ersatzmöglichkeiten zur Verfügung: One-Night-Stands, Callgirls und Toyboys, Cybersex, Sexspielzeug für sich allein. Auch für den Kinderwunsch ist eine feste Beziehung von Mann und Frau nicht mehr Voraussetzung: Adoption und künstliche Befruchtung sind auch für alleinstehende Personen und gleichgeschlechtliche Paare möglich.
Auch Beziehungen sind nur noch selten dauerhafte Verbindungen: Lebenspartner reduzieren sich auf Lebensabschnittspartner.

Christine Bauer-Jelinek erörtert die Folgen dieser Entwicklungen für den Einzelnen und für die Gesellschaft und diese Folgen sind alles andere als positiv. Jeder Einzelne gerät körperlich, psychisch, emotional und wirtschaftlich unter einen zunehmenden Druck, was faktisch eine Schwächung des Individuums in allen Lebensbereichen bedeutet. Während man früher in einer Partnerschaft die Belastungen des Alltags teilen konnte, muss sich nun jeder um alles alleine kümmern oder als Dienstleistung einkaufen. Auch psychisch und emotional dürften Serien von Enttäuschungen dazu führen, dass eine nachhaltige Bindungslosigkeit und Beziehungsunfähigkeit entsteht.  Mann und Frau trauen sich einander nicht mehr – im doppelten Wortsinn. Das ist aber angesichts der konstant hohen Scheidungsquote, wo immer häufiger die Frauen die Scheidung einreichen, aber auch nur eine logische Konsequenz.

Im letzten Kapitel ruft die Autorin dazu auf, den Allmachts-Feminismus in die Schranken zu weisen und endlich wieder gemeinsam auf die Barrikaden zu gehen gegen wachsende soziale Ungleichheit, Ungerechtigkeiten und Gewalt. Denn wie sie bereits in einem früheren Kapitel ausgeführt hat, ist es keineswegs so, dass die Männer die Frauen seit 3000 Jahren oder länger unterdrückt hätten. Diese fixe Idee ist erst im Zuge der Industrialisierung entstanden, als die Männer zur Arbeit immer wieder das Haus verließen und die Frauen sich alleine um Haushalt und Kinder kümmern mussten. Auch gegen Unrecht haben Männer und Frauen stets gemeinsam gekämpft, damit es allen Menschen besser geht und nicht nur den Männern oder nur den Frauen. Der heutige Allmachts-Feminismus schickt sich hier in der Tat an, einem zivilisatorischen Rückschritt als Steigbügelhalter zu dienen, indem nicht mehr die Verbesserung des Lebens für alle Menschen, sondern nur noch für Frauen und da vor allem für Feministinnen gefordert und durchgesetzt wird.  Und so schließe ich diese Rezension mit der Widmung von der ersten Seite des Buches:

Für alle Frauen und Männer, die sich eine menschlichere Gesellschaft wünschen.

Um nichts geringeres geht es und nichts anderes ist es, was der Allmachts-Feminismus blockiert und sabotiert. Setzen wir dieser Entwicklung endlich ein Ende!

Das Masku-Blogstöckchen von erzählmirnix

Ich sitze im Moment u.a. noch an Artikeln zu der unsäglichen Femen-Aktion im Kölner Dom und der frohen vaterlosen Weihnacht mit Nivea, habe aber nun das Masku-Blogstöckchen von erzählmirnix dazwischengeschoben. Lest selbst…

1. DEN Maskulismus gibts ja eigentlich gar nicht… oder? Wie würdest du (deinen) Maskulismus definieren?

Für mich ist der Maskulismus die notwendige Gegenbewegung zu einem zu groß, zu gierig, zu rücksichtlos und zu einseitig gewordenen Feminismus. Er wirkt dort regulierend (oder sollte es zumindest), wo FeministInnen längst jedes gesunde Maß verloren haben. Zudem soll der Maskulismus auch die vielfältigen Diskriminierungen von Männern auf Grund ihres Geschlechts thematisieren. Final geht es aber darum, den ganzen trennenden Geschlechterkampf zu beenden und zu einem die Geschlechter wieder verbindenden Humanismus zurückzufinden.

2. Was war dein erster Berührungspunkt mit Maskulismus? Wann hast du zum ersten Mal was davon gehört und wann und warum hast du dich evtl. zum ersten mal selbst so bezeichnet?

Ich denke, mein tatsächlicher Einstieg war damals das Buch „Sind Frauen bessere Menschen?“ von Arne Hoffmann.  Davor war ich seinerzeit in einer Newsgroup zum Thema Gleichberechtigung aktiv und ich las dort bereits über ähnliche Aspekte zu Männerthemen, die mich später – nach der Lektüre von Hoffmanns hervorragendem Buch – immer mehr beschäftigten. Einerseits sah ich, dass Frauen in der Gesellschaft vielfach tatsächlich gegenüber Männern privilegiert sind und gleichzeitig andauernd über angebliche Diskriminierungen jammerten, andererseits Männer aber häufig rücksichtlos diskriminiert und ausgebeutet werden, ohne dass danach auch nur ein Schwein pfeift oder sie selbst dagegen protestierten. Im Internet fand ich dann weitere Informationen und Begriffe wie Maskulismus und Maskulinismus, auch und insbesondere im Umkreis der Leser von Hoffmanns Buch und in diversen Foren, wo dieses diskutiert wurde.

Damals wurde als Maskulismus noch einfach die vollkommen legitime Gegenbewegung zum Feminismus verstanden, während der Begriff Maskulinismus einen übersteigerten Männlichkeitsbegriff meinte, wie er den Rechten nachgesagt wird. Ich kann im zeitlichen Verlauf nicht mehr nachvollziehen, wann die beiden Begriffe zu einem vermengt wurden, könnte mir aber vorstellen, dass daran so diverse lila Pudel mancher parteinaher Stiftungen beteiligt waren, die vorgeben so etwas wie Wissenschaft zu betreiben, wenn sie irgendwelche verleumderischen Pamphlete herausgeben, in denen sie alle Männerrechtler pauschal in die rechte bzw. rechtsextreme Ecke stellen.

3. Gibt es maskulistische/männerrechtliche Bereiche, von denen du persönlich besonders betroffen bist?

Mir ist es vorrangig im Beziehungsalltag aufgefallen, wie selbstverständlich Frauen alles Mögliche fordern oder uns Männer auch ganz selbstverständlich emotional erpressen oder manipulieren um ihren Willen oder irgendwelche materiellen Dinge zu bekommen. Ich habe den Eindruck, dass Kompromissbereitschaft und das Aufeinanderzugehen in Beziehungen nur noch vom Mann erwartet wird, während die Frauen häufig wie Prinzesschen herumsitzen und auf den Vollzug ihrer Wünsche durch den Mann warten. Gleichzeitig bieten viele Frauen in Beziehungen auch immer weniger als früher. Viele können heute weder kochen noch auch nur annähernd einen Haushalt führen oder nur sowas wie Ordnung halten. Und leider kommt man sich auch manches Mal vor als hätte man lediglich eine Prostituierte auf Abo gebucht, wenn sie nichts oder nicht nennenswert mehr bieten als profanen Sex und das sonderbarerweise für eine funktionierende Partnerschaft halten.

Ehe und Vaterschaft sind mir bislang erspart geblieben, wobei ich aber denke, dass dies mit einer Frau, die noch zu Partnerschaft im eigentliche Wortsinne fähig ist, auch kein Problem wäre.

4. Rein hypothetisch: Der Maskulismus wird plötzlich unglaublich einflussreich und Deutschland wird ein komplett maskulistischer Staat. Was würde sich aus deiner Sicht geändert haben?

Nichts, nur das Vorzeichen würde sich ändern. So wie heute Frauen überall hofiert, in Quotensänften gesetzt und zu Pöstchen getragen werden, so wäre es dann bei Männern der Fall. Das Geschlecht ist aber keine Qualifikation, sondern eine persönliche Eigenschaft. Jeder kennt irgendwo Frauen, die eher burschikos wirken, und Männer, die gerne mal als „weibisch“ bezeichnet werden. Man kann also auch nicht auf Grund des Geschlechts generell auf Perönlichkeitsmerkmale oder Charaktereigenschaften schließen. Das machen Feministinnen ja recht gerne bei positiven Eigenschaften, wenn sie zum Beispiel erst die ach so große Empathie des eigenen Geschlechts betonen und im nächsten Schritt twittern, dass Männertränen ihr Gummibärensaft seien.

Generell bin ich Humanist und Vertreter von Gleichberechtigung, lehne aber die männerdiskriminierenden Gleichstellungsforderungen des Feminismus ab. Zudem denke ich, dass die Familie und in ihr die Rolle der Frau als Hausfrau und Mutter eine ganz andere Bewertung benötigt, nämlich eine massive Aufwertung. Heute werden Mütter und Hausfrauen ja insbesondere aus der feministischen Ecke angegriffen und so dargestellt als seien sie hirn- und willenlose Sklavinnen der Männerwelt. Bei einer Szene wie dem Feminismus, die zu einem großen Teil wohl eh von Diplom- und Berufslesben dominiert wird, erstaunt mich aber nicht wirklich, dass dort das sich gegenseitig ergänzende Zusammenwirken von Mann und Frau in der Beziehung und in der Familie ignoriert, ja geradezu angefeindet wird. Dafür läuft ja die feministische Propagandamühle für die sogenannten Regenbogen-Familien schon heiß. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt?

Mit fällt schon seit längerer Zeit auf, dass das Toleranz-Prinzip „Leben und leben lassen“ offenbar von einigen Minderheiten – darunter FeministInnen – aufgekündigt wurde und einer offenen Feindseligkeit gegen die Mehrheit gewichen ist. Das sind bedenkliche Tendenzen und denen sollte die Mehrheit auch entschieden entgegentreten. Auch die Mehrheit und die sogenannten Normalos haben einen Anspruch auf Toleranz und darauf, nicht permanent angefeindet zu werden, bloß weil sie zufällig weiss, heterosexuell oder männlich sind oder das traditionelle Familienbild bevorzugen.

5. What about the Womenz? Ist für Frauen die Welt schon rosarot (haha, Wortspiel) oder gibt es aus deiner Sicht noch Dinge, die sich für Frauen verbessern sollten. Was für eine Rolle spielt da aus deiner Sicht der Maskulismus?

Sicher gibt es für Frauen in Entwicklungs- und Schwellenländern noch zahlreiche Verbesserungsmöglichkeiten. Allerdings sind die Probleme und deren Ursachen zu komplex als dass man das in ein paar Sätzen abhandeln könnte. Und unter dem Strich denke ich sowieso, dass sich die Lebensbedingungen aller Menschen in ihren Ländern verbessern sollten. Die Möglichkeiten dazu existieren bereits seit langem, die Renditen der Wirtschaft belegen das Jahr für Jahr – der DAX hat beispielsweise im vergangenen Jahr um 25% zugelegt. Wie groß war im gleichen Zeitraum das Wachstum bei den Einkommen der Arbeitnehmer, Rentner und Hartz IV-Empfänger, einmal vollkommen unabhängig vom Geschlecht?

Für mich ist der Feminismus – ebenso wie der Rassismus – ein Stellvertreter-Kampf für den eigentlich zu führenden Klassenkampf. Da dieser aber wesentlich komplexer und schwierger ist, bieten Rassismus und Feminismus einfache Ursachenbeschreibungen, verfügbare Sündenböcke und angebliche Lösungen an.

Die größten Unterschiede, Diskriminierungen und Probleme haben in den meisten Gesellschaften ihre Ursachen in der sozialen Struktur und lassen sich gerade nicht oder bestenfalls peripher am Geschlecht festmachen. So werden beispielsweise in diversen islamischen Gesellschaften die Jungen beschnitten, die Mädchen bekommen ein Kopftuch und werden als junge Frauen unter Umständen unterdrückt und zwangsverheiratet. Gleichzeitig unterliegen die Männer einem ziemlich rückständigen Männerbild, so dass sie als Homosexuelle aus der Familie verstoßen oder gesteinigt würden – ebenso wie Frauen, die ihrem Mann fremdgehen. Wie man sieht, ist das vom Feminismus beanspruchte Opferabo eher Teil eines einseitigen Zerrbildes als der Realität.

Der Maskulismus sollte also das schaffen, was in der Geschichte vor dem Feminismus schon immer der Fall war: dass Mann und Frau wieder vereint gegen die tatsächlichen Probleme kämpfen, also gegen (z.B. soziales) Unrecht statt vollkomen sinnlos gegeneinander. Das haben sie früher auch immer getan und zueinander gestanden. Erst der Feminismus hat diesen Keil zwischen die Geschlechter getrieben und im Geschlechterkampf die Saat von Gier, Hass und Verblendung verbreitet.

6. Was stört dich am Maskulismus? Welche Themen, Meinungen oder Maskulisten gehen dir auf die Nerven, bzw. mit wem möchtest du nicht in einen Topf geworfen werden?

Mich stört, dass der Maskulismus teils Rechten und Rechtsextremen nachgesagt wird, weil diese ein traditionelles Familienbild favorisieren, um dann im gleichen Atemzug alle Maskulisten als Rechtsextreme oder Neonazis zu verunglimpfen. Das ist ebenso widerlich wie stillos und wird vor allem von Feministinnen und deren pseudo-wissenschaftlichen Handlangern betrieben.

Ansonsten nervt mich bei bei den Maskulisten und insbesondere bei der MGTOW-Bewegung, dass teils eine offene Feindseligkeit pauschal gegen Frauen herrscht und vor allem Leute aus dem konservativen und teilweise auch mehr oder weniger rechtem Lager das Thema für ihre politische Agenda missbrauchen. Aber im linken Lager ist man ja für das Thema Männerrechte und echte Gleichberechtigung absolut unempfänglich und betet noch immer die platten Phrasen des Feminismus nach. Das ist bedauerlich, denn ich selbst stehe politisch auch links, kann mich aber mit Menschen, die meine politische Gesinnung teilen, nicht zum Thema Maskulismus austauschen. Spricht man nämlich das Thema Männerrechte oder Männerdiskriminierung bei den entsprechenden Parteien an, wird man angeschaut als sei man mindestens verrückt oder ein potentieller Amokläufer. Im linken Lager ist eine absolut unkritische feministische Agenda bis heute Standard und ein Eintreten für Männerrechte undenkbar. Ich halte dies für einen ebenso unsäglichen wie unbefriedigenden Zustand.

7. Welche Erfahrungen hast du allgemein gemacht, wenn du über das Thema Maskulismus diskutiert hast?

Man wird gerne wahlweise als Rechter / Rechtsextremer verleumdet oder wie ein Verrückter angeschaut. Viele Frauen sind für das Thema gar nicht zugänglich, da sie selbst noch immer die feministischen Wehklagen von den angeblich tagtäglichen Diskriminierungen und Belästigungen, gläsernen Decken und vergleichbaren Hirngespinsten verinnerlicht haben, die von den pseudo-wissenschaftlichen Gender Studies zwecks Erhalt des weiblichen Opferabos und Abgreifen weiterer Fördergelder wie am Fließband produziert werden.

Aber auch die Männer sind sich vielfach noch nicht bewußt, dass sie häufig benachteiligt oder menschenunwürdig behandelt werden – sei es bei der Lebenserwartung, der Krebsvorsorge oder bei den fehlenden Frauenquoten in den dreckigsten, gefährlichsten und tödlichsten Jobs der Welt. Nur mittels extremen Beispielen fangen die Männer dann mal an nachzudenken und erkennen langsam, dass ihr schlechtes Gefühl zu sich selbst und zu ihrer Männlichkeit häufig genau in dieser allgemeinen Verachtung der Männlichkeit in der heutigen Gesellschaft begründet liegt. Sie fühlen und erleben sich als Arbeitstier oder Soldat beliebig austauschbar, als Samenspender benutzbar und als Zahlvater ausbeutbar, als Vater und Familienmitglied verzichtbar. Das ist eine fatale Entwicklung, denn Männer mit einem solchen Gefühl von sich selbst können weder anderen Männern noch ihren Kindern Vorbild sein, ihnen Halt geben oder in Beziehungen verlässliche Partner sein. Der vom Feminismus in die Gesellschaft getragene Männerhass und die allgemeine Verachtung von Männlichkeit zersetzen exakt diese Gesellschaft geradezu. Wollen wir das wirklich länger zulassen?

Aber bis zu diesem Punkt kommt man in Diskussionen häufig gar nicht, da machen sich viele Frauen dann eher ähnlich lustig wie die vulgär-feminstische Twitteria mit ihrem „What about the menz?“ oder „Mimimi!“ Besonders traurig ist, wenn dann die Männer daneben sitzen, mit den Schultern zucken oder den Frauen zustimmen, weil sie in ihren Beziehungen eh nichts (mehr) zu sagen haben. Offenbar gehört Feminismus – auch in radikalen Ausprägungen – heute noch immer zum guten Ton, aber Maskulismus ist jenseits des Vorwurfs des Rechtsextremismus oder der Lächerlichkeit oft nicht existent.

8. Wenn du die Möglichkeit (Zeit, finanzielle Mittel, Reichweite, Unterstützung) hättest eine maskulistische Aktion zu organisieren, wie würde diese aussehen?

Ich würde eine bundesweite Kampagne mit griffigen Claims fahren, die einmal verdeutlicht, was Männer in Beziehungen, Familien und Gesellschaft alles so ganz selbstverständlich ohne Murren leisten. Die Feministinnen ranten ja bis heute herum, was z.B. die Arbeit im Haushalt alles an unbezahlter Arbeit der Frau – natürlich nur für den Mann und niemanden sonst – sei, blenden dabei aber völlig aus, dass die – oft von Männern erfundene – Technik dafür gesorgt hat, dass der Haushalt eben kein Vollzeit-Job mehr ist, sondern bestenfalls ein Mini- oder Midi-Job. Und natürlich würden die Frauen ja alle lieber in einem chaotischen Dreckstall leben anstatt in einer aufgeräumten und sauberen Wohnung, können es aber nicht wegen der Männer, die sie zum Kochen und Putzen versklaven, oder was?

Gut, mit Kindern mag das in Sachen Zeit und Aufwand anders aussehen, aber wenn man einmal vergleicht, was die Männer nach ihren 8-14 h-Arbeitstagen oftmals noch tun, dann ist das Gerante der Feministinnen absolut deplatziert, da auch die Männer unter einer enormen Mehrfachbelastung leiden.

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Der Barilla-Skandal, der keiner ist

Was gab es wieder einen #Aufschrei in den letzten Tagen! Nicht mitbekommen? Gut, dann sind Sie vermutlich nicht bei Twitter, denn dort versammelt sich ja spätestens seit der hirnrissigen #Aufschrei-Kampagne, bei der mit gleichem Empörungslevel Vergewaltigungen mit fehlgeschlagenen Anmachsprüchen in einen Sack geschmissen und allen Männern pauschal als Alltagssexismus angelastet wurden, besonders gerne – bevorzugt aus der Berliner Ecke – allerlei Grüppchen, die meinen, dass ausgerechnet sie und nur sie immer und überall diskriminiert würden. Da läuft manchmal schon fast eine Art Wettbewerb, wer das größere und bemitleidenswertere Opfer ist, das deshalb mit (Medien-)Aufmerksamkeit, Fördergeldern und anderen Geschenken der Allgemeinheit bedacht werden müsse.

Auslöser war ein Interview mit dem Chef des Barilla-Konzerns, Guido Barilla:

„Für uns ist das Konzept der heiligen Familie ein fundamentaler Wert in der Firma“, sagte Barilla dem Sender Radio24. Daher würde er niemals Werbung mit einer homosexuellen Familie machen.

Das Unternehmen, das auch Kekse und Brot herstellt, legt in seinen Werbespots viel Wert auf die Vater-Mutter-Kind-Harmonie. „Unsere Familie ist eine klassische, in der die Frau eine fundamentale Rolle spielt.“

Jeder normale Mensch wird sich da jetzt fragen: Wo ist der Skandal? Der Witz ist: Es gibt gar keinen. Guido Barilla hat seine Meinung zum Bild der Familie geäußert und dass er nicht mit homosexuellen Familien werben würde, da dies offenbar bei seinen traditionell eingestellten Zielgruppen nicht gut ankäme. Das ist sein gutes Recht als Familienmensch und Unternehmer und nicht zuletzt auch eine Frage der gegenseitigen Toleranz und der Meinungsfreiheit.

Das können die hauptberuflichen Twitter-Empörer aber nicht auf sich sitzen lassen, sogleich fühlten sich die ersten Homosexuellen diskriminiert, es wurden Hashtags ausgelotet und ein Shitstorm gegen Barilla veranstaltet. Das ist eine sonderbare Einstellung zu Demokratie und Meinungsfreiheit. Denn man sollte nicht vergessen, dass Minderheiten wie Homosexuelle auf die Toleranz der Mehrheit angewiesen sind, damit sie selbst unbehelligt leben können und eben nicht diskriminiert werden. Da tun die Shitstormer den durchschnittlichen Homosexuellen natürlich einen Bärendienst, wenn sie dafür sorgen, dass sie  gegen dermaßen harmlose Meinungsäußerungen der gesellschaftlichen Mehrheit mindestens so intolerant auftreten wie es früher beispielsweise radikale Schwulenhasser taten.

Wo ist denn das Problem, wenn jemand die traditionelle heterosexuelle Familie mit Mann und Frau der konstruierten homosexuellen Familie vorzieht? Ich bin mir sicher, dass es auch unter Entwicklungspsychologen und Pädagogen mehr als eine Meinung zu homosexuellen Elternpaaren gibt, sicher auch kritische oder gar ablehnende. Und wo ist das Problem, wenn der Frau in der Familie eine fundamentale Rolle zukommen soll? Bloß weil es für Hausfrauen und Mütter keine Vorstandsgehälter und Titelstories in feminstischen Gazetten gibt?

Fazit

Es gab keinen Skandal um Barilla, sondern nur mal wieder das üblich empörungsschwangere Hyperventilieren einiger Grüppchen bei Twitter, die meinen, dass ihre allzeitig verfügbare Instant-Empörung samt inflationärem Shitstorming irgendeinen gesellschaftlichen oder gar moralischen Wert hätte. Real dürften sich aber nur wenige Homosexuelle über die Äußerung von Guido Barilla aufgeregt haben, da sie mit Alltag und anderen Probleme wahrscheinlich vollauf beschäftigt sind. Wem Barillas Meinung nicht passt, der kauft halt andere Nudeln – real und nicht bei Twitter, ganz cool statt mit geheuchelter Empörung. Wo blieben sonst Meinungsfreiheit und Toleranz? Manche Minderheiten scheinen langsam zu vergessen, dass Toleranz auf Gegenseitigkeit beruht.