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Männerstreik – Ein Wechsel

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…
(
Hermann Hesse)

Dieser Blog und die zugehörigen Social Media-Accounts stehen seit 1. August 2015 unter einer neuen Leitung, die aus deutschsprachigen Redakteuren in Schweden, Norwegen und Australien besteht. Der Gründer ist bereits im Laufe der zweiten Juli-Hälfte aus gesundheitlichen Gründen abgetreten und bat um Übermittlung folgender Nachricht an die Leserschaft:

Ich habe den Aufwand unterschätzt, der für den Einsatz für Männerrechte in diesem Land notwendig ist. Man wird nicht nur von den üblichen männerhassenden Feministinnen angegriffen, sondern auch von Medien, feministisch verseuchten Parteien wie den Grünen, der Linkspartei und der SPD und – das gibt es so nur in Deutschland – von vermeintlichen Männerrechtlern, eigentlich verkappten Feministen, mit Labeln wie „links“, „gemäßigt“, „antisexistisch“ und ähnlichem Quatsch. Das sind solche Gestalten, die sich in der Tagline ihres Blogs weinerlich darüber beklagen, dass sie von Feministen regelmäßig in die rechte Ecke gestellt und verleumdet würden, selbst tun sie aber genau das Gleiche mit jedem, der nicht auf der Linie mit ihren lächerlichen Labels mitschwimmt. Das ist ebenso albern wie grotesk.

Was mir aber vor allem aufgefallen ist, dass Männer, die selbst von Benachteiligungen betroffen sind, oftmals wütend reagieren und sich häufiger auch nicht politisch korrekt äußern. Das ist meiner Meinung nach menschlich nur nachvollziehbar und vollkommen normal. Dann stellen sich da solche lächerliche Gestalten hin, die in ihrem Leben nie wirklich negative Erfahrungen mit Frauen, ihren Maschen und Manipulationen gemacht haben und vielleicht sogar noch mietfrei bei Papi zu Hause wohnen, und wollen den Betroffenen letztlich nur erzählen, dass sie entweder „selbst schuld“ seien (feministische Argumentationsweise) oder die Wut zwar nachvollziehbar sei, aber man solle doch bitte auf die Außenwirkung achten, die „links“, „antisexistisch“ und so weiter sein müsse (Argumentationsweise feministischer „Männerrechtler“).

Seien wir ehrlich: wären die Feministinnen vom Start weg mit einer derart massiven wie sinnlosen Selbstbeschränkung aufgetreten, wären sie nicht weit gekommen. Heute ist die feministische Linie in fast allen Parteien des politischen Spektrums wie selbstverständlich anzutreffen – von einigen nicht erwähnenswerten Mini-Parteien einmal abgesehen.

Klar, mir gehen auch die ganzen Vollidioten auf die Nerven, die meinen, dass sie ihren marktradikalen, neoliberalen, anarchistischen oder sonstwie menschen- und staatsfeindlichen Unfug an das Thema Männerrechte dranhängen müssten, um somit auch den Zuspruch für selbigen zu vergrößern. Sie stoßen auf diesem Wege in ein Vakuum, das die etablierten Parteien hinterlassen, weil die sich nur für Feminismus und Frauenthemen interessieren. Allerdings kann ich solche Idioten, die Männerrechte missbrauchen, um damit gegen jegliche Form von geordneter Gesellschaft und Staat hetzen, nicht ernstnehmen und die meisten davon landeten auch schnell auf meiner Block- oder Ignore-Liste. Insbesondere aus der AfD-Ecke traten da politisch radikale und ansonsten schlicht vollverblödete Gestalten an einen heran, mit denen man im realen Leben nicht einmal in einem Raum, ja noch nicht einmal auf dem gleichen Planeten sein wollte. Mit ihrem hirnlosen Tenor á la „Die CDU ist uns zu links geworden“ etc. Ja, meine Fresse, dann haltet die Backen, wählt halt die NPD und schnüffelt am Zyklon B-Kanister, den Euer Altnazi-Opi Euch hinterlassen hat, ihr Vollpfosten!

Ich habe jedenfalls keine Lust mehr, mir diese ganze Idiotie weiter anzutun. Zudem habe ich mich um gesundheitliche Dinge wie meine Darmerkrankung sowie meine Erlebnisse als Gewaltopfer zu kümmern und die Folgen einer toxischen Beziehung zu einer äußerst manipulativen und äußerst parasitären Borderlinerin zu verdauen. Dabei bekommt man als Mann kaum eine nennenswerte Hilfe, im Gegenteil. Solange Du Dich noch selbst auf den Beinen halten kannst, interessiert sich kein Schwein dafür, wie es Dir geht. Frauen brauchen hingegen nur mal heulen und / oder angeben schwanger zu sein, schon werden sie komplett umsorgt und betüdelt als seien sie selbst Kinder. Diese Art des Sexismus interessiert komischerweise keine feministische Hasspredigerin in diesem Land.

Männer hingegen müssen sich die wenigen Hilfsmöglichkeiten nicht nur mühsam selbst heraussuchen, sondern werden vorab auch mit allerlei sinnloser Bürokratie belastet, damit sie vielleicht doch noch davon Abstand nehmen, Ressourcen zu beanspruchen, die der Staat primär für Frauen vorgesehen hat.

Wir danken für die Vorarbeit und werden die aktuelle Linie weitgehend beibehalten. Sogenannte „linke“ oder „gemäßigte“ Männerrechtler kommen für uns ebenso nicht in Frage, da sie es sich vielfach bereits im Rektum von Feministinnen gemütlich eingerichtet haben dürften. Die braucht kein Mensch, der sich ernsthaft für Männerrechte interessiert. Auch werden wir die martialische Art des Schreibens beibehalten, die in diesem Blog bereits bekannt ist.

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Antwort an einen Genderisten-Kommentar

Es gibt ja manchmal so irre Gestalten unter den Genderisten, die ernsthaft glauben, wenn sie ihren Gender-Schwachsinn nur oft und penetrant genug wiederholen, dann würde er ebenso als Wahrheit anerkannt wie eine Lüge, die man nur oft genug wiederholen müsse. So einen fand ich kürzlich in den Kommentaren bei mir:

Ich als sog. Mann* habe einen 9-teiligen Artikel über männliche Privilegien geschrieben.
[Link entfernt]

Ach je, wer schon damit anfängt, dass er hinter Mann oder Frau ein Sternchen pappt, der kann schon nicht ganz normal zwischen den Ohren sein. So einer verlangt ernsthaft, dass ich seine blödsinnigen Ergüsse auch noch lese? Und 9 Teile? Liegt das daran, dass Männer angeblich ach so viele ach so tolle Privilegien haben oder vielmehr daran, dass der Verfasser zuviel Tagesfreizeit hat? Ich vermute ja eher letzteres. Die meisten Gender-Freaks und sonstigen Clowns dieser Art machen ja auf Kosten der Allgmeinheit ihre sexuelle Identitätsstörung mehr oder weniger zu ihrem Hauptberuf.

Vielleicht könnt ihr mit Hilfe von diesem Artikel nachvollziehen, inwiefern Männer Privilegien haben.

Nein danke. Als weißer Hetero-Mann, der nicht unter so einer obskuren Gender-Störung leidet, sondern unter realen gesundheitlichen Beeinträchtigungen leidet, welche zu einem GdB 50 führen, und zudem ebenso Gewaltopfer wie Ex-Partner einer manipulativen Borderline-Gestörten ist, suche ich seit Jahren diese ganzen Privilegien, die mir alleine auf Grund meines Geschlechts ja angeblich nur so zufliegen. Ich habe jedoch eher die Erfahrung gemacht, dass es mehr Hilfen und Informationen über Hilfen für Mädchen und Frauen gibt, die zu blöde zum Vögeln und Verhüten sind, als für Jungen und Männer mit echten Problemen oder in handfesten Krisen. Vielleicht ist das ja dieses „tolle Privileg“, dass sich niemand für einen und sein Wohlergehen interessiert, sobald man einen Penis hat und nicht homo-, trans- oder zumindest bisexuell ist?

Es wäre schön, wenn ihr euch das anschaut, OHNE gleich zurückzuschießen mit “aber Frauen* haben noch viel mehr Privilegien” usw.

Übersetzt heißt das, ich soll irgendwas lesen, was mir ein Dritter empfiehlt, um doch bitte endlich totalen Schwachsinn übelster Sorte für die einzige Wahrheit im Universum zu halten, aber sowohl Denken als auch Kritik soll man doch bitte deaktivieren, damit es funktioniert? Dazu sage ich nur eins: Geh kacken, Junge – mit oder ohne Sternchen!

Dieser Artikel ist sehr umfangreich, bringt zahlreiche Beispiele und beschäftigt sich auch mit einem kurzen Abriss der historischen Entwicklung von männlichen Privilegien.

Klar, wer keine Argumente hat, der muss eben langatmig schwurbeln, das weiß doch jeder. Deshalb ist ja auch die Redezeit in Parlamenten begrenzt, sonst würden die Abgeordneten da noch länger hohl schwafeln ohne irgendwas von Substanz zu sagen. Und der historische Abriss dürfte ebenso falsch sein wie die verzerrte Wiedergabe der heutigen Realität, weil auch früher schon nicht jeder Mann ein Adeliger, Gutsherr oder später Industrieller war wie heute nicht jeder Mann ein Vorstand oder Aufsichtsratsmitglied in einem DAX-Konzern ist.  Und es länger dauerte, bis Männer aller Klassen / Schichten wählen durften als nach der Einführung des allgemeinen Wahlrechts auch die Frauen das Wahlrecht bekamen. Warum soll ich mir also einen 9-teiligen hirnrissigen Schwachsinn irgendeines Spinners durchlesen, der offenbar ein großes psychisches Problem damit hat, dass er einen Penis hat und keine Frau ist, weshalb er sich ein Sternchen anhängt? Klar, als Frau hat man nämlich wesentlich mehr Privilegien und Sonderrechte, die zwar nirgendwo niedergeschrieben stehen, aber in der Gesellschaft ebenso wie in Beziehungen und Familien trotz aller vermeintlicher Gleichberechtigung bis heute existieren und von den Frauen mit Vehemenz verteidigt werden. Dann gilt es aber an diesen Ungerechtigkeiten und der Misandrie anzusetzen anstatt sich in absurder Manier eines Stockholm-Syndroms mit dem Aggressor zu identifizieren, indem man sich zur Frau oder einem sonstigen „frauenartigen Etwas“ umdeklariert oder gar umbaut.

Tu also Dir und dem Rest der Welt einen Gefallen und geh mit Deiner Störung lieber zu einem Psychiater als zu den Scharlatanen des Feminismus und Genderismus. Dann findest Du sicher auch bald wieder einen Job und musst nicht Deine Störung andauernd in irgendwelchen ebenso inhaltlich falschen wie generell belanglosen Artikeln und Artikelserien reproduzieren.

Gute Besserung!

Women against feminism – der ersehnte Zündfunke?

Verschiedene MainstreamMedien berichteten in den letzten Tagen über die Gruppe Women against feminism und deren Fotoaktion „I don’t need feminism…“ mehr oder wenger ausführlich. Vielfach liest man auf den Schildern, die diese Frauen auf den Fotos halten, dass sie keinen Feminismus brauchen, weil sie eben nicht andauernd Opfer spielen wollen, sie bereits unabhängig und stark sind, selbst Verantwortung für sich und ihr Handeln übernehmen wollen und sie gerade auch die Rolle als Partnerin, Hausfau und Mutter mit Zufriedenheit ausfüllt.

Kein Wunder also, wenn feministische Redakteurinnen und Bloggerinnen gegen diese Frauen und deren Aktion Sturm laufen, versuchen sie als rückständig, unterdrückt, vom Patriarchat manipuliert oder einfach als dumm darzustellen. Dabei enlarven sich diese Feministinnen aber vor allem selbst – und den Umstand, dass sie selbst es sind, die einer antiquierten Ideologie nachhängen, die ohne ihre radikalen Auswüchse schon längst nicht mehr existieren würde.

Die Frauen von Women against feminism haben aber erkannt, dass der real existierende Radikalfeminismus Männern wie Frauen gleichermaßen und unter dem Strich der gesamten Gesellschaft schadet, sowieso nicht mehr zeitgemäß und vor allem männerfeindlich ist. Eine solche Bewegung wünsche ich mir auch von Frauen im deutschsprachigen Raum, dass sie klar Stellung gegen diesen heutigen radikalen Feminismus beziehen und die feministische Männerfeindlichkeit ablehnen. Nur wenn Männer und Frauen gemeinsam den Radikalfeministinnen die rote Karte und danach die kalte Schulter zeigen, kann diese hasserfüllte Ideologie überwunden und weiterer Schaden für die Allgemeinheit abgewendet werden. Der richtige Zeitpunkt dafür ist genau jetzt – vor allem, wenn Partnerschaft und Familie erhalten werden sollen.

Bemerkenswerte Männer

Ich hatte vor einiger Zeit einen ähnlichen Artikel über bemerkenswerte und erwähnenswerte Männer bereits angekündigt gehabt, aber da war ich zeitlich ziemlich eingespannt, weshalb er auf der Halde landete. Deshalb nun die zweite Version.

Da ich selbst seit ungefähr 18 Jahren Vegetarier bin und in den letzten 1-2 Jahren immer mehr in Richtung Veganismus gekommen bin, sind mir auch in diesem Bereich vor allem Männer positiv aufgefallen. Da wäre zum Beispiel Jan Gerdes, der Inhaber des Kuhaltersheims Hof Butenland in Butjadingen, wo Nutztieren ein tierwürdiges Leben zugestanden wird, darunter viele Rinder, einige Schweine, diverse Gänse, Hühner und Enten, Kaninchen und noch so einige mehr. Gleichzeitig tritt Jan Gerdes zusammen mit Stiftungsmitgründerin Karin Mück für die vegane Lebensweise ein und sie haben kürzlich ein Kochbuch veröffentlicht, das ich wesentlich sympathischer finde als das letzte Buch von Pop-Veganer Attila Hildmann. Mir ist übrigens aufgefallen, dass seit meiner Jugend diverse ehemalige Kameradinnen, ehemalige Kommilitoninnen, Kolleginnen und Ex-Partnerinnen temporär vegetarisch / vegan gelebt haben, aber der größere Teil von ihnen nach wenigen Monaten oder Jahren wieder zum Allesfresser geworden sind. Vielleicht lag es aber auch einfach an so etwas wie „flexibleren“ Moralvorstellungen, wer weiß.

Die beiden Dads von Schweinedame Esther aus Kanada habe ich ja bereits kürzlich in einem eigenen Artikel vorgestellt, deshalb entfällt an dieser Stelle die ausführliche Beschreibung. Allerdings kann natürlich noch immer jeder gerne für dieses Projekt per Indiegogo spenden, damit dieser Gnadenhof tatsächlich Realität werden kann 😉

Als Vertreter der jungen Generation sei an dieser Selle noch Boyan Slat erwähnt, der eine ausgeklügelte Methode entwickelt hat, mit der man zu überschaubaren Kosten große Teil des freischwebenden Plastikmülls aus dem Weltmeeren fischen könnte. Auch hierzu läuft eine entsprechende Crowdfunding-Kampagne, an der man sich beteiligen kann.

Hinzuzufügen wäre noch Stephen Sutton, der selbst unheilbar an Krebs erkrankte, aber gleichzeitig anderen Menschen Hoffnung gab und – aktueller Stand – über 4 Millionen Britische Pfund an Spenden für die Krebsforschung sammelte. Stephen starb am 14. Mai 2014, doch seine Geschichte und sein Spirit bewegen die Menschen bis heute.

Die oben genannten Männer sind nur ein ganz kleiner Ausschnitt aus der Palette bemerkens- und bewundernswerter Männer, die ich natürlich nach meiner perönlichen Vorliebe ausgewählt habe. Wer aber einmal ideologiefrei auf die Welt schaut, der erkennt, dass Männer zwar in der Tat für einiges an Übel auf dieser Welt verantwortlich sind, es aber zum großen Teil vor allem Herrscher und sonstige Mächtige waren, die diese Übel verbrochen und / oder in Auftrag gegeben haben.

Bei der männerfeindlichen Hetze der Feministinnen fallen nämlich immer all die Männer unter den Tisch, die beispielsweise die medizinischen Methoden und Substanzen entwickelt haben, um Krankheiten, Unfallfolgen, Stich- und Schussverletzung zu heilen. Genauso wird Männern vorgeworfen, dass sie beispielsweise die Flüße für den Schiffsverkehr begradigten, gleichzeitig entwickelten sie aber auch Vorrichtungen für den Hochwasserschutz und bei den vergangenen Hochwasser-Katastrophen waren es vor allem auch die Männer von Organisationen wie den freiwilligen Feuerwehren oder dem Technischen Hilfswerk, die vor Ort rund um die Uhr bis zur totalen Erschöpfung Hilfe geleistet haben und die Rückkehr zur Normalität ermöglichten. Vergessen wir auch nicht, dass die Güter, die auf diesen Flüßen transportiert werden, auch anteilig – in manchen Fällen gar zum größeren Teil – von Frauen konsumiert werden, so dass diese ebenso mitverantwortlich sind.

Und auch wenn es Männer sind, die in Entwicklungs- und Schwellenländern Kinder als Soldaten einspannen, denen üble Verletzungen zugefügt werden, so sind es mit Chirurgen aus Europa und auch Deutschland wiederum Männer, die diese Kinder ausfliegen, die Wunden dieser Kinder heilen, deren Augenlicht retten oder ihnen mit Prothesen ein halbwegs normales Leben ermöglichen. Ich könnte hier noch zahlreiche Beispiele aufführen, die die misandrischen Märchen der Feministinnen vom „Monster Mann“ widerlegen, aber da jeder seine eigenen Präferenzen hat, fordere ich jeden meiner Leser auf, einmal selbst zu diesem Thema zu recherchieren und ggf. darüber zu bloggen, gerne auch mit Backlink, damit die Artikel in einer Liste gesammelt werden können.

Die weiblichen Leser dieses Blogs fordere ich hingegen auf, einmal zu reflektieren, inwiefern die systematische Verteufelung von Männern und Männlichkeit durch den Feminismus sowohl Männern als auch Frauen schadet. Denkt einmal nach, inwiefern Ihr Euch ohne sachlichen Grund ein negatives Bild von Männer eintrichtern laßt, das Eure privaten und beruflichen Beziehungen zu Männer massiv belasten kann. Und wenn in Eurem Umfeld dann mal wieder eine Feministin meint, dass sie sich mal wieder an ihrem Feindbild Mann abarbeiten muss, dann haltet ihr doch einfach mal zur Abwechslung die Namen und Taten bemerkenswerter Männer unter die Nase und laßt sie erklären, was sie ohne diese Errungenschaften tun würde. Ich wette, dann fehlten ihr ganz schnell erst einmal die Worte 😉

Feministische Gewalt- und Genozid-Fantasien: #killallmen, #mackergohome & Co.

Feministinnen behaupten ja gerne, dass diese Welt ein so viel besserer und friedlicherer Ort wäre, wenn politisch und überhaupt mehr Frauen das Sagen hätten. Darauf baut auch die Forderung nach mehr Frauen in Führungspositionen in Wirtschaft und Politik auf, was dann in Frauenquoten mündet, mit denen beispielsweise Frauen mit so unsinnigem Scheiss wie einem Gender Studies-Bachelor in Führungspositionen in Bau-, Stahl- und IT-Unternehmen gehievt werden sollen. Wohl all jenen Unternehmen die als Aktiengesellschaft firmieren und es sich  leisten können, solche  kompetenzfreien Quotenfrauchen auf einem Versorgungsposten im Aufsichtsrat zu parken, wo die sich auf Kosten der schuftenden Männer in den Hierarchie-Ebenen darunter – meistens ohne Gegenwert für das Unternehmen – duchfressen, aber zumindest möglichst wenig Schaden anrichten können.

Nun, dumm ist jedenfalls, dass die angeblich ach so große Empathie, Weisheit und Friedfertigkeit der Frauen genauso ein Märchen ist wie die feministische Wahnvorstellung vom Patriarchat, welches schon lange in die gleiche Schublade gehört wie die wirren Verschwörungstheorien über Illuminaten oder einen welt- bis galaxieumspannenden Zionismus. Man muss noch nicht einmal das historische Beispiel Valerie Solanas mit ihrer Society for Cutting Up Men (SCUM) oder das gleichnamige menschenverachtende SCUM-Manifest dazu bemühen, auch wenn Feministinnen gerne proklamieren, dass diese ja nur eine einzelne Bekloppte und eine Ausnahme gewesen sei. Was aber, wenn viele, vielleicht sogar der Großteil der Feministinnen nicht minder bekloppt, hasserfüllt und gemeingefährlich sind?

Bereits im vergangenen Jahr machte der Hashtag #killallmen auf Twitter die Runde, das in den vergangenen Wochen eine Wiederbelebung erfahren hat und wohl auch immer wieder erfahren wird, solange frustrierte, männerhassende Feministinnen ausschließlich Männer anstelle ihrer psychischen Störungen für ihr Leiden verantwortlich machen:

#killallmen auf Twitter

Ein paar Feministinnen besannen sich dann auf ihre Rest-Intelligenz und wandelten das Ganze in #killmostmen um. Schließlich braucht man ja noch ein paar Männer für die dreckigen, anstrengenden und gefährlichen Arbeiten, sozusagen als austauschbare Arbeitsdrohnen im feministischen Bienenstaat, wo sich jede Biene mindestens für eine Bienenkönigin hält:#killmostmen auf Twitter

Ich denke, ich muss nicht betonen, dass die anonymisierten Bilder dieser Feministinnen bei Twitter meistens unterdurchschnittlich bis stark unterdurchchnittlich hübsche Weibsbilder, teils massiv adipös, teils mit Hipster-, Psycho- oder Lesben-Style oder häßlichen Kombinationen davon zeigen. Und nein, das ist kein Klischee, sondern schlicht die Realität.

Auf solche Auswüchse angesprochen, entgegnen die meisten deutschsprachigen Feministinnen, das sei ja nur im englischprachigen Raum angesagt und generell sei das ja nicht ihr Feminismus, sondern ein anderer Feminismus. Der eigene Feminismus sei ja ein ganz anderer. Das klingt ähnlich verlogen wie „Ich habe ja nichts gegen Ausländer, aber…“ bei vielen bürgerlichen Rassisten, die nicht allzu offensichtlich als solche in Erscheinung treten und schon gar nicht als solche bezeichnet werden wollen.

Wer nun meint, dass solche feministischen Gewalt- und Genozid-Fanatasien alleine im englischsprachigen Raum existierten, wird vielleicht überrascht sein zu erfahren, dass diese auch im deutschsprachigen Raum nicht weniger weit verbreitet sind. Allerdings wählt man hierzulande weniger verfängliche und strafrechtlich relevante Begrifflichkeiten, zum Beispiel #mackergohome. Dazu werden dann Slogans wie

Macker gibt’s in jeder Stadt, bildet Banden, macht sie platt

oder

Macker sind erbärmlich, Misandrie ist herrlich!

verbreitet, in denen Männer als „Macker“ bezeichnet werden. Diese Bezeichnung wirkt dann offenbar soweit entmenschlichend, dass man als Feministin anschließend vollkommen schmerzfrei zu Hass (Misandrie) und Gewalt bis hin zum Mord gegen Männer aufrufen kann, während man sich darüber wundert, dass man selbst nur noch – verdientermaßen – als Feminazi bezeichnet wird. Der „Macker“ ist also für Feministinnen offenbar so etwas wie der „Kanake“ bei Rechtsextremen, das ultimative Feindbild.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Begriff „Macker“ auftaucht, zuletzt machte er bei Twitter  – natürlich wieder vorrangig unter Feministinnen – die Runde, als man Männer, die in öffentlichen Verkehrsmitteln bequem sitzen, als #Breitmachmacker verächtlich machte, während es natürlich nicht kritisiert werden durfte, wenn Frauen im Sommer ihre Flipflop-Käsefüße auf gegenüberliegenden Sitzen ablegen oder einen weiteren Sitz mit ihren zugemüllten Handtaschen belegen.

Aber auch offline ist der Begriff „Macker“ offenbar gerne in Verwendung, wenn Feministinnen zu Gewalt gegen Männer und vor allem gegen Männerrechtler und Feminismuskritiker aufrufen. So warnten Kriminalpolizei und Staatsschutz zum Männerkongress 2012 an der Universität Düsseldorf, weil auf Websites wie „Macker Massaker“ gegen diese Veranstaltung und die Referenten gehetzt wurde, nachdem schon im Jahre 2010 Prof. Gerhard Amendt auf Anraten der Kriminalpolizei nur mit Leibwächtern erschien (Quelle: Arne Hoffmann, Not am Mann, S. 169 ff.)

Lösen wir uns also von der schon immer falschen Vorstellung, dass diese Welt eine bessere sei, wenn Frauen mehr zu sagen hätten. Die Welt wäre nur auf eine andere, aber nicht minder schreckliche Art und Weise schlecht. Und wehren wir uns nicht länger gegen die Erkenntnis, dass der heutige Feminismus nicht nur männerfeindlich ist, sondern im Kern auch staatsfeindlich auftritt und gesellschaftschädlich wirkt.

Der Feminismus vergiftet die ganze Gesellschaft.

PS: man-tau beschäftigte sich auch schon mit der feministischen Gewaltgeilheit.

Antwort auf den offenen Brief von Thomas Fügner

Thomas Fügner von der Männerschmiede richtete vor einiger Zeit einen offenen Brief zum Thema Männerstreik an Arne Hoffmann und mich. Ich komme erst jetzt zu einer Antwort, da ich mich zu diesem Zeitpunkt in den letzten Zügen einer Beziehung befand. Erst wenige Wochen zuvor hatte ich erkennen müssen, dass meine Ex-Partnerin offensichtlich am Borderline-Syndrom leidet, zwar wohl schon länger ohne SVV , aber mit den sonstigen für Familienangehörige und Partner üblichen Belastungen. Vorangegangen war zu diesem Zeitpunkt schon die von mir betriebene Kündigung der gemeinsamen Wohnung, gefolgt von der Suche nach einer neuen Bleibe, Umzug und Renovierung der ehemaligen Wohnung. Das Ganze unter einem seit März diagnostozierten neuen Schub meines Morbus Crohn, der u.a. mit Kortison behandelt wird und auf Grund der vielfältigen Belastungen aus diesen notwendigen Veränderungen bis heute andauert.

Am Borderline-Syndrom leiden übrigens – man spricht von ca. 70% oder auch mehr – größtenteils Frauen. Ich will nicht wissen, wie viele Männer sich zu gerade diesem Zeitpunkt ebenfalls in einer Beziehung zu einer untherapierten Borderlinerin befinden und in dieser Beziehung körperlich, seelisch, emotional und wirtschaftlich mehr oder weniger großen Schaden nehmen. Ich kann nur jedem Mann empfehlen, der Merkmale des Borderline-Syndroms an seiner Partnerin und in seiner Beziehung erkennt, die Partnerin zum Therapeuten zu schicken und bei nachhaltiger Verweigerung unverzüglich das Weite zu suchen – lieber eine Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.

Kommen wir nun zu dem offenen Brief:

Danke für Euer Engagement für die Sache der Männer! Das vorneweg. Und ohne Wenn und Aber. Sondern mit einem UND:

UND Wenn ihr ABER streikt- was soll das bringen?!

Ich bin mir sicher, dass diese Frage auch damals zu Beginn der Frauenbewegung gestellt wurde. Was sie gebracht hat, sehen wir heute: Obwohl Frauen schon seit vielen Jahren überprivilegiert sind und im Vergleich zu Männern zahlreiche Vorteile geniessen, ohne die gleichen Verpflichtungen und Belastungen wie Männer hinnehmen zu müssen, wird noch immer die angeblich andauernde Diskriminierung der Frauen beklagt, um weitere Privilegien durchzuboxen. Medien und Politik stehen hier gerne als Steigbügelhalter zur Verfügung, Kritik gibt es nur selten. Der Männerstreik soll zuerst eines bringen: dass Männer über sich und ihre Position in Gesellschaft und Familie nachdenken, Fragen stellen und sich darüber bewußt werden, dass fast alles, was die Menschheit in den vergangenen Jahrhunderten vorangebracht, technischen Fortschritt und Zivilisation ermöglicht hat, von Männern geschaffen wurde. Natürlich gab es dabei auch unerwünsche Nebenerscheinungen, aber wer den Komfort und die längere Lebenserwartung des modernen Lebens haben will, der kommt eben nicht umhin, auch diese Nebenerscheinungen hinnehmen zu müssen. Und seien wir ehrlich: das Streben nach Komfort und Luxus ist seit Urzeiten ein vorrangig weibliches Streben. Das nur als eines von vielen Beispielen.

Streik- das klingt nach früher Arbeiterbewegung, (klar, Arne, bekennend links ist das anschlußfähig, das gefällt, hmm?) das klingt dem Aufstand der Machtlosen, das klingt nach “Rechte einklagen” viel RECHT haben, viel Klagen, viel Be-SCHWERden, das klingt nach Resignation und innerer Kündigung. Eine Sieger- Option beinhaltet diese Haltung nicht.

Schade.

Da irrst du, Thomas.  Der Streik war lange Zeit ein durchaus gewichtiges Instrument im Arbeitskampf, allerdings in Deutschland wegen des fehlenden Grundrechts auf politischen Streik / Generalstreik seit jeher schwächer ausgeprägt als bei unseren europäischen Nachbarn. Auch die Französische Revolution speiste sich aus langwierigem Verdruß über die herrschenden Verhältnisse und begann als Demonstration oder Streik. Die Schwäche des Instruments Streik im Deutschland von heute ist vor allem dem typisch deutschen Untertanengeist zuzurechnen, Gerhard Schröders neoliberale Agenda 2010 verstärkte diesen mittels weiterer Entrechtung der durchschnittlichen Arbeitnehmer noch weiter. Dass die Frauen vermehrt als zusätzlich verfügbare Arbeitskräfte auf den Arbeitsmarkt drängen, hat auch nicht gerade zur Stärkung der Position der Arbeitnehmer bei Tarifverhandlungen beigetragen. Einen Streik mit Resignation und innerer Kündigung gleichzusetzen, wird jedenfalls der Sache nicht gerecht, denn ein Streikender sagt ja gerade, dass er das Spiel unter diesen Umständen nicht mehr mitmacht und er ist bereit für seine Positionen und Forderungen zu kämpfen.

Aber Ihr klingt vor allem kindisch- trotzig: “Da spiele ich nicht mehr mit!!” Wie aber wollt Ihr das Spiel lernen, beherrschen, gewinnen vielleicht, wenn Ihr Euch dem entzieht?!

Es geht nicht darum, das miese Spiel, das mit den Männern seit jeher gespielt wird, zu lernen, zu beherrschen oder zu gewinnen. Vielmehr geht es darum, das Spiel und dessen Regeln zu verändern. Genauso haben es die Feministinnen auch gemacht. Dazu ist es aber notwendig, dass man sich dem aktuellen Spiel verweigert oder es nur noch halbherzig unter Protest mitspielt, damit die anderen männlichen Mitspieler erfahren, dass sie mit ihrem Unbehagen und ihrer unbewußten Ablehnung vieler männerfeindlicher Spielchen und Regeln nicht alleine sind. Und auch die Frauen sollen ruhig erfahren, dass unser Einsatz und die Privilegien, die wir ihnen alleine auf Grund ihres Geschlechts gewähren, nicht selbstverständlich sind und der Bogen mittlerweile maßlos überspannt wurde.

Wie soll das auch konkret aussehen- zum Vögeln nur noch in den Puff, Männerkuscheln am Lagerfeuer, Demos…?

Ich bin durchaus auch ein Freund von Polemik und Sarkasmus, halte sie aber in diesem Kontext für unangebracht. Die Männer müssen sich zuerst bewußt werden, dass sie noch immer im urzeitlichen Rollenklischee als austauschbares Arbeitstier und rechtloser Zahlesel, Ernährer und Beschützer gefangen sind, während die Frauen mittels Feminismus zahlreiche andere Möglichkeiten der Lebensgestaltung für sich erobern konnten.

Um gleich die Provokation zu entschärfen: David Schnarch (Psychologie der sexuellen Leidenschaft) hat ziemlich ausführlich gezeigt, dass die persönliche Entwicklung in erster Linie IN, nicht ohne die Beziehung funktioniert

In Beziehung zu wem oder was? Der Mensch lernt und wächst durch Interaktion mit seiner Umwelt, es ist aber keinesfalls so, dass als Beziehung nur die Beziehung zur Mutter oder zu anderen Frauen relevant ist. Gerade für Männer ist neben dem Vater auch der Freundeskreis extrem wichtig, bei vielen auch noch die Fußballmannschaft oder Kontakte aus dem Fitness-Studio. Persönliche Entwicklung ist nicht abhängig von einer amourösen Beziehung, im Gegenteil. Wer sich persönlich weiterentwicklen will, dem wird häufig empfohlen – zumindest temporär – in die Stille und Einsamkeit zu gehen. Kontemplation funktioniert einfach nicht, wenn um einen herum dauernd geplappert und gezerrt wird. Für mich selbst kann ich auch nur sagen, dass ich die größten persönlichen Fortschritte in Zeiten des Alleinseins und der Stille gemacht habe, nicht in Diskussionen und Gezerre innerhalb von Beziehungen. Und ganz ehrlich, lieber Thomas, willst Du Mönchen – vor allem in Klöstern mit asiatischer Philosophie – vorwerfen, sie würden sich persönlich nicht weiterentwickeln?

Auch das persönliche Glück ist doch viel weniger in der Entsagung zu finden, als in der Hingabe!!

Das ist Ansichtssache. Wenn Hingabe bedeutet, dass man sich hingibt, seine Zeit, Kraft, Nerven und sein Einkommen kampflos Dritten überläßt, die selbst nur nehmen und selten geben, dann ist das in meinen Augen eher Dummheit als Glück. In einer Beziehung muss die Hingabe – in jeglicher Hinsicht – auf Gegenseitigkeit beruhen, zu starkes Ungleichgewicht und Einseitigkeit sind aber das, was einen Mann in Beziehungen mit den heutigen Frauen vielfach erwartet. Denn diese schöpfen heute einerseits die Möglichkeiten aus, welche Emanzipation und Feminismus ihnen erkämpft haben, andererseits nehmen sie aber weiterhin alle Privilegien und Möglichkeiten wahr, die mit dem klassischen Rollenbild verknüpft sind. Wer kennt beispielsweise nicht jenen Schlag Frau, der am Wochenende trotz leerem Konto weiter ausgehen möchte und dazu einfach das Dekolletee vergrößert, während sich die Rocklänge / Stoffmenge am Leib verkleinert?

Die Maennerschmie.de ist da konstruktiver: REIN in die Beziehung- UND WENN´s auch (zeitweilig) ein Kampf ist, das ist das Leben, das IHR gewählt habt, auszuleben, anzunehmen, also NEHMT es WAHR! Nehmt die Frau an Eurer Seite wahr, oder die, die Euch im Zug gegenüber sitzt, sondern als Frau, nicht als Feindin, die lieben und geliebt werden will!

Wie viele Männer wohl schon wie oft genau so verfahren sind, gekämpft und am Ende dennoch verloren haben? Viele Frauen sind aber Meisterinnen der Maskerade und des Verstellens, nicht erst vor dem Schminkspiegel. Außerdem gibt es heute genügend Frauen, die eher Karriere machen als eine Beziehung führen und geliebt werden wollen, ja gar selbst gar nicht mehr in der Lage sind zu lieben und eine Beziehung zu führen. Bei diesen Exemplaren ersetzen Job und eigenes Einkommen den Mann, die Bestellung bei Zalando oder der Shopping-Trip nach London den Sex und Orgasmus. Wenn der Feminismus bei einem erfolgreich war, dann beim Einimpfen von Männerhass und Männerfeindlichkeit in die Gesellschaft und insbesondere in die Köpfe und Herzen vieler heutiger Frauen.

Habt MUT, Euch dem Leben zu stellen, Eure Kinder zu sehen, Freunde, kocht für sie, seit kraftvoll, positiv

Auch Männer, die gegen die herrschenden Verhältnisse in Gesellschaft, Beziehung und Familie streiken, stellen sich dem Leben. Nicht nur das, sie stellen sich auch dem Leben von Männern der kommenden Generationen, wenn sie jetzt für Veränderungen eintreten, von denen auch Männer zukünftiger Generationen profitieren. Jenseits des Kinder-Themas sind das alles Dinge, für die man weder eine Frau noch eine amouröse Beziehung zu einer Frau braucht. Ein guter Freundeskreis – unabhängig vom Geschlecht der Freunde – reicht da vollkommen aus.

Lasst die (geistigen), Phantome, Männer- hassende Femen, Emanzen, Lesben, lasst sie in Eurem Leben sterben, lasst sie einsam und in Kälte der Nicht-Achtung vertrocknen – Ihr HABT DIESE Freiheit in EUREN Köpfen, in Euren Herzen: “Don´t feed the Trolls!” (Vielleicht ist DAS der Teil Eures Streik- Aufrufes, den ich Unterstützen mag: töten durch mediale Nicht- Beachtung)

Das Ignorieren eines Problems ist nur selten dessen Lösung. Ich stimme Dir zwar zu, dass die männerhassende Femen-Emanzen-Lesben-Fraktion deutlich weniger Aufmerksamkeit bekommen sollte, da deren Ideologie sonst weiter Zulauf und Futter erhält, aber die mediale Aufmerksamkeit dieser Leute verringern wir auf diesem Wege nicht. Wenn das nächste Sommerloch oder anderweitig Bedarf an Themen für TV-Magazine, Interviews oder Talkshows besteht, werden – wie schon bei der lächerlichen #aufschrei-Kampagne – die Hetzerinnen wieder in den Studios oder vor den Mikrofonen sitzen und ihre Ideologie verbreiten. Was es dann braucht, das ist ein Gegengewicht. Leute, die die ganze Lächerlichkeit des heutigen Feminismus samt Opferabos, Diskriminerungslügen und Überprivilegierungen der Frauen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und so sukzessive ein Umdenken herbeiführen. Bei mir war einer davon Arne Hoffmann, dessen Buch „Sind Frauen bessere Menschen?“ für mich in vielerlei Hinsicht das bestätigt hat, was ich schon lange unbewußt geahnt und gespürt hatte: dass die Feministinnen zwar am lautesten und häufigsten geifern, jammern und weitere Zuckerl fordern, aber heute eigentlich die Männer das tagtäglich diskriminierte und verachtete Geschlecht sind.

Baut stattdessen etwas Eigenes auf, EURE Vorstellung vom Leben als Männer für und mit Euch, um Euretwillen. Erst in zweiter Linie für die Frauen, oder, noch schlimmer, als Opfer oder Bedürftiger der Frauen.

Genau darum geht es ja, teilweise angelehnt an die MGTOW-Bewegung, aber ohne Rückzug und Passivität davon. Allerdings sehe ich die Frauen nicht einmal in zweiter Linie. In erster Linie sollte man selbst stehen, die eigenen Ansichten und Ideale, dann die eigenen Geschlechtsgenossen und die Gesellschaft als Ganzes. Frühestens danach spielen vielleicht Frauen eine Rolle, müssen es aber nicht. Denn auch wir Männer haben das Recht auf Selbstverwirklichung, bei der wir uns nicht von Frauen ausbremsen oder sabotieren lassen sollten. Es bleibt aber nicht aus, dass Frauen den Weg des Mannes ausgerechnet dann kreuzen, wenn er selbstzufrieden seine Ziele verfolgt und dabei glücklich ist. Offenbar zieht man so die gewisse Frauen an wie das Licht die Motten.

Denn Ihr seid für ganz andere Frauen attraktiv, wenn Ihr in Euren Herzen, in Eurem Geist eine stabile Eigenliebe, einen positiven, gestaltenden (nicht: sich verweigernden!) Selbstwert entwickelt. DAFÜR bin ich für Euch da.

Und da ist sie wieder: Die Fixierung auf die Frauen. Warum? Kann ein Mann ohne Frau nicht glücklich sein oder existieren? Ich kann wahrscheinlich besser kochen (ohne Fix-Tütchen) als geschätzte 80% der heutigen Frauen zwischen 18 und 30 Jahren (Köchinnen ausgenommen), Ordnung und Reinlichkeit sind für mich ebenso wichtig wie eine gewisse Struktur und Effizienz bei Haushaltsarbeiten einschließlich Bügeln, Nähen und was sonst noch so anfällt. Ich habe schlicht keinen Grund, mir unbedingt eine Frau ans Bein zu binden – schon gar nicht, wenn ich meinen eigenen Weg gehe und dabei glücklich bin. Ausnahmen: Sex und die Gründung einer Familie, sofern man sich das bei der konstant hohen Scheidungsquote und dem heutigen Familienrecht noch antun will.

Dass wir Männer uns einfach nur innerlich und äußerlich aufhübschen sollen, um einen anderen Typ Frau anzuziehen als die durchschnittliche deutsche Frau mit überdurchschnittlichem Scheidungs- und Kuckuckskinder-Risiko, ist nicht Tenor und Ziel des Männerstreiks! Es geht darum, die Problematik der vielfältigen Diskriminierungen der Männer in Beruf, Gesellschaft, Beziehung und Familie ins öffentliche Bewußtsein zu rücken und so auf diesen Gebieten nachhaltig Veränderungen anzustoßen. Denn egal, wie sehr man seinen Weg geht und seine Partnerin oder Frau zum halbwegs funktionierenden Partner „erzieht“, eines bleibt auch bei Deinen Ratschlägen gleich, Thomas: Es ändert sich dadurch nichts am männerfeindlichen gesellschaftlichen Klima und im Falle einer Scheidung von der Ehefrau hat man mit den gleichen Nachteilen und Geld-Streitereien um Unterhalt & Co. zu kämpfen wie jeder andere Mann auch.

Korrekt ist hingegen, dass viele Männer erstmal neu lernen müssen, dass es vollkommen in Ordnung ist, wenn sie sich nur um sich selbst kümmern wollen und auch dann einen Selbstwert haben, wenn sie Single sind und auch kein Interesse an einer Beziehung haben. Eigenliebe und ein Wille zur Gestaltung seines Lebens und der Gesellschaft gehören da natürlich auch dazu. Sich dem Gros der heutigen Frauen zu verweigern oder sie nur für ein paar Stunden oder eine Nacht neben sich zu dulden, halte ich aber trotzdem für einen gangbaren und vernünftigen Weg, wenn jemand schlicht keine Lust auf eine Beziehung hat oder sich nach zahlreichen negativen Erfahrungen bewußt dafür entscheidet.

Schweiz: Politiker zweifeln am Sinn von Gender Studies

Nachdem in einem Workshop des Genderstammtischs der Baseler Uni Sextoys gebastelt wurden, stellen dort die ersten Politiker den Sinn von Gender Studies gänzlich in Frage:

Der umstrittene Bastel-Workshop scheint aber nur der Anstoss für eine grundsätzliche Diskussion zu sein, die Fritz und Hafner führen möchten: Sie stellen nicht nur die Gender-Veranstaltung, sondern auch die Disziplin an sich infrage und verweisen auf Norwegen. Dort wurde Ende 2011 die Förderung für das Nordic Gender Institute (NIKK) durch den Nordischen Rat (einer zwischenstaatlichen Institution der Regierungen von Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden) eingestellt. Die norwegische Genderforschung verfügte über ein Jahresbudget von 56 Millionen Euro.

Der Nordische Rat begründete seinen Entscheid damit, dass es dem NIKK mit seinen Gender Studies weder gelungen sei, zur wissenschaftlichen Debatte in allen nordischen Ländern beizutragen, noch mit Umsetzung ihrer Ergebnisse die Brücke zur Gesamtgesellschaft zu schlagen. «Es ist nicht auszuschliessen, dass man nach einer Untersuchung der Gender Studies in Basel zum selben Schluss kommt wie in Norwegen», sagt Fritz. Um sich eine Meinung bilden zu können, besuchte die EVP-Landrätin eine Gender-Vorlesung. Dabei sei bei ihr der Eindruck entstanden, dass die Disziplin dazu diene, die Propaganda und die politische Positionierung einer Weltanschauung, eines Menschenbildes und einer Ideologie zu verbreiten, die wenig mit wissenschaftlichem Verständnis zu tun habe.

Vor allem der zuletzt hervorgehobene Textabschnitt ist geradezu herrlich zu lesen. Denn auch in Deutschland werden unter dem Schlagwort Gender Studies fast ausschließlich feministische Themen behandelt und jegliches Frauen-Mimimi wird zur sexistischen Diskriminierung aufgeblasen. Es kommt daneben höchstens noch etwas verschwurbeltes Alibi-Geschwätz über Homo- und Transsexuelle dazu, während heterosexuelle Männer ausschließlich als Feindbild und Sündenbock dienen. Gleiches gilt für Frauen, die sich bewußt für ein klassisches Rollenbild und eine traditionelle Familie entscheiden. Der Rest sind infantile Schwafel-, Kuschel- und Bastelrunden, die weder der Gesellschaft noch der Wissenschaft in irgendeiner Art und Weise zu Fortschritt verhelfen, im Gegenteil. Die pseudo-wissenschaftlich unterlegte Inquisition des Feminismus gegen das Feindbild des weißen Hetero-Mannes unterscheidet sich inhaltlich und moralisch in keinster Weise von der religiös motivierten Inquisition im Mittelalter gegen z.B. rothaarige Frauen, die man als Hexen verbrannte.

Ich würde mir wünschen, dass die Dekane der Hochschulen und Bildungspolitiker regelmäßig Gender Studies-Veranstaltungen besuchten und genauso kritisch hinterfragten wie in der Schweiz. Eine Disziplin, die vorrangig sexistische Hasspropaganda gegen Jungen und Männer auf unterschiedlich pathologischem Level verbreitet und sich ansonsten insbesondere in aufgeblasenem Geschwafel ohne wissenschaftlichen Nutzen hervortut, sollte nun wirklich nicht an staatlichen und staatlich geförderten Hochschulen finanziert werden. Denn meines Erachtens sind die Ideologie und das Menschenbild des heutigen Feminismus durch und durch menschenverachtend und halten jenseits der Form (Zitierregeln etc.) wissenschaftlichen Kriterien trotz aller Aufgeblasenheit der sogenannten Speakerinnen in keinster Weise stand.

Zum Vergleich: An den staatlichen Hochschulen wird auch nur echte Medizin („Schulmedizin“) gelehrt. Wer sich hingegen mit allerlei Schmu zum Heilpraktiker ausbilden lassen will, muss dies auch aus eigener Tasche bezahlen.