Schlagwort-Archive: Mehrheit

Zitat des Tages (2)

Ich darf Ihnen versichern, dass Ihre Kritik an den Formulierungen im Magazin natürlich von einigen Leserinnen und Lesern geteilt wird. Die Mehrheit sieht darin aber eine Haarspalterei ohne konkreten und nachhaltigen Wert. Diesen Menschen deshalb
Frauendiskriminierung zu unterstellen wäre fahrlässig falsch.

Wir würden auch nie auf den Gedanken kommen, Ihnen als Gleichstellungsbeauftragter von Gronau zu unterstellen, Sie würden männliche Heranwachsende diskriminieren, nur weil Sie gezielt Workshops für Mädchen und junge Frauen anbieten, obwohl doch die Jungs und jungen Männer die Problemgruppe bei Schulabbrechern und Jugendarbeitslosigkeit darstellen.

Hadmut Danisch

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Der ESC2014, Conchita Wurst und Arne Hoffmanns Irrtum

Ich muss zugeben, dass der Eurovision Song Contest mich meistens absolut gar nicht interessiert, da einerseits die Musik dort in der Regel nicht meinem Geschmack entspricht und andererseits dieser ganze Schlager- und Pop-Kram dermaßen langweilig und monoton rüberkommt, dass ich mir so etwa nicht über Stunden antun muss. Das einzige Mal, wo ich den ESC wirklich verfolgt habe, das war 2006, als Lordi am ESC teilnahm und diesen sogar gewann. Da habe ich sogar selbst mehrfach angerufen. Aber sonst? Nö.

Nun war also gestern wieder ESC in Kopenhagen und Österreich hat mit dem bärtigen Transvestiten Conchita Wurst gewonnen. Beziehungsweise es war politisch gewollt, dass dieser gewinnt. Schließlich soll auf der einen Seite die politische Agenda des Gender Mainstreamings weiter penetriert werden, auf der anderen Seite eignet sich so etwas natürlich bestens, um politisch die Distanz gen Osten, insbesondere gegenüber Russland, zu erhalten und vielleicht gar noch auszubauen. In einer Umfrage von n-tv äußerten nämlich knapp 90% der Deutschen Verständnis für Putins Kurs in Sachen Krim –  das kann natürlich weder die parasitäre EU noch der Big Brother USA so stehen lassen.

Wenn Arne Hoffmann nun also meint, dass Europa von Conchita Wurst begeistert sei, nachdem er zunächst alle Menschen mit anderer Meinung wahlweise als Rechte oder – zumindest seiner Meinung nach – mehr oder weniger tumbe Fans von Akif Pirincci diffamiert  (als wenn das eine taugliche Diffamierung sein könnte) , dann irrt er sich und nutzt gleichzeitig einen ähnlich schlechten und diffamierenden Stil wie manche Feministin oder manch akademisches Mietmaul der gendergeilen Böll-Stiftung, die ja gerne gegen Männerrechtler zu Felde zieht und auch ihn selbst oft genug ins Visier genommen hat. Vielleicht färbt das so langsam ab?

Offenbar hat Arne Hoffmann es leider nicht verstanden, dass man als einzelner Zuschauer des ESC auch viele Male hintereinander per Telefon abstimmen kann und es daher nicht unbedingt die Abstimmung einer Mehrheit gewesen muss, die den Sieg von Conchita Wurst aka Tom Neuwirth herbeigeführt hat. Denn erst einmal müssen die Leute sich überhaupt für den ESC interessieren und bereit sein abzustimmen. Wie viele werden das wohl in jedem Land sein sein? Auf jeden Fall nicht genug, dass nicht ein paar starke Gruppen von Homo- und Transsexuellen samt Dunstkreis in allen teilnehmenden Ländern mit massenhaften Abstimmungen bei eigens abgehalteten ESC-Parties entsprechend manipulativ tätig sein könnten. Das war nämlich seinerzeit mit Lordi bei vielen Leuten in meinem Umfeld auch der Fall. Man traf sich privat oder an einer öffentlichen Location mit TV und stimmte immer und immer wieder ab. Es ist also ein Irrtum, wenn Hoffmann aus dem Abstimmungsverhalten der Zuschauer auf eine angebliche Begeisterung für Conchita Wurst schließt, der/die/das ja schon zuvor von den Medien immer wieder als Paradiesvogel präsentiert und glorifiziert dargestellt worden war.

Ich habe mir den Song von Conchita Wurst dennoch einmal auf Youtube angeschaut und muss sagen, dass es für das übliche Tralala beim ESC ganz okay klingt, da habe ich schon Schlimmeres dort gesehen und gehört. Je nachdem wie stark nun die Konkurrenz war, haben vielleicht auch so einige Normalos dafür gestimmt, aber eine echte Begeisterung für diese bärtige Kunstfigur vermag ich daraus nicht erkennen. Vom Gesicht her könnte man ja fast meinen, es handele sich bei Conchita Wurst um einen schönheitsoperierten Abklatsch des Langenfelders Menderes Bağcı, der ja durch seine zahlreichen Auftritte bei der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ auch halbwegs bekannt geworden ist und heute sicher ebenfalls eine gewisse Fangemeinde hat. Auch hier stimmen dessen Fans bei seinen Auftritten bei DSDS immer wieder mehrfach für ihn ab, damit er eine Runde weiterkommt, obwohl diese Fans in Relation zu den gesamten Zuschauern auch nur eine kleinere Gruppe sein dürften.

Wenn also der von Arne Hoffmann zitierte Stefan Niggemeier meint:

Anders als man es vielleicht erwarten konnte, gab es keine große Kluft zwischen den Menschen in West– und Ost-Europa, was die Bereitschaft anging, für die Drag-Queen zu stimmen. Wenn man in ihrem Sieg ein Votum für Toleranz sehen will, war es ein Votum, das von west– und osteuropäischen Menschen ausging.

Dann belegen beide dadurch vor allem, dass sie nicht begriffen haben, diesen Umstand zu hinterfragen, weil das ja nicht politisch korrekt wäre. Natürlich wird es in West- und Osteuropa die oben genannten Gruppen und Fans geben, die immer und immer wieder angerufen haben dürften. Die Toleranz und Akzeptanz für Homosexuelle und Transvestiten dürfte aber in West- und Osteuropa durchaus unterschiedlich sein, sonst würden z.B. die kreischenden Weibsbilder von Femen dort nicht dauernd barbrüstig mehr Toleranz für Homosexuelle einfordern.

Dass hier offenbar gleich zwei relativ bekannte Figuren der Netzöffentlichkeit einem Irrtum aufsitzen und diesen auch noch öffentlich feiern, ist schon äußerst befremdlich.

PS: Ich bin wohl nicht der einzige, dem der Hype um die Wurst auf die Eier geht:

„Mit dieser verschwulten Zumpferl-Romantik kann ich nichts anfangen. Wie jemand seine Sexualität auslegt, ist jedem selbst überlassen. Aber dass das ständig an die große Glocke gehängt werden muss: ‚Ha, wir sind so benachteiligt … und wir sind eine Minderheit‘, dieses Gesülze geht mir ordentlich auf den Wecker“, echauffierte sich der 47-Jährige im Gespräch mit der Wochenzeitschrift.

Hadmut Danisch kritisiert ebenfalls diese Neudefinition der Toleranz.

Akif Pirincci: Deutschland von Sinnen – Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer (Rezension)

Ich muss zugeben, ich saß gerade an der Lektüre und Rezension von „Not am Mann“ (die auch in einigen Tagen folgt) als ich die Vorankündigung zu „Deutschland von Sinnen: Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer“ von Akif Pirinçci bei Facebook aufschnappte. Die ersten Auszüge, die vor der Veröffentlichung die Runde machten, waren allesamt nicht nur sehr unterhaltsam, sondern auch gradlinig und es wurde einfach klar ausgesprochen, was Sache ist. Natürlich hier und da mit der einen oder anderen Übertreibung oder mit einer Wortwahl, an der sich meistens insbesondere diejenigen stoßen, die inhaltlich nichts entgegenzusetzen haben und sich deshalb so gerne verlogen an der Form von Äußerungen abarbeiten.

Ich folgte also Akif Pirinçci bei Facebook und bekam so alle neuen Infos um das Buch zeitnah mit – bis er von Facebook wegen eines Bildes von Frauen gesperrt wurde, auf dem Nippel zu sehen gewesen waren. Nippel sind auf Facebook ja ein heikles Thema. Feministinnen können dort meistens ungestört ihrem oftmals faschistisch-pathologischen Männerhass öffentlich nachgehen, aber bei Nippeln hört der Spaß auf. Ungefähr im gleichen Zeitfenster schickte ich Akif Pirinçci ein paar Fragen als Kurzinterview zu, die er ebenso schonungslos beantwortete wie er auch in „Deutschland von Sinnen“ kein Blatt vor den Mund nimmt. Letztlich forderte ich ein Rezensionsexemplar an und habe seitdem so oft innerlich und äußerlich gelacht wie lange nicht mehr bei der Lektüre eines Buches.

„Deutschland von Sinnen“ kann vielleicht am besten als fast schon besinnungsloser Rundumschlag gegen zwei Dinge bezeichnet werden, die dieses Land wie Mehltau überziehen, lähmen und zu ersticken drohen: die Minderheiten-Lobbyindustrie und die politische Korrektheit. Zur Minderheiten-Lobbyindustrie gehören allerlei feministische Organisationen und Gruppierungen, die Lesben- und Schwulen-Lobbys, die gerne auch unter dem Kürzel LGBT (Lesben, Gays, Bi, Transsexuelle) zusammengefasst werden, sowie diverse Organisationen, die Migranten und die Migration zu ihrer heiligen Kuh erklärt haben. Allen Organisationen dieser Gruppierungen ist gemein, dass sie fürstlich von Steuergeldern alimentiert werden und so vielfach leistungslose Einkommen beziehen, auf Staatskosten ihrem Hobby oder ihren eigentlich privaten Neigungen nachgehen können.

Im ersten Teil befasst sich Pirinçci mit dem Thema, mit dem er sich auf Grund seiner eigenen Biographie am beten auskennen dürfte: Migranten in Deutschland. Ganz im Gegensatz zur Migrationsindustrie fordert Pirinçci die bedingungslose Anpassung der Migranten bis hin zur Assimilation, Respekt für die hiesige Kultur und die Einheimischen und er äußert seine Zweifel daran, ob der Import von zahlreichen rückständigen Islamisten und ähnlichen Figuren für unser Land wirklich so eine Bereicherung darstellt oder ob sich nicht vielmehr oftmals nur die so Zugereisten auf Kosten aller anderen bereichern. Er erklärt die falsche Toleranz gegenüber jeglichen Auswüchsen zum Irrweg und kommt in einem späteren Kapitel auf den Grund dafür zu sprechen, warum in diesem Land Minderheiten der Mehrheit auf der Nase herumtanzen können: weil der durchschnittliche Deutsche in erster Linie mit Angst und Dank des Vorwurfs von der „ewigen Schuld“ mit Null Selbstbewusstsein ausgestattet ist und somit das optimale Ziel für allerlei Manipulationen, Lug und Betrug darstellt. Sobald jemand – auch ohne konkreten Anlass – beispielsweise die Nazikeule schwingt, hält der deutsche Michel die Klappe, senkt den Blick zu Boden und nickt alles ab, was ihm irgendwelche Minderheiten diktieren. Das Rückgrat wurde ihm ja sowieso schon nach der Geburt oder spätestens in der Schule fachgerecht entfernt und die Solidarität für den eigenen Landsmann aberzogen. Deshalb hasst der durchschnittliche Deutsche alles aus seinem eigenen Land, überhöht und glorifiziert alles Fremde, Andersartige und Entgleiste und meint, dass totale Gleichgültigkeit etwas mit Toleranz zu tun hätte. Eine eigene Kultur und nationale Identität wird nur den Zugereisten gewährt, die Einheimischen hingegen werden bei entsprechenden Äußerungen oder bereits leisestem Verdacht umgehend als Nazis diffamiert.

Für die moderne und insbesondere feministische Frau hat Pirinçci kaum ein gutes Wort übrig. Die studiert meistens irgendeine „Geschwätzwissenschaft“, um damit Berufe auszuüben, die keinerlei Mehrwert generieren. Deshalb lässt sie sich gerne von Männern alimentieren, die ihr vorrangig nach dem Mund reden und ihrem Geschwätz den gleichen Stellenwert geben wie einem Patent aus der Medizin oder dem Ingenieurswesen. Geht Frau dann auf die Dreißig zu, bekommt sie die Panik und ihr evolutionäres Programm kommt zum Zuge – sie hört ihre biologische Uhr ticken, startet die Suche nach ihrem Traumprinzen und will Kinder. Ein paar Jahre später trennt sie sich, weil der Erzeuger ihrer Kinder „nicht mehr der gleiche ist wie früher“ und sie sich nicht mit genug Aufmerksamkeit bedacht fühlen, während der Mann sich 8-14 Stunden am Tag im Job den Allerwertesten aufreißt. Nach einigen Jahren und zahlreichen wechselnden Partnern nach dem Prinzip der seriellen Monogamie sitzt Frau dann irgendwann frustriert und alleine am Küchentisch, heult, säuft und schimpft über die Männer und die Welt, obwohl sie bereits alles hatte, was sie je im Leben wirklich gebraucht hätte.

Aber das ist nicht die einzige Option, Frau kann auch einfach lesbisch werden, sich nur noch mit anderen Frauen und anderen Homosexuellen umgeben, so einen irren Quatsch wie Gender Studies studieren und fortan als Feministin und / oder Berufslesbe einen auf wichtig machen – natürlich wieder auf Kosten von Männern, von deren Steuern die ganzen Fördergelder stammen, die an den Hochschulen und in feministischen Organisationen für einen solchen Schwachsinn wie Gender Studies, feministische Workshops zum Bau eines Dildos etc. verbraten werden.

In einem Kapitel mit dem bezeichnenden Titel „Mit dem Arschloch sieht man besser“ beschäftigt sich der Autor speziell mit den öffentlich-rechtlichen Medien, deren parasitärer Finanzierung  – knapp 8 Milliarden Euro werden pro Jahr zwangsweise abkassiert – und der mehr als mangelhaften Qualität des Programms, der aus diesem Moloch über den Äther geschickt wird. Dazu die Verstrickungen mit der Politik und die Finanzierung zahlreicher sogenannter „Kulturschaffender“, die eigentlich vorrangig nichts als Schrott zum Preis von Gold produzieren, zum Beispiel mit Hilfe von Firmen, die „zufällig“ dem Partner oder einem „guten Freund“ von irgendeinem höheren Mitarbeiter eines Senders oder der ÖR-Bürokratie gehören.

In einem weiteren Kapitel kritisiert Pirinçci den deutschen Intellektuellen, der seiner Meinung nach dumm ist und in einer abgeschotteten Welt weit weg von der Realität der durchschnittlichen Menschen lebt. Als Paradebeispiel führt er Sibylle Berg an, die bei Spiegel Online die Leserschaft mit ihrer sogenannten Kolumne belästigt, die oftmals so wirkt als hätte Frau sich lediglich bemüht frei von Talent und Motivation irgendwie die Zeilen fürs Honorar zu füllen und dabei möglichst wichtig, pathetisch und intellektuell rüberzukommen. Demnach ist der deutsche Intellektuelle ein Freund von Feminismus, Genderismus und Multikulti und findet alles toll, was nicht traditionell oder konservativ ist. Nicht, weil es irgendeinen tieferen Sinn hätte, sondern um einfach irgendwie dagegen oder „anders“ zu sein. Die Bigotterie darf dabei natürlich nicht fehlen, z.B. wenn der deutsche Intellektuelle einerseits für Umweltschutz wirbt und andererseits mit dem SUV zum Bäcker fährt, einerseits allen anderen Multikulti predigt, aber protestiert, wenn bei ihm um die Ecke ein Asylantenheim eingerichtet werden soll. Kurzum, wenn man dem deutschen Intellektuellen einmal einflößt, was er dauernd anderen predigt und von anderen verlangt, bekommt er nicht minder das Kotzen wie diese anderen. Aber nur zu gerne schleudert er doch anderen die Keulen von Homophobie, Rechtspopulismus, Rassismus, Frauenfeindlichkeit und dergleichen um die Ohren, obwohl er selbst keinen Deut besser ist als jeder andere in diesem Land. Damit ist der deutsche Intellektuelle eigentlich primär eine inhaltslose und verlogene Witzfigur.

Neben den eigentlichen Kapiteln ist auch der Text „Das Schlachten hat begonnen“ im Buch abgedruckt, der seinerzeit zuerst Auf der Website „Die Achse des Guten“ veröffentlicht wurde, nachdem ein Mob von Migranten in Kirchweyhe Daniel S. zu Tode geprügelt hatte. Dieser Text ist in gewisser Weise grotesk und überzeichnet geschrieben, geht er doch von einer Systematik hinter den zahlreichen Vorfällen aus, wo ein Mob von Migranten andere – meistens Deutsche oder Leute, die nicht zum Kulturkreis der Täter gehören – ins Koma oder zu Tode prügelt. Man könnte auch einfach sagen, dass bei der Zuwanderung schlichtweg einiges schiefgelaufen, Integration vielfach nicht erfolgt ist und es dazu klare Regeln braucht, vor allem mit Integration in erster Linie als Bringschuld der Zugewanderten und raschen Konsequenzen, insbesondere bei (wiederholter) Gewaltkriminalität. Ebenso ist es einfach ein Manko, wenn Gesetze, die für westlich sozialisierte und empathische Jugendliche erdacht wurden, auf skrupellose und eiskalte Intensivtäter angewendet werden, die sich in der Tat für „Masters of the Universe“ halten und jedes Urteil als „Sieg“ oder zumindest Bestätigung ihres Tuns empfinden, solange sie nicht in den Knast wandern. Aber gut, zu diesem Thema hat Richterin Kirsten Heisig einiges geschrieben, was im deutschen Rechtssystem dringend reformiert gehört. Der andere Punkt ist natürlich, dass wir als aufnehmende Gesellschaft nur wenig zu bieten haben, was wir als Leitkultur anbieten könnten. Totale Beliebigkeit, Gleichgültigkeit, Toleranz ohne Ende und „everything goes“ ist nicht unbedingt das, was jene Migranten für ihr Leben von uns übernehmen wollen, die in ihrer Kultur gewisse Traditionen, Regeln, Werte und sogar Grenzen gewohnt sind.

Anstelle eines Schlussworts richtet sich Akif Pirinçci nacheinander an alle Deutschen, den deutschen Mann, die deutsche Frau, an Deutsche mit ausländischen Wurzeln, lesbische, schwule und grüne Deutsche. Er fordert sie auf zur Vernunft zu kommen, die Augen zu öffnen und aktiv zu werden anstatt alles verlottern zu lassen, weil es dann der einen oder anderen Minderheit gerade am besten gefällt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Pirinçci in vielen Punkten Recht hat, was die Fehlentwicklungen in einigen Bereichen in Deutschland betrifft, z.B. in Sachen Migration oder Feminismus. Homosexuelle sind mir eigentlich egal, weil mich schlicht nicht interessiert, was jemand in seinem Schlafzimmer mit wem wie treibt. Ich würde auch nicht erwarten, dass mir Heteropaare laufend auf die Nase binden, dass sie am Wochenende in den Swingerclub gehen, das ist deren Baustelle, nicht meine. Leider kopiert die Homo-Lobby aber immer häufiger die Methoden des Feminismus und fordert auch vermehrt nicht nur Gleichberechtigung (die schon lange gegeben ist), sondern mit Gleichstellung eben Ergebnisgleichheit und damit Privilegien, für die es keinerlei sachliche Legitimation gibt. Pirinçcis Buch gewordener Appell ist ebenso hart wie leidenschaftlich, wütend wie auch fordernd und vor allem erweckend. Es ist ein Weckruf an den deutschen Michel, endlich aufzuwachen und die Dinge in die Hand zu nehmen, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten schiefgelaufen und entgleist sind, bevor sie irgendwann eine toxische Wirkung entfalten oder zu einer Katastrophe führen.

Worin ich allerdings mit Pirinçci nicht übereinstimme, das ist seine starke Aversion gegen Staat und Steuern. Denn um ein funktionierendes Gemeinwesen samt Infrastruktur zu erhalten, braucht der Staat einfach auch die finanziellen Mittel. Richtig ist allerdings, dass es derzeit oft genug zu Fehlallokationen der verfügbaren Mittel kommt, d.h. das Geld wird entweder für Unfug ausgegeben oder im Verhältnis massiv zu viel für kleine Grüppchen und Organisationen ausgegeben. Dabei ist es egal, ob viele Millionen Euro für irgendwelche Lehrstühle für Gender-Schwachsinn gefördert werden, Frauenquoten oder hirnrissiger Quatsch aus Brüssel durchgepeitscht wird oder zum Winter immer wieder Leute – vor allem aus dem Südosten Europas – Asylanträge stellen, die von vorherein aussichtslos sind, aber sich so für die Dauer des Verfahrens samt Widersprüchen solange aushalten lassen, bis unser Gesundheitssystem deren Krankheiten kuriert hat, sie zum Frühling zurück in die Heimat gehen oder durch die zwischenzeitliche Produktion von Nachwuchs in Deutschland bleiben können. Vieles davon ist in anderen Ländern Europas so oder zumindest so exzessiv nicht möglich.

Über alternative Energien kann man auch geteilter Meinung sein, wobei ich aber denke, dass die Atomkraft überwunden gehört, zumal da die Steuerzahler die Folgekosten in Sachen Endlagerung für die Industrie subventionieren. Daher sehe ich kein Problem darin, wenn alternative Energiequellen ebenso subventioniert werden, um endlich den Atommüll loszuwerden. Sozusagen Investition in die Zukunft statt für ewige Altlasten mit großem Risikopotential.

Auch in einigen weiteren Punkten bin ich nicht so marktgläubig wie Pirinçci und halte eine gewisse öffentliche Regulierung ebenso für sinnvoll wie z.B. auch den Verbleib der grundlegenden Versorgung der Bevölkerung mit Ressourcen wie Energie, Wasser, Wärme etc. in Staatshand. Der Bürger hat nichts davon, wenn Staatsbetriebe mit moderaten Preisstrukturen und Sozialtarifen zwangsweise zu einem Pseudo-Markt für Unternehmen werden, die dann Oligopole bilden, die Preise absprechen und nach oben treiben, während die Kundenfreundlichkeit und Leistungsqualität weitunterhalb des Gefrierpunktes landet. Die Deutsche Bahn ist da eigentlich das beste Negativbeispiel. Es kann halt nicht jeder mit Tierkrimis zum Millionär werden und ich bin mir sicher, dass Pirinçci zu diesem Themenkomplex ein anderes Verhältnis hätte, wenn er auf der Schattenseite des Schicksals gelandet wäre.

Unter dem Strich denke ich aber, dass ich mit Akif Pirinçci sicher bei dem einen oder anderen Bier oder Wein einige Abende lang interessante Diskussionen zu unterschiedlichsten Themen führen könnte, aber bei manchen Punkten würde die Schlussfolgerung schlicht darin bestehen, dass wir unterschiedlicher Meinung sind und der eine den anderen nicht von seiner Meinung überzeugen kann. Das finde ich aber auch nicht sonderlich schlimm und noch ist die Meinungsfreiheit in diesem Land ein hohes und schützenswertes Gut.

Ich kann nicht nachvollziehen, warum sich so viele Redakteure in den sogenannten Qualitätsmedien an Pirinçcis brachialem Sprachstil aufhalten und danach nur ein paar Keulen wie „Rassismus“, „Hetze“, „Nazi“ usw. geworfen haben anstatt sich wirklich vorurteilsfrei mit seinen Thesen und mit den Gründen seiner Wut zu beschäftigen, die man an vielen Stellen deutlich spürt. Oder warum niemand hinterfragt hat, ob er mit manchen Thesen nicht einfach Recht hat, wenn man einmal die rosaroten Brillen abnimmt, die uns diverse Einflüsterer der Minderheiten-Lobbyindustrie, Medien oder Politik aufgesetzt haben, damit wir nicht sehen, wie vieles vollkommen ohne Not vor die Hunde geht, was dieses Land nach dem Zweiten Weltkrieg stark gemacht und seiner Bevölkerung in aller Welt Respekt verschafft hat. Das waren sicher nicht öffentliche Toiletten für Leute, die sich angeblich nicht zwischen Männlein und Weiblein entscheiden können, oder Kuschelurteile für Intensivtäter, die nach jedem Gewaltexzess wieder auf freien Fuß kommen und erneut auf die Gesellschaft losgelassen werden, damit sie weitere Opfer produzieren können.

Es gibt einfach vieles, was derzeit in diesem Land im Argen liegt und im Gegensatz zu den Redaktionen der ach so professionellen Qualitätsmedien hat Akif Pirinçci frei von der Leber weg und in einem eigenen, wenn auch brachialen Stil einmal aufgelistet, wo es derzeit besonders übel ausschaut. Dass da nun einige Grüppchen und Organisationen aufheulen und die früher so wirksamen Keulen wie „Rassismus“, „Sexismus“, „Homophobie“, „Nazi“ usw. auspacken, gehört genau zur Strategie dieser Grüppchen und Organisationen, die jedes Jahr jede Menge Fördergelder vom Staat einstecken, um eigentlich effektiv außer ihrem oftmals mehr oder weniger dummen Geschwätz nichts mit Mehrwert für unsere Gesellschaft zu produzieren. Dass man damit eine Menge Geld machen und sich hervorragend bereichern kann, das hat nicht zuletzt Alice Schwarzer mit ihrem Steckenpferd Feminismus bewiesen. Die Kuh wird gemolken, solange sie Milch gibt und es ist höchste Zeit, so manchen Gruppen und Organisationen endlich eine Diät zu verordnen oder ihnen gar komplett den Hahn abzudrehen. Ein guter Anfang könnte damit gemacht werden, den ganzen Gender-Quatsch an den Hochschulen samt Professorinnen-Förderprogrammen in die Tonne zu treten und die Mittel besser für echte Wissenschaften oder für eine bessere Studienförderung aller zu verwenden.

Das Masku-Blogstöckchen von erzählmirnix

Ich sitze im Moment u.a. noch an Artikeln zu der unsäglichen Femen-Aktion im Kölner Dom und der frohen vaterlosen Weihnacht mit Nivea, habe aber nun das Masku-Blogstöckchen von erzählmirnix dazwischengeschoben. Lest selbst…

1. DEN Maskulismus gibts ja eigentlich gar nicht… oder? Wie würdest du (deinen) Maskulismus definieren?

Für mich ist der Maskulismus die notwendige Gegenbewegung zu einem zu groß, zu gierig, zu rücksichtlos und zu einseitig gewordenen Feminismus. Er wirkt dort regulierend (oder sollte es zumindest), wo FeministInnen längst jedes gesunde Maß verloren haben. Zudem soll der Maskulismus auch die vielfältigen Diskriminierungen von Männern auf Grund ihres Geschlechts thematisieren. Final geht es aber darum, den ganzen trennenden Geschlechterkampf zu beenden und zu einem die Geschlechter wieder verbindenden Humanismus zurückzufinden.

2. Was war dein erster Berührungspunkt mit Maskulismus? Wann hast du zum ersten Mal was davon gehört und wann und warum hast du dich evtl. zum ersten mal selbst so bezeichnet?

Ich denke, mein tatsächlicher Einstieg war damals das Buch „Sind Frauen bessere Menschen?“ von Arne Hoffmann.  Davor war ich seinerzeit in einer Newsgroup zum Thema Gleichberechtigung aktiv und ich las dort bereits über ähnliche Aspekte zu Männerthemen, die mich später – nach der Lektüre von Hoffmanns hervorragendem Buch – immer mehr beschäftigten. Einerseits sah ich, dass Frauen in der Gesellschaft vielfach tatsächlich gegenüber Männern privilegiert sind und gleichzeitig andauernd über angebliche Diskriminierungen jammerten, andererseits Männer aber häufig rücksichtlos diskriminiert und ausgebeutet werden, ohne dass danach auch nur ein Schwein pfeift oder sie selbst dagegen protestierten. Im Internet fand ich dann weitere Informationen und Begriffe wie Maskulismus und Maskulinismus, auch und insbesondere im Umkreis der Leser von Hoffmanns Buch und in diversen Foren, wo dieses diskutiert wurde.

Damals wurde als Maskulismus noch einfach die vollkommen legitime Gegenbewegung zum Feminismus verstanden, während der Begriff Maskulinismus einen übersteigerten Männlichkeitsbegriff meinte, wie er den Rechten nachgesagt wird. Ich kann im zeitlichen Verlauf nicht mehr nachvollziehen, wann die beiden Begriffe zu einem vermengt wurden, könnte mir aber vorstellen, dass daran so diverse lila Pudel mancher parteinaher Stiftungen beteiligt waren, die vorgeben so etwas wie Wissenschaft zu betreiben, wenn sie irgendwelche verleumderischen Pamphlete herausgeben, in denen sie alle Männerrechtler pauschal in die rechte bzw. rechtsextreme Ecke stellen.

3. Gibt es maskulistische/männerrechtliche Bereiche, von denen du persönlich besonders betroffen bist?

Mir ist es vorrangig im Beziehungsalltag aufgefallen, wie selbstverständlich Frauen alles Mögliche fordern oder uns Männer auch ganz selbstverständlich emotional erpressen oder manipulieren um ihren Willen oder irgendwelche materiellen Dinge zu bekommen. Ich habe den Eindruck, dass Kompromissbereitschaft und das Aufeinanderzugehen in Beziehungen nur noch vom Mann erwartet wird, während die Frauen häufig wie Prinzesschen herumsitzen und auf den Vollzug ihrer Wünsche durch den Mann warten. Gleichzeitig bieten viele Frauen in Beziehungen auch immer weniger als früher. Viele können heute weder kochen noch auch nur annähernd einen Haushalt führen oder nur sowas wie Ordnung halten. Und leider kommt man sich auch manches Mal vor als hätte man lediglich eine Prostituierte auf Abo gebucht, wenn sie nichts oder nicht nennenswert mehr bieten als profanen Sex und das sonderbarerweise für eine funktionierende Partnerschaft halten.

Ehe und Vaterschaft sind mir bislang erspart geblieben, wobei ich aber denke, dass dies mit einer Frau, die noch zu Partnerschaft im eigentliche Wortsinne fähig ist, auch kein Problem wäre.

4. Rein hypothetisch: Der Maskulismus wird plötzlich unglaublich einflussreich und Deutschland wird ein komplett maskulistischer Staat. Was würde sich aus deiner Sicht geändert haben?

Nichts, nur das Vorzeichen würde sich ändern. So wie heute Frauen überall hofiert, in Quotensänften gesetzt und zu Pöstchen getragen werden, so wäre es dann bei Männern der Fall. Das Geschlecht ist aber keine Qualifikation, sondern eine persönliche Eigenschaft. Jeder kennt irgendwo Frauen, die eher burschikos wirken, und Männer, die gerne mal als „weibisch“ bezeichnet werden. Man kann also auch nicht auf Grund des Geschlechts generell auf Perönlichkeitsmerkmale oder Charaktereigenschaften schließen. Das machen Feministinnen ja recht gerne bei positiven Eigenschaften, wenn sie zum Beispiel erst die ach so große Empathie des eigenen Geschlechts betonen und im nächsten Schritt twittern, dass Männertränen ihr Gummibärensaft seien.

Generell bin ich Humanist und Vertreter von Gleichberechtigung, lehne aber die männerdiskriminierenden Gleichstellungsforderungen des Feminismus ab. Zudem denke ich, dass die Familie und in ihr die Rolle der Frau als Hausfrau und Mutter eine ganz andere Bewertung benötigt, nämlich eine massive Aufwertung. Heute werden Mütter und Hausfrauen ja insbesondere aus der feministischen Ecke angegriffen und so dargestellt als seien sie hirn- und willenlose Sklavinnen der Männerwelt. Bei einer Szene wie dem Feminismus, die zu einem großen Teil wohl eh von Diplom- und Berufslesben dominiert wird, erstaunt mich aber nicht wirklich, dass dort das sich gegenseitig ergänzende Zusammenwirken von Mann und Frau in der Beziehung und in der Familie ignoriert, ja geradezu angefeindet wird. Dafür läuft ja die feministische Propagandamühle für die sogenannten Regenbogen-Familien schon heiß. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt?

Mit fällt schon seit längerer Zeit auf, dass das Toleranz-Prinzip „Leben und leben lassen“ offenbar von einigen Minderheiten – darunter FeministInnen – aufgekündigt wurde und einer offenen Feindseligkeit gegen die Mehrheit gewichen ist. Das sind bedenkliche Tendenzen und denen sollte die Mehrheit auch entschieden entgegentreten. Auch die Mehrheit und die sogenannten Normalos haben einen Anspruch auf Toleranz und darauf, nicht permanent angefeindet zu werden, bloß weil sie zufällig weiss, heterosexuell oder männlich sind oder das traditionelle Familienbild bevorzugen.

5. What about the Womenz? Ist für Frauen die Welt schon rosarot (haha, Wortspiel) oder gibt es aus deiner Sicht noch Dinge, die sich für Frauen verbessern sollten. Was für eine Rolle spielt da aus deiner Sicht der Maskulismus?

Sicher gibt es für Frauen in Entwicklungs- und Schwellenländern noch zahlreiche Verbesserungsmöglichkeiten. Allerdings sind die Probleme und deren Ursachen zu komplex als dass man das in ein paar Sätzen abhandeln könnte. Und unter dem Strich denke ich sowieso, dass sich die Lebensbedingungen aller Menschen in ihren Ländern verbessern sollten. Die Möglichkeiten dazu existieren bereits seit langem, die Renditen der Wirtschaft belegen das Jahr für Jahr – der DAX hat beispielsweise im vergangenen Jahr um 25% zugelegt. Wie groß war im gleichen Zeitraum das Wachstum bei den Einkommen der Arbeitnehmer, Rentner und Hartz IV-Empfänger, einmal vollkommen unabhängig vom Geschlecht?

Für mich ist der Feminismus – ebenso wie der Rassismus – ein Stellvertreter-Kampf für den eigentlich zu führenden Klassenkampf. Da dieser aber wesentlich komplexer und schwierger ist, bieten Rassismus und Feminismus einfache Ursachenbeschreibungen, verfügbare Sündenböcke und angebliche Lösungen an.

Die größten Unterschiede, Diskriminierungen und Probleme haben in den meisten Gesellschaften ihre Ursachen in der sozialen Struktur und lassen sich gerade nicht oder bestenfalls peripher am Geschlecht festmachen. So werden beispielsweise in diversen islamischen Gesellschaften die Jungen beschnitten, die Mädchen bekommen ein Kopftuch und werden als junge Frauen unter Umständen unterdrückt und zwangsverheiratet. Gleichzeitig unterliegen die Männer einem ziemlich rückständigen Männerbild, so dass sie als Homosexuelle aus der Familie verstoßen oder gesteinigt würden – ebenso wie Frauen, die ihrem Mann fremdgehen. Wie man sieht, ist das vom Feminismus beanspruchte Opferabo eher Teil eines einseitigen Zerrbildes als der Realität.

Der Maskulismus sollte also das schaffen, was in der Geschichte vor dem Feminismus schon immer der Fall war: dass Mann und Frau wieder vereint gegen die tatsächlichen Probleme kämpfen, also gegen (z.B. soziales) Unrecht statt vollkomen sinnlos gegeneinander. Das haben sie früher auch immer getan und zueinander gestanden. Erst der Feminismus hat diesen Keil zwischen die Geschlechter getrieben und im Geschlechterkampf die Saat von Gier, Hass und Verblendung verbreitet.

6. Was stört dich am Maskulismus? Welche Themen, Meinungen oder Maskulisten gehen dir auf die Nerven, bzw. mit wem möchtest du nicht in einen Topf geworfen werden?

Mich stört, dass der Maskulismus teils Rechten und Rechtsextremen nachgesagt wird, weil diese ein traditionelles Familienbild favorisieren, um dann im gleichen Atemzug alle Maskulisten als Rechtsextreme oder Neonazis zu verunglimpfen. Das ist ebenso widerlich wie stillos und wird vor allem von Feministinnen und deren pseudo-wissenschaftlichen Handlangern betrieben.

Ansonsten nervt mich bei bei den Maskulisten und insbesondere bei der MGTOW-Bewegung, dass teils eine offene Feindseligkeit pauschal gegen Frauen herrscht und vor allem Leute aus dem konservativen und teilweise auch mehr oder weniger rechtem Lager das Thema für ihre politische Agenda missbrauchen. Aber im linken Lager ist man ja für das Thema Männerrechte und echte Gleichberechtigung absolut unempfänglich und betet noch immer die platten Phrasen des Feminismus nach. Das ist bedauerlich, denn ich selbst stehe politisch auch links, kann mich aber mit Menschen, die meine politische Gesinnung teilen, nicht zum Thema Maskulismus austauschen. Spricht man nämlich das Thema Männerrechte oder Männerdiskriminierung bei den entsprechenden Parteien an, wird man angeschaut als sei man mindestens verrückt oder ein potentieller Amokläufer. Im linken Lager ist eine absolut unkritische feministische Agenda bis heute Standard und ein Eintreten für Männerrechte undenkbar. Ich halte dies für einen ebenso unsäglichen wie unbefriedigenden Zustand.

7. Welche Erfahrungen hast du allgemein gemacht, wenn du über das Thema Maskulismus diskutiert hast?

Man wird gerne wahlweise als Rechter / Rechtsextremer verleumdet oder wie ein Verrückter angeschaut. Viele Frauen sind für das Thema gar nicht zugänglich, da sie selbst noch immer die feministischen Wehklagen von den angeblich tagtäglichen Diskriminierungen und Belästigungen, gläsernen Decken und vergleichbaren Hirngespinsten verinnerlicht haben, die von den pseudo-wissenschaftlichen Gender Studies zwecks Erhalt des weiblichen Opferabos und Abgreifen weiterer Fördergelder wie am Fließband produziert werden.

Aber auch die Männer sind sich vielfach noch nicht bewußt, dass sie häufig benachteiligt oder menschenunwürdig behandelt werden – sei es bei der Lebenserwartung, der Krebsvorsorge oder bei den fehlenden Frauenquoten in den dreckigsten, gefährlichsten und tödlichsten Jobs der Welt. Nur mittels extremen Beispielen fangen die Männer dann mal an nachzudenken und erkennen langsam, dass ihr schlechtes Gefühl zu sich selbst und zu ihrer Männlichkeit häufig genau in dieser allgemeinen Verachtung der Männlichkeit in der heutigen Gesellschaft begründet liegt. Sie fühlen und erleben sich als Arbeitstier oder Soldat beliebig austauschbar, als Samenspender benutzbar und als Zahlvater ausbeutbar, als Vater und Familienmitglied verzichtbar. Das ist eine fatale Entwicklung, denn Männer mit einem solchen Gefühl von sich selbst können weder anderen Männern noch ihren Kindern Vorbild sein, ihnen Halt geben oder in Beziehungen verlässliche Partner sein. Der vom Feminismus in die Gesellschaft getragene Männerhass und die allgemeine Verachtung von Männlichkeit zersetzen exakt diese Gesellschaft geradezu. Wollen wir das wirklich länger zulassen?

Aber bis zu diesem Punkt kommt man in Diskussionen häufig gar nicht, da machen sich viele Frauen dann eher ähnlich lustig wie die vulgär-feminstische Twitteria mit ihrem „What about the menz?“ oder „Mimimi!“ Besonders traurig ist, wenn dann die Männer daneben sitzen, mit den Schultern zucken oder den Frauen zustimmen, weil sie in ihren Beziehungen eh nichts (mehr) zu sagen haben. Offenbar gehört Feminismus – auch in radikalen Ausprägungen – heute noch immer zum guten Ton, aber Maskulismus ist jenseits des Vorwurfs des Rechtsextremismus oder der Lächerlichkeit oft nicht existent.

8. Wenn du die Möglichkeit (Zeit, finanzielle Mittel, Reichweite, Unterstützung) hättest eine maskulistische Aktion zu organisieren, wie würde diese aussehen?

Ich würde eine bundesweite Kampagne mit griffigen Claims fahren, die einmal verdeutlicht, was Männer in Beziehungen, Familien und Gesellschaft alles so ganz selbstverständlich ohne Murren leisten. Die Feministinnen ranten ja bis heute herum, was z.B. die Arbeit im Haushalt alles an unbezahlter Arbeit der Frau – natürlich nur für den Mann und niemanden sonst – sei, blenden dabei aber völlig aus, dass die – oft von Männern erfundene – Technik dafür gesorgt hat, dass der Haushalt eben kein Vollzeit-Job mehr ist, sondern bestenfalls ein Mini- oder Midi-Job. Und natürlich würden die Frauen ja alle lieber in einem chaotischen Dreckstall leben anstatt in einer aufgeräumten und sauberen Wohnung, können es aber nicht wegen der Männer, die sie zum Kochen und Putzen versklaven, oder was?

Gut, mit Kindern mag das in Sachen Zeit und Aufwand anders aussehen, aber wenn man einmal vergleicht, was die Männer nach ihren 8-14 h-Arbeitstagen oftmals noch tun, dann ist das Gerante der Feministinnen absolut deplatziert, da auch die Männer unter einer enormen Mehrfachbelastung leiden.

Weitere Antworten auf das Blogstöckchen:

Wie sexistisch ist Alice Schwarzer?

Hinweis: Es ist nicht eindeutig belegt, dass das betreffende Facebook-Profil tatsächlich von Alice Schwarzer ist, da auf Websites von Schwarzer meistens auf die Seite vom Emma-Magazin verwiesen wird.

Eigentlich wollte ich Alice Schwarzer heute bei Facebook fragen, wie sie es persönlich mit Artikel 12 des Grundgesetzes hält, welcher die Freiheit der Berufswahl festschreibt, und wie sich dieser mit Alice Schwarzers merkwürdigem Kampf gegen die Prostitution unter einen Hut bekommen läßt. Leider müßte ich mich dazu erst mit Alice Schwarzer befreunden und das war mir die Sache nicht wert. Gleichzeitig stieß ich auf ein Bild, dessen sexistische Intention bereits ganz offensichtlich ist und es noch mehr würde, wenn man die Rollen der Geschlechter bei dem Motiv umdrehen würde. Aber seht selbst:

Wie sexistisch ist Alice Schwarzer?Eine Frau mit High Heels, die zwei nackte Männer spazieren führt. Natürlich keine durchschnittlichen nackten Männer, sondern nach sexistischem Duktus durchtrainierte und muskelbepackte, damit Frau  – Lookism! Fat-Shaming! – etwas zu gucken hat. Die Köpfe sieht man nur ansatzweise, die Gesichter gar nicht, denn die sind bei dem Bild, welches Alice Schwarzer in ihrem Profil gar als Titelbild eingestellt hat, nicht von Interesse. Da reicht es, wenn Frau die nackten Hinterteile und Oberkörper sieht, Stichwort Objektifizierung. Frauen, die Männer wie Hunde an der Leine halten und Tiere gelten in Deutschland bekanntlich per Gesetz als Sache.  Das soll die feministische Vorkämpferin unseres Landes sein? Und wo bleiben die verdienten Kübel Kritik an diesem Bild?

Mann stelle sich einmal vor, welchen #aufschrei samt Shitstorms, Blog-Gezeter und Talkshows mit Feministinnen es gäbe, wenn ein halbwegs prominenter Mann ein vergleichbares Bild mit umgekehrter Rollenverteilung in seinem Profil verwenden würde, vielleicht gar noch ein Männer- oder Väterrechtler. Hätte beispielsweise Arne Hoffmann, der ja auch einige Bücher über SM geschrieben hat, ein Bild von zwei Frauen an den Leinen eines Mannes in seinem Profil, wäre das Geplärre aus der feministischen Ecke riesig. Auch die lila Pudelchen von Böll & Co. kämen aus ihren Löchern gekrochen und mit dem Nachkläffen der Phrasen ihrer Wortführerinnen nicht mehr nach. Bei Alice Schwarzer äußert sich hingegen lediglich eine Nutzerin verhalten kritisch über das Bild. Nennt man das in feministischem Neusprech nicht Double Standards?

Ein anderer Punkt, der mir immer wieder sauer aufstösst ist der, dass mit Alice Schwarzer ausgerechnet eine lesbische Feministin unserer Gesellschaft diktieren will, wie sie mit heterosexueller Prostitution und heterosexuellen Beziehungen zwischen Mann und Frau umzugehen hat. Damit ist Schwarzer aber nicht die einzige, da gibt es – insbesondere in Berlin – noch einen Haufen ähnlicher Figuren im feministischen Lager.  Was würden diese wohl sagen und wie sehr würden sie sich empören, wenn ausgerechnet heterosexuelle Männer ihnen diktieren wollten, wie sie ihr Sexual- und Beziehungsleben zu gestalten haben? Wie war das noch gleich mit der Toleranz und dem Grundsatz „Leben und leben lassen“? Gilt der nur von der Mehrheit den Minderheiten gegenüber? Haben die Minderheiten gegenüber der Mehrheit keine Toleranz an den Tag zu legen?

Wir Männer sind es ja bereits seit Jahren nicht anders gewöhnt, dass aus der feministischen Ecke vorrangig nur noch geheuchelte Empörung, instrumentalisierte Skandalisierung, hysterisches Gezeter und Gezicke kommen, kombiniert mit Forderungen nach noch mehr Sonder- und Schutzrechten für Frauen. Allerdings sind die Frauen ja gar keine Minderheit, sondern schlicht die Hälfte der Gesellschaft mit gleichen Rechten, aber weniger Pflichten als Männer. Wenn sich die ganzen Minderheiten nun noch das schlechte Benehmen und das schmarotzerhafte einseitige Fordern bei den Feministinnen abschauen, dann gute Nacht. Und diese ganzen lesbischen Feministinnen gehören einmal endlich in ihre Schranken verwiesen, bevor sie weiteren Schaden für die heterosexuellen Beziehungen und traditionellen Familien anrichten können. Denn da ist in meinen Augen schon heute mehr reparaturbedürftig als überhaupt noch zerstörbar. Es ist an der Zeit, Widerstand zu zeigen und eindeutig Position gegen die feministische Hass-Ideologie zu beziehen – für Männer und Frauen, denen ihre Beziehungen und Familien wichtig sind.