Schlagwort-Archive: Männergesundheit

Warum ich die Bart-Aktion zum Movember für Blödsinn halte

Auch dieses Jahr startet im November wieder die Schnurrbart-Aktion Movember gegen Prostatakrebs bei Männern. Noch nie gehört? Macht nichts, ich finde diese Bart-Aktion nämlich auch reichlich blödsinnig. Der Name kommt übrigens aus der Kombination von Moustache, also (Schnurr)Bart, und dem Monatsnamen November. Seinen Ursprung hat der Movember in Australien, wo sich Männer Jahr für Jahr Oberlippenbärte wachsen lassen und während des Novembers Geld für die Forschung zur Vorbeugung gegen Prostatakrebs und für mehr Forschung zur Männergesundheit sammeln.

Ich werde an dieser Aktion nicht teilnehmen, weil mir einerseits Bart generell nicht steht und ich das Ganze andererseits für sinnfrei halte, insbesondere in Deutschland. Männer tragen generell Bärte oder tun es nicht, in der Regel ist das eine Frage des persönlichen Geschmacks und der aktuellen Mode. Schließlich setzen Frauen auch kein Zeichen gegen Brustkrebs, indem sie Push-Ups tragen oder sich die Beine nicht rasieren. Denn auch das würde nicht auffallen und es würden auch nicht alle mitmachen, da es eben auch Frauen gibt, denen ein Push-Up nicht steht oder gefällt bzw. die eben unrasierte Beine nicht mögen. Nur wir Männer sollen noch zusätzlich ungepflegt bis lächerlich aussehen, wenn wir uns um unsere Anliegen kümmern. Warum eigentlich?

Ich habe den Eindruck, dass die Movember-Aktion mit den Bärten eine ist, die weitgehend unsichtbar bleibt und daher jenseits von Australien und vielleicht wenigen anderen Ländern oftmals auch eher wirkungslos verpufft. Wir Männer sollten uns  langsam besser mal Gedanken über Aktionen machen, die einerseits unsere Themen betreffen,  andererseits aber auch sichtbar werden und Breitenwirkung entfalten können. Mir fiele da beispielsweise der Umstand ein, dass es um die 400 öffentlich finanzierte Frauenhäuser für Frauen in Krisensituationen gibt, aber gerade mal insgesamt 3 Männerhäuser bundesweit, von dem nur eines öffentlich gefördert wird. Das Ergebnis ist dann bei Männern in Krisensituationen im Zweifelsfall das Obdachlosenasyl oder die Obdachlosigkeit – und ein möglicher sozialer Abstieg damit gleich vorprogrammiert.

Nein, wir Männer brauchen keinen Movember, wir brauchen eine Art Marshall-Plan zur Wiederherstellung von Geschlechtergerechtigkeit und zur finalen Zerstörung des menschenfeindlichen Feminismus.

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Frauenkampftag: „Still loving Tyrannosaurus rex“

Für den 8. März hatten die Feministinnen, vor allem mal wieder in Berlin, zum sogenannten Frauenkampftag zu allerlei Unfug aufgerufen, den sie „Aktionen“ nannten. Auch einige Parteien und parteinahe Organisationen waren mit am Start, z.B. DIE LINKE samt der linksjugend solid, die mit ihren feministischen Umtrieben bereits diverse Linke aus der Partei getrieben haben. Juso-Landesvorstand Nathalie Golla entblödete sich in Nordrhein-Westfalen nicht, ein Geschwurbel mit der Forderung nach Entgeltgleichheit zu veröffentlichen und dabei weiter die Mär von angeblich über 20 Prozent Lohnlücke bei der Bezahlung von Männern und Frauen zu bemühen, obwohl diese schon lange in zahlreichen Studien widerlegt wurde:

Mit einer weit verbreiteten Überzeugung räumt dagegen eine andere Untersuchung auf: Frauen verdienen kaum noch schlechter als Männer. Im Mittel bekommen sie derzeit zwei Prozent weniger Gehalt. „Das ist das Ergebnis unserer Studie, wenn wir gleichwertige Tätigkeiten von Frauen und Männern miteinander vergleichen, also Tätigkeiten mit vergleichbarem Aufgabenzuschnitt und Verantwortungsgrad„, sagt Thomas Gruhle, Mitglied der Geschäftsleitung der Unternehmensberatung Hay Group.

Natürlich kann man einfach alle Einkommen der Männer und alle Einkommen der Frauen in jeweils einen Topf werfen und die daraus resultierende Differenz als angebliche Lohndiskriminierung beklagen. Dabei ignoriert Frau dann aber auch gerne, dass viele Männer ihr Gehalt gar nicht für sich zur Verfügung haben, sondern damit den gemeinsamen Lebensunterhalt mit Frau und ggf. Kindern finanzieren. Das hindert bei der SZ eine Sibylle Haas jedoch auch nicht daran, Deutschland die größte Gehaltslücke Europas anzudichten. Natürlich gibt es bei den Unterstützerinnen von ProQuote unter der Nummer 316 vom 27. Februar 2012 „zufällig“ eine Sibylle Haas:

proquote_sibyllehaasRein zufällig gibt es auch einen Bericht über eine Veranstaltung der Bücherfrauen mit einer Sibylle Haas von der SZ. Dort wird sie wie folgt zitiert:

„Männer fördern Männer. Ein bisschen Druck muss sein, sonst ändert sich nichts.“ Sybille Haas, Süddeutsche Zeitung

Das sind schon alles komische Zufälle, oder? 😉 Natürlich ist es zum internationalen Frauentag auch jedes Jahr das gleiche Spiel mit den weitgehend gleichen Leuten und Organisationen dahinter. Der Verdacht, dass dahinter ein mehr oder weniger geschlossener Kreis stehen könnte, der es auf Privilegien, Pöstchen und Fördergelder abgesehen hat, kommt sicher nicht nur mir dabei in den Sinn.

Ansonsten gab es an den Hochschulen und da vor allem auch in Berlin und in diversen studentischen Organisationen wieder endlos Werbung für den Frauenkampftag. In Berlin beklatschte Anne Wizorek, ihres Zeichens #aufschrei-Initiatorin und Grimme-Preisträgerin, bei Twitter einen Farbanschlag auf eine Apotheke, die nicht die „Pille danach“ abgeben möchte:

Anne Wozorek, Berlin, Pille danach, Apotheke

Ein Foto vom Erscheinungsbild der Apotheke nach dem Anschlag samt Resten des Plakats für den Frauenkampftag findet man hier.

„Still loving feminism“ – Warum?

Der Slogan „Still loving feminism“ zum Frauenkampftag klingt einigermaßen verzweifelt. Er erinnert an ein altes Ehepaar, wo schon längst jeder nur noch für sich lebt und seiner Wege geht, man sich aber passend zum Jahrestag immer wieder gegenseitig die Liebe schwört, um in der Nacht lustlos den obligatorischen Koitus zu vollziehen. Aber weil es halt so bequem und gewohnt ist, bleibt man halt trotzdem zusammen.

Ganz ehrlich, wer sollte heutzutage Feminismus noch lieben oder auch nur brauchen? In den meisten gesellschaftlichen Bereichen sind Frauen heute nicht nur gleichberechtigt, sondern sogar überprivilegiert und vielfach bevorzugt. Natürlich werden die verbliebenen Feministinnen nicht müde zu betonen, dass sie angeblich immer noch überall diskriminiert würden, um der Gesellschaft weitere Extrawürstchen und Privilegien auf Kosten der Allgemeinheit und vor allem zum Nachteil der Männer aus dem Kreuz zu leiern.

Dabei wird schon heute für Frauengesundheit wesentlich mehr Geld aufgewendet als für Männergesundheit. An den Hochschulen wächst der Frauenanteil ebenso immer weiter an, leider oft genug in den falschen – meistens sozial- und geisteswissenschaftlichen –  Fächern, so dass die Wirtschaft trotzdem laufend vor einem Fachkräftemängel warnt. Aber obwohl die Frauen heute immer häufiger studieren und auch brauchbare Positionen besetzen können, wenn sie nicht gerade nur Gender Studies belegt hatten, ist in den meisten Fällen noch immer der Mann der Familienernährer, während die Frauen penibel darauf achten, dass sie bloß keinen Mann mit niedrigerem sozialen Status und niedrigerem Bildungsabschluss als dem eigenen ehelichen. Kombinationen wie Chefarzt und Krankenschwester oder Geschäftsführer und Sekretärin wird es umgekehrt deshalb wohl nie geben. Dafür beklagen dann solche Frauen, dass sie angeblich keinen passenden Partner fänden und die Welt ja so böse sei.

Zusammengefasst kann man sagen, dass die meisten westlichen Gesellschaften die Forderungen des Feminismus nach Gleichberechtigung bereits vollumfänglich erfüllt oder gar übererfüllt haben. Für die gegen die Gleichberechtigung ausgetauschte Forderung nach Gleichstellung gibt es jedoch absolut keine vernünftige Grundlage, diese sollte wirklich wesentlich benachteiligten Gruppen wie z.B. Schwerbehinderten vorbehalten bleiben. Denn eine Frau zu sein, ist heute in den meisten Fällen eben einfach kein Mangel – im Gegenteil. Feministinnen sind meiner Meinung nach heute oftmals vor allem privilegiengeile und fördergeldsüchtige Berufslügnerinnen – je höher im feministischen Zirkus, desto privilegiengeiler und fördergeldsüchtiger. Es soll da beispielsweise so eine Alice in einem Turm in Köln geben, die das Ganze für sich ziemlich perfektioniert hat.

Die Feministinnen in den westlichen Ländern kommen mir deshalb vor wie verkappte radikale Tierschützer, die sich für den ausgestorbenen Tyrannosaurus rex einsetzen wollen. Das Viech ist bereits tot, toter als tot und wird auch nicht wiederkommen, dennoch klammern sie sich an ihn, weil sie sonst ihre eigene Daseinsberechtigung in Frage stellen und sich ein neues Betätigungsfeld suchen müßten. Da waren selbst die Kumpel in den Bergwerken des Ruhrgebiets flexibler, als es mit ihren Zechen zu Ende ging. Aber das waren ja auch „nur“ Männer…

Männerkongress 2014

Gerade via Genderama die Einladung zum Männerkongress 2014 gesehen:

Bis heute ist der männliche Rollenkäfig recht stabil. Gefühlsferne und das klaglose Ertragen von Härten und Gesundheitsrisiken sind immer noch typische Merkmale der Männerrolle. Diese Geschlechterrollenstereotype erschweren einen sensiblen und reflektierten Umgang mit der eigenen emotionalen Bedürftigkeit. Als kulturell vermittelte Rollenbilder dienen sie auch der Abwehr kindheitlich erfahrener Verunsicherungen und damit zusammenhängender unverarbeiteter Ängste, Wut und Trauer.

Vielen Männern sind solche Zusammenhänge nicht bewusst. Es fällt ihnen schwer über seelische Verwundungen und emotionale Bedürfnisse zu sprechen. Destruktives Arbeiten, Alkohol und Aggression sind dann krank machende Auswege – mit Folgen für die seelische Gesundheit.

Die Anmeldung habe ich soeben erledigt, dank GdB-Rabatt war das kostenmäßig im Rahmen 😀 Mich interessiert generell der akademische Stand zu Männerthemen, daneben betrachte ich die Veranstaltung als gute Gelegenheit zum Netzwerken, Impulse mitzunehmen als auch ggf. Impulse einzubringen 😉

Ich bin ja mal gespannt, ob sich dort nach US-Vorbild auch radikal-feministische Grüppchen zwecks Störung der Veranstaltung verabreden. Falls ja, hoffe ich auf eine rigide Durchsetzung des Hausrechts.

Gesundheitsreport 2013: Männergesundheit im Erwerbsleben

Das pelzblog hat sich kürzlich mit dem Gesundheitsreport 2013 – Männergesundheit im Erwerbsleben der BEK beschäftigt:

Was ich auch noch dazu sagen muss: Krankenkassenleistungen für Frauen sind um einiges höher als die Krankenkassenleistungen für Männer. Es müsste von den erbrachten Leistungen der Krankenkassen eigentlich eher umgekehrt sein. Männer müssten die “Fehlzeiten durch Krankheit”-Statistiken anführen.
Es sterben mehr Männer an Krebs und es gibt weniger Leistungen innerhalb der Krebsvorsorge für Männer. Dennoch fehlen Männer weniger im Arbeitsleben. Man könnte dies als eklatanten Unterschied in der wirtschaftlichen Arbeitsqualität innerhalb der Geschlechter werten.

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Interview mit Männerarzt Dr. Georg Pfau zu Männlichkeit und Männergesundheit

Dr. Georg Pfau ist als Männerarzt und Sexualmediziner in Linz (Österreich) tätig und beschäftigt sich dabei umfassend mit Themen wie Männlichkeit, Männergesundheit und Sexualität. Auf seiner Website finden sich zahlreiche Artikel zu Themen rund um Männlichkeit und Männergesundheit.

Bitte beschreiben Sie kurz Ihre alltägliche Tätigkeit als Männerarzt und inwiefern Sie sich von der Tätigkeit der in Deutschland üblichen Urologen unterscheidet.

Der Männerarzt ist der Sexualmediziner für den Mann. Sexualmediziner haben gelernt, das Phänomen Sexualität ganzheitlich  – also in allen drei Dimensionen – zu behandeln, denn die allermeisten sexuellen Störungen sind nicht biologisch bedingt, sondern psychosozial.
Meine Tätigkeit ist so vielseitig wie die Sexualität selbst.

Auf Ihrer Website finden sich eine Vielzahl von männerspezifischen Themen, neben Sport, Ernährung und Sexualität auch Themen wie Männer im Bildungssystem. Welches sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Männerthemen in den nächsten 12 Monaten?

Ich denke die Themen in den nächsten 12 Monaten werden sich kaum von den Themen der letzten 12 Monate unterscheiden. Meist geht es um das Erscheinungsbild als Mann („wie wirke ich als Mann auf die Frauen“, zu kleiner Penis, Körperarchitektur, zu viele, zu wenige Haare), um das breite Spektrum der sexuellen Störungen (vorzeitiger Orgasmus, Erektionsstörung), Probleme mit der sexuellen Orientierung, Störungen der sexuellen Präferenz (Fetischismen, Pädophilie) und schließlich sexuelle Unzufriedenheit innerhalb von Beziehungen.

Wie beurteilen Sie die medizinische und vor allem ganzheitliche medizinische Versorgung von Männern im Vergleich zu Frauen? Welche Defizite fallen Ihnen beim Thema Männergesundheit am häufigsten auf?

Das wesentliche ist ganz sicher, dass viele Männer nicht wissen an welchen Arzt sie sich wenden sollen. Das ist das Hauptproblem, das immer wieder an mich herangetragen wird. Es gibt zu wenig Männerärzte, die in der Form zur Verfügung stehen, wie Männer dies wollen. Männer wollen pünktlich drankommen, brauchen ausreichend Zeit und wünschen sich einen Arzt, der gleichermaßen für alle Belange zu Verfügung steht. Aus vielen Anfragen weiß ich, dass Männerärzte schwer zu finden sind.
Bei den Frauen ist das anders. Der Frauenarzt hat sich zu einem Kompetenzzentrum entwickelt, in dem die Belange der Frauen meist sehr umfassend wahrgenommen werden.

Wie beurteilen Sie die Stellung des Mannes in westlichen Gesellschaften wie Österreich oder Deutschland?  Inwiefern werden Ihrer Ansicht nach eher Männer oder eher Frauen benachteiligt?

Es  gibt einen gesellschaftlichen Konsens, die Frau im Nachteil zu sehen. Schon die Frage nach einer eventuellen Benachteiligung von Männern wird als anstößig empfunden und meist ins Lächerliche gezogen.
In Wirklichkeit gibt es Bereiche in denen die Frauen benachteiligt werden und solche in denen Männer benachteiligt werden. Die Anliegen beider Geschlechter sollen ernst genommen und einer Lösung zugeführt werden.
Die Stellung der Männer hat sich in den letzten Jahrzehnten verändert. Zum Teil ist das positiv zu werden, schließlich sind wir alle froh dass heute – wenigstens in Europa – keine Kriege mehr geführt werden müssen. Andererseits kam es zu einer Veränderung der Werte in unserer Gesellschaft, die vielen Männern sehr zu schaffen macht.

In Deutschland immer wieder ein kontrovers und heißblütig diskutiertes Thema: Was halten Sie von der Beschneidung von Jungen und Männern ohne medizinische Indikation? Welche Auswirkungen hat diese nach Ihren Erfahrungen auf das Erleben und die Sexualität der Beschnittenen?

Die Beschneidung ohne medizinische Indikation ist grundsätzlich ab zu lehnen. Leider kann darüber nicht sachlich diskutiert werden, weil religiöse Gefühle mitspielen, die sich rationalen Argumenten entziehen. Ich versuche immer wieder darauf hin zu weisen, dass das alttestamentarische Gebot zur Beschneidung der Jungen überholt ist und schließlich auch viele andere Vorschriften des Alten Testamentes nicht mehr befolgt werden. Wer das nicht glaubt, möge doch selbst im Buch Levitikus nachlesen, dort werden Ehebrecherinnen gesteinigt und Diebe durch Abhacken der Hand bestraft.
Die Vorhaut ist ein sehr sensibles Organ. Sie schützt die Eichel und ist  mit vielen Nervenendigungen ausgestattet ist. Sie zu entfernen kann eine Veränderung des sexuellen Erlebens bedeuten, längerfristig auch eine Verminderung der Sensibilität der Eichel.

Welche Ratschläge geben Sie Männern für das Jahr 2014, worauf sollten sie beruflich, privat und gesundheitlich den Fokus legen?

Männergesundheit besteht aus der Umsetzung einfacher Regeln, deren lebenslange Befolgung unumgänglich ist. Der gesunde (und potente) Mann ist schlank, betreibt regelmäßig Sport, raucht nicht, trinkt nur wenig Alkohol, sorgt für ausreichend Eigenzeit und trägt seine Frau auf Händen. Gesunde Männer sind zufriedener mit sich selbst und ihrem Leben.

Was möchten Sie den Lesern sonst noch mit auf den Weg geben?

Es ist mir ein ganz besonderes Bedürfnis Männer dahin zu beraten, sich dem Gendermainstream zu widersetzen, wonach das Geschlecht ein rein soziales Konstrukt sei und „Männlichkeit“ eine Erfindung vergangener Zeiten. In der Sexualität gilt, dass Gegensätze sich anziehen, nicht Gleichheit, die Akzentuierung Ihrer femininen Seite ist ganz bestimmt kontraproduktiv.
Frauen lieben „starke“ Männer, wie auch immer „Stärke“ definiert werden mag. Der „ganze“ Mann war immer gefragt: pflegen Sie ihre Männlichkeit, seien Sie ein ganzer Kerl, denn damit beeindrucken Sie Ihre Partnerin ganz besonders.

Herr Dr. Pfau, vielen Dank für das Interview!

2014 – Das Jahr des Mannes

Über Genderama bin ich auf den in Großbritannien bekannten Männerrechtler Glen Poole aufmerksam geworden, der das Jahr 2014 zum Jahr des Mannes erklärt hat:

We may have different views on why we need a Year of the Male, but we broadly agree that there’s been a huge shift in men and women’s roles in the past 50 years. We’ve signed this charter because we believe the time has come for us to ask the big questions about what it means to be a man in the UK today and what changes we need to make to create a fair and flourishing society that works for everyone.

Ich denke ebenfalls, dass die Zeit überfällig ist für eine klare Bestandsaufnahme, wie sich die Rollen von Mann und Frau in den vergangenen 50 Jahren verändert haben, was es heute bedeutet ein Mann zu sein und wo Männer inzwischen ganz klar diskriminiert, verachtet und respektlos behandelt werden. Dabei sollte auch die vom heutigen Feminismus und insbesondere vom Netz- und Neofeminismus kolportierte Männerfeindlichkeit auf den Tisch kommen, ebenso gehört das feministische Lügengebäude durchleuchtet und zerschlagen, dass Männer ja angeblich nicht Opfer von Sexismus und Diskriminierung sein können, obwohl gerade die heutigen Feministinnen mit ihren allzeitigen Hassreden gegen Jungen, Männer und jede Art von Männlichkeit tagtäglich das Gegenteil demonstrieren.

Deshalb erkläre ich an dieser Stelle ebenfalls 2014 zum Jahr des Mannes und werde entsprechende Beiträge mit „Jahr des Mannes“, bei Facebook und Twitter mit #JahrDesMannes taggen. Ich werde dabei monatlich ein Thema festlegen, welches ich gezielt in Form von Artikeln, der Analyse von Statistiken und Studien sowie Interviews mit relevanten Gesprächspartnern behandeln werde. Passend zum Jahresanfang, der ja häufig von zahlreichen guten Vorsätzen begleitet wird, starte ich für Januar mit dem Thema Männergesundheit, männerspezifische Krankheiten, Männergesundheit im Beruf und im Alter.

Nachfolgend weitere Blogs, die sich der Aktion „2014 – Jahr des Mannes“ ebenfalls angeschlossen haben:

PS: Neue Beiträge erscheinen unterhalb dieses Beitrags.