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Anne Wizorek, der #aufschrei und sein Buch

Nun ist es also passiert: Als im Juni 2013 die ersten #aufschrei-Hupfdohlen im Quartett  mit einer einschlägig bekannten Piratin und weiteren wenig geistreichen Kreisch-Feministinnen einen albernes Buch – immerhin knapp 100 Seiten haben sie mit Ich bin kein Sexist, aber… insgesamt geschafft – mit Sexismus-Hysterie als Inhalt vorstellten, da ahnte ich bereits, dass dies nicht das letzte männerfeindliche Pamphlet dieser Möchtegern-Nachfolgerinnen von Alice Schwarzer sein würde. Schließlich hatte in dem Buch Es reicht! von Schwarzer auch die zweifelhafte #aufschrei-Initiatorin Anne Wizorek ihren Senf abgegeben, es fehlte also noch ein Buch, das die abgebrochene Studentin der Literaturwissenschaften alleine vollkleistert. Nun war es also vor kurzem soweit und unter dem Titel Weil ein #Aufschrei nicht reicht: Für einen Feminismus von heute serviert sie – auf den Punkt gebracht – der Leserschaft alten und uralten Wein in neuen Schläuchen, nämlich größtenteils den abgehalfterten Feminismus der 70er bis 90er Jahre plus soziale Netzwerke – natürlich vor allem Twitter – als Agenda eines angeblich neuen Feminismus.

Arne Hoffmann hat sich die Ergüsse von Anne Wizorek einmal angetan und bei Amazon umfassend rezensiert. Das Ergebnis ist faktisch vernichtend:

Schon sein Untertitel betreibt einen Etikettenschwindel. Um einen Feminismus „von heute“ handelt es sich nicht – zumindest nicht in dem positiven Sinne, in dem dieser Untertitel verstanden werden soll. Tatsächlich verpackt Wizorek eine grauenvoll altbackene Ideologie aus einer Zeit von vor ihrer Geburt – die ulkige These, dass man eine Gleichberechtigung der Geschlechter am besten erreicht, indem man sich auf die Anliegen eines Geschlechtes konzentriert – in eine moderne, „hippe“ Sprache.

Schon zu Beginn ihres Buches, es muss ihr also offenbar besonders wichtig sein, erklärt Wizorek, warum sie gerade keine Bewegung für beide Geschlechter wolle, die man statt als „Feminismus“ als „Humanismus“ oder ähnlich betiteln könne. Um ihre Auffassung zu untermauern, fährt Wizorek im Verlauf ihres Buches eine ganze Reihe von Falschbehauptungen auf, von denen die folgenden Absätze nur einige schlaglichtartig behandeln sollen.

Besonders erhellend fand ich, wie Wizorek sich dazu äußerte, wie Feministinnen mit Männern und da vor allem mit kritischen Stimmen umgehen sollen:

„Wir wollen radikale Veränderungen. Das muss Leute anpissen.“ und „Solche Attacken sollen die Betreffenden zum Schweigen bringen. Ziel ist, sie mit so viel Hass zu überschütten, dass sie es am Ende bereuen, sich öffentlich geäußert zu haben.“ Die Art, wie heute auf Männerrechtler eingeprügelt wird, beschreiben diese Passagen gut.

Da fragt man sich doch, woher all der Hass gegen Männer kommt, den Wizorek und die nicht minder sonderbaren Gestalten in ihrer Filterbubble und Fankurve in sich tragen? Dies wäre aber wohl eher in einer Aktion mit einem Slogan wie Therapie statt Ideologie zu ergründen. Es ist schließlich nichts Neues, dass schon in der bisherigen Geschichte ein großer Teil der radikalen Feministinnen gleichzeitig psychisch schwer bis schwerst gestört waren, z.B. Valerie Solanas oder Kate Millett.

So bleibt dann letztlich auch nur der Schluss, zu dem Arne Hoffmann gelangt:

In Anne Wizoreks Buch hingegen werden Männer entweder dämonisiert – wenn sie der feministischen Ideologie widersprechen – oder huldvoll als Helfer akzeptiert, wenn sie sich ganz und gar dieser Ideologie beugen. Wenn das der „Feminismus von heute“ ist, braucht man sich über seinen schlechten Ruf nicht mehr zu wundern.

Dazu hätte es allerdings nicht erst Wizoreks Buch gebraucht. Wer auf Twitter diverse Feministinnen aus ihrem Dunstkreis mitlas, der konnte beoachten, wie Hashtags der Sorte #killallmen, #killmostmen oder auch #maletears die Runde machten, die oftmals – wie vieles andere – einfach aus dem englischsprachigen Raum übernommen worden waren. Darunter zu finden sind ein – meistens bereits nur noch als psychopathologisch zu bezeichnender – Hass gegen Männer einschließlich oftmals aggressiver Vernichtungsfantasien von Genozid-Format und eine entmenschlichende Verächtlichmachung derjenigen, gegen die sich dieser Hass richtet.

So etwas war mir bereits von jemandem berichtet worden, der seinerzeit eine neutrale Statistik über die #aufschrei-Kampagne erstellt hatte, bei der das Ergebnis letztlich war, dass lediglich um die 1,5% der Tweets tatsächlich irgendwelche möglicherweise sexistischen Erfahrungen enthielten, der Rest bestand aus Nonsense, Retweets, Links auf Artikel über den vollkommen überbewerteten #aufschrei-Quatsch und gut einem Drittel Kritik, Widerspruch, Sprüche, Scherze und Witze. Der Ersteller wurde nach der Veröffentlichung seiner Statistik online wie offline angefeindet, bedroht und verleumdet – wie so manche andere Kritiker auch. Das muss wohl die große Empathie der Feministinnen sein, die sie angeblich besser macht als Männer.

Das hinderte entsprechende Journalisten – meistens weiblichen Geschlechts und einschlägig feministisch bekannt – nicht daran, das Pamphlet von Anne Wizorek eifrig zu bewerben, z.B. im Spiegel, in der Zeit, im Stern und in der taz. Nur im Freitag ist eine halbwegs differenzierte Rezension erschienen.

Da das aber an Werbung wohl nicht reichte, forderte Anne Wizorek auf Twitter ihre Follower noch zu positiven Rezensionen auf:

Anne Wizorek, Rezensionen, Bettelei, Twitter

 

 

 

 

Ich bin mir nicht sicher, ob dies vor oder nach der vernichtenden Rezension von Arne Hoffmann war, es zeigt aber einmal mehr, dass diese Feministin vor keiner Manipulation zurückschreckt, solange sie den eigenen Interessen nützt. Das sollte man auch im Kontext zur #aufschrei-Kampagne einmal angemessen kritisch überprüfen und bewerten. Hinweise gab es seinerzeit mehr als genug. Hier einer mehr bezüglich der Aufforderung zu positiven Rezensionen:

Anne Wizorek, Amazon, Rezensionen, Fakes

Das soll es bis hierhin auch erstmal gewesen sein. Es bilde sich jeder selbst seine Meinung dazu. Vielleicht werde ich diese Rezension noch ergänzen, wenn ich die Leseprobe durchgearbeitet habe.

 

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Women against feminism – der ersehnte Zündfunke?

Verschiedene MainstreamMedien berichteten in den letzten Tagen über die Gruppe Women against feminism und deren Fotoaktion „I don’t need feminism…“ mehr oder wenger ausführlich. Vielfach liest man auf den Schildern, die diese Frauen auf den Fotos halten, dass sie keinen Feminismus brauchen, weil sie eben nicht andauernd Opfer spielen wollen, sie bereits unabhängig und stark sind, selbst Verantwortung für sich und ihr Handeln übernehmen wollen und sie gerade auch die Rolle als Partnerin, Hausfau und Mutter mit Zufriedenheit ausfüllt.

Kein Wunder also, wenn feministische Redakteurinnen und Bloggerinnen gegen diese Frauen und deren Aktion Sturm laufen, versuchen sie als rückständig, unterdrückt, vom Patriarchat manipuliert oder einfach als dumm darzustellen. Dabei enlarven sich diese Feministinnen aber vor allem selbst – und den Umstand, dass sie selbst es sind, die einer antiquierten Ideologie nachhängen, die ohne ihre radikalen Auswüchse schon längst nicht mehr existieren würde.

Die Frauen von Women against feminism haben aber erkannt, dass der real existierende Radikalfeminismus Männern wie Frauen gleichermaßen und unter dem Strich der gesamten Gesellschaft schadet, sowieso nicht mehr zeitgemäß und vor allem männerfeindlich ist. Eine solche Bewegung wünsche ich mir auch von Frauen im deutschsprachigen Raum, dass sie klar Stellung gegen diesen heutigen radikalen Feminismus beziehen und die feministische Männerfeindlichkeit ablehnen. Nur wenn Männer und Frauen gemeinsam den Radikalfeministinnen die rote Karte und danach die kalte Schulter zeigen, kann diese hasserfüllte Ideologie überwunden und weiterer Schaden für die Allgemeinheit abgewendet werden. Der richtige Zeitpunkt dafür ist genau jetzt – vor allem, wenn Partnerschaft und Familie erhalten werden sollen.

#aufschrei: Ein Grund zum Feiern

Die alberne #aufschrei-Kampagne ist nun schon einige Zeit vorbei und ich habe den Eindruck, dass viele Feministinnen inzwischen ein wenig enttäuscht sind, dass genügend moderne, hübsche und intelligente Frauen den Feminismus immer noch für ähnlich attraktiv wie Fuß- oder Scheidenpilz halten. Es waren ja die Feministinnen selbst, die ihrer wirren Ideologie den faden Beigeschmack eines Vollzeit-Opfertums verpasst haben. Wer will schon gerne so ein hauptberufliches Opfer sein, wenn er auch einfach mitten im Leben stehen und sein Leben positiv leben und gestalten kann? Niemand. Außer vielleicht ein paar feministische Irrlichter, die tatsächlich meinen, ein Bachelor in Gender Studies befähige Frauen dazu, hochdotierte Posten in den Aufsichtsräten der DAX30-Konzerne einnehmen und per Frauenquote einfordern zu können. Das ändert aber nichts daran, dass diese Irren weiter irre bleiben.

So erstaunt es auch nicht, dass unter einem Artikel bei der Frankfurter Rundschau zum #aufschrei zuletzt folgende Kommentare eingeblendet werden:

so jung und schon so bescheurt, dafür brauchte emma jahre.

und

Es ist eine alte Wahrheit: Je mehr eine Frau sich ihrer Weiblichkeit positiv und natürlich bejahend bewusst ist, umso weniger vermag sie feministischer Phrasologie etwas abzugewinnen. Darum ist dieses Thema nicht anderes als ein Monolog unter Leuten, mit denen -gottseidank! – eine sowohl bodenständige als auch intelligentere Mehrheit nichts anzufangen weiss.

Da ich ja mehr als einmal miterleben mußte, wie die #aufschrei-Tussis direkt oder indirekt Einfluß auf Artikel und Kommentare in anderen Medien – die NOZ oder eine Mitarbeiterin von ARTE seien hier nur exemplarisch erwähnt – nahmen, hier noch der Screenshot dazu:

fr_aufschrei

Vor allem dem letzten Kommentar können wohl die meisten nichtfeministischen Männer und Frauen zustimmen, weil es sich einfach um reale Erfahrungen handelt. Gerade in Berlin sind viele Feministinnen besonders gut darin, gängige Klischees über Feministinnen überzuerfüllen, was ihre Häßlichkeit, ihre außerordentliche Dämlichkeit, ihr mehr oder weniger massives Übergewicht, ihr männerhassendes Lesbentum und vielleicht noch die eine oder andere psychische Störung im Oberstübchen betrifft.

Erfreulich ist aber auch, dass seit diesem Twitter-Schwachsinn, bei dem plumpe Anmachen und fehlgeschlagene Komplimente mit Vergewaltigungen in einen Topf gekippt und zu einem inhaltsleeren, blassen Süppchen mit der Bezeichnung Alltagssexismus verrührt wurden, immer mehr Männer auf die offene Männerfeindlichkeit des Feminismus aufmerksam werden und immer häufiger klar Widerstand leisten, sei es auch nur durch Widersprechen.

Dafür ganz herzlichen Dank, liebe Feministinnen!
Wir lachen nicht mit Euch, wir lachen über Euch! 😀

2014 – Das Jahr des Mannes

Über Genderama bin ich auf den in Großbritannien bekannten Männerrechtler Glen Poole aufmerksam geworden, der das Jahr 2014 zum Jahr des Mannes erklärt hat:

We may have different views on why we need a Year of the Male, but we broadly agree that there’s been a huge shift in men and women’s roles in the past 50 years. We’ve signed this charter because we believe the time has come for us to ask the big questions about what it means to be a man in the UK today and what changes we need to make to create a fair and flourishing society that works for everyone.

Ich denke ebenfalls, dass die Zeit überfällig ist für eine klare Bestandsaufnahme, wie sich die Rollen von Mann und Frau in den vergangenen 50 Jahren verändert haben, was es heute bedeutet ein Mann zu sein und wo Männer inzwischen ganz klar diskriminiert, verachtet und respektlos behandelt werden. Dabei sollte auch die vom heutigen Feminismus und insbesondere vom Netz- und Neofeminismus kolportierte Männerfeindlichkeit auf den Tisch kommen, ebenso gehört das feministische Lügengebäude durchleuchtet und zerschlagen, dass Männer ja angeblich nicht Opfer von Sexismus und Diskriminierung sein können, obwohl gerade die heutigen Feministinnen mit ihren allzeitigen Hassreden gegen Jungen, Männer und jede Art von Männlichkeit tagtäglich das Gegenteil demonstrieren.

Deshalb erkläre ich an dieser Stelle ebenfalls 2014 zum Jahr des Mannes und werde entsprechende Beiträge mit „Jahr des Mannes“, bei Facebook und Twitter mit #JahrDesMannes taggen. Ich werde dabei monatlich ein Thema festlegen, welches ich gezielt in Form von Artikeln, der Analyse von Statistiken und Studien sowie Interviews mit relevanten Gesprächspartnern behandeln werde. Passend zum Jahresanfang, der ja häufig von zahlreichen guten Vorsätzen begleitet wird, starte ich für Januar mit dem Thema Männergesundheit, männerspezifische Krankheiten, Männergesundheit im Beruf und im Alter.

Nachfolgend weitere Blogs, die sich der Aktion „2014 – Jahr des Mannes“ ebenfalls angeschlossen haben:

PS: Neue Beiträge erscheinen unterhalb dieses Beitrags.

Antwort auf den offenen Brief von Thomas Fügner

Thomas Fügner von der Männerschmiede richtete vor einiger Zeit einen offenen Brief zum Thema Männerstreik an Arne Hoffmann und mich. Ich komme erst jetzt zu einer Antwort, da ich mich zu diesem Zeitpunkt in den letzten Zügen einer Beziehung befand. Erst wenige Wochen zuvor hatte ich erkennen müssen, dass meine Ex-Partnerin offensichtlich am Borderline-Syndrom leidet, zwar wohl schon länger ohne SVV , aber mit den sonstigen für Familienangehörige und Partner üblichen Belastungen. Vorangegangen war zu diesem Zeitpunkt schon die von mir betriebene Kündigung der gemeinsamen Wohnung, gefolgt von der Suche nach einer neuen Bleibe, Umzug und Renovierung der ehemaligen Wohnung. Das Ganze unter einem seit März diagnostozierten neuen Schub meines Morbus Crohn, der u.a. mit Kortison behandelt wird und auf Grund der vielfältigen Belastungen aus diesen notwendigen Veränderungen bis heute andauert.

Am Borderline-Syndrom leiden übrigens – man spricht von ca. 70% oder auch mehr – größtenteils Frauen. Ich will nicht wissen, wie viele Männer sich zu gerade diesem Zeitpunkt ebenfalls in einer Beziehung zu einer untherapierten Borderlinerin befinden und in dieser Beziehung körperlich, seelisch, emotional und wirtschaftlich mehr oder weniger großen Schaden nehmen. Ich kann nur jedem Mann empfehlen, der Merkmale des Borderline-Syndroms an seiner Partnerin und in seiner Beziehung erkennt, die Partnerin zum Therapeuten zu schicken und bei nachhaltiger Verweigerung unverzüglich das Weite zu suchen – lieber eine Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.

Kommen wir nun zu dem offenen Brief:

Danke für Euer Engagement für die Sache der Männer! Das vorneweg. Und ohne Wenn und Aber. Sondern mit einem UND:

UND Wenn ihr ABER streikt- was soll das bringen?!

Ich bin mir sicher, dass diese Frage auch damals zu Beginn der Frauenbewegung gestellt wurde. Was sie gebracht hat, sehen wir heute: Obwohl Frauen schon seit vielen Jahren überprivilegiert sind und im Vergleich zu Männern zahlreiche Vorteile geniessen, ohne die gleichen Verpflichtungen und Belastungen wie Männer hinnehmen zu müssen, wird noch immer die angeblich andauernde Diskriminierung der Frauen beklagt, um weitere Privilegien durchzuboxen. Medien und Politik stehen hier gerne als Steigbügelhalter zur Verfügung, Kritik gibt es nur selten. Der Männerstreik soll zuerst eines bringen: dass Männer über sich und ihre Position in Gesellschaft und Familie nachdenken, Fragen stellen und sich darüber bewußt werden, dass fast alles, was die Menschheit in den vergangenen Jahrhunderten vorangebracht, technischen Fortschritt und Zivilisation ermöglicht hat, von Männern geschaffen wurde. Natürlich gab es dabei auch unerwünsche Nebenerscheinungen, aber wer den Komfort und die längere Lebenserwartung des modernen Lebens haben will, der kommt eben nicht umhin, auch diese Nebenerscheinungen hinnehmen zu müssen. Und seien wir ehrlich: das Streben nach Komfort und Luxus ist seit Urzeiten ein vorrangig weibliches Streben. Das nur als eines von vielen Beispielen.

Streik- das klingt nach früher Arbeiterbewegung, (klar, Arne, bekennend links ist das anschlußfähig, das gefällt, hmm?) das klingt dem Aufstand der Machtlosen, das klingt nach “Rechte einklagen” viel RECHT haben, viel Klagen, viel Be-SCHWERden, das klingt nach Resignation und innerer Kündigung. Eine Sieger- Option beinhaltet diese Haltung nicht.

Schade.

Da irrst du, Thomas.  Der Streik war lange Zeit ein durchaus gewichtiges Instrument im Arbeitskampf, allerdings in Deutschland wegen des fehlenden Grundrechts auf politischen Streik / Generalstreik seit jeher schwächer ausgeprägt als bei unseren europäischen Nachbarn. Auch die Französische Revolution speiste sich aus langwierigem Verdruß über die herrschenden Verhältnisse und begann als Demonstration oder Streik. Die Schwäche des Instruments Streik im Deutschland von heute ist vor allem dem typisch deutschen Untertanengeist zuzurechnen, Gerhard Schröders neoliberale Agenda 2010 verstärkte diesen mittels weiterer Entrechtung der durchschnittlichen Arbeitnehmer noch weiter. Dass die Frauen vermehrt als zusätzlich verfügbare Arbeitskräfte auf den Arbeitsmarkt drängen, hat auch nicht gerade zur Stärkung der Position der Arbeitnehmer bei Tarifverhandlungen beigetragen. Einen Streik mit Resignation und innerer Kündigung gleichzusetzen, wird jedenfalls der Sache nicht gerecht, denn ein Streikender sagt ja gerade, dass er das Spiel unter diesen Umständen nicht mehr mitmacht und er ist bereit für seine Positionen und Forderungen zu kämpfen.

Aber Ihr klingt vor allem kindisch- trotzig: “Da spiele ich nicht mehr mit!!” Wie aber wollt Ihr das Spiel lernen, beherrschen, gewinnen vielleicht, wenn Ihr Euch dem entzieht?!

Es geht nicht darum, das miese Spiel, das mit den Männern seit jeher gespielt wird, zu lernen, zu beherrschen oder zu gewinnen. Vielmehr geht es darum, das Spiel und dessen Regeln zu verändern. Genauso haben es die Feministinnen auch gemacht. Dazu ist es aber notwendig, dass man sich dem aktuellen Spiel verweigert oder es nur noch halbherzig unter Protest mitspielt, damit die anderen männlichen Mitspieler erfahren, dass sie mit ihrem Unbehagen und ihrer unbewußten Ablehnung vieler männerfeindlicher Spielchen und Regeln nicht alleine sind. Und auch die Frauen sollen ruhig erfahren, dass unser Einsatz und die Privilegien, die wir ihnen alleine auf Grund ihres Geschlechts gewähren, nicht selbstverständlich sind und der Bogen mittlerweile maßlos überspannt wurde.

Wie soll das auch konkret aussehen- zum Vögeln nur noch in den Puff, Männerkuscheln am Lagerfeuer, Demos…?

Ich bin durchaus auch ein Freund von Polemik und Sarkasmus, halte sie aber in diesem Kontext für unangebracht. Die Männer müssen sich zuerst bewußt werden, dass sie noch immer im urzeitlichen Rollenklischee als austauschbares Arbeitstier und rechtloser Zahlesel, Ernährer und Beschützer gefangen sind, während die Frauen mittels Feminismus zahlreiche andere Möglichkeiten der Lebensgestaltung für sich erobern konnten.

Um gleich die Provokation zu entschärfen: David Schnarch (Psychologie der sexuellen Leidenschaft) hat ziemlich ausführlich gezeigt, dass die persönliche Entwicklung in erster Linie IN, nicht ohne die Beziehung funktioniert

In Beziehung zu wem oder was? Der Mensch lernt und wächst durch Interaktion mit seiner Umwelt, es ist aber keinesfalls so, dass als Beziehung nur die Beziehung zur Mutter oder zu anderen Frauen relevant ist. Gerade für Männer ist neben dem Vater auch der Freundeskreis extrem wichtig, bei vielen auch noch die Fußballmannschaft oder Kontakte aus dem Fitness-Studio. Persönliche Entwicklung ist nicht abhängig von einer amourösen Beziehung, im Gegenteil. Wer sich persönlich weiterentwicklen will, dem wird häufig empfohlen – zumindest temporär – in die Stille und Einsamkeit zu gehen. Kontemplation funktioniert einfach nicht, wenn um einen herum dauernd geplappert und gezerrt wird. Für mich selbst kann ich auch nur sagen, dass ich die größten persönlichen Fortschritte in Zeiten des Alleinseins und der Stille gemacht habe, nicht in Diskussionen und Gezerre innerhalb von Beziehungen. Und ganz ehrlich, lieber Thomas, willst Du Mönchen – vor allem in Klöstern mit asiatischer Philosophie – vorwerfen, sie würden sich persönlich nicht weiterentwickeln?

Auch das persönliche Glück ist doch viel weniger in der Entsagung zu finden, als in der Hingabe!!

Das ist Ansichtssache. Wenn Hingabe bedeutet, dass man sich hingibt, seine Zeit, Kraft, Nerven und sein Einkommen kampflos Dritten überläßt, die selbst nur nehmen und selten geben, dann ist das in meinen Augen eher Dummheit als Glück. In einer Beziehung muss die Hingabe – in jeglicher Hinsicht – auf Gegenseitigkeit beruhen, zu starkes Ungleichgewicht und Einseitigkeit sind aber das, was einen Mann in Beziehungen mit den heutigen Frauen vielfach erwartet. Denn diese schöpfen heute einerseits die Möglichkeiten aus, welche Emanzipation und Feminismus ihnen erkämpft haben, andererseits nehmen sie aber weiterhin alle Privilegien und Möglichkeiten wahr, die mit dem klassischen Rollenbild verknüpft sind. Wer kennt beispielsweise nicht jenen Schlag Frau, der am Wochenende trotz leerem Konto weiter ausgehen möchte und dazu einfach das Dekolletee vergrößert, während sich die Rocklänge / Stoffmenge am Leib verkleinert?

Die Maennerschmie.de ist da konstruktiver: REIN in die Beziehung- UND WENN´s auch (zeitweilig) ein Kampf ist, das ist das Leben, das IHR gewählt habt, auszuleben, anzunehmen, also NEHMT es WAHR! Nehmt die Frau an Eurer Seite wahr, oder die, die Euch im Zug gegenüber sitzt, sondern als Frau, nicht als Feindin, die lieben und geliebt werden will!

Wie viele Männer wohl schon wie oft genau so verfahren sind, gekämpft und am Ende dennoch verloren haben? Viele Frauen sind aber Meisterinnen der Maskerade und des Verstellens, nicht erst vor dem Schminkspiegel. Außerdem gibt es heute genügend Frauen, die eher Karriere machen als eine Beziehung führen und geliebt werden wollen, ja gar selbst gar nicht mehr in der Lage sind zu lieben und eine Beziehung zu führen. Bei diesen Exemplaren ersetzen Job und eigenes Einkommen den Mann, die Bestellung bei Zalando oder der Shopping-Trip nach London den Sex und Orgasmus. Wenn der Feminismus bei einem erfolgreich war, dann beim Einimpfen von Männerhass und Männerfeindlichkeit in die Gesellschaft und insbesondere in die Köpfe und Herzen vieler heutiger Frauen.

Habt MUT, Euch dem Leben zu stellen, Eure Kinder zu sehen, Freunde, kocht für sie, seit kraftvoll, positiv

Auch Männer, die gegen die herrschenden Verhältnisse in Gesellschaft, Beziehung und Familie streiken, stellen sich dem Leben. Nicht nur das, sie stellen sich auch dem Leben von Männern der kommenden Generationen, wenn sie jetzt für Veränderungen eintreten, von denen auch Männer zukünftiger Generationen profitieren. Jenseits des Kinder-Themas sind das alles Dinge, für die man weder eine Frau noch eine amouröse Beziehung zu einer Frau braucht. Ein guter Freundeskreis – unabhängig vom Geschlecht der Freunde – reicht da vollkommen aus.

Lasst die (geistigen), Phantome, Männer- hassende Femen, Emanzen, Lesben, lasst sie in Eurem Leben sterben, lasst sie einsam und in Kälte der Nicht-Achtung vertrocknen – Ihr HABT DIESE Freiheit in EUREN Köpfen, in Euren Herzen: “Don´t feed the Trolls!” (Vielleicht ist DAS der Teil Eures Streik- Aufrufes, den ich Unterstützen mag: töten durch mediale Nicht- Beachtung)

Das Ignorieren eines Problems ist nur selten dessen Lösung. Ich stimme Dir zwar zu, dass die männerhassende Femen-Emanzen-Lesben-Fraktion deutlich weniger Aufmerksamkeit bekommen sollte, da deren Ideologie sonst weiter Zulauf und Futter erhält, aber die mediale Aufmerksamkeit dieser Leute verringern wir auf diesem Wege nicht. Wenn das nächste Sommerloch oder anderweitig Bedarf an Themen für TV-Magazine, Interviews oder Talkshows besteht, werden – wie schon bei der lächerlichen #aufschrei-Kampagne – die Hetzerinnen wieder in den Studios oder vor den Mikrofonen sitzen und ihre Ideologie verbreiten. Was es dann braucht, das ist ein Gegengewicht. Leute, die die ganze Lächerlichkeit des heutigen Feminismus samt Opferabos, Diskriminerungslügen und Überprivilegierungen der Frauen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und so sukzessive ein Umdenken herbeiführen. Bei mir war einer davon Arne Hoffmann, dessen Buch „Sind Frauen bessere Menschen?“ für mich in vielerlei Hinsicht das bestätigt hat, was ich schon lange unbewußt geahnt und gespürt hatte: dass die Feministinnen zwar am lautesten und häufigsten geifern, jammern und weitere Zuckerl fordern, aber heute eigentlich die Männer das tagtäglich diskriminierte und verachtete Geschlecht sind.

Baut stattdessen etwas Eigenes auf, EURE Vorstellung vom Leben als Männer für und mit Euch, um Euretwillen. Erst in zweiter Linie für die Frauen, oder, noch schlimmer, als Opfer oder Bedürftiger der Frauen.

Genau darum geht es ja, teilweise angelehnt an die MGTOW-Bewegung, aber ohne Rückzug und Passivität davon. Allerdings sehe ich die Frauen nicht einmal in zweiter Linie. In erster Linie sollte man selbst stehen, die eigenen Ansichten und Ideale, dann die eigenen Geschlechtsgenossen und die Gesellschaft als Ganzes. Frühestens danach spielen vielleicht Frauen eine Rolle, müssen es aber nicht. Denn auch wir Männer haben das Recht auf Selbstverwirklichung, bei der wir uns nicht von Frauen ausbremsen oder sabotieren lassen sollten. Es bleibt aber nicht aus, dass Frauen den Weg des Mannes ausgerechnet dann kreuzen, wenn er selbstzufrieden seine Ziele verfolgt und dabei glücklich ist. Offenbar zieht man so die gewisse Frauen an wie das Licht die Motten.

Denn Ihr seid für ganz andere Frauen attraktiv, wenn Ihr in Euren Herzen, in Eurem Geist eine stabile Eigenliebe, einen positiven, gestaltenden (nicht: sich verweigernden!) Selbstwert entwickelt. DAFÜR bin ich für Euch da.

Und da ist sie wieder: Die Fixierung auf die Frauen. Warum? Kann ein Mann ohne Frau nicht glücklich sein oder existieren? Ich kann wahrscheinlich besser kochen (ohne Fix-Tütchen) als geschätzte 80% der heutigen Frauen zwischen 18 und 30 Jahren (Köchinnen ausgenommen), Ordnung und Reinlichkeit sind für mich ebenso wichtig wie eine gewisse Struktur und Effizienz bei Haushaltsarbeiten einschließlich Bügeln, Nähen und was sonst noch so anfällt. Ich habe schlicht keinen Grund, mir unbedingt eine Frau ans Bein zu binden – schon gar nicht, wenn ich meinen eigenen Weg gehe und dabei glücklich bin. Ausnahmen: Sex und die Gründung einer Familie, sofern man sich das bei der konstant hohen Scheidungsquote und dem heutigen Familienrecht noch antun will.

Dass wir Männer uns einfach nur innerlich und äußerlich aufhübschen sollen, um einen anderen Typ Frau anzuziehen als die durchschnittliche deutsche Frau mit überdurchschnittlichem Scheidungs- und Kuckuckskinder-Risiko, ist nicht Tenor und Ziel des Männerstreiks! Es geht darum, die Problematik der vielfältigen Diskriminierungen der Männer in Beruf, Gesellschaft, Beziehung und Familie ins öffentliche Bewußtsein zu rücken und so auf diesen Gebieten nachhaltig Veränderungen anzustoßen. Denn egal, wie sehr man seinen Weg geht und seine Partnerin oder Frau zum halbwegs funktionierenden Partner „erzieht“, eines bleibt auch bei Deinen Ratschlägen gleich, Thomas: Es ändert sich dadurch nichts am männerfeindlichen gesellschaftlichen Klima und im Falle einer Scheidung von der Ehefrau hat man mit den gleichen Nachteilen und Geld-Streitereien um Unterhalt & Co. zu kämpfen wie jeder andere Mann auch.

Korrekt ist hingegen, dass viele Männer erstmal neu lernen müssen, dass es vollkommen in Ordnung ist, wenn sie sich nur um sich selbst kümmern wollen und auch dann einen Selbstwert haben, wenn sie Single sind und auch kein Interesse an einer Beziehung haben. Eigenliebe und ein Wille zur Gestaltung seines Lebens und der Gesellschaft gehören da natürlich auch dazu. Sich dem Gros der heutigen Frauen zu verweigern oder sie nur für ein paar Stunden oder eine Nacht neben sich zu dulden, halte ich aber trotzdem für einen gangbaren und vernünftigen Weg, wenn jemand schlicht keine Lust auf eine Beziehung hat oder sich nach zahlreichen negativen Erfahrungen bewußt dafür entscheidet.

Warum ein Männerstreik?

Hinweis: Neue Beiträge erscheinen unterhalb dieses Beitrags.

Ich bin in den 80ern und 90ern aufgewachsen und insbesondere in den 80ern gab es immer wieder mal Forderungen nach einem Hausfrauenstreik, damit Partner und Kinder einmal merkten, was die Hausfrauen für die Familie leisten. Ich fand dieses Anliegen schon seinerzeit legitim, da ich sah, wie viel Arbeit meine Mutter mit drei Jungs und dem Haushalt hatte. Zeitweise arbeitete sie sogar noch nebenbei.

So wie es bei den Forderungen nach einem Hausfrauenstreik damals um Wertschätzung ging, so geht es auch beim Männerstreik um Wertschätzung und Respekt für Männer. In den vergangenen 10-20 Jahren ist da nämlich einiges schiefgelaufen. Männer und männliche Verhaltensweisen wurden zunehmend dämonisiert und verächtlich gemacht, während Frauen und weibliche Eigenschaften glorifiziert und beinahe als gottgleich… oh sorry… göttinnengleich beworben werden. Männer sind heute schon als Jungen vielfach diskriminiert, weil in Kindergärten und Schulen zu einem großen Teil Frauen arbeiten, die nicht in der Lage sind, mit den körperlich aktiveren, in Bezug auf Natur und Technik neugierigen und ungestümen Jungen umzugehen. Sie kümmern sich lieber um die adrett und still sitzenden Mädchen und bewerten diese inzwischen auch im Durchschnitt bei gleicher Leistung mindestens eine Note besser als Jungen.

Ähnlich geht es in der Ausbildung bzw. im Studium weiter. Medien und Politik haben in den vergangenen Jahren immer wieder Kampagnen gefahren, in denen Frauen de facto als die angeblich in jeglicher Hinsicht besseren, intelligenteren und leistungsfähigeren Menschen dargestellt werden, um sie aus dem klassischen Rollen- und Familienmodell in die kapitalistische Arbeitswelt zu zerren. Ob es aber so viel besser ist, sich nun im Job ausbeuten zu lassen und die Kinder nur noch zum Frühstück und Schlafengehen zu sehen anstatt sich in Vollzeit um die Familie zu kümmern und dem Mann den Rücken freizuhalten, wurde dabei nicht hinterfragt. Als Sündenbock für so mehrfach belastete und überforderte Frauen wurde der Mann präsentiert, der sich jetzt ebenfalls – nach seinem Vollzeit-Job – noch um Haushalt und Familie kümmern solle und andernfalls ein sexistisches Schwein sei. Dass gleichzeitig für Mann wie Frau die Löhne gedrückt wurden, da es ein größeres Angebot an Arbeitskräften gibt, wird von Feministinnen auch gerne verschwiegen, die sich sowieso bevorzugt im öffentlichen Dienst verbeamten bzw. anstellen lassen, wo die Bezahlung per Besoldungsgesetz geregelt ist. Dennoch jammern die Feministinnen gerne über die sogenannten Gender-Pay-Gap, wonach Frauen angeblich um die 20% weniger verdienen als Männer. Da fragt man sich doch, wo Frauen in Jobs, die nach Besoldungsgesetz oder Tarifvertrag bezahlt werden, angeblich alleine auf Grund ihres Geschlechts schlechter bezahlt werden als Männer. Das Ganze ist in den meisten Fällen kaum mehr als ein Mythos des modernen Feminismus, mit dem das Feindbild Mann ebenso wie das Opferabo der Frauen aufrecht erhalten werden soll.

Inzwischen hat der Feminismus einen Zustand erreicht und arbeitet mit Methoden, wofür das Attribut faschistisch keineswegs übertrieben ist. Demnach sind Männer angeblich für alles Übel dieser Welt  – einschließlich zuviel Regen im Sommer und zu wenig Schnee im Winter – verantwortlich, während die Frauen ja immer nur unschuldige Opfer seien, nicht einmal Mitläufer. Es wird jedoch ausgeblendet, dass auch ein Großteil der Segnungen unserer modernen Gesellschaft größtenteils von Männer entwickelt wurden und auch Männer immer aktiv Übel und Fehlentwicklungen bekämpft haben. So ist es zwar zutreffend, dass Adolf Hitler ein Mann war, die Attentäter, die ihn stoppen wollten und dafür mit ihrem Leben bezahlten, waren aber auch allesamt Männer. Eva Braun störte es hingegen wohl nicht, dass sie von Hitlers Tun und seinen Zuwendungen profitierte. Dabei wäre es ihr doch ein leichtes gewesen, ihren Gespielen in einer intimen Situation mit einfachen Mitteln wie einem Messer oder einem vergifteten Getränk auszuschalten. Entlarvend, nicht wahr?

Zurück auf Augenhöhe

Es ist an der Zeit, den maßlos nach Privilegien und Fördergeldern gierigen Feminismus und Genderismus in die Schranken zu weisen, so dass Mann und Frau sich wieder auf Augenhöhe und fair begegnen können. Dazu haben die Männer aber einiges aufzuholen und die Frauen sich verdammt oft zu entschuldigen. Denn in den vergangenen Jahren ist vor allem von Seiten hauptberuflicher FeministInnen und GenderistInnen jede Menge Porzellan auf den Köpfen der Männer zerschlagen worden, ohne dass es irgendeinen #Aufschrei gegeben hätte. „Es sind ja nur Männer“ war der häufig zu hörende oder zu lesende Duktus. Die Frauen und auch die Feministinnen unter diesen sollten sich einmal ehrlich vor Augen führen, was die Männer für die Gesellschaft und für sie persönlich leisten, auf was sie alles verzichten, was Frauen alles selbst machen müßten oder worunter soe zu leiden hätten, wenn die Männer es nicht tun würden.

Alternative Lebensentwürfe für Männer

Doch auch für die Männer gibt es Neuigkeiten. Denn Mann muss sich heute nicht mehr mit dem klassischen Ideal eines männlichen Lebens abfinden, dass er seine Ausbildung / sein Studium absolvieren, Job und Frau finden und dann den Rest seines Lebens für Frau, Kinder und Doppelhaushälfte ackern muss – welch einseitige Trostlosigkeit! Insbesondere den Teil mit Frau und Kindern sollte Mann sich heute sehr genau überlegen. Es gab zwar diverse rechtliche Änderungen zum Vorteil von unverheirateten Vätern, aber diese werden ja systematisch von Alleinerziehenden-Organisationen untergraben. Die Ehe ist als Versorgunginstitution für Frauen und Kinder jedenfalls nicht mehr notwendig, der Vater zahlt ja auch ohne Ehe den Unterhalt für die Kinder und die Frauen können sich laut der vielen Alphamädchen-Legenden heute doch problemlos selbst versorgen.

Genau wie in den USA sollten wir Männer uns der Ehe, der Vaterschaft und dem an uns herangetragenen Rollenideal als Arbeitstier und Geldesel für Frauen, Kinder und Staat verweigern, bis die widerwärtige Männerfeindlichkeit, die sich in den vergangenen Jahren wie Mehltau über die westlichen Gesellschaften gelegt hat, thematisiert, diskutiert und überwunden wird. Und wir verlangen, dass männerfendliche Ansichten und Äußerungen genauso entgegengetreten wird wie es heute schon bei einem Hauch nur vermuteter Frauenfeindlichkeit der Fall ist. Wir haben keine Lust mehr, als Dank für unsere Arbeitsleistungen und Verdienste für Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft andauernd von Feministinnen angegriffen, als Belästiger und Vergewaltiger dargestellt, angespuckt und in faschistischer Art und Weise entmenschlicht zu werden. Von Feministnnen, die gleichzeitig in keinster Weise produktiv sind und unsere Gesellschaft keinen Millimieter vorwärts bringen, sondern in erster Linie von Fördergeldern für ihre Organisationen leben – die dazu notwenigen Steuern zahlen übrigens auch größtenteils Männer – oder es sich im öffentlichen Dienst als hauptberufliche Schwatztanten, Akten- und Kaffeetassen-Schubserinnen bequem eingerichtet haben.

Männer, es ist an der Zeit, dass wir mit der Faust auf den Tisch schlagen und uns endlich zur Wehr setzen – ab sofort!

Genug ist genug! Männerstreik jetzt!