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Männerstreik – Ein Wechsel

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…
(
Hermann Hesse)

Dieser Blog und die zugehörigen Social Media-Accounts stehen seit 1. August 2015 unter einer neuen Leitung, die aus deutschsprachigen Redakteuren in Schweden, Norwegen und Australien besteht. Der Gründer ist bereits im Laufe der zweiten Juli-Hälfte aus gesundheitlichen Gründen abgetreten und bat um Übermittlung folgender Nachricht an die Leserschaft:

Ich habe den Aufwand unterschätzt, der für den Einsatz für Männerrechte in diesem Land notwendig ist. Man wird nicht nur von den üblichen männerhassenden Feministinnen angegriffen, sondern auch von Medien, feministisch verseuchten Parteien wie den Grünen, der Linkspartei und der SPD und – das gibt es so nur in Deutschland – von vermeintlichen Männerrechtlern, eigentlich verkappten Feministen, mit Labeln wie „links“, „gemäßigt“, „antisexistisch“ und ähnlichem Quatsch. Das sind solche Gestalten, die sich in der Tagline ihres Blogs weinerlich darüber beklagen, dass sie von Feministen regelmäßig in die rechte Ecke gestellt und verleumdet würden, selbst tun sie aber genau das Gleiche mit jedem, der nicht auf der Linie mit ihren lächerlichen Labels mitschwimmt. Das ist ebenso albern wie grotesk.

Was mir aber vor allem aufgefallen ist, dass Männer, die selbst von Benachteiligungen betroffen sind, oftmals wütend reagieren und sich häufiger auch nicht politisch korrekt äußern. Das ist meiner Meinung nach menschlich nur nachvollziehbar und vollkommen normal. Dann stellen sich da solche lächerliche Gestalten hin, die in ihrem Leben nie wirklich negative Erfahrungen mit Frauen, ihren Maschen und Manipulationen gemacht haben und vielleicht sogar noch mietfrei bei Papi zu Hause wohnen, und wollen den Betroffenen letztlich nur erzählen, dass sie entweder „selbst schuld“ seien (feministische Argumentationsweise) oder die Wut zwar nachvollziehbar sei, aber man solle doch bitte auf die Außenwirkung achten, die „links“, „antisexistisch“ und so weiter sein müsse (Argumentationsweise feministischer „Männerrechtler“).

Seien wir ehrlich: wären die Feministinnen vom Start weg mit einer derart massiven wie sinnlosen Selbstbeschränkung aufgetreten, wären sie nicht weit gekommen. Heute ist die feministische Linie in fast allen Parteien des politischen Spektrums wie selbstverständlich anzutreffen – von einigen nicht erwähnenswerten Mini-Parteien einmal abgesehen.

Klar, mir gehen auch die ganzen Vollidioten auf die Nerven, die meinen, dass sie ihren marktradikalen, neoliberalen, anarchistischen oder sonstwie menschen- und staatsfeindlichen Unfug an das Thema Männerrechte dranhängen müssten, um somit auch den Zuspruch für selbigen zu vergrößern. Sie stoßen auf diesem Wege in ein Vakuum, das die etablierten Parteien hinterlassen, weil die sich nur für Feminismus und Frauenthemen interessieren. Allerdings kann ich solche Idioten, die Männerrechte missbrauchen, um damit gegen jegliche Form von geordneter Gesellschaft und Staat hetzen, nicht ernstnehmen und die meisten davon landeten auch schnell auf meiner Block- oder Ignore-Liste. Insbesondere aus der AfD-Ecke traten da politisch radikale und ansonsten schlicht vollverblödete Gestalten an einen heran, mit denen man im realen Leben nicht einmal in einem Raum, ja noch nicht einmal auf dem gleichen Planeten sein wollte. Mit ihrem hirnlosen Tenor á la „Die CDU ist uns zu links geworden“ etc. Ja, meine Fresse, dann haltet die Backen, wählt halt die NPD und schnüffelt am Zyklon B-Kanister, den Euer Altnazi-Opi Euch hinterlassen hat, ihr Vollpfosten!

Ich habe jedenfalls keine Lust mehr, mir diese ganze Idiotie weiter anzutun. Zudem habe ich mich um gesundheitliche Dinge wie meine Darmerkrankung sowie meine Erlebnisse als Gewaltopfer zu kümmern und die Folgen einer toxischen Beziehung zu einer äußerst manipulativen und äußerst parasitären Borderlinerin zu verdauen. Dabei bekommt man als Mann kaum eine nennenswerte Hilfe, im Gegenteil. Solange Du Dich noch selbst auf den Beinen halten kannst, interessiert sich kein Schwein dafür, wie es Dir geht. Frauen brauchen hingegen nur mal heulen und / oder angeben schwanger zu sein, schon werden sie komplett umsorgt und betüdelt als seien sie selbst Kinder. Diese Art des Sexismus interessiert komischerweise keine feministische Hasspredigerin in diesem Land.

Männer hingegen müssen sich die wenigen Hilfsmöglichkeiten nicht nur mühsam selbst heraussuchen, sondern werden vorab auch mit allerlei sinnloser Bürokratie belastet, damit sie vielleicht doch noch davon Abstand nehmen, Ressourcen zu beanspruchen, die der Staat primär für Frauen vorgesehen hat.

Wir danken für die Vorarbeit und werden die aktuelle Linie weitgehend beibehalten. Sogenannte „linke“ oder „gemäßigte“ Männerrechtler kommen für uns ebenso nicht in Frage, da sie es sich vielfach bereits im Rektum von Feministinnen gemütlich eingerichtet haben dürften. Die braucht kein Mensch, der sich ernsthaft für Männerrechte interessiert. Auch werden wir die martialische Art des Schreibens beibehalten, die in diesem Blog bereits bekannt ist.

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So erkennst Du eine Borderlinerin

Für Männer ist es heutzutage ein sehr großes Risiko an eine Borderlinerin zu geraten. Sie beherrschen das übliche Opferabo-Schauspiel der Frauen ebenso wie die Manipulation anderer Menschen in Perfektion und hinterlassen daher im Leben ihrer Ex-Partner häufig gesundheitlich, körperlich wie seelisch, emotional und wirtschaftlich nur verbrannte Erde. Am besten ist es daher, sich eine Borderlinerin von vornherein vom Hals zu halten, bevor man erst in eine Beziehung und somit in ihren Bann gerät, wo man ihren Manipulationen ausgeliefert ist und oftmals nicht so schnell wieder davonkommt.

  1. Absolutes Schwarzweiß-Denken ist ein typisches Borderline-Symptom. Daher ist ein Borderliner nicht in der Lage, Graustufen wahrzunehmen oder mit positiven und negativen Eigenschaften in anderen Menschen gleichzeitig (Ambivalenz) klarzukommen. Daher ist ein Borderliner auch nicht zu Kompromissen fähig, wobei auch die fehlende Empathie eine Rolle spielt. Auch in Beziehungen zu Menschen gibt es für Borderliner nur Schwarz und Weiß, Idealisierung und Abwertung.
  2. Ein Borderliner ist absolut unfähig zur kritischen Selbstreflexion. Setzt er sich etwas in den Kopf, fühlt er sich im Recht und verteidigt seinen Standpunkt bis aufs Messer – im Zweifelsfall auch bis hin zu größten Schäden jeglicher Art für (ehemals) geliebte Menschen.
  3. Ein Borderliner verfügt bestenfalls über eine rudimentäre Empathie, welche auch nur der Manipulation anderer Menschen dient. So wird zum Beispiel gutes Zuhören vorgetäuscht oder vermeintlich Verständnis aufgebracht, real ist da aber meistens einfach nur ein großes Nichts.
  4. Ein Unrechtsbewusstsein in Form eines Gewissens fehlt einem Borderliner völlig. Wird ein Borderliner bei einem schlechten Verhalten erwischt, ist er zwar häufig aufgelöst wie ein kleines Kind, danach wird sein Erleben davon aber nicht mehr beeinträchtigt. Präsentierte Reue ist nur gespielt und dient lediglich der Beschwichtigung und weiteren Manipulation.
  5. Ein Borderliner übernimmt nie Verantwortung für sein Verhalten, schuld sind angeblich immer andere. Versprechen eines Borderliners haben ebenfalls keine Bindung und Bedeutung.
  6. Nach außen hin spielt eine Borderlinerin immer das kleine liebe Mädchen mit den großen Kulleraugen (Kindchenschema), dem angeblich immer wieder von anderen übel mitgespielt wurde.
  7. Ein Borderliner hat keine eigene Persönlichkeit, fast alles Sichtbare ist nur Fassade und das Spiegeln von Moral- und Wertvorstellungen des jeweiligen Partners. Dieser Mechanismus ist es, der dafür sorgt, dass Mann glaubt die Traumfrau gefunden zu haben, weil sie einem ja augenscheinlich in vielerlei Hinsicht so ähnlich ist.
  8. Selbstverletzendes Verhalten (SVV) durch „Ritzen“ ist einerseits nicht Standard und kann andererseits auch durch übermäßigen Konsum von Alkohol, Drogen und Nikotin oder gesundheitsschädlicher Ernährung zum Ausdruck kommen. Wenn geschnitten wird oder wurde, sind häufig Narben an Armen und Beinen mit unterschiedlicher Tiefe, unterschiedlichem Alter und Heilungsgrad vorhanden. Manchmal werden auch Verletzungen durch vermeintliche „Unfälle“ provoziert, zum Beispiel im Haushalt oder außer Haus.
  9. Die Fähigkeit, Sachverhalte inhaltlich und chronologisch korrekt wiederzugeben, ist bei Borderlinern sehr eingeschränkt. Jeglicher Sachverhalt, auch wenn der Borderliner sich daneben benommen hat, wird vor Dritten derartig verklärt, dass er selbst gut dasteht und zugleich von ihnen Aufmerksamkeit / Zuspruch erhält.
  10. Borderliner neigen zu Gefühlsausbrüchen wegen Kleinigkeiten, wo es dann auch schonmal zu derben Sprüchen wie „Ich hasse Dich, ich bring Dich um!“ kommen kann. In diesen Momenten schimmert das wahre und vor allem destruktive Wesen des Borderliners für wenige Augenblicke durch.
  11. Neben Gefühlsausbrüchen ist bei Borderlinern auch schonmal ein Hang zur Gewalttätigkeit vorhanden. Da wird der Partner beispielsweise massiv angegriffen, seine Kleidung zerrissen oder mit voller Absicht blutig geschlagen und gekratzt. Der Borderliner steigert sich in solchen Situationen voll in seine Angst rein, eine Art Todesangst, die aber eigentlich eine riesige Angst vor dem Verlassenwerden und der nachfolgenden Leere ist.
  12. Borderliner brauchen und lieben das Drama und immer sind natürlich ausschließlich die anderen an allem schuld. Gleichzeitig legen sie einen ausgeprägten Geltungsdrang an den Tag und vereinnahmen Dich ebenso schnell wie umfassend.
  13. Gerne „kümmert“ sich ein Borderliner mit Falschbeschuldigungen (z.B. Vergewaltigung, Stalking etc.), Schikanen und Gezicke um seine Ex-Partner, wenn er ein neues Opfer gefunden hat, dessen Leben er aussaugen und ruinieren kann.

Die obigen Punkte sind natürlich keine eindeutige Diagnose, sondern eher als Anhaltspunkte zu verstehen. Außerdem gibt es graduelle Unterschiede einzelner Punkte. Wenn aber jemand von den obigen Punkten mehrere erfüllt, dann kann man davon ausgehen, dass man sowieso irgendwas zwischen einer schwierigen und pathologisch gestörten Persönlichkeit vor sich hat und sollte die Beine in die Hand nehmen. Denn eine solche Persönlichkeitsstörung ist kein Schnupfen, der irgendwann wieder weg ist, sondern sie bleibt ein Leben lang und führt – insbesondere untherapiert – Angehörige und Partner an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit und darüber hinaus.

Als Mann sollte man sich und seinem Leben eine Beziehung zu einer solchen Psychopathin tunlichst ersparen. Denn dort bekommt man für seinen Einsatz und seine Investition noch viel weniger zurück als schon bei der durchschnittlichen deutschen Frau mit Feminismus-Dachschaden.

Elliot Rodger und sein Missbrauch im feministischen Mainstream

Elliot Rodger (22) hat im kalifornischen Santa Barbara sechs Menschen getötet. Nach einem Amoklauf, bei dem er erst Mitbewohner erstach und anschließend aus dem fahrenden Auto auf Menschen schoß, lieferte er sich einen Schusswechsel mit der Polizei und prallte letztlich auf ein anderes Auto. Ob Rodger an einer Polizeikugel starb oder sich selbst richtete, ist noch nicht bekannt.

Ich erhielt diese Nachricht zuerst von einem meiner Kontakte aus Übersee, welcher auch sogleich darauf hinwies, dass dieser Vorfall bereits von FeministInnen in Nordamerika für eine weitere Schmutzkampagne missbraucht wird, um – mal wieder – Männerrechtler mit Rechtsextremen, Psychopathen und Amokläufern in einen Sack zu stecken und somit die Verteufelung aller Männerrechtler voranzutreiben.

Es dauerte keine 24 Stunden, bis der Vorfall nun auch in deutschsprachigen Medien angekommen war und auch hier in den Artikeln der Täter als Frauenhasser bezeichnet wird, was die Feministinnen hierzulande ebenso in Verzückung versetzt, dass sie wieder gegen Männerrechtler wettern können.  Dabei frage ich mich, wo genau Elliot Rodger ein Mänerrechtler (MRA) gewesen sein soll:

  • Schrieb oder sprach er jemals über Feminismus oder äußerte er Kritik am Feminismus?
  • Hat er sich gegen die medizinisch nicht notwendige Beschneidungen von Jungen eingesetzt?
  • Hat er sich für das Aufbrechen von Geschlechterrollen auch für Männer engagiert?
  • Wollte er das Verhältnis zwischen Männern und Frauen in den heutigen veränderten Zeiten neu gestalten?
  • Wollte er sich verstärkt für Väterrechte und die Rechte von Kindern aus Trennungsfamilien einsetzen?
  • Hat er sich an der schlechteren Gesundheitsversorgung und kürzeren Lebenserwartung von Männern gestört?
  • Hat er die stark asymmetrische Verteilung von Hilfsorganisationen und Hilfen für Männer und Frauen in schwierigen Lebenslagen / Krisen beklagt?
  • etc. etc. etc

Nein, von alledem findet sich in dem sogenannten Manifest von Elliot Rodger nichts, auch nicht in seinen Videos. Vorwiegend findet man darin eine Sammlung seiner zahlreichen Frustrationen und Situationen, die er als frustrierend erlebt haben muss. In Videos zu einem englischsprachigen Artikel erzählt Rodgers von den Frustrationen mit Mädchen in seinem jungen Leben, dass er mit 22 Jahren noch Jungfrau sei, er noch nicht einmal ein Mädchen geküsst hatte und immer nur zurückgewiesen worden war. Er spricht von einem Leben „in Einsamkeit, Ablehnung und unerfüllten Verlangen“, er sich gar unsichtbar gefühlt hatte, während die Mädchen irgendwelchen anderen Jungs nachgelaufen seien, die seiner Meinung nach nicht annähernd so „toll“ sind wie er seien – er bezeichnet sich u.a. als „true alpha-male“. Leider macht Rodgers seinen vermeintlichen Alpha-Status vorrangig an materiellen Dingen wie seinem BMW oder seiner Armani-Sonnenbrille fest anstatt an seinem Wesen, seiner Persönlichkeit, seinen Stärken, empathischen und liebenswerten Eigenschaften als Mensch und junger Mann.

Elliot Rodgers ist so im Laufe der Jahre offenbar in eine Spirale von Frustration, Agression und Depression geraten, die ihn letztlich zum Amokläufer werden ließ. Deutlich wird eine massive Diskrepanz zwischen seinem Selbstbild als „true alpha-male“ und dem Bild, das andere von ihm wahrgenommen haben. Rodgers kommt offenbar aus einer wohlhabenden Familie, erlebte aber offenbar die Scheidung seiner Eltern mit. Sein Vater Peter Rodger war demnach Regieassistent des Films „The Hunger Games“ (Die Tribute von Panem) und teilte mit, dass Elliot am Asperger-Syndrom gelitten habe und bei mehreren Ärzten in Behandlung gewesen sei. Sollte er mit Psychopharmaka behandelt worden sein, so könnten neben den Symptomen seiner Erkrankung auch Nebenwirkungen dieser Medikamente eine Rolle gespielt haben. Ritalin wurde ja auch in den USA zuerst in Massen verschrieben, bevor die AD(H)S- und Ritalin-Welle auch nach Europa schwappte. Generell wird in den USA recht bedenkenlos mit Psychopharmaka hantiert, was nicht zuletzt am Erfolg des als Glückspille angepriesenen Prozac ablesbar ist.

Die Eltern von Elliot Rodger sollen geschieden gewesen sein, so dass ein weiterer Aspekt auch das Fehlen einer Vaterfigur und eines tauglichen männlichen Vorbilds sein könnte. Zuletzt soll er sich an eine Pickup-Agentur gewandt haben, um dort zu lernen, wie er leichter an Mädchen rankommt, worin er wohl den primären Grund für seine Frustrationen und Leiden sah. Gerüchteweise soll er dabei an eine von einer Frau geleiteten Agentur geraten sein, die ihm für unbrauchbare Ratschläge sein Geld abgeknöpft haben soll. Daraufhin hat er sich wohl sehr unzufrieden auf der Website PuaHate.com geäußert, die aktuell nicht mehr erreichbar ist.

Ich frage mich schon lange, was diese Pickup Artist-Szene für einen Sinn haben soll, ist doch das vorrangige Ziel offenbar, Frauen so zu manipulieren, dass sie möglichst schnell mit einem ins Bett gehen. Was diese zweifelhafte Szene mit Männerrechten zu tun haben soll, hat sich mir nie erschlossen. Für mich ist ein Ziel des Maskulismus, die Beziehungen zwischen Männern und Frauen mit gegenseitiger Offenheit, Ehrlichkeit, gegenseitigem Respekt, gleicher Augenhöhe und mit gleichen Rechten und Pflichten für alle Beteiligten fair neu zu gestalten. Wie da eine zweifelhafte Szene offenbar primär unterleibsgesteuerter Gestalten reinpassen soll, die eine Möchtegern-Wissenschaft daraus machen, wie man mit mehr oder weniger subtilen Manipulationen und Tricks möglichst viele Frauen möglichst schnell ins Bett bekommt, erschließt sich mir in diesem Kontext nicht. Ich halte diese Verquickung für prolematisch bis idiotisch und für den Maskulismus eher schädlich.

Bevor der Vorwurf kommt: Ich will Elliot Rodger in keinster Weise exkulpieren oder andere für seine Taten verantwortlich machen. Mir liegt aber an einem ausgewogenen und möglichst umfassenden Bild des Vorfalls und der Entwicklung des Täters bis zur eigentlichen Tat. Wer versteht, welche Entwicklungen in der Persönlichkeit und insbesondere in der Jugend solcher Amokläufer zu ihren Taten führt, kann weitere verhindern und mögliche gesellschaftliche Missstände korrigieren, die diese Entwicklungen begünstigen. Denn es ist wesentlich zu kurz gegriffen, jetzt nur wieder die liberalen Waffengesetze in den USA anzuprangern oder gar wahrheitswidrig zu behaupten, Rodger sei von Männerrechtlern und deren Elaboraten zu seiner Tat angestiftet worden. Wer so argumentiert, hat ein sehr einfaches, wenn nicht gar mechanistisches Weltbild, das komplexe Zusammenhänge und Wechselwirkungen von Individuum und Umwelt nicht einmal annähernd erfassen kann.

Unter dem Strich bleibt der Schluß, dass im Falle von Elliot Rodger eine Kombination aus zahlreichen Faktoren wirkte, sei es die Scheidung der Eltern und das Fehlen eines männlichens Rollenvorbildes, sein Asperger Syndrom samt möglicher Medikamente und deren Nebenwirkungen sowie natürlich jede Menge Fälle der gescheiterten Kommunikation und Interaktion des Täters mit seinem familiären und gesellschaftlichen Umfeld. Und sicher gibt es noch weitere Faktoren, die (noch) nicht in den Medien kursieren. Das ändert aber nichts daran, dass mir Elliot Rodger trotz seiner Taten menschlich leid tut. Er hat nicht nur andere Leben genommen, sondern auch sein junges Leben weggeworfen, weil er offenbar als Freak oder Einzelgänger galt und keinen Anschluss gefunden hatte. Ich bin mir sicher, schon nur ein echter Freund oder eine existierende Hilfsorganisation, die sich auch an Jungen und junge Männer richtet, hätte diesen Amoklauf verhindern können.

Wer also diese Tat richtig einordnen und weitere Tagen verhindern will, der sollte gerade nicht – wie es die FemnistInnen jetzt  tun – zur weiteren Hatz gegen Männerrechtler blasen, sondern sich vielmehr einmal fragen, ob diese nicht in vielen Punkten einfach Recht haben. Zum Beispiel damit, dass Jungen und junge Männer auch in Scheidungsfamilien neben der Mutter ebenso den Vater als männliches Rollenmodell und Vorbild brauchen. Damit, dass Jungen im heutigen Bildungssystem benachteiligt werden. Oder damit, dass auch das Netz an Hilfen und Hilfsorganisationen für Jungen und junge Männer in schwierigen Lebenslagen enger geknüpft gehört, damit sie nicht über Jahre hinweg unbeachtet durch alle Maschen fallen, bevor sie irgendwann nur noch mit einem lauten Knall und Toten auf sich aufmerksam machen.

Es ist an der Zeit, dass Eltern und Gesellschaft ihre Augen und Ohren auch verstärkt auf die Jungen richten, ihnen zuhören, mit ihnen sprechen und ihnen bei Problemen gleichwertige Hilfen anbieten wie den Mädchen. Gerade die Lebensphase zwischen Pubertät und Adoleszenz ist mir so vielen Fallstricken unterschiedlichster Art – gerade im zwischenmenschlichen Bereich – gespickt, dass auch die Jungen in diesem Alter unserer Aufmerksamkeit bedürfen. Wenn sich jemand immer mehr abkapselt, stärkere Wesensänderungen zeigt und zum Einzelgänger wird, dann mag das in den meisten Fällen vorbergehend unproblematisch und nur eine Phase sein. Halten solche Veränderungen aber über Monate oder Jahre an, dann sollten wir alle aufmerksam und wachsam sein, diesen jungen Menschen zuhören und in ein erwachsenes, eigenständiges Leben helfen – unabängig vom Geschlecht.

Akif Pirincci: Deutschland von Sinnen – Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer (Rezension)

Ich muss zugeben, ich saß gerade an der Lektüre und Rezension von „Not am Mann“ (die auch in einigen Tagen folgt) als ich die Vorankündigung zu „Deutschland von Sinnen: Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer“ von Akif Pirinçci bei Facebook aufschnappte. Die ersten Auszüge, die vor der Veröffentlichung die Runde machten, waren allesamt nicht nur sehr unterhaltsam, sondern auch gradlinig und es wurde einfach klar ausgesprochen, was Sache ist. Natürlich hier und da mit der einen oder anderen Übertreibung oder mit einer Wortwahl, an der sich meistens insbesondere diejenigen stoßen, die inhaltlich nichts entgegenzusetzen haben und sich deshalb so gerne verlogen an der Form von Äußerungen abarbeiten.

Ich folgte also Akif Pirinçci bei Facebook und bekam so alle neuen Infos um das Buch zeitnah mit – bis er von Facebook wegen eines Bildes von Frauen gesperrt wurde, auf dem Nippel zu sehen gewesen waren. Nippel sind auf Facebook ja ein heikles Thema. Feministinnen können dort meistens ungestört ihrem oftmals faschistisch-pathologischen Männerhass öffentlich nachgehen, aber bei Nippeln hört der Spaß auf. Ungefähr im gleichen Zeitfenster schickte ich Akif Pirinçci ein paar Fragen als Kurzinterview zu, die er ebenso schonungslos beantwortete wie er auch in „Deutschland von Sinnen“ kein Blatt vor den Mund nimmt. Letztlich forderte ich ein Rezensionsexemplar an und habe seitdem so oft innerlich und äußerlich gelacht wie lange nicht mehr bei der Lektüre eines Buches.

„Deutschland von Sinnen“ kann vielleicht am besten als fast schon besinnungsloser Rundumschlag gegen zwei Dinge bezeichnet werden, die dieses Land wie Mehltau überziehen, lähmen und zu ersticken drohen: die Minderheiten-Lobbyindustrie und die politische Korrektheit. Zur Minderheiten-Lobbyindustrie gehören allerlei feministische Organisationen und Gruppierungen, die Lesben- und Schwulen-Lobbys, die gerne auch unter dem Kürzel LGBT (Lesben, Gays, Bi, Transsexuelle) zusammengefasst werden, sowie diverse Organisationen, die Migranten und die Migration zu ihrer heiligen Kuh erklärt haben. Allen Organisationen dieser Gruppierungen ist gemein, dass sie fürstlich von Steuergeldern alimentiert werden und so vielfach leistungslose Einkommen beziehen, auf Staatskosten ihrem Hobby oder ihren eigentlich privaten Neigungen nachgehen können.

Im ersten Teil befasst sich Pirinçci mit dem Thema, mit dem er sich auf Grund seiner eigenen Biographie am beten auskennen dürfte: Migranten in Deutschland. Ganz im Gegensatz zur Migrationsindustrie fordert Pirinçci die bedingungslose Anpassung der Migranten bis hin zur Assimilation, Respekt für die hiesige Kultur und die Einheimischen und er äußert seine Zweifel daran, ob der Import von zahlreichen rückständigen Islamisten und ähnlichen Figuren für unser Land wirklich so eine Bereicherung darstellt oder ob sich nicht vielmehr oftmals nur die so Zugereisten auf Kosten aller anderen bereichern. Er erklärt die falsche Toleranz gegenüber jeglichen Auswüchsen zum Irrweg und kommt in einem späteren Kapitel auf den Grund dafür zu sprechen, warum in diesem Land Minderheiten der Mehrheit auf der Nase herumtanzen können: weil der durchschnittliche Deutsche in erster Linie mit Angst und Dank des Vorwurfs von der „ewigen Schuld“ mit Null Selbstbewusstsein ausgestattet ist und somit das optimale Ziel für allerlei Manipulationen, Lug und Betrug darstellt. Sobald jemand – auch ohne konkreten Anlass – beispielsweise die Nazikeule schwingt, hält der deutsche Michel die Klappe, senkt den Blick zu Boden und nickt alles ab, was ihm irgendwelche Minderheiten diktieren. Das Rückgrat wurde ihm ja sowieso schon nach der Geburt oder spätestens in der Schule fachgerecht entfernt und die Solidarität für den eigenen Landsmann aberzogen. Deshalb hasst der durchschnittliche Deutsche alles aus seinem eigenen Land, überhöht und glorifiziert alles Fremde, Andersartige und Entgleiste und meint, dass totale Gleichgültigkeit etwas mit Toleranz zu tun hätte. Eine eigene Kultur und nationale Identität wird nur den Zugereisten gewährt, die Einheimischen hingegen werden bei entsprechenden Äußerungen oder bereits leisestem Verdacht umgehend als Nazis diffamiert.

Für die moderne und insbesondere feministische Frau hat Pirinçci kaum ein gutes Wort übrig. Die studiert meistens irgendeine „Geschwätzwissenschaft“, um damit Berufe auszuüben, die keinerlei Mehrwert generieren. Deshalb lässt sie sich gerne von Männern alimentieren, die ihr vorrangig nach dem Mund reden und ihrem Geschwätz den gleichen Stellenwert geben wie einem Patent aus der Medizin oder dem Ingenieurswesen. Geht Frau dann auf die Dreißig zu, bekommt sie die Panik und ihr evolutionäres Programm kommt zum Zuge – sie hört ihre biologische Uhr ticken, startet die Suche nach ihrem Traumprinzen und will Kinder. Ein paar Jahre später trennt sie sich, weil der Erzeuger ihrer Kinder „nicht mehr der gleiche ist wie früher“ und sie sich nicht mit genug Aufmerksamkeit bedacht fühlen, während der Mann sich 8-14 Stunden am Tag im Job den Allerwertesten aufreißt. Nach einigen Jahren und zahlreichen wechselnden Partnern nach dem Prinzip der seriellen Monogamie sitzt Frau dann irgendwann frustriert und alleine am Küchentisch, heult, säuft und schimpft über die Männer und die Welt, obwohl sie bereits alles hatte, was sie je im Leben wirklich gebraucht hätte.

Aber das ist nicht die einzige Option, Frau kann auch einfach lesbisch werden, sich nur noch mit anderen Frauen und anderen Homosexuellen umgeben, so einen irren Quatsch wie Gender Studies studieren und fortan als Feministin und / oder Berufslesbe einen auf wichtig machen – natürlich wieder auf Kosten von Männern, von deren Steuern die ganzen Fördergelder stammen, die an den Hochschulen und in feministischen Organisationen für einen solchen Schwachsinn wie Gender Studies, feministische Workshops zum Bau eines Dildos etc. verbraten werden.

In einem Kapitel mit dem bezeichnenden Titel „Mit dem Arschloch sieht man besser“ beschäftigt sich der Autor speziell mit den öffentlich-rechtlichen Medien, deren parasitärer Finanzierung  – knapp 8 Milliarden Euro werden pro Jahr zwangsweise abkassiert – und der mehr als mangelhaften Qualität des Programms, der aus diesem Moloch über den Äther geschickt wird. Dazu die Verstrickungen mit der Politik und die Finanzierung zahlreicher sogenannter „Kulturschaffender“, die eigentlich vorrangig nichts als Schrott zum Preis von Gold produzieren, zum Beispiel mit Hilfe von Firmen, die „zufällig“ dem Partner oder einem „guten Freund“ von irgendeinem höheren Mitarbeiter eines Senders oder der ÖR-Bürokratie gehören.

In einem weiteren Kapitel kritisiert Pirinçci den deutschen Intellektuellen, der seiner Meinung nach dumm ist und in einer abgeschotteten Welt weit weg von der Realität der durchschnittlichen Menschen lebt. Als Paradebeispiel führt er Sibylle Berg an, die bei Spiegel Online die Leserschaft mit ihrer sogenannten Kolumne belästigt, die oftmals so wirkt als hätte Frau sich lediglich bemüht frei von Talent und Motivation irgendwie die Zeilen fürs Honorar zu füllen und dabei möglichst wichtig, pathetisch und intellektuell rüberzukommen. Demnach ist der deutsche Intellektuelle ein Freund von Feminismus, Genderismus und Multikulti und findet alles toll, was nicht traditionell oder konservativ ist. Nicht, weil es irgendeinen tieferen Sinn hätte, sondern um einfach irgendwie dagegen oder „anders“ zu sein. Die Bigotterie darf dabei natürlich nicht fehlen, z.B. wenn der deutsche Intellektuelle einerseits für Umweltschutz wirbt und andererseits mit dem SUV zum Bäcker fährt, einerseits allen anderen Multikulti predigt, aber protestiert, wenn bei ihm um die Ecke ein Asylantenheim eingerichtet werden soll. Kurzum, wenn man dem deutschen Intellektuellen einmal einflößt, was er dauernd anderen predigt und von anderen verlangt, bekommt er nicht minder das Kotzen wie diese anderen. Aber nur zu gerne schleudert er doch anderen die Keulen von Homophobie, Rechtspopulismus, Rassismus, Frauenfeindlichkeit und dergleichen um die Ohren, obwohl er selbst keinen Deut besser ist als jeder andere in diesem Land. Damit ist der deutsche Intellektuelle eigentlich primär eine inhaltslose und verlogene Witzfigur.

Neben den eigentlichen Kapiteln ist auch der Text „Das Schlachten hat begonnen“ im Buch abgedruckt, der seinerzeit zuerst Auf der Website „Die Achse des Guten“ veröffentlicht wurde, nachdem ein Mob von Migranten in Kirchweyhe Daniel S. zu Tode geprügelt hatte. Dieser Text ist in gewisser Weise grotesk und überzeichnet geschrieben, geht er doch von einer Systematik hinter den zahlreichen Vorfällen aus, wo ein Mob von Migranten andere – meistens Deutsche oder Leute, die nicht zum Kulturkreis der Täter gehören – ins Koma oder zu Tode prügelt. Man könnte auch einfach sagen, dass bei der Zuwanderung schlichtweg einiges schiefgelaufen, Integration vielfach nicht erfolgt ist und es dazu klare Regeln braucht, vor allem mit Integration in erster Linie als Bringschuld der Zugewanderten und raschen Konsequenzen, insbesondere bei (wiederholter) Gewaltkriminalität. Ebenso ist es einfach ein Manko, wenn Gesetze, die für westlich sozialisierte und empathische Jugendliche erdacht wurden, auf skrupellose und eiskalte Intensivtäter angewendet werden, die sich in der Tat für „Masters of the Universe“ halten und jedes Urteil als „Sieg“ oder zumindest Bestätigung ihres Tuns empfinden, solange sie nicht in den Knast wandern. Aber gut, zu diesem Thema hat Richterin Kirsten Heisig einiges geschrieben, was im deutschen Rechtssystem dringend reformiert gehört. Der andere Punkt ist natürlich, dass wir als aufnehmende Gesellschaft nur wenig zu bieten haben, was wir als Leitkultur anbieten könnten. Totale Beliebigkeit, Gleichgültigkeit, Toleranz ohne Ende und „everything goes“ ist nicht unbedingt das, was jene Migranten für ihr Leben von uns übernehmen wollen, die in ihrer Kultur gewisse Traditionen, Regeln, Werte und sogar Grenzen gewohnt sind.

Anstelle eines Schlussworts richtet sich Akif Pirinçci nacheinander an alle Deutschen, den deutschen Mann, die deutsche Frau, an Deutsche mit ausländischen Wurzeln, lesbische, schwule und grüne Deutsche. Er fordert sie auf zur Vernunft zu kommen, die Augen zu öffnen und aktiv zu werden anstatt alles verlottern zu lassen, weil es dann der einen oder anderen Minderheit gerade am besten gefällt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Pirinçci in vielen Punkten Recht hat, was die Fehlentwicklungen in einigen Bereichen in Deutschland betrifft, z.B. in Sachen Migration oder Feminismus. Homosexuelle sind mir eigentlich egal, weil mich schlicht nicht interessiert, was jemand in seinem Schlafzimmer mit wem wie treibt. Ich würde auch nicht erwarten, dass mir Heteropaare laufend auf die Nase binden, dass sie am Wochenende in den Swingerclub gehen, das ist deren Baustelle, nicht meine. Leider kopiert die Homo-Lobby aber immer häufiger die Methoden des Feminismus und fordert auch vermehrt nicht nur Gleichberechtigung (die schon lange gegeben ist), sondern mit Gleichstellung eben Ergebnisgleichheit und damit Privilegien, für die es keinerlei sachliche Legitimation gibt. Pirinçcis Buch gewordener Appell ist ebenso hart wie leidenschaftlich, wütend wie auch fordernd und vor allem erweckend. Es ist ein Weckruf an den deutschen Michel, endlich aufzuwachen und die Dinge in die Hand zu nehmen, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten schiefgelaufen und entgleist sind, bevor sie irgendwann eine toxische Wirkung entfalten oder zu einer Katastrophe führen.

Worin ich allerdings mit Pirinçci nicht übereinstimme, das ist seine starke Aversion gegen Staat und Steuern. Denn um ein funktionierendes Gemeinwesen samt Infrastruktur zu erhalten, braucht der Staat einfach auch die finanziellen Mittel. Richtig ist allerdings, dass es derzeit oft genug zu Fehlallokationen der verfügbaren Mittel kommt, d.h. das Geld wird entweder für Unfug ausgegeben oder im Verhältnis massiv zu viel für kleine Grüppchen und Organisationen ausgegeben. Dabei ist es egal, ob viele Millionen Euro für irgendwelche Lehrstühle für Gender-Schwachsinn gefördert werden, Frauenquoten oder hirnrissiger Quatsch aus Brüssel durchgepeitscht wird oder zum Winter immer wieder Leute – vor allem aus dem Südosten Europas – Asylanträge stellen, die von vorherein aussichtslos sind, aber sich so für die Dauer des Verfahrens samt Widersprüchen solange aushalten lassen, bis unser Gesundheitssystem deren Krankheiten kuriert hat, sie zum Frühling zurück in die Heimat gehen oder durch die zwischenzeitliche Produktion von Nachwuchs in Deutschland bleiben können. Vieles davon ist in anderen Ländern Europas so oder zumindest so exzessiv nicht möglich.

Über alternative Energien kann man auch geteilter Meinung sein, wobei ich aber denke, dass die Atomkraft überwunden gehört, zumal da die Steuerzahler die Folgekosten in Sachen Endlagerung für die Industrie subventionieren. Daher sehe ich kein Problem darin, wenn alternative Energiequellen ebenso subventioniert werden, um endlich den Atommüll loszuwerden. Sozusagen Investition in die Zukunft statt für ewige Altlasten mit großem Risikopotential.

Auch in einigen weiteren Punkten bin ich nicht so marktgläubig wie Pirinçci und halte eine gewisse öffentliche Regulierung ebenso für sinnvoll wie z.B. auch den Verbleib der grundlegenden Versorgung der Bevölkerung mit Ressourcen wie Energie, Wasser, Wärme etc. in Staatshand. Der Bürger hat nichts davon, wenn Staatsbetriebe mit moderaten Preisstrukturen und Sozialtarifen zwangsweise zu einem Pseudo-Markt für Unternehmen werden, die dann Oligopole bilden, die Preise absprechen und nach oben treiben, während die Kundenfreundlichkeit und Leistungsqualität weitunterhalb des Gefrierpunktes landet. Die Deutsche Bahn ist da eigentlich das beste Negativbeispiel. Es kann halt nicht jeder mit Tierkrimis zum Millionär werden und ich bin mir sicher, dass Pirinçci zu diesem Themenkomplex ein anderes Verhältnis hätte, wenn er auf der Schattenseite des Schicksals gelandet wäre.

Unter dem Strich denke ich aber, dass ich mit Akif Pirinçci sicher bei dem einen oder anderen Bier oder Wein einige Abende lang interessante Diskussionen zu unterschiedlichsten Themen führen könnte, aber bei manchen Punkten würde die Schlussfolgerung schlicht darin bestehen, dass wir unterschiedlicher Meinung sind und der eine den anderen nicht von seiner Meinung überzeugen kann. Das finde ich aber auch nicht sonderlich schlimm und noch ist die Meinungsfreiheit in diesem Land ein hohes und schützenswertes Gut.

Ich kann nicht nachvollziehen, warum sich so viele Redakteure in den sogenannten Qualitätsmedien an Pirinçcis brachialem Sprachstil aufhalten und danach nur ein paar Keulen wie „Rassismus“, „Hetze“, „Nazi“ usw. geworfen haben anstatt sich wirklich vorurteilsfrei mit seinen Thesen und mit den Gründen seiner Wut zu beschäftigen, die man an vielen Stellen deutlich spürt. Oder warum niemand hinterfragt hat, ob er mit manchen Thesen nicht einfach Recht hat, wenn man einmal die rosaroten Brillen abnimmt, die uns diverse Einflüsterer der Minderheiten-Lobbyindustrie, Medien oder Politik aufgesetzt haben, damit wir nicht sehen, wie vieles vollkommen ohne Not vor die Hunde geht, was dieses Land nach dem Zweiten Weltkrieg stark gemacht und seiner Bevölkerung in aller Welt Respekt verschafft hat. Das waren sicher nicht öffentliche Toiletten für Leute, die sich angeblich nicht zwischen Männlein und Weiblein entscheiden können, oder Kuschelurteile für Intensivtäter, die nach jedem Gewaltexzess wieder auf freien Fuß kommen und erneut auf die Gesellschaft losgelassen werden, damit sie weitere Opfer produzieren können.

Es gibt einfach vieles, was derzeit in diesem Land im Argen liegt und im Gegensatz zu den Redaktionen der ach so professionellen Qualitätsmedien hat Akif Pirinçci frei von der Leber weg und in einem eigenen, wenn auch brachialen Stil einmal aufgelistet, wo es derzeit besonders übel ausschaut. Dass da nun einige Grüppchen und Organisationen aufheulen und die früher so wirksamen Keulen wie „Rassismus“, „Sexismus“, „Homophobie“, „Nazi“ usw. auspacken, gehört genau zur Strategie dieser Grüppchen und Organisationen, die jedes Jahr jede Menge Fördergelder vom Staat einstecken, um eigentlich effektiv außer ihrem oftmals mehr oder weniger dummen Geschwätz nichts mit Mehrwert für unsere Gesellschaft zu produzieren. Dass man damit eine Menge Geld machen und sich hervorragend bereichern kann, das hat nicht zuletzt Alice Schwarzer mit ihrem Steckenpferd Feminismus bewiesen. Die Kuh wird gemolken, solange sie Milch gibt und es ist höchste Zeit, so manchen Gruppen und Organisationen endlich eine Diät zu verordnen oder ihnen gar komplett den Hahn abzudrehen. Ein guter Anfang könnte damit gemacht werden, den ganzen Gender-Quatsch an den Hochschulen samt Professorinnen-Förderprogrammen in die Tonne zu treten und die Mittel besser für echte Wissenschaften oder für eine bessere Studienförderung aller zu verwenden.

Rezension: Esther Vilar – Der dressierte Mann

Ich habe in der jüngeren Vergangenheit ja diverse Zitate aus Esther Vilars „Der dressierte Mann“ in diesem Blog veröffentlicht und es sind auch noch einige hervorragende Zitate in der Warteschlange 😉

Generell ist es natürlich so, dass man „Der dressierte Mann“ im Kontext zum Zeitpunkt der Veröffentlichung betrachten muss. Seinerzeit gab es eine ähnliche Aufspaltung des Feminismus in verschiedene Lager wie heute, wobei es wohl einmal das radikale Lager um Figuren wie Alice Schwarzer gab und auf der anderen Seite eben gemäßigte, vernünftige Leute wie Esther Vilar. Das Problem bei einer solchen Konstellation – ich habe dies im Zusammenhang mit der #aufschrei-Kampagne am eigenen Leib erfahren dürfen – besteht darin, dass das radikale Lager besonders laut und penetrant auftritt, so dass die gemäßigten und vernünftigen Stimmen der jeweiligen Bewegung kaum Gehör finden.

Man muss sagen, dass Esther Vilar viele der Wahnmodelle des Feminismus vom Kopf auf die Füße gestellt hat, z.B. dass eben – ganz gemäß Briffaults Law  – die Frauen es sind, die den Mann auswählen bzw. dem auserwählten Mann signalisieren, dass sie weiteren Avancen nicht abgeneigt sind. Auch ist es vollkommen zutreffend, dass – auch heute noch – in der Arbeitswelt die Männer den Laden am Laufen halten und die Frauenquoten eben nicht für schmutzige, körperlich anstrengende oder gar unfallträchtige Berufe gefordert werden, sondern für Berufszweige, die sich in erster Linie darauf beschränken, dass Bürostuhlwärmer und Mausschubser mit mehr oder – oft genug –  weniger viel Grips und Verantwortung benötigt werden.

Schon in den 70ern machte Vilar darauf aufmerksam, dass selbst ein Vier-Personen-Haushalt mit den zahlreichen Automaten und Gerätschaften eben kein Vollzeit-Job, sondern in ungefähr zwei Stunden vormittags locker zu bewältigen ist. Heute sind die meisten Haushalte noch wesentlich moderner und automatisierter ausgestattet, so dass vielleicht noch etwas Zeit fürs Kochen einzuplanen ist und ansonsten die Kindererziehung den größeren Teil der Arbeit ausmacht – sofern sie denn überhaupt erfolgt.

Der Mann hingegen wird von Anfang an auf Leistung und Wettbewerb getrimmt, Vilar bezeichnet diesen Vorgang als Dressur. Zu dieser Dressur gehört aber nicht nur, sich selbst immer mehr Arbeit und Leistung abzuverlangen, sondern eben auch die Unterwerfung und Versklavung seiner Person und seines Einkommens zum Vorteil der Frau, die es in erster Linie für sich und ihre Kinder verwendet und dies dann als „Familiensinn“ bezeichnet wissen will. Mit ihren Ausführungen riss Esther Vilar ihren Geschlechtsgenossinnen die mit vielen Kosmetika hübsch zurechtgemachte Maske von der Ganoven-Visage und entlarvte sie als gefühlsarme, ja gar gefühlskalte und berechnende Ausbeuterinnen des Mannes.

Man mag heute drüber streiten können, ob es zielführend ist, Frauen – ähnlich wie Vilar es seinerzeit tat – pauschal Gefühlskälte, Dummheit und gar Schwachsinn zu unterstellen, das zwischen den 50ern und 70ern übliche Bild von der Hausfrau und vom „Hausfrauenglück“ dürfte damit aber sicher zutreffend beschrieben worden sein.

Ansonsten beschreibt die Autorin sehr umfassend die großen und kleinen Bluffs und Manipulationen der Frauen in Alltag, Beziehungen und Eheleben. Das haben ihr viele Frauen und vor allem Feministinnen wohl am wenigsten verziehen. Zum Abschluss wirft Vilar noch einen Blick über den großen Teich in die USA, wo ihrer Meinung nach die verwöhntesten und teuersten Frauen sowie die am meisten unterdrückten und ausgebeuteten Männer leben – und leider gleichzeitig als Blaupause für alle zivilisierten Gesellschaften dienen. Für ein Ende dieses miesen Spiels zu Lasten der Männer sieht sie aber schwarz:

Nur die Frauen könnten den Teufelskreis von Dressur und Ausbeutung brechen. Sie werden es nicht tun, es gibt dafür keinen rationalen Grund. Auf ihre Gefühle darf man schon nicht hoffen – Frauen sind gefühlskalt und ohne jedes Mitleid. Die Welt wird also immer weiter in diesem Kitsch, in dieser Barbarei, in diesem Schwachsinn Weiblichkeit versinken, und die Männer, diese wunderbaren Träumer, werden niemals aus ihren Träumen erwachen.

Zumindest im letzten Punkt könnte die Realität Esthar Vilar vielleicht schon bald widerlegen. Die Männer wachen immer häufiger auf, sie verweigern sich der Ehe und der Vaterschaft, oftmals schon alleine jeglicher Beziehung. Sie beschäftigen sich mit Männer- und Väterrechten, treten in Ehe- und Reproduktionsstreik und gehen ihre eigenen Wege (MGTOW).

Ich kann jedem Mann nur empfehlen, Vilars  Bücher zum Thema wie eben „Der dressierte Mann“, „Das polygame Geschlecht“ und „Das Ende der Dressur“ zu lesen. Ebenso sollte jeder Jugendliche / junge Mann spätestens zur Pubertät diese Bücher lesen, damit er gar nicht erst zum Sklaven der Frauen wird.

PS: Vielen im Gedächtnis geblieben ist sicher dieses Streitgespräch von Esther Vilar mit ihrer radikalen Widersacherin Alice Schwarzer aus dem Jahr 1975. Darin wird sehr schön klar, welche Positionen die beiden Kontrahentinnen konkret vertreten.

Die Wahrheit über den #Aufschrei

Die Massenmedien haben die organisierte Kampagne, die hinter dem Twitter-Hashtag #Aufschrei steht, ja kritik- und widerspruchslos geschluckt, obwohl es vom ersten Tag an immer wieder kritische Stimmen gab, die entweder an eine Kampagne für den feministischen Valentinstag namens vday glaubten oder schlicht darauf hinwiesen, dass es sich dabei nur um einen Abklatsch des Hashtags #outcry handelt.

Hier zwei statistische Auswertungen, die sich auch mit den Inhalten der Tweets befasst haben, die mit dem Hashtag #aufschrei getwittert wurden. Das Ergebnis überrascht wohl die wenigsten Menschen mit klarem Verstand:

Natürlich sind das Fakten, die die Initatorinnen dieser Kampagne, allen voran Anne Wizorek, gerne verschweigen würden und auch für die Medien wäre es peinlich, wenn der angebliche Twitter-Rekord in Zusammenhang mit #Aufschrei gar keiner war. Noch peinlicher wäre es nur, wenn noch weitere Verdrehungen und Manipulationen rund um diese Storytelling-Kampagne bekannt würden.