Schlagwort-Archive: Manipulation

Zitat des Tages

Würde die Theorie, die Sprache bestimmt das Sein, richtig sein, wäre die Einführung „gendergerechter“ Sprache manipulativer Totalitarismus. Stimmt die Theorie nicht, ist es mühseliger Unsinn.

Roland Tichy

Eine Replik auf Julia Schramms affige Ergüsse in der Jungle World

Julia Schramm, Ex-Piratin und Netzfeministin, hat bei dem linksextremen Käseblatt „Jungle World“ mal wieder Quark abgesondert, der erneut totaler Käse ist 😀  Eigentlich reagiere ich darauf nicht mehr, da ich dieses Mal allerdings in den Genuss der expliziten Nennung komme und so meiner Karriere als weiteres Feindbild in den feministischen Hetzschriften von parteinahen Stiftungen wie der grünen Böll– und roten Friedrich-Ebert-Stiftung nichts mehr im Wege steht, will ich doch einen kleinen Ausschnitt meiner Aufmerksamkeit darauf verschwenden.

Erst dachte ich ja, dass Julia Schramm angesichts der Überschrift „Shitstorm Politics“ einmal ihr eigenes Verhalten bei den Piraten und als Netzfeministin reflektieren würde, allerdings hätte dies meinen Erwartungshorizont um Myriaden gesprengt. Denn nach meiner Erfahrung ist das einzige, was bei den selbstverliebten Netzfeministinnen auf Twitter & Co. reflektiert, der Schminkspiegel im Puderdöschen.

Kommen wir zuerst zu Julia Schramms Märchenstunde, wie das angeblich im Netz mit dem Feminismus und den Netzfeministinnen so laufe:

So ist es auch beim Thema Feminismus. Junge Frauen treffen dort auf erfahrene Feministinnen, sie werden selbst zu Feministinnen, erkennen, dass Frauen immer noch und gerade online anders behandelt werden.

Hier wird reichlich manipulativ versucht, die Begriffe Frau und Feministin synonym zu setzen, was nicht nur schlechter Stil, sondern auch falsch ist. Im Gegenteil, immer mehr junge Frauen können sich mit dem Empörungs- und Shitstorm-Feminismus der twitternden Netzfeministinnen in keinster Weise mehr identifizieren und lehnen ihn daher ab. Das ist meistens jener Typus Frau, der – im Gegensatz zu den Netzfeministinnen – die Bezeichnung „stark und unabhängig“ verdient, denn solche Frauen wollen sich weder von Männern noch von kreischenden bunthaarigen Kampflesben mit BMI weit über 40, Blech im Gesicht und pathologischem Männerhass im Kopf sagen lassen, wie sie ihr Leben und ihre Beziehungen zu führen haben. Feministinnen schrecken dann auch nicht davor zurück, solche Frauen mit einem Shitstorm zu beglücken oder – wie im #aufschrei-Kontext mehrfach geschehen – die Arbeitgeber oder Kunden solcher Frauen zwecks Denunziation und Diffamierung zu kontaktieren. Hetze und Verleumdung gegen Andersdenkende jeglichen Geschlechts, vor allem in Form von Shitstorms, ist nämlich einer der Hauptpfeiler des netzfeministischen Bullshits „Aktivismus“.

Nein, liebe Julia, der Netzfeminismus hat schlichtweg ein Legitimations- und Glaubwürdigkeitsproblem, welches daher rührt, dass die meisten Frauen mit einer Lebensplanung, die über Twitter und einem Gender-Studium hinausgeht, problemlos erkennen, dass Gleichberechtigung erreicht wurde und es keinen Bedarf für weitere Extrawürstchen gibt, welche dann nur die Männer diskriminieren würden. Es geht den Frauen nicht besser, indem man dafür sorgt, dass es den Männern schlechter geht. Das begreifen die heutigen Feministinnen in ihrer Beschränktheit allerdings nicht und laben sich am Leid, das sie dank Staatsfeminismus Jungen und Männern zufügen.

Auch online werden Frauen nicht anders behandelt als Frauen offline. Das nicht zu erkennen, kommt halt davon, wenn man Frau und Feministin einfach gleichsetzt, um auf dieser Manipulation sein ideologisches Süppchen kochen zu können. Wer allerdings permanent nur feministische Grütze ins Netz göbbelt und bei jeder sich bietenden Gelegenheit gegen „weiße cis Hetero-Männer“ hetzt, der sollte sich über das Echo nicht wundern.

Weiter plappert Julia Schramm:

Dass Shitstorms Frauen ganz anders als Männer treffen, hat einige Frauen, die sich schon in der Illusion eingerichtet hatten, Geschlecht sei keine gesellschaftlich wirkmächtige Kategorie mehr, zum Feminismus gebracht: Lernen durch Schmerz.

Da bin ich jetzt aber mal gespannt, wie unsere liebe Julia das Nutzern wie donalavita erklären wollen, die es seinerzeit zur blödsinnigen #aufschrei-Kampagne wagte, kritische Fragen zu stellen, mit männlichen Twitter-Usern zu kommunizieren oder diese gar zu retweeten. Da dauerte es nicht lange, bis die ARTE-Redakteurin, die unter diesem Namen auftrat, von den Netzfeministinnen beim Arbeitgeber denunziert und diffamiert wurde. Die Denunziantin stellte sich auf Nachfragen allerdings dumm, was Netzfeministinnen nach meinen Beobachtungen generell nicht besonders schwer fallen dürfte, da es meiner Ansicht nach deren primärer Modus Operandi ist.

Auch heute noch beobachtet man, dass die feminismuskritischen Benutzer bei Twitter Diskussionen ebenso wie Scherzen und Frotzeleien nicht abgeneigt sind, auch wenn man letztlich auch vielleicht nur übereinkommt, dass man unterschiedlicher Meinung ist und bleibt. Bei den Netzfeministinnen herrscht hingegen ein Schwarzweiß-Weltbild, das Männer und Frauen nur in ein primitives Freund-Feind-Schema einsortiert, das dann zu einer reichlich beschränkten und sich immer wieder gegenseitig bestärkenden Filterbubble führt. Das ist ungefähr so als würde ein Löwe im Zoo seine Gehege für die Savannen Afrikas halten. George W. Bush brachte dieses totalitäre Weltbild mit „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns“ ganz gut auf den Punkt.

Natürlich darf auch bei Julia Schramm keine Lobhudelei auf den Sturm im Wasserglas aka #aufschrei fehlen:

Bezeichnend für diese Entwicklung und für den neuen sogenannten Netzfeminismus war im Jahr 2013 das Hashtag #Aufschrei – unter dem sich seitdem Zehntausende von geteilten Erfahrungen mit Sexismus und sexualisierter Gewalt sammelten. Mit einem Schlag entbrannte eine Debatte: Brauchen wir den Feminismus noch?

Traurig ist ja, dass die etablierten Medien seinerzeit gerade eine thematische Flaute hatten und nicht begriffen, dass es sich vermutlich in erster Linie nur um eine billige Storytelling-Kampagne handelte. Die realistische Statistik zum #aufschrei, die damals ein ITler angefertigt hatte, wurde nicht umsonst mittels vielfältiger Beschimpfungen und Bedrohungen gegen den Ersteller – man kann sich denken, aus welcher Ecke – aus dem Netz verbannt.

Nun, die Frage, ob Feminismus noch gebraucht wird, beantworteten sowohl die Women against feminism als auch die Böll-Aktion „Wer braucht Feminismus?“ zutreffend, letztere allerdings eher unfreiwillig. Statements wie z.B. das eines Hipsters, dass er Feminismus brauche, weil er es toll findet, wenn seine Freundin ihn mit ihrem Umschnall-Dildo (Strapon) penetriert, wurden unter Lachsalven begeistert gefeiert. Verzweifelt starteten die Netzfeministinnen und deren obskurer Dunstkreis in Berlin Aktionen wie „Still loving feminism“ zum sogenannten Frauenkampftag, die ein wenig an eine Witwe erinnerten, die ihren verstorbenen Mann immer noch liebt, obwohl er bereits tot ist. Aber Mann und Lieben, das ist im netzfeministischen Lager offenbar sowieso die Ausnahme. Logisch allerdings, dass die feministische Twitteria um #aufschrei und diverse Dunstkreise um die republica-Konferenz, zu der Anne Wizorek ja bekanntlich Bande pflegt, sich bemühten Gründe zu finden, warum man noch Feminismus brauche. Die meisten davon sind allerdings bestenfalls wenig, oftmals gar nicht überzeugend.

Schramm setzt fort mit einem Rant gegen den FAZ-Blogger DonAlphonso, der den Feministinnen immer wieder den Spiegel ihrer ideologischen Verbohrtheit und Bigotterie vorhält, weshalb es in jüngerer Vergangenheit in der netzfeministischen Bubble total hipp ist, gegen ihn zu schwadronieren und zu hetzen. Da DonAlphonso eine gewisse publizistische Reichweite hat, die durchaus mit dem feministisch verstrahlten ProQuote-Geschwader in den Redaktionen mithalten kann, hat man in ihm natürlich einen gewichtigen Gegner, dessen Argumente geeignet sind, das netzfeministische Treiben als das zu enthüllen, was es oft genug ist: Lügen, Shitstorms, Hetze, Denunziation und Diffamierung über / gegen alle Andersdenkenden. Also genau das, was Gestalten wie Julia Schramm, Anne Wizorek & Co. gerne als Hatespeech bezeichnet wissen wollen, wenn sie selbst mal einstecken statt immer nur austeilen müssen.

Kommen wir nun zu meinem Erscheinen in Julia Schramms Ergüssen:

Da ist beispielsweise das Blog »Maennerstreik«, welches Männer dazu auffordert, »gegen feministische Hetze« zu streiken, und ihnen etwa rät, sich »bestmöglich vor den Raubrittern und Blutsaugern in Frauengestalt«, auch »Bildungsnutten« genannt, zu schützen. Auch ist »Maennerstreik« der Meinung, dass die »Antideutschen« hinter dem ganzen »Genderismus« und den »Feminazis« steckten. Ein Streik solcher Männer gegen Frauen wäre schwer zu begrüßen, nur sie tun es einfach nicht. Zur Leserschaft von Don Alphonso gehören auch »germanophile Freiheitsfetischisten für die neodeutsche Kulturwende« und ein eifriger Typ, der sich selbst »Cockspitzenberster« nennt.

Nun, es ist meines Erachtens nicht nur eine Aufgabe von Männern, der widerwärtigen feministischen Hetze, die in aller Regel eine sexistische (heterosexueller Mann) und rassistische Konnotation (weißer Mann) hat, Paroli zu bieten. Wer nämlich gegen Sexismus und für Gleichberechtigung ist, der kann schlichtweg kein Feminist sein, schon gar nicht so eine „sympathische“ Netzfeministin wie Julia Schramm oder die Berliner #aufschrei-Twitteria. Mein Artikel über eine Masche junger Frauen, sich den Bildungsweg neben Unterhalt und Bafög auch auf Kosten von Partnern zu finanzieren, hat es Julia Schramm zwar offenbar angetan, verstanden hat sie ihn aber wohl nicht.
So wie nur wenige Frauen Gold-Digger sind, sind eben auch nicht alle Frauen so gepolt, Mann sollte allerdings aufpassen, dass man nicht an eine solche gerät. Lustigerweise hat der BBC kürzlich ein ähnliches Verhalten junger Frauen beschrieben, folglich kann ich ja nur falsch liegen, oder? 😀 Julia Schramm versucht hier, legitime Kritik am Verhalten eines gewissen Anteils von Frauen zu genereller Frauenfeindlichkeit umzulabeln. Das ist natürlich genauso unseriös und manipulativ wie die Begriffe „Frau“ und „Feministin“ synonym zu verwenden.

Weiterhin begreift Julia Schramm leider nicht, dass hinter Feminismus und Genderismus nicht „die Antideutschen“ stecken, sondern dass es unter anderem antideutsche Kader sind, die Feminismus und Genderismus unterstützen. Oder muss ich die werte Frau Schramm etwa erst an ihre Geistesgenossin Anne Helm erinnern, die mit dem Spruch „Bomber Harris, do it again!“ auf der Brust die Kriegsverbrechen von Bomber Harris beklatschte und so zugleich das Andenken der Opfer des bestialischen Flächenbombardements von Dresden widerlich besudelte?

Danach versucht Julia Schramm noch ein bisschen weiter gegen DonAlphonso zu stänkern, indem sie ihm – ähnlich wie es die Netzfeministinnen ja auch bei Ronja von Rönne machten – einzelner seiner Leser oder Follower zum Vorwurf macht – guilt by association nennt man das wohl. Das ist ungefähr so als würde jemand uns alle auffordern kein Klopapier zu benutzen, weil die Nazis früher ja sicher auch Klopapier benutzt haben – was natürlich komplett irre ist, da Nazis ja sicher auch geatmet oder Wasser getrunken haben. Solche Vorwürfe kommen bei Netzfeministinnen und den sich um sie rottenden Möchtegern-Berufsaktivisten recht häufig und sollen von deren eklatantem Mangel an inhaltlichen Argumenten ablenken.

Es gibt noch so einige Schmankerl im Geschreibsel der Julia Schramm, aber ich will mich hier etwas einschränken, da viele Punkte meiner Leserschaft bereits bekannt sein dürften:

Dann gibt es Frauen, die aus einer linken Perspektive Machtverhältnisse analysieren und hochakademische Begriffe benutzen, die selbst mit sozialwissenschaftlichem Studium schwierig zu verstehen sind.

Aha, was ist denn an der linken Perspektive so viel wichtiger als eine realitätsnahe Perspektive? Ach, stimmt ja, Jungle World-Klientel. Wenn da nicht das eine oder andere mal „links“ im Text steht, bekommt die Schnappatmung und sieht schon wieder irgendwelche Österreicher mit Oberlippenbart vor den Toren Berlins. Analysiert im Wortsinne wird da aber eigentlich eh nichts, letztlich wird mit Geschwurbel und vermeintlich „hochakademischen Begriffen“ nur das bereits erwähnte Freund-Feind-Schema bedient, wonach ja Männer standardmäßig immer privilegiert seien, am meisten weiße Männer, darunter wiederum die heterosexuellen und von denen dann die am meisten, die keine Behinderung haben. Alle anderen sind in deren Ideologie mehr oder weniger irgendwie diskriminierte Unterdrückte / Opfer und schuld daran sind natürlich auch nur die weißen heterosexuellen Männer und nicht persönliche Lebensentscheidungen, die beispielsweis bei Feministinnen oftmals Gender-Studies, Geistes- oder Sozialwissenschaften im Studium und im Job besonders häufig – auch ohne Kinder – Teilzeit beinhalten. Selbstredend versuchen auch die Netzfeministinnen diesen Fakt zu leugnen, indem sie mit wortreichem, aber ewig gleich strukturiertem Geschwurbel herumschwätzen.

Eigentlich jedoch ist es schön zu sehen, wie eine neue Generation über die Stellung und das Verhältnis der Geschlechter streitet.

Da ist wieder das Problem, dass Feministinnen gerne so tun als würden sie einerseits für alle Frauen sprechen und sich andererseits gleichzeitig um die Anliegen der Männer kümmern. Beides sind meines Erachtens blanke Lügen. Denn über die Stellung und das Verhältnis der Geschlechter streitet jeder in seinem persönlichen Umfeld, in seiner Beziehung und Familie, wo es ihn betrifft. Die Feministinnen sind da nicht nur keine Hilfe, sondern vielmehr ein Problem. Für das Gros der Menschen in diesem Land ist es beispielsweise vollkommen egal, ob ihr Kind blaue oder pinke Strampler trägt, weil das in diesem frühen Alter sowieso vollkommen egal für das Kind ist. Den meisten Eltern ist auch klar, dass Barbie eine Puppe zum Spielen ist und eben kein Vorbild für die Wunschfigur von Mädchen. Gleiches gilt umgekehrt für Pistolen,  Panzer oder anderes Kriegsspielzeug für Jungen: es ist Spielzeug, mit dem die Kinder z.B. Wettbewerbe ihrer Fantasie austragen, keine Idealisierung von Krieg und Gewalt. Selbst beim Spiel von Cowboy und Indianer bekämen diese Netzfeministinnen aber total empörte Kreischkrämpfe, wenn weiße Kinder Indianer spielten.

Nein, die Streitereien, die Feministinnen heutzutage vom Zaun brechen, haben wenig bis nichts mit dem Verhältnis der Geschlechter in der Mitte der Gesellschaft oder deren Klärung zu tun. Sie dienen alleine dazu, der toten sexistischen Hassideologie Feminismus immer wieder Aufmerksamkeit und ihrer Anhängerschaft neben Aufmerksamkeit auch Privilegien, Fördergelder und sonstige Boni zuzuschanzen. Man könnte also durchaus sagen, dass der Feminismus für die exponierteren Exemplare seiner Anhängerschaft ein Pfründe- und Privilegiensystem schafft, wie es auf der Männerseite als Patriarchat gerne herbeifantasiert wird.

Bevor sich Julia Schramm allerdings mit anderen auseinandersetzt, sollte sie vielleicht zur Abwechslung einmal ihre Rolle bei den Piraten und insbesondere im Zusammenhang mit deren Untergang reflektieren. Vielleicht war es ja gar kein Zufall, dass ausgerechnet ein Verlag aus dem Bertelsmann-Universum der Rechteverwerter ihr vorab mindestens 100.000 Euro bezahlt haben soll, damit sie dort ihr reichlich peinliches Büchlein auf Schülerzeitungsniveau mit dem Titel „Klick mich! – Bekenntnisse einer Internet-Exhibitionistin“ veröffentlicht, das bei Amazon den gleichen Grad an nicht vorhandener Begeisterung („intellektuelle Bankrotterklärung“) hervorruft wie Anne Wizoreks feministisches Gequake in Buchform? Die Bewertungen bei Amazon klingen da ja eher nach einem Flop als nach einem Bestseller.

Inzwischen tingelt Julia Schramm als Doktorandin – übrigens ein Super-Beleg für die ach so böse Unterdrückung durch das „Patriarchat“ – ja bei der Amadeu-Antonio-Stiftung herum, wo sie u,a. an einer Broschüre über das neue feministische Lieblingsthema „Hatespeech“ mitgewirkt hat, in der mit einschlägig feministisch bekannten und einseitigen Figuren wie Jasna Strick, Yasmina Banaszczuk, Anna-Mareike Krause und Anatol Stefanowitsch eine geschlechtliche und ideologische Unausgewogenheit produziert wurde, dass sich vorrangig mal wieder das Opferabo von Feministinnen damit bestärken läßt. Dass viele Netzfeministinnen ihrerseits selbst wesentlich hasserfüllter und menschenverachtender unterwegs sind als diejenigen, die dann mal in vergleichbarer Art und Weise antworten und dafür den Vorwurf „Hatespeech“ zu hören bekommen, wird natürlich nicht erwähnt. Auch nicht die Denunziation, Diffamierung und Hetzjagd der mit solchen Feministinnen verbandelten Linksextremen und Linksbizarren gegen viele Kritiker.

Es wäre Julia Schramm zu wünschen, dass sie häufiger mal (auch kritisch) nachdenkt, bevor sie plappert oder schreibt. Sonst endet ihre Doktorarbeit nämlich irgendwo auf einem erbärmlichen Warmluft- und Boulevard-Niveau zwischen Brigitte und Stern.

So erkennst Du eine Borderlinerin

Für Männer ist es heutzutage ein sehr großes Risiko an eine Borderlinerin zu geraten. Sie beherrschen das übliche Opferabo-Schauspiel der Frauen ebenso wie die Manipulation anderer Menschen in Perfektion und hinterlassen daher im Leben ihrer Ex-Partner häufig gesundheitlich, körperlich wie seelisch, emotional und wirtschaftlich nur verbrannte Erde. Am besten ist es daher, sich eine Borderlinerin von vornherein vom Hals zu halten, bevor man erst in eine Beziehung und somit in ihren Bann gerät, wo man ihren Manipulationen ausgeliefert ist und oftmals nicht so schnell wieder davonkommt.

  1. Absolutes Schwarzweiß-Denken ist ein typisches Borderline-Symptom. Daher ist ein Borderliner nicht in der Lage, Graustufen wahrzunehmen oder mit positiven und negativen Eigenschaften in anderen Menschen gleichzeitig (Ambivalenz) klarzukommen. Daher ist ein Borderliner auch nicht zu Kompromissen fähig, wobei auch die fehlende Empathie eine Rolle spielt. Auch in Beziehungen zu Menschen gibt es für Borderliner nur Schwarz und Weiß, Idealisierung und Abwertung.
  2. Ein Borderliner ist absolut unfähig zur kritischen Selbstreflexion. Setzt er sich etwas in den Kopf, fühlt er sich im Recht und verteidigt seinen Standpunkt bis aufs Messer – im Zweifelsfall auch bis hin zu größten Schäden jeglicher Art für (ehemals) geliebte Menschen.
  3. Ein Borderliner verfügt bestenfalls über eine rudimentäre Empathie, welche auch nur der Manipulation anderer Menschen dient. So wird zum Beispiel gutes Zuhören vorgetäuscht oder vermeintlich Verständnis aufgebracht, real ist da aber meistens einfach nur ein großes Nichts.
  4. Ein Unrechtsbewusstsein in Form eines Gewissens fehlt einem Borderliner völlig. Wird ein Borderliner bei einem schlechten Verhalten erwischt, ist er zwar häufig aufgelöst wie ein kleines Kind, danach wird sein Erleben davon aber nicht mehr beeinträchtigt. Präsentierte Reue ist nur gespielt und dient lediglich der Beschwichtigung und weiteren Manipulation.
  5. Ein Borderliner übernimmt nie Verantwortung für sein Verhalten, schuld sind angeblich immer andere. Versprechen eines Borderliners haben ebenfalls keine Bindung und Bedeutung.
  6. Nach außen hin spielt eine Borderlinerin immer das kleine liebe Mädchen mit den großen Kulleraugen (Kindchenschema), dem angeblich immer wieder von anderen übel mitgespielt wurde.
  7. Ein Borderliner hat keine eigene Persönlichkeit, fast alles Sichtbare ist nur Fassade und das Spiegeln von Moral- und Wertvorstellungen des jeweiligen Partners. Dieser Mechanismus ist es, der dafür sorgt, dass Mann glaubt die Traumfrau gefunden zu haben, weil sie einem ja augenscheinlich in vielerlei Hinsicht so ähnlich ist.
  8. Selbstverletzendes Verhalten (SVV) durch „Ritzen“ ist einerseits nicht Standard und kann andererseits auch durch übermäßigen Konsum von Alkohol, Drogen und Nikotin oder gesundheitsschädlicher Ernährung zum Ausdruck kommen. Wenn geschnitten wird oder wurde, sind häufig Narben an Armen und Beinen mit unterschiedlicher Tiefe, unterschiedlichem Alter und Heilungsgrad vorhanden. Manchmal werden auch Verletzungen durch vermeintliche „Unfälle“ provoziert, zum Beispiel im Haushalt oder außer Haus.
  9. Die Fähigkeit, Sachverhalte inhaltlich und chronologisch korrekt wiederzugeben, ist bei Borderlinern sehr eingeschränkt. Jeglicher Sachverhalt, auch wenn der Borderliner sich daneben benommen hat, wird vor Dritten derartig verklärt, dass er selbst gut dasteht und zugleich von ihnen Aufmerksamkeit / Zuspruch erhält.
  10. Borderliner neigen zu Gefühlsausbrüchen wegen Kleinigkeiten, wo es dann auch schonmal zu derben Sprüchen wie „Ich hasse Dich, ich bring Dich um!“ kommen kann. In diesen Momenten schimmert das wahre und vor allem destruktive Wesen des Borderliners für wenige Augenblicke durch.
  11. Neben Gefühlsausbrüchen ist bei Borderlinern auch schonmal ein Hang zur Gewalttätigkeit vorhanden. Da wird der Partner beispielsweise massiv angegriffen, seine Kleidung zerrissen oder mit voller Absicht blutig geschlagen und gekratzt. Der Borderliner steigert sich in solchen Situationen voll in seine Angst rein, eine Art Todesangst, die aber eigentlich eine riesige Angst vor dem Verlassenwerden und der nachfolgenden Leere ist.
  12. Borderliner brauchen und lieben das Drama und immer sind natürlich ausschließlich die anderen an allem schuld. Gleichzeitig legen sie einen ausgeprägten Geltungsdrang an den Tag und vereinnahmen Dich ebenso schnell wie umfassend.
  13. Gerne „kümmert“ sich ein Borderliner mit Falschbeschuldigungen (z.B. Vergewaltigung, Stalking etc.), Schikanen und Gezicke um seine Ex-Partner, wenn er ein neues Opfer gefunden hat, dessen Leben er aussaugen und ruinieren kann.

Die obigen Punkte sind natürlich keine eindeutige Diagnose, sondern eher als Anhaltspunkte zu verstehen. Außerdem gibt es graduelle Unterschiede einzelner Punkte. Wenn aber jemand von den obigen Punkten mehrere erfüllt, dann kann man davon ausgehen, dass man sowieso irgendwas zwischen einer schwierigen und pathologisch gestörten Persönlichkeit vor sich hat und sollte die Beine in die Hand nehmen. Denn eine solche Persönlichkeitsstörung ist kein Schnupfen, der irgendwann wieder weg ist, sondern sie bleibt ein Leben lang und führt – insbesondere untherapiert – Angehörige und Partner an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit und darüber hinaus.

Als Mann sollte man sich und seinem Leben eine Beziehung zu einer solchen Psychopathin tunlichst ersparen. Denn dort bekommt man für seinen Einsatz und seine Investition noch viel weniger zurück als schon bei der durchschnittlichen deutschen Frau mit Feminismus-Dachschaden.

Anne Wizorek, der #aufschrei und sein Buch

Nun ist es also passiert: Als im Juni 2013 die ersten #aufschrei-Hupfdohlen im Quartett  mit einer einschlägig bekannten Piratin und weiteren wenig geistreichen Kreisch-Feministinnen einen albernes Buch – immerhin knapp 100 Seiten haben sie mit Ich bin kein Sexist, aber… insgesamt geschafft – mit Sexismus-Hysterie als Inhalt vorstellten, da ahnte ich bereits, dass dies nicht das letzte männerfeindliche Pamphlet dieser Möchtegern-Nachfolgerinnen von Alice Schwarzer sein würde. Schließlich hatte in dem Buch Es reicht! von Schwarzer auch die zweifelhafte #aufschrei-Initiatorin Anne Wizorek ihren Senf abgegeben, es fehlte also noch ein Buch, das die abgebrochene Studentin der Literaturwissenschaften alleine vollkleistert. Nun war es also vor kurzem soweit und unter dem Titel Weil ein #Aufschrei nicht reicht: Für einen Feminismus von heute serviert sie – auf den Punkt gebracht – der Leserschaft alten und uralten Wein in neuen Schläuchen, nämlich größtenteils den abgehalfterten Feminismus der 70er bis 90er Jahre plus soziale Netzwerke – natürlich vor allem Twitter – als Agenda eines angeblich neuen Feminismus.

Arne Hoffmann hat sich die Ergüsse von Anne Wizorek einmal angetan und bei Amazon umfassend rezensiert. Das Ergebnis ist faktisch vernichtend:

Schon sein Untertitel betreibt einen Etikettenschwindel. Um einen Feminismus „von heute“ handelt es sich nicht – zumindest nicht in dem positiven Sinne, in dem dieser Untertitel verstanden werden soll. Tatsächlich verpackt Wizorek eine grauenvoll altbackene Ideologie aus einer Zeit von vor ihrer Geburt – die ulkige These, dass man eine Gleichberechtigung der Geschlechter am besten erreicht, indem man sich auf die Anliegen eines Geschlechtes konzentriert – in eine moderne, „hippe“ Sprache.

Schon zu Beginn ihres Buches, es muss ihr also offenbar besonders wichtig sein, erklärt Wizorek, warum sie gerade keine Bewegung für beide Geschlechter wolle, die man statt als „Feminismus“ als „Humanismus“ oder ähnlich betiteln könne. Um ihre Auffassung zu untermauern, fährt Wizorek im Verlauf ihres Buches eine ganze Reihe von Falschbehauptungen auf, von denen die folgenden Absätze nur einige schlaglichtartig behandeln sollen.

Besonders erhellend fand ich, wie Wizorek sich dazu äußerte, wie Feministinnen mit Männern und da vor allem mit kritischen Stimmen umgehen sollen:

„Wir wollen radikale Veränderungen. Das muss Leute anpissen.“ und „Solche Attacken sollen die Betreffenden zum Schweigen bringen. Ziel ist, sie mit so viel Hass zu überschütten, dass sie es am Ende bereuen, sich öffentlich geäußert zu haben.“ Die Art, wie heute auf Männerrechtler eingeprügelt wird, beschreiben diese Passagen gut.

Da fragt man sich doch, woher all der Hass gegen Männer kommt, den Wizorek und die nicht minder sonderbaren Gestalten in ihrer Filterbubble und Fankurve in sich tragen? Dies wäre aber wohl eher in einer Aktion mit einem Slogan wie Therapie statt Ideologie zu ergründen. Es ist schließlich nichts Neues, dass schon in der bisherigen Geschichte ein großer Teil der radikalen Feministinnen gleichzeitig psychisch schwer bis schwerst gestört waren, z.B. Valerie Solanas oder Kate Millett.

So bleibt dann letztlich auch nur der Schluss, zu dem Arne Hoffmann gelangt:

In Anne Wizoreks Buch hingegen werden Männer entweder dämonisiert – wenn sie der feministischen Ideologie widersprechen – oder huldvoll als Helfer akzeptiert, wenn sie sich ganz und gar dieser Ideologie beugen. Wenn das der „Feminismus von heute“ ist, braucht man sich über seinen schlechten Ruf nicht mehr zu wundern.

Dazu hätte es allerdings nicht erst Wizoreks Buch gebraucht. Wer auf Twitter diverse Feministinnen aus ihrem Dunstkreis mitlas, der konnte beoachten, wie Hashtags der Sorte #killallmen, #killmostmen oder auch #maletears die Runde machten, die oftmals – wie vieles andere – einfach aus dem englischsprachigen Raum übernommen worden waren. Darunter zu finden sind ein – meistens bereits nur noch als psychopathologisch zu bezeichnender – Hass gegen Männer einschließlich oftmals aggressiver Vernichtungsfantasien von Genozid-Format und eine entmenschlichende Verächtlichmachung derjenigen, gegen die sich dieser Hass richtet.

So etwas war mir bereits von jemandem berichtet worden, der seinerzeit eine neutrale Statistik über die #aufschrei-Kampagne erstellt hatte, bei der das Ergebnis letztlich war, dass lediglich um die 1,5% der Tweets tatsächlich irgendwelche möglicherweise sexistischen Erfahrungen enthielten, der Rest bestand aus Nonsense, Retweets, Links auf Artikel über den vollkommen überbewerteten #aufschrei-Quatsch und gut einem Drittel Kritik, Widerspruch, Sprüche, Scherze und Witze. Der Ersteller wurde nach der Veröffentlichung seiner Statistik online wie offline angefeindet, bedroht und verleumdet – wie so manche andere Kritiker auch. Das muss wohl die große Empathie der Feministinnen sein, die sie angeblich besser macht als Männer.

Das hinderte entsprechende Journalisten – meistens weiblichen Geschlechts und einschlägig feministisch bekannt – nicht daran, das Pamphlet von Anne Wizorek eifrig zu bewerben, z.B. im Spiegel, in der Zeit, im Stern und in der taz. Nur im Freitag ist eine halbwegs differenzierte Rezension erschienen.

Da das aber an Werbung wohl nicht reichte, forderte Anne Wizorek auf Twitter ihre Follower noch zu positiven Rezensionen auf:

Anne Wizorek, Rezensionen, Bettelei, Twitter

 

 

 

 

Ich bin mir nicht sicher, ob dies vor oder nach der vernichtenden Rezension von Arne Hoffmann war, es zeigt aber einmal mehr, dass diese Feministin vor keiner Manipulation zurückschreckt, solange sie den eigenen Interessen nützt. Das sollte man auch im Kontext zur #aufschrei-Kampagne einmal angemessen kritisch überprüfen und bewerten. Hinweise gab es seinerzeit mehr als genug. Hier einer mehr bezüglich der Aufforderung zu positiven Rezensionen:

Anne Wizorek, Amazon, Rezensionen, Fakes

Das soll es bis hierhin auch erstmal gewesen sein. Es bilde sich jeder selbst seine Meinung dazu. Vielleicht werde ich diese Rezension noch ergänzen, wenn ich die Leseprobe durchgearbeitet habe.

 

So schafft man feministische Opfer-Mythen

Ohne den Mythos, dass Frauen angeblich immer und überall Opfer von Unrecht und Gewalt seien, wäre der heutige Feminismus nicht denkbar. Der FOCUS berichtete neulich über eine WHO-Studie, wonach angeblich jede dritte Frau Gewalt erfahre. Eine interessante Hintergrundinformation zu der Studie findet man in diesem Kommentar:

Für die „Studie“ wurden unter anderem Daten aus folgenden Ländern ausgewählt: Äthiopien, Bangladesh, Brasilien, Japan, Namibia, Neuseeland, Peru, Samoa, Serbien und Montenegro, Tansania sowie Thailand. Zudem wird unter Gewalt unter anderem folgendes verstanden: geschlagen werden, mit Dingen beworfen werden, die verletzen können, geschubst werden, aber auch mit Waffen bedroht werden oder durch sie verletzt werden. Sexuelle Gewalt wurde definiert als jegliche Form einer sexuellen Handlung, mit der die betroffende Frau nicht einverstanden war. Darüber hinaus wurde gefragt, ob eine Frau jemals Gewalt erlebt hat und auch sich bedroht fühlen, wurde als Gewalt gewertet. Die weite Auslegung des Gewaltbegriffs und Untersuchung von Ländern im Krieg ergibt diese gewünschten hohen Opferzahlen.

Egal, ob der feministische Opfer-Mythos, angebliche gläserne Decken oder angeblich riesige Gender-Pay-Gap, kaum eine Konstruktion der feministischen Wahn-Ideologie hält einer kritischen oder gar wissenschaftlichen Untersuchung stand. Genau deshalb sollten Gender Studies von öffentlichen und öffentlich geförderten Hochschulen verbannt werden: 0% Wissenschaft, 100% Ideologie und Propaganda.