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Zitat des Tages

Die Ehe ist auch für den Mann Unterjochung. In ihr gerät er in die Falle, die die Natur ihm stellt: Weil er ein blühendes junges Mädchen geliebt hat, muß er ein Leben lang eine dicke Matrone, eine vertrocknete Alte ernähren.

Simone de Beauvoir Kommentar: Auch radikalfeministische Bekloppte wie de Beauvoir können mal einen lichten Moment haben. Allerdings offenbar nicht öfter als ein Mal…

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Spruch des Tages

Was für ein System ist das wohl, in dem es mehr Beratungen und Hilfen aller Art für Mädchen und Frauen gibt, die zu blöde zum Vögeln und Verhüten waren, als für Jungen und Männer bei echten Problemen und schweren Lebenskrisen?

Ach ja, stimmt: ein Patriarchat.
Ganz sicher.

Die männerfeindliche Asymmetrie in der Hilfsindustrie

Ich war kürzlich im Großraum Köln mal wieder per Straßenbahn unterwegs und da fielen mir die üblichen großflächigen Aufkleber auf, die ich schon länger nicht mehr bewusst wahrgenommen hatte. Es waren Aufkleber für Hilfstelefone und Hilfseinrichtungen, natürlich ausschließlich für Mädchen und Frauen. Das eine war ein Hilfs- und Beratungstelefon nur für Mädchen im Bonner Raum, das andere eine Zufluchtsstätte für Mädchen und Frauen mit ungeplanter Schwangerschaft und / oder anderen Problemen. Ich ging durch den gesamten Waggon, konnte aber keine vergleichbaren Angebote für Jungen und Männer entdecken – wie üblich. Gelegentlich sieht man irgendwo mal an Bahnhöfen oder dergleichen eine Rufnummer von einem Beratungstelefon für Jugendliche, welches zumindest auch Jungen berät. Das war‘s dann aber auch schon. Männer hingegen kommen in der deutschen Hilfsindustrie meistens gar nicht vor. Erst wenn sie bereits komplett abgestürzt sind, zum Beispiel als Alkoholiker, Junkies oder generell Obdachlose, erhalten Sie minimale Hilfen, damit sie nicht sofort elendig krepieren. Den Aufzug zurück in ein normales Leben gibt es vielfach nur für Frauen, sowohl mittels Behörden als auch über Beziehungen.

Man könnte also durchaus konstatieren, dass es für Frauen und Mädchen ein umfassendes und lückenloses Netz von Hilfseinrichtungen und sonstigen Hilfsangeboten gibt, das ihnen bei jeglichen Problemen oder auch nur kleinsten Unwägbarkeiten jederzeit aus der Patsche hilft. Für Jungen und Männer hingegen gibt es dieses Netz nicht. Sie erhalten lediglich im Laufe ihres möglichen sozialen Absturzes oder am Ende davon ein paar Almosen, aber kaum echte Hilfen. So können beispielsweise Männer, die Opfer von häuslicher Gewalt werden, nicht einmal eben in ein Männerhaus flüchten, wie es umgekehrt den Frauen jederzeit möglich ist. Nein, die Männer müssen auf Familie und Freunde bauen oder im Zweifelsfall das Geld für eine Pension oder ein Hotel aufbringen, ansonsten werden sie als Gewaltopfer menschenunwürdig an ein Obdachlosen-Asyl verwiesen.

Diese männerfeindliche und himmelschreiend ungerechte Asymmetrie durchzieht auch unsere Gesellschaft auf allen Ebenen und sorgt so dafür, dass diese Gesellschaft auf allen Ebenen Jungen und Männer vernachlässigt und verwahrlosen lässt, während Mädchen und Frauen allzeitig beschützt, versorgt und gepampert werden. Wenn Feministinnen also – wie üblich verlogen –  behaupten, Frauen oder deren Probleme würden angeblich überall unsichtbar gemacht werden, so belegt das höchstens deren fehlenden Realitätssinn, dazu das geballte Maß an Perfidität und Menschenfeindlichleit im heutigen Feminismus. Wenn in dieser Gesellschaft Menschen und deren Probleme unsichtbar gemacht werden, so sind es die Männer und die Probleme, die Männern in ihrem Leben widerfahren können. So und so ähnlich läuft es überall, wohin man geht und schaut: in der Arbeitswelt, im Gesundheitssystem oder auch im gesamten Sozialsystem, wozu auch Behörden wie Jugendämter und die Gerichte, insbesondere die Familiengerichte gehören. Die Frauen werden überall besonders beschützt und gepampert, während die Männer eiskalt reihenweise über die Klinge springen gelassen werden. Ich frage mich, was noch alles passieren muss, bis in unserer Gesellschaft auf breiter Ebene ein Umdenken stattfindet, welches dann zu dem Verständnis führt, dass Männer wie Frauen gleichermaßen Schutz und Hilfe in Krisen und Notsituationen benötigen. Die aktuelle Situation ist extrem sexistisch, denn während Mädchen und Frauen praktisch jegliche Hilfe per Füllhorn vor die Füße gespült wird, müssen Jungen und Männer um jeden Strohhalm kämpfen.

Eine wirklich gleichberechtigte Gesellschaft sieht anders aus…

PS: Feministinnen bringen bei solchen Themen ihre überaus „große Empathie“ übrigens dadurch zum Ausdruck, dass sie bei Twiter hämische Hashtags wie #maletears verwenden.

Sind fette Feministinnen mitschuldig an den Essstörungen junger Mädchen und Frauen?

Der Titel dieses Beitrags mag provozierend klingen, hat aber einen ernsten Hintergrund. Denn neben dem totalen Demolieren der deutschen Sprache mittels Unterstrichen, Sternchen und anderen Gender-Quatsch dieser Art, streben die heutigen Feministinnen auch eine Veränderung der Bedeutung von Begriffen an. Viele Feministinnen sind mehr oder weniger unattraktiv – man könnte sagen, die menschenfeindliche Hass-Ideologie im Kopf drückt sich durch bis ins Gesicht 😀

Nicht wenige Feministinnen sind dazu auch noch übermäßig fett, man schaue sich nur Fotos von männerhassenden Vorzeige-Feministinnen wie Andrea Dworkin oder so manche Feministinnen bei den Piraten an. Da hat man den Eindruck, dass da ein Wal gestrandet oder ein Mastschwein verendet ist und darunter ein Mensch liegt. Doof nur, dass die Masse des Wals oder Mastschweins mit dem Menschen verwachsen ist 😀 Solche Feministinnen müßten die meisten Männer mit halbwegs durchschnittlichem Ästhetikempfinden wohl mit Alkohol abfüllen und dann vergewaltigen, damit sie überhaupt mal etwas im Bett haben, das nicht aus Silikon ist und vibriert. Klingt hart, ist aber so 😉

Nun, die hässlichen Feministinnen schreien gerne Lookismus oder auf Neu-Deutsch Lookism, wenn man sie auf ihre Hässlichkeit anspricht, obwohl es das natürlichste Verhalten der Welt ist, dass wir andere Menschen bewußt und auch unbewußt nach ihrem Äußeren beurteilen und genauso auch selbst von anderen nach unserem Erscheinungsbild beurteilt werden. Das ist dann in der Tat nicht immer angenehm, wenn Menschen beispielsweise behindert sind, durch einen Unfall oder ein Verbrechen (z.B. Säure-Attacken auf ehemalige Partner oder verstoßene Familienmitglieder in islamischen Ländern) entstellt wurden. Bei den häßlichen Feministinnen war der „Unfall“ wohl jener Zeitpunkt, wo sie begannen sich mit der feministischen Wahn- und Hass-Ideologie zu befassen 😛

Und dann sind da noch die erwähnten fetten Feministinnen, die nun nicht mehr als fett oder monströs fett bezeichnet werden wollen und deshalb gerne fatshaming blöken. Hier beginnt jetzt die Verwurstung von Begriffen: sie wollen selbst wortentstellend als weiblich, kurvig oder mollig bezeichnet werden, obwohl diese laufenden Klopse und Feministin gewordenen Michelin-Männchen, mit denen man wohl locker größere Löcher in der Hülle des havarierten Atomkraftwerks von Tschernobyl abdichten könnte, vor allem unbestreitbar eines sind: fett bis monströs fett.
So, nun geschieht es, dass nicht gerade wenige junge Mädchen auch in und nach der Pubertät länger etwas Babyspeck haben als andere. Das ist nicht weiter schlimm, das ist dann eben wirklich einfach nur weiblich oder kurvig. Genauso wie eben manche Frau Kleidergröße 36 oder 38 statt die 34 oder gar diese sonderbare Größe Zero für Scheintote hat, die ich vorrangig bei Magersüchtigen und Krebskranken im Endstadium für normal halten würde. Was denken diese Mädchen und Frauen nun, wenn jemand sie als weiblich, kurvig oder mollig bezeichnet? Richtig, im schlimmsten Fall haben sie das Bild dieser feministischen Pottwale und Fettberge vor Augen und bekommen unter Umständen ein vollkommen falsches Selbstbild, gefolgt von Selbstzweifeln und vielleicht gar einer handfesten Essstörung in die eine (Magersucht) oder andere Richtung (Fettsucht).

Fette Feministinnen in spe?

Fette Feministinnen in spe? (Symbolfoto)

Es hat eben schon seinen Sinn, wenn man jemanden mit ein paar Kilo zuviel als mollig, mit mehr als ein paar Kilos zuviel als dick und jemanden mit massiv vielen Kilos zuviel als fett bezeichnet. Das ist erstmal nicht wertend, sondern lediglich umgangssprachlich beschreibend. Ein Mediziner würde vielleicht von leicht, stark und sehr stark übergewichtig oder verschiedenen Stadien einer Adipositas sprechen. Der Grund der fetten Feministinnen für ihr häufig massives Übergewicht, die gerne auf mögliche Krankheiten als Ursache verweisen, ist gerade bei diesen in den meisten Fällen eben nicht eine Krankheit, sondern eine Mischung aus Bequemlichkeit, Maßlosigkeit, fehlender Disziplin und fehlender Motivation, an diesem Zustand etwas ändern zu wollen.

Das ist wie bei der Gleichberechtigung vs. Gleichstellung: im ersteren Fall hat jeder die Möglichkeit dazu, ein bestimmtes Ziel zu erreichen, im letzteren soll nur das Ergebnis das gleiche sein. Die meisten heutigen Feministinnen wollen – eigentlich fast durchgängig – nur die guten und schönen Ergebnisse der Männer der gehobenen Mittel- und Oberschicht, ohne die Mühen, die Arbeit und den Stress auf dem Weg dorthin. Genauso hätten die fetten Feministinnen wohl gerne eine Modelfigur oder zumindest eine Kleidergröße mit einer 3 vorne, wenn nur der Verzicht auf Leckereien und die Schinderei mit dem Sport nicht wäre 😛

Die gleiche Verantwortung für sich und andere wollen diese fetten Feministinnen nach Möglichkeit also auch nicht haben, nur die Privilegien und Früchte eines bestimmten Status oder einer bestimmten Position. Man könnte sagen, sie sind an Körper und Geist träge und verfettet. Aber das ist eigentlich nichts neues, denn trotz seiner gerne hochtrabenden Begrifflichkeiten mit Möchtegern-Wichtigkeit halte ich den heutigen Feminismus für eine billige Ideologie für intellektuell Minderbegabte und chronisch Denkfaule mit extrem unterentwickelter Erkenntnis- und Kritikfähigkeit. Für jenen Typus Frau FeministIn, dem das ganze Ding mit sozialer Herkunft, gesellschaftlichen Schichten und Klassenkampf zu kompliziert und anstrengend ist. In diesem Merkmal – aber nicht nur in diesem – sind sie dem dumpfen Rassisten sehr ähnlich, der ebenfalls häufig eigene Verantwortung ablehnt und andere als Sündenböcke für seine Fehlentscheidungen sucht, aber schon an einer differenzierten Sicht auf die Realität in dieser Welt scheitert.

Chapeau, die Damen!
(Und guten Appetit weiterhin… 😛 )

Liebe Sofia…

…bei der feministischen Hetzschrift EMMA heulst Du Dich darüber aus, dass Du als Feministin keine Argumente hast, wenn Männer Dir mitteilen, dass sie heute selbst vielfach benachteiligt und  – insbesondere auch von Frauen – ausgenutzt werden. Ich bedaure, dass Wahrnehmung und Verstand bei Dir offenbar nicht ausreichen zu erkennen, dass diese Beschwerden vollauf realistisch und vielfach sogar noch untertrieben sind, weil man uns Männern ja beigebracht hat, dass Indianer keinen Schmerz kennen und nicht weinen. Wenn Männer sich also beklagen, dann ist das – entgegen der feministischen Polemik, dass wir angeblich schon bei einem kleinen Schnupfen beklagen würden totkrank zu sein – durchaus ernstzunehmen. Die meisten Männer würden als Hauptverdiener und Ernährer der Familie oder schon nur des gemeinsamen Haushalts eher selbst eine echte Grippe oder eine Lungenentzündung bis hin zur Herzbeutel- oder Herzmuskelentzündung verschleppen, anstatt diejenigen hängen zu lassen, die sie lieben. Oder wie las ich es noch zuletzt: Bevor es auch nur der Frau des Arbeiters etwas schlecht geht, geht es dem Arbeiter selbst schon lange sehr schlecht.

Ich bin im Übrigen nicht der Meinung, dass Feministdingsbums nur mal einen Schwanz brauchen, wesentlich sinnvoller und erfolgreicher könnte da meiner Meinung nach eine „Arztperson“ mit der Fachrichtung Psychiatrie sein, sofern eine lebenslange Betreuung gewährleistet wäre. Außerdem würde ich es keinem Mann zumuten wollen, sich auf erotischer Ebene mit einer Feministin abgeben zu müssen, solange es z.B. noch Bäume mit Astlöchern gibt.

So so, in einer „Tierrechtsinitiative“ bist Du also auch noch. Bist Du das vor oder seit Deiner feministischen Erkrankung? Und warum kommst Du auf die Idee, man müßte Tierrechte und Tierschutz mit Feminismus verschwurbeln? Keine Spezies hat es verdient, mit Feministinnen in einen Sack gesteckt  zu werden. Da ich selbst Tierschützer und Tierrechtler bin, sage ich Dir nur eines: Geh um wessen Willen auch immer den Aktivisten nicht mit Deiner feministischen Kopfkacke auf die Nerven! Die brauchen ihre Zeit, Kraft, Argumente und Aufmerksamkeit für wichtigere Themen als mehr oder weniger stark geistesgestörte und sich maßlos überschätzende Gender Studies-Bacheloretten in Aufsichtsratsposten zu bringen! Aber ja, schon ab dem Kindergarten werden Jungen bestraft, dass sie Jungen sind und sich wie Jungen verhalten, weil im gesamten Bildungssystem inzwischen weibliches Verhalten –  sowas wie still sitzen, brav alles auswendig lernen und wiederholen anstatt selbst und vor allem kritisch zu denken – gefordert wird. Da geraten Jungen dann ganz automatisch ins Hintertreffen, weil man ihre geschlechtsspezifischen Bedürfnisse nach körperlicher und geistiger Bewegung, Neugier und Forschergeist schlicht ignoriert und nachhaltig nicht befriedigt.

Leider leider bist Du auch noch uninformiert genug, so etwas wie das Sorgerecht, das Umgangsrecht und das Aufenthaltsbestimmungsrecht nicht auseinanderhalten zu können. Ebenso scheint es außerhalb Deiner Vorstellungswelt zu liegen, dass Frau es mit diversen Tricks und Manipulationen locker schaffen kann, auch ein gerichtlich verbrieftes Sorge- und Umgangsrecht des Vaters zu konterkarrieren, z.B. durch Falschbeschuldigungen. Es sei Dir verziehen, schließlich bist Du Feministin und da schadet Differenzierung nur der eigenen Ideologie. Dass häufig Mütter mit falschen Vorwürfen zwischen Kindesmisshandlung, häuslicher Gewalt, Vergewaltigung und Kindesmissbrauch dafür sorgen, dass Väter um ihre Rechte an den eigenen Kindern gebracht werden, hat Dein beschränktes Weltbild leider noch nicht erreicht. Das ist nicht nur traurig, sondern hinterhältig, kriminell und vor allem auch für die Kinder schädlich. Zu diesem Thema diskutieren wir dann im nächsten Jahrtausend weiter, wenn diese Informationen in der feministischen Filterbubble angekommen sind, okay?

Kind, Du machst den gleichen Fehler wie alle Feministinnen heutzutage: Du meinst, jede Frau müßte qua Geschlecht Feministin sein und deshalb bekommst Du nicht mit, dass alle anderen Menschen zwischen Frauen und Feministinnen unterscheiden, weil eben nicht jede Frau Feministin ist. Ich würde gar behaupten, dass heute nur noch eine kleine Minderheit der Frauen feministisch ist, aber die Mehrheit der Frauen einfach opportunistisch die Vorteile und Privilegien abschöpft, die der Feminismus ihnen beschert hat und weiter beschert. So wird das aber nicht weitergehen können und es wird Zeit, dass sich auch Frauen selbst gegen den Feminismus in Position bringen, wenn sie wollen, dass  ihre Väter, Partner, Onkel, Neffen, Söhne und Enkel in einer gleichberechtigten Welt ohne Diskriminierung und Männerhass aufwachsen und die gleichen Chancen haben wie Mädchen und Frauen sie haben. #WomenAgainstFeminism sind ein guter Anfang dazu, aber da muss noch mehr kommen.

Werden wir mal konkret, was Frauen Deiner Meinung nach so alles „über Jahre“ ertragen mussten und angeblich noch bis heute ertragen. Bitte ein Beispiel. Dir fällt keines ein? Nun, das kommt daher, dass Du einfach einen feministischen Allgemeinplatz mit einem stichhaltigen, faktenbasierten Argument verwechselt hast. Es ist schade, dass Du keine der ach so vielen Beipiele aufzählst, von denen Du fabulierst, aber ich schätze mal, dass Du in Deinen bisher gerade mal 18 Jahren exakt Null Fälle erlebt hast, wo Du persönlich benachteiligt wurdest, weil Du dem weiblichen Geschlecht angehörst – eher im Gegenteil. Und Du nimmst die eigenen Bevorzugungen und Privilegien schon gar nicht mehr wahr, weil Du es gar nicht anders kennst. Wirst Du dann irgendwo mal nicht bevorzugt behandelt, verwechselst Du das mit einer Benachteiligung. So wird ein Schuh draus.

Was Du als Scheinargumente gegen den Feminismus bezeichnest, sind in Wirklichkeit echte Argumente gegen diese ebenso schwachsinnige wie sexistische Hassideologie. Du bist nur so verblendet, dass deren Inhalt gar nicht zu Dir durchdringt. Ich hätte es wirklich begrüßt, wenn Du zumindest EINEN der angeblich „423.853.803 Fälle“ aufgeführt hättest, wo Frauen in zivilisierten westlichen Ländern angeblich weniger Rechte haben, dann könnten wir nämlich über Fakten sprechen statt über feministische Ideologie und Idiotie, die mit der heutigen  Realität so ziemlich gar nichts zu tun haben. Und nein, ich will von westlichen Luxus-Feministinnen, die lediglich nach Posten in Aufsichtsräten und anderen Frauenquoten an lukrativen Fleischtöpfen lechzen, nichts über afghanische Mädchen erzählt bekommen, die nicht zur Schule gehen sollen. Oder über die wenigen afrikanischen Staaten, wo Mädchen noch beschnitten werden, während unerwähnt bleibt, dass die medizinisch nicht indizierte Beschneidung von Jungen rund um den Globus noch gängige Praxis ist. Das ist nämlich nur eines: verlogen und schäbig. Denn jenseits von Diskussionen interessieren sich die meisten Feminstinnen für diese afghanischen und afrikanischen Mädchen nicht die Bohne. Sie missbrauchen diese lediglich zur Selbst-Legitimation, zur Ablenkung davon, dass der Feminismus in meisten den westlichen und zivilisierten Ländern längst überholt, überflüssig und mausetot ist. Aber Kadaver haben die üble Eigenschaft, dass sie Leichengifte ins Wasser gelangen lassen und ähnlich verhält es sich mit dem westlichen Zombie-Feminismus und der Gesellschaft: er vergiftet die Gesellschaft und schadet damit nicht nur den Männern oder den Beziehungen zwischen Männern und Frauen, sondern auch den Frauen und einfach allen. Das gilt es zu verhindern oder zumindest soweit zu reduzieren, dass die Schäden nicht nachhaltig bestehen bleiben.

Um es kurz zu machen, Sofia: Es gibt keine Vorurteile gegen, sondern nur längst evidente Fakten über Feministinnen. Denn den Feminismus gibt es schon ein paar Jährchen länger als Dich, er entsprang der – historisch durchaus legitimen – Frauenrechtsbewegung und verlief in mehreren Wellen. Spätestens seit der dritten Welle beschäftigt er sich aber nur noch mit sich selbst und mit der Sicherung und Ausdehnung von immer mehr Privilegien für Frauen. Zusätzlich haben vemehrt igendwelche lesbischen Kreise den Feminismus für ihre männerfeindliche Propaganda gekapert. Was meinst Du denn, warum Du offenbar die einzige Feministin Deiner Art in der Schule bist und Du Dich verzweifelt an die EMMA-LeserInnen wendest? Die meisten Frauen interessiert der Feminismus noch weniger als der berühmte Sack Reis in China.

Ich gebe Dir nun also mal anstelle von Ideen, wie Du weiter feministischen Quatsch mit Soße absondern und Dich noch lächerlicher machen kannst, mal eine echte Lebenshilfe mit auf den Weg:

  1. Werde bitte erwachsen!
  2. Werde geistig reif!
  3. Nimm die Scheuklappen ab!
  4. Sprich bei Gelegenheit mal mit männlichen Bezugspersonen in Deiner Umgebung, wie deren Leben so verlaufen ist und gerade verläuft. Dann bekommst Du vielleicht ein Gefühl dafür, was echte Benachteiligungen sind und welche Gruppe heute die meisten davon erträgt.
  5. Solltest Du noch Beziehungen und Sex mit Männern haben: Man kann über alles reden. Auch darüber, was Dir gefällt. Nicht nur feministische Lesben sind in der Lage eine Klitoris zu finden und zu stimulieren.
  6. Nimm im Sommer die Mütze ab, damit Luft an Deinen Kopf kommt!
  7. Lass Dir von einem Friseur eine anständige Frisur – vielleicht ohne Pony – verpassen!
  8. Wenn ein Mann nicht mit Dir zusammenleben will, zwing auch nicht eine unschuldige Katze dazu 😀

Für Rückfragen stehe ich jederzeit zur Verfügung.

Zitat des Tages (2)

Ich darf Ihnen versichern, dass Ihre Kritik an den Formulierungen im Magazin natürlich von einigen Leserinnen und Lesern geteilt wird. Die Mehrheit sieht darin aber eine Haarspalterei ohne konkreten und nachhaltigen Wert. Diesen Menschen deshalb
Frauendiskriminierung zu unterstellen wäre fahrlässig falsch.

Wir würden auch nie auf den Gedanken kommen, Ihnen als Gleichstellungsbeauftragter von Gronau zu unterstellen, Sie würden männliche Heranwachsende diskriminieren, nur weil Sie gezielt Workshops für Mädchen und junge Frauen anbieten, obwohl doch die Jungs und jungen Männer die Problemgruppe bei Schulabbrechern und Jugendarbeitslosigkeit darstellen.

Hadmut Danisch

Elliot Rodger und sein Missbrauch im feministischen Mainstream

Elliot Rodger (22) hat im kalifornischen Santa Barbara sechs Menschen getötet. Nach einem Amoklauf, bei dem er erst Mitbewohner erstach und anschließend aus dem fahrenden Auto auf Menschen schoß, lieferte er sich einen Schusswechsel mit der Polizei und prallte letztlich auf ein anderes Auto. Ob Rodger an einer Polizeikugel starb oder sich selbst richtete, ist noch nicht bekannt.

Ich erhielt diese Nachricht zuerst von einem meiner Kontakte aus Übersee, welcher auch sogleich darauf hinwies, dass dieser Vorfall bereits von FeministInnen in Nordamerika für eine weitere Schmutzkampagne missbraucht wird, um – mal wieder – Männerrechtler mit Rechtsextremen, Psychopathen und Amokläufern in einen Sack zu stecken und somit die Verteufelung aller Männerrechtler voranzutreiben.

Es dauerte keine 24 Stunden, bis der Vorfall nun auch in deutschsprachigen Medien angekommen war und auch hier in den Artikeln der Täter als Frauenhasser bezeichnet wird, was die Feministinnen hierzulande ebenso in Verzückung versetzt, dass sie wieder gegen Männerrechtler wettern können.  Dabei frage ich mich, wo genau Elliot Rodger ein Mänerrechtler (MRA) gewesen sein soll:

  • Schrieb oder sprach er jemals über Feminismus oder äußerte er Kritik am Feminismus?
  • Hat er sich gegen die medizinisch nicht notwendige Beschneidungen von Jungen eingesetzt?
  • Hat er sich für das Aufbrechen von Geschlechterrollen auch für Männer engagiert?
  • Wollte er das Verhältnis zwischen Männern und Frauen in den heutigen veränderten Zeiten neu gestalten?
  • Wollte er sich verstärkt für Väterrechte und die Rechte von Kindern aus Trennungsfamilien einsetzen?
  • Hat er sich an der schlechteren Gesundheitsversorgung und kürzeren Lebenserwartung von Männern gestört?
  • Hat er die stark asymmetrische Verteilung von Hilfsorganisationen und Hilfen für Männer und Frauen in schwierigen Lebenslagen / Krisen beklagt?
  • etc. etc. etc

Nein, von alledem findet sich in dem sogenannten Manifest von Elliot Rodger nichts, auch nicht in seinen Videos. Vorwiegend findet man darin eine Sammlung seiner zahlreichen Frustrationen und Situationen, die er als frustrierend erlebt haben muss. In Videos zu einem englischsprachigen Artikel erzählt Rodgers von den Frustrationen mit Mädchen in seinem jungen Leben, dass er mit 22 Jahren noch Jungfrau sei, er noch nicht einmal ein Mädchen geküsst hatte und immer nur zurückgewiesen worden war. Er spricht von einem Leben „in Einsamkeit, Ablehnung und unerfüllten Verlangen“, er sich gar unsichtbar gefühlt hatte, während die Mädchen irgendwelchen anderen Jungs nachgelaufen seien, die seiner Meinung nach nicht annähernd so „toll“ sind wie er seien – er bezeichnet sich u.a. als „true alpha-male“. Leider macht Rodgers seinen vermeintlichen Alpha-Status vorrangig an materiellen Dingen wie seinem BMW oder seiner Armani-Sonnenbrille fest anstatt an seinem Wesen, seiner Persönlichkeit, seinen Stärken, empathischen und liebenswerten Eigenschaften als Mensch und junger Mann.

Elliot Rodgers ist so im Laufe der Jahre offenbar in eine Spirale von Frustration, Agression und Depression geraten, die ihn letztlich zum Amokläufer werden ließ. Deutlich wird eine massive Diskrepanz zwischen seinem Selbstbild als „true alpha-male“ und dem Bild, das andere von ihm wahrgenommen haben. Rodgers kommt offenbar aus einer wohlhabenden Familie, erlebte aber offenbar die Scheidung seiner Eltern mit. Sein Vater Peter Rodger war demnach Regieassistent des Films „The Hunger Games“ (Die Tribute von Panem) und teilte mit, dass Elliot am Asperger-Syndrom gelitten habe und bei mehreren Ärzten in Behandlung gewesen sei. Sollte er mit Psychopharmaka behandelt worden sein, so könnten neben den Symptomen seiner Erkrankung auch Nebenwirkungen dieser Medikamente eine Rolle gespielt haben. Ritalin wurde ja auch in den USA zuerst in Massen verschrieben, bevor die AD(H)S- und Ritalin-Welle auch nach Europa schwappte. Generell wird in den USA recht bedenkenlos mit Psychopharmaka hantiert, was nicht zuletzt am Erfolg des als Glückspille angepriesenen Prozac ablesbar ist.

Die Eltern von Elliot Rodger sollen geschieden gewesen sein, so dass ein weiterer Aspekt auch das Fehlen einer Vaterfigur und eines tauglichen männlichen Vorbilds sein könnte. Zuletzt soll er sich an eine Pickup-Agentur gewandt haben, um dort zu lernen, wie er leichter an Mädchen rankommt, worin er wohl den primären Grund für seine Frustrationen und Leiden sah. Gerüchteweise soll er dabei an eine von einer Frau geleiteten Agentur geraten sein, die ihm für unbrauchbare Ratschläge sein Geld abgeknöpft haben soll. Daraufhin hat er sich wohl sehr unzufrieden auf der Website PuaHate.com geäußert, die aktuell nicht mehr erreichbar ist.

Ich frage mich schon lange, was diese Pickup Artist-Szene für einen Sinn haben soll, ist doch das vorrangige Ziel offenbar, Frauen so zu manipulieren, dass sie möglichst schnell mit einem ins Bett gehen. Was diese zweifelhafte Szene mit Männerrechten zu tun haben soll, hat sich mir nie erschlossen. Für mich ist ein Ziel des Maskulismus, die Beziehungen zwischen Männern und Frauen mit gegenseitiger Offenheit, Ehrlichkeit, gegenseitigem Respekt, gleicher Augenhöhe und mit gleichen Rechten und Pflichten für alle Beteiligten fair neu zu gestalten. Wie da eine zweifelhafte Szene offenbar primär unterleibsgesteuerter Gestalten reinpassen soll, die eine Möchtegern-Wissenschaft daraus machen, wie man mit mehr oder weniger subtilen Manipulationen und Tricks möglichst viele Frauen möglichst schnell ins Bett bekommt, erschließt sich mir in diesem Kontext nicht. Ich halte diese Verquickung für prolematisch bis idiotisch und für den Maskulismus eher schädlich.

Bevor der Vorwurf kommt: Ich will Elliot Rodger in keinster Weise exkulpieren oder andere für seine Taten verantwortlich machen. Mir liegt aber an einem ausgewogenen und möglichst umfassenden Bild des Vorfalls und der Entwicklung des Täters bis zur eigentlichen Tat. Wer versteht, welche Entwicklungen in der Persönlichkeit und insbesondere in der Jugend solcher Amokläufer zu ihren Taten führt, kann weitere verhindern und mögliche gesellschaftliche Missstände korrigieren, die diese Entwicklungen begünstigen. Denn es ist wesentlich zu kurz gegriffen, jetzt nur wieder die liberalen Waffengesetze in den USA anzuprangern oder gar wahrheitswidrig zu behaupten, Rodger sei von Männerrechtlern und deren Elaboraten zu seiner Tat angestiftet worden. Wer so argumentiert, hat ein sehr einfaches, wenn nicht gar mechanistisches Weltbild, das komplexe Zusammenhänge und Wechselwirkungen von Individuum und Umwelt nicht einmal annähernd erfassen kann.

Unter dem Strich bleibt der Schluß, dass im Falle von Elliot Rodger eine Kombination aus zahlreichen Faktoren wirkte, sei es die Scheidung der Eltern und das Fehlen eines männlichens Rollenvorbildes, sein Asperger Syndrom samt möglicher Medikamente und deren Nebenwirkungen sowie natürlich jede Menge Fälle der gescheiterten Kommunikation und Interaktion des Täters mit seinem familiären und gesellschaftlichen Umfeld. Und sicher gibt es noch weitere Faktoren, die (noch) nicht in den Medien kursieren. Das ändert aber nichts daran, dass mir Elliot Rodger trotz seiner Taten menschlich leid tut. Er hat nicht nur andere Leben genommen, sondern auch sein junges Leben weggeworfen, weil er offenbar als Freak oder Einzelgänger galt und keinen Anschluss gefunden hatte. Ich bin mir sicher, schon nur ein echter Freund oder eine existierende Hilfsorganisation, die sich auch an Jungen und junge Männer richtet, hätte diesen Amoklauf verhindern können.

Wer also diese Tat richtig einordnen und weitere Tagen verhindern will, der sollte gerade nicht – wie es die FemnistInnen jetzt  tun – zur weiteren Hatz gegen Männerrechtler blasen, sondern sich vielmehr einmal fragen, ob diese nicht in vielen Punkten einfach Recht haben. Zum Beispiel damit, dass Jungen und junge Männer auch in Scheidungsfamilien neben der Mutter ebenso den Vater als männliches Rollenmodell und Vorbild brauchen. Damit, dass Jungen im heutigen Bildungssystem benachteiligt werden. Oder damit, dass auch das Netz an Hilfen und Hilfsorganisationen für Jungen und junge Männer in schwierigen Lebenslagen enger geknüpft gehört, damit sie nicht über Jahre hinweg unbeachtet durch alle Maschen fallen, bevor sie irgendwann nur noch mit einem lauten Knall und Toten auf sich aufmerksam machen.

Es ist an der Zeit, dass Eltern und Gesellschaft ihre Augen und Ohren auch verstärkt auf die Jungen richten, ihnen zuhören, mit ihnen sprechen und ihnen bei Problemen gleichwertige Hilfen anbieten wie den Mädchen. Gerade die Lebensphase zwischen Pubertät und Adoleszenz ist mir so vielen Fallstricken unterschiedlichster Art – gerade im zwischenmenschlichen Bereich – gespickt, dass auch die Jungen in diesem Alter unserer Aufmerksamkeit bedürfen. Wenn sich jemand immer mehr abkapselt, stärkere Wesensänderungen zeigt und zum Einzelgänger wird, dann mag das in den meisten Fällen vorbergehend unproblematisch und nur eine Phase sein. Halten solche Veränderungen aber über Monate oder Jahre an, dann sollten wir alle aufmerksam und wachsam sein, diesen jungen Menschen zuhören und in ein erwachsenes, eigenständiges Leben helfen – unabängig vom Geschlecht.