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Spruch des Tages

Faktisch haben Frauen heute in allen westlichen Ländern, aber auch in vielen Schwellen- und Entwicklungsländern, mehr Rechte und größeren Schutz vor Ungemach als Männer. Das ist aber eben keine Gleichberechtigung, das ist ein Problem. Genau deshalb wirkt es ja immer so grotesk und lächerlich, wenn irgendwelche privilegierten Nichtsnutze – nicht nur aus, aber mit Fokus auf Berlin – ominöse, meistens reichlich unglaubwürdige und durch keine seriöse Statistik belegbare Diskriminierungen von Frauen aus dem Hut zaubern, um im gleichen Atemzug weitere Sonderrechte und Privilegien für sich einzufordern. Genau das ist es, was den meisten Männern und Frauen beim Feminismus am meisten auf die Nerven geht: „Ich bin eine Frau, das ewige Opfer, und überall nur böse Männer, gebt mir noch mehr Rechte, mehr Geld und pudert mir den Allerwertesten nach jedem Pups!“ Mit der Lebenswirklichkeit der durchschnittlichen Frau in diesem Land hat diese sexistisch-parasitäre Anspruchshaltung von Feministinnen allerdings absolut nichts zu tun.

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Zitat des Tages

Die Stadt leistet sich auch eine mit einem Millionenbudget ausgestattete fragwürdige Hochschuldisziplin namens „Gender-Studies“ an allen drei Berliner Universitäten (sogar an den Ingenieurwissenschaften der TU), in denen lebenszeitverbeamtete Professorinnen in der kaminwarmen Gemütlichkeit ihrer aus Steuermitteln finanzierten C-Besoldung gemeinsam mit einem aufgeblasenen Hofstaat ihr eigenes Weltbild erforschen, das an der Lebenswirklichkeit aller Frauen und Männer außerhalb von Berliner Twitterblasen komplett vorbeigeht. Zeitgleich kürzt man seit Jahren die Zuwendungen für Obdachloseninitiativen, so dass Einrichtungen geschlossen werden müssen, weil es an einem Bruchteil dieser Summen fehlt. Muss das sein? Wem nützt das? Darf man diese Fragen überhaupt stellen ohne mit dem Knüppel der Frauenfeindlichkeit erschlagen zu werden?

Kiezneurotiker