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Das zeitgenössische Bildungsnuttentum

Sicher kennt jeder den Frauentypus der Goldgräberin („gold digger“), der sein Leben völlig darauf ausrichtet, sich möglichst weit nach oben zu vögeln und zu heiraten. Dies sind häufig Frauen der Alpha-Kategorie – also solche, denen jeder Mann nachschaut: groß, tolle Figur, weibliche Anmutung und Männern generell als auch sexuell zugewandt, oftmals mit devotem bis mehr oder weniger nymphomanem Einschlag. Allerdings gehen solche Frauen nicht einfach mit jedem ins Bett, sondern checken zuerst Vermögen und Einkommen des Mannes ab. Je nach Höhe ihrer Ansprüche gehen sie so nur ab einem millionenschweren Unternehmer oder einem Promi aufwärts ins Bett. Manche Goldgräberinnen bauen auf einem solchen Mann als Fundament einen eigenen Status auf, mit dem sich dann vergleichsweise leistungslos Geld drucken lässt, z.B. als „Model“, „Schauspielerin“ oder „Moderatorin“. So sorgt dieser Frauentypus für die Zeit vor, die fast immer kommt, sobald Kinder gezeugt wurden: Die Scheidung mit der anschließenden Plünderung des Mannes, der auf die Goldgräberin reingefallen ist. Da kann es nicht schaden, auch noch andere Einkommensquellen erschlossen zu haben, die außer nett auszusehen und vielleicht noch ein bisschen dumm zu quatschen keinerlei ernsthafte oder gar schwere Arbeit benötigen.

Nun hat nicht jede Frau das Zeug zu einer solchen Goldgräberin. Manche Frau mag – zumindest vorgeblich – vielleicht noch an sowas wie „Liebe“ glauben und sich selbst deshalb für etwas Besseres als die klassische Goldgräberin halten. Realistisch betrachtet fehlt aber vielen Frauen einfach die körperliche Ausstattung für diese Alpha-Kategorie. Solche Frauen gehen daher heute einen anderen Weg, der dann eben über mehrere Männer führt. Eine solche Frau kann beispielsweise zuerst eine Berufsausbildung machen, bei der sie von ihrer Familie und / oder ihrem Freund finanziell und auch sonst rundum unterstützt wird. Danach wird vielleicht ein halbes Jahr oder Jahr im Betrieb gearbeitet, um etwas Geld anzusparen, was ziemlich leicht ist, wenn Familie und / oder Partner die Lebenshaltungskosten aufbringen. Dann aber geht es so schnell wie möglich an eine Fachhochschule oder Universität. Familie und Partner haben bis zu diesem Punkt die Frau bei allem unterstützt, der Partner muss allerdings recht bald nach der Einschreibung weichen – vor allem dann, wenn er vielleicht nur ein normaler Facharbeiter oder Handwerker ist und kein Akademiker. Das macht sich neben dem neuen Freundeskreis an der Hochschule nicht so gut, also muss der alte Freund gehen und es kommt ein neuer, natürlich im gleichen oder aus einem höheren Semester. Gerne werden auch Doktoranden, Dozenten und Professoren ins Visier genommen, aber die meisten dieser Frauen schaffen es mangels Attraktivität und Grips häufig nicht, sich so einen Fisch schon zu Beginn ihres Studiums zu angeln.

Der neue Partner studiert natürlich ein sinnvolles Fach mit entsprechenden Berufsaussichten, damit er später auch bloß genug Geld für die Wünsche und Ziele seiner Blutsaugerin verdient, während die Frau sich eher irgendein anspruchsloses Schwafelfach aus den Geistes- oder Sozialwissenschaften aussucht, das nicht allzu viel Intellekt und Arbeit erfordert. Will sie zumindest den Anschein wahren, dass sie später wie ein Mann bis zur Rente buckeln wollte, wählt sie entweder ein Fach aus, das einen Bezug zu ihrer Ausbildung hat oder nimmt z.B. irgendwas Seichtes in Kombination mit Lehramt. Natürlich will die Frau üblicherweise später nicht bis zur Rente arbeiten, bestenfalls ein paar Stunden pro Woche in Teilzeit nach dem ersten Kind, spätestens nach dem zweiten dann eher nicht mehr. Deshalb muss auch der erste neue Partner an der Hochschule nicht der letzte bleiben, im Gegenteil. Sowohl der eigene Freundeskreis an der Uni als auch der Freundeskreis des Partners wird schnell nach den nächsten rang- und einkommenshöheren Männern durchleuchtet, die als die nächste Stufe auf der sozialen Leiter dienen können. Gleichzeitig wird während der Vorlesungen und in der Freizeit natürlich im Internet nach geeigneten Kandidaten gesucht, bestehende Beziehung hin oder her. Früher nutzten sie dazu Foren, Communities und Partnerbörsen, dann kamen StudiVZ und Konsorten, heute läuft aber fast alles über Facebook in entsprechenden Gruppen und über Spotted-Seiten der Hochschulen in den sozialen Netzwerken.

Nach der Universität kommt dann der Berufseinstieg – sofern sie bis dahin noch nicht ihren Goldesel gefunden oder ihm zwecks wirtschaftlicher Ausbeutung noch kein Kind ans Bein binden konnte. Häufig kommen erst Praktika und / oder ein Volontariat, Ziele sind oft der Erzieher- und Schuldienst, aber auch Werbe- und PR-Agenturen oder irgendwas im öffentlichen Dienst, z.B. bei einer Gewerkschaft. Der letzte Partner aus der Studienzeit hat eine gewisse Schonfrist, einen lukrativen Posten zu ergattern, andernfalls steht er ebenfalls bald auf der Abschussliste. Gelingt ihm das Besetzen eines lukrativen und vielleicht gar noch prestigeträchtigen Jobs, dann dauert es in den meisten Fällen kein Jahr, bis die Frau auf einmal schwanger ist. All die Jahre ist das nie passiert, denn natürlich hat sie nun extra die Pille abgesetzt und redet sich danach mit „Pille vergessen“, „Durchfall“ oder dergleichen heraus.

Nach den ersten Monaten in der Arbeitswelt ist der Frau nämlich klar geworden, dass sie das Hamsterrad nicht ein Leben lang und schon gar nicht in Vollzeit besetzen will. Und der einfachste Notausgang aus dem gnadenlosen Ausbeutungs- und Verwertungssystem der Wirtschaft ist in diesem Fall die Schwangerschaft, danach folgt dann auch meistens die Heirat noch vor der Geburt.

Wäre die Ehe ein redliches Geschäft, dann würde  der Ring dem Mann um den Hals geschmiedet statt an den Finger gesteckt. Denn fortan ist er Arbeitssklave und Zahlesel für Frau und Kind(er) bis zum Ende seiner Tage. Sollte er nicht erben, im Lotto gewinnen oder anderweitig zu viel Geld kommen, ist sein Schicksal bis zur Rente besiegelt. Und selbst danach wird der Mann nur so viele „Freiheiten“ in den ihm verbleibenden Jahren voller Gebrechen und Krankheiten haben, wie die Frau sie ihm zugesteht.

Heute passiert es ja auch oft genug, dass die Ehe wieder geschieden wird, wenn Frau meint, sie müsse nun mit einem Macho ihren dritten oder wievielten Frühling auch immer erleben oder einfach nur „wieder frei sein“ – eine Chuzpe, dass sich ausgerechnet die unterdrückenden Sklavenhalter der Männer über zu wenig Freiheit beklagen, während sie die Unfreiheit und Gefangenschaft ihrer Männer im Hamsterrad der Arbeitswelt für gut und selbstverständlich halten. Nur selten gelingt es einer Frau über 30 oder 35 Jahre, einen Mann auf dem gleichen oder gar auf einem noch höheren Level zu ergattern, daher heißt es für den Mann dann auch nach der Scheidung, immer weiter und immer mehr zu zahlen, wenn er noch seine Kinder sehen will. Aber auch das ist für den Mann dann nicht immer sicher.

Dies ist der Zeitpunkt, wo die durchschnittliche Bildungsnutte ihr Präfix verliert – und der Mann alles, wofür er sein Leben lang gearbeitet und gekämpft hat.

Zusammenfassung

Wer genau hinschaut, sieht die beschriebene Vorgehensweise und die beschriebenen Laufbahnen von Frauen wie aus einem Lehrbuch in der Realität. Es ist immer das gleiche perfide Spiel, an dessen Ende ein Mann die Freiheit über sein Leben an Unterhaltsverpflichtungen verliert, während Frau es sich bequem und mit wesentlich höherer Lebensqualität auf Kosten des Mannes einrichtet. Nicht umsonst leben Frauen ja im Durchschnitt um die 7 Jahre länger als Männer. Die pressen einmal oder einige Male nach einer Schwangerschaft aus sich Kinder raus, danach sind sie von der Arbeitspflicht befreit – so lautet der gesellschaftliche Deal. Die nennen sich dann hauptberuflich „Hausfrau und Mutter“, während der Mann in einer ihn von seinem Wesenskern immer weiter entfremdenden Arbeit Jahrzehnte seines Lebens zubringt und seine Kinder bestenfalls nur zum Abendessen, schlimmstenfalls noch zusätzlich am Wochenende zu Gesicht bekommt.

Schon der Blick auf die Studienwahl junger Frauen reicht, um zu bestätigen, dass sie meistens nicht ein ganzes Leben lang für sich selbst sorgen wollen. Sonst würden sie Studienfächer bevorzugen, die zwar intellektuell etwas anspruchsvoller und mit mehr Arbeit verbunden sind, aber später auch ein Leben oberhalb der Sozialhilfegrenze und vielleicht gar inklusive der Befriedigung ihrer Wünsche und Träume ermöglichen – ohne die einseitige und rücksichtlose Ausbeutung von Männern.

Den Männern kann ich nur empfehlen, sich daher nicht zu früh zu sehr in einer Beziehung zu engagieren, den Geldbeutel ruhig häufiger verschlossen zu halten und der Freundin bloß nie eine EC-Karte fürs Konto oder gar eine Kreditkarte mit größerem Verfügungsrahmen in die Hand zu geben. Es sei denn natürlich, man will wirtschaftlichen Selbstmord begehen. Bei jeglichen Kosten wie Lebenshaltung und Urlaub sollte Mann daher immer unverrückbar darauf bestehen, dass die Frau auch ihren Anteil beisteuert. Redet sie sich damit heraus, sie würde ja mehr im Haushalt erledigen, lass Dich nicht darauf ein, bis sie es nicht mindestens einige Monate bewiesen hat. Prinzipiell sollte Mann sich nicht zu sehr von den Worten einer Frau einlullen lassen und lieber darauf schauen, was sie für die Beziehung tut, einbringt und leistet. In der heutigen Zeit könnte die Diskrepanz da selten größer sein.

Männer sollten sich daher  bestmöglich vor den Raubrittern und Blutsaugern in Frauengestalt schützen. Hilfreich dabei wäre sicher, wenn die Väter ihre Söhnen – neben der sexuellen Aufklärung – auch über die Wahrheit zu der Egomanie, Verlogenheit, Durchtriebenheit und Boshaftigkeit der heutigen Frauen aufklären würden. Von Seiten der Politik sollte man hingegen einmal hinterfragen, wie hoch denn die Bildungsrendite von Akademikerinnen heute ist, also wie viele davon in welchen Jobs und mit welchen Stundenzahlen und Einkommen bis zum Renteneintrittsalter arbeiten. Ich bin mir sicher,  das ist de facto eigentlich ein einziges Verlustgeschäft – schon alleine deshalb, weil das Gros der Fauen sich bei der Studienwahl nicht von so banalen Dingen wie der Nachfrage am Arbeitsmarkt leiten läßt.

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Das 30 Stunden-Manifest

Denn es gibt ein Leben vor dem Tod. Und sogar schon vor der Rente…

Wenn es um das Thema Gender Pay Gap geht, wird ja von den Anhänger der feministischen (W)Irrlehre gerne unterschlagen, dass ungefähr 90% der Männer in Vollzeit arbeiten, während dies lediglich auf ungefähr 50% der Frauen zutrifft. Gleichzeitig wird ein Mann, der in Teilzeit arbeiten will, von vielen immer noch wie ein Sonderling betrachtet. Ich fordere daher die 30h-Woche für alle Arbeitnehmer in Deutschland und begründe dies wie folgt:

  • Ein Großteil der Arbeitnehmer pendelt zwischen Wohnung und Arbeitsplatz und üblicherweise wird eine Stunde pro Strecke und Tag als „zumutbar“ betrachtet. Damit fehlen den Arbeitnehmern am Tag bereits bis zu unbezahlte 2 Stunden, nicht selten auch mehr (z.B. wegen Überstunden, Stau, Zugausfall etc). Das macht also mindestens 10 Stunden pro Woche. Da auch ein Arbeitgeber gerne alles einrechnet, was ihn ein Arbeitnehmer kostet, so sollte auch ein Arbeitnehmer das Recht haben, alles einzurechnen, was ihn der Arbeitsplatz kostet und somit entweder die zusätzlichen Stunden bezahlt bekommen oder eben 2 Stunden / Tag weniger arbeiten. Die 30 Stunden-Woche würde somit automatisch die Basis aller bestehenden und zukünftigen Arbeitsverhältnisse.
  • Unsere Gesellschaft hat sich hin zu einer Single-Gesellschaft entwickelt und die Zahl der Single-Haushalte wächst weiter. Somit müssen immer mehr Menschen für sich alleine all das erledigen und besorgen, was früher in einem Paar- oder Familien-Haushalt nur einmalig notwendig war und vom Partner erledigt werden konnte, der keiner oder nur in Teilzeit einer Erwerbsarbeit nachging. Dazu gehören Haushalt, Einkäufe, Kochen, Aufräumen, Putzen, Post etc. Diese Arbeiten benötigen Zeit auch unter der Woche und nicht nur an den Wochenenden. Die 30 Stunden-Woche schafft genau diese Zeit und reduziert so Stress und die Verdichtung der Zeit unter der Woche.
  • Kaum ein Unternehmen kann heute einem Arbeitnehmer noch garantieren, dass er dort von der Ausbildung bzw. vom Berufseinstieg bis zur Rente tätig sein wird, wie es seit der Nachkriegszeit in der Generation unserer Großeltern und Eltern noch häufig der Fall war. Die 30 Stunden-Woche ermöglicht es den Arbeitnehmern, neben dem Job noch weitere Talente zu entwickeln, produktiven / lukrativen Hobbies nachzugehen oder – sei es alleine oder in Zusammenarbeit mit anderen – weitere Einkommensquellen zu erschließen. So können manche Bücher schreiben oder forschen, während andere wiederum mit Freunden oder Kollegen z.B. ein Startup aus der Taufe heben oder ganz klassisch ein eigenes Unternehmen gründen.
  • In Deutschland haben viele Arbeitnehmer gesundheitliche Probleme, die vor allem daraus entstehen, dass wir zu viel sitzen, uns zu wenig bewegen und uns oftmals dazu noch schlecht ernähren. Die 30 Stunden-Woche würde unsere Zeit am Arbeitsplatz reduzieren und uns Zeit für Bewegung und Sport Und es wäre wieder möglich, selbst zu Hause frisch zu kochen anstatt nur irgendeinen ungesunden Mist aus der Kantine oder von Fast Food-Anbietern unterwegs in sich reinzustopfen.
  • Noch immer hängen die meisten Frauen dem Irrglauben an, dass ein Mann sie versorgen müsste, sobald sie eine auch nur halbwegs ernsthafte Beziehung mit ihm eingehen. Spätestens mit der Eheschließung erweitert sich dieses Anspruchsdenken auf eine lebenslange Versorgung der Frau durch den Mann. Die 30 Stunden-Woche wäre auch ein Statement der Männer an die Frauen, dass sie zukünftig damit leben müssen, ebenso zum gemeinsamen Lebensunterhalt beizutragen, wenn sie eine Beziehung eingehen oder eine Ehe schließen. Genauso werden die Frauen damit leben müssen, dass dann auch der Mann mehr Zeit zu Hause verbringen kann.
  • Frauen beschweren sich in Beziehungen häufig darüber, dass der Mann zu wenig Zeit für sie hätte. Vielleicht liegt das auch daran, dass ca. 90% der Männer in Vollzeit arbeiten, während dieser Anteil bei den Frauen nur ca. 50% ausmacht. Deshalb haben Männer zu wenig und Frauen zu viel Zeit. Aber natürlich haben die Frauen nichts dagegen, wenn ihr Hintern im – natürlich möglichst komfortablen – Auto des Partners herumkutschiert wird, er ihr teure Geschenke macht oder sie mit ihm teure Reisen machen können, ohne selbst auch nur einen Cent dafür bezahlen zu müssen. Auf Kosten des Mannes zu wohnen und zu leben ist ja seit jeher die Standard-Erwartungshaltung der Frauen. Die 30 Stunden-Woche wäre auch hier eine Möglichkeit, den Zeiteinsatz und die finanziellen Belastungen einer Beziehung ausgewogener zu verteilen.
  • Den gleichen Vorwurf bekommen verheiratete Männer gerne zu hören, wenn es um die Familie und vor allem um die Kinder Meistens steckt dahinter nur der Wunsch der Frau sich gelegentlich außerhalb zu vergnügen, im besten Fall zum üblichen Klatsch und Tratsch mit ihren Freundinnen, im schlechtesten Fall zum außerehelichen Sex mit irgendeinem primitiven Macho, „der ihr gibt, was sie in ihrer Ehe schon sooo lange vermisst“. Die 30 h-Woche würde es auch Männern erleichtern, in ihrer Familie präsenter zu sein und mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen zu können. Darunter leiden die meisten Männer übrigens genauso wie die Kinder.
  • Frauen entscheiden sich offenbar zu ca. 50% bewusst für Teilzeit – ob mit oder ohne Kinder – um noch Zeit zum Leben zu haben. Dem sollten wir Männer es gleichtun und ebenfalls realisieren, dass es ein Leben vor dem Tod und sogar schon vor der Rente gibt! Die 30 h-Woche ist somit generell auch eine nicht zu unterschätzende Verbesserung der Lebensqualität der Männer, die erhebliche Auswirkungen auf das Erleben und Wohlbefinden im Alltag haben wird.
  • Wenn Männer ihre wöchentliche Arbeitszeit reduzieren, ist – gerade in größeren Betrieben – Platz für weitere Mitarbeiter. Dies reduziert einerseits die Arbeitslosigkeit, andererseits werden so ggf. auch weitere Stellen notwendig, die auch Frauen besetzen können. Die 30 Stunden-Woche sorgt somit auch für mehr Geschlechtergerechtigkeit im Arbeitsmarkt.

Ausblick

Der erste Schritt ist das Durchbrechen der heutigen Vollzeit-Sklaverei mit 40 und mehr Stunden pro Woche plus Fahrtzeiten. Die 30 h-Woche soll erst allen Arbeitnehmern als Option zur Verfügung stehen, binnen maximal 2-3 Jahren dann die heutige 40h-Woche als „Vollzeit“ ablösen. Ziel ist es, mittelfristig bei der schon Esther Vilar angesprochenen 25 Stunden-Woche für alle zu landen. Die Produktivitätssteigerungen seit den 80er Jahren, als die Gewerkschaften noch die 35h-Woche forderten, geben das locker her. Man führe sich nur immer wieder vor Augen, dass wir als eher kleineres Land mit 80 Millionen Einwohnern noch immer mit China konkurrieren, wo eine Milliarde Menschen leben und für das Bruttosozialprodukt Menschen, Tiere und Umwelt rücksichtslos verheizt  werden. Wenn man also sieht, dass wir hier von einem Faktor von 10 und mehr sprechen, dann sollten die paar Stunden weniger Wochenarbeitszeit für alle leicht zu verkraften sein – auch wenn die Arbeitgeber und deren bei jedem Pups herumjammernden Verbände natürlich Heulen, Wehklagen und Zähneklappern anschlagen und mindestens den Weltuntergang an die Wand malen werden…