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Warum homosexuelle Männer für Männerrechtler eher belanglos sind

Innerhalb des Szene der Männerrechtler gibt es einige, die meinen, dass es besonders notwendig oder gar sinnvoll sei, homosexuelle Männer in die Bewegung zu integrieren.  Ich halte dies für einen Irrweg und ich werde nachfolgend auch darlegen, warum ich dies so sehe.

Homosexuelle sind üblicherweise bereits in homosexuellen Netzwerken und Lobbys organisiert und vertreten, so dass eine zusätzliche Vertretung dieser Männer durch die Männerrechtler überflüssig ist. Darüber hinaus ist es auch eine Frage der eigenen Definition homosexueller Männer, ob für sie für Männerrechtler von Interesse sind oder nicht. Definieren sie sich zuerst als Männer und erst danach als homosexuell, ist das kein Problem. Definieren sie sich aber zuerst als Homosexuelle und erst danach als Mann, sind sie in den homosexuellen Netzwerken und Lobbys besser aufgehoben. Generell haben die Netzwerke und Lobbys der  Homosexuellen den Vorteil, dass sie bereits vollständig in die Gesellschaft integriert sind, teilweise auch bereits öffentlich gefördert werden und – siehe das Thema Bartwurst beim ESC2014 – einen erheblich größeren Einfluss haben als die Männerrechtler mit ihren paar Autoren, Büchern, Vereinen und versprengten Gruppen, die sich sinnvollerweise auch noch untereinander anzicken, weil einige verwirrte  Spinner meinen, fruchtlose Diskussionen mit Feministinnen könnten zu irgendeinem Ergebnis im Sinne einer Verbesserung der Lage aller Männer führen.

Ein weiteres Problem sehe ich auch darin, dass – ähnlich wie mit den Lesben im Feminismus – die Homosexuellen den Männerrechtlern einen Teil der Agenda ihrer Homo-Lobbys aufdrücken könnten, wovon lediglich diese homosexuellen Männer einen Nutzen hätten. Die Relation aus Aufwand und Ergebnis für alle Männerrechtler ist da einfach zu gering und deshalb denke ich, dass es zwar okay ist, wenn sich homosexuelle Männer als Männerrechtler engagieren, sie sind aber weder zwingend notwendig noch pauschal als gut und nützlich für die Bewegung zu betrachten.

In diesem Sinne: Wenn Ihr wollt, homosexuelle Männer, engagiert Euch in der Männerrechtsbewegung, aber erwartet weder eine Sonderbehandlung noch eine besondere Berücksichtigung der Interessen Homosexueller. In der Männerrechtsbewegung geht es um die Interessen und Rechte aller Männer und eben nicht bloß um irgendeine sexuelle Minderheit.

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