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Genderismus ist eine kriminelle Mogelpackung

Seien wir doch einmal ganz ehrlich: Der Genderismus befasst sich doch primär mit irgendeinem Mimimi sexueller Minderheiten, vor allem Homosexueller (4% Männer, 2% Frauen) und Transsexueller (2011: 0,01413%). Wie kann es sein, dass eine hanebüchene Pseudo-Wissenschaft überall derartig obszön mit öffentlichen Geldern ausgestattet wird, die weniger als 10% der Lebenswirklichkeit in Deutschland zu erforschen vorgibt? Es wird Zeit, dass auch diese Geldmittel auf weniger als 10% der heutigen Förderungen für diese unwissenschaftlichen Flatulenzen reduziert werden!

Kann es sein, dass Genderisten lediglich Geschlecht und Persönlichkeit verwechseln, weil sie letztere nicht besitzen?

Auf diesen Gedanken kam ich, nachdem ich ein Interview mit dem meiner Meinung nach mehr als zweifelhaften Gender-„Forscher“ Heinz-Jürgen Voß überflogen hatte, der darin folgendes zum besten gab:

Wie viele Geschlechter gibt es denn? Unzählige. Das Geschlecht wird ja auf vielen Ebenen geprägt: durch Chromosomen, Hormone, Geschlechtsorgane, das Aussehen – und nicht zuletzt die Art, wie ich erzogen werde, mich kleide und mich selbst zuordne. Auf jeder Ebene gibt es verschiedene Ausprägungen. Es trifft die Realität nicht, nur in „männlich“ und „weiblich“ einzuteilen.

Tut mir ja leid für Voß, dem man für seine schwachsinnigen Ergüsse sonderbarerweise auch noch ein Professorengehalt zahlt, aber das, was er aufzählt, prägt vor allem die Persönlichkeit eines Menschen, also schlicht das Gesamtbild des Menschen von sich selbst. Die Kategorie Geschlecht ist da nur ein kleiner Teil und hier sind die Chromosomen meines Erachtens schon die primären Determinanten, denn das genetische Geschlecht können auch Genderisten nicht verändern, mit keinem Mittel der heutigen Welt. Zwar mag mancher Mann andere Dinge für männlich halten als andere, ebenso mag manche Frau andere Dinge für weiblich halten als andere, aber das ändert absolut gar nichts an deren Geschlecht. Auch ein Transsexueller, der sich in Frauenfummel zwängt und sich wie eine Frau schminkt, bleibt – oh, welch Überraschung – genetisch ein Mann und wird es auch im Phänotyp bleiben, wenn er nicht Hormone schluckt und sich nicht umoperieren läßt. Stellen wir uns vor, es gäbe die medizinischen Möglichkeiten mit Hormonbehandlungen und Umoperieren nicht, dann bliebe er bis zu seinem Tode nicht nur genetisch, sondern auch im Erscheinungsbild primär ein Mann. Alles, was die moderne Medizin heute für Transsexuelle ermöglicht, ist kaum mehr als eine Art besseres Kostüm, das durch Chirurgie und die Gabe von Hormonen erzeugt und aufrechterhalten wird.

Ich habe bei der Lektüre solchen Unfugs immer den Eindruck, dass Leute wie Heinz-Jürgen Voß primär ihre ganz persönlichen Probleme und Ansichten mit ihrer Homo- oder Transsexualität als Forschung verkaufen und für allgemeingültig erklären wollen. Genau dagegen sollte sich die Masse der Menschen wehren, die für diesen unwissenschaftlichen Quatsch samt politischer Propaganda  (Regenbogen, LGBTQ etc.) die Zeche zahlt: der Mann und die Frau von nebenan sowie die durchschnittliche Familie.

Wird Arne Hoffmann nun nie wieder im ef-magazin veröffentlichen?

Die „gemäßigten“ Maskulisten werfen mir und anderen ja gerne mal Homophobie vor, wenn sie gerade mal wieder Andersdenkende und nicht-gemäßigte Maskulisten diskreditieren wollen. Kürzlich hatte der verquaste Anarcho Leszek vom Geschlechtermatsch da ja eine kleine hinterfotzige Kampagne gegen mich gestartet und offenbar ist man im „gemäßigten“ Lager sehr darauf bedacht, homosexuelle Männer besonders zu hofieren, obwohl sie nur einen sehr kleinen Teil der Männerrechtler ausmachen. Insgesamt sind laut Statistik nur 1,1 bis 2,7% der Männer homosexuell, der Anteil der Männerrechtler dürfte noch wesentlich geringer sein.

Ich frage mich deshalb jetzt ernsthaft, ob Arne Hoffmann, der ja schon häufiger im Magazin „eigentümlich frei“ veröffentlicht und sich als besonderer „Freund“ des gemäßigten Lagers entpuppt hat, dies fortan nicht mehr tun wird, weil Werner Reichel im ef-magazin einen kritischen Artikel über die nervige Penetranz gewisser sexueller Minderheiten veröffentlicht hat, die sich nicht mehr nur mit Toleranz begnügen, sondern sich als neuen Mittelpunkt der Gesellschaft betrachten:

Schwule und Transgender wollen offenbar mehr als nur Toleranz und Anerkennung. Sie wollen der Mittelpunkt der Gesellschaft sein. Man gönnt sich ja sonst nichts. Schließlich ist der bunte schwule Lifestyle ja auch viel cooler als das spießige Leben der Heteros mit ihren miefigen Kleinfamilien. Nieder mit der Heteronormativität, es lebe die Homonormativität. Deshalb soll die neue Mitte der Gesellschaft vor Kritik geschützt und damit auch per Gesetz über die Normalos erhoben werden. Damit unsere Gesellschaft noch bunter wird. Dafür will ebenfalls Frau Lunacek sorgen. In dem nach ihr benannten Lunacek-Bericht, einem Entschließungsantrag, den das EU-Parlament bereits angenommen hat, wird unter dem Punkt „Hasstiraden und durch Hass motivierte Straftaten“ gefordert, „die strafrechtliche Bekämpfung bestimmter Formen und Ausdrucksweisen von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit neu zu fassen, die auch für andere Formen der durch Vorurteile bedingten Kriminalität und der Aufstachelung zum Hass, unter anderem aus Gründen der sexuellen Orientierung und der Geschlechtsidentität, gelten muss.“

Hier geht es darum, Meinungsdelikte mit Hasskriminalität gleichzusetzen. Haftstrafen inklusive. Was eine „Hasstirade“ oder eine „Aufstachelung zum Hass“ ist, das lässt sich großzügig auslegen. Mit etwas schlechtem Willen kann man damit jeden, der die LGBT-Lobby und ihre Forderungen etwas schärfer kritisiert, in den Knast schicken.

Also da wäre doch mindestens mal wieder ein Homophobie-Vorwurf fällig, oder nicht? Und überhaupt: in der Amazon-Bestsellerliste auf der Website des ef-magazins tauchen Akif Pirincci und Thilo Sarrazin auf, das ist doch alles voll homophob und Naaazi! Folgerichtig sollten sich „gemäßigte“ Maskulisten und solche, die dieses Lager so frenetisch hofieren, vielleicht ein anderes Medium für ihre Ergüsse suchen.

Warum homosexuelle Männer für Männerrechtler eher belanglos sind

Innerhalb des Szene der Männerrechtler gibt es einige, die meinen, dass es besonders notwendig oder gar sinnvoll sei, homosexuelle Männer in die Bewegung zu integrieren.  Ich halte dies für einen Irrweg und ich werde nachfolgend auch darlegen, warum ich dies so sehe.

Homosexuelle sind üblicherweise bereits in homosexuellen Netzwerken und Lobbys organisiert und vertreten, so dass eine zusätzliche Vertretung dieser Männer durch die Männerrechtler überflüssig ist. Darüber hinaus ist es auch eine Frage der eigenen Definition homosexueller Männer, ob für sie für Männerrechtler von Interesse sind oder nicht. Definieren sie sich zuerst als Männer und erst danach als homosexuell, ist das kein Problem. Definieren sie sich aber zuerst als Homosexuelle und erst danach als Mann, sind sie in den homosexuellen Netzwerken und Lobbys besser aufgehoben. Generell haben die Netzwerke und Lobbys der  Homosexuellen den Vorteil, dass sie bereits vollständig in die Gesellschaft integriert sind, teilweise auch bereits öffentlich gefördert werden und – siehe das Thema Bartwurst beim ESC2014 – einen erheblich größeren Einfluss haben als die Männerrechtler mit ihren paar Autoren, Büchern, Vereinen und versprengten Gruppen, die sich sinnvollerweise auch noch untereinander anzicken, weil einige verwirrte  Spinner meinen, fruchtlose Diskussionen mit Feministinnen könnten zu irgendeinem Ergebnis im Sinne einer Verbesserung der Lage aller Männer führen.

Ein weiteres Problem sehe ich auch darin, dass – ähnlich wie mit den Lesben im Feminismus – die Homosexuellen den Männerrechtlern einen Teil der Agenda ihrer Homo-Lobbys aufdrücken könnten, wovon lediglich diese homosexuellen Männer einen Nutzen hätten. Die Relation aus Aufwand und Ergebnis für alle Männerrechtler ist da einfach zu gering und deshalb denke ich, dass es zwar okay ist, wenn sich homosexuelle Männer als Männerrechtler engagieren, sie sind aber weder zwingend notwendig noch pauschal als gut und nützlich für die Bewegung zu betrachten.

In diesem Sinne: Wenn Ihr wollt, homosexuelle Männer, engagiert Euch in der Männerrechtsbewegung, aber erwartet weder eine Sonderbehandlung noch eine besondere Berücksichtigung der Interessen Homosexueller. In der Männerrechtsbewegung geht es um die Interessen und Rechte aller Männer und eben nicht bloß um irgendeine sexuelle Minderheit.

Der ESC2014, Conchita Wurst und Arne Hoffmanns Irrtum

Ich muss zugeben, dass der Eurovision Song Contest mich meistens absolut gar nicht interessiert, da einerseits die Musik dort in der Regel nicht meinem Geschmack entspricht und andererseits dieser ganze Schlager- und Pop-Kram dermaßen langweilig und monoton rüberkommt, dass ich mir so etwa nicht über Stunden antun muss. Das einzige Mal, wo ich den ESC wirklich verfolgt habe, das war 2006, als Lordi am ESC teilnahm und diesen sogar gewann. Da habe ich sogar selbst mehrfach angerufen. Aber sonst? Nö.

Nun war also gestern wieder ESC in Kopenhagen und Österreich hat mit dem bärtigen Transvestiten Conchita Wurst gewonnen. Beziehungsweise es war politisch gewollt, dass dieser gewinnt. Schließlich soll auf der einen Seite die politische Agenda des Gender Mainstreamings weiter penetriert werden, auf der anderen Seite eignet sich so etwas natürlich bestens, um politisch die Distanz gen Osten, insbesondere gegenüber Russland, zu erhalten und vielleicht gar noch auszubauen. In einer Umfrage von n-tv äußerten nämlich knapp 90% der Deutschen Verständnis für Putins Kurs in Sachen Krim –  das kann natürlich weder die parasitäre EU noch der Big Brother USA so stehen lassen.

Wenn Arne Hoffmann nun also meint, dass Europa von Conchita Wurst begeistert sei, nachdem er zunächst alle Menschen mit anderer Meinung wahlweise als Rechte oder – zumindest seiner Meinung nach – mehr oder weniger tumbe Fans von Akif Pirincci diffamiert  (als wenn das eine taugliche Diffamierung sein könnte) , dann irrt er sich und nutzt gleichzeitig einen ähnlich schlechten und diffamierenden Stil wie manche Feministin oder manch akademisches Mietmaul der gendergeilen Böll-Stiftung, die ja gerne gegen Männerrechtler zu Felde zieht und auch ihn selbst oft genug ins Visier genommen hat. Vielleicht färbt das so langsam ab?

Offenbar hat Arne Hoffmann es leider nicht verstanden, dass man als einzelner Zuschauer des ESC auch viele Male hintereinander per Telefon abstimmen kann und es daher nicht unbedingt die Abstimmung einer Mehrheit gewesen muss, die den Sieg von Conchita Wurst aka Tom Neuwirth herbeigeführt hat. Denn erst einmal müssen die Leute sich überhaupt für den ESC interessieren und bereit sein abzustimmen. Wie viele werden das wohl in jedem Land sein sein? Auf jeden Fall nicht genug, dass nicht ein paar starke Gruppen von Homo- und Transsexuellen samt Dunstkreis in allen teilnehmenden Ländern mit massenhaften Abstimmungen bei eigens abgehalteten ESC-Parties entsprechend manipulativ tätig sein könnten. Das war nämlich seinerzeit mit Lordi bei vielen Leuten in meinem Umfeld auch der Fall. Man traf sich privat oder an einer öffentlichen Location mit TV und stimmte immer und immer wieder ab. Es ist also ein Irrtum, wenn Hoffmann aus dem Abstimmungsverhalten der Zuschauer auf eine angebliche Begeisterung für Conchita Wurst schließt, der/die/das ja schon zuvor von den Medien immer wieder als Paradiesvogel präsentiert und glorifiziert dargestellt worden war.

Ich habe mir den Song von Conchita Wurst dennoch einmal auf Youtube angeschaut und muss sagen, dass es für das übliche Tralala beim ESC ganz okay klingt, da habe ich schon Schlimmeres dort gesehen und gehört. Je nachdem wie stark nun die Konkurrenz war, haben vielleicht auch so einige Normalos dafür gestimmt, aber eine echte Begeisterung für diese bärtige Kunstfigur vermag ich daraus nicht erkennen. Vom Gesicht her könnte man ja fast meinen, es handele sich bei Conchita Wurst um einen schönheitsoperierten Abklatsch des Langenfelders Menderes Bağcı, der ja durch seine zahlreichen Auftritte bei der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ auch halbwegs bekannt geworden ist und heute sicher ebenfalls eine gewisse Fangemeinde hat. Auch hier stimmen dessen Fans bei seinen Auftritten bei DSDS immer wieder mehrfach für ihn ab, damit er eine Runde weiterkommt, obwohl diese Fans in Relation zu den gesamten Zuschauern auch nur eine kleinere Gruppe sein dürften.

Wenn also der von Arne Hoffmann zitierte Stefan Niggemeier meint:

Anders als man es vielleicht erwarten konnte, gab es keine große Kluft zwischen den Menschen in West– und Ost-Europa, was die Bereitschaft anging, für die Drag-Queen zu stimmen. Wenn man in ihrem Sieg ein Votum für Toleranz sehen will, war es ein Votum, das von west– und osteuropäischen Menschen ausging.

Dann belegen beide dadurch vor allem, dass sie nicht begriffen haben, diesen Umstand zu hinterfragen, weil das ja nicht politisch korrekt wäre. Natürlich wird es in West- und Osteuropa die oben genannten Gruppen und Fans geben, die immer und immer wieder angerufen haben dürften. Die Toleranz und Akzeptanz für Homosexuelle und Transvestiten dürfte aber in West- und Osteuropa durchaus unterschiedlich sein, sonst würden z.B. die kreischenden Weibsbilder von Femen dort nicht dauernd barbrüstig mehr Toleranz für Homosexuelle einfordern.

Dass hier offenbar gleich zwei relativ bekannte Figuren der Netzöffentlichkeit einem Irrtum aufsitzen und diesen auch noch öffentlich feiern, ist schon äußerst befremdlich.

PS: Ich bin wohl nicht der einzige, dem der Hype um die Wurst auf die Eier geht:

„Mit dieser verschwulten Zumpferl-Romantik kann ich nichts anfangen. Wie jemand seine Sexualität auslegt, ist jedem selbst überlassen. Aber dass das ständig an die große Glocke gehängt werden muss: ‚Ha, wir sind so benachteiligt … und wir sind eine Minderheit‘, dieses Gesülze geht mir ordentlich auf den Wecker“, echauffierte sich der 47-Jährige im Gespräch mit der Wochenzeitschrift.

Hadmut Danisch kritisiert ebenfalls diese Neudefinition der Toleranz.

Akif Pirincci: Deutschland von Sinnen – Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer (Rezension)

Ich muss zugeben, ich saß gerade an der Lektüre und Rezension von „Not am Mann“ (die auch in einigen Tagen folgt) als ich die Vorankündigung zu „Deutschland von Sinnen: Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer“ von Akif Pirinçci bei Facebook aufschnappte. Die ersten Auszüge, die vor der Veröffentlichung die Runde machten, waren allesamt nicht nur sehr unterhaltsam, sondern auch gradlinig und es wurde einfach klar ausgesprochen, was Sache ist. Natürlich hier und da mit der einen oder anderen Übertreibung oder mit einer Wortwahl, an der sich meistens insbesondere diejenigen stoßen, die inhaltlich nichts entgegenzusetzen haben und sich deshalb so gerne verlogen an der Form von Äußerungen abarbeiten.

Ich folgte also Akif Pirinçci bei Facebook und bekam so alle neuen Infos um das Buch zeitnah mit – bis er von Facebook wegen eines Bildes von Frauen gesperrt wurde, auf dem Nippel zu sehen gewesen waren. Nippel sind auf Facebook ja ein heikles Thema. Feministinnen können dort meistens ungestört ihrem oftmals faschistisch-pathologischen Männerhass öffentlich nachgehen, aber bei Nippeln hört der Spaß auf. Ungefähr im gleichen Zeitfenster schickte ich Akif Pirinçci ein paar Fragen als Kurzinterview zu, die er ebenso schonungslos beantwortete wie er auch in „Deutschland von Sinnen“ kein Blatt vor den Mund nimmt. Letztlich forderte ich ein Rezensionsexemplar an und habe seitdem so oft innerlich und äußerlich gelacht wie lange nicht mehr bei der Lektüre eines Buches.

„Deutschland von Sinnen“ kann vielleicht am besten als fast schon besinnungsloser Rundumschlag gegen zwei Dinge bezeichnet werden, die dieses Land wie Mehltau überziehen, lähmen und zu ersticken drohen: die Minderheiten-Lobbyindustrie und die politische Korrektheit. Zur Minderheiten-Lobbyindustrie gehören allerlei feministische Organisationen und Gruppierungen, die Lesben- und Schwulen-Lobbys, die gerne auch unter dem Kürzel LGBT (Lesben, Gays, Bi, Transsexuelle) zusammengefasst werden, sowie diverse Organisationen, die Migranten und die Migration zu ihrer heiligen Kuh erklärt haben. Allen Organisationen dieser Gruppierungen ist gemein, dass sie fürstlich von Steuergeldern alimentiert werden und so vielfach leistungslose Einkommen beziehen, auf Staatskosten ihrem Hobby oder ihren eigentlich privaten Neigungen nachgehen können.

Im ersten Teil befasst sich Pirinçci mit dem Thema, mit dem er sich auf Grund seiner eigenen Biographie am beten auskennen dürfte: Migranten in Deutschland. Ganz im Gegensatz zur Migrationsindustrie fordert Pirinçci die bedingungslose Anpassung der Migranten bis hin zur Assimilation, Respekt für die hiesige Kultur und die Einheimischen und er äußert seine Zweifel daran, ob der Import von zahlreichen rückständigen Islamisten und ähnlichen Figuren für unser Land wirklich so eine Bereicherung darstellt oder ob sich nicht vielmehr oftmals nur die so Zugereisten auf Kosten aller anderen bereichern. Er erklärt die falsche Toleranz gegenüber jeglichen Auswüchsen zum Irrweg und kommt in einem späteren Kapitel auf den Grund dafür zu sprechen, warum in diesem Land Minderheiten der Mehrheit auf der Nase herumtanzen können: weil der durchschnittliche Deutsche in erster Linie mit Angst und Dank des Vorwurfs von der „ewigen Schuld“ mit Null Selbstbewusstsein ausgestattet ist und somit das optimale Ziel für allerlei Manipulationen, Lug und Betrug darstellt. Sobald jemand – auch ohne konkreten Anlass – beispielsweise die Nazikeule schwingt, hält der deutsche Michel die Klappe, senkt den Blick zu Boden und nickt alles ab, was ihm irgendwelche Minderheiten diktieren. Das Rückgrat wurde ihm ja sowieso schon nach der Geburt oder spätestens in der Schule fachgerecht entfernt und die Solidarität für den eigenen Landsmann aberzogen. Deshalb hasst der durchschnittliche Deutsche alles aus seinem eigenen Land, überhöht und glorifiziert alles Fremde, Andersartige und Entgleiste und meint, dass totale Gleichgültigkeit etwas mit Toleranz zu tun hätte. Eine eigene Kultur und nationale Identität wird nur den Zugereisten gewährt, die Einheimischen hingegen werden bei entsprechenden Äußerungen oder bereits leisestem Verdacht umgehend als Nazis diffamiert.

Für die moderne und insbesondere feministische Frau hat Pirinçci kaum ein gutes Wort übrig. Die studiert meistens irgendeine „Geschwätzwissenschaft“, um damit Berufe auszuüben, die keinerlei Mehrwert generieren. Deshalb lässt sie sich gerne von Männern alimentieren, die ihr vorrangig nach dem Mund reden und ihrem Geschwätz den gleichen Stellenwert geben wie einem Patent aus der Medizin oder dem Ingenieurswesen. Geht Frau dann auf die Dreißig zu, bekommt sie die Panik und ihr evolutionäres Programm kommt zum Zuge – sie hört ihre biologische Uhr ticken, startet die Suche nach ihrem Traumprinzen und will Kinder. Ein paar Jahre später trennt sie sich, weil der Erzeuger ihrer Kinder „nicht mehr der gleiche ist wie früher“ und sie sich nicht mit genug Aufmerksamkeit bedacht fühlen, während der Mann sich 8-14 Stunden am Tag im Job den Allerwertesten aufreißt. Nach einigen Jahren und zahlreichen wechselnden Partnern nach dem Prinzip der seriellen Monogamie sitzt Frau dann irgendwann frustriert und alleine am Küchentisch, heult, säuft und schimpft über die Männer und die Welt, obwohl sie bereits alles hatte, was sie je im Leben wirklich gebraucht hätte.

Aber das ist nicht die einzige Option, Frau kann auch einfach lesbisch werden, sich nur noch mit anderen Frauen und anderen Homosexuellen umgeben, so einen irren Quatsch wie Gender Studies studieren und fortan als Feministin und / oder Berufslesbe einen auf wichtig machen – natürlich wieder auf Kosten von Männern, von deren Steuern die ganzen Fördergelder stammen, die an den Hochschulen und in feministischen Organisationen für einen solchen Schwachsinn wie Gender Studies, feministische Workshops zum Bau eines Dildos etc. verbraten werden.

In einem Kapitel mit dem bezeichnenden Titel „Mit dem Arschloch sieht man besser“ beschäftigt sich der Autor speziell mit den öffentlich-rechtlichen Medien, deren parasitärer Finanzierung  – knapp 8 Milliarden Euro werden pro Jahr zwangsweise abkassiert – und der mehr als mangelhaften Qualität des Programms, der aus diesem Moloch über den Äther geschickt wird. Dazu die Verstrickungen mit der Politik und die Finanzierung zahlreicher sogenannter „Kulturschaffender“, die eigentlich vorrangig nichts als Schrott zum Preis von Gold produzieren, zum Beispiel mit Hilfe von Firmen, die „zufällig“ dem Partner oder einem „guten Freund“ von irgendeinem höheren Mitarbeiter eines Senders oder der ÖR-Bürokratie gehören.

In einem weiteren Kapitel kritisiert Pirinçci den deutschen Intellektuellen, der seiner Meinung nach dumm ist und in einer abgeschotteten Welt weit weg von der Realität der durchschnittlichen Menschen lebt. Als Paradebeispiel führt er Sibylle Berg an, die bei Spiegel Online die Leserschaft mit ihrer sogenannten Kolumne belästigt, die oftmals so wirkt als hätte Frau sich lediglich bemüht frei von Talent und Motivation irgendwie die Zeilen fürs Honorar zu füllen und dabei möglichst wichtig, pathetisch und intellektuell rüberzukommen. Demnach ist der deutsche Intellektuelle ein Freund von Feminismus, Genderismus und Multikulti und findet alles toll, was nicht traditionell oder konservativ ist. Nicht, weil es irgendeinen tieferen Sinn hätte, sondern um einfach irgendwie dagegen oder „anders“ zu sein. Die Bigotterie darf dabei natürlich nicht fehlen, z.B. wenn der deutsche Intellektuelle einerseits für Umweltschutz wirbt und andererseits mit dem SUV zum Bäcker fährt, einerseits allen anderen Multikulti predigt, aber protestiert, wenn bei ihm um die Ecke ein Asylantenheim eingerichtet werden soll. Kurzum, wenn man dem deutschen Intellektuellen einmal einflößt, was er dauernd anderen predigt und von anderen verlangt, bekommt er nicht minder das Kotzen wie diese anderen. Aber nur zu gerne schleudert er doch anderen die Keulen von Homophobie, Rechtspopulismus, Rassismus, Frauenfeindlichkeit und dergleichen um die Ohren, obwohl er selbst keinen Deut besser ist als jeder andere in diesem Land. Damit ist der deutsche Intellektuelle eigentlich primär eine inhaltslose und verlogene Witzfigur.

Neben den eigentlichen Kapiteln ist auch der Text „Das Schlachten hat begonnen“ im Buch abgedruckt, der seinerzeit zuerst Auf der Website „Die Achse des Guten“ veröffentlicht wurde, nachdem ein Mob von Migranten in Kirchweyhe Daniel S. zu Tode geprügelt hatte. Dieser Text ist in gewisser Weise grotesk und überzeichnet geschrieben, geht er doch von einer Systematik hinter den zahlreichen Vorfällen aus, wo ein Mob von Migranten andere – meistens Deutsche oder Leute, die nicht zum Kulturkreis der Täter gehören – ins Koma oder zu Tode prügelt. Man könnte auch einfach sagen, dass bei der Zuwanderung schlichtweg einiges schiefgelaufen, Integration vielfach nicht erfolgt ist und es dazu klare Regeln braucht, vor allem mit Integration in erster Linie als Bringschuld der Zugewanderten und raschen Konsequenzen, insbesondere bei (wiederholter) Gewaltkriminalität. Ebenso ist es einfach ein Manko, wenn Gesetze, die für westlich sozialisierte und empathische Jugendliche erdacht wurden, auf skrupellose und eiskalte Intensivtäter angewendet werden, die sich in der Tat für „Masters of the Universe“ halten und jedes Urteil als „Sieg“ oder zumindest Bestätigung ihres Tuns empfinden, solange sie nicht in den Knast wandern. Aber gut, zu diesem Thema hat Richterin Kirsten Heisig einiges geschrieben, was im deutschen Rechtssystem dringend reformiert gehört. Der andere Punkt ist natürlich, dass wir als aufnehmende Gesellschaft nur wenig zu bieten haben, was wir als Leitkultur anbieten könnten. Totale Beliebigkeit, Gleichgültigkeit, Toleranz ohne Ende und „everything goes“ ist nicht unbedingt das, was jene Migranten für ihr Leben von uns übernehmen wollen, die in ihrer Kultur gewisse Traditionen, Regeln, Werte und sogar Grenzen gewohnt sind.

Anstelle eines Schlussworts richtet sich Akif Pirinçci nacheinander an alle Deutschen, den deutschen Mann, die deutsche Frau, an Deutsche mit ausländischen Wurzeln, lesbische, schwule und grüne Deutsche. Er fordert sie auf zur Vernunft zu kommen, die Augen zu öffnen und aktiv zu werden anstatt alles verlottern zu lassen, weil es dann der einen oder anderen Minderheit gerade am besten gefällt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Pirinçci in vielen Punkten Recht hat, was die Fehlentwicklungen in einigen Bereichen in Deutschland betrifft, z.B. in Sachen Migration oder Feminismus. Homosexuelle sind mir eigentlich egal, weil mich schlicht nicht interessiert, was jemand in seinem Schlafzimmer mit wem wie treibt. Ich würde auch nicht erwarten, dass mir Heteropaare laufend auf die Nase binden, dass sie am Wochenende in den Swingerclub gehen, das ist deren Baustelle, nicht meine. Leider kopiert die Homo-Lobby aber immer häufiger die Methoden des Feminismus und fordert auch vermehrt nicht nur Gleichberechtigung (die schon lange gegeben ist), sondern mit Gleichstellung eben Ergebnisgleichheit und damit Privilegien, für die es keinerlei sachliche Legitimation gibt. Pirinçcis Buch gewordener Appell ist ebenso hart wie leidenschaftlich, wütend wie auch fordernd und vor allem erweckend. Es ist ein Weckruf an den deutschen Michel, endlich aufzuwachen und die Dinge in die Hand zu nehmen, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten schiefgelaufen und entgleist sind, bevor sie irgendwann eine toxische Wirkung entfalten oder zu einer Katastrophe führen.

Worin ich allerdings mit Pirinçci nicht übereinstimme, das ist seine starke Aversion gegen Staat und Steuern. Denn um ein funktionierendes Gemeinwesen samt Infrastruktur zu erhalten, braucht der Staat einfach auch die finanziellen Mittel. Richtig ist allerdings, dass es derzeit oft genug zu Fehlallokationen der verfügbaren Mittel kommt, d.h. das Geld wird entweder für Unfug ausgegeben oder im Verhältnis massiv zu viel für kleine Grüppchen und Organisationen ausgegeben. Dabei ist es egal, ob viele Millionen Euro für irgendwelche Lehrstühle für Gender-Schwachsinn gefördert werden, Frauenquoten oder hirnrissiger Quatsch aus Brüssel durchgepeitscht wird oder zum Winter immer wieder Leute – vor allem aus dem Südosten Europas – Asylanträge stellen, die von vorherein aussichtslos sind, aber sich so für die Dauer des Verfahrens samt Widersprüchen solange aushalten lassen, bis unser Gesundheitssystem deren Krankheiten kuriert hat, sie zum Frühling zurück in die Heimat gehen oder durch die zwischenzeitliche Produktion von Nachwuchs in Deutschland bleiben können. Vieles davon ist in anderen Ländern Europas so oder zumindest so exzessiv nicht möglich.

Über alternative Energien kann man auch geteilter Meinung sein, wobei ich aber denke, dass die Atomkraft überwunden gehört, zumal da die Steuerzahler die Folgekosten in Sachen Endlagerung für die Industrie subventionieren. Daher sehe ich kein Problem darin, wenn alternative Energiequellen ebenso subventioniert werden, um endlich den Atommüll loszuwerden. Sozusagen Investition in die Zukunft statt für ewige Altlasten mit großem Risikopotential.

Auch in einigen weiteren Punkten bin ich nicht so marktgläubig wie Pirinçci und halte eine gewisse öffentliche Regulierung ebenso für sinnvoll wie z.B. auch den Verbleib der grundlegenden Versorgung der Bevölkerung mit Ressourcen wie Energie, Wasser, Wärme etc. in Staatshand. Der Bürger hat nichts davon, wenn Staatsbetriebe mit moderaten Preisstrukturen und Sozialtarifen zwangsweise zu einem Pseudo-Markt für Unternehmen werden, die dann Oligopole bilden, die Preise absprechen und nach oben treiben, während die Kundenfreundlichkeit und Leistungsqualität weitunterhalb des Gefrierpunktes landet. Die Deutsche Bahn ist da eigentlich das beste Negativbeispiel. Es kann halt nicht jeder mit Tierkrimis zum Millionär werden und ich bin mir sicher, dass Pirinçci zu diesem Themenkomplex ein anderes Verhältnis hätte, wenn er auf der Schattenseite des Schicksals gelandet wäre.

Unter dem Strich denke ich aber, dass ich mit Akif Pirinçci sicher bei dem einen oder anderen Bier oder Wein einige Abende lang interessante Diskussionen zu unterschiedlichsten Themen führen könnte, aber bei manchen Punkten würde die Schlussfolgerung schlicht darin bestehen, dass wir unterschiedlicher Meinung sind und der eine den anderen nicht von seiner Meinung überzeugen kann. Das finde ich aber auch nicht sonderlich schlimm und noch ist die Meinungsfreiheit in diesem Land ein hohes und schützenswertes Gut.

Ich kann nicht nachvollziehen, warum sich so viele Redakteure in den sogenannten Qualitätsmedien an Pirinçcis brachialem Sprachstil aufhalten und danach nur ein paar Keulen wie „Rassismus“, „Hetze“, „Nazi“ usw. geworfen haben anstatt sich wirklich vorurteilsfrei mit seinen Thesen und mit den Gründen seiner Wut zu beschäftigen, die man an vielen Stellen deutlich spürt. Oder warum niemand hinterfragt hat, ob er mit manchen Thesen nicht einfach Recht hat, wenn man einmal die rosaroten Brillen abnimmt, die uns diverse Einflüsterer der Minderheiten-Lobbyindustrie, Medien oder Politik aufgesetzt haben, damit wir nicht sehen, wie vieles vollkommen ohne Not vor die Hunde geht, was dieses Land nach dem Zweiten Weltkrieg stark gemacht und seiner Bevölkerung in aller Welt Respekt verschafft hat. Das waren sicher nicht öffentliche Toiletten für Leute, die sich angeblich nicht zwischen Männlein und Weiblein entscheiden können, oder Kuschelurteile für Intensivtäter, die nach jedem Gewaltexzess wieder auf freien Fuß kommen und erneut auf die Gesellschaft losgelassen werden, damit sie weitere Opfer produzieren können.

Es gibt einfach vieles, was derzeit in diesem Land im Argen liegt und im Gegensatz zu den Redaktionen der ach so professionellen Qualitätsmedien hat Akif Pirinçci frei von der Leber weg und in einem eigenen, wenn auch brachialen Stil einmal aufgelistet, wo es derzeit besonders übel ausschaut. Dass da nun einige Grüppchen und Organisationen aufheulen und die früher so wirksamen Keulen wie „Rassismus“, „Sexismus“, „Homophobie“, „Nazi“ usw. auspacken, gehört genau zur Strategie dieser Grüppchen und Organisationen, die jedes Jahr jede Menge Fördergelder vom Staat einstecken, um eigentlich effektiv außer ihrem oftmals mehr oder weniger dummen Geschwätz nichts mit Mehrwert für unsere Gesellschaft zu produzieren. Dass man damit eine Menge Geld machen und sich hervorragend bereichern kann, das hat nicht zuletzt Alice Schwarzer mit ihrem Steckenpferd Feminismus bewiesen. Die Kuh wird gemolken, solange sie Milch gibt und es ist höchste Zeit, so manchen Gruppen und Organisationen endlich eine Diät zu verordnen oder ihnen gar komplett den Hahn abzudrehen. Ein guter Anfang könnte damit gemacht werden, den ganzen Gender-Quatsch an den Hochschulen samt Professorinnen-Förderprogrammen in die Tonne zu treten und die Mittel besser für echte Wissenschaften oder für eine bessere Studienförderung aller zu verwenden.

Die Logik der Feministinnen

Über Twitter fand ich neulich einen Flickr-Photostream zum Slutwalk in Berlin. Dass es an dieser Veranstaltung zahlreiche Kritikpunkte gibt, will ich heute mal unbeachtet lassen und mich mit einigen dieser Fotos befassen, um einmal die „Logik“ der Feministinnen vorzuführen.

Starten wir mit diesem Foto von einem Plakat, das offenbar eine Aktivistin von Terre des Femmes gemacht. Tenor:

Vergewaltigung ist ein Verbrechen – immer!
Gleichberechtigt, selbstbestimmt & frei

Nun, Vergewaltigung ist kein Verbrechen? Komisch, ich habe das aus meinen Jura-Semestern anders in Erinnerung, auch Wikipedia weiß:

Nahezu alle gegenwärtigen Gesellschaften kennen einen Straftatbestand der Vergewaltigung und ächten diese als eine der schwersten Straftaten.

Ist schon eine komische rape culture, die die Feministinnen da postulieren. Die gibt es wahrscheinlich genauso wie das Patriarchat, gläserne Decken und anderen Blödsinn nur in mehr oder weniger feministisch verwirrten Köpfen oder in rückständigeren Gesellschaften, wo aber doch gleichzeitig manches Mal nicht-weiße heterosexuelle Männer leben, die nach feministischer Logik doch zumindest schonmal ein Drittel weniger böse und sexistisch sein müßten als deren Lieblingsfeindbild vom weißen, heterosexuellen Mann (WHM).

Aber gucken wir doch mal, wie der Fall Vergewaltigung in Deutschland gelagert ist. Schauen wir dazu erstmal nach, was ein Verbrechen ist. Denn wie bekannt ist, unterscheidet das deutsche Strafrecht nach Vergehen und Verbrechen. Dies ist in §12 StGB definiert:

Verbrechen sind rechtswidrige Taten, die im Mindestmaß mit Freiheitsstrafe von einem Jahr oder darüber bedroht sind.

Okay, mindestens 1 Jahr Freiheitsstrafe ist die Grenze. Nun also auf zu § 177 StGB Abs. 1:

(1) Wer eine andere Person
1. mit Gewalt,
2. durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben oder
3. unter Ausnutzung einer Lage, in der das Opfer der Einwirkung des Täters schutzlos ausgeliefert ist,

nötigt, sexuelle Handlungen des Täters oder eines Dritten an sich zu dulden oder an dem Täter oder einem Dritten vorzunehmen, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft.

Gut, in Deutschland ist Vergewaltigung also ein Verbrechen und das immer, solange sie tatsächlich stattgefunden hat. Die Aktivistin steht da also ziemlich sinnlos in der Gegend herum. Es ist nämlich keineswegs Angelegenheit unseres Staates, anderen Staaten in deren Rechtsordnung reinzufunken, auch wenn dort vielleicht Dinge unter Strafe stehen, die bei uns straffrei sind und umgekehrt. Ich erinnere nur an den Fall der Norwegerin Marte Deborah Dalelv in Dubai. Ob es in diesem Fall tatsächlich eine Vergewaltigung gab oder ob es sich lediglich um ebenso in Dubai strafbaren außerehelichen Sex handelte, bei dem beide vom Hotel-Personal ertappt wurden, ist bis heute unklar.

Wenn ich mir daneben die weiteren Fotos in dem Photostream – beispielsweise eine „Schlampe“ mit Haaren auf der Brust und Nippelhütchen oder diverse DemonstrantInnen mit und ohne Bart, die man wohl dem Gros der Männer auf den Bauch binden könnte und sie hätten trotzdem keine Lust – so anschaue, dann gewinne ich den Eindruck, dass dieser „Slutwalk“ keineswegs irgendwas mit realen Anliegen von Frauen zu tun haben, sondern nur eine Art Karneval und Party für Feministinnen samt ihrer Unterstützer aus der Lobby der Homo- und Transsexuellen sein könnte, garniert mit einigen für Berlin üblichen Freaks und Linksextremisten, die ja auch schon die Piratenpartei erfolgreich zerlegt haben.

Grotesk mutet es trotz allem an, dass beim Slutwalk offenbar gefordert wird, dass Frauen tragen oder eben nicht tragen können sollen, was sie wollen, also auch absolut nichts. Bei einem Mann wäre das schonmal direkt eine Erregung eines öffentlichen Ärgernisses (§ 183a StGB) oder eine exhibitionistische Handlung (§ 183 Abs. 1 StGB).

Ja, die Logik der Feministinnen ist schon ganz besonders herzig. Das wird auch in solchen Plakaten mit dem Slogan

Menschenrechte für die Frau

gut deutlich. Ein geistig gesunder Mensch würde nämlich schlicht „Menschenrechte für alle“ auf sein Plakat schreiben. Aber darum geht es ja bei den meisten feministischen Aktionen nicht, da geht es nur um Privilegien und Extrawürstchen für Frauen. Diese unter dem Deckmantel der Menschenrechte verkaufen zu wollen, ist schon eine außerordentliche Frechheit, die man aber von Feministinnen bereits gewöhnt ist.