Schlagwort-Archive: Hass

Spruch des Tages

Über die MGTOW-Bewegung werden seit geraumer Zeit aus der feministischen Ecke allerlei  Lügen und Anfeindungen verbreitet, denn MGTOW bedeutet in letzter Instanz, dass Männer sich aus Gesellschaft und Beziehungen mehr oder weniger weit zurückziehen, Ehe und Familie inklusive Nachwuchs ablehnen. Damit entziehen sie den Frauen, vor allem aber den Feministen, sukzessive die Existenzgrundlage, denn jede Feministin ohne Mann ist mangels eines Plan B aka „Familie“  auf ihren von Steuergeldern / Subventionen gesponserten und per Frauenquoten abgegriffenen Job angewiesen. Genau deshalb ist der feministische Hass in Richtung MGTOW so aggressiv, verlogen und umfassend. Aber mit Frauenhass hat MGTOW nichts zu tun, eher wird den Männern die Entdeckung der Selbstliebe und die daraus folgenden Konsequenzen für ihr Leben empfohlen. Wie man sieht, ist MGTOW keine Bewegung von Hass gegen andere, sondern von Achtung, Respekt und Liebe für sich selbst. Dinge, die Feministen übrigens gerne für sich unverdient einfordern, aber für andere aufzubringen nicht imstande sind, vor allem nicht für Jungen und Männer.

Advertisements

Zitat des Tages

Deshalb sind die auch überhaupt nicht mehr in der Lage, Kritik wahrzunehmen. Das ist heute sehr drastisch zu Tage getreten. Die kapieren Kritik überhaupt nicht mehr, weil die durch Soziologie komplett ertaubt sind. Die verstehen die Aussage einer Kritik überhaupt nicht mehr, analysieren den Umstand, dass jemand irgendeine Form von Kritik oder Zweifel äußert, aber sofort als Hassvorgang und halten deshalb jegliche Form abweichender Meinung als Hass. Weil sie den eigentlichen Inhalt der Kritik nie betrachten und auch nicht mehr verstehen, aber willkürlich Motivationen und Ursachen unterstellen, die sie dann als „Analyse” selbst wieder feststellen. Deshalb halten sie alles für Hass.

Und deshalb benehmen sie sich – wenngleich auch heute äußerlich sehr gesittet – wie ein mittelalterlicher Mob beim Spektaktel. Man merkt da förmlich, wie man in einem großen Haufen dummgemachter Leute sitzt, die man auf inhaltlicher Ebene überhaupt nicht mehr erreicht. Entweder sagt man gar nichts mehr, oder man macht den Mund auf und wird als Hass wahrgenommen, egal was man sagt.

Hadmut Danisch (Veranstaltungsbericht: Was tun gegen Antifeminismus?)

Anne Wizorek, der #aufschrei und sein Buch

Nun ist es also passiert: Als im Juni 2013 die ersten #aufschrei-Hupfdohlen im Quartett  mit einer einschlägig bekannten Piratin und weiteren wenig geistreichen Kreisch-Feministinnen einen albernes Buch – immerhin knapp 100 Seiten haben sie mit Ich bin kein Sexist, aber… insgesamt geschafft – mit Sexismus-Hysterie als Inhalt vorstellten, da ahnte ich bereits, dass dies nicht das letzte männerfeindliche Pamphlet dieser Möchtegern-Nachfolgerinnen von Alice Schwarzer sein würde. Schließlich hatte in dem Buch Es reicht! von Schwarzer auch die zweifelhafte #aufschrei-Initiatorin Anne Wizorek ihren Senf abgegeben, es fehlte also noch ein Buch, das die abgebrochene Studentin der Literaturwissenschaften alleine vollkleistert. Nun war es also vor kurzem soweit und unter dem Titel Weil ein #Aufschrei nicht reicht: Für einen Feminismus von heute serviert sie – auf den Punkt gebracht – der Leserschaft alten und uralten Wein in neuen Schläuchen, nämlich größtenteils den abgehalfterten Feminismus der 70er bis 90er Jahre plus soziale Netzwerke – natürlich vor allem Twitter – als Agenda eines angeblich neuen Feminismus.

Arne Hoffmann hat sich die Ergüsse von Anne Wizorek einmal angetan und bei Amazon umfassend rezensiert. Das Ergebnis ist faktisch vernichtend:

Schon sein Untertitel betreibt einen Etikettenschwindel. Um einen Feminismus „von heute“ handelt es sich nicht – zumindest nicht in dem positiven Sinne, in dem dieser Untertitel verstanden werden soll. Tatsächlich verpackt Wizorek eine grauenvoll altbackene Ideologie aus einer Zeit von vor ihrer Geburt – die ulkige These, dass man eine Gleichberechtigung der Geschlechter am besten erreicht, indem man sich auf die Anliegen eines Geschlechtes konzentriert – in eine moderne, „hippe“ Sprache.

Schon zu Beginn ihres Buches, es muss ihr also offenbar besonders wichtig sein, erklärt Wizorek, warum sie gerade keine Bewegung für beide Geschlechter wolle, die man statt als „Feminismus“ als „Humanismus“ oder ähnlich betiteln könne. Um ihre Auffassung zu untermauern, fährt Wizorek im Verlauf ihres Buches eine ganze Reihe von Falschbehauptungen auf, von denen die folgenden Absätze nur einige schlaglichtartig behandeln sollen.

Besonders erhellend fand ich, wie Wizorek sich dazu äußerte, wie Feministinnen mit Männern und da vor allem mit kritischen Stimmen umgehen sollen:

„Wir wollen radikale Veränderungen. Das muss Leute anpissen.“ und „Solche Attacken sollen die Betreffenden zum Schweigen bringen. Ziel ist, sie mit so viel Hass zu überschütten, dass sie es am Ende bereuen, sich öffentlich geäußert zu haben.“ Die Art, wie heute auf Männerrechtler eingeprügelt wird, beschreiben diese Passagen gut.

Da fragt man sich doch, woher all der Hass gegen Männer kommt, den Wizorek und die nicht minder sonderbaren Gestalten in ihrer Filterbubble und Fankurve in sich tragen? Dies wäre aber wohl eher in einer Aktion mit einem Slogan wie Therapie statt Ideologie zu ergründen. Es ist schließlich nichts Neues, dass schon in der bisherigen Geschichte ein großer Teil der radikalen Feministinnen gleichzeitig psychisch schwer bis schwerst gestört waren, z.B. Valerie Solanas oder Kate Millett.

So bleibt dann letztlich auch nur der Schluss, zu dem Arne Hoffmann gelangt:

In Anne Wizoreks Buch hingegen werden Männer entweder dämonisiert – wenn sie der feministischen Ideologie widersprechen – oder huldvoll als Helfer akzeptiert, wenn sie sich ganz und gar dieser Ideologie beugen. Wenn das der „Feminismus von heute“ ist, braucht man sich über seinen schlechten Ruf nicht mehr zu wundern.

Dazu hätte es allerdings nicht erst Wizoreks Buch gebraucht. Wer auf Twitter diverse Feministinnen aus ihrem Dunstkreis mitlas, der konnte beoachten, wie Hashtags der Sorte #killallmen, #killmostmen oder auch #maletears die Runde machten, die oftmals – wie vieles andere – einfach aus dem englischsprachigen Raum übernommen worden waren. Darunter zu finden sind ein – meistens bereits nur noch als psychopathologisch zu bezeichnender – Hass gegen Männer einschließlich oftmals aggressiver Vernichtungsfantasien von Genozid-Format und eine entmenschlichende Verächtlichmachung derjenigen, gegen die sich dieser Hass richtet.

So etwas war mir bereits von jemandem berichtet worden, der seinerzeit eine neutrale Statistik über die #aufschrei-Kampagne erstellt hatte, bei der das Ergebnis letztlich war, dass lediglich um die 1,5% der Tweets tatsächlich irgendwelche möglicherweise sexistischen Erfahrungen enthielten, der Rest bestand aus Nonsense, Retweets, Links auf Artikel über den vollkommen überbewerteten #aufschrei-Quatsch und gut einem Drittel Kritik, Widerspruch, Sprüche, Scherze und Witze. Der Ersteller wurde nach der Veröffentlichung seiner Statistik online wie offline angefeindet, bedroht und verleumdet – wie so manche andere Kritiker auch. Das muss wohl die große Empathie der Feministinnen sein, die sie angeblich besser macht als Männer.

Das hinderte entsprechende Journalisten – meistens weiblichen Geschlechts und einschlägig feministisch bekannt – nicht daran, das Pamphlet von Anne Wizorek eifrig zu bewerben, z.B. im Spiegel, in der Zeit, im Stern und in der taz. Nur im Freitag ist eine halbwegs differenzierte Rezension erschienen.

Da das aber an Werbung wohl nicht reichte, forderte Anne Wizorek auf Twitter ihre Follower noch zu positiven Rezensionen auf:

Anne Wizorek, Rezensionen, Bettelei, Twitter

 

 

 

 

Ich bin mir nicht sicher, ob dies vor oder nach der vernichtenden Rezension von Arne Hoffmann war, es zeigt aber einmal mehr, dass diese Feministin vor keiner Manipulation zurückschreckt, solange sie den eigenen Interessen nützt. Das sollte man auch im Kontext zur #aufschrei-Kampagne einmal angemessen kritisch überprüfen und bewerten. Hinweise gab es seinerzeit mehr als genug. Hier einer mehr bezüglich der Aufforderung zu positiven Rezensionen:

Anne Wizorek, Amazon, Rezensionen, Fakes

Das soll es bis hierhin auch erstmal gewesen sein. Es bilde sich jeder selbst seine Meinung dazu. Vielleicht werde ich diese Rezension noch ergänzen, wenn ich die Leseprobe durchgearbeitet habe.

 

Feministische Gewalt- und Genozid-Fantasien: #killallmen, #mackergohome & Co.

Feministinnen behaupten ja gerne, dass diese Welt ein so viel besserer und friedlicherer Ort wäre, wenn politisch und überhaupt mehr Frauen das Sagen hätten. Darauf baut auch die Forderung nach mehr Frauen in Führungspositionen in Wirtschaft und Politik auf, was dann in Frauenquoten mündet, mit denen beispielsweise Frauen mit so unsinnigem Scheiss wie einem Gender Studies-Bachelor in Führungspositionen in Bau-, Stahl- und IT-Unternehmen gehievt werden sollen. Wohl all jenen Unternehmen die als Aktiengesellschaft firmieren und es sich  leisten können, solche  kompetenzfreien Quotenfrauchen auf einem Versorgungsposten im Aufsichtsrat zu parken, wo die sich auf Kosten der schuftenden Männer in den Hierarchie-Ebenen darunter – meistens ohne Gegenwert für das Unternehmen – duchfressen, aber zumindest möglichst wenig Schaden anrichten können.

Nun, dumm ist jedenfalls, dass die angeblich ach so große Empathie, Weisheit und Friedfertigkeit der Frauen genauso ein Märchen ist wie die feministische Wahnvorstellung vom Patriarchat, welches schon lange in die gleiche Schublade gehört wie die wirren Verschwörungstheorien über Illuminaten oder einen welt- bis galaxieumspannenden Zionismus. Man muss noch nicht einmal das historische Beispiel Valerie Solanas mit ihrer Society for Cutting Up Men (SCUM) oder das gleichnamige menschenverachtende SCUM-Manifest dazu bemühen, auch wenn Feministinnen gerne proklamieren, dass diese ja nur eine einzelne Bekloppte und eine Ausnahme gewesen sei. Was aber, wenn viele, vielleicht sogar der Großteil der Feministinnen nicht minder bekloppt, hasserfüllt und gemeingefährlich sind?

Bereits im vergangenen Jahr machte der Hashtag #killallmen auf Twitter die Runde, das in den vergangenen Wochen eine Wiederbelebung erfahren hat und wohl auch immer wieder erfahren wird, solange frustrierte, männerhassende Feministinnen ausschließlich Männer anstelle ihrer psychischen Störungen für ihr Leiden verantwortlich machen:

#killallmen auf Twitter

Ein paar Feministinnen besannen sich dann auf ihre Rest-Intelligenz und wandelten das Ganze in #killmostmen um. Schließlich braucht man ja noch ein paar Männer für die dreckigen, anstrengenden und gefährlichen Arbeiten, sozusagen als austauschbare Arbeitsdrohnen im feministischen Bienenstaat, wo sich jede Biene mindestens für eine Bienenkönigin hält:#killmostmen auf Twitter

Ich denke, ich muss nicht betonen, dass die anonymisierten Bilder dieser Feministinnen bei Twitter meistens unterdurchschnittlich bis stark unterdurchchnittlich hübsche Weibsbilder, teils massiv adipös, teils mit Hipster-, Psycho- oder Lesben-Style oder häßlichen Kombinationen davon zeigen. Und nein, das ist kein Klischee, sondern schlicht die Realität.

Auf solche Auswüchse angesprochen, entgegnen die meisten deutschsprachigen Feministinnen, das sei ja nur im englischprachigen Raum angesagt und generell sei das ja nicht ihr Feminismus, sondern ein anderer Feminismus. Der eigene Feminismus sei ja ein ganz anderer. Das klingt ähnlich verlogen wie „Ich habe ja nichts gegen Ausländer, aber…“ bei vielen bürgerlichen Rassisten, die nicht allzu offensichtlich als solche in Erscheinung treten und schon gar nicht als solche bezeichnet werden wollen.

Wer nun meint, dass solche feministischen Gewalt- und Genozid-Fanatasien alleine im englischsprachigen Raum existierten, wird vielleicht überrascht sein zu erfahren, dass diese auch im deutschsprachigen Raum nicht weniger weit verbreitet sind. Allerdings wählt man hierzulande weniger verfängliche und strafrechtlich relevante Begrifflichkeiten, zum Beispiel #mackergohome. Dazu werden dann Slogans wie

Macker gibt’s in jeder Stadt, bildet Banden, macht sie platt

oder

Macker sind erbärmlich, Misandrie ist herrlich!

verbreitet, in denen Männer als „Macker“ bezeichnet werden. Diese Bezeichnung wirkt dann offenbar soweit entmenschlichend, dass man als Feministin anschließend vollkommen schmerzfrei zu Hass (Misandrie) und Gewalt bis hin zum Mord gegen Männer aufrufen kann, während man sich darüber wundert, dass man selbst nur noch – verdientermaßen – als Feminazi bezeichnet wird. Der „Macker“ ist also für Feministinnen offenbar so etwas wie der „Kanake“ bei Rechtsextremen, das ultimative Feindbild.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Begriff „Macker“ auftaucht, zuletzt machte er bei Twitter  – natürlich wieder vorrangig unter Feministinnen – die Runde, als man Männer, die in öffentlichen Verkehrsmitteln bequem sitzen, als #Breitmachmacker verächtlich machte, während es natürlich nicht kritisiert werden durfte, wenn Frauen im Sommer ihre Flipflop-Käsefüße auf gegenüberliegenden Sitzen ablegen oder einen weiteren Sitz mit ihren zugemüllten Handtaschen belegen.

Aber auch offline ist der Begriff „Macker“ offenbar gerne in Verwendung, wenn Feministinnen zu Gewalt gegen Männer und vor allem gegen Männerrechtler und Feminismuskritiker aufrufen. So warnten Kriminalpolizei und Staatsschutz zum Männerkongress 2012 an der Universität Düsseldorf, weil auf Websites wie „Macker Massaker“ gegen diese Veranstaltung und die Referenten gehetzt wurde, nachdem schon im Jahre 2010 Prof. Gerhard Amendt auf Anraten der Kriminalpolizei nur mit Leibwächtern erschien (Quelle: Arne Hoffmann, Not am Mann, S. 169 ff.)

Lösen wir uns also von der schon immer falschen Vorstellung, dass diese Welt eine bessere sei, wenn Frauen mehr zu sagen hätten. Die Welt wäre nur auf eine andere, aber nicht minder schreckliche Art und Weise schlecht. Und wehren wir uns nicht länger gegen die Erkenntnis, dass der heutige Feminismus nicht nur männerfeindlich ist, sondern im Kern auch staatsfeindlich auftritt und gesellschaftschädlich wirkt.

Der Feminismus vergiftet die ganze Gesellschaft.

PS: man-tau beschäftigte sich auch schon mit der feministischen Gewaltgeilheit.

Von Musik, Toleranz und Feminismus

Ich habe neulich ein bisher ungetragenes Bandshirt im Schrank gefunden, das ich mir seinerzeit bei einem herrvorrangenden Konzert der Band Eisregen gekauft hatte. Die Band polarisiert, da sie sehr explizite Texte nutzt, so dass bereits zwei Alben auf dem Index gelandet sind, obwohl jedem Menschen mit mindestens durchschnittlicher Inteligenz klar ist, dass es sich vielfach einfach um groteske Überzeichnung als Stilmittel handelt. Szenarien von massiver Gewalt, Tod, Brutalität, Perversion und starke Emotionen wie Hass werden unverblümt von Michael „Blutkehle“ Roth ins Mikro gerotzt.

Aber zurück zu dem erwähnten Shirt: auf dem Rücken ist unter anderem „Intolerant, humorvoll & unbelehrbar“ aufgedruckt, so dass ich mich frage, ob dieses Shirt vielleicht auch verboten wird, wenn diese überflüssige und faschistoide Banken-, Bürokraten- und  Arschloch-EU mit ihrer wahnsinnig „toleranten“ Richtlinie für mehr Toleranz durchkommen sollte. Aber eigentlich ist das ja egal, denn mit meiner mitunter scharfen Kritik am feministischen Schwachsinn und von ihm ausgehende reale Gefahren für die Gesellschaft wäre ich ja sowieso schon mindestens ein Gedankenschwerverbrecher und damit ein Fall für noch zu errichtende Toleranzlager.

Solange die spezielle EU-Variante der „Toleranz“ aber noch nicht gilt, wünsche ich allen FeministInnen, sogenannten „gemäßigten Maskulisten“ und andere verwirrten, schwurbelnden und dummschwätzenden Schwachköpfen, die bedauerlicherweise noch auf diesem Erdball wandeln, ein schönes Wochenende – natürlich mit der passenden musikalischen Untermalung 😀

Das Masku-Blogstöckchen von erzählmirnix

Ich sitze im Moment u.a. noch an Artikeln zu der unsäglichen Femen-Aktion im Kölner Dom und der frohen vaterlosen Weihnacht mit Nivea, habe aber nun das Masku-Blogstöckchen von erzählmirnix dazwischengeschoben. Lest selbst…

1. DEN Maskulismus gibts ja eigentlich gar nicht… oder? Wie würdest du (deinen) Maskulismus definieren?

Für mich ist der Maskulismus die notwendige Gegenbewegung zu einem zu groß, zu gierig, zu rücksichtlos und zu einseitig gewordenen Feminismus. Er wirkt dort regulierend (oder sollte es zumindest), wo FeministInnen längst jedes gesunde Maß verloren haben. Zudem soll der Maskulismus auch die vielfältigen Diskriminierungen von Männern auf Grund ihres Geschlechts thematisieren. Final geht es aber darum, den ganzen trennenden Geschlechterkampf zu beenden und zu einem die Geschlechter wieder verbindenden Humanismus zurückzufinden.

2. Was war dein erster Berührungspunkt mit Maskulismus? Wann hast du zum ersten Mal was davon gehört und wann und warum hast du dich evtl. zum ersten mal selbst so bezeichnet?

Ich denke, mein tatsächlicher Einstieg war damals das Buch „Sind Frauen bessere Menschen?“ von Arne Hoffmann.  Davor war ich seinerzeit in einer Newsgroup zum Thema Gleichberechtigung aktiv und ich las dort bereits über ähnliche Aspekte zu Männerthemen, die mich später – nach der Lektüre von Hoffmanns hervorragendem Buch – immer mehr beschäftigten. Einerseits sah ich, dass Frauen in der Gesellschaft vielfach tatsächlich gegenüber Männern privilegiert sind und gleichzeitig andauernd über angebliche Diskriminierungen jammerten, andererseits Männer aber häufig rücksichtlos diskriminiert und ausgebeutet werden, ohne dass danach auch nur ein Schwein pfeift oder sie selbst dagegen protestierten. Im Internet fand ich dann weitere Informationen und Begriffe wie Maskulismus und Maskulinismus, auch und insbesondere im Umkreis der Leser von Hoffmanns Buch und in diversen Foren, wo dieses diskutiert wurde.

Damals wurde als Maskulismus noch einfach die vollkommen legitime Gegenbewegung zum Feminismus verstanden, während der Begriff Maskulinismus einen übersteigerten Männlichkeitsbegriff meinte, wie er den Rechten nachgesagt wird. Ich kann im zeitlichen Verlauf nicht mehr nachvollziehen, wann die beiden Begriffe zu einem vermengt wurden, könnte mir aber vorstellen, dass daran so diverse lila Pudel mancher parteinaher Stiftungen beteiligt waren, die vorgeben so etwas wie Wissenschaft zu betreiben, wenn sie irgendwelche verleumderischen Pamphlete herausgeben, in denen sie alle Männerrechtler pauschal in die rechte bzw. rechtsextreme Ecke stellen.

3. Gibt es maskulistische/männerrechtliche Bereiche, von denen du persönlich besonders betroffen bist?

Mir ist es vorrangig im Beziehungsalltag aufgefallen, wie selbstverständlich Frauen alles Mögliche fordern oder uns Männer auch ganz selbstverständlich emotional erpressen oder manipulieren um ihren Willen oder irgendwelche materiellen Dinge zu bekommen. Ich habe den Eindruck, dass Kompromissbereitschaft und das Aufeinanderzugehen in Beziehungen nur noch vom Mann erwartet wird, während die Frauen häufig wie Prinzesschen herumsitzen und auf den Vollzug ihrer Wünsche durch den Mann warten. Gleichzeitig bieten viele Frauen in Beziehungen auch immer weniger als früher. Viele können heute weder kochen noch auch nur annähernd einen Haushalt führen oder nur sowas wie Ordnung halten. Und leider kommt man sich auch manches Mal vor als hätte man lediglich eine Prostituierte auf Abo gebucht, wenn sie nichts oder nicht nennenswert mehr bieten als profanen Sex und das sonderbarerweise für eine funktionierende Partnerschaft halten.

Ehe und Vaterschaft sind mir bislang erspart geblieben, wobei ich aber denke, dass dies mit einer Frau, die noch zu Partnerschaft im eigentliche Wortsinne fähig ist, auch kein Problem wäre.

4. Rein hypothetisch: Der Maskulismus wird plötzlich unglaublich einflussreich und Deutschland wird ein komplett maskulistischer Staat. Was würde sich aus deiner Sicht geändert haben?

Nichts, nur das Vorzeichen würde sich ändern. So wie heute Frauen überall hofiert, in Quotensänften gesetzt und zu Pöstchen getragen werden, so wäre es dann bei Männern der Fall. Das Geschlecht ist aber keine Qualifikation, sondern eine persönliche Eigenschaft. Jeder kennt irgendwo Frauen, die eher burschikos wirken, und Männer, die gerne mal als „weibisch“ bezeichnet werden. Man kann also auch nicht auf Grund des Geschlechts generell auf Perönlichkeitsmerkmale oder Charaktereigenschaften schließen. Das machen Feministinnen ja recht gerne bei positiven Eigenschaften, wenn sie zum Beispiel erst die ach so große Empathie des eigenen Geschlechts betonen und im nächsten Schritt twittern, dass Männertränen ihr Gummibärensaft seien.

Generell bin ich Humanist und Vertreter von Gleichberechtigung, lehne aber die männerdiskriminierenden Gleichstellungsforderungen des Feminismus ab. Zudem denke ich, dass die Familie und in ihr die Rolle der Frau als Hausfrau und Mutter eine ganz andere Bewertung benötigt, nämlich eine massive Aufwertung. Heute werden Mütter und Hausfrauen ja insbesondere aus der feministischen Ecke angegriffen und so dargestellt als seien sie hirn- und willenlose Sklavinnen der Männerwelt. Bei einer Szene wie dem Feminismus, die zu einem großen Teil wohl eh von Diplom- und Berufslesben dominiert wird, erstaunt mich aber nicht wirklich, dass dort das sich gegenseitig ergänzende Zusammenwirken von Mann und Frau in der Beziehung und in der Familie ignoriert, ja geradezu angefeindet wird. Dafür läuft ja die feministische Propagandamühle für die sogenannten Regenbogen-Familien schon heiß. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt?

Mit fällt schon seit längerer Zeit auf, dass das Toleranz-Prinzip „Leben und leben lassen“ offenbar von einigen Minderheiten – darunter FeministInnen – aufgekündigt wurde und einer offenen Feindseligkeit gegen die Mehrheit gewichen ist. Das sind bedenkliche Tendenzen und denen sollte die Mehrheit auch entschieden entgegentreten. Auch die Mehrheit und die sogenannten Normalos haben einen Anspruch auf Toleranz und darauf, nicht permanent angefeindet zu werden, bloß weil sie zufällig weiss, heterosexuell oder männlich sind oder das traditionelle Familienbild bevorzugen.

5. What about the Womenz? Ist für Frauen die Welt schon rosarot (haha, Wortspiel) oder gibt es aus deiner Sicht noch Dinge, die sich für Frauen verbessern sollten. Was für eine Rolle spielt da aus deiner Sicht der Maskulismus?

Sicher gibt es für Frauen in Entwicklungs- und Schwellenländern noch zahlreiche Verbesserungsmöglichkeiten. Allerdings sind die Probleme und deren Ursachen zu komplex als dass man das in ein paar Sätzen abhandeln könnte. Und unter dem Strich denke ich sowieso, dass sich die Lebensbedingungen aller Menschen in ihren Ländern verbessern sollten. Die Möglichkeiten dazu existieren bereits seit langem, die Renditen der Wirtschaft belegen das Jahr für Jahr – der DAX hat beispielsweise im vergangenen Jahr um 25% zugelegt. Wie groß war im gleichen Zeitraum das Wachstum bei den Einkommen der Arbeitnehmer, Rentner und Hartz IV-Empfänger, einmal vollkommen unabhängig vom Geschlecht?

Für mich ist der Feminismus – ebenso wie der Rassismus – ein Stellvertreter-Kampf für den eigentlich zu führenden Klassenkampf. Da dieser aber wesentlich komplexer und schwierger ist, bieten Rassismus und Feminismus einfache Ursachenbeschreibungen, verfügbare Sündenböcke und angebliche Lösungen an.

Die größten Unterschiede, Diskriminierungen und Probleme haben in den meisten Gesellschaften ihre Ursachen in der sozialen Struktur und lassen sich gerade nicht oder bestenfalls peripher am Geschlecht festmachen. So werden beispielsweise in diversen islamischen Gesellschaften die Jungen beschnitten, die Mädchen bekommen ein Kopftuch und werden als junge Frauen unter Umständen unterdrückt und zwangsverheiratet. Gleichzeitig unterliegen die Männer einem ziemlich rückständigen Männerbild, so dass sie als Homosexuelle aus der Familie verstoßen oder gesteinigt würden – ebenso wie Frauen, die ihrem Mann fremdgehen. Wie man sieht, ist das vom Feminismus beanspruchte Opferabo eher Teil eines einseitigen Zerrbildes als der Realität.

Der Maskulismus sollte also das schaffen, was in der Geschichte vor dem Feminismus schon immer der Fall war: dass Mann und Frau wieder vereint gegen die tatsächlichen Probleme kämpfen, also gegen (z.B. soziales) Unrecht statt vollkomen sinnlos gegeneinander. Das haben sie früher auch immer getan und zueinander gestanden. Erst der Feminismus hat diesen Keil zwischen die Geschlechter getrieben und im Geschlechterkampf die Saat von Gier, Hass und Verblendung verbreitet.

6. Was stört dich am Maskulismus? Welche Themen, Meinungen oder Maskulisten gehen dir auf die Nerven, bzw. mit wem möchtest du nicht in einen Topf geworfen werden?

Mich stört, dass der Maskulismus teils Rechten und Rechtsextremen nachgesagt wird, weil diese ein traditionelles Familienbild favorisieren, um dann im gleichen Atemzug alle Maskulisten als Rechtsextreme oder Neonazis zu verunglimpfen. Das ist ebenso widerlich wie stillos und wird vor allem von Feministinnen und deren pseudo-wissenschaftlichen Handlangern betrieben.

Ansonsten nervt mich bei bei den Maskulisten und insbesondere bei der MGTOW-Bewegung, dass teils eine offene Feindseligkeit pauschal gegen Frauen herrscht und vor allem Leute aus dem konservativen und teilweise auch mehr oder weniger rechtem Lager das Thema für ihre politische Agenda missbrauchen. Aber im linken Lager ist man ja für das Thema Männerrechte und echte Gleichberechtigung absolut unempfänglich und betet noch immer die platten Phrasen des Feminismus nach. Das ist bedauerlich, denn ich selbst stehe politisch auch links, kann mich aber mit Menschen, die meine politische Gesinnung teilen, nicht zum Thema Maskulismus austauschen. Spricht man nämlich das Thema Männerrechte oder Männerdiskriminierung bei den entsprechenden Parteien an, wird man angeschaut als sei man mindestens verrückt oder ein potentieller Amokläufer. Im linken Lager ist eine absolut unkritische feministische Agenda bis heute Standard und ein Eintreten für Männerrechte undenkbar. Ich halte dies für einen ebenso unsäglichen wie unbefriedigenden Zustand.

7. Welche Erfahrungen hast du allgemein gemacht, wenn du über das Thema Maskulismus diskutiert hast?

Man wird gerne wahlweise als Rechter / Rechtsextremer verleumdet oder wie ein Verrückter angeschaut. Viele Frauen sind für das Thema gar nicht zugänglich, da sie selbst noch immer die feministischen Wehklagen von den angeblich tagtäglichen Diskriminierungen und Belästigungen, gläsernen Decken und vergleichbaren Hirngespinsten verinnerlicht haben, die von den pseudo-wissenschaftlichen Gender Studies zwecks Erhalt des weiblichen Opferabos und Abgreifen weiterer Fördergelder wie am Fließband produziert werden.

Aber auch die Männer sind sich vielfach noch nicht bewußt, dass sie häufig benachteiligt oder menschenunwürdig behandelt werden – sei es bei der Lebenserwartung, der Krebsvorsorge oder bei den fehlenden Frauenquoten in den dreckigsten, gefährlichsten und tödlichsten Jobs der Welt. Nur mittels extremen Beispielen fangen die Männer dann mal an nachzudenken und erkennen langsam, dass ihr schlechtes Gefühl zu sich selbst und zu ihrer Männlichkeit häufig genau in dieser allgemeinen Verachtung der Männlichkeit in der heutigen Gesellschaft begründet liegt. Sie fühlen und erleben sich als Arbeitstier oder Soldat beliebig austauschbar, als Samenspender benutzbar und als Zahlvater ausbeutbar, als Vater und Familienmitglied verzichtbar. Das ist eine fatale Entwicklung, denn Männer mit einem solchen Gefühl von sich selbst können weder anderen Männern noch ihren Kindern Vorbild sein, ihnen Halt geben oder in Beziehungen verlässliche Partner sein. Der vom Feminismus in die Gesellschaft getragene Männerhass und die allgemeine Verachtung von Männlichkeit zersetzen exakt diese Gesellschaft geradezu. Wollen wir das wirklich länger zulassen?

Aber bis zu diesem Punkt kommt man in Diskussionen häufig gar nicht, da machen sich viele Frauen dann eher ähnlich lustig wie die vulgär-feminstische Twitteria mit ihrem „What about the menz?“ oder „Mimimi!“ Besonders traurig ist, wenn dann die Männer daneben sitzen, mit den Schultern zucken oder den Frauen zustimmen, weil sie in ihren Beziehungen eh nichts (mehr) zu sagen haben. Offenbar gehört Feminismus – auch in radikalen Ausprägungen – heute noch immer zum guten Ton, aber Maskulismus ist jenseits des Vorwurfs des Rechtsextremismus oder der Lächerlichkeit oft nicht existent.

8. Wenn du die Möglichkeit (Zeit, finanzielle Mittel, Reichweite, Unterstützung) hättest eine maskulistische Aktion zu organisieren, wie würde diese aussehen?

Ich würde eine bundesweite Kampagne mit griffigen Claims fahren, die einmal verdeutlicht, was Männer in Beziehungen, Familien und Gesellschaft alles so ganz selbstverständlich ohne Murren leisten. Die Feministinnen ranten ja bis heute herum, was z.B. die Arbeit im Haushalt alles an unbezahlter Arbeit der Frau – natürlich nur für den Mann und niemanden sonst – sei, blenden dabei aber völlig aus, dass die – oft von Männern erfundene – Technik dafür gesorgt hat, dass der Haushalt eben kein Vollzeit-Job mehr ist, sondern bestenfalls ein Mini- oder Midi-Job. Und natürlich würden die Frauen ja alle lieber in einem chaotischen Dreckstall leben anstatt in einer aufgeräumten und sauberen Wohnung, können es aber nicht wegen der Männer, die sie zum Kochen und Putzen versklaven, oder was?

Gut, mit Kindern mag das in Sachen Zeit und Aufwand anders aussehen, aber wenn man einmal vergleicht, was die Männer nach ihren 8-14 h-Arbeitstagen oftmals noch tun, dann ist das Gerante der Feministinnen absolut deplatziert, da auch die Männer unter einer enormen Mehrfachbelastung leiden.

Weitere Antworten auf das Blogstöckchen: