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Antwort an einen Genderisten-Kommentar

Es gibt ja manchmal so irre Gestalten unter den Genderisten, die ernsthaft glauben, wenn sie ihren Gender-Schwachsinn nur oft und penetrant genug wiederholen, dann würde er ebenso als Wahrheit anerkannt wie eine Lüge, die man nur oft genug wiederholen müsse. So einen fand ich kürzlich in den Kommentaren bei mir:

Ich als sog. Mann* habe einen 9-teiligen Artikel über männliche Privilegien geschrieben.
[Link entfernt]

Ach je, wer schon damit anfängt, dass er hinter Mann oder Frau ein Sternchen pappt, der kann schon nicht ganz normal zwischen den Ohren sein. So einer verlangt ernsthaft, dass ich seine blödsinnigen Ergüsse auch noch lese? Und 9 Teile? Liegt das daran, dass Männer angeblich ach so viele ach so tolle Privilegien haben oder vielmehr daran, dass der Verfasser zuviel Tagesfreizeit hat? Ich vermute ja eher letzteres. Die meisten Gender-Freaks und sonstigen Clowns dieser Art machen ja auf Kosten der Allgmeinheit ihre sexuelle Identitätsstörung mehr oder weniger zu ihrem Hauptberuf.

Vielleicht könnt ihr mit Hilfe von diesem Artikel nachvollziehen, inwiefern Männer Privilegien haben.

Nein danke. Als weißer Hetero-Mann, der nicht unter so einer obskuren Gender-Störung leidet, sondern unter realen gesundheitlichen Beeinträchtigungen leidet, welche zu einem GdB 50 führen, und zudem ebenso Gewaltopfer wie Ex-Partner einer manipulativen Borderline-Gestörten ist, suche ich seit Jahren diese ganzen Privilegien, die mir alleine auf Grund meines Geschlechts ja angeblich nur so zufliegen. Ich habe jedoch eher die Erfahrung gemacht, dass es mehr Hilfen und Informationen über Hilfen für Mädchen und Frauen gibt, die zu blöde zum Vögeln und Verhüten sind, als für Jungen und Männer mit echten Problemen oder in handfesten Krisen. Vielleicht ist das ja dieses „tolle Privileg“, dass sich niemand für einen und sein Wohlergehen interessiert, sobald man einen Penis hat und nicht homo-, trans- oder zumindest bisexuell ist?

Es wäre schön, wenn ihr euch das anschaut, OHNE gleich zurückzuschießen mit “aber Frauen* haben noch viel mehr Privilegien” usw.

Übersetzt heißt das, ich soll irgendwas lesen, was mir ein Dritter empfiehlt, um doch bitte endlich totalen Schwachsinn übelster Sorte für die einzige Wahrheit im Universum zu halten, aber sowohl Denken als auch Kritik soll man doch bitte deaktivieren, damit es funktioniert? Dazu sage ich nur eins: Geh kacken, Junge – mit oder ohne Sternchen!

Dieser Artikel ist sehr umfangreich, bringt zahlreiche Beispiele und beschäftigt sich auch mit einem kurzen Abriss der historischen Entwicklung von männlichen Privilegien.

Klar, wer keine Argumente hat, der muss eben langatmig schwurbeln, das weiß doch jeder. Deshalb ist ja auch die Redezeit in Parlamenten begrenzt, sonst würden die Abgeordneten da noch länger hohl schwafeln ohne irgendwas von Substanz zu sagen. Und der historische Abriss dürfte ebenso falsch sein wie die verzerrte Wiedergabe der heutigen Realität, weil auch früher schon nicht jeder Mann ein Adeliger, Gutsherr oder später Industrieller war wie heute nicht jeder Mann ein Vorstand oder Aufsichtsratsmitglied in einem DAX-Konzern ist.  Und es länger dauerte, bis Männer aller Klassen / Schichten wählen durften als nach der Einführung des allgemeinen Wahlrechts auch die Frauen das Wahlrecht bekamen. Warum soll ich mir also einen 9-teiligen hirnrissigen Schwachsinn irgendeines Spinners durchlesen, der offenbar ein großes psychisches Problem damit hat, dass er einen Penis hat und keine Frau ist, weshalb er sich ein Sternchen anhängt? Klar, als Frau hat man nämlich wesentlich mehr Privilegien und Sonderrechte, die zwar nirgendwo niedergeschrieben stehen, aber in der Gesellschaft ebenso wie in Beziehungen und Familien trotz aller vermeintlicher Gleichberechtigung bis heute existieren und von den Frauen mit Vehemenz verteidigt werden. Dann gilt es aber an diesen Ungerechtigkeiten und der Misandrie anzusetzen anstatt sich in absurder Manier eines Stockholm-Syndroms mit dem Aggressor zu identifizieren, indem man sich zur Frau oder einem sonstigen „frauenartigen Etwas“ umdeklariert oder gar umbaut.

Tu also Dir und dem Rest der Welt einen Gefallen und geh mit Deiner Störung lieber zu einem Psychiater als zu den Scharlatanen des Feminismus und Genderismus. Dann findest Du sicher auch bald wieder einen Job und musst nicht Deine Störung andauernd in irgendwelchen ebenso inhaltlich falschen wie generell belanglosen Artikeln und Artikelserien reproduzieren.

Gute Besserung!

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Kann es sein, dass Genderisten lediglich Geschlecht und Persönlichkeit verwechseln, weil sie letztere nicht besitzen?

Auf diesen Gedanken kam ich, nachdem ich ein Interview mit dem meiner Meinung nach mehr als zweifelhaften Gender-„Forscher“ Heinz-Jürgen Voß überflogen hatte, der darin folgendes zum besten gab:

Wie viele Geschlechter gibt es denn? Unzählige. Das Geschlecht wird ja auf vielen Ebenen geprägt: durch Chromosomen, Hormone, Geschlechtsorgane, das Aussehen – und nicht zuletzt die Art, wie ich erzogen werde, mich kleide und mich selbst zuordne. Auf jeder Ebene gibt es verschiedene Ausprägungen. Es trifft die Realität nicht, nur in „männlich“ und „weiblich“ einzuteilen.

Tut mir ja leid für Voß, dem man für seine schwachsinnigen Ergüsse sonderbarerweise auch noch ein Professorengehalt zahlt, aber das, was er aufzählt, prägt vor allem die Persönlichkeit eines Menschen, also schlicht das Gesamtbild des Menschen von sich selbst. Die Kategorie Geschlecht ist da nur ein kleiner Teil und hier sind die Chromosomen meines Erachtens schon die primären Determinanten, denn das genetische Geschlecht können auch Genderisten nicht verändern, mit keinem Mittel der heutigen Welt. Zwar mag mancher Mann andere Dinge für männlich halten als andere, ebenso mag manche Frau andere Dinge für weiblich halten als andere, aber das ändert absolut gar nichts an deren Geschlecht. Auch ein Transsexueller, der sich in Frauenfummel zwängt und sich wie eine Frau schminkt, bleibt – oh, welch Überraschung – genetisch ein Mann und wird es auch im Phänotyp bleiben, wenn er nicht Hormone schluckt und sich nicht umoperieren läßt. Stellen wir uns vor, es gäbe die medizinischen Möglichkeiten mit Hormonbehandlungen und Umoperieren nicht, dann bliebe er bis zu seinem Tode nicht nur genetisch, sondern auch im Erscheinungsbild primär ein Mann. Alles, was die moderne Medizin heute für Transsexuelle ermöglicht, ist kaum mehr als eine Art besseres Kostüm, das durch Chirurgie und die Gabe von Hormonen erzeugt und aufrechterhalten wird.

Ich habe bei der Lektüre solchen Unfugs immer den Eindruck, dass Leute wie Heinz-Jürgen Voß primär ihre ganz persönlichen Probleme und Ansichten mit ihrer Homo- oder Transsexualität als Forschung verkaufen und für allgemeingültig erklären wollen. Genau dagegen sollte sich die Masse der Menschen wehren, die für diesen unwissenschaftlichen Quatsch samt politischer Propaganda  (Regenbogen, LGBTQ etc.) die Zeche zahlt: der Mann und die Frau von nebenan sowie die durchschnittliche Familie.

Ach Magda…

…beim Freitag beklagst Du Dich über angeblichen Hass gegen Feminismus und Gender-„Forschung“ und entsprechende Ressentiments, beschwörst gar bedrohliche Formen und willst damit wahrscheinlich durch die Blume die bei Feministinnen beliebte Breivik- oder Nazikeule schwingen. So kurz, so unredlich.

Ich kann dich aber beruhigen, die meisten Männerrechtler und Kritiker von Blödsinnstheorien wie Feminismus und Gender sind weder bedrohlich noch gewaltbereit oder sonstwas. Wenn man den ganzen Quatsch zum ersten Mal hört, will man natürlich prüfen, inwiefern da sinnvolle Aussagen enthalten sein könnten, beispielsweise beim Feminismus. Nach und nach klopft man die Schlüsselbegriffe und Konstruktionen des Feminismus ab und bemerkt relativ schnell, dass die Kaiserin splitterfasernackt ist – natürlich bis auf die im feministischen Lager als total empowernden Fetisch begehrte Achsel-, Bein- und ggf. Gesichtsbehaarung. Eine gewisse Nähe zu diesbezüglicher Vorlieben gewisser lesbischer Kreise ist jedoch ganz sicher nur Zufall. Aber zurück zum Thema. Man prüft also zum Beispiel das von Feministinnen postulierte Patriarchat und landet ganz schnell bei der Erkenntnis, dass dieses bestenfalls eine vereinfachte und verkürzte Variante der besitzenden und regierenden Oberschicht darstellt. Mit dem Geschlecht der dortigen Akteure hat das alles aber nichts zu tun, da geht es eher um Herkunft, Vermögen / Besitztümer und Einfluß. Ich behaupte gar, dass eine Tochter aus bürgerlichem Hause bis heute wesentlich bessere Chancen in unserer Gesellschaft hat als ein Sohn aus einem Arbeiterhaushalt. Da spielen viele Dinge eine Rolle, beispielsweise der Habitus, der Zugang zu Bildungsmöglichkeiten und Förderungen oder auch informelle Netzwerke, wie sie in Sportvereinen und Brauchtumsorganisationen seit jeher existieren. Das alles ist aber vollkommen unabhängig davon, ob man einen Penis hat und im Stehen pinkeln kann oder ob man Brüste hat und die Tür aufgehalten bekommt. Kurzum, das Patriarchat ist vor allem ein feministisches Hirngespinst, das mit der Realität nicht viel zu tun hat.

Gerne beklagen westliche Feministinnen auch die angeblich existierenden gläsernen Decken, die ach so toll qualifizierte Frauen von einem weiteren beruflichen Aufstieg abhalten sollen. Komischerweise beklagen so etwas häufig Frauen, die in vielen Fällen bereits ein Studium absolviert und teilweise gar bereits promoviert haben, also jenseits irgendwelcher Praktika, Studentenjobs oder Gastspielen als Werksstudenten noch gar keine Ahnung davon haben dürften, wie der Hase mit den Hierarchien und Beförderungen in den Unternehmen eigentlich läuft. Woher kommt da also die vermeintliche Erkenntnis, dass es da überall diese gläsernen Decken gebe? Nun, diese Erkenntnis ist gar keine, die gläsernen Decken sind vor allem ein Werkzeug, konkret ein Propagandinstrument, um im nächsten Atemzug Frauenquoten an besonders komfortablen und lukrativen Positionen einzufordern, hier seien vor allem Führungspositionen und insbesondere Aufsichtsräte genannt, auf die es die Feministinnen offenbar abgesehen haben.

Es ist außerdem müßig darauf hinzuweisen, dass die Scheuklappen der Feministinnen keinen Blick in die andere Richtung zulassen. Sonst müßten sie nämlich zur Kenntnis nehmen, dass man ebenso von gläsernen Fußböden sprechen müßte, wenn man sich vor Augen führt, dass Männer zum größten Teil auch die gefährlichsten, schmutzigsten und am schlechtesten bezahlten Arbeiten ausführen, beim Empfang von Sozialleistungen häufiger sanktioniert werden und nicht zuletzt den größten Teil der Obdachlosen ausmachen. Frauen sind auf unterschiedlichstem Wege davor geschützt, die soziale Skala bis ganz nach unten durchzurutschen. Sei es durch die Familie, welche an sie geringere Anforderungen stellt als an die Männer im Hause, durch den Partner, der häufig Haupt- oder Alleinverdiener ist und sie ganz selbstverständlich mitfinanziert, oder eben auch durch ein engmaschigeres soziales Netz, welches durch die Existenz von zahlreichen Frauenhäusern, Frauenberatungsstellen und sonstigen Hilfsorganisationen, die sich ausschließlich an Mädchen und Frauen richten, einfach früher und mehr Hilfen anbietet als Männer sie vorfinden. Man kann hier durchaus davon sprechen, dass um die soziale Gerechtigkeit für Männer wesentlich schlechter bestellt ist.

Kommen wir zum letzten Begriff der Feministinnen, der die ganze Lächerlichkeit des Feminismus an sich vor Augen zu führen imstande ist: die berühmt-berüchtigte rape culture. Feministinnen meinen nämlich, dass unsere Gesellschaften seit Jahrhunderten, wenn nicht gar seit Jahrtausenden oder Jahrmillionen, darauf basieren, dass Frauen Opfer von Vergewaltigungen oder anderen Formen sexueller Gewalt werden – und die Gesellschaften das angeblich dulden. Wer einen Blick in die Geschichtsbücher wirft, wird nur leider von diesem feministischen Hirngespinst nichts finden. Da ist von Paaren und Familien die Rede, die z.B. zusammen der Landwirtschaft nachgehen, wobei die Männer ganz selbstverständlich die körperlich schweren Arbeiten übernehmen, während Frauen eher haushaltsnahe und körperlich weniger belastende Arbeiten ausführen. Oder mit der Industrialisierung eben die neue Rollenaufteilung, bei der die Männer das Haus verlassen um den ganzen Tag in Fabriken zu schuften, während die Frauen sich um Haushalt und Kinder kümmerten. Gaaaanz sicher hatten die so erschöpften Männer abends noch jede Menge Zeit und Kraft, sich darüber Gedanken zu machen, wie sie ihre Frauen am besten unterdrücken, vergewaltigen oder auf anderem Wege sexueller Gewalt aussetzen konnten. Damit löst sich ein weiterer feministischer Kampfbegriff in einer Wanne von purem Schwachsinn auf. Fakt ist, dass Männer ihre Frauen seit jeher geliebt und sie deshalb besonders geschont und unterstützt haben, sofern sie die Mittel und Möglichkeit dazu hatten.

Allerdings möchte ich nicht verschweigen, was hiesige Feministinnen im Jahre 2014 als rape culture bezeichnet wissen wollen:

  • Wenn ein Mann eine Frau längere Zeit anschaut (stare rape).
  • Wenn ein Mann abends oder nachts hinter einer Frau auf dem Bürgersteig geht und er es für unsinnig hält, die Straßenseite zu wechseln, damit die Frau sich nicht verfolgt oder bedroht fühlt.
  • Wenn ein heterosexueller Mann versehentlich eine homosexuelle Frau (Lesbe) anspricht, der man – ausnahmsweise – ihre sexuelle Orientierung nicht sofort ansieht.
  • Oder wie manche Ikonen des Feminismus gerne sag(t)en: Jegliche Art von heterosexuellem Geschlechtsverkehr.

Kommen wir zurück zu Magda vom Freitag. Natürlich weist sie im ersten Schritt auf das lächerliche Elaborat von Robert Claus für die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) hin. Um es kurz zu machen: Robert Claus fasst eigentlich primär die übelriechende Grütze zusammen, die andere Auftragsschreiberlinge der feministisch gepolten Böll- und der Friedrich-Ebert-Stiftung bereits zur Diskreditierung der Männerrechtler ausgekippt haben. Für eine vermeintlich wissenschaftliche Arbeit also eher sehr schwach und jenseits der äußeren Form auch nicht wert als eine solche bezeichnet zu werden.

Selbstredend kommt die liebe Magda auch auf Akif Pirincci zu sprechen, nennt ihn in einem Atemzug mit Sarrazin und empört sich nachfolgend gleich darüber, dass Akif Pirincci es doch tatsächlich gewagt hat, seine Kritik an Elisabeth Tuiders befremdlichen Vorschlägen für den Sexualkundeunterricht für Schüler ab 12 Jahren in seiner gewohnt markanten Sprache öffentlich zu machen. Auch unterschlägt sie dabei, dass er den größten Teil seines Kommentars aus dem Artikel einer Zeitung zitiert hat, welche die Pläne von Tuider zusammengefasst hatte. Nun kann man zum sprachlichen Stil von Pirincci stehen wie man möchte, ich denke aber, dass man relativ einfach Stil und Inhalt trennen und über den Inhalt problemlos diskutieren könnte – wenn man es denn überhaupt wollte. Das ist im Feminismus- und Gender-Lager aber regelmäßig nicht der Fall, wie ja auch die zahlreichen Hetzschriften parteinahner Stiftungen belegen, die immer in übelster Art und Weise über Männerrechtler – leidlich akademisch kaschiert – die infamsten Schmähungen auskippen anstatt auch nur einmal mit ihnen zu reden oder eben gar zu diskutieren, ob da nicht doch berechtigte Anliegen existieren.

Unredlich wie der ganze Beitrag von Magda meines Erachtens ist, scheut sie natürlich auch nicht davor zurück, mögliche Entgleisungen von Kommentatoren einfach Pirincci anzulasten. Leider ist sie nicht in der Lage zu begreifen, dass einerseits der Feminismus heute einfach einen überflüssigen Anachronismus darstellt, der sich zwecks Selbsterhalt immer stärker radikalisiert, und andererseits die gesamte Gender-Ideologie eigentlich vorrangig für Leute hilfreich ist, die Probleme mit ihrem sexuellen Selbstbild und / oder ihrer sexuellen Orientierung haben, also beispielsweise einige Tausend Transsexuelle oder einige wenige Prozent Homoseuelle in Deutschland.

Wenn man sich vor Augen führt, dass Feministinnen und Genderisten dafür unsere Sprache mit Gender Gaps, Gender Sternchen, Gender X oder A und ähnlichem Mist verunstalten wollen, damit auch bloß diese paar Tausend Leute sich mitgemeint fühlen, dann sollte es nachvollziehbar sein, wenn der durchschnittliche Bürger fragt, was dieser Schwachsinn überhaupt soll. Hier schließt sich der Kreis zu Pirincci, denn der hat aus dem Stand eine große Leserschaft mit dem Gender-Thema erreicht und da sollte es verständlich sein, wenn unter diesen vielen Lesern auch einige sind, denen dieser Quatsch schon lange auf die Nerven geht – die dann meinen, hier ein Ventil gefunden zu haben, wo sie ordentlich rumbolzen können.

Ob es angemessen ist, wenn Pirincci den der werten Elisabeth Truider zur Seite springenden Heinz-Jürgen Voß als „geisteskranken Schwulen“ bezeichnet, so ist das sicher ein Thema für sich. Es sollte aber erlaubt sein zu fragen, wie sich dieser Herr Professor beispielsweise das Ende des Sex vorstellt oder ob er mit dem Claim Biologisches Geschlecht ist gemacht nicht eigentlich sagen will, dass das biolgische Geschlecht angeblich ähnlich sozial konstruiert sei wie das soziale Geschlecht. Andererseits finde ich es vollkommen legitim, wenn man kritisch hinterfragt, dass auf den Hinweis, dass Frauen Kinder bekommen können und Männer eben nicht, folgende Antwort zumindest als fragwürdig bis sonderbar zu bezeichnen ist:

Gegen dieses beliebte Argument der Gebärfähigkeit von Frauen sprechen mehrere Punkte. Fortpflanzung ist zwar zur Arterhaltung des Menschen nötig, aber deshalb muss nicht jede oder jeder Einzelne auf klassischem Weg Kinder bekommen können. Es hat sich gezeigt, dass Fortpflanzungsfähigkeit beim Menschen nicht so verbreitet ist, wie oft angenommen. So hat das Bundesland Sachsen die Erstattungsfähigkeit von Maßnahmen zur künstlichen Befruchtung wieder eingeführt, weil Studien ergaben, dass mindestens 15 Prozent der heterosexuellen, fortpflanzungswilligen Paare über einen längeren Zeitraum nicht in der Lage waren, Kinder zu bekommen. Wäre Fortpflanzung also wichtig zur Festlegung des biologischen Geschlechts, wären diese 15 Prozent nicht typisch männlich oder weiblich. Über diese organisch orientierte Frage hinaus ist in der Analyse auch der Wunsch von Menschen zu berücksichtigen, Kinder zu haben oder nicht.

Übersetzt: Wenn 15% der heterosexuellen Paare das eine oder andere Problem bei der natürlichen Fortpflanzung haben, ist das also ein Grund deren Geschlechtszugehörigkeit in Zweifel zu ziehen? Obwohl bekannt ist, dass Umweltgifte, die vor allem in allerlei Kunststoffen enthalten sind, die Fruchtbarkeit von Männern und Frauen negativ beeinflussen können? Auch macht das Männer noch lange nicht gebährfähig, wenn Mann oder Frau in einer heterosexuellen Paarbeziehung ein Problem bei der Fortpflanzung haben. Diesen Nonsense zu kritisieren, ist vollauf legitim, auch wenn mancher dabei wohl über das Ziel hinausgeschossen sein könnte.

Was Professor Voß dann in seiner Solidaritätsbekundung zu seiner Kollegin Tuider fordert, ist genau das, was durchschnittliche und normale Menschen bei Diskussionen mit Feministinnen und Genderisten nie erleben:

Kommen wir Menschen zu Hilfe, die angegriffen werden! Wenn sich viele Menschen solidarisieren, funktionieren Angriffe und Mobbing nicht. Damit funktioniert es dann auch nicht, dass gesellschaftliche Richtungsfragen individualisiert und Andersdenkende eine_r nach der_dem anderen angegriffen werden.

Schaffen wir in den Wissenschaften Strukturen, um uns solidarisieren zu können! Angriffe gegen soziologische, sexologische und gesellschaftswissenschaftliche Beiträge werden immer häufiger. Wir haben noch keine Struktur, um solche Angriffe gemeinsam zurückzuweisen und vernünftige gesellschaftliche Diskussion einzufordern. Daher müssen wir in gesellschaftlichen Organisationen und in allen wissenschaftlichen Fachorganisationen Strukturen etablieren, mit denen Angriffe, Schmähungen und Hass rasch zurückgewiesen werden können.

– Neben dem solidarischen Miteinander, auch über inhaltliche Streifragen hinweg, sollten wir Konzepte erarbeiten, wie wir eine offene und positive Diskussions- und Streitkultur stärken können, in der fachwissenschaftliche und gesellschaftliche Debatten so geführt werden, dass die Persönlichkeitsrechte des_der Diskussionspartner_in gewahrt bleiben.

Ich kenne es von Twitter und anderen sozialen Medien, aber auch von Diskussionen offline nur so, dass Feministinnen und Genderisten meinen, sie hätten die ewiglich allgemeingültige Wahrheit mit dem Löffel gefressen, alle anderen seien ja nur zu dämlich und rückständig, so dass sie selbst es eigentlich gar nicht nötig hätten zu diskutieren. Shitstorms und Hetzkampagnen in Piratinnen-Manier sind hier noch das kleinere Übel, bei der Anhängerschaft von #aufschrei & Co. war das genauso an der Tagesordnung, wenn man Kritik übte oder sich mit den meistens überaus dürftigen Antworten nicht zufriedengeben wollte. Wenn also somit eher Diskussionsunfähige die ach so böse Diskussionskultur bemängeln, weil andere nicht unreflektiert und kritiklos ihre Ansichten annehmen wollen, dann entbehrt das nicht einer gewissen Komik.

Die Fachgesellschaft Gender sitzt leider auch einem Irrtum auf, wenn sie meint, es sei das Ziel von Pirincci und anderen Kritikern, die geschlechtsspezifischer Forschung zu diskreditieren und als unwissenschaftlich zu denunzieren. Vielmehr muss die geschlechterspezifische Forschung schlicht einmal damit anfangen, handfeste und gegebenenfalls gar naturwissenschaftlich, zumindest aber mit gesundem Menschenverstand überprüfbare Belege für ihre abenteuerlichen bis merkwürdigen Konstruktionen und Behauptungen abzuliefern. Genauso muss es gestattet sein zu zweifeln, zu kritisieren und Antithesen in den Raum zu stellen, sofern diese wissenschaftlichen Grundanforderungen genügen. Wenn die sogenannte geschlechterspezifische Forschung damit nicht klarkommt oder nicht gewillt ist, wissenschaftlichen Mindestanforderungen zu genügen, dann hat dieser ganze Gender-Budenzauber an öffentlichen Hochschulen ebenso nichts zu suchen wie die Lehren von Scientology und sollten folgerichtig von dort verschwinden.

Gleichzeitig müßten dann allerdings auch Gestalten wie Tuider und Voß von gutdotierten Pöstchen an den Hochschulen entfernt werden, sofern sie nicht anderweitig einsetzbar sein sollten. Genau das ist es ja, was die Genderisten um jeden Preis vermeiden wollen, denn außerhalb des Elfenbeinturms sind diese Gestalten trotz akademischer Titel in den meisten Fällen wohl zu nichts zu gebrauchen, was man in irgendeiner Form auch nur annähernd als wertschöpfend bezeichnen könnte. Ignoranz bis hin zum glühenden Hass habe ich übrigens von Feministinnen und Genderisten schon oft geerntet, wenn ich nach Belegen für deren fragwürdige Konstruktionen fragte oder es wagte selbige zu kritisieren. Außer hysterisches Gezicke und geheuchelte Empörung kommt dann meistens nichts.

Hadmut Danisch spricht für sich selbst, genauso wie ich und jeder andere, der sich nicht für einen großen tollen Anführer irgendeines Flügels irgendeiner Bewegung hält, aber man kann ihm sicher nicht vorwerfen, er würde unwissenschaftlich arbeiten. Im Gegenteil, er versucht ja beispielsweise mit Klagen gegen die Berliner Humboldt-Universität und andere feministisch überfrachtete Institutionen der Öffentlichkeit ganz real vor Augen zu führen, dass Feminismus und Genderismus auf falschen Grundannahmen beruhen, nicht sonderlich wissenschaftlich sind und eigentlich an den Hochschulen nichts verloren haben. Dafür erntet er natürlich Widerstand, gepaart mit Ignoranz und Hass, weil er es als böser weißer Hetero-Mann wagt, die kruden Ideologien der selbsternannten neuen Bessermenschen der Feminismus- und Gender-Szene zu kritisieren und deren mangelnde Wisenschaftlichkeit aufzuzeigen.

Es erstaunt mich nicht, dass die liebe Magda das Bundesforum Männer ganz toll findet, denn das tut wohl die meiste Zeit entweder nichts oder kümmert sich in erster Linie um Feminismus- und Frauenthemen, so dass es schlichtweg verzichtbar wäre, wenn es nicht als verlogenes  Feigenblatt dafür dienen müßte, dass angeblich auch für Männer etwas getan würde. Das würde ich dann allerdings nicht als lila Piudel bezeichnen, sondern eher als Luftnummer oder eben als Feigenblatt.

Den Abschluss des Beitrags von Magda bildet der obligatorische Vorwurf von Rassismus, Homo- und Transphobie und noch diverse andere Keulen und Signalwörter, mit denen man um sich schmeißt, wenn man selbst keine Argumente hat und einfach nur das Gegenüber mit Dreck bewerfen will. Genauso könnte man aber auch gegen den Feminismus und Genderismus argumentieren, denn dieser ist vielfach sehr stark mit der linksextremen Szene verflochten, die in Sachen Ideologie, Radikalität und Methodik dem durchschnittlichen Neonazi nicht nachsteht.

Chapeau! 😀

Zum Abschluß noch Harald Eia und das Gleichstellungsparadox mit deutschen Untertiteln:

Elliot Rodger und die Pippi Langstrumpf-Feministinnen

Man könnte sagen, dass die Leichen von Opfern und Täter noch nicht einmal kalt sind und die Feministinnen den Amoklauf von Elliot Rodger bereits gierig für ihre männerfeindlichen Zwecke ausschlachten. Ich berichtete ja schon von dem abartigen Erguss einer deutschen Feministin und der Petition in den USA, mit der Feministinnen nun Männerrechtler als „terroristische Gruppierung“ klassifizieren lassen wollen.

Nun gab es wohl in Kalifornien erneut eine Auseinandersetzung zwischen Männern und Frauen, wo eine Schusswaffe im Spiel war:

According to Stockton Police, the women had accompanied the three men to their home around 1:45 a.m. Saturday morning. The men asked to have sex with them, but the women refused. At that point, Stockton Police Department Public Information Officer Joseph Silva told ThinkProgress, the men demanded that the women immediately leave, and as they were doing so, one of the men opened fire.

Okay, da gehen also drei Frauen mit drei Männern nach Hause – sehr wahrscheinlich mit ordentlich Alkohol im Spiel – und als ein Mann in Sachen Sex zu forsch vorprescht, verweigern sich die Frauen, weshalb sie dann gehen sollen. Ein Mann schießt herum, allerdings wird niemand verletzt oder getötet, obwohl mindestens acht Schüsse gefallen sein sollen. Das klingt für mich eher nach gefährlichem Leichtsinn unter mehr oder weniger massivem Alkoholeinfluss als nach einer frauenfeindlichen Tat oder gar einer Tat, die in irgendeiner Art und Weise mit dem Amoklauf von Elliot Rodger zusammenhängt. Ich glaube kaum, dass auch nur einer der drei Männer in den paar Stunden zwischen der Tat von Elliot Rodger und diesem Vorfall das sogannnte Manifest seiner Frustrationen durchgelesen und dann beschlossen hat, es ihm gleichzutun.

Aber was machen Feministinnen gemeinhin, wenn die Realität nicht hergibt, was sie sich gerade wünschen? Richtig, sie „dekonstruieren“ die böse, böse Realität und „konstruieren“ sich Geschichten und Zusammenhänge, wo keine sind, damit sie ins feministische Weltbild passen, Vorurteile bestätigen und möglichen laufenden Kampagnen nutzen. Man könnte auch einfach sagen, sie erfinden Lügen und Mythen, wie sie ihnen gerade in den Kram passen, um daraus Vorteile zu ziehen, siehe auch die Wahnvorstellungen vom Patriarchat, der Gender Pay Gap oder von den gläsernen Decken. So auch unsere bereits bekannte deutsche Feministin mit der großen Empathie:

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Man kann förmlich spüren, wie hocherfreut sie über den Vorfall ist und sich schleunigst bemüht einen Zusammenhang zu Elliot Rodger zu konstruiere, damit sie weiter Männer im Allgemeinen und Männerrechtler im Besonderen verteufeln und weiter hetzen kann. Leute mit einem einfachen, mechanistischem Weltbild, in dem Menschen vorrangig nach einem simplen Reiz-Reaktionsschema funktionieren, stehen ja total auf sowas. Diese Feministin und ihre nicht minder einfältige Fankurve scheint zu diesem Kreis zu gehören. Wenn man Wohl und Wehe im Leben immer nur mit dem einen Faktor Geschlecht in Bezug setzt und sich komplexer Erörterungen der Lebenswirklichkeit verweigert, ist es ja kein Wunder, dass man im Laufe der Zeit ein eindimensionales Schwarzweiß-Weltbild entwickelt, dessen Horizont sich auf den eigenen Standpunkt mit einem Radius von Null beschränkt. So ist es noch einfacher, sich in Pippi Langstrumpf-Manier die Welt genau so zu machen, wie man gerade will.

Als wesentliche bessere Alternative zur Auseinandersetzung mit dem Thema Elliot Rodger und dessen Hintergründen hier ein Videos des Amazing Atheist:

Es regt sich aber auch schon anderweitig Widerstand gegen diesen skrupellosen und unanständigen Missbrauch einer persönlichen Tragödie zur weiteren Durchsetzung der feministischen Agenda, die vor allem eines bedeutet: gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Form von Männerhass, irrationalen Hass auf Männer und Jungen, der es locker mit dem Hass von Elliot Rodger auf Frauen aufnehmen kann.

Interview mit Akif Pirinçci zur Veröffentlichung von „Deutschland von Sinnen: Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer“

Am 27. März 2014 erscheint das erste Sachbuch von Akif Pirinçci mit dem herrlichen Titel Deutschland von Sinnen: Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer. Anlässlich der bevorstehenden Veröffentlichung stellte ich Akif einige Fragen, die er mir freundlicherweise in seiner gewohnt ehrlichen und zugleich unterhaltsamen Art beantwortete:

Akif, Dein Sachbuch „Deutschland von Sinnen“ trägt den Untertitel „Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer“. Wie genau schaut dieser Kult – insbesondere um Frauen – Deiner Meinung nach aus?

Alle diese Kulte sind entweder aus ideologischen Gründen oder wegen Aussicht auf üppige Staatskohle künstlich erzeugt. Sie sind die Folge von frei erfundenen Ergebnissen von Blabla-Wissenschaften, namentlich der Soziologie. Nehmen wir die Homosexuellen. Es wird bei dieser Bevölkerungsgruppe ein Kampf um Leben und Tod für die Eheschließung und das Adoptionsrecht geführt. Allerdings nur für die Öffentlichkeit. Die Forderung hat nämlich nichts mit der Realität zu tun. Die hemmungslos promiskuitive homosexuelle Lebensweise schließt Ehe und Familienleben grundsätzlich aus.

Die überwältigende Mehrheit der Schwulen und Lesben wollen weder heiraten noch Kinder haben. Unter den 16 Millionen Kindern unter 16 Jahren leben lediglich 1000 Kinder bei schwulen Beziehungen und 9000 bei lesbischen. Damit aber nicht genug. Bei mehr als der Hälfte dieser Fälle handelt es sich um keine „Wunschkinder“, sondern um sogenannte Notadoptionen, weil der Bruder oder die Schwester oder ein anderer Verwandter gestorben ist und die Kinder beim Onkel oder Tante untergekommen sind. Dennoch wird dieses Thema zu einem Empörungsorgan aufgebauscht. Warum? Weil man damit a) als Anführer von Lobbygruppen mit einfachen Dummdreistgerede an exzellent dotierte Pöstchen gelangen kann und b) man dadurch das traditionelle Familienmodell, also die Basis einer gedeihlichen Gesellschaft ein Stück mehr zerstören kann.

Das Gleiche gilt auch für die Zuwanderer. Allerdings steht hinter diesen eine Abermilliarden-Integrationsindustrie. Je mehr und länger der Migrant Migrant bleibt, sich von der deutschen Gesellschaft abwendet und sich isoliert, um so besser für all diejenigen, die irgend einen Blödsinn studiert haben und nun vom Staat alimentiert werden.

Noch fortgeschrittener ist Sache mit den Frauen.  Einerseits werden sie stets als Opfer präsentiert, anderseits als ein außergewöhnlich starkes Geschlecht hochgejubelt. Ein Paradox. Angeblich läuft eine Firma wie geschmiert, wenn sie von einer Chefin anstatt von einem Chef geführt wird. Wieso braucht man dann Quoten in der Arbeitswelt? Sind Finanzinvestoren solche Machos, daß sie ihr Geld lieber ihrer Geschlechtsgenossen wegen verbrennen, als es sich von Frauen mehren zu lassen?

Ein anderes Beispiel. Jedes Jahr steigt der Anteil der Alleinerziehenden, die fast bis zur Gänze Frauen sind. Und der größte Teil von ihnen wird vom Staat unterhalten. Der Öffentlichkeit wird das Alleinerziehenden-Spiel als eine Kombination aus starke Frau und Opfer verkauft. Das Lustige dabei ist, daß in keiner Publikation darüber darauf eingegangen wird, weshalb eine Frau mit Kindern alleinerziehend geworden ist. Es ist sogar ein Tabu, dies zu fragen. Dann würde nämlich die Wahrheit ans Licht kommen. Die Mehrheit dieser dieser Frauen haben freiwillig die Erzeuger ihrer Kinder verlassen, um mit anderen Männern zu ficken oder um ein aus der Mode gekommenes Wort zu gebrauchen, sie sind „Ehebrecherinnen“, allerdings solche, die genau wissen, daß wenn nicht der Verlassene, so doch der Staat ihnen unter die Arme greifen wird. Viele von ihnen wollten sich von vornherein an keinen Mann binden. Doch der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht. Will sagen solch lockere Moral muß man sich leisten können. Solange dieser Moloch vom Wohlfahrtsstaat existiert, kein Problem. Nur wenn der zu schwächeln beginnt, wird die Lage kritisch…

Was denkst Du über Feminismus? Ist Feminismus heute überhaupt noch zeitgemäß? Ist Gleichberechtigung nicht schon längst erreicht?

Man stelle sich einmal vor, es hätte Mitte der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts eine starke Männerbewegung ihren Anfang genommen, die im Laufe der Jahre in Gesellschaft und beim Staat unermeßlichen Einfluß bis zu Gesetzgebungen genommen hätte. Und weiter stelle man sich vor, der lauteste Lautsprecher dieser Bewegung wäre ein Schwuler namens Achim Schwarzer gewesen. In den unteren Rängen dieser Männerbewegung hätten sich ebenfalls ausschließlich Schwule und potthäßliche Männer befunden oder solche, die eine Schraube locker haben oder impotent sind, so daß sie mit der normalen Männerwelt nix am Hut haben.

Allein die Vorstellung ist ein Witz, nicht wahr? Es hätte diese Männerbewegung niemals gegeben. Die Männer hätten sich über diese Witzfiguren kaputtgelacht, die sie zu vertreten vorgeben. Nicht so bei den Frauen. Sie haben sich in Sachen Stellvertretung von Lesben und von der Natur aus ästhetisch weniger beschenkten Geschlechtsgenossinnen, die irgendso einen unnützen Kack studiert haben, zu Geiseln machen lassen. Aber ist es wirklich so? Ich kenne keine Frau, die mit dem Feminismus sympathisieren würde. Nur die Öffentlichkeit, namentlich die Systemmedien tun immer noch so. Es ist ein reines mediales Phänomen, das mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat. Wo sind denn all die Millionen von ihren Männern geschlagenen Frauen? Wo sind denn all die Millionen in Arbeitsverhältnissen benachteiligten Frauen, wo doch das Beamtentum und der Öffentliche Dienst mehr als zu Hälfte aus Frauen besteht?

Ob die Gleichberechtigung schon erreicht ist, vermag ich nicht zu beantworten. Die viel wichtigere Frage ist, ob wir das überhaupt wollen. Daß man alle Menschen, ob Mann oder Frau, gleichberechtigt behandeln sollte, ist klar wie Kloßbrühe. Aber ich habe da meine Zweifel, ob es wirklich eine gute Idee wäre, einer Schönheit,  die man zum Abendessen eingeladen hat, wo am Ende klar ist, daß man gleich gemeinsam ins Bett hüpfen wird, zu sagen: „Bezahl deinen Teil der Rechnung bitte selber, Schätzchen!“ Wenn die Frauen es so haben wollen, bitte sehr.

Wie stehst Du zum Thema Gender Mainstreaming und welche Risiken siehst Du darin?

Gender Mainstreaming ist ein von geisteskranken und faulen Lesben, die komplett vom Staat alimentiert werden, erfundener Scheißdreck, der nur einen Zweck verfolgt: Das Männliche aus der Welt zu schaffen. Was natürlich nichts als eine Illusion ist. Denn nur Männer schaffen mehrheitlich die Steuerkohle herbei. Es wird bei dem Gender-Schwachsinn zwar was von Gleichberechtigung salbadert, doch darum geht es es mitnichten. Denn wenn man sich die Protagonisten und Ikonen der Gender Mainstreamings (alle Lesben) genauer ansieht und ihre Schriften liest, geht es in Wahrheit nur um Homosexualität und darum, daß am besten ein Mann einen anderen Mann in den Arsch ficken sollte und eine Frau eine andere Frau lecken. Die Eliminierung des traditionellen Familienmodels und der Heterosexualität sind das oberste Ziel. Hier ein Ausschnitt aus dem Schlußwort meines Buches:

„LESBISCHE DEUTSCHE,
ich muß gestehen, daß ich mir sehr gerne Pornos angucke, wo es zwei Weiber miteinander treiben. Doch mit absoluter Sicherheit sind das gar keine Lesben, sondern heterosexuelle Pornodarstellerinnen. Dann hört der Spaß allerdings auch schon wieder auf. Die Mehrheit von euch haßt Männer. Ich weiß nicht, warum, ist auch nicht wichtiger, als wenn in China ein Fahrradreifen platzt. Schwule hassen Frauen nicht, im Gegenteil sie vergöttern sie, auf ihre eigene Art. Du denkst, du hast jetzt Oberwasser, weil die irre gewordene Ganovenbande aus unserer Politkaste deinen lesbischen Männerhaß mit Steuermilliarden in Paragraphen gießt und unsere Bildungseinrichtungen damit vergiftet, und weil die Hirnamputierten von den Mainstream-Medien so tun, als wäre das ein zivilisatorischer Fortschritt. Ja, sie haben es sogar geschafft, eine Oberlesbe namens Susanne Baer, die einst als Direktorin dem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten GenderKompetenzZentrum an der Humboldt Universität Berlin vorstand, beim Bundesverfassungsgericht als Richterin zu installieren. Auf die Urteile, die Männer betreffen, kann man demnächst gespannt sein. Dennoch, meine lesbische Deutsche, wird dir das alles nix nützen. Du wirst weiterhin vom Steuergeld des Mannes abhängig sein, weil dir geisteswissenschaftliche Berufe mehr zusagen, und diese meist potemkinschen Arbeiten erst durch genügend männliche Steuerkohle ermöglicht werden. Du sägst an dem Ast, auf dem du sitzt. Zudem entspricht das von Dir in den Medien herumgeisternde David-Hamilton-Bild von den sich gegenseitig befummelnden zarten Nymphen nicht der Realität. In der Regel siehst du aus wie ein komischer Mann oder wie eine vermännlichte komische Frau. Klar, dafür kannst du nichts. Aber an deiner Stelle würde ich mich echt fragen, ob ich mich mit so einem absonderlichen Look in der Öffentlichkeit derart penetrant produzieren und im Namen aller Frauen sprechen muß. Schlichtere Gemüter als ich lachen dich nämlich hinter deinem Rücken aus. Die schlimmste Sünde jedoch, die du begehst, ist dein gar nicht mal so unauffälliges Infiltrieren der Schlüsselpositionen in der Familienpolitik. Was verstehst du schon von Familie, lesbische Deutsche? Was verstehst du schon davon, was zwischen einem Mann und einer Frau vor sich geht? Was verstehst du schon von diesem „heiligen Band“? Ich verrate es dir: Gar nichts! Deshalb pack deine sieben Sachen und verschwinde wieder in dein lesbisches Reich. Niemand wird dich in unserem vermissen.“

Wenn um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer ein irrer Kult betrieben wird, welche Gruppen werden dann beachteiligt oder vernachlässigt?

Keine Ahnung. Es ist völlig wurscht, wer benachteiligt und vernachlässigt wird. Dann sollen die Betroffenen halt dagegen etwas unternehmen. Sollen sich zusammenschließen, dagegen demonstrieren, schlaue Texte für ihre Sache verfassen, Druck machen. Allerdings ohne beim Staat dafür die Hand aufzuhalten. Wir haben heutzutage das wunderbare Werkzeug des Internets, können uns vernetzen. Aber sich einfach hinzustellen und zu sagen, ich bin ein Opfer – nee, das ist nicht mein Ding.

Was muss sich Deiner Meinung nach in Deutschland ändern?

Sämtliche Steuern und Abgaben dürfen nicht mehr als 5 Prozent des Erwirtschafteten betragen. Dann hören die Clowns bei der Politik augenblicklich auf, unser Geld für ihre Kackideen zu verbrennen.

Akif, vielen Dank für Deine Zeit und Deine Antworten.

Deutschland von Sinnen: Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer

 

Christine Bauer-Jelinek: Der falsche Feind – Schuld sind nicht die Männer

Christine Bauer-Jelinek, Jahrgang 1952, arbeitet u.a. als Wirtschaftscoach und Psychotherapeutin und dürfte damit über die tatsächlichen Machtstrukturen in Unternehmen wesentlich mehr wissen als die ganzen Gender-Feministinnen aus dem Elfenbeinturm, die nur dauernd von Wahnvorstellungen wie dem Patriarchat oder gläsernen Decken fabulieren. In ihrem Buch Der falsche Feind – Schuld sind nicht die Männer zerlegt sie Stück für Stück die Mythen des heutigen Feminismus, darunter das Märchen von der Gender Pay Gap und den Mythos von der angeblich immer noch total unterdrückten Frau. Den heutigen Feminismus bezeichnet sie als Allmachts-Feminismus, der Männer, Frauen und Familien gleichermaßen schadet. Völlig zu Recht behauptet Bauer-Jelinek entgegen feministischer Propaganda, dass Gleichberechtigung und Chancengleichheit für Frauen bereits in nahezu jedem Lebensbereich umgesetzt sind und nun eine zwanghafte Gleichverteilung gefordert wird, z.B. die Hälfte der Einkommen für die Frauen, im Gegenzug die Hälfte der Familienarbeit für die Männer. Mann und Frau agieren nicht mehr partnerschaftlich und gemeinschaftlich als Team, sondern mit dem Rechenbrett, damit sich bloß keine Frau gegenüber ihrem Mann benachteiligt fühlen muss. In letzter Instanz bezeichnet die Autorin den heutigen Feminismus zutreffenderweise als Kampf der Frauen gegen die Männer und einseitige Konzentration auf Frauenfragen. Letztlich kommt sie zu dem Schluss, dass der feministische Gechlechterkampf vor allem auch dazu dient, von den tatsächlichen Problemen in der Gesellschaft abzulenken, z.B. der zunehmenden sozialen Ungleichheit, und gesellschaftliche Veränderungen durch Spaltung zu torpedieren. Ich habe selten so oft zustimmend genickt wie bei der Lektüre dieses Buches.

Christine Bauer-Jelinek eröffnet ihr Buch mit bereits der den Lesern von Arne Hoffmann bekannten Frage, ob Frauen die besseren Menschen seien, da sie allerorten als das „bessere Geschlecht“ dargestellt und Männer als rückständige Versager entwürdigt werden:

Ein Gentleman sei verzopft, ein Alleinverdiener behindere die Frau in ihrer Selbstentfaltung, Mut diene der Selbstdarstellung, Aufopferung in der Arbeit wäre Dummheit und eine kürzere Lebenserwartung der Männer die logische Folge von Ignoranz und mangelnder Selbstfürsorge.

Hinsichtlich der Gender Pay Gap kommt die Autorin zu dem Schluss, dass Frauen vor allem deshalb weniger verdienen, weil sie andere Berufswege und Studiengänge als Männer wählen und auf Grund des fehlenden Versorgungsdrucks beispielsweise häufiger Teilzeit arbeiten, Lücken in der Erwerbsbiografie zur Selbstfindung in Kauf nehmen und alternative berufliche Wege beschreiten. Den Mythos der Gender Pay Gap sieht Bauer-Jelinek vor allem darin begründet, dass das statistische Material in große Gruppen zusammengefasst und zu undifferenziert ausgewertet werde, so dass Parameter wie Ausbildung, Zusatzqualifikationen, Vordienstzeiten, Verfügbarkeit, Alter, Branche, Firmengröße, Arbeitszeiten und Aufgabenbereiche oftmals einfach unter den Tisch fallen. Es werden einfach ganze Branchen und Lebensarbeitszeiten zusammengefasst und dann behauptet, dass die Frauen zu gering bezahlt würden. Dass auch männliche Fachkräfte in kleineren Unternehmen auf dem Land schlechter bezahlt werden als in großen Unternehmen in Metropolen, wollen die feministischen Gralshüterinnen der Gender Pay Gap nicht gelten lassen. Auch träten Frauen häufig belehrend und kontrollierend statt unterstützend auf und würden sich den Strukturen des Unternehmens nicht anpassen, um sich postwendend darüber zu beschweren, dass sie benachteiligt würden:

Die behauptete himmelschreiende Ungerechtigkeit gegenüber den Frauen wäre damit endgültig als Propaganda entlarvt. Solange allerdings die Frauen und ihre politischen Vertreterinnen mit sich selbst beschäftigt sind und die Männer als ihre Feinde betrachten, können die Machthaber des herrschenden Systems weiter ruhig schlafen.

Ein Kapitel weiter weist die Autorin darauf hin, dass auch die Lebensentwürfe von Männern durch ungewollte Schwangerschaften blockiert oder gar zerstört werden, während es heute üblich ist, alleine auf die Frau zu schauen und über dem Mann lediglich  die Peitsche der Unterhaltsforderungen knallen zu lassen. Konkret habe der Mann keine Wahl: Will die Frau das Kind, muss er zahlen. Will sie das Kind nicht, hat er keinerlei Einfluss auf ihre Entscheidung, wenn er das Kind haben will. Männer könnten so nur durch extreme Selbstkontrolle ungewollte Schwangerschaften verhindern und sind im Fall des Kinderwunsches vollständig von der Frau abhängig. Auch die Zahl der alleinerziehenden Väter im Vergleich zur Zahl der alleinerziehenden Mütter spricht hier Bände.

Weiter führt Bauer-Jelinek aus, dass es für Männer offenbar weder in der Gesellschaft noch in einem Familienhaushalt ausreichend eigenen Platz gebe. Dies ist insofern interessant, da Feministinnen ja unter dem Hashtag #Breitmachmacker ihre Heularien und Klagelieder über Männer anstimmten, die angeblich im öffentlichen Nahverkehr zu viel Platz einnähmen. Natürlich kam keine Feministin auf den naheliegenden Umstand, dass Männer größer und auch sonst anatomisch anders als Frauen gebaut sind, während die Verkehrsbetriebe natürlich gerne so viele sogenannte Sitzplätze pro Fahrzeug ausweisen möchten, auch wenn es sich vielfach eher um zu klein dimensionierte Quetschplätze handelt. Die Autorin spricht vorrangig aber den Umstand an, dass Männer kaum noch die Möglichkeit haben unter sich zu sein und überall dazu genötigt werden, Raum und sonstige Ressourcen mit den Frauen teilen und ihre Aufmerksamkeit auch in geselliger Runde Frauenthemen widmen zu müssen. Frauenthemen, weibliche Verhaltensweisen und die weibliche Art zu zeden – oft genug mit vielen Worten um den heißen Brei – werden in der Gesellschaft häufiger positiv bewertet, während Männerthemen, männliche Verhaltensweisen und die klare Ausdrucksweise im besten Fall nur belächelt, oftmals aber verächtlich gemacht oder gar verteufelt werden. Bauer-Jelinek spricht hier von einer Feminisierung des Alltags, die männliche Prinzipien und Rituale verdränge.

Das Streben der Frauen an die Macht werde im Feminismus vor allem damit begründet, dass die Männer für den schlechten Zustand der Welt und der Gesellschaften verantwortlich seien. Dabei wird von Feministinnen gerne unterschlagen, dass Männer mutig, tugendhaft, erfinderisch und Garanten für Ordnung sind. Ich las kürzlich den Satz, dass bereits alle Feministinnen tot seien, wenn die Männer wirklich so böse und gewalttätig seien, wie es die Feministinnen so gerne und oft behaupten. Ich denke, da ist verdammt viel dran. Männer haben in der Menschheitsgeschichte immer Frauen und Kinder geschützt, Strukturen und Gerätschaften geschaffen, die allen Menschen unabhängig vom Geschlecht zugute kamen und vieles mehr. Ebenso haben Frauen es oft genug in Kauf genommen oder gefördert, wenn in großem Stil systematisch Unrecht verübt wurde, aber sie selbst einen Nutzen davon hatten. Und als jemand, der sich seit vielen Jahren mit Zen-Buddhismus beschäftigt, frage ich mich, wie denn die Zen-Mönche bloß zu so weisen, friedfertigen und sanften Menschen werden können, wenn ihnen doch in den Klöstern meistens Frauen fehlen, die doch angeblich erst aus dem bösartigen und triebhaften Mann ein zivilsiertes Wesen machen.

Die Autorin fasst daher auch die Wellen des Feminismus bis heute zusammen und landet schließlich bei dem heute üblichen Allmachts-Feminismus, der in der Gesellschaft viel mehr Schaden als Gutes anrichte. Damit gehe auch einher, dass Feministinnen Hausfrauen und Mütter abwerten und überall dort in der Arbeitswelt Quoten fordern, wo ebenso bequeme wie lukrative Posten winken. Die Drecksarbeit sollen aber weiter die Männer alleine machen, von den gefährlichen und tödlichen Jobs ganz zu schweigen. Bauer-Jelinek spricht von einer Verherrlichung der Erwerbsarbeit, die meines Erachtens auch damit zu tun hat, dass die Verbindung zwischen Mann und Frau unter dem Geschlechterkrieg derartig geschwächt wurde, dass jeder sowohl Haus- und Familien- als auch Erwerbsarbeit beherrschen soll, damit er bzw. sie im Fall der Trennung keine Abstriche machen muss. Sie bezeichnet den Allmachts-Feminismus daher auch zutreffend als Handlanger des finanzgetriebenen Neoliberalismus, den sie als eigentliches Problem für zahlreiche Probleme ausmacht. Es werden einseitig und lautstark die Interessen der Frauen durchgesetzt, während der Kampf gegen die Männer tobt:

Die meisten Frauen sehen (noch) nicht, dass ihre Vertreterinnen drauf und dran sind, ihre eben erst gewonnene Macht zu missbrauchen, denn sie scheuen keine unlauteren Tricks – von der Umdeutung von Statistiken bis zur populistischen Propaganda. Der Allmachts-Feminismus leistet jedoch keinen Beitrag mehr zur Verbesserung des Lebens der Menschen. Er bedroht vielmehr die neue Wahlfreiheit beider Geschlechter, belastet Frauen wie Männer, Kinder und Alte – und damit letztlich die Weiterentwicklung der gesamten Gesellschaft.

Die Folgen des Allmachts-Feminismus für das Privatleben werden ebenfalls beleuchtet:

Der Zusammenhalt der Geschlechter nimmt auch in privaten Beziehungen ständig weiter ab – Männer und Frauen brauchen einander nicht mehr. Nahezu alle Bedürfnisse sind nicht mehr an ein bestimmtes Geschlecht gebunden. Man muss keinen festen Partner, keine Partnerin für die Sexualität suchen – es stehen jede Menge Ersatzmöglichkeiten zur Verfügung: One-Night-Stands, Callgirls und Toyboys, Cybersex, Sexspielzeug für sich allein. Auch für den Kinderwunsch ist eine feste Beziehung von Mann und Frau nicht mehr Voraussetzung: Adoption und künstliche Befruchtung sind auch für alleinstehende Personen und gleichgeschlechtliche Paare möglich.
Auch Beziehungen sind nur noch selten dauerhafte Verbindungen: Lebenspartner reduzieren sich auf Lebensabschnittspartner.

Christine Bauer-Jelinek erörtert die Folgen dieser Entwicklungen für den Einzelnen und für die Gesellschaft und diese Folgen sind alles andere als positiv. Jeder Einzelne gerät körperlich, psychisch, emotional und wirtschaftlich unter einen zunehmenden Druck, was faktisch eine Schwächung des Individuums in allen Lebensbereichen bedeutet. Während man früher in einer Partnerschaft die Belastungen des Alltags teilen konnte, muss sich nun jeder um alles alleine kümmern oder als Dienstleistung einkaufen. Auch psychisch und emotional dürften Serien von Enttäuschungen dazu führen, dass eine nachhaltige Bindungslosigkeit und Beziehungsunfähigkeit entsteht.  Mann und Frau trauen sich einander nicht mehr – im doppelten Wortsinn. Das ist aber angesichts der konstant hohen Scheidungsquote, wo immer häufiger die Frauen die Scheidung einreichen, aber auch nur eine logische Konsequenz.

Im letzten Kapitel ruft die Autorin dazu auf, den Allmachts-Feminismus in die Schranken zu weisen und endlich wieder gemeinsam auf die Barrikaden zu gehen gegen wachsende soziale Ungleichheit, Ungerechtigkeiten und Gewalt. Denn wie sie bereits in einem früheren Kapitel ausgeführt hat, ist es keineswegs so, dass die Männer die Frauen seit 3000 Jahren oder länger unterdrückt hätten. Diese fixe Idee ist erst im Zuge der Industrialisierung entstanden, als die Männer zur Arbeit immer wieder das Haus verließen und die Frauen sich alleine um Haushalt und Kinder kümmern mussten. Auch gegen Unrecht haben Männer und Frauen stets gemeinsam gekämpft, damit es allen Menschen besser geht und nicht nur den Männern oder nur den Frauen. Der heutige Allmachts-Feminismus schickt sich hier in der Tat an, einem zivilisatorischen Rückschritt als Steigbügelhalter zu dienen, indem nicht mehr die Verbesserung des Lebens für alle Menschen, sondern nur noch für Frauen und da vor allem für Feministinnen gefordert und durchgesetzt wird.  Und so schließe ich diese Rezension mit der Widmung von der ersten Seite des Buches:

Für alle Frauen und Männer, die sich eine menschlichere Gesellschaft wünschen.

Um nichts geringeres geht es und nichts anderes ist es, was der Allmachts-Feminismus blockiert und sabotiert. Setzen wir dieser Entwicklung endlich ein Ende!

Das Masku-Blogstöckchen von erzählmirnix

Ich sitze im Moment u.a. noch an Artikeln zu der unsäglichen Femen-Aktion im Kölner Dom und der frohen vaterlosen Weihnacht mit Nivea, habe aber nun das Masku-Blogstöckchen von erzählmirnix dazwischengeschoben. Lest selbst…

1. DEN Maskulismus gibts ja eigentlich gar nicht… oder? Wie würdest du (deinen) Maskulismus definieren?

Für mich ist der Maskulismus die notwendige Gegenbewegung zu einem zu groß, zu gierig, zu rücksichtlos und zu einseitig gewordenen Feminismus. Er wirkt dort regulierend (oder sollte es zumindest), wo FeministInnen längst jedes gesunde Maß verloren haben. Zudem soll der Maskulismus auch die vielfältigen Diskriminierungen von Männern auf Grund ihres Geschlechts thematisieren. Final geht es aber darum, den ganzen trennenden Geschlechterkampf zu beenden und zu einem die Geschlechter wieder verbindenden Humanismus zurückzufinden.

2. Was war dein erster Berührungspunkt mit Maskulismus? Wann hast du zum ersten Mal was davon gehört und wann und warum hast du dich evtl. zum ersten mal selbst so bezeichnet?

Ich denke, mein tatsächlicher Einstieg war damals das Buch „Sind Frauen bessere Menschen?“ von Arne Hoffmann.  Davor war ich seinerzeit in einer Newsgroup zum Thema Gleichberechtigung aktiv und ich las dort bereits über ähnliche Aspekte zu Männerthemen, die mich später – nach der Lektüre von Hoffmanns hervorragendem Buch – immer mehr beschäftigten. Einerseits sah ich, dass Frauen in der Gesellschaft vielfach tatsächlich gegenüber Männern privilegiert sind und gleichzeitig andauernd über angebliche Diskriminierungen jammerten, andererseits Männer aber häufig rücksichtlos diskriminiert und ausgebeutet werden, ohne dass danach auch nur ein Schwein pfeift oder sie selbst dagegen protestierten. Im Internet fand ich dann weitere Informationen und Begriffe wie Maskulismus und Maskulinismus, auch und insbesondere im Umkreis der Leser von Hoffmanns Buch und in diversen Foren, wo dieses diskutiert wurde.

Damals wurde als Maskulismus noch einfach die vollkommen legitime Gegenbewegung zum Feminismus verstanden, während der Begriff Maskulinismus einen übersteigerten Männlichkeitsbegriff meinte, wie er den Rechten nachgesagt wird. Ich kann im zeitlichen Verlauf nicht mehr nachvollziehen, wann die beiden Begriffe zu einem vermengt wurden, könnte mir aber vorstellen, dass daran so diverse lila Pudel mancher parteinaher Stiftungen beteiligt waren, die vorgeben so etwas wie Wissenschaft zu betreiben, wenn sie irgendwelche verleumderischen Pamphlete herausgeben, in denen sie alle Männerrechtler pauschal in die rechte bzw. rechtsextreme Ecke stellen.

3. Gibt es maskulistische/männerrechtliche Bereiche, von denen du persönlich besonders betroffen bist?

Mir ist es vorrangig im Beziehungsalltag aufgefallen, wie selbstverständlich Frauen alles Mögliche fordern oder uns Männer auch ganz selbstverständlich emotional erpressen oder manipulieren um ihren Willen oder irgendwelche materiellen Dinge zu bekommen. Ich habe den Eindruck, dass Kompromissbereitschaft und das Aufeinanderzugehen in Beziehungen nur noch vom Mann erwartet wird, während die Frauen häufig wie Prinzesschen herumsitzen und auf den Vollzug ihrer Wünsche durch den Mann warten. Gleichzeitig bieten viele Frauen in Beziehungen auch immer weniger als früher. Viele können heute weder kochen noch auch nur annähernd einen Haushalt führen oder nur sowas wie Ordnung halten. Und leider kommt man sich auch manches Mal vor als hätte man lediglich eine Prostituierte auf Abo gebucht, wenn sie nichts oder nicht nennenswert mehr bieten als profanen Sex und das sonderbarerweise für eine funktionierende Partnerschaft halten.

Ehe und Vaterschaft sind mir bislang erspart geblieben, wobei ich aber denke, dass dies mit einer Frau, die noch zu Partnerschaft im eigentliche Wortsinne fähig ist, auch kein Problem wäre.

4. Rein hypothetisch: Der Maskulismus wird plötzlich unglaublich einflussreich und Deutschland wird ein komplett maskulistischer Staat. Was würde sich aus deiner Sicht geändert haben?

Nichts, nur das Vorzeichen würde sich ändern. So wie heute Frauen überall hofiert, in Quotensänften gesetzt und zu Pöstchen getragen werden, so wäre es dann bei Männern der Fall. Das Geschlecht ist aber keine Qualifikation, sondern eine persönliche Eigenschaft. Jeder kennt irgendwo Frauen, die eher burschikos wirken, und Männer, die gerne mal als „weibisch“ bezeichnet werden. Man kann also auch nicht auf Grund des Geschlechts generell auf Perönlichkeitsmerkmale oder Charaktereigenschaften schließen. Das machen Feministinnen ja recht gerne bei positiven Eigenschaften, wenn sie zum Beispiel erst die ach so große Empathie des eigenen Geschlechts betonen und im nächsten Schritt twittern, dass Männertränen ihr Gummibärensaft seien.

Generell bin ich Humanist und Vertreter von Gleichberechtigung, lehne aber die männerdiskriminierenden Gleichstellungsforderungen des Feminismus ab. Zudem denke ich, dass die Familie und in ihr die Rolle der Frau als Hausfrau und Mutter eine ganz andere Bewertung benötigt, nämlich eine massive Aufwertung. Heute werden Mütter und Hausfrauen ja insbesondere aus der feministischen Ecke angegriffen und so dargestellt als seien sie hirn- und willenlose Sklavinnen der Männerwelt. Bei einer Szene wie dem Feminismus, die zu einem großen Teil wohl eh von Diplom- und Berufslesben dominiert wird, erstaunt mich aber nicht wirklich, dass dort das sich gegenseitig ergänzende Zusammenwirken von Mann und Frau in der Beziehung und in der Familie ignoriert, ja geradezu angefeindet wird. Dafür läuft ja die feministische Propagandamühle für die sogenannten Regenbogen-Familien schon heiß. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt?

Mit fällt schon seit längerer Zeit auf, dass das Toleranz-Prinzip „Leben und leben lassen“ offenbar von einigen Minderheiten – darunter FeministInnen – aufgekündigt wurde und einer offenen Feindseligkeit gegen die Mehrheit gewichen ist. Das sind bedenkliche Tendenzen und denen sollte die Mehrheit auch entschieden entgegentreten. Auch die Mehrheit und die sogenannten Normalos haben einen Anspruch auf Toleranz und darauf, nicht permanent angefeindet zu werden, bloß weil sie zufällig weiss, heterosexuell oder männlich sind oder das traditionelle Familienbild bevorzugen.

5. What about the Womenz? Ist für Frauen die Welt schon rosarot (haha, Wortspiel) oder gibt es aus deiner Sicht noch Dinge, die sich für Frauen verbessern sollten. Was für eine Rolle spielt da aus deiner Sicht der Maskulismus?

Sicher gibt es für Frauen in Entwicklungs- und Schwellenländern noch zahlreiche Verbesserungsmöglichkeiten. Allerdings sind die Probleme und deren Ursachen zu komplex als dass man das in ein paar Sätzen abhandeln könnte. Und unter dem Strich denke ich sowieso, dass sich die Lebensbedingungen aller Menschen in ihren Ländern verbessern sollten. Die Möglichkeiten dazu existieren bereits seit langem, die Renditen der Wirtschaft belegen das Jahr für Jahr – der DAX hat beispielsweise im vergangenen Jahr um 25% zugelegt. Wie groß war im gleichen Zeitraum das Wachstum bei den Einkommen der Arbeitnehmer, Rentner und Hartz IV-Empfänger, einmal vollkommen unabhängig vom Geschlecht?

Für mich ist der Feminismus – ebenso wie der Rassismus – ein Stellvertreter-Kampf für den eigentlich zu führenden Klassenkampf. Da dieser aber wesentlich komplexer und schwierger ist, bieten Rassismus und Feminismus einfache Ursachenbeschreibungen, verfügbare Sündenböcke und angebliche Lösungen an.

Die größten Unterschiede, Diskriminierungen und Probleme haben in den meisten Gesellschaften ihre Ursachen in der sozialen Struktur und lassen sich gerade nicht oder bestenfalls peripher am Geschlecht festmachen. So werden beispielsweise in diversen islamischen Gesellschaften die Jungen beschnitten, die Mädchen bekommen ein Kopftuch und werden als junge Frauen unter Umständen unterdrückt und zwangsverheiratet. Gleichzeitig unterliegen die Männer einem ziemlich rückständigen Männerbild, so dass sie als Homosexuelle aus der Familie verstoßen oder gesteinigt würden – ebenso wie Frauen, die ihrem Mann fremdgehen. Wie man sieht, ist das vom Feminismus beanspruchte Opferabo eher Teil eines einseitigen Zerrbildes als der Realität.

Der Maskulismus sollte also das schaffen, was in der Geschichte vor dem Feminismus schon immer der Fall war: dass Mann und Frau wieder vereint gegen die tatsächlichen Probleme kämpfen, also gegen (z.B. soziales) Unrecht statt vollkomen sinnlos gegeneinander. Das haben sie früher auch immer getan und zueinander gestanden. Erst der Feminismus hat diesen Keil zwischen die Geschlechter getrieben und im Geschlechterkampf die Saat von Gier, Hass und Verblendung verbreitet.

6. Was stört dich am Maskulismus? Welche Themen, Meinungen oder Maskulisten gehen dir auf die Nerven, bzw. mit wem möchtest du nicht in einen Topf geworfen werden?

Mich stört, dass der Maskulismus teils Rechten und Rechtsextremen nachgesagt wird, weil diese ein traditionelles Familienbild favorisieren, um dann im gleichen Atemzug alle Maskulisten als Rechtsextreme oder Neonazis zu verunglimpfen. Das ist ebenso widerlich wie stillos und wird vor allem von Feministinnen und deren pseudo-wissenschaftlichen Handlangern betrieben.

Ansonsten nervt mich bei bei den Maskulisten und insbesondere bei der MGTOW-Bewegung, dass teils eine offene Feindseligkeit pauschal gegen Frauen herrscht und vor allem Leute aus dem konservativen und teilweise auch mehr oder weniger rechtem Lager das Thema für ihre politische Agenda missbrauchen. Aber im linken Lager ist man ja für das Thema Männerrechte und echte Gleichberechtigung absolut unempfänglich und betet noch immer die platten Phrasen des Feminismus nach. Das ist bedauerlich, denn ich selbst stehe politisch auch links, kann mich aber mit Menschen, die meine politische Gesinnung teilen, nicht zum Thema Maskulismus austauschen. Spricht man nämlich das Thema Männerrechte oder Männerdiskriminierung bei den entsprechenden Parteien an, wird man angeschaut als sei man mindestens verrückt oder ein potentieller Amokläufer. Im linken Lager ist eine absolut unkritische feministische Agenda bis heute Standard und ein Eintreten für Männerrechte undenkbar. Ich halte dies für einen ebenso unsäglichen wie unbefriedigenden Zustand.

7. Welche Erfahrungen hast du allgemein gemacht, wenn du über das Thema Maskulismus diskutiert hast?

Man wird gerne wahlweise als Rechter / Rechtsextremer verleumdet oder wie ein Verrückter angeschaut. Viele Frauen sind für das Thema gar nicht zugänglich, da sie selbst noch immer die feministischen Wehklagen von den angeblich tagtäglichen Diskriminierungen und Belästigungen, gläsernen Decken und vergleichbaren Hirngespinsten verinnerlicht haben, die von den pseudo-wissenschaftlichen Gender Studies zwecks Erhalt des weiblichen Opferabos und Abgreifen weiterer Fördergelder wie am Fließband produziert werden.

Aber auch die Männer sind sich vielfach noch nicht bewußt, dass sie häufig benachteiligt oder menschenunwürdig behandelt werden – sei es bei der Lebenserwartung, der Krebsvorsorge oder bei den fehlenden Frauenquoten in den dreckigsten, gefährlichsten und tödlichsten Jobs der Welt. Nur mittels extremen Beispielen fangen die Männer dann mal an nachzudenken und erkennen langsam, dass ihr schlechtes Gefühl zu sich selbst und zu ihrer Männlichkeit häufig genau in dieser allgemeinen Verachtung der Männlichkeit in der heutigen Gesellschaft begründet liegt. Sie fühlen und erleben sich als Arbeitstier oder Soldat beliebig austauschbar, als Samenspender benutzbar und als Zahlvater ausbeutbar, als Vater und Familienmitglied verzichtbar. Das ist eine fatale Entwicklung, denn Männer mit einem solchen Gefühl von sich selbst können weder anderen Männern noch ihren Kindern Vorbild sein, ihnen Halt geben oder in Beziehungen verlässliche Partner sein. Der vom Feminismus in die Gesellschaft getragene Männerhass und die allgemeine Verachtung von Männlichkeit zersetzen exakt diese Gesellschaft geradezu. Wollen wir das wirklich länger zulassen?

Aber bis zu diesem Punkt kommt man in Diskussionen häufig gar nicht, da machen sich viele Frauen dann eher ähnlich lustig wie die vulgär-feminstische Twitteria mit ihrem „What about the menz?“ oder „Mimimi!“ Besonders traurig ist, wenn dann die Männer daneben sitzen, mit den Schultern zucken oder den Frauen zustimmen, weil sie in ihren Beziehungen eh nichts (mehr) zu sagen haben. Offenbar gehört Feminismus – auch in radikalen Ausprägungen – heute noch immer zum guten Ton, aber Maskulismus ist jenseits des Vorwurfs des Rechtsextremismus oder der Lächerlichkeit oft nicht existent.

8. Wenn du die Möglichkeit (Zeit, finanzielle Mittel, Reichweite, Unterstützung) hättest eine maskulistische Aktion zu organisieren, wie würde diese aussehen?

Ich würde eine bundesweite Kampagne mit griffigen Claims fahren, die einmal verdeutlicht, was Männer in Beziehungen, Familien und Gesellschaft alles so ganz selbstverständlich ohne Murren leisten. Die Feministinnen ranten ja bis heute herum, was z.B. die Arbeit im Haushalt alles an unbezahlter Arbeit der Frau – natürlich nur für den Mann und niemanden sonst – sei, blenden dabei aber völlig aus, dass die – oft von Männern erfundene – Technik dafür gesorgt hat, dass der Haushalt eben kein Vollzeit-Job mehr ist, sondern bestenfalls ein Mini- oder Midi-Job. Und natürlich würden die Frauen ja alle lieber in einem chaotischen Dreckstall leben anstatt in einer aufgeräumten und sauberen Wohnung, können es aber nicht wegen der Männer, die sie zum Kochen und Putzen versklaven, oder was?

Gut, mit Kindern mag das in Sachen Zeit und Aufwand anders aussehen, aber wenn man einmal vergleicht, was die Männer nach ihren 8-14 h-Arbeitstagen oftmals noch tun, dann ist das Gerante der Feministinnen absolut deplatziert, da auch die Männer unter einer enormen Mehrfachbelastung leiden.

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