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Genderismus ist eine kriminelle Mogelpackung

Seien wir doch einmal ganz ehrlich: Der Genderismus befasst sich doch primär mit irgendeinem Mimimi sexueller Minderheiten, vor allem Homosexueller (4% Männer, 2% Frauen) und Transsexueller (2011: 0,01413%). Wie kann es sein, dass eine hanebüchene Pseudo-Wissenschaft überall derartig obszön mit öffentlichen Geldern ausgestattet wird, die weniger als 10% der Lebenswirklichkeit in Deutschland zu erforschen vorgibt? Es wird Zeit, dass auch diese Geldmittel auf weniger als 10% der heutigen Förderungen für diese unwissenschaftlichen Flatulenzen reduziert werden!

Nur Sekten warten auf einen Messias

Arne Hoffmann scheint inzwischen irgendwelche schwerwiegenden intellektuellen oder seelischen Probleme zu haben. Nicht nur, dass er mit seiner wahnhaften Fixierung auf „linken Maskulismus“ seit jeher die Männerbewegung ausbremst, nun schwadroniert er auch noch über einen „Messias“ und gibt gleich vor, wie er seiner Meinung nach zu sein hätte. Einen Messias erkennt man aber nur, wenn er vor einem steht und nicht, wenn man sich seine beschränkten Wunschvorstellungen zusammenklöppelt.

Pünktlich kurz vor Weihnachten veröffentlichte Hoffmann in seinem Blog Genderama einen Jahresrückblick für 2015. Dabei kommt er zu erstaunlichen Ansichten, die kaum ein anderer Männerrechtler so nachvollziehen können wird. So bezeichnet er es beispielsweise als einen „großen Schritt für die Bewegung“, dass dem Club of Vienna eine Studie über die Männerrechtsbewegung von Johannes Meiners und Christine Bauer-Jelinek vorgelegt worden war. Dieser Club ist ein kleiner Kreis von wenigen Personen, die Breitenwirkung dieser Studie dürfte im homöopathischen Bereich liegen, ebenso die Auswirkungen davon auf den Alltag der Männer in der Gesellschaft. Daneben misst Hoffmann seinem Besuch im Landtag von Nordrhein-Westfalen zusammen mit einem Vereinskollegen von MANNdat besondere Bedeutung zu. Sucht man jedoch in klassischen Medien und in Blogs nach Informationen über und Ergebnissen von diesem Besuch, so findet man faktisch nichts. Der lächerliche Genderkongress wird ebenso in den höchsten Tönen gelobt, auch wenn er bereits wenige Tage später von den Massenmedien mit den bekannten Etiketten behängt wurde, darunter „antifeministisch“, „frauenfeindlich“ und dergleichen mehr.

Nach Ansicht von Arne Hoffmann wachse „unsere“ Bewegung angeblich immer mehr zusammen, die Frage ist allerdings, welche Bewegung er damit konkret meint und was da womit zusammenwächst. Wir haben bereits seit geraumer Zeit den Eindruck, dass das Mantra des „linken Maskulinsmus“ der Bewegung mehr schadet als nützt. Es ist auch vollkommen egal, ob man als Männerrechtler mit Feministinnen diskutiert oder nicht, man verschwendet halt nur seine Zeit mit diesen in der Regel männerfeindlichen Hetzerinnen. In den meisten Fällen gibt es ohnehin kein Ergebnis und selbst wenn man die besseren Argumente hatte, wird man im Zweifelsfall einfach mit den altbekannten Etiketten wie „rechts“, „frauenfeindlich“ usw. behängt und die Diskussion ist beendet. Das ist nur etwas für Idioten, Masochisten und Leute, die sich gern auf ihr Ego einen runterholen.

Letztlich kommt Hoffmann zum eigentlichen Grund für sein Geschwurbel und weist auf die Möglichkeit zum Spenden in seinem Blog hin. Vermutlich hätte es gereicht, wenn er diesen Hinweis alleine als Blogbeitrag veröffentlicht hätte. Wofür die Leute da spenden sollen, wird allerdings nicht klar, denn Hoffmann verweist ja nicht auf MANNdat oder Agens, sondern auf sein Konto. Vielleicht sollte er mal darlegen, was er mit den Spenden konkret für Männerrechte macht? Vermutlich würden da manchem die Schuppen von den Augen fallen.

Weiter führt Hoffmann aus, was seiner Ansicht nach angeblich in der Bewegung nicht ganz rund laufe. Dabei ist er stolz wie Oskar über die geringfügigen Verbesserungen an einzelnen Stellen, elementar hat es für die Männer und die Männerrechtsbewegung allerdings keinerlei nennenswerten Fortschritt gegeben. Lustig ist vor allem, wie Arne Hoffmann und einige seiner Vereinsmeier meinen, sie hätten irgendetwas mit Aktivismus zu tun. Schaut man sich einmal an, wie andere gesellschaftliche Bewegung wie der Feminismus oder auch die Alt-68er aktiv waren und was sie erreicht haben, so kann man der Männerrechtsbewegung unter Hoffmanns vermeintlich „linker“ Ägide lediglich einen gelähmten bis scheintoten Zustand diagnostizieren. Was will man aber von einer sogenannten Bewegung erwarten, die mehr Wert auf eine Art „linke“ Gewissensprüfung der Anhängerschaft legt anstatt sich mit aller Kraft und mit allen möglichen Verbündeten gegen den gemeinsamen Gegner zu stellen?

Und dann kommt Arne Hoffmann auf etwas zu sprechen, wo sich jeder normale Mann nur an die Stirn fassen wird: er lamentiert über eine so genannte Integrationsfigur, irgendeine Art Messias. Selbstredend legt Hoffmann erst mal die Kriterien fest, die ein solcher Messias seiner Ansicht nach erfüllen müsste, ansonsten wäre er wohl für Hoffmann kein Messias. Das Ganze hat religiöse bis schwachsinnige Züge und letztlich wird der Männerbewegung kein Messias helfen, sondern nur ein gemeinsames Wirken aller Betroffenen und Aktiven. Ein solches gemeinsames Wirken ist aber unter einem Spalter wie Arne Hoffmann weit und breit nicht in Sicht. So könnte er doch einmal erklären, warum er auf die großartige Arbeit von Nicht-Feminist nicht häufiger verweist und auch andere Aktivitäten wie ein YouTube-Kanal namens nf-tv oder die realen Treffen der Nicht-Feministen in Berlin in seinem Blog keinerlei Erwähnung finden. Der Grund liegt unserer Ansicht nach darin, dass Hoffmann seine Arbeit eher nach persönlichen Befindlichkeiten und Animositäten ausrichtet als nach den gemeinsamen Zielen der Bewegung. Belustigt haben wir zur Kenntnis genommen, dass Hoffmann nach einiger Zeit unter seiner Kategorie „Verschiedenes“ nun auch mehr oder weniger täglich eine Übersicht veröffentlicht, seit bei Nicht-Feminist eine solche Übersicht mindestens wöchentlich, häufig auch öfter üblich ist. Ähnlich verhält es sich mit der Diskussion der sogenannten „linken Maskulisten“ über einen YouTube-Kanal, den Nicht-Feminist bereits länger betreibt.

Lustig ist, dass Hoffmann mittlerweile wohl verstanden hat, dass viele Männer deshalb nicht oder nur wenig aktiv sind, weil sie einen Vollzeitjob und oft genug eine (geschiedene) Familie zu versorgen haben. Allerdings scheitert er daran, daraus Konsequenzen für die notwendigen Veränderungen der Arbeitswelt abzuleiten. Da war ja selbst Esther Vilar damals schon weiter, als sie geschlechtsunabhängig eine 30 Stunden-Woche für alle forderte. Offenbar sind die sogenannten „linken Männerrechtler“ inhaltlich noch lange nicht dort angekommen, wo sich Vilar bereits vor Jahrzehnten befand – und das ist hochnotpeinlich.

Halten wir also fest: einen maskulistischen „Messias“ gibt es nicht und es wird auch keinen geben. Solche Figuren sind ein Thema für Religionen und Sekten, nicht aber für soziale Bewegungen. Diese Differenzierung scheint den Herrn Medienwissenschaftler allerdings intellektuell schwer zu überfordern. Zudem besteht aber auch die Gefahr, dass potentiell aktive Leute durch die Aussicht auf einen sogenannten „Messias“ von zielgerichteten Aktivitäten abgehalten werden und stattdessen nur auf genau diesen Messias warten, während sie sich ansonsten vor allem darüber definieren, zum vermeintlich „richtigen“ Lager zu gehören. Also nichts anderes, als Hoffmann und sein „linker“ Dunstkreis bereits jetzt tun.

Es ist an der Zeit, dass die Männer gemeinsam ihre Bedürfnisse und Ziele definieren und mindestens ebenso engagiert dafür zu kämpfen beginnen wie es die oben genannten Bewegungen seinerzeit auch gemacht haben. Da gibt es keinen Platz für irgendwelche Sektierer, die sich vor allem darauf konzentrieren, Interessierte und Aktive zu spalten, mundtot zu machen und totzuschweigen. Jeder Mann weiß auch, dass es niemanden gibt, der uns diese Aufgaben abnimmt. Entweder tun wir es selbst oder es wird niemand tun.

Die Männer sind es, die den größten Teil des Steueraufkommens und der Sozialabgaben erwirtschaften und in der Geschichte der Menschheit auch den größten Teil aller Erfindungen und sonstigen Fortschritte geschaffen haben. Wir haben es nicht nötig, als Bittsteller aufzutreten, die sich dann erst noch durch eine Gewissensprüfung „linker Art“ legitimieren sollen. Die Zeit ist deshalb reif für eine neue Männerbewegung, die es schafft, Männerrechtler aus allen politischen Lagern und Parteien zu vereinen und unsere Ziele zu verwirklichen. Etwas anderes wird uns auch gar nicht übrig bleiben, wenn wir verhindern wollen, dass Jungen, Männer und traditionelle Familien weiter ins Hintertreffen geraten.

Es ist Zeit für ein Ende des linken Schwachsinns der Marke Hoffmann und Zeit für das Erwachen einer starken vereinigten Männerrechtsbewegung, die sich nicht mit Diskussionen mit hirnlosen Feministinnen und Gender-Spinnern aufhält, sondern mit vereinten Kräften, starken Armen und konkreten Forderungen zur Verbesserung des Lebens und der sozialen Position von Jungen und Männern an die Politik herantritt. Es ist bereits überall sichtbar, welch verheerenden Schäden der Feminismus und der Genderismus in den vergangenen Jahren an Jungen, Männern, traditionellen Familien und den Gesellschaften als Ganzes angerichtet haben. Wir können nicht weiter tatenlos zuschauen, wie eine gesellschaftsfeindliche Mischpoke aus politischen Kampflesben und Hasspredigerinnen, geistesgestörten Genderisten und linken Dummschwätzern die Zukunft unserer Gesellschaft aufs Spiel setzen. Es ist JETZT die Zeit, sich zu erheben. Vermutlich ist es die letzte Gelegenheit dazu, bevor die EU mit ihrem faschistischen Toleranzpapier jegliche Kritik an Schwachsinnigkeiten wie Feminismus, Genderismus und linker Idiotologie strafbar macht und sich eine irre Gesinnungsdiktatur breitmacht, von der selbst Hitler und Goebbels feucht geträumt hätten.

Wir erleben derzeit, wie eine Frau – konkret Angela Merkel – die Zukunft unseres Landes und der EU für einen vermeintlich guten Zweck aufs Spiel setzt, um einen noch nicht näher bekannten Plan der Eliten umzusetzen oder die Grundlagen für die Umsetzung eines solchen Plans zu schaffen. Wie auch immer er aussieht, es sollte klar sein, dass dieser Plan allen europäischen Völkern feindlich gesonnen sein wird und es darum geht, die europäischen Gesellschaften ins Wanken zu bringen und die sozialen Gefüge in Europa unwiederbringlich zu zerstören. Wir haben kein Problem mit Flüchtlingen, solange es sich um echte Flüchtlinge handelt und nicht bloß um illegale Migranten und potentielle Sozialschmarotzer, die von externen Großmächten zur Destabilisierung Europas missbraucht werden. Diese Frage und diese Differenzierung darf man heute aber schon nicht mehr äußern, ohne in irgendeine Nazi-Ecke geschoben zu werden. Es ist uns klar, dass in Deutschland und in ganz Europa ein Notstand zum Dauerzustand gemacht werden soll, um demokratische und soziale Errungenschaften zu zerstören und dem kriminellen Treiben der amerikanischen Regierung die Tore zu öffnen, konkret TTIP, TISA und CETA. Nur vor diesem Hintergrund ist das Produzieren und Heraufbeschwören von sozialen Verwerfungen bis hin zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen nachvollziehbar. Der islamistische Terrorismus wird gleichzeitig dazu genutzt, bei den Massen der Bürger Ängste zu wecken und nachfolgend politisch die Abschaffung zahlreicher Freiheits-und Bürgerrechte ohne jeglichen Widerstand herbeizuführen.

Nie in der Geschichte Deutschlands und Europas war es deshalb notwendiger, dass die Männer sich gemeinsam für die eine Sache, den Frieden in Europa, erheben und für sie kämpfen. Wenn wir Leuten wie Merkel, Maas und Konsorten weiter tatenlos zuschauen, werden wir früher oder später in einem Deutschland und einem Europa erwachen, das zu einem Albtraum geworden ist. Es gibt zahlreiche Alternativen dazu, an den Krisenherden und in den Kriegsregionen der Welt für Verbesserungen und menschenwürdige Zustände zu sorgen, als all diese Menschen unter falschen Versprechungen nach Europa zu importieren, wo sie ihre Identität verlieren und uns unser Vaterland nehmen werden, was am ende vor allem zu gegenseitigem Hass führen wird.

Es ist an der Zeit, die Hände aus der Hose zu nehmen und sich gegen die kriminellen Regierungen in Berlin und Brüssel zur Wehr zu setzen. Was diese aktuell treiben, ist mit Hochverrat an allen Völkern Europas und besonders schwerer Untreue im Amt noch sehr verharmlosend beschrieben. Es ist JETZT an der Zeit und die Zeit wird so wahrscheinlich nie wieder kommen. Jeden Tag kann es passieren, dass wir aufwachen und wieder ein Stück Freiheit oder ein Bürgerrecht mehr verloren haben. Da wird uns auch kein „Messias“ retten, wir selbst sind es, die unser Schicksal wieder in die eigenen Hände nehmen und für unsere Freiheit, unsere Rechte und unser Leben kämpfen müssen!

Wir rufen deshalb alle Männer Europas dazu auf, sich zu erheben, sich zu verbünden und kriminelle Regierungen wie die in Berlin oder Brüssel gemeinsam zum Teufel zu jagen! Falls jemand vergessen haben sollte, wie Kampf und Widerstand gegen kriminelle Regierungen funktionieren, so empfehlen wir einen Blick in Filme wie Braveheart oder V wie Vendetta. In der gesamten Geschichte der Menschheit mussten die Menschen und insbesondere die Männer immer wieder gegen das kriminelle Treiben von Herrschern kämpfen und wenn eines gewiss ist, dann ist es das folgende: Der Kampf ist noch nicht vorbei!

Zitat des Tages

Würde die Theorie, die Sprache bestimmt das Sein, richtig sein, wäre die Einführung „gendergerechter“ Sprache manipulativer Totalitarismus. Stimmt die Theorie nicht, ist es mühseliger Unsinn.

Roland Tichy

Eine Replik auf Julia Schramms affige Ergüsse in der Jungle World

Julia Schramm, Ex-Piratin und Netzfeministin, hat bei dem linksextremen Käseblatt „Jungle World“ mal wieder Quark abgesondert, der erneut totaler Käse ist 😀  Eigentlich reagiere ich darauf nicht mehr, da ich dieses Mal allerdings in den Genuss der expliziten Nennung komme und so meiner Karriere als weiteres Feindbild in den feministischen Hetzschriften von parteinahen Stiftungen wie der grünen Böll– und roten Friedrich-Ebert-Stiftung nichts mehr im Wege steht, will ich doch einen kleinen Ausschnitt meiner Aufmerksamkeit darauf verschwenden.

Erst dachte ich ja, dass Julia Schramm angesichts der Überschrift „Shitstorm Politics“ einmal ihr eigenes Verhalten bei den Piraten und als Netzfeministin reflektieren würde, allerdings hätte dies meinen Erwartungshorizont um Myriaden gesprengt. Denn nach meiner Erfahrung ist das einzige, was bei den selbstverliebten Netzfeministinnen auf Twitter & Co. reflektiert, der Schminkspiegel im Puderdöschen.

Kommen wir zuerst zu Julia Schramms Märchenstunde, wie das angeblich im Netz mit dem Feminismus und den Netzfeministinnen so laufe:

So ist es auch beim Thema Feminismus. Junge Frauen treffen dort auf erfahrene Feministinnen, sie werden selbst zu Feministinnen, erkennen, dass Frauen immer noch und gerade online anders behandelt werden.

Hier wird reichlich manipulativ versucht, die Begriffe Frau und Feministin synonym zu setzen, was nicht nur schlechter Stil, sondern auch falsch ist. Im Gegenteil, immer mehr junge Frauen können sich mit dem Empörungs- und Shitstorm-Feminismus der twitternden Netzfeministinnen in keinster Weise mehr identifizieren und lehnen ihn daher ab. Das ist meistens jener Typus Frau, der – im Gegensatz zu den Netzfeministinnen – die Bezeichnung „stark und unabhängig“ verdient, denn solche Frauen wollen sich weder von Männern noch von kreischenden bunthaarigen Kampflesben mit BMI weit über 40, Blech im Gesicht und pathologischem Männerhass im Kopf sagen lassen, wie sie ihr Leben und ihre Beziehungen zu führen haben. Feministinnen schrecken dann auch nicht davor zurück, solche Frauen mit einem Shitstorm zu beglücken oder – wie im #aufschrei-Kontext mehrfach geschehen – die Arbeitgeber oder Kunden solcher Frauen zwecks Denunziation und Diffamierung zu kontaktieren. Hetze und Verleumdung gegen Andersdenkende jeglichen Geschlechts, vor allem in Form von Shitstorms, ist nämlich einer der Hauptpfeiler des netzfeministischen Bullshits „Aktivismus“.

Nein, liebe Julia, der Netzfeminismus hat schlichtweg ein Legitimations- und Glaubwürdigkeitsproblem, welches daher rührt, dass die meisten Frauen mit einer Lebensplanung, die über Twitter und einem Gender-Studium hinausgeht, problemlos erkennen, dass Gleichberechtigung erreicht wurde und es keinen Bedarf für weitere Extrawürstchen gibt, welche dann nur die Männer diskriminieren würden. Es geht den Frauen nicht besser, indem man dafür sorgt, dass es den Männern schlechter geht. Das begreifen die heutigen Feministinnen in ihrer Beschränktheit allerdings nicht und laben sich am Leid, das sie dank Staatsfeminismus Jungen und Männern zufügen.

Auch online werden Frauen nicht anders behandelt als Frauen offline. Das nicht zu erkennen, kommt halt davon, wenn man Frau und Feministin einfach gleichsetzt, um auf dieser Manipulation sein ideologisches Süppchen kochen zu können. Wer allerdings permanent nur feministische Grütze ins Netz göbbelt und bei jeder sich bietenden Gelegenheit gegen „weiße cis Hetero-Männer“ hetzt, der sollte sich über das Echo nicht wundern.

Weiter plappert Julia Schramm:

Dass Shitstorms Frauen ganz anders als Männer treffen, hat einige Frauen, die sich schon in der Illusion eingerichtet hatten, Geschlecht sei keine gesellschaftlich wirkmächtige Kategorie mehr, zum Feminismus gebracht: Lernen durch Schmerz.

Da bin ich jetzt aber mal gespannt, wie unsere liebe Julia das Nutzern wie donalavita erklären wollen, die es seinerzeit zur blödsinnigen #aufschrei-Kampagne wagte, kritische Fragen zu stellen, mit männlichen Twitter-Usern zu kommunizieren oder diese gar zu retweeten. Da dauerte es nicht lange, bis die ARTE-Redakteurin, die unter diesem Namen auftrat, von den Netzfeministinnen beim Arbeitgeber denunziert und diffamiert wurde. Die Denunziantin stellte sich auf Nachfragen allerdings dumm, was Netzfeministinnen nach meinen Beobachtungen generell nicht besonders schwer fallen dürfte, da es meiner Ansicht nach deren primärer Modus Operandi ist.

Auch heute noch beobachtet man, dass die feminismuskritischen Benutzer bei Twitter Diskussionen ebenso wie Scherzen und Frotzeleien nicht abgeneigt sind, auch wenn man letztlich auch vielleicht nur übereinkommt, dass man unterschiedlicher Meinung ist und bleibt. Bei den Netzfeministinnen herrscht hingegen ein Schwarzweiß-Weltbild, das Männer und Frauen nur in ein primitives Freund-Feind-Schema einsortiert, das dann zu einer reichlich beschränkten und sich immer wieder gegenseitig bestärkenden Filterbubble führt. Das ist ungefähr so als würde ein Löwe im Zoo seine Gehege für die Savannen Afrikas halten. George W. Bush brachte dieses totalitäre Weltbild mit „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns“ ganz gut auf den Punkt.

Natürlich darf auch bei Julia Schramm keine Lobhudelei auf den Sturm im Wasserglas aka #aufschrei fehlen:

Bezeichnend für diese Entwicklung und für den neuen sogenannten Netzfeminismus war im Jahr 2013 das Hashtag #Aufschrei – unter dem sich seitdem Zehntausende von geteilten Erfahrungen mit Sexismus und sexualisierter Gewalt sammelten. Mit einem Schlag entbrannte eine Debatte: Brauchen wir den Feminismus noch?

Traurig ist ja, dass die etablierten Medien seinerzeit gerade eine thematische Flaute hatten und nicht begriffen, dass es sich vermutlich in erster Linie nur um eine billige Storytelling-Kampagne handelte. Die realistische Statistik zum #aufschrei, die damals ein ITler angefertigt hatte, wurde nicht umsonst mittels vielfältiger Beschimpfungen und Bedrohungen gegen den Ersteller – man kann sich denken, aus welcher Ecke – aus dem Netz verbannt.

Nun, die Frage, ob Feminismus noch gebraucht wird, beantworteten sowohl die Women against feminism als auch die Böll-Aktion „Wer braucht Feminismus?“ zutreffend, letztere allerdings eher unfreiwillig. Statements wie z.B. das eines Hipsters, dass er Feminismus brauche, weil er es toll findet, wenn seine Freundin ihn mit ihrem Umschnall-Dildo (Strapon) penetriert, wurden unter Lachsalven begeistert gefeiert. Verzweifelt starteten die Netzfeministinnen und deren obskurer Dunstkreis in Berlin Aktionen wie „Still loving feminism“ zum sogenannten Frauenkampftag, die ein wenig an eine Witwe erinnerten, die ihren verstorbenen Mann immer noch liebt, obwohl er bereits tot ist. Aber Mann und Lieben, das ist im netzfeministischen Lager offenbar sowieso die Ausnahme. Logisch allerdings, dass die feministische Twitteria um #aufschrei und diverse Dunstkreise um die republica-Konferenz, zu der Anne Wizorek ja bekanntlich Bande pflegt, sich bemühten Gründe zu finden, warum man noch Feminismus brauche. Die meisten davon sind allerdings bestenfalls wenig, oftmals gar nicht überzeugend.

Schramm setzt fort mit einem Rant gegen den FAZ-Blogger DonAlphonso, der den Feministinnen immer wieder den Spiegel ihrer ideologischen Verbohrtheit und Bigotterie vorhält, weshalb es in jüngerer Vergangenheit in der netzfeministischen Bubble total hipp ist, gegen ihn zu schwadronieren und zu hetzen. Da DonAlphonso eine gewisse publizistische Reichweite hat, die durchaus mit dem feministisch verstrahlten ProQuote-Geschwader in den Redaktionen mithalten kann, hat man in ihm natürlich einen gewichtigen Gegner, dessen Argumente geeignet sind, das netzfeministische Treiben als das zu enthüllen, was es oft genug ist: Lügen, Shitstorms, Hetze, Denunziation und Diffamierung über / gegen alle Andersdenkenden. Also genau das, was Gestalten wie Julia Schramm, Anne Wizorek & Co. gerne als Hatespeech bezeichnet wissen wollen, wenn sie selbst mal einstecken statt immer nur austeilen müssen.

Kommen wir nun zu meinem Erscheinen in Julia Schramms Ergüssen:

Da ist beispielsweise das Blog »Maennerstreik«, welches Männer dazu auffordert, »gegen feministische Hetze« zu streiken, und ihnen etwa rät, sich »bestmöglich vor den Raubrittern und Blutsaugern in Frauengestalt«, auch »Bildungsnutten« genannt, zu schützen. Auch ist »Maennerstreik« der Meinung, dass die »Antideutschen« hinter dem ganzen »Genderismus« und den »Feminazis« steckten. Ein Streik solcher Männer gegen Frauen wäre schwer zu begrüßen, nur sie tun es einfach nicht. Zur Leserschaft von Don Alphonso gehören auch »germanophile Freiheitsfetischisten für die neodeutsche Kulturwende« und ein eifriger Typ, der sich selbst »Cockspitzenberster« nennt.

Nun, es ist meines Erachtens nicht nur eine Aufgabe von Männern, der widerwärtigen feministischen Hetze, die in aller Regel eine sexistische (heterosexueller Mann) und rassistische Konnotation (weißer Mann) hat, Paroli zu bieten. Wer nämlich gegen Sexismus und für Gleichberechtigung ist, der kann schlichtweg kein Feminist sein, schon gar nicht so eine „sympathische“ Netzfeministin wie Julia Schramm oder die Berliner #aufschrei-Twitteria. Mein Artikel über eine Masche junger Frauen, sich den Bildungsweg neben Unterhalt und Bafög auch auf Kosten von Partnern zu finanzieren, hat es Julia Schramm zwar offenbar angetan, verstanden hat sie ihn aber wohl nicht.
So wie nur wenige Frauen Gold-Digger sind, sind eben auch nicht alle Frauen so gepolt, Mann sollte allerdings aufpassen, dass man nicht an eine solche gerät. Lustigerweise hat der BBC kürzlich ein ähnliches Verhalten junger Frauen beschrieben, folglich kann ich ja nur falsch liegen, oder? 😀 Julia Schramm versucht hier, legitime Kritik am Verhalten eines gewissen Anteils von Frauen zu genereller Frauenfeindlichkeit umzulabeln. Das ist natürlich genauso unseriös und manipulativ wie die Begriffe „Frau“ und „Feministin“ synonym zu verwenden.

Weiterhin begreift Julia Schramm leider nicht, dass hinter Feminismus und Genderismus nicht „die Antideutschen“ stecken, sondern dass es unter anderem antideutsche Kader sind, die Feminismus und Genderismus unterstützen. Oder muss ich die werte Frau Schramm etwa erst an ihre Geistesgenossin Anne Helm erinnern, die mit dem Spruch „Bomber Harris, do it again!“ auf der Brust die Kriegsverbrechen von Bomber Harris beklatschte und so zugleich das Andenken der Opfer des bestialischen Flächenbombardements von Dresden widerlich besudelte?

Danach versucht Julia Schramm noch ein bisschen weiter gegen DonAlphonso zu stänkern, indem sie ihm – ähnlich wie es die Netzfeministinnen ja auch bei Ronja von Rönne machten – einzelner seiner Leser oder Follower zum Vorwurf macht – guilt by association nennt man das wohl. Das ist ungefähr so als würde jemand uns alle auffordern kein Klopapier zu benutzen, weil die Nazis früher ja sicher auch Klopapier benutzt haben – was natürlich komplett irre ist, da Nazis ja sicher auch geatmet oder Wasser getrunken haben. Solche Vorwürfe kommen bei Netzfeministinnen und den sich um sie rottenden Möchtegern-Berufsaktivisten recht häufig und sollen von deren eklatantem Mangel an inhaltlichen Argumenten ablenken.

Es gibt noch so einige Schmankerl im Geschreibsel der Julia Schramm, aber ich will mich hier etwas einschränken, da viele Punkte meiner Leserschaft bereits bekannt sein dürften:

Dann gibt es Frauen, die aus einer linken Perspektive Machtverhältnisse analysieren und hochakademische Begriffe benutzen, die selbst mit sozialwissenschaftlichem Studium schwierig zu verstehen sind.

Aha, was ist denn an der linken Perspektive so viel wichtiger als eine realitätsnahe Perspektive? Ach, stimmt ja, Jungle World-Klientel. Wenn da nicht das eine oder andere mal „links“ im Text steht, bekommt die Schnappatmung und sieht schon wieder irgendwelche Österreicher mit Oberlippenbart vor den Toren Berlins. Analysiert im Wortsinne wird da aber eigentlich eh nichts, letztlich wird mit Geschwurbel und vermeintlich „hochakademischen Begriffen“ nur das bereits erwähnte Freund-Feind-Schema bedient, wonach ja Männer standardmäßig immer privilegiert seien, am meisten weiße Männer, darunter wiederum die heterosexuellen und von denen dann die am meisten, die keine Behinderung haben. Alle anderen sind in deren Ideologie mehr oder weniger irgendwie diskriminierte Unterdrückte / Opfer und schuld daran sind natürlich auch nur die weißen heterosexuellen Männer und nicht persönliche Lebensentscheidungen, die beispielsweis bei Feministinnen oftmals Gender-Studies, Geistes- oder Sozialwissenschaften im Studium und im Job besonders häufig – auch ohne Kinder – Teilzeit beinhalten. Selbstredend versuchen auch die Netzfeministinnen diesen Fakt zu leugnen, indem sie mit wortreichem, aber ewig gleich strukturiertem Geschwurbel herumschwätzen.

Eigentlich jedoch ist es schön zu sehen, wie eine neue Generation über die Stellung und das Verhältnis der Geschlechter streitet.

Da ist wieder das Problem, dass Feministinnen gerne so tun als würden sie einerseits für alle Frauen sprechen und sich andererseits gleichzeitig um die Anliegen der Männer kümmern. Beides sind meines Erachtens blanke Lügen. Denn über die Stellung und das Verhältnis der Geschlechter streitet jeder in seinem persönlichen Umfeld, in seiner Beziehung und Familie, wo es ihn betrifft. Die Feministinnen sind da nicht nur keine Hilfe, sondern vielmehr ein Problem. Für das Gros der Menschen in diesem Land ist es beispielsweise vollkommen egal, ob ihr Kind blaue oder pinke Strampler trägt, weil das in diesem frühen Alter sowieso vollkommen egal für das Kind ist. Den meisten Eltern ist auch klar, dass Barbie eine Puppe zum Spielen ist und eben kein Vorbild für die Wunschfigur von Mädchen. Gleiches gilt umgekehrt für Pistolen,  Panzer oder anderes Kriegsspielzeug für Jungen: es ist Spielzeug, mit dem die Kinder z.B. Wettbewerbe ihrer Fantasie austragen, keine Idealisierung von Krieg und Gewalt. Selbst beim Spiel von Cowboy und Indianer bekämen diese Netzfeministinnen aber total empörte Kreischkrämpfe, wenn weiße Kinder Indianer spielten.

Nein, die Streitereien, die Feministinnen heutzutage vom Zaun brechen, haben wenig bis nichts mit dem Verhältnis der Geschlechter in der Mitte der Gesellschaft oder deren Klärung zu tun. Sie dienen alleine dazu, der toten sexistischen Hassideologie Feminismus immer wieder Aufmerksamkeit und ihrer Anhängerschaft neben Aufmerksamkeit auch Privilegien, Fördergelder und sonstige Boni zuzuschanzen. Man könnte also durchaus sagen, dass der Feminismus für die exponierteren Exemplare seiner Anhängerschaft ein Pfründe- und Privilegiensystem schafft, wie es auf der Männerseite als Patriarchat gerne herbeifantasiert wird.

Bevor sich Julia Schramm allerdings mit anderen auseinandersetzt, sollte sie vielleicht zur Abwechslung einmal ihre Rolle bei den Piraten und insbesondere im Zusammenhang mit deren Untergang reflektieren. Vielleicht war es ja gar kein Zufall, dass ausgerechnet ein Verlag aus dem Bertelsmann-Universum der Rechteverwerter ihr vorab mindestens 100.000 Euro bezahlt haben soll, damit sie dort ihr reichlich peinliches Büchlein auf Schülerzeitungsniveau mit dem Titel „Klick mich! – Bekenntnisse einer Internet-Exhibitionistin“ veröffentlicht, das bei Amazon den gleichen Grad an nicht vorhandener Begeisterung („intellektuelle Bankrotterklärung“) hervorruft wie Anne Wizoreks feministisches Gequake in Buchform? Die Bewertungen bei Amazon klingen da ja eher nach einem Flop als nach einem Bestseller.

Inzwischen tingelt Julia Schramm als Doktorandin – übrigens ein Super-Beleg für die ach so böse Unterdrückung durch das „Patriarchat“ – ja bei der Amadeu-Antonio-Stiftung herum, wo sie u,a. an einer Broschüre über das neue feministische Lieblingsthema „Hatespeech“ mitgewirkt hat, in der mit einschlägig feministisch bekannten und einseitigen Figuren wie Jasna Strick, Yasmina Banaszczuk, Anna-Mareike Krause und Anatol Stefanowitsch eine geschlechtliche und ideologische Unausgewogenheit produziert wurde, dass sich vorrangig mal wieder das Opferabo von Feministinnen damit bestärken läßt. Dass viele Netzfeministinnen ihrerseits selbst wesentlich hasserfüllter und menschenverachtender unterwegs sind als diejenigen, die dann mal in vergleichbarer Art und Weise antworten und dafür den Vorwurf „Hatespeech“ zu hören bekommen, wird natürlich nicht erwähnt. Auch nicht die Denunziation, Diffamierung und Hetzjagd der mit solchen Feministinnen verbandelten Linksextremen und Linksbizarren gegen viele Kritiker.

Es wäre Julia Schramm zu wünschen, dass sie häufiger mal (auch kritisch) nachdenkt, bevor sie plappert oder schreibt. Sonst endet ihre Doktorarbeit nämlich irgendwo auf einem erbärmlichen Warmluft- und Boulevard-Niveau zwischen Brigitte und Stern.

Antwort an einen Genderisten-Kommentar

Es gibt ja manchmal so irre Gestalten unter den Genderisten, die ernsthaft glauben, wenn sie ihren Gender-Schwachsinn nur oft und penetrant genug wiederholen, dann würde er ebenso als Wahrheit anerkannt wie eine Lüge, die man nur oft genug wiederholen müsse. So einen fand ich kürzlich in den Kommentaren bei mir:

Ich als sog. Mann* habe einen 9-teiligen Artikel über männliche Privilegien geschrieben.
[Link entfernt]

Ach je, wer schon damit anfängt, dass er hinter Mann oder Frau ein Sternchen pappt, der kann schon nicht ganz normal zwischen den Ohren sein. So einer verlangt ernsthaft, dass ich seine blödsinnigen Ergüsse auch noch lese? Und 9 Teile? Liegt das daran, dass Männer angeblich ach so viele ach so tolle Privilegien haben oder vielmehr daran, dass der Verfasser zuviel Tagesfreizeit hat? Ich vermute ja eher letzteres. Die meisten Gender-Freaks und sonstigen Clowns dieser Art machen ja auf Kosten der Allgmeinheit ihre sexuelle Identitätsstörung mehr oder weniger zu ihrem Hauptberuf.

Vielleicht könnt ihr mit Hilfe von diesem Artikel nachvollziehen, inwiefern Männer Privilegien haben.

Nein danke. Als weißer Hetero-Mann, der nicht unter so einer obskuren Gender-Störung leidet, sondern unter realen gesundheitlichen Beeinträchtigungen leidet, welche zu einem GdB 50 führen, und zudem ebenso Gewaltopfer wie Ex-Partner einer manipulativen Borderline-Gestörten ist, suche ich seit Jahren diese ganzen Privilegien, die mir alleine auf Grund meines Geschlechts ja angeblich nur so zufliegen. Ich habe jedoch eher die Erfahrung gemacht, dass es mehr Hilfen und Informationen über Hilfen für Mädchen und Frauen gibt, die zu blöde zum Vögeln und Verhüten sind, als für Jungen und Männer mit echten Problemen oder in handfesten Krisen. Vielleicht ist das ja dieses „tolle Privileg“, dass sich niemand für einen und sein Wohlergehen interessiert, sobald man einen Penis hat und nicht homo-, trans- oder zumindest bisexuell ist?

Es wäre schön, wenn ihr euch das anschaut, OHNE gleich zurückzuschießen mit “aber Frauen* haben noch viel mehr Privilegien” usw.

Übersetzt heißt das, ich soll irgendwas lesen, was mir ein Dritter empfiehlt, um doch bitte endlich totalen Schwachsinn übelster Sorte für die einzige Wahrheit im Universum zu halten, aber sowohl Denken als auch Kritik soll man doch bitte deaktivieren, damit es funktioniert? Dazu sage ich nur eins: Geh kacken, Junge – mit oder ohne Sternchen!

Dieser Artikel ist sehr umfangreich, bringt zahlreiche Beispiele und beschäftigt sich auch mit einem kurzen Abriss der historischen Entwicklung von männlichen Privilegien.

Klar, wer keine Argumente hat, der muss eben langatmig schwurbeln, das weiß doch jeder. Deshalb ist ja auch die Redezeit in Parlamenten begrenzt, sonst würden die Abgeordneten da noch länger hohl schwafeln ohne irgendwas von Substanz zu sagen. Und der historische Abriss dürfte ebenso falsch sein wie die verzerrte Wiedergabe der heutigen Realität, weil auch früher schon nicht jeder Mann ein Adeliger, Gutsherr oder später Industrieller war wie heute nicht jeder Mann ein Vorstand oder Aufsichtsratsmitglied in einem DAX-Konzern ist.  Und es länger dauerte, bis Männer aller Klassen / Schichten wählen durften als nach der Einführung des allgemeinen Wahlrechts auch die Frauen das Wahlrecht bekamen. Warum soll ich mir also einen 9-teiligen hirnrissigen Schwachsinn irgendeines Spinners durchlesen, der offenbar ein großes psychisches Problem damit hat, dass er einen Penis hat und keine Frau ist, weshalb er sich ein Sternchen anhängt? Klar, als Frau hat man nämlich wesentlich mehr Privilegien und Sonderrechte, die zwar nirgendwo niedergeschrieben stehen, aber in der Gesellschaft ebenso wie in Beziehungen und Familien trotz aller vermeintlicher Gleichberechtigung bis heute existieren und von den Frauen mit Vehemenz verteidigt werden. Dann gilt es aber an diesen Ungerechtigkeiten und der Misandrie anzusetzen anstatt sich in absurder Manier eines Stockholm-Syndroms mit dem Aggressor zu identifizieren, indem man sich zur Frau oder einem sonstigen „frauenartigen Etwas“ umdeklariert oder gar umbaut.

Tu also Dir und dem Rest der Welt einen Gefallen und geh mit Deiner Störung lieber zu einem Psychiater als zu den Scharlatanen des Feminismus und Genderismus. Dann findest Du sicher auch bald wieder einen Job und musst nicht Deine Störung andauernd in irgendwelchen ebenso inhaltlich falschen wie generell belanglosen Artikeln und Artikelserien reproduzieren.

Gute Besserung!

Zitat des Tages

Denn wer nicht wenigstens bisexuell ist, gerät angesichts der Gender-Offensive demnächst mit seinem traditionellen heterosexuellen Geschlechtstrieb unter Rechtfertigungsdruck. Das ist auch konsequent, schließlich ist längst klar, wer Schuld trägt an den Ungerechtigkeiten der Welt: der „angry white man“, der wütende weiße und natürlich heterosexuelle Mann. Wenn schon Mann, dann muss er soft sein und gern kuscheln. Viel besser allerdings: Man(n) ist Frau.

Kommentar: Der letzte Schluss fehlt aber im Artikel – nämlich dass der Genderismus mit seinem vor Männerhass triefenden Feindbild und seinen verkorksten Idealen meines Erachtens nicht mehr als eine besonders verabscheuungswürdige Art Gender-Faschismus darstellt, wie er direkt aus der Abteilung „Gummizelle und Zwangsjacke lebenslänglich“ einer beliebigen Klapsmühle kommen könnte…