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Die Gemäßigten lassen das Lügen nicht

Emo-Chris von Alles Evolution ist wieder da – mir ist nicht einmal aufgefallen, dass er weg gewesen wäre – und betreibt in der bereits bekannt „gemäßigten“ Manier weiter Lügen und Legendenbildung. Wie vielleicht einige mitbekommen haben, hatte ich Emo-Chris dazu aufgefordert, meinen Blog samt aller Beiträge, die dort mit Link zu meinem Blog existierten, aus seiner Linkschleuder unter patriarchat.wordpress.com zu löschen. Mehr als die Überschrift und den Link gab es da eh nicht und angesichts des Umstands, dass er ja sonst so großen Wert darauf legt, nicht mit vermeintlichen Fundamentalisten in Verbindung gebracht zu werden, sträubte er sich, so dass ich letztlich eine Meldung an WordPress.com schicken mußte. Denn solche Linkschleudern und Artikelverzeichnisse können die eigene Position bei Google verschlechtern und meiner Meinung nach ging es da eh vorrangig darum, dass er selbst bei allen relevanten Keywords der Männerrechtler-Szene gefunden wurde. Meine vorherigen Bitten blieben weitgehend unbeachtet, ebenso wie das pelzblog trotz einer gleichlautenden Aufforderung seitens des Betreibers bis zuletzt wohl auch noch verlinkt war. Aber Emo-Chris macht jetzt einen auf Opfer und verbreitet Lügen:

Der Content war natürlich “machine-generated” und sollte Traffic auf andere Seiten verteilen, wenn auch auf solche einer bestimmten Szene. Insofern stellte der Blog eine Verletzung der Terms of Service dar.

Da fragt man sich ja, warum der Emo-Chris bei WordPress.com eine Linkschleuder einrichtet, die gegen die dortigen Nutzungsbedingungen verstößt, und dann einerseits noch die Frechheit besitzt, Löschwünsche zu ignorieren und andererseits herumzuheulen, wenn sich die Leute mit ihren Anliegen eben dorthin wenden. Klingt ein bisschen bescheuert, oder?

Hier brüstet sich “Männerstreik” damit, dass dies auf seine Beschwerde hin erfolgte. Ich hatte ihm übrigens mitgeteilt, dass ich seine Beiträge nach meiner Urlaubsrückkehr gerne lösche, , was ungefähr 4-5 Tagen entsprochen hätte.

Natürlich habe ich mich beschwert, nachdem er zunächst in seiner hinlänglich bekannten und zum Kotzen überheblichen Art die Löschung verweigerte, dann von Urlaub schwafelte und danach einen Link zu einem EUGH-Urteil sendete, das mit der Sache insofern nichts zu tun hat, da sich WordPress.com bekanntlich in den USA befindet und Regeln aufgestellt hat, wie dieser Dienst genutzt werden darf. Offenbar glaubte er, dass er sich alles erlauben könnte. Denn bis heute fehlt ja auch ein gültiges Impressum in jedem seiner Blogs. Da frage ich mich doch, was er zu verbergen hat und wie seriös  jemand ist, der nicht einmal mit seinem vollen Namen zu dem stehen kann, was er veröffentlicht?

Es passt zu einem Bully wie ihm, so etwas zu machen.

Falsch. Erstens ist es eine Frechheit mich hier als vermeintlich mobbenden Bully darzustellen, wo es doch er und seine Fankurve sind, die andere regelmäßig mit Diffamierungen und Lügen mundtot machen wollen, z.B. mit der Homophobie-Keule oder dergleichen. Zweitens hätte ich mich ja auch gar nicht an Emo-Chris wenden müssen mit meiner Bitte, habe es aber trotzdem und hatte auf seine Vernunft vertraut. Offenbar ist die aber zwischenzeitlich schon von seinem monströs gewucherten Ego gefressen worden.

Er fühlt sich dadurch vermutlich stark und mächtig und es ist ihm egal, dass diese Blogs eine gern genutzte Übersicht darstellten, die gerade Blogs mit geringeren Zugriffszahlen und unregelmäßigen Beiträgen zu mehr Beachtung verholfen haben und er insofern weit weniger mir als vielmehr der Szene geschadet hat.

Ganz ehrlich? Ich finde es lächerlich, wie Emo-Chris sich aufführt. Er kommt einer sachlich vorgetragenen und legitimen Bitte nicht nach, schwafelt von oben herab und verhöhnt eine noch mehr oder weniger, aber angeblich ging es um die anderen Blogs? Nein, um die ging es nur am Rande. Als Verfasser wurde nämlich immer Christian Schmidt – Alles Evolution angegeben und laut eines Tests des Betreibers vom Pelzblog auch bei Google so ausgegeben. Zusammen mit seiner Linkschleuder hat er so anderen Blogs geschadet, denn was spricht dagegen, dass sich alle Blogs untereinander vernetzen? Eben, gar nichts. Und das wird dann auch nicht von Google abgestraft.

Daraus mag jeder seine eigenen Schlüsse ziehen. Ich hatte ihn bereits vor dieser Aktion wegen anderer Sachverhalte und ständiger Beleidigungen gesperrt.

Und noch eine Lüge. Widerspruch und Kritik sind nur für Leute mit einem maßlos übersteigerten Ego angebliche Beleidigungen. Was er mit den anderen Sachverhalten meint, könnte damit zu tun haben, dass bei einem Männerrechtler-Treffen in Berlin jemand auftauchte, der behauptete, dass der Emo-Chris nicht der sei, von dem ich denke, dass er es mit an Sicherheit grenzener Wahrscheinlichkeit ist. Aber mangels Impressum auf Alles Evolution und beim Geschlechtermatsch kann man das leider nicht endgültig verifizieren.

Ich habe bei WordPress eine Beschwerde gegen die Sperrung eingelegt, mal sehen, ob sie dem nachkommen.

Ha ha, das ist ja putzig. Der Spammer, der mit seiner Linkschleuder gegen die Nutzungsbedingungen verstößt, legt gegen die Sperrung seiner Linkschleuder Beschwerde ein. Ich wünsche ihm, dass WordPress.com sein Ego zurechtstutzt 😀

 

 

 

 

 

 

 

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Gender-Universum zu den Verleumdungskampagnen gewisser „gemäßigter“ Maskulisten

Auf Gender-Universum wurde ein sehr zutreffender Beitrag zu den Verleumdungs- und Hetzkampagnen sowie Gleichschaltungsbestrebungen gewisser „gemäßigter“ Maskulisten veröffentlicht:

Das Spektrum der Meinungsfreiheit und Artikulation wird über die Maßen eingeschränkt und die politischen Positionen der sogenannten Gemäßigten werden indirekt zum Katechismus, zur Parteidoktrin. Dies führt aktuell dazu, daß man völlig wild und unkontrolliert mit dem Vorwurf der Homophobie um sich wirft, nur weil eine bestimmte Fraktion besonders erpicht darauf ist, die Männerbewegung als progressiv und homofreundlich darzustellen.

Ein Interview, das Männerstreik zufällig in dieser Zeit mit Akif Pirincci führte, erhält nun von verschiedenen Leuten grimmig das Attribut “homophob”. Zusätzlich erschallt der Vorwurf der Intrige und des In-den-Rücken-Fallens. Ich möchte an dieser Stelle mal die entsprechenden Leute bitten darüber nachzudenken, ob sie nicht manch einem Unrecht tun mit dem inflationären Vorwurf der Homophobie. Mich persönlich ekelt dieser Umgang mit anderen und die Verabsolutierung der eigenen Positionen an. Ist man nicht einfach Manns genug, differierende Ansichten zu ertragen?

Natürlich ist der Vorwurf der Homophobie in bezug auf Pirincci und erst recht in bezug auf Männerstreik völlig überzogen. Einzig bei mir ist er angebracht.:) Man kann sich auch fragen, warum wir myriadenhaft das Wort “homophob” vernehmen, aber so gut wie nie konkrete Begründungen und Ausführungen? Heutzutage ist man ja bereits beim leisesten Wind gegen die sogenannte Gleichstellung von Homosexuellen bereits “homophob”. Wir haben hier wirklich Zustände wie beispielsweise in der DDR, wenn mal jemand aus dem Rahmen fällt oder Kritik äußert. Ich finde dies sehr bedenklich. Leute wie Leszek kommmen mir regelrecht paranoid vor, da sie bei der leisesten Unkorrektheit oder Abweichung von ihrem Idealbild sogleich vernichtende Urteile sprechen – ohne wirklich überzeugende Begründungen zu liefern. Ich werde demnächst Beispiele für diesen neurotischen Totalitarismus liefern.

Der Vorwurf der Homophobie und andere Anschuldigungen werden leider häufig dazu eingesetzt, unerwünschte Positionen zu diskreditieren. Und nehmen wir an, Pirinccis Äußerungen seien tatsächlich kritikwürdig – was ist daran so schlimm? Müssen alle Männerrechtler ein stromlinienförmiges Bild wiedergeben? Was ist das für eine anmaßende Haltung?

Es spricht eine ausgesprochene Egozentrik aus den Äußerungen einiger Männerrechtler, die eingeschnappt sind, weil jemand ein Interview mit einem Kritiker der Homo-Hysterie führt. Wir haben hier tatsächlich Tendenzen zur Gleichschaltung und Stromlinienformung.

Weiterlesen

Auch der restliche Artikel ist samt der enthaltenen Zitate eines anderen Kommentators vollauf lesenswert, trifft die Vorgänge und den Nagel sehr genau auf den Kopf. Da können die gemäßigten Lügner und Verleumder noch so viel herumschwallen.

Zwischenzeitlich wurde zudem bekannt, das Leszek wohl ein ganz besonderer Busenkumpel und Bewunderer – um nicht zu sagen Speichel- oder sonstwas-lecker – der Feministin Robin Urban sein soll. So ist nicht auszuschließen, dass die schäbige Verleumdungskampagne gegen meine Person eine Art Freundschaftsdienst für diese freche Göre gewesen sein könnte. Womit wir wieder bei den Eiern wären, die bei den Beta-Motten in der Friendzone ja meistens sowieso etwas kleiner geraten sind 😀

Nur fürs Protokoll

Ich bin ab sofort nicht mehr mit jenem Teil der Männerrechtsbewegung verbunden, der sich als „fundamentalistische Maskulisten“ bezeichnet, habe aber auch mit den sogenannten „gemäßigten Maskulisten“ nichts am Hut.

Ich bin ich, vertrete meine Meinung und spreche für mich. Mehr muss ich mir nicht auflasten und schon gar nicht lasse ich mir meine demokratisch zugesicherte Meinungsfreiheit oder meinen Sinn für Ironie und Sarkasmus dadurch nehmen, dass ich dauernd darauf schiele, was irgendwelche Leute über ein Wort oder einen Satz denken könnten, den ich als private Meinung äußere.

Ich werde zukünftig andere Felder beackern, allerdings mit anderen Begriffen, Leuten, Strategien und Zielen und eher regionalem Bezug in Nordrhein-Westfalen.

Hasta la vista!

PS: Die FeministInnen werden stolz auf Euch sein, auf die Gemäßigten wie auf die Fundamentalisten. Mal sehen, wann ein gewisser Verfasser von SM- und Masturbationsbüchern und dessen Fankurve sich auf diese Entwicklung öffentlich einen runterholen werden 😀

Spruch des Tages

Was mancher dieser Tage als gemäßigten Maskulisten verkaufen will, ist in Wahrheit kaum mehr als ein Bettvorleger für Feministinnen.

Kurze Durchsage

Gewisse „gemäßigte Maskulisten“ und deren pöbelnde Fankurve samt feministischem Wurmfortsatz brauchen sich gar nicht erst die Mühe eines Kommentars zu machen. Geht doch einfach im Minirock zum nächsten Feministen-Stammtisch und nicht denjenigen auf die Nerven, denen es – im Gegensatz zu euch Pappnasen – um die Anliegen der Männer geht.

Nachtrag: Extra für eine dumme resolute Nuss: Nein, ich schalte Deine pöbelnden Kommentare nicht frei und werde dies auch nicht tun, die kannst Du im Wortschrank lassen. Da das hier kein Blog eines „gemäßigten Maskulisten“ nach WS-Definition ist und Du eh nur zum Trollen hier aufschlägst, wirst Du das sicher überleben, verstehen ja eher nicht 😀

Mäßiggang ist aller Ende Anfang…

„Entschuldigung“ – oder was?!

Seit einiger Zeit tobt im Hintergrund ein Streit um den Maskulismus an sich, welcher dadurch ausgelöst wurde, dass ein Blogger, der bis dahin als „maskulistisch“ wahrgenommen worden war, sich in einem öffentlichen Blogeintrag bei einer Feministin entschuldigt hat, die der eine oder andere Maskulist bereits als primär negative Figur wahrgenommen hat. Eine bevorzugte Strategie dieser Feministin besteht darin, in Blogbeiträgen und Kommentaren generell nicht das zu lesen, was geschrieben steht, sondern das, was sie verstehen will und ihr so eine Angriffsfläche verschafft, damit sie auch bloß Recht oder zumindest das letzte Wort behält. Zwischendurch vergleicht sie maskulistische Blogger auch gerne mal mit Goebbels und beantwortet den Hinweis darauf, dass dieser Vergleich unpassend ist, mit Floskeln wie „Heul doch!“ oder „Geh bitte sterben“ – man sieht also schon, eine äußerst äh… sympathische Figur des Feminismus.

Nun geschah es, dass diese feministische Bloggerin, die sich offenbar nicht nur für ganz supertoll hält und mit einer Superheldin als Avatar durch die Blogosphäre zieht und dort ihre oftmals wenig bis gar nicht bereichernden Troll-Kommentare feministischer Bauart ablaicht, irgendwann einmal einen Artikel zum Thema Beschneidung geschrieben hatte, der sich zufällig mit der Position der Maskulisten deckte – nämlich dass unbeschnitten der Naturzustand und die Beschneidung ohne medizinische Indikation schlicht eine Verstümmelung ist. Daraufhin wurde dieser Artikel bei Genderama verlinkt und von dort aus zog sich dann die Verlinkung durch einen größeren Teil der maskulistischen Blogosphäre. Das hat wohl manche Maskulisten dazu gebracht, mit dieser Person diskutieren zu wollen und die Diskussionen endeten offenbar oft genug mit Eskalation und / oder Spamblock bei Twitter. So kam es wohl auch zu der Situation, für die sich der besagte Blogger dann in Kotau-Manier öffentlich entschuldigte, obwohl zu einer solchen Situation samt Eskalation immer mindestens zwei Leute gehören.

Mich haben an diesem ganzen Gegacker rund um diese öffentliche Entschuldigung ein paar Dinge erheblich gestört. Das wäre zunächst der Punkt, warum man so etwas in einem öffentlichen Blogeintrag macht und nicht in einer persönlichen Mail oder per Nachricht bei Twitter, wenn es denn unbedingt sein muss. Es betrifft nur diese beiden Personen, also regelt das unter Euch wie erwachsene Leute und geht damit nicht noch anderen auf die Nerven.

Ein weiterer Punkt ist der, dass der besagte Blogger seitdem vorrangig damit beschäftigt ist, für eine total kuschelig-defensive Diskussion mit den Feministinnen zu werben, voll einen auf sozialpädagogisches Verständnis für deren angeblich noch heute erlebbaren „Diskriminierungen“ macht und alle Maskulisten verdammt, die sich seinem vermeintlichen Pfad zur Erleuchtung nicht anschließen wollen. Darin wird er von einer Handvoll eher weicher Maskulisten und natürlich von einigen Feministinnen bestärkt und selbstredend tobten sich in den Kommentaren sogleich die bekniete Feministin und ihre Fankurve in einer Art und Weise aus, für die ihr wohl jeder normal denkende Mensch einen Tritt in den Allerwertesten verpasst hätte – ohne anschließende Entschuldigung. Aber nein, der besagte Blogger beschimpfte sogar noch andere Maskulisten –  mancher will inzwischen mit der gesamten Maskulisten-Szene nichts mehr zu tun haben, obwohl sie bereits länger und mehr zum Thema, z.B. auch zum Thema häusliche Gewalt gegen Männer, geschrieben haben als der merkwürdige Feministinnen-Kuschler.

Das Problem mit dem erwähnten Blogger ist schlicht, dass er nur noch seinen selbst als „gemäßigt“ bezeichneten Weg für den einzig wahren und richtigen hält. Gleichzeitig reagiert er auf Kritik so, dass er eben nicht wie die anderen Maskulisten sein müsse und überhaupt alle böse und schlecht seien, nur er nicht. Besonders beliebt ist bei ihm der Argument-Ersatz „gelbes Forum“, in dessen Nähe er jeden rückt, der nicht seiner Meinung ist. Ich habe länger überlegt, ob diese Type vielleicht unter einer starken narzisstischen Persönlichkeitsstörung oder einem Messias- bzw. Jerusalem-Syndrom leidet, ich bin da allerdings noch etwas unschlüssig.

Gruppen im Maskulismus

Die Szene der Maskulisten setzt sich seit jeher aus verschiedenen Strömungen zusammen und ich denke, es steht weder diesem einen Blogger noch sonstwem zu, in fast schon feministisch flacher Art und Weise gegen andere Strömungen zu Felde zu ziehen. Folgende Strömungen / Gruppierungen habe ich bisher unter Maskulisten grob ausgemacht:

  • Väterrechtler,
    meistens geschiedene Väter oder Kuckucksväter, die alle ihre schmerzlichen Erfahrungen mit dem deutschen Sorge-, Unterhalts- und Umgangsrecht gemacht haben, das sehr frauenzentriert tickt.
  • MGTOW (Men Going Their Own Way),
    Männer jeglichen Alters, die für sich entschieden haben, sich mehr oder weniger weit nicht mehr den gesellschaftlichen Rollenerwartungen an Männer zu beugen. Sie haben keine oder primär sexuelle Beziehungen zu Frauen, leben ihr Leben und gehen eben ihren eigenen Weg. Sie führen keine langfristigen Beziehungen mit Frauen, heiraten nicht und gründen auch keine Familie.
  • Anti-Feministen,
    hier sammelt sich alles mögliche an Männern, wo wirklich alles dabei ist. Angefangen von Leuten, die einfach nur den aktuellen Feminismus ablehnen, bis hin zu solchen, die mehr oder weniger wortwörtlich den Frauen wieder die drei Ks, also Kinder, Küche und Kirche, zuweisen wollen.
  • Männerrechtler,
    aus unterschiedlichen Lagern und politischen Strömungen, die weder die um sich greifende Misandrie noch die Benachteiligung von Jungen und Männern im gesamten Bildungssystem weiter ertragen wollen und u.a. für ein ähnlich gutes Hilfs- und Betreuungsangebot für Jungen und Männer streiten, wie es für Mädchen und Frauen bereits gibt.
  • Gender-Gegner,
    Gegner des Gender Mainstreaming, männlich wie weiblich, politisch aus unterschiedlichen Richtungen, aber dominiert von Konservativen bis zur AfD. Gegen Frühsexualisierung von Kindern und Genderwahn im Bildungssystem.

Das ist ein grober Überblick, den ich aus meinen Followern bei Twitter und meinen Fans bei Facebook ausgemacht habe. Jede Gruppe hat ihre Eigenheiten,  ihre Erfahrungen, ihre Standpunkte und Ziele. Ebenso hat jede Gruppe auch einen eigenen Diskussionsstil und während die einen gegen das männerfeindliche Rechtssystem wettern, ziehen andere eben gegen männerhassende #killallmen-Feministinnen zu Felde, z.B. bei Twitter, bei Facebook oder in eigenen Blogs. Eine Gleichschaltung des Umgangs  mit Feministinnen in den Weichspülgang ist daher absolut unangebracht.

Verschiedene Schwerpunkte und Ziele

In jedem Fußballspiel und in jedem militärischen Kampf gibt es unterschiedliche Flügel und Einheiten mit unterschiedlichen Kompetenzen und Aufgaben. Wie leblos wäre wohl ein Fußballspiel, wenn immer die eine Mannschaft aus 100% Verteidigung und die andere immer aus 100% Sturm bestünde? Und wie wären wohl manche historische Schlachten ausgegangen, wenn nicht unterschiedliche Einheiten zu Lande, zu Wasser und in der Luft mit unterschiedlichen Mitteln auf ein Ziel hingearbeitet hätten, idealerweise mit einer abgestimmten Strategie als Überbau?

Ich denke, wir sollten uns von selbsternannten „gemäßigten Maskulisten“ nicht spalten oder anderweitig in die Enge treiben lassen. Diese Leute haben halt ihren Weg, andere haben andere Wege. Solange einem niemand auf die Nerven geht und mit missionarischem Eifer die Bekehrung versuchen will, sollen sie ruhig mit ihren vermeintlichen Vorzeigefeministinnen kuscheln oder sie meinetwegen auch heiraten. Entweder liegen sie denen dann irgendwann mit einer lila Dauerwelle kläffend zu Füßen oder sie kommen mit Dolch im Rücken jammernd zu den anderen Maskulisten gelaufen, nachdem sie von ihren Lieblingsfeministinnen überall als besonders dämliche und leicht manipulierbare Köter vorgeführt worden sind.

Ich denke aber auch, dass noch gar nicht der Zeitpunkt gekommen ist, wo Maskulisten sich unnötig mäßigen sollten. Der Maskulismus befindet sich in Medien und Öffentlichkeit noch weit unter der Wahrnehmungsschwelle, erst Tröpfchen für Tröpfchen werden einzelne Punkte wie häusliche Gewalt gegen Männer thematisiert. Dass die Medien den Maskulismus totschweigen, hat auch damit zu tun, dass in vielen Redaktionen ein großer Anteil Frauen sitzt und man kann anhand der Mitglieder- und Unterstützerlisten ungefähr abschätzen, wie viele davon in feministischen Organisationen wie ProQuote oder im Journalistinnenbund organisiert oder zumindest Unterstützer dieser Organisationen sind.

Deshalb ist es gut, wenn wir unterschiedliche Gruppen und Stimmen, Standpunkte und Ziele, Diskussionen und Stile im Maskulismus haben, damit die Wahrnehmung maskulistischer Anliegen an vielen Stellen gleichzeitig stetig zunehmen kann. Wir sollten daher vermeiden, dass die „gemäßigten Maskulisten“ aus einem bunten und funktionalen Werkzeugkasten samt Schlagbohrer und Kettensäge nur noch eine Streichholzschachtel mit einem winzigen Schraubendreherchen darin übrig lassen.

Gemäßigt sein kann ich, wenn ich tot bin…