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Nur Sekten warten auf einen Messias

Arne Hoffmann scheint inzwischen irgendwelche schwerwiegenden intellektuellen oder seelischen Probleme zu haben. Nicht nur, dass er mit seiner wahnhaften Fixierung auf „linken Maskulismus“ seit jeher die Männerbewegung ausbremst, nun schwadroniert er auch noch über einen „Messias“ und gibt gleich vor, wie er seiner Meinung nach zu sein hätte. Einen Messias erkennt man aber nur, wenn er vor einem steht und nicht, wenn man sich seine beschränkten Wunschvorstellungen zusammenklöppelt.

Pünktlich kurz vor Weihnachten veröffentlichte Hoffmann in seinem Blog Genderama einen Jahresrückblick für 2015. Dabei kommt er zu erstaunlichen Ansichten, die kaum ein anderer Männerrechtler so nachvollziehen können wird. So bezeichnet er es beispielsweise als einen „großen Schritt für die Bewegung“, dass dem Club of Vienna eine Studie über die Männerrechtsbewegung von Johannes Meiners und Christine Bauer-Jelinek vorgelegt worden war. Dieser Club ist ein kleiner Kreis von wenigen Personen, die Breitenwirkung dieser Studie dürfte im homöopathischen Bereich liegen, ebenso die Auswirkungen davon auf den Alltag der Männer in der Gesellschaft. Daneben misst Hoffmann seinem Besuch im Landtag von Nordrhein-Westfalen zusammen mit einem Vereinskollegen von MANNdat besondere Bedeutung zu. Sucht man jedoch in klassischen Medien und in Blogs nach Informationen über und Ergebnissen von diesem Besuch, so findet man faktisch nichts. Der lächerliche Genderkongress wird ebenso in den höchsten Tönen gelobt, auch wenn er bereits wenige Tage später von den Massenmedien mit den bekannten Etiketten behängt wurde, darunter „antifeministisch“, „frauenfeindlich“ und dergleichen mehr.

Nach Ansicht von Arne Hoffmann wachse „unsere“ Bewegung angeblich immer mehr zusammen, die Frage ist allerdings, welche Bewegung er damit konkret meint und was da womit zusammenwächst. Wir haben bereits seit geraumer Zeit den Eindruck, dass das Mantra des „linken Maskulinsmus“ der Bewegung mehr schadet als nützt. Es ist auch vollkommen egal, ob man als Männerrechtler mit Feministinnen diskutiert oder nicht, man verschwendet halt nur seine Zeit mit diesen in der Regel männerfeindlichen Hetzerinnen. In den meisten Fällen gibt es ohnehin kein Ergebnis und selbst wenn man die besseren Argumente hatte, wird man im Zweifelsfall einfach mit den altbekannten Etiketten wie „rechts“, „frauenfeindlich“ usw. behängt und die Diskussion ist beendet. Das ist nur etwas für Idioten, Masochisten und Leute, die sich gern auf ihr Ego einen runterholen.

Letztlich kommt Hoffmann zum eigentlichen Grund für sein Geschwurbel und weist auf die Möglichkeit zum Spenden in seinem Blog hin. Vermutlich hätte es gereicht, wenn er diesen Hinweis alleine als Blogbeitrag veröffentlicht hätte. Wofür die Leute da spenden sollen, wird allerdings nicht klar, denn Hoffmann verweist ja nicht auf MANNdat oder Agens, sondern auf sein Konto. Vielleicht sollte er mal darlegen, was er mit den Spenden konkret für Männerrechte macht? Vermutlich würden da manchem die Schuppen von den Augen fallen.

Weiter führt Hoffmann aus, was seiner Ansicht nach angeblich in der Bewegung nicht ganz rund laufe. Dabei ist er stolz wie Oskar über die geringfügigen Verbesserungen an einzelnen Stellen, elementar hat es für die Männer und die Männerrechtsbewegung allerdings keinerlei nennenswerten Fortschritt gegeben. Lustig ist vor allem, wie Arne Hoffmann und einige seiner Vereinsmeier meinen, sie hätten irgendetwas mit Aktivismus zu tun. Schaut man sich einmal an, wie andere gesellschaftliche Bewegung wie der Feminismus oder auch die Alt-68er aktiv waren und was sie erreicht haben, so kann man der Männerrechtsbewegung unter Hoffmanns vermeintlich „linker“ Ägide lediglich einen gelähmten bis scheintoten Zustand diagnostizieren. Was will man aber von einer sogenannten Bewegung erwarten, die mehr Wert auf eine Art „linke“ Gewissensprüfung der Anhängerschaft legt anstatt sich mit aller Kraft und mit allen möglichen Verbündeten gegen den gemeinsamen Gegner zu stellen?

Und dann kommt Arne Hoffmann auf etwas zu sprechen, wo sich jeder normale Mann nur an die Stirn fassen wird: er lamentiert über eine so genannte Integrationsfigur, irgendeine Art Messias. Selbstredend legt Hoffmann erst mal die Kriterien fest, die ein solcher Messias seiner Ansicht nach erfüllen müsste, ansonsten wäre er wohl für Hoffmann kein Messias. Das Ganze hat religiöse bis schwachsinnige Züge und letztlich wird der Männerbewegung kein Messias helfen, sondern nur ein gemeinsames Wirken aller Betroffenen und Aktiven. Ein solches gemeinsames Wirken ist aber unter einem Spalter wie Arne Hoffmann weit und breit nicht in Sicht. So könnte er doch einmal erklären, warum er auf die großartige Arbeit von Nicht-Feminist nicht häufiger verweist und auch andere Aktivitäten wie ein YouTube-Kanal namens nf-tv oder die realen Treffen der Nicht-Feministen in Berlin in seinem Blog keinerlei Erwähnung finden. Der Grund liegt unserer Ansicht nach darin, dass Hoffmann seine Arbeit eher nach persönlichen Befindlichkeiten und Animositäten ausrichtet als nach den gemeinsamen Zielen der Bewegung. Belustigt haben wir zur Kenntnis genommen, dass Hoffmann nach einiger Zeit unter seiner Kategorie „Verschiedenes“ nun auch mehr oder weniger täglich eine Übersicht veröffentlicht, seit bei Nicht-Feminist eine solche Übersicht mindestens wöchentlich, häufig auch öfter üblich ist. Ähnlich verhält es sich mit der Diskussion der sogenannten „linken Maskulisten“ über einen YouTube-Kanal, den Nicht-Feminist bereits länger betreibt.

Lustig ist, dass Hoffmann mittlerweile wohl verstanden hat, dass viele Männer deshalb nicht oder nur wenig aktiv sind, weil sie einen Vollzeitjob und oft genug eine (geschiedene) Familie zu versorgen haben. Allerdings scheitert er daran, daraus Konsequenzen für die notwendigen Veränderungen der Arbeitswelt abzuleiten. Da war ja selbst Esther Vilar damals schon weiter, als sie geschlechtsunabhängig eine 30 Stunden-Woche für alle forderte. Offenbar sind die sogenannten „linken Männerrechtler“ inhaltlich noch lange nicht dort angekommen, wo sich Vilar bereits vor Jahrzehnten befand – und das ist hochnotpeinlich.

Halten wir also fest: einen maskulistischen „Messias“ gibt es nicht und es wird auch keinen geben. Solche Figuren sind ein Thema für Religionen und Sekten, nicht aber für soziale Bewegungen. Diese Differenzierung scheint den Herrn Medienwissenschaftler allerdings intellektuell schwer zu überfordern. Zudem besteht aber auch die Gefahr, dass potentiell aktive Leute durch die Aussicht auf einen sogenannten „Messias“ von zielgerichteten Aktivitäten abgehalten werden und stattdessen nur auf genau diesen Messias warten, während sie sich ansonsten vor allem darüber definieren, zum vermeintlich „richtigen“ Lager zu gehören. Also nichts anderes, als Hoffmann und sein „linker“ Dunstkreis bereits jetzt tun.

Es ist an der Zeit, dass die Männer gemeinsam ihre Bedürfnisse und Ziele definieren und mindestens ebenso engagiert dafür zu kämpfen beginnen wie es die oben genannten Bewegungen seinerzeit auch gemacht haben. Da gibt es keinen Platz für irgendwelche Sektierer, die sich vor allem darauf konzentrieren, Interessierte und Aktive zu spalten, mundtot zu machen und totzuschweigen. Jeder Mann weiß auch, dass es niemanden gibt, der uns diese Aufgaben abnimmt. Entweder tun wir es selbst oder es wird niemand tun.

Die Männer sind es, die den größten Teil des Steueraufkommens und der Sozialabgaben erwirtschaften und in der Geschichte der Menschheit auch den größten Teil aller Erfindungen und sonstigen Fortschritte geschaffen haben. Wir haben es nicht nötig, als Bittsteller aufzutreten, die sich dann erst noch durch eine Gewissensprüfung „linker Art“ legitimieren sollen. Die Zeit ist deshalb reif für eine neue Männerbewegung, die es schafft, Männerrechtler aus allen politischen Lagern und Parteien zu vereinen und unsere Ziele zu verwirklichen. Etwas anderes wird uns auch gar nicht übrig bleiben, wenn wir verhindern wollen, dass Jungen, Männer und traditionelle Familien weiter ins Hintertreffen geraten.

Es ist Zeit für ein Ende des linken Schwachsinns der Marke Hoffmann und Zeit für das Erwachen einer starken vereinigten Männerrechtsbewegung, die sich nicht mit Diskussionen mit hirnlosen Feministinnen und Gender-Spinnern aufhält, sondern mit vereinten Kräften, starken Armen und konkreten Forderungen zur Verbesserung des Lebens und der sozialen Position von Jungen und Männern an die Politik herantritt. Es ist bereits überall sichtbar, welch verheerenden Schäden der Feminismus und der Genderismus in den vergangenen Jahren an Jungen, Männern, traditionellen Familien und den Gesellschaften als Ganzes angerichtet haben. Wir können nicht weiter tatenlos zuschauen, wie eine gesellschaftsfeindliche Mischpoke aus politischen Kampflesben und Hasspredigerinnen, geistesgestörten Genderisten und linken Dummschwätzern die Zukunft unserer Gesellschaft aufs Spiel setzen. Es ist JETZT die Zeit, sich zu erheben. Vermutlich ist es die letzte Gelegenheit dazu, bevor die EU mit ihrem faschistischen Toleranzpapier jegliche Kritik an Schwachsinnigkeiten wie Feminismus, Genderismus und linker Idiotologie strafbar macht und sich eine irre Gesinnungsdiktatur breitmacht, von der selbst Hitler und Goebbels feucht geträumt hätten.

Wir erleben derzeit, wie eine Frau – konkret Angela Merkel – die Zukunft unseres Landes und der EU für einen vermeintlich guten Zweck aufs Spiel setzt, um einen noch nicht näher bekannten Plan der Eliten umzusetzen oder die Grundlagen für die Umsetzung eines solchen Plans zu schaffen. Wie auch immer er aussieht, es sollte klar sein, dass dieser Plan allen europäischen Völkern feindlich gesonnen sein wird und es darum geht, die europäischen Gesellschaften ins Wanken zu bringen und die sozialen Gefüge in Europa unwiederbringlich zu zerstören. Wir haben kein Problem mit Flüchtlingen, solange es sich um echte Flüchtlinge handelt und nicht bloß um illegale Migranten und potentielle Sozialschmarotzer, die von externen Großmächten zur Destabilisierung Europas missbraucht werden. Diese Frage und diese Differenzierung darf man heute aber schon nicht mehr äußern, ohne in irgendeine Nazi-Ecke geschoben zu werden. Es ist uns klar, dass in Deutschland und in ganz Europa ein Notstand zum Dauerzustand gemacht werden soll, um demokratische und soziale Errungenschaften zu zerstören und dem kriminellen Treiben der amerikanischen Regierung die Tore zu öffnen, konkret TTIP, TISA und CETA. Nur vor diesem Hintergrund ist das Produzieren und Heraufbeschwören von sozialen Verwerfungen bis hin zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen nachvollziehbar. Der islamistische Terrorismus wird gleichzeitig dazu genutzt, bei den Massen der Bürger Ängste zu wecken und nachfolgend politisch die Abschaffung zahlreicher Freiheits-und Bürgerrechte ohne jeglichen Widerstand herbeizuführen.

Nie in der Geschichte Deutschlands und Europas war es deshalb notwendiger, dass die Männer sich gemeinsam für die eine Sache, den Frieden in Europa, erheben und für sie kämpfen. Wenn wir Leuten wie Merkel, Maas und Konsorten weiter tatenlos zuschauen, werden wir früher oder später in einem Deutschland und einem Europa erwachen, das zu einem Albtraum geworden ist. Es gibt zahlreiche Alternativen dazu, an den Krisenherden und in den Kriegsregionen der Welt für Verbesserungen und menschenwürdige Zustände zu sorgen, als all diese Menschen unter falschen Versprechungen nach Europa zu importieren, wo sie ihre Identität verlieren und uns unser Vaterland nehmen werden, was am ende vor allem zu gegenseitigem Hass führen wird.

Es ist an der Zeit, die Hände aus der Hose zu nehmen und sich gegen die kriminellen Regierungen in Berlin und Brüssel zur Wehr zu setzen. Was diese aktuell treiben, ist mit Hochverrat an allen Völkern Europas und besonders schwerer Untreue im Amt noch sehr verharmlosend beschrieben. Es ist JETZT an der Zeit und die Zeit wird so wahrscheinlich nie wieder kommen. Jeden Tag kann es passieren, dass wir aufwachen und wieder ein Stück Freiheit oder ein Bürgerrecht mehr verloren haben. Da wird uns auch kein „Messias“ retten, wir selbst sind es, die unser Schicksal wieder in die eigenen Hände nehmen und für unsere Freiheit, unsere Rechte und unser Leben kämpfen müssen!

Wir rufen deshalb alle Männer Europas dazu auf, sich zu erheben, sich zu verbünden und kriminelle Regierungen wie die in Berlin oder Brüssel gemeinsam zum Teufel zu jagen! Falls jemand vergessen haben sollte, wie Kampf und Widerstand gegen kriminelle Regierungen funktionieren, so empfehlen wir einen Blick in Filme wie Braveheart oder V wie Vendetta. In der gesamten Geschichte der Menschheit mussten die Menschen und insbesondere die Männer immer wieder gegen das kriminelle Treiben von Herrschern kämpfen und wenn eines gewiss ist, dann ist es das folgende: Der Kampf ist noch nicht vorbei!

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Das zeitgenössische Bildungsnuttentum

Sicher kennt jeder den Frauentypus der Goldgräberin („gold digger“), der sein Leben völlig darauf ausrichtet, sich möglichst weit nach oben zu vögeln und zu heiraten. Dies sind häufig Frauen der Alpha-Kategorie – also solche, denen jeder Mann nachschaut: groß, tolle Figur, weibliche Anmutung und Männern generell als auch sexuell zugewandt, oftmals mit devotem bis mehr oder weniger nymphomanem Einschlag. Allerdings gehen solche Frauen nicht einfach mit jedem ins Bett, sondern checken zuerst Vermögen und Einkommen des Mannes ab. Je nach Höhe ihrer Ansprüche gehen sie so nur ab einem millionenschweren Unternehmer oder einem Promi aufwärts ins Bett. Manche Goldgräberinnen bauen auf einem solchen Mann als Fundament einen eigenen Status auf, mit dem sich dann vergleichsweise leistungslos Geld drucken lässt, z.B. als „Model“, „Schauspielerin“ oder „Moderatorin“. So sorgt dieser Frauentypus für die Zeit vor, die fast immer kommt, sobald Kinder gezeugt wurden: Die Scheidung mit der anschließenden Plünderung des Mannes, der auf die Goldgräberin reingefallen ist. Da kann es nicht schaden, auch noch andere Einkommensquellen erschlossen zu haben, die außer nett auszusehen und vielleicht noch ein bisschen dumm zu quatschen keinerlei ernsthafte oder gar schwere Arbeit benötigen.

Nun hat nicht jede Frau das Zeug zu einer solchen Goldgräberin. Manche Frau mag – zumindest vorgeblich – vielleicht noch an sowas wie „Liebe“ glauben und sich selbst deshalb für etwas Besseres als die klassische Goldgräberin halten. Realistisch betrachtet fehlt aber vielen Frauen einfach die körperliche Ausstattung für diese Alpha-Kategorie. Solche Frauen gehen daher heute einen anderen Weg, der dann eben über mehrere Männer führt. Eine solche Frau kann beispielsweise zuerst eine Berufsausbildung machen, bei der sie von ihrer Familie und / oder ihrem Freund finanziell und auch sonst rundum unterstützt wird. Danach wird vielleicht ein halbes Jahr oder Jahr im Betrieb gearbeitet, um etwas Geld anzusparen, was ziemlich leicht ist, wenn Familie und / oder Partner die Lebenshaltungskosten aufbringen. Dann aber geht es so schnell wie möglich an eine Fachhochschule oder Universität. Familie und Partner haben bis zu diesem Punkt die Frau bei allem unterstützt, der Partner muss allerdings recht bald nach der Einschreibung weichen – vor allem dann, wenn er vielleicht nur ein normaler Facharbeiter oder Handwerker ist und kein Akademiker. Das macht sich neben dem neuen Freundeskreis an der Hochschule nicht so gut, also muss der alte Freund gehen und es kommt ein neuer, natürlich im gleichen oder aus einem höheren Semester. Gerne werden auch Doktoranden, Dozenten und Professoren ins Visier genommen, aber die meisten dieser Frauen schaffen es mangels Attraktivität und Grips häufig nicht, sich so einen Fisch schon zu Beginn ihres Studiums zu angeln.

Der neue Partner studiert natürlich ein sinnvolles Fach mit entsprechenden Berufsaussichten, damit er später auch bloß genug Geld für die Wünsche und Ziele seiner Blutsaugerin verdient, während die Frau sich eher irgendein anspruchsloses Schwafelfach aus den Geistes- oder Sozialwissenschaften aussucht, das nicht allzu viel Intellekt und Arbeit erfordert. Will sie zumindest den Anschein wahren, dass sie später wie ein Mann bis zur Rente buckeln wollte, wählt sie entweder ein Fach aus, das einen Bezug zu ihrer Ausbildung hat oder nimmt z.B. irgendwas Seichtes in Kombination mit Lehramt. Natürlich will die Frau üblicherweise später nicht bis zur Rente arbeiten, bestenfalls ein paar Stunden pro Woche in Teilzeit nach dem ersten Kind, spätestens nach dem zweiten dann eher nicht mehr. Deshalb muss auch der erste neue Partner an der Hochschule nicht der letzte bleiben, im Gegenteil. Sowohl der eigene Freundeskreis an der Uni als auch der Freundeskreis des Partners wird schnell nach den nächsten rang- und einkommenshöheren Männern durchleuchtet, die als die nächste Stufe auf der sozialen Leiter dienen können. Gleichzeitig wird während der Vorlesungen und in der Freizeit natürlich im Internet nach geeigneten Kandidaten gesucht, bestehende Beziehung hin oder her. Früher nutzten sie dazu Foren, Communities und Partnerbörsen, dann kamen StudiVZ und Konsorten, heute läuft aber fast alles über Facebook in entsprechenden Gruppen und über Spotted-Seiten der Hochschulen in den sozialen Netzwerken.

Nach der Universität kommt dann der Berufseinstieg – sofern sie bis dahin noch nicht ihren Goldesel gefunden oder ihm zwecks wirtschaftlicher Ausbeutung noch kein Kind ans Bein binden konnte. Häufig kommen erst Praktika und / oder ein Volontariat, Ziele sind oft der Erzieher- und Schuldienst, aber auch Werbe- und PR-Agenturen oder irgendwas im öffentlichen Dienst, z.B. bei einer Gewerkschaft. Der letzte Partner aus der Studienzeit hat eine gewisse Schonfrist, einen lukrativen Posten zu ergattern, andernfalls steht er ebenfalls bald auf der Abschussliste. Gelingt ihm das Besetzen eines lukrativen und vielleicht gar noch prestigeträchtigen Jobs, dann dauert es in den meisten Fällen kein Jahr, bis die Frau auf einmal schwanger ist. All die Jahre ist das nie passiert, denn natürlich hat sie nun extra die Pille abgesetzt und redet sich danach mit „Pille vergessen“, „Durchfall“ oder dergleichen heraus.

Nach den ersten Monaten in der Arbeitswelt ist der Frau nämlich klar geworden, dass sie das Hamsterrad nicht ein Leben lang und schon gar nicht in Vollzeit besetzen will. Und der einfachste Notausgang aus dem gnadenlosen Ausbeutungs- und Verwertungssystem der Wirtschaft ist in diesem Fall die Schwangerschaft, danach folgt dann auch meistens die Heirat noch vor der Geburt.

Wäre die Ehe ein redliches Geschäft, dann würde  der Ring dem Mann um den Hals geschmiedet statt an den Finger gesteckt. Denn fortan ist er Arbeitssklave und Zahlesel für Frau und Kind(er) bis zum Ende seiner Tage. Sollte er nicht erben, im Lotto gewinnen oder anderweitig zu viel Geld kommen, ist sein Schicksal bis zur Rente besiegelt. Und selbst danach wird der Mann nur so viele „Freiheiten“ in den ihm verbleibenden Jahren voller Gebrechen und Krankheiten haben, wie die Frau sie ihm zugesteht.

Heute passiert es ja auch oft genug, dass die Ehe wieder geschieden wird, wenn Frau meint, sie müsse nun mit einem Macho ihren dritten oder wievielten Frühling auch immer erleben oder einfach nur „wieder frei sein“ – eine Chuzpe, dass sich ausgerechnet die unterdrückenden Sklavenhalter der Männer über zu wenig Freiheit beklagen, während sie die Unfreiheit und Gefangenschaft ihrer Männer im Hamsterrad der Arbeitswelt für gut und selbstverständlich halten. Nur selten gelingt es einer Frau über 30 oder 35 Jahre, einen Mann auf dem gleichen oder gar auf einem noch höheren Level zu ergattern, daher heißt es für den Mann dann auch nach der Scheidung, immer weiter und immer mehr zu zahlen, wenn er noch seine Kinder sehen will. Aber auch das ist für den Mann dann nicht immer sicher.

Dies ist der Zeitpunkt, wo die durchschnittliche Bildungsnutte ihr Präfix verliert – und der Mann alles, wofür er sein Leben lang gearbeitet und gekämpft hat.

Zusammenfassung

Wer genau hinschaut, sieht die beschriebene Vorgehensweise und die beschriebenen Laufbahnen von Frauen wie aus einem Lehrbuch in der Realität. Es ist immer das gleiche perfide Spiel, an dessen Ende ein Mann die Freiheit über sein Leben an Unterhaltsverpflichtungen verliert, während Frau es sich bequem und mit wesentlich höherer Lebensqualität auf Kosten des Mannes einrichtet. Nicht umsonst leben Frauen ja im Durchschnitt um die 7 Jahre länger als Männer. Die pressen einmal oder einige Male nach einer Schwangerschaft aus sich Kinder raus, danach sind sie von der Arbeitspflicht befreit – so lautet der gesellschaftliche Deal. Die nennen sich dann hauptberuflich „Hausfrau und Mutter“, während der Mann in einer ihn von seinem Wesenskern immer weiter entfremdenden Arbeit Jahrzehnte seines Lebens zubringt und seine Kinder bestenfalls nur zum Abendessen, schlimmstenfalls noch zusätzlich am Wochenende zu Gesicht bekommt.

Schon der Blick auf die Studienwahl junger Frauen reicht, um zu bestätigen, dass sie meistens nicht ein ganzes Leben lang für sich selbst sorgen wollen. Sonst würden sie Studienfächer bevorzugen, die zwar intellektuell etwas anspruchsvoller und mit mehr Arbeit verbunden sind, aber später auch ein Leben oberhalb der Sozialhilfegrenze und vielleicht gar inklusive der Befriedigung ihrer Wünsche und Träume ermöglichen – ohne die einseitige und rücksichtlose Ausbeutung von Männern.

Den Männern kann ich nur empfehlen, sich daher nicht zu früh zu sehr in einer Beziehung zu engagieren, den Geldbeutel ruhig häufiger verschlossen zu halten und der Freundin bloß nie eine EC-Karte fürs Konto oder gar eine Kreditkarte mit größerem Verfügungsrahmen in die Hand zu geben. Es sei denn natürlich, man will wirtschaftlichen Selbstmord begehen. Bei jeglichen Kosten wie Lebenshaltung und Urlaub sollte Mann daher immer unverrückbar darauf bestehen, dass die Frau auch ihren Anteil beisteuert. Redet sie sich damit heraus, sie würde ja mehr im Haushalt erledigen, lass Dich nicht darauf ein, bis sie es nicht mindestens einige Monate bewiesen hat. Prinzipiell sollte Mann sich nicht zu sehr von den Worten einer Frau einlullen lassen und lieber darauf schauen, was sie für die Beziehung tut, einbringt und leistet. In der heutigen Zeit könnte die Diskrepanz da selten größer sein.

Männer sollten sich daher  bestmöglich vor den Raubrittern und Blutsaugern in Frauengestalt schützen. Hilfreich dabei wäre sicher, wenn die Väter ihre Söhnen – neben der sexuellen Aufklärung – auch über die Wahrheit zu der Egomanie, Verlogenheit, Durchtriebenheit und Boshaftigkeit der heutigen Frauen aufklären würden. Von Seiten der Politik sollte man hingegen einmal hinterfragen, wie hoch denn die Bildungsrendite von Akademikerinnen heute ist, also wie viele davon in welchen Jobs und mit welchen Stundenzahlen und Einkommen bis zum Renteneintrittsalter arbeiten. Ich bin mir sicher,  das ist de facto eigentlich ein einziges Verlustgeschäft – schon alleine deshalb, weil das Gros der Fauen sich bei der Studienwahl nicht von so banalen Dingen wie der Nachfrage am Arbeitsmarkt leiten läßt.

Zitat des Tages

Gerade die ganz große Liebe – wo man dem Partner alles, notfalls sogar das eigene Leben, opfern würde – ist wohl das härteste aller zwischenmenschlichen Geschäfte (härter noch als Freundschaft, diese Versicherung gegen Notstände, die keine der üblichen Policen deckt). Das Liebespaar ist eine Firma, der beide Partner zwecks Bekämpfung ihrer Existenzangst beigetreten sind. Die Strategie besteht darin, selbst der zu werden, der „aufblicken“ darf, und den Schwarzen Peter Freiheit dem anderen zuzuschieben. Für diesen Vorzug würde man über Leichen gehen, und logischerweise wird der tödlich Getroffene meist ausgerechnet der ehemals so Geliebte sein.

Esther Vilar, Der betörende Glanz der Dummheit

10 Gründe, warum Feminismus toll ist – und warum keiner der Gründe wirklich ein Grund ist

In einem Blog aus Berlin las ich neulich „10 Gründe, warum Feminismus toll ist“ – ich verzichte allerdings auf eine Verlinkung, da ich die Blamage der Verfasserin nicht noch unnötig vergrössern möchte. Kommen wir zu den Gründen, die sie für den Feminismus anführt:

  • Mehr Abwechslung in allen Lebensbereichen – und das ganz ohne Drogen.
    Was für eine Abwechslung denn? Dass vielleicht mehr Frauen mal mit irgendwelchen Lesben rummachen und vielleicht dabei bleiben, damit selbige nicht ganz so einsam und frustriert zurückbleiben? Oder dass man am besten jedes Mal bei einem offiziellen Schreiben nachgucken soll, welche Gender-Schreibweise gerade trendy ist – Lücke, Sternchen oder Facepalm? Sorry, aber das klingt doch schon eher nach Drogen oder psychischen Veränderungen, die der Wirkung von Drogen gleichkommen.
  • Keine Frau ist mehr gezwungen, Spiegel-Online-Kommentatoren zu heiraten.
    Der Bezug erschließt sich mir nicht. Kommentieren denn bei Spiegel Online nur Machos, Schläger und Vergewaltiger oder was soll uns dieser „Grund“ sagen? Und was hält eigentlich Spiegel Online davon, dass manche Feministinnen offenbar Spiegel Online eine Leserschaft primär aus Machos, Schlägern und Vergewaltigern unterstellen? Und zum Thema Heiraten: Wer trägt denn die meisten Lasten schon ab der Hochzeit und danach sowieso? Tipp: Es ist nicht die Frau.
  • Weil er euch liebt.
    Er? Er ist doch männlich und das im Kontext mit „lieben“ statt diskriminieren, unterdrücken, schlagen und vergewaltigen? Müßte es nicht heißen „Weil sie euch liebt“?
  • Männer müssen sich nicht mehr zwangsläufig nur mit Einparken, Waffen und Jagd beschäftigen, sondern dürfen endlich auch mal ein gutes Buch lesen.
    Knaller! Wer hat eigentlich die ganze Forschung und Entwicklung in Medizin, Technologie und vielen anderen Bereichen in den vergangenen Jahrhunderten vorangetrieben? Marsfrauen? Die Männer waren ja angeblich nur mit „Einparken, Waffen und Jagd“ beschäftigt. Aber immerhin unterstellt die Verfasserin den Männern, dass sie lesen können – wie liebenswert! Und da unterstellen Feministinnen den Männern immer, dass sie ausschließlich in geschlechtsbezogenen Stereotypen denken würden? Was machen denn solche Feministinnen – ewige Weisheit aus dem Swarovski-Fläschchen versprühen? Sie verbreiten auf der einen Seite die übelsten Stereotypen, während sie auf der anderen Seite behaupten, dass „Geschlecht“ ja doch nur eine soziale Konstruktion sei. Merkt  niemand wie extrem schizophren dieses ganze Geschwafel der Feministen und Genderisten im Kern eigentlich ist?
  • Besserer Sex für alle!
    Für wen? Für jene Lesben, die in Gender Studies & Co. auf Balz gehen? Oder für die Frauen und Männer, die immer seltener noch Interesse an einer Ehe oder einer Beziehung haben, weil Feminismus und Genderismus das Klima zwischen Männern und Frauen nachhaltig vergiften? Oder für frigide Frauen, die nun lieber alle Schuld für ihre Frigidität beim Mann abladen anstatt sich professionelle medizinische oder psychologische Hilfe zu suchen, wenn sie darunter leiden? Großes Kino, Applaus! Oder bejubelte sie die Zunahme der Masturbation auf beiden Seiten als besseren „Sex an und für sich“?
  • Mit dem generischen Femininum ist die erforderliche Mindestzeichenanzahl bei Hausarbeiten und Motivationsschreiben viel schneller erreicht.
    Ach, daher weht der Wind! Also in Fächern, wo tatsächlich Forschung und Wissenschaft betrieben wird, ist das mit der Mindestzeichenzahl kein großes Problem, im Gegenteil. Wer allerdings nur das Nachbeten der in Gender Studies üblichen Plattitüden, Feindbilder und Opferabos als Grundlage hat, wird vermutlich schon Schwierigkeiten haben eine Hausarbeit ausreichend mit Fakten und Forschungsergebnissen zu befüllen – vor allem, wenn man noch die umformulierten Wikipedia- und EMMA-Zitate rausstreicht.
  • Über Machtverhältnisse und Privilegien nachdenken ist Gehirnjogging ohne das bescheuerte Sudoku.
    Falscher Vergleich, denn in Sudoku kann ich nicht aus einer 3 eine 9 machen, weil ich es gerade will. Zahlen lassen sich nicht „sozial dekonstruieren“, deshalb scheitern ja so viele Feministinnen an einfachsten logischen Zusammenhängen außerhalb ihrer Meinungsschablonen, die Denken imitieren sollen. Und bei Kritik wird ja eher ein Twitter-Shitstorm gegen Kritiker gestartet anstatt mit inhaltlichem Bezug sachlich zu diskutieren. Ganz davon ab: Wer über Machtverhältnisse und Privilegien wirklich nachdenken will, der sollte erst einmal die Realität und die tatsächlichen Machtverhältnisse und Ursachen für Privilegien und Diskriminierungen erkennen können. Daran scheitert aber der größte Teil der Feministinnen schon alleine auf Grund seiner ideologischen Verbohrtheit und der Angst, dann nicht mehr mit ein paar Gender-Buzzwords einfach Recht behalten und sich überlegen fühlen zu können.
  • Es ist für uns alle besser, wenn ich nicht in der Küche stehe.
    Das ist in der Tat peinlich, denn viele Männer können heute als Single recht brauchbar kochen. Klar, Ausreisser nach unten, die noch nicht einmal ein Fix-Tütchen mit ein paar Zutaten kombinieren können oder die meiste Zeit des Monats von pampigen Fertiggerichten leben, gibt es sicherlich. Gleichzeitig sind aber auch die meisten Sterne- und Meisterköche merkwürdigerweise Männer. Vermutlich sind das die fiesesten aller Patriarchen, die schon in der Küche die armen, armen Frauen unterdrücken, jawoll!
  • Genitalien entscheiden nicht mehr zwangsläufig über Lebenswege, wofür sie definitiv immer unterqualifiziert waren.
    Dann frage ich mich, warum Genitalien im Rahmen der Frauenquote über Lebenswege entscheiden sollen. Wohlgemerkt, nur über die Lebenswege einer kleinen Clique von Radikalfeministinnen, die für sich immer mehr Macht, Privilegien und natürlich Geld abgreifen will. Zumal das Geschlecht doch angeblich nur „sozial konstruiert“ sein soll?! Die Kassiererin im Supermarkt oder die Krankenschwester auf der Intensivstation hat von dem ganzen Quoten-Quatsch jedenfalls exakt Nullkommanix. Da geht es nur um immer mehr luxuriöse Privilegien für eine relativ kleine Gruppe Feministinnen, die vermutlich auf Grund ihres durchweg verkorksten und aggressiven Kommunikations- und Sozialverhaltens anderweitig nicht in eine zivilisierte Gesellschaft zu integrieren ist.
  • Mehr Freiheit, Menschenrechte und Selbstbestimmung für 3,6 Milliarden Menschen.  Wenn nicht sogar für 7,2 Milliarden.
    Menschenrechte? Wirklich? Was hat es denn beispielsweise mit Menschenrechten zu tun, wenn schon ab dem Kindergarten Jungen diskriminiert und pauschal schlechter bewertet werden als Mädchen, weshalb so schon in frühester Kindheit und Jugend manche Lebenswege und Karrieren zerstört werden? Was ist mit dem Menschenrecht auf Bildung, wenn Jungen im Bildungssystem gegenüber Mädchen immer umfassender benachteiligt werden? Was hat es mit Freiheit und Menschenrechten zu tun, wenn bei einer Scheidung die Frau die Kinder gegen den Vater instrumentalisiert, um z.B. noch mehr Unterhalt zu erpressen? Und ganz ehrlich, wenn es um Freiheit, Menschenrechte und Selbstbestimmung für alle Menschen ginge, dann wird man Humanist, nicht Feminist.

So, Rant ist raus und jetzt Zeit für frische Luft…

Wie sexistisch ist Alice Schwarzer?

Hinweis: Es ist nicht eindeutig belegt, dass das betreffende Facebook-Profil tatsächlich von Alice Schwarzer ist, da auf Websites von Schwarzer meistens auf die Seite vom Emma-Magazin verwiesen wird.

Eigentlich wollte ich Alice Schwarzer heute bei Facebook fragen, wie sie es persönlich mit Artikel 12 des Grundgesetzes hält, welcher die Freiheit der Berufswahl festschreibt, und wie sich dieser mit Alice Schwarzers merkwürdigem Kampf gegen die Prostitution unter einen Hut bekommen läßt. Leider müßte ich mich dazu erst mit Alice Schwarzer befreunden und das war mir die Sache nicht wert. Gleichzeitig stieß ich auf ein Bild, dessen sexistische Intention bereits ganz offensichtlich ist und es noch mehr würde, wenn man die Rollen der Geschlechter bei dem Motiv umdrehen würde. Aber seht selbst:

Wie sexistisch ist Alice Schwarzer?Eine Frau mit High Heels, die zwei nackte Männer spazieren führt. Natürlich keine durchschnittlichen nackten Männer, sondern nach sexistischem Duktus durchtrainierte und muskelbepackte, damit Frau  – Lookism! Fat-Shaming! – etwas zu gucken hat. Die Köpfe sieht man nur ansatzweise, die Gesichter gar nicht, denn die sind bei dem Bild, welches Alice Schwarzer in ihrem Profil gar als Titelbild eingestellt hat, nicht von Interesse. Da reicht es, wenn Frau die nackten Hinterteile und Oberkörper sieht, Stichwort Objektifizierung. Frauen, die Männer wie Hunde an der Leine halten und Tiere gelten in Deutschland bekanntlich per Gesetz als Sache.  Das soll die feministische Vorkämpferin unseres Landes sein? Und wo bleiben die verdienten Kübel Kritik an diesem Bild?

Mann stelle sich einmal vor, welchen #aufschrei samt Shitstorms, Blog-Gezeter und Talkshows mit Feministinnen es gäbe, wenn ein halbwegs prominenter Mann ein vergleichbares Bild mit umgekehrter Rollenverteilung in seinem Profil verwenden würde, vielleicht gar noch ein Männer- oder Väterrechtler. Hätte beispielsweise Arne Hoffmann, der ja auch einige Bücher über SM geschrieben hat, ein Bild von zwei Frauen an den Leinen eines Mannes in seinem Profil, wäre das Geplärre aus der feministischen Ecke riesig. Auch die lila Pudelchen von Böll & Co. kämen aus ihren Löchern gekrochen und mit dem Nachkläffen der Phrasen ihrer Wortführerinnen nicht mehr nach. Bei Alice Schwarzer äußert sich hingegen lediglich eine Nutzerin verhalten kritisch über das Bild. Nennt man das in feministischem Neusprech nicht Double Standards?

Ein anderer Punkt, der mir immer wieder sauer aufstösst ist der, dass mit Alice Schwarzer ausgerechnet eine lesbische Feministin unserer Gesellschaft diktieren will, wie sie mit heterosexueller Prostitution und heterosexuellen Beziehungen zwischen Mann und Frau umzugehen hat. Damit ist Schwarzer aber nicht die einzige, da gibt es – insbesondere in Berlin – noch einen Haufen ähnlicher Figuren im feministischen Lager.  Was würden diese wohl sagen und wie sehr würden sie sich empören, wenn ausgerechnet heterosexuelle Männer ihnen diktieren wollten, wie sie ihr Sexual- und Beziehungsleben zu gestalten haben? Wie war das noch gleich mit der Toleranz und dem Grundsatz „Leben und leben lassen“? Gilt der nur von der Mehrheit den Minderheiten gegenüber? Haben die Minderheiten gegenüber der Mehrheit keine Toleranz an den Tag zu legen?

Wir Männer sind es ja bereits seit Jahren nicht anders gewöhnt, dass aus der feministischen Ecke vorrangig nur noch geheuchelte Empörung, instrumentalisierte Skandalisierung, hysterisches Gezeter und Gezicke kommen, kombiniert mit Forderungen nach noch mehr Sonder- und Schutzrechten für Frauen. Allerdings sind die Frauen ja gar keine Minderheit, sondern schlicht die Hälfte der Gesellschaft mit gleichen Rechten, aber weniger Pflichten als Männer. Wenn sich die ganzen Minderheiten nun noch das schlechte Benehmen und das schmarotzerhafte einseitige Fordern bei den Feministinnen abschauen, dann gute Nacht. Und diese ganzen lesbischen Feministinnen gehören einmal endlich in ihre Schranken verwiesen, bevor sie weiteren Schaden für die heterosexuellen Beziehungen und traditionellen Familien anrichten können. Denn da ist in meinen Augen schon heute mehr reparaturbedürftig als überhaupt noch zerstörbar. Es ist an der Zeit, Widerstand zu zeigen und eindeutig Position gegen die feministische Hass-Ideologie zu beziehen – für Männer und Frauen, denen ihre Beziehungen und Familien wichtig sind.

Der Barilla-Skandal, der keiner ist

Was gab es wieder einen #Aufschrei in den letzten Tagen! Nicht mitbekommen? Gut, dann sind Sie vermutlich nicht bei Twitter, denn dort versammelt sich ja spätestens seit der hirnrissigen #Aufschrei-Kampagne, bei der mit gleichem Empörungslevel Vergewaltigungen mit fehlgeschlagenen Anmachsprüchen in einen Sack geschmissen und allen Männern pauschal als Alltagssexismus angelastet wurden, besonders gerne – bevorzugt aus der Berliner Ecke – allerlei Grüppchen, die meinen, dass ausgerechnet sie und nur sie immer und überall diskriminiert würden. Da läuft manchmal schon fast eine Art Wettbewerb, wer das größere und bemitleidenswertere Opfer ist, das deshalb mit (Medien-)Aufmerksamkeit, Fördergeldern und anderen Geschenken der Allgemeinheit bedacht werden müsse.

Auslöser war ein Interview mit dem Chef des Barilla-Konzerns, Guido Barilla:

„Für uns ist das Konzept der heiligen Familie ein fundamentaler Wert in der Firma“, sagte Barilla dem Sender Radio24. Daher würde er niemals Werbung mit einer homosexuellen Familie machen.

Das Unternehmen, das auch Kekse und Brot herstellt, legt in seinen Werbespots viel Wert auf die Vater-Mutter-Kind-Harmonie. „Unsere Familie ist eine klassische, in der die Frau eine fundamentale Rolle spielt.“

Jeder normale Mensch wird sich da jetzt fragen: Wo ist der Skandal? Der Witz ist: Es gibt gar keinen. Guido Barilla hat seine Meinung zum Bild der Familie geäußert und dass er nicht mit homosexuellen Familien werben würde, da dies offenbar bei seinen traditionell eingestellten Zielgruppen nicht gut ankäme. Das ist sein gutes Recht als Familienmensch und Unternehmer und nicht zuletzt auch eine Frage der gegenseitigen Toleranz und der Meinungsfreiheit.

Das können die hauptberuflichen Twitter-Empörer aber nicht auf sich sitzen lassen, sogleich fühlten sich die ersten Homosexuellen diskriminiert, es wurden Hashtags ausgelotet und ein Shitstorm gegen Barilla veranstaltet. Das ist eine sonderbare Einstellung zu Demokratie und Meinungsfreiheit. Denn man sollte nicht vergessen, dass Minderheiten wie Homosexuelle auf die Toleranz der Mehrheit angewiesen sind, damit sie selbst unbehelligt leben können und eben nicht diskriminiert werden. Da tun die Shitstormer den durchschnittlichen Homosexuellen natürlich einen Bärendienst, wenn sie dafür sorgen, dass sie  gegen dermaßen harmlose Meinungsäußerungen der gesellschaftlichen Mehrheit mindestens so intolerant auftreten wie es früher beispielsweise radikale Schwulenhasser taten.

Wo ist denn das Problem, wenn jemand die traditionelle heterosexuelle Familie mit Mann und Frau der konstruierten homosexuellen Familie vorzieht? Ich bin mir sicher, dass es auch unter Entwicklungspsychologen und Pädagogen mehr als eine Meinung zu homosexuellen Elternpaaren gibt, sicher auch kritische oder gar ablehnende. Und wo ist das Problem, wenn der Frau in der Familie eine fundamentale Rolle zukommen soll? Bloß weil es für Hausfrauen und Mütter keine Vorstandsgehälter und Titelstories in feminstischen Gazetten gibt?

Fazit

Es gab keinen Skandal um Barilla, sondern nur mal wieder das üblich empörungsschwangere Hyperventilieren einiger Grüppchen bei Twitter, die meinen, dass ihre allzeitig verfügbare Instant-Empörung samt inflationärem Shitstorming irgendeinen gesellschaftlichen oder gar moralischen Wert hätte. Real dürften sich aber nur wenige Homosexuelle über die Äußerung von Guido Barilla aufgeregt haben, da sie mit Alltag und anderen Probleme wahrscheinlich vollauf beschäftigt sind. Wem Barillas Meinung nicht passt, der kauft halt andere Nudeln – real und nicht bei Twitter, ganz cool statt mit geheuchelter Empörung. Wo blieben sonst Meinungsfreiheit und Toleranz? Manche Minderheiten scheinen langsam zu vergessen, dass Toleranz auf Gegenseitigkeit beruht.