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Kann es sein, dass Genderisten lediglich Geschlecht und Persönlichkeit verwechseln, weil sie letztere nicht besitzen?

Auf diesen Gedanken kam ich, nachdem ich ein Interview mit dem meiner Meinung nach mehr als zweifelhaften Gender-„Forscher“ Heinz-Jürgen Voß überflogen hatte, der darin folgendes zum besten gab:

Wie viele Geschlechter gibt es denn? Unzählige. Das Geschlecht wird ja auf vielen Ebenen geprägt: durch Chromosomen, Hormone, Geschlechtsorgane, das Aussehen – und nicht zuletzt die Art, wie ich erzogen werde, mich kleide und mich selbst zuordne. Auf jeder Ebene gibt es verschiedene Ausprägungen. Es trifft die Realität nicht, nur in „männlich“ und „weiblich“ einzuteilen.

Tut mir ja leid für Voß, dem man für seine schwachsinnigen Ergüsse sonderbarerweise auch noch ein Professorengehalt zahlt, aber das, was er aufzählt, prägt vor allem die Persönlichkeit eines Menschen, also schlicht das Gesamtbild des Menschen von sich selbst. Die Kategorie Geschlecht ist da nur ein kleiner Teil und hier sind die Chromosomen meines Erachtens schon die primären Determinanten, denn das genetische Geschlecht können auch Genderisten nicht verändern, mit keinem Mittel der heutigen Welt. Zwar mag mancher Mann andere Dinge für männlich halten als andere, ebenso mag manche Frau andere Dinge für weiblich halten als andere, aber das ändert absolut gar nichts an deren Geschlecht. Auch ein Transsexueller, der sich in Frauenfummel zwängt und sich wie eine Frau schminkt, bleibt – oh, welch Überraschung – genetisch ein Mann und wird es auch im Phänotyp bleiben, wenn er nicht Hormone schluckt und sich nicht umoperieren läßt. Stellen wir uns vor, es gäbe die medizinischen Möglichkeiten mit Hormonbehandlungen und Umoperieren nicht, dann bliebe er bis zu seinem Tode nicht nur genetisch, sondern auch im Erscheinungsbild primär ein Mann. Alles, was die moderne Medizin heute für Transsexuelle ermöglicht, ist kaum mehr als eine Art besseres Kostüm, das durch Chirurgie und die Gabe von Hormonen erzeugt und aufrechterhalten wird.

Ich habe bei der Lektüre solchen Unfugs immer den Eindruck, dass Leute wie Heinz-Jürgen Voß primär ihre ganz persönlichen Probleme und Ansichten mit ihrer Homo- oder Transsexualität als Forschung verkaufen und für allgemeingültig erklären wollen. Genau dagegen sollte sich die Masse der Menschen wehren, die für diesen unwissenschaftlichen Quatsch samt politischer Propaganda  (Regenbogen, LGBTQ etc.) die Zeche zahlt: der Mann und die Frau von nebenan sowie die durchschnittliche Familie.

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10 Gründe, warum Feminismus toll ist – und warum keiner der Gründe wirklich ein Grund ist

In einem Blog aus Berlin las ich neulich „10 Gründe, warum Feminismus toll ist“ – ich verzichte allerdings auf eine Verlinkung, da ich die Blamage der Verfasserin nicht noch unnötig vergrössern möchte. Kommen wir zu den Gründen, die sie für den Feminismus anführt:

  • Mehr Abwechslung in allen Lebensbereichen – und das ganz ohne Drogen.
    Was für eine Abwechslung denn? Dass vielleicht mehr Frauen mal mit irgendwelchen Lesben rummachen und vielleicht dabei bleiben, damit selbige nicht ganz so einsam und frustriert zurückbleiben? Oder dass man am besten jedes Mal bei einem offiziellen Schreiben nachgucken soll, welche Gender-Schreibweise gerade trendy ist – Lücke, Sternchen oder Facepalm? Sorry, aber das klingt doch schon eher nach Drogen oder psychischen Veränderungen, die der Wirkung von Drogen gleichkommen.
  • Keine Frau ist mehr gezwungen, Spiegel-Online-Kommentatoren zu heiraten.
    Der Bezug erschließt sich mir nicht. Kommentieren denn bei Spiegel Online nur Machos, Schläger und Vergewaltiger oder was soll uns dieser „Grund“ sagen? Und was hält eigentlich Spiegel Online davon, dass manche Feministinnen offenbar Spiegel Online eine Leserschaft primär aus Machos, Schlägern und Vergewaltigern unterstellen? Und zum Thema Heiraten: Wer trägt denn die meisten Lasten schon ab der Hochzeit und danach sowieso? Tipp: Es ist nicht die Frau.
  • Weil er euch liebt.
    Er? Er ist doch männlich und das im Kontext mit „lieben“ statt diskriminieren, unterdrücken, schlagen und vergewaltigen? Müßte es nicht heißen „Weil sie euch liebt“?
  • Männer müssen sich nicht mehr zwangsläufig nur mit Einparken, Waffen und Jagd beschäftigen, sondern dürfen endlich auch mal ein gutes Buch lesen.
    Knaller! Wer hat eigentlich die ganze Forschung und Entwicklung in Medizin, Technologie und vielen anderen Bereichen in den vergangenen Jahrhunderten vorangetrieben? Marsfrauen? Die Männer waren ja angeblich nur mit „Einparken, Waffen und Jagd“ beschäftigt. Aber immerhin unterstellt die Verfasserin den Männern, dass sie lesen können – wie liebenswert! Und da unterstellen Feministinnen den Männern immer, dass sie ausschließlich in geschlechtsbezogenen Stereotypen denken würden? Was machen denn solche Feministinnen – ewige Weisheit aus dem Swarovski-Fläschchen versprühen? Sie verbreiten auf der einen Seite die übelsten Stereotypen, während sie auf der anderen Seite behaupten, dass „Geschlecht“ ja doch nur eine soziale Konstruktion sei. Merkt  niemand wie extrem schizophren dieses ganze Geschwafel der Feministen und Genderisten im Kern eigentlich ist?
  • Besserer Sex für alle!
    Für wen? Für jene Lesben, die in Gender Studies & Co. auf Balz gehen? Oder für die Frauen und Männer, die immer seltener noch Interesse an einer Ehe oder einer Beziehung haben, weil Feminismus und Genderismus das Klima zwischen Männern und Frauen nachhaltig vergiften? Oder für frigide Frauen, die nun lieber alle Schuld für ihre Frigidität beim Mann abladen anstatt sich professionelle medizinische oder psychologische Hilfe zu suchen, wenn sie darunter leiden? Großes Kino, Applaus! Oder bejubelte sie die Zunahme der Masturbation auf beiden Seiten als besseren „Sex an und für sich“?
  • Mit dem generischen Femininum ist die erforderliche Mindestzeichenanzahl bei Hausarbeiten und Motivationsschreiben viel schneller erreicht.
    Ach, daher weht der Wind! Also in Fächern, wo tatsächlich Forschung und Wissenschaft betrieben wird, ist das mit der Mindestzeichenzahl kein großes Problem, im Gegenteil. Wer allerdings nur das Nachbeten der in Gender Studies üblichen Plattitüden, Feindbilder und Opferabos als Grundlage hat, wird vermutlich schon Schwierigkeiten haben eine Hausarbeit ausreichend mit Fakten und Forschungsergebnissen zu befüllen – vor allem, wenn man noch die umformulierten Wikipedia- und EMMA-Zitate rausstreicht.
  • Über Machtverhältnisse und Privilegien nachdenken ist Gehirnjogging ohne das bescheuerte Sudoku.
    Falscher Vergleich, denn in Sudoku kann ich nicht aus einer 3 eine 9 machen, weil ich es gerade will. Zahlen lassen sich nicht „sozial dekonstruieren“, deshalb scheitern ja so viele Feministinnen an einfachsten logischen Zusammenhängen außerhalb ihrer Meinungsschablonen, die Denken imitieren sollen. Und bei Kritik wird ja eher ein Twitter-Shitstorm gegen Kritiker gestartet anstatt mit inhaltlichem Bezug sachlich zu diskutieren. Ganz davon ab: Wer über Machtverhältnisse und Privilegien wirklich nachdenken will, der sollte erst einmal die Realität und die tatsächlichen Machtverhältnisse und Ursachen für Privilegien und Diskriminierungen erkennen können. Daran scheitert aber der größte Teil der Feministinnen schon alleine auf Grund seiner ideologischen Verbohrtheit und der Angst, dann nicht mehr mit ein paar Gender-Buzzwords einfach Recht behalten und sich überlegen fühlen zu können.
  • Es ist für uns alle besser, wenn ich nicht in der Küche stehe.
    Das ist in der Tat peinlich, denn viele Männer können heute als Single recht brauchbar kochen. Klar, Ausreisser nach unten, die noch nicht einmal ein Fix-Tütchen mit ein paar Zutaten kombinieren können oder die meiste Zeit des Monats von pampigen Fertiggerichten leben, gibt es sicherlich. Gleichzeitig sind aber auch die meisten Sterne- und Meisterköche merkwürdigerweise Männer. Vermutlich sind das die fiesesten aller Patriarchen, die schon in der Küche die armen, armen Frauen unterdrücken, jawoll!
  • Genitalien entscheiden nicht mehr zwangsläufig über Lebenswege, wofür sie definitiv immer unterqualifiziert waren.
    Dann frage ich mich, warum Genitalien im Rahmen der Frauenquote über Lebenswege entscheiden sollen. Wohlgemerkt, nur über die Lebenswege einer kleinen Clique von Radikalfeministinnen, die für sich immer mehr Macht, Privilegien und natürlich Geld abgreifen will. Zumal das Geschlecht doch angeblich nur „sozial konstruiert“ sein soll?! Die Kassiererin im Supermarkt oder die Krankenschwester auf der Intensivstation hat von dem ganzen Quoten-Quatsch jedenfalls exakt Nullkommanix. Da geht es nur um immer mehr luxuriöse Privilegien für eine relativ kleine Gruppe Feministinnen, die vermutlich auf Grund ihres durchweg verkorksten und aggressiven Kommunikations- und Sozialverhaltens anderweitig nicht in eine zivilisierte Gesellschaft zu integrieren ist.
  • Mehr Freiheit, Menschenrechte und Selbstbestimmung für 3,6 Milliarden Menschen.  Wenn nicht sogar für 7,2 Milliarden.
    Menschenrechte? Wirklich? Was hat es denn beispielsweise mit Menschenrechten zu tun, wenn schon ab dem Kindergarten Jungen diskriminiert und pauschal schlechter bewertet werden als Mädchen, weshalb so schon in frühester Kindheit und Jugend manche Lebenswege und Karrieren zerstört werden? Was ist mit dem Menschenrecht auf Bildung, wenn Jungen im Bildungssystem gegenüber Mädchen immer umfassender benachteiligt werden? Was hat es mit Freiheit und Menschenrechten zu tun, wenn bei einer Scheidung die Frau die Kinder gegen den Vater instrumentalisiert, um z.B. noch mehr Unterhalt zu erpressen? Und ganz ehrlich, wenn es um Freiheit, Menschenrechte und Selbstbestimmung für alle Menschen ginge, dann wird man Humanist, nicht Feminist.

So, Rant ist raus und jetzt Zeit für frische Luft…