Schlagwort-Archive: Empörung

Zitat des Tages

Zwei Fälle, die, soweit sich der Verdacht überhaupt bestätigt, weit unterhalb der Liga von Uli Hoeneß spielen, worauf Schwarzer bei ihrem ersten öffentlichen Nachsteuer-Auftritt in einer Talkshow Ende August erwartbar hingewiesen hat. Und doch behandeln die Behörden beide in einem wichtigen Punkt unterschiedlich: Bei Schwarzer wird das Steuergeheimnis gehütet, bei Lafer kurz gelüftet.

So bestätigte die Staatsanwaltschaft Koblenz, die in Lafers Fall ermittelt, den Verdacht und die Durchsuchung. Die für Schwarzer zuständige Staatsanwaltschaft Frankfurt dagegen bestätigt – nichts. Schweigen auf einer Linie, bis hinauf in Generalstaatsanwaltschaft und Justizministerium. Steuergeheimnis, heißt es. Man sei lediglich „befugt mitzuteilen, dass der Rechtsvertreter von Frau Schwarzer bei der Staatsanwaltschaft Köln Strafanzeige wegen Geheimnisverrats gegen unbekannt erstattet hat“. In dieser Art Empörung spielt Schwarzer durchaus in einer Liga mit Hoeneß.

Potsdamer Neueste Nachrichten

Neuer Award: Die Eier des Monats – und der erste Preisträger

Ich habe mich dazu entschieden einen Award zu kreieren und monatlich zu vergeben. Da es hier um Männerthemen geht und um Männer, die sich nicht von feministischen Shitstorms und Hasspredigerinnen verbiegen lassen, habe ich ihn „Die Eier des Monats“ genannt. Damit werden Unternehmen und Personen bedacht, die entsprechend gezeigt haben, dass sie sich von feministischer DeppInnen-Propaganda und unbegründeten Sexismus-Vorwürfen nicht einschüchtern lassen, also schlichtweg Eier und Rückgrat bewiesen haben.

Der erste Preisträger ist Heinz Polak, Chef der österreichischen Werbeagentur Polak and Friends. Er hält nicht nur – wie wohl fast jeder geistig gesunde Mensch – Sex in der Werbung für etwas ganz normales, sondern auch die übliche Empörung einer feministischen Watchgroup aus Salzburg darüber für Unfug, die dann ja ganz schnell „Sexismus“ (t)wittert. Und er setzte mit folgendem Satz sogar noch einen drauf:

„Ich habe das Gefühl, dass ein bestimmter Frauentyp Model wird, und ein anderer arbeitet für eine Organisation wie der Watchgroup und ist Feminist.“

Damit spricht er wohl nicht nur mir aus der Seele :mrgreen: Es ist ja kaum verwunderlich, dass die meisten Feministinnen optisch eher Fälle für die hinteren Reihen sind und selbst Femen nur die halbwegs tageslichtauglichen Exemplare zum Flitzen und Kreischen losschickt.

Daneben möchte ich darauf hinweisen, dass es dieser feministischen Watchgroup in Salzburg ähnliche Zensurvereine auch in Deutschland gibt, z.B. sowas wie Pinkstinks in Berlin. Auch diese wollen am liebsten Werbung mit mehr oder weniger unangezogenen Frauenkörpern verbieten. Allerdings gibt es auch in Deutschland einen Werberat, wo man sich über vermeintlich oder tatsächlich unangemessen Werbung beschweren kann. Die Beschwerden werden dann geprüft und entweder wird ihnen nachgegangen oder eben nicht. Es gibt keinerlei Notwendigkeit, für feministische Berufsempörte hier irgendwelche privilegierenden Extrawürstchen zu braten.

Wie sexistisch ist Alice Schwarzer?

Hinweis: Es ist nicht eindeutig belegt, dass das betreffende Facebook-Profil tatsächlich von Alice Schwarzer ist, da auf Websites von Schwarzer meistens auf die Seite vom Emma-Magazin verwiesen wird.

Eigentlich wollte ich Alice Schwarzer heute bei Facebook fragen, wie sie es persönlich mit Artikel 12 des Grundgesetzes hält, welcher die Freiheit der Berufswahl festschreibt, und wie sich dieser mit Alice Schwarzers merkwürdigem Kampf gegen die Prostitution unter einen Hut bekommen läßt. Leider müßte ich mich dazu erst mit Alice Schwarzer befreunden und das war mir die Sache nicht wert. Gleichzeitig stieß ich auf ein Bild, dessen sexistische Intention bereits ganz offensichtlich ist und es noch mehr würde, wenn man die Rollen der Geschlechter bei dem Motiv umdrehen würde. Aber seht selbst:

Wie sexistisch ist Alice Schwarzer?Eine Frau mit High Heels, die zwei nackte Männer spazieren führt. Natürlich keine durchschnittlichen nackten Männer, sondern nach sexistischem Duktus durchtrainierte und muskelbepackte, damit Frau  – Lookism! Fat-Shaming! – etwas zu gucken hat. Die Köpfe sieht man nur ansatzweise, die Gesichter gar nicht, denn die sind bei dem Bild, welches Alice Schwarzer in ihrem Profil gar als Titelbild eingestellt hat, nicht von Interesse. Da reicht es, wenn Frau die nackten Hinterteile und Oberkörper sieht, Stichwort Objektifizierung. Frauen, die Männer wie Hunde an der Leine halten und Tiere gelten in Deutschland bekanntlich per Gesetz als Sache.  Das soll die feministische Vorkämpferin unseres Landes sein? Und wo bleiben die verdienten Kübel Kritik an diesem Bild?

Mann stelle sich einmal vor, welchen #aufschrei samt Shitstorms, Blog-Gezeter und Talkshows mit Feministinnen es gäbe, wenn ein halbwegs prominenter Mann ein vergleichbares Bild mit umgekehrter Rollenverteilung in seinem Profil verwenden würde, vielleicht gar noch ein Männer- oder Väterrechtler. Hätte beispielsweise Arne Hoffmann, der ja auch einige Bücher über SM geschrieben hat, ein Bild von zwei Frauen an den Leinen eines Mannes in seinem Profil, wäre das Geplärre aus der feministischen Ecke riesig. Auch die lila Pudelchen von Böll & Co. kämen aus ihren Löchern gekrochen und mit dem Nachkläffen der Phrasen ihrer Wortführerinnen nicht mehr nach. Bei Alice Schwarzer äußert sich hingegen lediglich eine Nutzerin verhalten kritisch über das Bild. Nennt man das in feministischem Neusprech nicht Double Standards?

Ein anderer Punkt, der mir immer wieder sauer aufstösst ist der, dass mit Alice Schwarzer ausgerechnet eine lesbische Feministin unserer Gesellschaft diktieren will, wie sie mit heterosexueller Prostitution und heterosexuellen Beziehungen zwischen Mann und Frau umzugehen hat. Damit ist Schwarzer aber nicht die einzige, da gibt es – insbesondere in Berlin – noch einen Haufen ähnlicher Figuren im feministischen Lager.  Was würden diese wohl sagen und wie sehr würden sie sich empören, wenn ausgerechnet heterosexuelle Männer ihnen diktieren wollten, wie sie ihr Sexual- und Beziehungsleben zu gestalten haben? Wie war das noch gleich mit der Toleranz und dem Grundsatz „Leben und leben lassen“? Gilt der nur von der Mehrheit den Minderheiten gegenüber? Haben die Minderheiten gegenüber der Mehrheit keine Toleranz an den Tag zu legen?

Wir Männer sind es ja bereits seit Jahren nicht anders gewöhnt, dass aus der feministischen Ecke vorrangig nur noch geheuchelte Empörung, instrumentalisierte Skandalisierung, hysterisches Gezeter und Gezicke kommen, kombiniert mit Forderungen nach noch mehr Sonder- und Schutzrechten für Frauen. Allerdings sind die Frauen ja gar keine Minderheit, sondern schlicht die Hälfte der Gesellschaft mit gleichen Rechten, aber weniger Pflichten als Männer. Wenn sich die ganzen Minderheiten nun noch das schlechte Benehmen und das schmarotzerhafte einseitige Fordern bei den Feministinnen abschauen, dann gute Nacht. Und diese ganzen lesbischen Feministinnen gehören einmal endlich in ihre Schranken verwiesen, bevor sie weiteren Schaden für die heterosexuellen Beziehungen und traditionellen Familien anrichten können. Denn da ist in meinen Augen schon heute mehr reparaturbedürftig als überhaupt noch zerstörbar. Es ist an der Zeit, Widerstand zu zeigen und eindeutig Position gegen die feministische Hass-Ideologie zu beziehen – für Männer und Frauen, denen ihre Beziehungen und Familien wichtig sind.

Die ganze Schäbigkeit etablierter Journalistinnen gegenüber Boris Becker

Der ehemalige Tennisspieler Boris Becker ist einer der Sporthelden meiner Jugend, auch wenn ich mich da eher weniger für Tennis interessiert habe. Dennoch legte Becker als junger Bursche zahlreiche sportliche Erfolge hin, dass man eigentlich auch heute noch erwarten können sollte, dass die Berichterstattung über ihn zumindest einen gewissen Rest an Respekt oder zumindest Anstand beinhaltet. Ich erinnere mich noch gut daran, dass Boris Becker damals immer wegen seiner rotblonden Haare und den vielen „Ähhhs“ in Interviews von Comedians nachgeäfft und verspottet wurde. Damit muss man als öffentliche Person wohl leben. Womit aber auch ein Boris Becker nicht leben muss, das sind die Reaktionen diverser Journalistinnen auf seine Berichte über häusliche Gewalt in seiner Beziehung zu Ex-Frau Barbara Becker:

Nach sieben Jahren Vorzeigeehe hätte sich das Paar auseinander gelebt, „wir hatten kein gemeinsames Ziel, keine Basis mehr, von Erotik und Sex will ich gar nicht erst anfangen“, schildert der ehemalige Tennis-Star laut Vorabdruck in der „Bild“-Zeitung. Danach sei die dunkelste Zeit seines Lebens angebrochen: Eheprobleme, ein parallel laufender Steuerprozess gegen ihn und das Drama um seine gerade geborene Tochter Anna. Auch seine beiden Söhne Noah und Elias sah er nicht mehr. Auf Fisher Island eskalierte der Rosenkrieg dann. „Das war – für uns als Paar und für mich als Mensch – das absolute Waterloo.“ Barbara sei vollkommen außer sich gewesen. „Sie brüllte mich an, sprang plötzlich auf und fing an, mich wie von Sinnen zu schlagen“, schreibt Becker.

Erst vor wenigen Monaten hatte eine DEGS-Studie belegt, dass Männer wesentlich häufiger Opfer von häuslicher Gewalt durch Frauen werden als gemeinhin vermutet:

Der Befund: Frauen sind „häufiger als Männer Ausübende körperlicher Partnergewalt, aber auch Ausübende von Gewalt gegenüber sonstigen Familienmitgliedern“.

Konkret war etwa nach Schlägen, Ohrfeigen, Tritten und an den Haaren ziehen gefragt worden. Auch psychische Gewalt – Beleidigungen, Bedrohungen, Beschimpfungen, Schikanen – ging in Partnerschaften häufiger von Frauen als von Männern aus. „Psychische Gewalt kann in ihren Folgen mindestens genauso dramatisch sein wie körperliche“, sagt Hölling.

Die Ergebnisse zeigen einen wenig beachteten Aspekt der Diskussion über Gewalt auf, wie die Autoren schreiben: „Die Themen ‚Frauen als Gewalttäterinnen‘ und ‚Männer als Gewaltopfer‘ sind gesellschaftlich noch weitgehend tabuisiert“ – erst allmählich richte sich der Blick der Forschung darauf.

Nun sollte man eigentlich von halbwegs seriösen Journalistinnen erwarten, dass sie den Bericht von Boris Becker mit einem Mindestmaß an Empathie und Anstand in ihren Artikeln berücksichtigen – zumindest so, wie sie es bei weiblichen Opfern häuslicher Gewalt tun würden. Aber was passierte? Durch die Bank wurden Kübel voller Spott und Häme über Boris Becker ausgeschüttet:

  • In  der AMICA präsentierte Online Redakteurin Kerstin Kotlar ein „Interview“ mit der Psychotherapeutin Bärbel Wardetzki über Boris Becker, um der Häme zumindest einen leidlich seriösen Anstrich zu geben. Wardetzki ist aber nun nicht unbedingt Expertin für häusliche Gewalt, sondern laut Buchveröffentlichungen eher für Themen wie Kränkungen. Wie laut wäre wohl der #Aufschrei, wenn ein solcher Experte männlichen Geschlechts einer geohrfeigten Frau ebenso nur eine Kränkung attestieren und sie als „Opfer-Frau“ verhöhen würde, wie Becker als „Opfer-Mann“ bezeichnet wird?
  • Bei der taz erschien – etwas schizophren – erst ein für dieses Blatt ungewohntes Interview mit der Psychologin Rita Steffes-enn über weibliche Aggressionen, dann eine unsägliche Kolumne mit dem Titel Dumm-dumm-Boris von Hartmut El Kurdi, in der Boris Becker und Lothar Matthäus gleich im zweiten Absatz als „komplette Vollidioten“ betitelt werden. Geht’s noch?
  • Zur Krönung schaffte es Boris Becker dann noch in die Aufmerksamkeit der SPON-Kolumnistin Silke Burmester, die ihn höhnisch auf einem Boulevard der geplatzten Träume platziert und ihn bereits als Moderator von „Bild – die Opfer-Gala“ sieht. Ohne Worte.

Soweit so schlecht. Und nun stelle man  sich vor, was im Medienzirkus los wäre, wenn Männer es sich erdreistet hätten, in ähnlicher Manier über die die eine oder andere Ex-Freundin von Leuten wie Boris Becker, Lothar Matthäus oder Dieter Bohlen zu schreiben. Beispielsweise als auf Promi-Männer lauernde Luder aus der vorletzten Reihe, die nur zu faul für eine Ausbildung seien und sich daher lieber zwischen älteren Promis und Medien-Boulevard prostituierten, um dann mit aufgespritzten Lippen, Silikonbrüsten und viel nackter Haut eine schnelle Karriere vor den Kameras zu machen, bevor der Körper und eingebaute Tuningteile der Schwerkraft zum Opfer fallen. Wahrscheinlich bekämen selbst Vorzeige-Feminstinnen wie Alice Schwarzer dann über Wochen den Mund nicht mehr zu und  würden uns auf allen Kanälen mit feminstischer Dauerberieselung belästigen, natürlich nicht ohne die endlos hyperventilierende Empörung.

Fazit

Der Fall Boris Becker zeigt die ganze Schäbigkeit und Verkommenheit vieler Journalistinnen auf, die gleichzeitig nicht müde werden sich in Vereinen wie ProQuote lauthals darüber zu beklagen, dass ja so wenige Frauen in den Top-Positionen der Medien zu finden seien. Ich meine inzwischen, dass das verdammt gute Gründe haben könnte. Zum Beispiel eklatante Defizite an Respekt, Anstand, Fairness und Stil gegenüber anderen Menschen, insbesondere gegenüber Männern. Wem es an solchen grundlegenden Qualifikationen des zwischenmenschlichen  Miteinanders mangelt, der bleibt in der Tat besser unterhalb der gläsernen Decke und schreibt weiter zweit- bis drittklassige Artikel und Kolumnen, während gleichzeitig Boris Becker Bestseller schreibt.

Alltäglicher Männerhass und Gewaltfantasien aus der #Aufschrei-Fankurve

In einem vorherigen Beitrag habe ich ja schon darauf hingewiesen, dass die sogenannte #Aufschrei-Debatte keine Debatte, sondern vor allem ein Hype war, der vorrangig heiße Luft und etwas Aufmerksamkeit für ein paar ziemlich fragwürdige Figuren erzeugt hat. Echte Diskussionen fanden in diesem Rahmen nicht statt, zweifelnde oder kritische Meinungen wurden niedergeschrien oder auch als Anlass für neue Empörung missbraucht und die kritischen Meinungen damit als „sexistisch“ verteufelt.

Wer sich einmal die Mühe gemacht hat, auch nur ein paar Beiträge darüber durchzulesen, was alles dieser Alltagssexismus sein soll, der wundert sich, wie die Feministinnen, die diesen ins Spiel gebracht haben, überhaupt noch das Haus verlassen können. Selbst das dürften sie nur noch mit Burka und Keuschheitsgürtel in einem Panzer. Hier eines von zahllosen Beispielen, die vorrangig lächerlich, aber keinesfalls sexistisch sind:

Alltagssexismus Joggen

Bleibt die Frage, ob die liebe Christine denn lieber mit ihrem Kollegen joggen gegangen wäre, wenn er jünger oder genauso alt wie sie gewesen wäre? Ob es auch kein „Alltagssexismus“ gewesen wäre, wenn ihre „fachlichen Fragen“ ohne Joggen beantwortet worden wären? Das klingt doch sehr nach der Himmelreich-Brüderle-Masche: Frau gibt sich mehr oder weniger privat / in der Freizeit mit Kollegen oder Vorgesetzten ab, um in diesem Kontext an Informationen zu kommen, die andere nicht oder erst später erhalten, z.B. über geplante Beförderungen oder Vakanzen in angestrebten Positionen. So wollte ja offenbar auch Laura Himmelreich  mit ihrer provokanten, altersdiskriminierenden Frage von Rainer Brüderle Antworten außerhalb von Pressekonferenzen und offiziellen Interviews bekommen, die sie zu einem tollen Artikel mit skandalösem Touch hätte aufpumpen können. Das hat nicht geklappt, dafür gab es dann ein Jahr später das Genöhle über Brüderles flapsige Dirndl-Antwort, die meines Erachtens keinesfalls das Niveau der Frage von Frau Himmelreich unterboten hat. Die anschließende Empörung galt aber natürlich nur der vermeintlich sexistischen Antwort von Brüderle, Himmelreichs altersdiskriminierende Frage war – zumindest bei den Feminstinnen – nie ein Thema. Ganz schön bigott, die lieben Feministinnen.

Ganz frisch aus Schweden schwappt nun ein neuer Trend für Feministinnen über das Meer, nämlich angebliches Dominanzverhalten von Männern im öffentlichen Raum, z.B im ÖPNV durch breitbeiniges Sitzen, über das sich die Feministinnen jetzt empören. Aber nicht nur das, sie lassen dabei auch ihrem pathologischen Männerhass und Gewaltfantasien freien Lauf:

Alltäglicher Männerhass

Ganz genau: Ein Mann, der breitbeinig sitzt, weil er zwischen seinen Beinen einen Rucksack abstellt, ist jetzt auch ein Sexist. Natürlich könnte man sich auch darüber aufregen, dass im ÖPNV vielfach die Sitzabstände in den Fahrzeugen und Waggons offenbar mit Kindern oder Kleinstwüchsigen festgelegt werden, so dass man unabhängig vom Geschlecht ab einer gewissen Körpergröße nicht bequem sitzen kann, schon gar nicht mit Rucksack oder sonstigem Gepäck. Aber das wäre ja nicht so bequem und der eigenen Ideologie dienlich wie das pauschale  Unterstellen von sexistischem Dominanzverhalten.

Was ein Spagat ist, scheint die Twitter-Nutzerin @antiprodukt auch nicht zu wissen, aber Bildung stört sowieso nur, wenn man eine lupenreine Feministin sein will. Ihre Kollegin Tina hat zwar mit @ichdenkenicht wenigstens einen besser passenden Benutzernamen verwendet – Denken ist seit jeher eine Gefahr für jegliche totalitäre Ideologie wie dem Feminismus – läßt dafür aber ihrem Männerhass und ihren Gewaltfantasien freien Lauf, indem sie das Sitzen des Mannes offenbar als Einladung für einen Tritt zwischen dessen Beine betrachtet. Geradezu freudig spricht sie von einer „Kooperation“ des Mannes, damit er bekommt, was er – und vermutlich auch alle anderen Männer – ihrer Ansicht nach verdienen.

Wer ist da nun der Sexist, Hasser und potentieller Gewalttäter? Für sowas bekommt man übrigens in Deutschland im Jahre 2013 einen Grimme-Preis.