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So erkennst Du eine Borderlinerin

Für Männer ist es heutzutage ein sehr großes Risiko an eine Borderlinerin zu geraten. Sie beherrschen das übliche Opferabo-Schauspiel der Frauen ebenso wie die Manipulation anderer Menschen in Perfektion und hinterlassen daher im Leben ihrer Ex-Partner häufig gesundheitlich, körperlich wie seelisch, emotional und wirtschaftlich nur verbrannte Erde. Am besten ist es daher, sich eine Borderlinerin von vornherein vom Hals zu halten, bevor man erst in eine Beziehung und somit in ihren Bann gerät, wo man ihren Manipulationen ausgeliefert ist und oftmals nicht so schnell wieder davonkommt.

  1. Absolutes Schwarzweiß-Denken ist ein typisches Borderline-Symptom. Daher ist ein Borderliner nicht in der Lage, Graustufen wahrzunehmen oder mit positiven und negativen Eigenschaften in anderen Menschen gleichzeitig (Ambivalenz) klarzukommen. Daher ist ein Borderliner auch nicht zu Kompromissen fähig, wobei auch die fehlende Empathie eine Rolle spielt. Auch in Beziehungen zu Menschen gibt es für Borderliner nur Schwarz und Weiß, Idealisierung und Abwertung.
  2. Ein Borderliner ist absolut unfähig zur kritischen Selbstreflexion. Setzt er sich etwas in den Kopf, fühlt er sich im Recht und verteidigt seinen Standpunkt bis aufs Messer – im Zweifelsfall auch bis hin zu größten Schäden jeglicher Art für (ehemals) geliebte Menschen.
  3. Ein Borderliner verfügt bestenfalls über eine rudimentäre Empathie, welche auch nur der Manipulation anderer Menschen dient. So wird zum Beispiel gutes Zuhören vorgetäuscht oder vermeintlich Verständnis aufgebracht, real ist da aber meistens einfach nur ein großes Nichts.
  4. Ein Unrechtsbewusstsein in Form eines Gewissens fehlt einem Borderliner völlig. Wird ein Borderliner bei einem schlechten Verhalten erwischt, ist er zwar häufig aufgelöst wie ein kleines Kind, danach wird sein Erleben davon aber nicht mehr beeinträchtigt. Präsentierte Reue ist nur gespielt und dient lediglich der Beschwichtigung und weiteren Manipulation.
  5. Ein Borderliner übernimmt nie Verantwortung für sein Verhalten, schuld sind angeblich immer andere. Versprechen eines Borderliners haben ebenfalls keine Bindung und Bedeutung.
  6. Nach außen hin spielt eine Borderlinerin immer das kleine liebe Mädchen mit den großen Kulleraugen (Kindchenschema), dem angeblich immer wieder von anderen übel mitgespielt wurde.
  7. Ein Borderliner hat keine eigene Persönlichkeit, fast alles Sichtbare ist nur Fassade und das Spiegeln von Moral- und Wertvorstellungen des jeweiligen Partners. Dieser Mechanismus ist es, der dafür sorgt, dass Mann glaubt die Traumfrau gefunden zu haben, weil sie einem ja augenscheinlich in vielerlei Hinsicht so ähnlich ist.
  8. Selbstverletzendes Verhalten (SVV) durch „Ritzen“ ist einerseits nicht Standard und kann andererseits auch durch übermäßigen Konsum von Alkohol, Drogen und Nikotin oder gesundheitsschädlicher Ernährung zum Ausdruck kommen. Wenn geschnitten wird oder wurde, sind häufig Narben an Armen und Beinen mit unterschiedlicher Tiefe, unterschiedlichem Alter und Heilungsgrad vorhanden. Manchmal werden auch Verletzungen durch vermeintliche „Unfälle“ provoziert, zum Beispiel im Haushalt oder außer Haus.
  9. Die Fähigkeit, Sachverhalte inhaltlich und chronologisch korrekt wiederzugeben, ist bei Borderlinern sehr eingeschränkt. Jeglicher Sachverhalt, auch wenn der Borderliner sich daneben benommen hat, wird vor Dritten derartig verklärt, dass er selbst gut dasteht und zugleich von ihnen Aufmerksamkeit / Zuspruch erhält.
  10. Borderliner neigen zu Gefühlsausbrüchen wegen Kleinigkeiten, wo es dann auch schonmal zu derben Sprüchen wie „Ich hasse Dich, ich bring Dich um!“ kommen kann. In diesen Momenten schimmert das wahre und vor allem destruktive Wesen des Borderliners für wenige Augenblicke durch.
  11. Neben Gefühlsausbrüchen ist bei Borderlinern auch schonmal ein Hang zur Gewalttätigkeit vorhanden. Da wird der Partner beispielsweise massiv angegriffen, seine Kleidung zerrissen oder mit voller Absicht blutig geschlagen und gekratzt. Der Borderliner steigert sich in solchen Situationen voll in seine Angst rein, eine Art Todesangst, die aber eigentlich eine riesige Angst vor dem Verlassenwerden und der nachfolgenden Leere ist.
  12. Borderliner brauchen und lieben das Drama und immer sind natürlich ausschließlich die anderen an allem schuld. Gleichzeitig legen sie einen ausgeprägten Geltungsdrang an den Tag und vereinnahmen Dich ebenso schnell wie umfassend.
  13. Gerne „kümmert“ sich ein Borderliner mit Falschbeschuldigungen (z.B. Vergewaltigung, Stalking etc.), Schikanen und Gezicke um seine Ex-Partner, wenn er ein neues Opfer gefunden hat, dessen Leben er aussaugen und ruinieren kann.

Die obigen Punkte sind natürlich keine eindeutige Diagnose, sondern eher als Anhaltspunkte zu verstehen. Außerdem gibt es graduelle Unterschiede einzelner Punkte. Wenn aber jemand von den obigen Punkten mehrere erfüllt, dann kann man davon ausgehen, dass man sowieso irgendwas zwischen einer schwierigen und pathologisch gestörten Persönlichkeit vor sich hat und sollte die Beine in die Hand nehmen. Denn eine solche Persönlichkeitsstörung ist kein Schnupfen, der irgendwann wieder weg ist, sondern sie bleibt ein Leben lang und führt – insbesondere untherapiert – Angehörige und Partner an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit und darüber hinaus.

Als Mann sollte man sich und seinem Leben eine Beziehung zu einer solchen Psychopathin tunlichst ersparen. Denn dort bekommt man für seinen Einsatz und seine Investition noch viel weniger zurück als schon bei der durchschnittlichen deutschen Frau mit Feminismus-Dachschaden.

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Anne Wizorek, der #aufschrei und sein Buch

Nun ist es also passiert: Als im Juni 2013 die ersten #aufschrei-Hupfdohlen im Quartett  mit einer einschlägig bekannten Piratin und weiteren wenig geistreichen Kreisch-Feministinnen einen albernes Buch – immerhin knapp 100 Seiten haben sie mit Ich bin kein Sexist, aber… insgesamt geschafft – mit Sexismus-Hysterie als Inhalt vorstellten, da ahnte ich bereits, dass dies nicht das letzte männerfeindliche Pamphlet dieser Möchtegern-Nachfolgerinnen von Alice Schwarzer sein würde. Schließlich hatte in dem Buch Es reicht! von Schwarzer auch die zweifelhafte #aufschrei-Initiatorin Anne Wizorek ihren Senf abgegeben, es fehlte also noch ein Buch, das die abgebrochene Studentin der Literaturwissenschaften alleine vollkleistert. Nun war es also vor kurzem soweit und unter dem Titel Weil ein #Aufschrei nicht reicht: Für einen Feminismus von heute serviert sie – auf den Punkt gebracht – der Leserschaft alten und uralten Wein in neuen Schläuchen, nämlich größtenteils den abgehalfterten Feminismus der 70er bis 90er Jahre plus soziale Netzwerke – natürlich vor allem Twitter – als Agenda eines angeblich neuen Feminismus.

Arne Hoffmann hat sich die Ergüsse von Anne Wizorek einmal angetan und bei Amazon umfassend rezensiert. Das Ergebnis ist faktisch vernichtend:

Schon sein Untertitel betreibt einen Etikettenschwindel. Um einen Feminismus „von heute“ handelt es sich nicht – zumindest nicht in dem positiven Sinne, in dem dieser Untertitel verstanden werden soll. Tatsächlich verpackt Wizorek eine grauenvoll altbackene Ideologie aus einer Zeit von vor ihrer Geburt – die ulkige These, dass man eine Gleichberechtigung der Geschlechter am besten erreicht, indem man sich auf die Anliegen eines Geschlechtes konzentriert – in eine moderne, „hippe“ Sprache.

Schon zu Beginn ihres Buches, es muss ihr also offenbar besonders wichtig sein, erklärt Wizorek, warum sie gerade keine Bewegung für beide Geschlechter wolle, die man statt als „Feminismus“ als „Humanismus“ oder ähnlich betiteln könne. Um ihre Auffassung zu untermauern, fährt Wizorek im Verlauf ihres Buches eine ganze Reihe von Falschbehauptungen auf, von denen die folgenden Absätze nur einige schlaglichtartig behandeln sollen.

Besonders erhellend fand ich, wie Wizorek sich dazu äußerte, wie Feministinnen mit Männern und da vor allem mit kritischen Stimmen umgehen sollen:

„Wir wollen radikale Veränderungen. Das muss Leute anpissen.“ und „Solche Attacken sollen die Betreffenden zum Schweigen bringen. Ziel ist, sie mit so viel Hass zu überschütten, dass sie es am Ende bereuen, sich öffentlich geäußert zu haben.“ Die Art, wie heute auf Männerrechtler eingeprügelt wird, beschreiben diese Passagen gut.

Da fragt man sich doch, woher all der Hass gegen Männer kommt, den Wizorek und die nicht minder sonderbaren Gestalten in ihrer Filterbubble und Fankurve in sich tragen? Dies wäre aber wohl eher in einer Aktion mit einem Slogan wie Therapie statt Ideologie zu ergründen. Es ist schließlich nichts Neues, dass schon in der bisherigen Geschichte ein großer Teil der radikalen Feministinnen gleichzeitig psychisch schwer bis schwerst gestört waren, z.B. Valerie Solanas oder Kate Millett.

So bleibt dann letztlich auch nur der Schluss, zu dem Arne Hoffmann gelangt:

In Anne Wizoreks Buch hingegen werden Männer entweder dämonisiert – wenn sie der feministischen Ideologie widersprechen – oder huldvoll als Helfer akzeptiert, wenn sie sich ganz und gar dieser Ideologie beugen. Wenn das der „Feminismus von heute“ ist, braucht man sich über seinen schlechten Ruf nicht mehr zu wundern.

Dazu hätte es allerdings nicht erst Wizoreks Buch gebraucht. Wer auf Twitter diverse Feministinnen aus ihrem Dunstkreis mitlas, der konnte beoachten, wie Hashtags der Sorte #killallmen, #killmostmen oder auch #maletears die Runde machten, die oftmals – wie vieles andere – einfach aus dem englischsprachigen Raum übernommen worden waren. Darunter zu finden sind ein – meistens bereits nur noch als psychopathologisch zu bezeichnender – Hass gegen Männer einschließlich oftmals aggressiver Vernichtungsfantasien von Genozid-Format und eine entmenschlichende Verächtlichmachung derjenigen, gegen die sich dieser Hass richtet.

So etwas war mir bereits von jemandem berichtet worden, der seinerzeit eine neutrale Statistik über die #aufschrei-Kampagne erstellt hatte, bei der das Ergebnis letztlich war, dass lediglich um die 1,5% der Tweets tatsächlich irgendwelche möglicherweise sexistischen Erfahrungen enthielten, der Rest bestand aus Nonsense, Retweets, Links auf Artikel über den vollkommen überbewerteten #aufschrei-Quatsch und gut einem Drittel Kritik, Widerspruch, Sprüche, Scherze und Witze. Der Ersteller wurde nach der Veröffentlichung seiner Statistik online wie offline angefeindet, bedroht und verleumdet – wie so manche andere Kritiker auch. Das muss wohl die große Empathie der Feministinnen sein, die sie angeblich besser macht als Männer.

Das hinderte entsprechende Journalisten – meistens weiblichen Geschlechts und einschlägig feministisch bekannt – nicht daran, das Pamphlet von Anne Wizorek eifrig zu bewerben, z.B. im Spiegel, in der Zeit, im Stern und in der taz. Nur im Freitag ist eine halbwegs differenzierte Rezension erschienen.

Da das aber an Werbung wohl nicht reichte, forderte Anne Wizorek auf Twitter ihre Follower noch zu positiven Rezensionen auf:

Anne Wizorek, Rezensionen, Bettelei, Twitter

 

 

 

 

Ich bin mir nicht sicher, ob dies vor oder nach der vernichtenden Rezension von Arne Hoffmann war, es zeigt aber einmal mehr, dass diese Feministin vor keiner Manipulation zurückschreckt, solange sie den eigenen Interessen nützt. Das sollte man auch im Kontext zur #aufschrei-Kampagne einmal angemessen kritisch überprüfen und bewerten. Hinweise gab es seinerzeit mehr als genug. Hier einer mehr bezüglich der Aufforderung zu positiven Rezensionen:

Anne Wizorek, Amazon, Rezensionen, Fakes

Das soll es bis hierhin auch erstmal gewesen sein. Es bilde sich jeder selbst seine Meinung dazu. Vielleicht werde ich diese Rezension noch ergänzen, wenn ich die Leseprobe durchgearbeitet habe.

 

Warum ich Diskussionen mit Feministinnen meistens für sinnlos halte

Wie die anderen „Fundamentalisten“, halte ich Diskussionen mit Feministinnen in der Regel für sinnlos und Zeitverschwendung. Der feministische Standpunkt ist in den meisten Fällen für sachbezogene Diskussionen nicht als vernünftig zu bezeichnen, weshalb es dann auch keine vernünftige, sachbezogene Diskussion geben kann. Darüber hinaus ist der unsachliche bis unsägliche Diskussionsstil vieler Feministinnen einfach nervtötend und kräftezehrend und ich vermute mal, dass auch genau dies das Ziel dieses schlechten Stils ist. Wenn dann mehrere geifernde Feministinnen gleichzeitig ihren ideologischen Quatsch ablaichen, ohne Belege zu liefern, Quellen anzugeben oder auch nur einmal vorübergehend den Standpunkt des anderen überhaupt zu akzeptieren und darüber nachzudenken (Stichwort: Empathie), verschwendet man einfach nur seine Zeit und Kraft mit diesen Gestalten. Ein sehr gutes Beispiel fand ich neulich in den Kommentaren zu einem Artikel über den Fall Elliot Rodger und solch einen Schrott schalte ich auch deshalb nicht frei, weil er keine Basis für eine sachbezogene Diskussion ist:

Mit Recherche habt ihr es nicht so, oder?

Erstmal die Leute anranzen, das ist der typische Start einer solch feministischen Diskussion.

Das Asperger-Syndrom ist keine Erkrankung und dagegen gibt man üblicherweise auch keine Medikamente.

Eine Behauptung ohne Beleg, super. Im psychischen Bereich spricht man anstelle einer Krankheit häufig eher von einer Störung, z.B. von einer Entwicklungs- oder Persönlichkeitsstörung. Diese hat jedoch einen entsprechenden Krankheitswert und für die Betroffenene einen Leidensdruck, deshalb spricht man ja auch von einer psychischen Krankheit. Ob man letztlich von einer Krankheit, einem Syndrom oder einer Störung spricht, ist daher relativ egal. Es gibt logischerweise auch keine Medikamente gegen eine Entwicklungs- oder Persönlichkeitsstörung oder gegen so etwas wie das Asperger-Syndrom. Wohl aber können die entsprechenden Symptome behandelt werden, z.B. depressive Verstimmungen mit Antidepressiva oder Unruhe mit entsprechenden Beruhigungsmitteln. Ein Beleg oder zumindest eine Quellenangabe wie ein Link wäre daher eine Mindestanforderung, wenn man haltlose Behauptungen aufstellt, welche dem aktuellen Stand der Wissenschaften widerprechen wollen. Andernfalls macht man sich lächerlich.

Ausserdem ist die Behauptung, Rodger habe das Asperger-Syndrom gehabt, definitiv widerlegt. Dementiert vom Vater selbst.

Auch hier fehlt wieder eine Quellenangabe, mindestens ein Link auf einen neutralen Artikel in seriösen englisch- oder deutschsprachigen Medien. Wieder nichts. Wie soll man auf dieser Basis sachbezogen diskutieren? Es geht nicht und deshalb lasse ich das üblicherweise, wenn sich Feministinnen auf diese Art und Weise ideologisch in meinem Kommentarbereich erbrechen. Es geht diesen Feministinnen nämlich gar nicht um inhaltliche Diskussionen, es geht ihnen darum, mit blanken Behauptungen und Gepöbel einfach Recht zu behalten und bei anhaltender Widerrede das Gegenüber als Masku oder Sexist zu labeln, alternativ auch als Nazi oder was Feministinnen sonst noch so absondern, wenn sie merken, dass sie keine Argumente haben und man sich auch von noch so viel Gezeter nicht von diesem Fakt ablenken läßt.

Dieser schlechte Stil ist mir wiederholt aufgefallen, auch bei solchen Feministinnen, die von den „Gemäßigten“ als angeblich diskutabel verkauft werden. Alternativ werden ellenlange Texte per Copy & Paste gepostet, die eigentlich nichts sagen und ebenfalls keine Quellenangaben enthalten. Ziel dieses Vorgehens ist es, die Zeit und Kraft des Gegenübers zu binden und scheinbar Recht zu behalten. Wer sich konstruktiv für Männerrechte einsetzen will, schert sich deshalb am besten in keinster Weise um solche feministischen Ergüsse und vermeidet sinnlose Diskussionen mit Feministinnen. Man könnte nämlich ebenso mit seit Geburt blinden Menschen über Farbharmonie diskutieren – beides führt zu exakt nichts. Denn Feministinnen akzeptieren nur die Konstruktionen des Feminismus, keine sachlichen Argumente oder die Lebensrealität anderer Menschen, schon gar nicht von Männern.

Andererseits stelle ich mir auch die Frage, wie diese Feministinnen an der Universität ihre Haus- und Abschlussarbeiten geschrieben haben wollen, wenn sie keine einzige ihre Behauptungen angemessen belegen und keine Quellen angeben. Reicht in Gender Studies und vergleichbar ideologisch dominierten Schrottfächern etwa die Eigenschaft „Frau“ der Verfasserin als gültige Quellenangabe? Wundern würde es mich nicht.

Hier noch ein Artikel über den medikamentösen Hintergrund von Elliot Rodger – und so viel zu den ganz alltäglichen Lügen und Manipulationen der Feministinnen.

Feministische Empathie im Fall Elliot Rodger

Der Fall Elliot Rodger wird ja in den USA bereits für eine Schmutzkampagne gegen Männerrechtler missbraucht, nun legen offenbar auch die ersten Feministinnen in Deutschland los:

Onyx ElliotRodger

 

Feministische Gewalt- und Genozid-Fantasien: #killallmen, #mackergohome & Co.

Feministinnen behaupten ja gerne, dass diese Welt ein so viel besserer und friedlicherer Ort wäre, wenn politisch und überhaupt mehr Frauen das Sagen hätten. Darauf baut auch die Forderung nach mehr Frauen in Führungspositionen in Wirtschaft und Politik auf, was dann in Frauenquoten mündet, mit denen beispielsweise Frauen mit so unsinnigem Scheiss wie einem Gender Studies-Bachelor in Führungspositionen in Bau-, Stahl- und IT-Unternehmen gehievt werden sollen. Wohl all jenen Unternehmen die als Aktiengesellschaft firmieren und es sich  leisten können, solche  kompetenzfreien Quotenfrauchen auf einem Versorgungsposten im Aufsichtsrat zu parken, wo die sich auf Kosten der schuftenden Männer in den Hierarchie-Ebenen darunter – meistens ohne Gegenwert für das Unternehmen – duchfressen, aber zumindest möglichst wenig Schaden anrichten können.

Nun, dumm ist jedenfalls, dass die angeblich ach so große Empathie, Weisheit und Friedfertigkeit der Frauen genauso ein Märchen ist wie die feministische Wahnvorstellung vom Patriarchat, welches schon lange in die gleiche Schublade gehört wie die wirren Verschwörungstheorien über Illuminaten oder einen welt- bis galaxieumspannenden Zionismus. Man muss noch nicht einmal das historische Beispiel Valerie Solanas mit ihrer Society for Cutting Up Men (SCUM) oder das gleichnamige menschenverachtende SCUM-Manifest dazu bemühen, auch wenn Feministinnen gerne proklamieren, dass diese ja nur eine einzelne Bekloppte und eine Ausnahme gewesen sei. Was aber, wenn viele, vielleicht sogar der Großteil der Feministinnen nicht minder bekloppt, hasserfüllt und gemeingefährlich sind?

Bereits im vergangenen Jahr machte der Hashtag #killallmen auf Twitter die Runde, das in den vergangenen Wochen eine Wiederbelebung erfahren hat und wohl auch immer wieder erfahren wird, solange frustrierte, männerhassende Feministinnen ausschließlich Männer anstelle ihrer psychischen Störungen für ihr Leiden verantwortlich machen:

#killallmen auf Twitter

Ein paar Feministinnen besannen sich dann auf ihre Rest-Intelligenz und wandelten das Ganze in #killmostmen um. Schließlich braucht man ja noch ein paar Männer für die dreckigen, anstrengenden und gefährlichen Arbeiten, sozusagen als austauschbare Arbeitsdrohnen im feministischen Bienenstaat, wo sich jede Biene mindestens für eine Bienenkönigin hält:#killmostmen auf Twitter

Ich denke, ich muss nicht betonen, dass die anonymisierten Bilder dieser Feministinnen bei Twitter meistens unterdurchschnittlich bis stark unterdurchchnittlich hübsche Weibsbilder, teils massiv adipös, teils mit Hipster-, Psycho- oder Lesben-Style oder häßlichen Kombinationen davon zeigen. Und nein, das ist kein Klischee, sondern schlicht die Realität.

Auf solche Auswüchse angesprochen, entgegnen die meisten deutschsprachigen Feministinnen, das sei ja nur im englischprachigen Raum angesagt und generell sei das ja nicht ihr Feminismus, sondern ein anderer Feminismus. Der eigene Feminismus sei ja ein ganz anderer. Das klingt ähnlich verlogen wie „Ich habe ja nichts gegen Ausländer, aber…“ bei vielen bürgerlichen Rassisten, die nicht allzu offensichtlich als solche in Erscheinung treten und schon gar nicht als solche bezeichnet werden wollen.

Wer nun meint, dass solche feministischen Gewalt- und Genozid-Fanatasien alleine im englischsprachigen Raum existierten, wird vielleicht überrascht sein zu erfahren, dass diese auch im deutschsprachigen Raum nicht weniger weit verbreitet sind. Allerdings wählt man hierzulande weniger verfängliche und strafrechtlich relevante Begrifflichkeiten, zum Beispiel #mackergohome. Dazu werden dann Slogans wie

Macker gibt’s in jeder Stadt, bildet Banden, macht sie platt

oder

Macker sind erbärmlich, Misandrie ist herrlich!

verbreitet, in denen Männer als „Macker“ bezeichnet werden. Diese Bezeichnung wirkt dann offenbar soweit entmenschlichend, dass man als Feministin anschließend vollkommen schmerzfrei zu Hass (Misandrie) und Gewalt bis hin zum Mord gegen Männer aufrufen kann, während man sich darüber wundert, dass man selbst nur noch – verdientermaßen – als Feminazi bezeichnet wird. Der „Macker“ ist also für Feministinnen offenbar so etwas wie der „Kanake“ bei Rechtsextremen, das ultimative Feindbild.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Begriff „Macker“ auftaucht, zuletzt machte er bei Twitter  – natürlich wieder vorrangig unter Feministinnen – die Runde, als man Männer, die in öffentlichen Verkehrsmitteln bequem sitzen, als #Breitmachmacker verächtlich machte, während es natürlich nicht kritisiert werden durfte, wenn Frauen im Sommer ihre Flipflop-Käsefüße auf gegenüberliegenden Sitzen ablegen oder einen weiteren Sitz mit ihren zugemüllten Handtaschen belegen.

Aber auch offline ist der Begriff „Macker“ offenbar gerne in Verwendung, wenn Feministinnen zu Gewalt gegen Männer und vor allem gegen Männerrechtler und Feminismuskritiker aufrufen. So warnten Kriminalpolizei und Staatsschutz zum Männerkongress 2012 an der Universität Düsseldorf, weil auf Websites wie „Macker Massaker“ gegen diese Veranstaltung und die Referenten gehetzt wurde, nachdem schon im Jahre 2010 Prof. Gerhard Amendt auf Anraten der Kriminalpolizei nur mit Leibwächtern erschien (Quelle: Arne Hoffmann, Not am Mann, S. 169 ff.)

Lösen wir uns also von der schon immer falschen Vorstellung, dass diese Welt eine bessere sei, wenn Frauen mehr zu sagen hätten. Die Welt wäre nur auf eine andere, aber nicht minder schreckliche Art und Weise schlecht. Und wehren wir uns nicht länger gegen die Erkenntnis, dass der heutige Feminismus nicht nur männerfeindlich ist, sondern im Kern auch staatsfeindlich auftritt und gesellschaftschädlich wirkt.

Der Feminismus vergiftet die ganze Gesellschaft.

PS: man-tau beschäftigte sich auch schon mit der feministischen Gewaltgeilheit.

Feministischer DGB-Dummschwatz: Familienernährerin

Es ist nicht neu, dass nicht nur die Parteien, sondern auch Behörden und Gewerkschaften vom Feminismus überrollt wurden und heute viele Stellen als lebenslang alimentierte Funktionäre von Frauen besetzt sind. Was dabei herauskommt, will ich heute am Beispiel einer DGB-Kampagne erörtern, natürlich gefördert vom Frauenministerium: Familienernährerin.

Zunächst stellt sich die Frage, was man als Familie definiert wissen will. Traditionell würde man zwei Erwachsene und Kind(er) als Familie bezeichnen. Schließlich ernährt ein Mann ja üblicherweise seine Partnerin und Kind(er), also wäre es nur legitim, auch nur in diesen Fällen den Begriff der Famiienernährerin zu verwenden. Das interessiert die zuständige DGB-Leutchen aber nicht die Bohne:

„Familienernährerinnen“ ist ein vom Deutschen Gewerkschaftsbund Bundesvorstand initiiertes und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziertes Projekt. Wir rücken eine wachsende Gruppe von Frauen in den Fokus, die noch viel zu selten im Blick der Öffentlichkeit steht: Frauen, die von ihrem Verdienst die Familie ernähren. Dabei sind „Familienernährerinnen“ aus der bundesdeutschen Realität nicht mehr wegzudenken: Ob als Alleinerziehende oder Partnerin, in bereits jedem 5. Mehrpersonenerwerbshaushalt verdienen sie inzwischen das Haupteinkommen für die Familie.

Ach so, jetzt ist also schon eine Alleinerziehende eine Familie? Hätte die denn eine andere Wahl als sich und ihren Nachwuchs selbst zu versorgen? Natürlich nicht. Und das Beste: Die Familienernährerin soll eine „wachsende Gruppe von Frauen“ sein. Dabei sind sie gerade mal in lächerlichen 9 Prozent Familienernährer im Paarhaushalt. Wenn man die 8,8 Prozent der alleinerziehenden Frauen dazurechnet, dann kommt man zusammen auf gerade mal knapp 18 Prozent – im Vergleich zu 57,5 Prozent, wo der Mann alleine Partnerin und Kind(er) ernährt. Warum gibt es für diese Männer eigentlich keine eigene Website zur Lobhudelei?

In knapp 21 Prozent der Fälle verdienen Mann und Frau gleich, so dass insgesamt fast 80% der Familien auf den Modellen des männlichen Versorgers oder beider berufstätiger Partner basieren. Natürlich halten diese Fakten den DGB nicht davon ab, das realitätsferne Geschwurbel von der Familienernährerin als eine weibliche Erfolgsgeschichte zu verkaufen. Die Stoßrichtung dieses DGB-Projekts ist aber – mal wieder altbekannt – in Richtung Quoten und Privilegien für Frauen:

Jede Frau kann „Familienernährerin“ werden. Ob phasenweise oder dauerhaft, gewünscht oder ungeplant – immer häufiger tragen Frauen im Lebensverlauf die finanzielle Verantwortung für die Familie (mit). Sie tun dies jedoch unter anderen Voraus¬setzungen als Männer. Kein Wunder, angesichts schlechterer Verdienst- und Aufstiegschancen in frauendominierten Berufen und Branchen, geringfügiger Beschäftigung, hoher Teilzeitquoten, traditioneller Geschlechterrollenbilder und familienunfreundlicher Beschäftigungsbedingungen. Das muss sich ändern!

Ja ja, das böse Patriarchat – oder waren es die Illuminaten? Können Männer etwas dafür, dass Frauen vorrangig nach „Job, der mir Spass macht“ ihren Berufsweg entscheiden und nicht nach Verdienstmöglichkeiten, wie es größtenteils bei den Männern der Fall ist? Weil es von Männern ganz selbstverständlich und ohne gesonderte Huldigung im Stil der „Familienernährerin“ erwartet wird, dass sie Frau und Kind(er) durchfüttern? Zwingen Männer Frauen zu Teilzeitarbeit? Nein, meistens sind es die Frauen selbst, die nur in Teilzeit oder als Aushilfe im Mini- bzw- Midi-Job arbeiten wollen. Aber klar, es müssen nun sofort ein paar Frauen in Aufsichtsräte und sonstige Führungspositionen – natürlich in Teilzeit mit Kinderbetreuung, Vollzeit-Bezahlung und Dienstwagen mit Chauffeur.

Und den Haushalt macht dann gefälligst der Mann, der auf dem Bau in Vollzeit arbeitet und jede Menge Überstunden kloppt. Der will sich ja nur vor dem Haushalt drücken! Ach, Moment, so etwas wird ja nie passieren. Denn die Frauen sind ja statusbewußt und bleiben eher alleine oder werden lesbisch, bevor sie „nach unten“ heiraten.

Ich fände es wesentlich interessanter, wenn einmal beleuchtet würde, ob Frauen – unabhängig von der wirtschaftlichen Möglichkeit – überhaupt genug Empathie mitbringen, einen Mann genauso mitzuversorgen wie der Mann es standardmäßig mit der Frau tut. Bei der Frau, die auf Kosten des Mannes lebt, ist ja alles paletti. Diese ist dann halt – gesellschaftlich voll akzeptiert – Hausfrau und Mutter, auch wenn der Haushalt bei dem heutigen Stand der Technik mit lächerlichem Aufwand zu bewältigen ist und die Kinder den größeren Teil des Tages in der Kita, im Kindergarten oder in der Schule verbringen.

Versorgt aber die Frau einen Mann mit, wird sogleich hinter dem Rücken getuschelt, der Mann von Männern wie Frauen als Versager abgewertet und die Frau kann sich darauf verlassen, dass ihre Freundinnen ihr bei jeder sich bietenden Gelegenheit empfehlen werden, den „Schmarotzer“ loszuwerden und sich einen „richtigen Mann“ zuzulegen, der mindestens ein gleich hohes Einkommen erzielt und sie versorgt.

Da stelle ich mir doch die Frage, ob der Altruismus, mit dem ein Mann seine Familie versorgt, bei den Frauen einfach nicht vorhanden ist. In diesem Fall wäre nämlich die Frage, ob denn Frauen die besseren Menschen seien, einmal mehr zu verneinen.

Femen zerpflücken für Einsteiger

Ich habe mich gestern ja mit Femen und insbesondere mit der respektlosen Weihnachtsrandale von Josephine Witt aka Josephine Markmann im Kölner Dom am ersten Weihnachtstag auseinandergesetzt. Im nächsten Schritt möchte ich nun demonstrieren, wie leicht es ist, das zu zerlegen, was Feministinnen wie die Femen als Argumente bezeichnet wissen wollen. Ich verwende dazu das Interview von Josephine Witt mit dem SPIEGEL:

SPIEGEL: Frau Witt, Sie haben sich beim Protest im Kölner Dom „I am God“ auf den Oberkörper gepinselt. Warum halten Sie sich für Gott?

Witt: Ich halte mich nicht für Gott, das war natürlich eine Provokation. Sie soll zeigen, dass wir alle selbst verantwortlich für unser Handeln auf Erden sind. Dass man keiner Frau verbieten kann, über ihren eigenen Körper Entscheidungen zu treffen. Genau das tut Kardinal Joachim Meisner jedoch, indem er Abtreibungen ablehnt. Das ist ein weltfremder Ansatz, gegen den Femen kämpft.

Genau, Provokation. Sonst nichts. Man könnte auch einfach sagen: dumm und überflüssig. Übrigens, nicht nur Frauen sind für ihr Handeln auf Erden verantwortlich, auch Männer. Männer sogar noch mehr als Frauen, denn für manche der Aktionen, die Feministinnen einschließlich Femen sich geleistet haben, wären Männer schon so manches Mal vor dem Richter und /  oder im Knast gelandet. Und wieso sollte man nur keiner Frau verbieten, über ihren eigenen Körper Entscheidungen zu treffen? Ach so, stimmt ja, sonst könnte man die Männer ja nicht weiter in Kriegen verheizen, wenn man diesen das gleiche Recht zugestehen würde. Das geht natürlich nicht, sonst müssen da am Ende noch die Frauen unterhalb des Postens als Verteidigungsministerin oder der Verwaltung ran. Gibt es da eigentlich welche?

Oh ja, Frau Witt / Markmann, die Ansicht von Kardinal Meisner ist ja auch Beschlussvorlage des Bundestages zum Thema Abtreibungen. Nicht? Es gibt übrigens etwas, das noch besser ist als Abtreibungen: verantwortungsvolle Verhütung, wenn man keine Kinder will. Das ist auch für die Frauen gesünder als dauernd die Pille danach zu schlucken oder sich bei der Abtreibung die Gebärmutterschleimhaut zerstochern und absaugen zu lassen. Ich frage mich, wer hier nun derjenige mit den weltfremden Ansichten ist? Übrigens, schonmal so böse Wörter wie Treue oder Familiengründung gehört? Nicht weinen, ich weiß ja, dass ich manchmal durchaus etwas altmodisch bin.

SPIEGEL: Dafür muss man bei der Weihnachtsmesse auf den Altar springen?

Witt: Femen lebt von Provokation, wir müssen schockieren. Für uns war diese traditionelle Weihnachtsmesse, bei der sich seit Jahrhunderten niemand außer dem Prediger äußern darf, der beste Moment, dagegen etwas zu tun.

Genau, Frau Witt, nackte Brüste sind im aufgeklärten Westen ja auch total die Provokation. Tut mir ja leid, aber da haben vielfach Tierschützer um Welten kreativere und innovativere Ideen als mit platten Slogans auf Brüsten kreischend durch die Gegend zu laufen. Aber mittlerweile wird ja bekannt, was das eigentliche Konzept, ja wohl auch das Geschäftsmodell hinter diesem Treiben von Femen sein könnte. Ich erkläre Frau Witt nun aber nicht den Unterschied zwischen einer Weihnachtsmesse und einer inhaltlichen Diskussion, das ist selbst mir zu blöd. Könnte sie denn überhaupt diskutieren oder würde sie sich auch wieder nur die Klamotten vom Leib reissen und kreischen, wenn sie sich Gegenargumente anderer Menschen anhören müßte?

SPIEGEL: Und was bewirkt eine solche Aktion ganz konkret?

Witt: Das Bild einer nackten Frau auf dem Altar ist ein Bild, das bleibt. Wir sind weltweit in den Medien. Selbst Patti Smith hat die Aktion auf ihrer Facebook-Seite geteilt.

Wie lange bleibt so ein Bild? Ein paar Tage, solange alle darüber den Kopf schütteln, wie man so respektlos und irre sein kann? Gleichzeitig hat man sich mit so einer respektlosen Aktion aber für jegliche ernsthafte und vor allem inhaltliche Diskussion disqualifiziert. Schön, dass das Bild weltweit in den Medien ist. Welches Honorar hat denn Femen und / oder Josephine Witt dafür erhalten? Und muss mir automatisch gefallen, was offenbar irgendeiner amerikanischen Punk-Oma bei Facebook gefällt? Ich denke nicht.

SPIEGEL: Schön, nur was bringt das?

Witt: Wir richten uns nicht gegen Gläubige, sondern gegen die Institution und Menschen wie Meisner, die sie nutzen, um Frauen zu unterdrücken. In vielen Berichten steht jetzt was zur Haltung Meisners zur Abtreibung, zur Pädophilie. Wir haben mit unserer Aktion die Aufmerksamkeit darauf gelenkt.

Wo unterdrückt Meisner denn Frauen? Hält er sie angekettet in den Gewölben des Kölner Doms, läßt er sie im Vatikan als Sklavinnen Hostien backen oder betreibt er etwa heimlich Bordelle mit Zwangsprostituierten? Nichts von alledem? Bitte konkret: Wo unterdrückt Meisner denn Frauen, bloß weil er zu Abtreibungen eine ablehnende Meinung hat? Welche Haltung hat Meisner denn bitte zur Pädophilie, Frau Witt? Bitte konkrete Angaben, nicht einfach bloß mit Kampfbegriffen um sich werfen in der Hoffnung, dass schon irgendwas hängen bleibt. Und welche Aufmerksamkeit hat Witt denn auf wen oder was gelenkt? In erster Linie hat sie Aufmerksamkeit auf sich und Femen gelenkt und dafür Hunderte Menschen mit ihrer dümmlichen Aktion belästigt. Aber diese liebevolle Weiblichkeit voller Empathie kennt unsereins von solchen Krawall-Feministinnen ja nicht anders.

SPIEGEL: Das Echo in den Medien ist verheerend. Die „Bild“-Zeitung schreibt: „Du Nackt-Mädchen nervst“, der Leitartikler in der „Süddeutschen Zeitung“ wirft Ihnen Spätpubertät und Narzissmus vor.

Witt: Der Mann hat wie viele andere leider nicht verstanden, worum es bei Femen geht. Es geht uns nicht um Narzissmus, im Gegenteil: Wir gehen rücksichtslos und fahrlässig mit unserer Zukunft um. Solch ein Protest bringt Risiken mit sich, ich selbst saß bereits in Tunesien im Gefängnis.

Sorry Josephinchen, leider bist Du diejenige, die nicht versteht, wie man Diskussionen inhaltlich führt oder zumindest so protestiert, dass es tatsächlich zu Veränderungen kommt. Was Femen betreibt, das ist meiner Meinung nach banales Attention Whoring. Und mögliche Honorare für Bilder und Interviews nach den Aktionen nehmt Ihr doch sicher auch gerne mit, oder? Leicht verdientes Geld für einmal halbnacktes Flitzen – ein interessantes Geschäftsmodell. Blöd nur, dass Witt nicht so sehr Märtyrerin ist wie sie sich offenbar selbst sieht. Mit ihren Aktionen wird sie lediglich später keinen Job bekommen, weil kaum ein Personalchef Lust auf kreischende Möchtegern-Prinzesschen ohne Argumente und Selbstreflektion hat. Hach ja, wie lange sass Witt noch gleich in Tunesien im Knast? Ungefähr vier Wochen, bevor die deutsche Diplomatie ihre Freilassung erreichte. Siehst Du, Kind, mit Diplomatie erreicht man mehr als mit Gekreische und blanken Brüsten. Ich wünschte, Fräulein Witt hätte ihre 4 oder 18 Monate in Tunesien absitzen müssen, das hätte uns zumindest diversen Femen-Quatsch mit ihrer Beteiligung erspart.

Aber selbst den Frauen in islamischen Ländern geht Femen ja auf die Nerven. Sie verbitten sich deren plumpe Aktionen, wollen selbst einen Weg zu einem modernen und emanzipierten Frauenbild in ihren Gesellschaften finden und sind dabei so gar nicht männerfeindlich unterwegs wie ihre europäischen und insbesondere deutschen Geschlechtsgenossinnen. Face it, Jospehine: eigentlich hat schon lange niemand mehr Bock auf Euch, Eure Brüste und Euer Gekreische. Putin war ja auch bestenfalls leidlich amüsiert.

SPIEGEL: Warum verstehen so viele Menschen Femen nicht?

Witt: Wenn wir Weihnachten attackieren oder wie kürzlich die Fußball-WM, dann macht man sich natürlich keine Freunde damit. Wir sind nicht da, um gefeiert zu werden, wir sind da, um Aktionen zu machen, um die Leute zum Nachdenken zu bringen.

Die meisten Leute verstehen Femen inzwischen sehr gut. Sie verstehen, dass da ein paar junge Frauen die Hüllen fallen lassen und sich vorher alibimäßig ein paar Sprüche auf die Brüste schreiben, damit der Unfug als angeblicher Protest durchgeht und nicht als banaler Exhibitionismus. Danach kassieren sie dann an den Bildrechten bzw. -lizenzen und Honoraren für Interviews, Berichte und so weiter mit. Mal ehrlich, wen bringen ein paar kreischende Tussis mit nackten Brüsten vor dem Barbie-Haus in Berlin schon zum Nachdenken? Der einzige Gedanke, der sich da vielleicht noch einstellt, lautet: „Arme Irre!“ Mehr Gedanken wären da meines Erachtens auch pure Verschwendung.

SPIEGEL: Meisner hat Sie während des Gottesdiensts in seinen Segen eingeschlossen, da Sie als „arme, kranke Frau“ diesen „wohl auch am nötigsten“ hätten.

Witt: Das klingt für mich wie Hohn. Aber dass man einen 80-Jährigen, der sein ganzes Leben auf der katholischen Kirche aufgebaut hat, nicht überzeugen kann, ist mir klar. Dafür ist er zu alt. Es war ja aber auch seine letzte Weihnachtsmesse als Kardinal.

Tja Josephine, da hat der alte Kardinal Meisner Dir doch glatt gezeigt, wie Souveränität funktioniert. Dass Du das nicht verstehst, wundert mich aber in keinster Weise. Was verstehst Du eigentlich unter „Überzeugen“? Argumente? Hast Du welche, die über nackte Brüste und „I am god“ hinausgehen? Ich glaube ja nicht daran. Und verspüre ich da etwa sowas wie Altersdiskriminierung Deinerseits gegen Kardinal Meisner? Wie dümmlich ist das eigentlich, ausgerechnet einen Kardinal kurz vor dem Ruhestand mit Aktionen wie Deiner „überzeugen“ zu wollen?

SPIEGEL: Auch junge Leute schütteln den Kopf über Femen.

Witt: In meiner Generation sind viele mit sexualisierten Rollenbildern von devoten Frauen aufgewachsen. Wir verdrehen diese Bilder.

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Ich würde sagen, die jetzt junge Generation hat wahrscheinlich ein gesünderes Verhältnis zu ihrem Körper und ungezwungener Sexualität auf freiwilliger Basis als die kreischenden Hühner von Femen. Gut, dafür müssen sie vielleicht noch lernen, dass das Verschicken von Nacktfotos beim Sexting keine gute Idee ist, aber dass sie über Femen den Kopf schütteln, das hat wohl eher mit dem inzwischen total abgegriffenen Schema der Femen-Aktionen zu tun: Titten raus, kreischen und sich möglichst stark zappelnd wegtragen lassen, wofür man ja angeblich vorher so lange und viel trainiert haben muss. Was eigentlich, das Kreischen oder das Zappeln?

SPIEGEL: Sie werden also weitere Gottesdienste stürmen?

Witt: Nein, wir haben noch nie einen Protest wiederholt. Keine Sorge: Wir haben genug kreative Ideen für neue Proteste.

Kreative Ideen? Neue Proteste? Mal was anderes als bepinselte Titten rausholen und Kreischen? Kind, das glaubst Du doch selbst nicht :mrgreen:

Nachtrag: Hier noch ein paar Infos zu Femen, der Weihnachtsrandale und der involvierten Paparazzi-Agentur von Hans Paul.