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Gendersprache zu Ende gedacht

Die Gender-Szene ist ja sehr erpicht darauf, unsere Sprache nachhaltig zu verhunzen, damit wir beim Lesen und Schreiben auch bloß an jeden Schwulen, jede Lesbe, jeden Transsexuellen und jede sonstige Minderheiten denken, auch wenn deren Prävalenz in der Bevölkerung sich in Bruchteilen eines Prozents oder im Promillebereich bewegt. Das ist es, was Feministen, Genderisten und die sowieso im Standby-Modus dauerempörten „Social Justice Warrior“ (SJW) als neue Form der Gerechtigkeit auserkoren haben: niemand soll beim Lesen, Denken und Reden ausgeschlossen werden, auch wenn es sich vielleicht gar nicht um eine Minderheit im klassischen Sinne handelt, sondern einfach nur um jemanden mit mehr oder weniger schweren psychischen Störungen, die er / sie / es flugs zum Geschlecht oder sonstigen Opferabo-Merkmal erklärt, um fortan Sonderrechte, Förderungen und sonstige Privilegien für sich einfordern zu können.

Generationen von Feministen und schon zahlreiche Genderisten haben sich ihre wirren Köpfe darüber zerbrochen, wie dieses Dilemma zu lösen sei. Es wird gegendert durch doppelte Nennungen, also Reiter und Reiterinnen, es werden Schräg- und Unterstriche oder Sternchen samt „innen“ angehängt, ein phallusartiges Binnen-I eingesetzt oder – der letzte Schrei von Profx Hornscheidt von der Humboldt-Uni in Berlin – ein X angehängt oder die Silbe „–er“ durch „–sie“ ersetzt und so weiter. Ich denke aber das Ganze greift nicht weit genug. Man stelle sich nur vor, irgendwer käme z.B. bei Faebook auf die Idee sich ein anderes „Geschlecht“ auszusuchen als die angeblich 60 Geschlechter, die dort heute schon auswählbar sind. Dann müsste vielleicht der ganze bisherige Genderquatsch erneut umgeschrieben und alles andere entsorgt werden. Das wäre nicht sonderlich effizient, daher schlage ich folgende Lösung vor: Wir sprechen zukünftig nur noch von

  • Penis-Menschen und
  • Vagina-Menschen.

Damit wäre eine Festlegung auf die biologische Realität eines jeden Körpers erfolgt, ohne das Geschlecht oder die sexuelle Orientierung zu definieren. Es wäre also egal, ob ein Penis-Mensch hetero-, homo- oder transsexuell ist, sich gerade für einen Mann, eine Frau oder ein Nashorn hält. Genauso wäre es bei einem Vagina-Menschen egal, ob er homo-, hetero- oder transsexuell ist oder sich gerade für eine Frau, einen Mann oder ein Einhorn hält.

Auch im behördlichen und sonstigen Gebrauch wäre diese Variante gut nutzbar, da man einfach nur P oder V statt „Herr“ oder „Frau“ wählen und sagen könnte. Da ja einerseits die Bildung in den Schulen immer schlechter wird und andererseits immer mehr Migranten nach Deutschland kommen, könnte man die Buchstaben zugleich als Piktogramme verwenden. Dazu müsste man lediglich das P ein wenig drehen und spiegeln, dann sieht es wie ein Penis samt Hoden aus. Das V als Piktogramm für den weiblichen Schambereich passt ja auch ohne weitere Bearbeitung:

P-V-Menschen

Auf diesem Wege ist der Genderquatsch für die Sprache schon einmal erledigt und wir können sämtliche Gender-Professuren abschaffen, die sich vor allem mit „gendergerechter Sprache“ beschäftigen. Ich bin mir sicher, für die übrigen Fragestellungen der Gender Studies gibt es vergleichbar einfache, effektive und finale Lösungen, so dass der Abschaffung dieses „Fachs“ nichts mehr im Wege steht. Mit den so freiwerdenden Mitteln könnte man dann wertvollere Themen wie „Gartenzwergkunde“ oder „Dackel Studies“ finanzieren – mit Hausmeister Krause als Koryphäe auf beiden Gebieten.

PS: Gerne darf mir das Familienministerium für diese innovative, ja geniale Lösung das eine oder andere Professoren-Jahresgehalt überweisen.

Ach Magda…

…beim Freitag beklagst Du Dich über angeblichen Hass gegen Feminismus und Gender-„Forschung“ und entsprechende Ressentiments, beschwörst gar bedrohliche Formen und willst damit wahrscheinlich durch die Blume die bei Feministinnen beliebte Breivik- oder Nazikeule schwingen. So kurz, so unredlich.

Ich kann dich aber beruhigen, die meisten Männerrechtler und Kritiker von Blödsinnstheorien wie Feminismus und Gender sind weder bedrohlich noch gewaltbereit oder sonstwas. Wenn man den ganzen Quatsch zum ersten Mal hört, will man natürlich prüfen, inwiefern da sinnvolle Aussagen enthalten sein könnten, beispielsweise beim Feminismus. Nach und nach klopft man die Schlüsselbegriffe und Konstruktionen des Feminismus ab und bemerkt relativ schnell, dass die Kaiserin splitterfasernackt ist – natürlich bis auf die im feministischen Lager als total empowernden Fetisch begehrte Achsel-, Bein- und ggf. Gesichtsbehaarung. Eine gewisse Nähe zu diesbezüglicher Vorlieben gewisser lesbischer Kreise ist jedoch ganz sicher nur Zufall. Aber zurück zum Thema. Man prüft also zum Beispiel das von Feministinnen postulierte Patriarchat und landet ganz schnell bei der Erkenntnis, dass dieses bestenfalls eine vereinfachte und verkürzte Variante der besitzenden und regierenden Oberschicht darstellt. Mit dem Geschlecht der dortigen Akteure hat das alles aber nichts zu tun, da geht es eher um Herkunft, Vermögen / Besitztümer und Einfluß. Ich behaupte gar, dass eine Tochter aus bürgerlichem Hause bis heute wesentlich bessere Chancen in unserer Gesellschaft hat als ein Sohn aus einem Arbeiterhaushalt. Da spielen viele Dinge eine Rolle, beispielsweise der Habitus, der Zugang zu Bildungsmöglichkeiten und Förderungen oder auch informelle Netzwerke, wie sie in Sportvereinen und Brauchtumsorganisationen seit jeher existieren. Das alles ist aber vollkommen unabhängig davon, ob man einen Penis hat und im Stehen pinkeln kann oder ob man Brüste hat und die Tür aufgehalten bekommt. Kurzum, das Patriarchat ist vor allem ein feministisches Hirngespinst, das mit der Realität nicht viel zu tun hat.

Gerne beklagen westliche Feministinnen auch die angeblich existierenden gläsernen Decken, die ach so toll qualifizierte Frauen von einem weiteren beruflichen Aufstieg abhalten sollen. Komischerweise beklagen so etwas häufig Frauen, die in vielen Fällen bereits ein Studium absolviert und teilweise gar bereits promoviert haben, also jenseits irgendwelcher Praktika, Studentenjobs oder Gastspielen als Werksstudenten noch gar keine Ahnung davon haben dürften, wie der Hase mit den Hierarchien und Beförderungen in den Unternehmen eigentlich läuft. Woher kommt da also die vermeintliche Erkenntnis, dass es da überall diese gläsernen Decken gebe? Nun, diese Erkenntnis ist gar keine, die gläsernen Decken sind vor allem ein Werkzeug, konkret ein Propagandinstrument, um im nächsten Atemzug Frauenquoten an besonders komfortablen und lukrativen Positionen einzufordern, hier seien vor allem Führungspositionen und insbesondere Aufsichtsräte genannt, auf die es die Feministinnen offenbar abgesehen haben.

Es ist außerdem müßig darauf hinzuweisen, dass die Scheuklappen der Feministinnen keinen Blick in die andere Richtung zulassen. Sonst müßten sie nämlich zur Kenntnis nehmen, dass man ebenso von gläsernen Fußböden sprechen müßte, wenn man sich vor Augen führt, dass Männer zum größten Teil auch die gefährlichsten, schmutzigsten und am schlechtesten bezahlten Arbeiten ausführen, beim Empfang von Sozialleistungen häufiger sanktioniert werden und nicht zuletzt den größten Teil der Obdachlosen ausmachen. Frauen sind auf unterschiedlichstem Wege davor geschützt, die soziale Skala bis ganz nach unten durchzurutschen. Sei es durch die Familie, welche an sie geringere Anforderungen stellt als an die Männer im Hause, durch den Partner, der häufig Haupt- oder Alleinverdiener ist und sie ganz selbstverständlich mitfinanziert, oder eben auch durch ein engmaschigeres soziales Netz, welches durch die Existenz von zahlreichen Frauenhäusern, Frauenberatungsstellen und sonstigen Hilfsorganisationen, die sich ausschließlich an Mädchen und Frauen richten, einfach früher und mehr Hilfen anbietet als Männer sie vorfinden. Man kann hier durchaus davon sprechen, dass um die soziale Gerechtigkeit für Männer wesentlich schlechter bestellt ist.

Kommen wir zum letzten Begriff der Feministinnen, der die ganze Lächerlichkeit des Feminismus an sich vor Augen zu führen imstande ist: die berühmt-berüchtigte rape culture. Feministinnen meinen nämlich, dass unsere Gesellschaften seit Jahrhunderten, wenn nicht gar seit Jahrtausenden oder Jahrmillionen, darauf basieren, dass Frauen Opfer von Vergewaltigungen oder anderen Formen sexueller Gewalt werden – und die Gesellschaften das angeblich dulden. Wer einen Blick in die Geschichtsbücher wirft, wird nur leider von diesem feministischen Hirngespinst nichts finden. Da ist von Paaren und Familien die Rede, die z.B. zusammen der Landwirtschaft nachgehen, wobei die Männer ganz selbstverständlich die körperlich schweren Arbeiten übernehmen, während Frauen eher haushaltsnahe und körperlich weniger belastende Arbeiten ausführen. Oder mit der Industrialisierung eben die neue Rollenaufteilung, bei der die Männer das Haus verlassen um den ganzen Tag in Fabriken zu schuften, während die Frauen sich um Haushalt und Kinder kümmerten. Gaaaanz sicher hatten die so erschöpften Männer abends noch jede Menge Zeit und Kraft, sich darüber Gedanken zu machen, wie sie ihre Frauen am besten unterdrücken, vergewaltigen oder auf anderem Wege sexueller Gewalt aussetzen konnten. Damit löst sich ein weiterer feministischer Kampfbegriff in einer Wanne von purem Schwachsinn auf. Fakt ist, dass Männer ihre Frauen seit jeher geliebt und sie deshalb besonders geschont und unterstützt haben, sofern sie die Mittel und Möglichkeit dazu hatten.

Allerdings möchte ich nicht verschweigen, was hiesige Feministinnen im Jahre 2014 als rape culture bezeichnet wissen wollen:

  • Wenn ein Mann eine Frau längere Zeit anschaut (stare rape).
  • Wenn ein Mann abends oder nachts hinter einer Frau auf dem Bürgersteig geht und er es für unsinnig hält, die Straßenseite zu wechseln, damit die Frau sich nicht verfolgt oder bedroht fühlt.
  • Wenn ein heterosexueller Mann versehentlich eine homosexuelle Frau (Lesbe) anspricht, der man – ausnahmsweise – ihre sexuelle Orientierung nicht sofort ansieht.
  • Oder wie manche Ikonen des Feminismus gerne sag(t)en: Jegliche Art von heterosexuellem Geschlechtsverkehr.

Kommen wir zurück zu Magda vom Freitag. Natürlich weist sie im ersten Schritt auf das lächerliche Elaborat von Robert Claus für die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) hin. Um es kurz zu machen: Robert Claus fasst eigentlich primär die übelriechende Grütze zusammen, die andere Auftragsschreiberlinge der feministisch gepolten Böll- und der Friedrich-Ebert-Stiftung bereits zur Diskreditierung der Männerrechtler ausgekippt haben. Für eine vermeintlich wissenschaftliche Arbeit also eher sehr schwach und jenseits der äußeren Form auch nicht wert als eine solche bezeichnet zu werden.

Selbstredend kommt die liebe Magda auch auf Akif Pirincci zu sprechen, nennt ihn in einem Atemzug mit Sarrazin und empört sich nachfolgend gleich darüber, dass Akif Pirincci es doch tatsächlich gewagt hat, seine Kritik an Elisabeth Tuiders befremdlichen Vorschlägen für den Sexualkundeunterricht für Schüler ab 12 Jahren in seiner gewohnt markanten Sprache öffentlich zu machen. Auch unterschlägt sie dabei, dass er den größten Teil seines Kommentars aus dem Artikel einer Zeitung zitiert hat, welche die Pläne von Tuider zusammengefasst hatte. Nun kann man zum sprachlichen Stil von Pirincci stehen wie man möchte, ich denke aber, dass man relativ einfach Stil und Inhalt trennen und über den Inhalt problemlos diskutieren könnte – wenn man es denn überhaupt wollte. Das ist im Feminismus- und Gender-Lager aber regelmäßig nicht der Fall, wie ja auch die zahlreichen Hetzschriften parteinahner Stiftungen belegen, die immer in übelster Art und Weise über Männerrechtler – leidlich akademisch kaschiert – die infamsten Schmähungen auskippen anstatt auch nur einmal mit ihnen zu reden oder eben gar zu diskutieren, ob da nicht doch berechtigte Anliegen existieren.

Unredlich wie der ganze Beitrag von Magda meines Erachtens ist, scheut sie natürlich auch nicht davor zurück, mögliche Entgleisungen von Kommentatoren einfach Pirincci anzulasten. Leider ist sie nicht in der Lage zu begreifen, dass einerseits der Feminismus heute einfach einen überflüssigen Anachronismus darstellt, der sich zwecks Selbsterhalt immer stärker radikalisiert, und andererseits die gesamte Gender-Ideologie eigentlich vorrangig für Leute hilfreich ist, die Probleme mit ihrem sexuellen Selbstbild und / oder ihrer sexuellen Orientierung haben, also beispielsweise einige Tausend Transsexuelle oder einige wenige Prozent Homoseuelle in Deutschland.

Wenn man sich vor Augen führt, dass Feministinnen und Genderisten dafür unsere Sprache mit Gender Gaps, Gender Sternchen, Gender X oder A und ähnlichem Mist verunstalten wollen, damit auch bloß diese paar Tausend Leute sich mitgemeint fühlen, dann sollte es nachvollziehbar sein, wenn der durchschnittliche Bürger fragt, was dieser Schwachsinn überhaupt soll. Hier schließt sich der Kreis zu Pirincci, denn der hat aus dem Stand eine große Leserschaft mit dem Gender-Thema erreicht und da sollte es verständlich sein, wenn unter diesen vielen Lesern auch einige sind, denen dieser Quatsch schon lange auf die Nerven geht – die dann meinen, hier ein Ventil gefunden zu haben, wo sie ordentlich rumbolzen können.

Ob es angemessen ist, wenn Pirincci den der werten Elisabeth Truider zur Seite springenden Heinz-Jürgen Voß als „geisteskranken Schwulen“ bezeichnet, so ist das sicher ein Thema für sich. Es sollte aber erlaubt sein zu fragen, wie sich dieser Herr Professor beispielsweise das Ende des Sex vorstellt oder ob er mit dem Claim Biologisches Geschlecht ist gemacht nicht eigentlich sagen will, dass das biolgische Geschlecht angeblich ähnlich sozial konstruiert sei wie das soziale Geschlecht. Andererseits finde ich es vollkommen legitim, wenn man kritisch hinterfragt, dass auf den Hinweis, dass Frauen Kinder bekommen können und Männer eben nicht, folgende Antwort zumindest als fragwürdig bis sonderbar zu bezeichnen ist:

Gegen dieses beliebte Argument der Gebärfähigkeit von Frauen sprechen mehrere Punkte. Fortpflanzung ist zwar zur Arterhaltung des Menschen nötig, aber deshalb muss nicht jede oder jeder Einzelne auf klassischem Weg Kinder bekommen können. Es hat sich gezeigt, dass Fortpflanzungsfähigkeit beim Menschen nicht so verbreitet ist, wie oft angenommen. So hat das Bundesland Sachsen die Erstattungsfähigkeit von Maßnahmen zur künstlichen Befruchtung wieder eingeführt, weil Studien ergaben, dass mindestens 15 Prozent der heterosexuellen, fortpflanzungswilligen Paare über einen längeren Zeitraum nicht in der Lage waren, Kinder zu bekommen. Wäre Fortpflanzung also wichtig zur Festlegung des biologischen Geschlechts, wären diese 15 Prozent nicht typisch männlich oder weiblich. Über diese organisch orientierte Frage hinaus ist in der Analyse auch der Wunsch von Menschen zu berücksichtigen, Kinder zu haben oder nicht.

Übersetzt: Wenn 15% der heterosexuellen Paare das eine oder andere Problem bei der natürlichen Fortpflanzung haben, ist das also ein Grund deren Geschlechtszugehörigkeit in Zweifel zu ziehen? Obwohl bekannt ist, dass Umweltgifte, die vor allem in allerlei Kunststoffen enthalten sind, die Fruchtbarkeit von Männern und Frauen negativ beeinflussen können? Auch macht das Männer noch lange nicht gebährfähig, wenn Mann oder Frau in einer heterosexuellen Paarbeziehung ein Problem bei der Fortpflanzung haben. Diesen Nonsense zu kritisieren, ist vollauf legitim, auch wenn mancher dabei wohl über das Ziel hinausgeschossen sein könnte.

Was Professor Voß dann in seiner Solidaritätsbekundung zu seiner Kollegin Tuider fordert, ist genau das, was durchschnittliche und normale Menschen bei Diskussionen mit Feministinnen und Genderisten nie erleben:

Kommen wir Menschen zu Hilfe, die angegriffen werden! Wenn sich viele Menschen solidarisieren, funktionieren Angriffe und Mobbing nicht. Damit funktioniert es dann auch nicht, dass gesellschaftliche Richtungsfragen individualisiert und Andersdenkende eine_r nach der_dem anderen angegriffen werden.

Schaffen wir in den Wissenschaften Strukturen, um uns solidarisieren zu können! Angriffe gegen soziologische, sexologische und gesellschaftswissenschaftliche Beiträge werden immer häufiger. Wir haben noch keine Struktur, um solche Angriffe gemeinsam zurückzuweisen und vernünftige gesellschaftliche Diskussion einzufordern. Daher müssen wir in gesellschaftlichen Organisationen und in allen wissenschaftlichen Fachorganisationen Strukturen etablieren, mit denen Angriffe, Schmähungen und Hass rasch zurückgewiesen werden können.

– Neben dem solidarischen Miteinander, auch über inhaltliche Streifragen hinweg, sollten wir Konzepte erarbeiten, wie wir eine offene und positive Diskussions- und Streitkultur stärken können, in der fachwissenschaftliche und gesellschaftliche Debatten so geführt werden, dass die Persönlichkeitsrechte des_der Diskussionspartner_in gewahrt bleiben.

Ich kenne es von Twitter und anderen sozialen Medien, aber auch von Diskussionen offline nur so, dass Feministinnen und Genderisten meinen, sie hätten die ewiglich allgemeingültige Wahrheit mit dem Löffel gefressen, alle anderen seien ja nur zu dämlich und rückständig, so dass sie selbst es eigentlich gar nicht nötig hätten zu diskutieren. Shitstorms und Hetzkampagnen in Piratinnen-Manier sind hier noch das kleinere Übel, bei der Anhängerschaft von #aufschrei & Co. war das genauso an der Tagesordnung, wenn man Kritik übte oder sich mit den meistens überaus dürftigen Antworten nicht zufriedengeben wollte. Wenn also somit eher Diskussionsunfähige die ach so böse Diskussionskultur bemängeln, weil andere nicht unreflektiert und kritiklos ihre Ansichten annehmen wollen, dann entbehrt das nicht einer gewissen Komik.

Die Fachgesellschaft Gender sitzt leider auch einem Irrtum auf, wenn sie meint, es sei das Ziel von Pirincci und anderen Kritikern, die geschlechtsspezifischer Forschung zu diskreditieren und als unwissenschaftlich zu denunzieren. Vielmehr muss die geschlechterspezifische Forschung schlicht einmal damit anfangen, handfeste und gegebenenfalls gar naturwissenschaftlich, zumindest aber mit gesundem Menschenverstand überprüfbare Belege für ihre abenteuerlichen bis merkwürdigen Konstruktionen und Behauptungen abzuliefern. Genauso muss es gestattet sein zu zweifeln, zu kritisieren und Antithesen in den Raum zu stellen, sofern diese wissenschaftlichen Grundanforderungen genügen. Wenn die sogenannte geschlechterspezifische Forschung damit nicht klarkommt oder nicht gewillt ist, wissenschaftlichen Mindestanforderungen zu genügen, dann hat dieser ganze Gender-Budenzauber an öffentlichen Hochschulen ebenso nichts zu suchen wie die Lehren von Scientology und sollten folgerichtig von dort verschwinden.

Gleichzeitig müßten dann allerdings auch Gestalten wie Tuider und Voß von gutdotierten Pöstchen an den Hochschulen entfernt werden, sofern sie nicht anderweitig einsetzbar sein sollten. Genau das ist es ja, was die Genderisten um jeden Preis vermeiden wollen, denn außerhalb des Elfenbeinturms sind diese Gestalten trotz akademischer Titel in den meisten Fällen wohl zu nichts zu gebrauchen, was man in irgendeiner Form auch nur annähernd als wertschöpfend bezeichnen könnte. Ignoranz bis hin zum glühenden Hass habe ich übrigens von Feministinnen und Genderisten schon oft geerntet, wenn ich nach Belegen für deren fragwürdige Konstruktionen fragte oder es wagte selbige zu kritisieren. Außer hysterisches Gezicke und geheuchelte Empörung kommt dann meistens nichts.

Hadmut Danisch spricht für sich selbst, genauso wie ich und jeder andere, der sich nicht für einen großen tollen Anführer irgendeines Flügels irgendeiner Bewegung hält, aber man kann ihm sicher nicht vorwerfen, er würde unwissenschaftlich arbeiten. Im Gegenteil, er versucht ja beispielsweise mit Klagen gegen die Berliner Humboldt-Universität und andere feministisch überfrachtete Institutionen der Öffentlichkeit ganz real vor Augen zu führen, dass Feminismus und Genderismus auf falschen Grundannahmen beruhen, nicht sonderlich wissenschaftlich sind und eigentlich an den Hochschulen nichts verloren haben. Dafür erntet er natürlich Widerstand, gepaart mit Ignoranz und Hass, weil er es als böser weißer Hetero-Mann wagt, die kruden Ideologien der selbsternannten neuen Bessermenschen der Feminismus- und Gender-Szene zu kritisieren und deren mangelnde Wisenschaftlichkeit aufzuzeigen.

Es erstaunt mich nicht, dass die liebe Magda das Bundesforum Männer ganz toll findet, denn das tut wohl die meiste Zeit entweder nichts oder kümmert sich in erster Linie um Feminismus- und Frauenthemen, so dass es schlichtweg verzichtbar wäre, wenn es nicht als verlogenes  Feigenblatt dafür dienen müßte, dass angeblich auch für Männer etwas getan würde. Das würde ich dann allerdings nicht als lila Piudel bezeichnen, sondern eher als Luftnummer oder eben als Feigenblatt.

Den Abschluss des Beitrags von Magda bildet der obligatorische Vorwurf von Rassismus, Homo- und Transphobie und noch diverse andere Keulen und Signalwörter, mit denen man um sich schmeißt, wenn man selbst keine Argumente hat und einfach nur das Gegenüber mit Dreck bewerfen will. Genauso könnte man aber auch gegen den Feminismus und Genderismus argumentieren, denn dieser ist vielfach sehr stark mit der linksextremen Szene verflochten, die in Sachen Ideologie, Radikalität und Methodik dem durchschnittlichen Neonazi nicht nachsteht.

Chapeau! 😀

Zum Abschluß noch Harald Eia und das Gleichstellungsparadox mit deutschen Untertiteln:

Liebe Sofia…

…bei der feministischen Hetzschrift EMMA heulst Du Dich darüber aus, dass Du als Feministin keine Argumente hast, wenn Männer Dir mitteilen, dass sie heute selbst vielfach benachteiligt und  – insbesondere auch von Frauen – ausgenutzt werden. Ich bedaure, dass Wahrnehmung und Verstand bei Dir offenbar nicht ausreichen zu erkennen, dass diese Beschwerden vollauf realistisch und vielfach sogar noch untertrieben sind, weil man uns Männern ja beigebracht hat, dass Indianer keinen Schmerz kennen und nicht weinen. Wenn Männer sich also beklagen, dann ist das – entgegen der feministischen Polemik, dass wir angeblich schon bei einem kleinen Schnupfen beklagen würden totkrank zu sein – durchaus ernstzunehmen. Die meisten Männer würden als Hauptverdiener und Ernährer der Familie oder schon nur des gemeinsamen Haushalts eher selbst eine echte Grippe oder eine Lungenentzündung bis hin zur Herzbeutel- oder Herzmuskelentzündung verschleppen, anstatt diejenigen hängen zu lassen, die sie lieben. Oder wie las ich es noch zuletzt: Bevor es auch nur der Frau des Arbeiters etwas schlecht geht, geht es dem Arbeiter selbst schon lange sehr schlecht.

Ich bin im Übrigen nicht der Meinung, dass Feministdingsbums nur mal einen Schwanz brauchen, wesentlich sinnvoller und erfolgreicher könnte da meiner Meinung nach eine „Arztperson“ mit der Fachrichtung Psychiatrie sein, sofern eine lebenslange Betreuung gewährleistet wäre. Außerdem würde ich es keinem Mann zumuten wollen, sich auf erotischer Ebene mit einer Feministin abgeben zu müssen, solange es z.B. noch Bäume mit Astlöchern gibt.

So so, in einer „Tierrechtsinitiative“ bist Du also auch noch. Bist Du das vor oder seit Deiner feministischen Erkrankung? Und warum kommst Du auf die Idee, man müßte Tierrechte und Tierschutz mit Feminismus verschwurbeln? Keine Spezies hat es verdient, mit Feministinnen in einen Sack gesteckt  zu werden. Da ich selbst Tierschützer und Tierrechtler bin, sage ich Dir nur eines: Geh um wessen Willen auch immer den Aktivisten nicht mit Deiner feministischen Kopfkacke auf die Nerven! Die brauchen ihre Zeit, Kraft, Argumente und Aufmerksamkeit für wichtigere Themen als mehr oder weniger stark geistesgestörte und sich maßlos überschätzende Gender Studies-Bacheloretten in Aufsichtsratsposten zu bringen! Aber ja, schon ab dem Kindergarten werden Jungen bestraft, dass sie Jungen sind und sich wie Jungen verhalten, weil im gesamten Bildungssystem inzwischen weibliches Verhalten –  sowas wie still sitzen, brav alles auswendig lernen und wiederholen anstatt selbst und vor allem kritisch zu denken – gefordert wird. Da geraten Jungen dann ganz automatisch ins Hintertreffen, weil man ihre geschlechtsspezifischen Bedürfnisse nach körperlicher und geistiger Bewegung, Neugier und Forschergeist schlicht ignoriert und nachhaltig nicht befriedigt.

Leider leider bist Du auch noch uninformiert genug, so etwas wie das Sorgerecht, das Umgangsrecht und das Aufenthaltsbestimmungsrecht nicht auseinanderhalten zu können. Ebenso scheint es außerhalb Deiner Vorstellungswelt zu liegen, dass Frau es mit diversen Tricks und Manipulationen locker schaffen kann, auch ein gerichtlich verbrieftes Sorge- und Umgangsrecht des Vaters zu konterkarrieren, z.B. durch Falschbeschuldigungen. Es sei Dir verziehen, schließlich bist Du Feministin und da schadet Differenzierung nur der eigenen Ideologie. Dass häufig Mütter mit falschen Vorwürfen zwischen Kindesmisshandlung, häuslicher Gewalt, Vergewaltigung und Kindesmissbrauch dafür sorgen, dass Väter um ihre Rechte an den eigenen Kindern gebracht werden, hat Dein beschränktes Weltbild leider noch nicht erreicht. Das ist nicht nur traurig, sondern hinterhältig, kriminell und vor allem auch für die Kinder schädlich. Zu diesem Thema diskutieren wir dann im nächsten Jahrtausend weiter, wenn diese Informationen in der feministischen Filterbubble angekommen sind, okay?

Kind, Du machst den gleichen Fehler wie alle Feministinnen heutzutage: Du meinst, jede Frau müßte qua Geschlecht Feministin sein und deshalb bekommst Du nicht mit, dass alle anderen Menschen zwischen Frauen und Feministinnen unterscheiden, weil eben nicht jede Frau Feministin ist. Ich würde gar behaupten, dass heute nur noch eine kleine Minderheit der Frauen feministisch ist, aber die Mehrheit der Frauen einfach opportunistisch die Vorteile und Privilegien abschöpft, die der Feminismus ihnen beschert hat und weiter beschert. So wird das aber nicht weitergehen können und es wird Zeit, dass sich auch Frauen selbst gegen den Feminismus in Position bringen, wenn sie wollen, dass  ihre Väter, Partner, Onkel, Neffen, Söhne und Enkel in einer gleichberechtigten Welt ohne Diskriminierung und Männerhass aufwachsen und die gleichen Chancen haben wie Mädchen und Frauen sie haben. #WomenAgainstFeminism sind ein guter Anfang dazu, aber da muss noch mehr kommen.

Werden wir mal konkret, was Frauen Deiner Meinung nach so alles „über Jahre“ ertragen mussten und angeblich noch bis heute ertragen. Bitte ein Beispiel. Dir fällt keines ein? Nun, das kommt daher, dass Du einfach einen feministischen Allgemeinplatz mit einem stichhaltigen, faktenbasierten Argument verwechselt hast. Es ist schade, dass Du keine der ach so vielen Beipiele aufzählst, von denen Du fabulierst, aber ich schätze mal, dass Du in Deinen bisher gerade mal 18 Jahren exakt Null Fälle erlebt hast, wo Du persönlich benachteiligt wurdest, weil Du dem weiblichen Geschlecht angehörst – eher im Gegenteil. Und Du nimmst die eigenen Bevorzugungen und Privilegien schon gar nicht mehr wahr, weil Du es gar nicht anders kennst. Wirst Du dann irgendwo mal nicht bevorzugt behandelt, verwechselst Du das mit einer Benachteiligung. So wird ein Schuh draus.

Was Du als Scheinargumente gegen den Feminismus bezeichnest, sind in Wirklichkeit echte Argumente gegen diese ebenso schwachsinnige wie sexistische Hassideologie. Du bist nur so verblendet, dass deren Inhalt gar nicht zu Dir durchdringt. Ich hätte es wirklich begrüßt, wenn Du zumindest EINEN der angeblich „423.853.803 Fälle“ aufgeführt hättest, wo Frauen in zivilisierten westlichen Ländern angeblich weniger Rechte haben, dann könnten wir nämlich über Fakten sprechen statt über feministische Ideologie und Idiotie, die mit der heutigen  Realität so ziemlich gar nichts zu tun haben. Und nein, ich will von westlichen Luxus-Feministinnen, die lediglich nach Posten in Aufsichtsräten und anderen Frauenquoten an lukrativen Fleischtöpfen lechzen, nichts über afghanische Mädchen erzählt bekommen, die nicht zur Schule gehen sollen. Oder über die wenigen afrikanischen Staaten, wo Mädchen noch beschnitten werden, während unerwähnt bleibt, dass die medizinisch nicht indizierte Beschneidung von Jungen rund um den Globus noch gängige Praxis ist. Das ist nämlich nur eines: verlogen und schäbig. Denn jenseits von Diskussionen interessieren sich die meisten Feminstinnen für diese afghanischen und afrikanischen Mädchen nicht die Bohne. Sie missbrauchen diese lediglich zur Selbst-Legitimation, zur Ablenkung davon, dass der Feminismus in meisten den westlichen und zivilisierten Ländern längst überholt, überflüssig und mausetot ist. Aber Kadaver haben die üble Eigenschaft, dass sie Leichengifte ins Wasser gelangen lassen und ähnlich verhält es sich mit dem westlichen Zombie-Feminismus und der Gesellschaft: er vergiftet die Gesellschaft und schadet damit nicht nur den Männern oder den Beziehungen zwischen Männern und Frauen, sondern auch den Frauen und einfach allen. Das gilt es zu verhindern oder zumindest soweit zu reduzieren, dass die Schäden nicht nachhaltig bestehen bleiben.

Um es kurz zu machen, Sofia: Es gibt keine Vorurteile gegen, sondern nur längst evidente Fakten über Feministinnen. Denn den Feminismus gibt es schon ein paar Jährchen länger als Dich, er entsprang der – historisch durchaus legitimen – Frauenrechtsbewegung und verlief in mehreren Wellen. Spätestens seit der dritten Welle beschäftigt er sich aber nur noch mit sich selbst und mit der Sicherung und Ausdehnung von immer mehr Privilegien für Frauen. Zusätzlich haben vemehrt igendwelche lesbischen Kreise den Feminismus für ihre männerfeindliche Propaganda gekapert. Was meinst Du denn, warum Du offenbar die einzige Feministin Deiner Art in der Schule bist und Du Dich verzweifelt an die EMMA-LeserInnen wendest? Die meisten Frauen interessiert der Feminismus noch weniger als der berühmte Sack Reis in China.

Ich gebe Dir nun also mal anstelle von Ideen, wie Du weiter feministischen Quatsch mit Soße absondern und Dich noch lächerlicher machen kannst, mal eine echte Lebenshilfe mit auf den Weg:

  1. Werde bitte erwachsen!
  2. Werde geistig reif!
  3. Nimm die Scheuklappen ab!
  4. Sprich bei Gelegenheit mal mit männlichen Bezugspersonen in Deiner Umgebung, wie deren Leben so verlaufen ist und gerade verläuft. Dann bekommst Du vielleicht ein Gefühl dafür, was echte Benachteiligungen sind und welche Gruppe heute die meisten davon erträgt.
  5. Solltest Du noch Beziehungen und Sex mit Männern haben: Man kann über alles reden. Auch darüber, was Dir gefällt. Nicht nur feministische Lesben sind in der Lage eine Klitoris zu finden und zu stimulieren.
  6. Nimm im Sommer die Mütze ab, damit Luft an Deinen Kopf kommt!
  7. Lass Dir von einem Friseur eine anständige Frisur – vielleicht ohne Pony – verpassen!
  8. Wenn ein Mann nicht mit Dir zusammenleben will, zwing auch nicht eine unschuldige Katze dazu 😀

Für Rückfragen stehe ich jederzeit zur Verfügung.

Frauenkampftag: „Still loving Tyrannosaurus rex“

Für den 8. März hatten die Feministinnen, vor allem mal wieder in Berlin, zum sogenannten Frauenkampftag zu allerlei Unfug aufgerufen, den sie „Aktionen“ nannten. Auch einige Parteien und parteinahe Organisationen waren mit am Start, z.B. DIE LINKE samt der linksjugend solid, die mit ihren feministischen Umtrieben bereits diverse Linke aus der Partei getrieben haben. Juso-Landesvorstand Nathalie Golla entblödete sich in Nordrhein-Westfalen nicht, ein Geschwurbel mit der Forderung nach Entgeltgleichheit zu veröffentlichen und dabei weiter die Mär von angeblich über 20 Prozent Lohnlücke bei der Bezahlung von Männern und Frauen zu bemühen, obwohl diese schon lange in zahlreichen Studien widerlegt wurde:

Mit einer weit verbreiteten Überzeugung räumt dagegen eine andere Untersuchung auf: Frauen verdienen kaum noch schlechter als Männer. Im Mittel bekommen sie derzeit zwei Prozent weniger Gehalt. „Das ist das Ergebnis unserer Studie, wenn wir gleichwertige Tätigkeiten von Frauen und Männern miteinander vergleichen, also Tätigkeiten mit vergleichbarem Aufgabenzuschnitt und Verantwortungsgrad„, sagt Thomas Gruhle, Mitglied der Geschäftsleitung der Unternehmensberatung Hay Group.

Natürlich kann man einfach alle Einkommen der Männer und alle Einkommen der Frauen in jeweils einen Topf werfen und die daraus resultierende Differenz als angebliche Lohndiskriminierung beklagen. Dabei ignoriert Frau dann aber auch gerne, dass viele Männer ihr Gehalt gar nicht für sich zur Verfügung haben, sondern damit den gemeinsamen Lebensunterhalt mit Frau und ggf. Kindern finanzieren. Das hindert bei der SZ eine Sibylle Haas jedoch auch nicht daran, Deutschland die größte Gehaltslücke Europas anzudichten. Natürlich gibt es bei den Unterstützerinnen von ProQuote unter der Nummer 316 vom 27. Februar 2012 „zufällig“ eine Sibylle Haas:

proquote_sibyllehaasRein zufällig gibt es auch einen Bericht über eine Veranstaltung der Bücherfrauen mit einer Sibylle Haas von der SZ. Dort wird sie wie folgt zitiert:

„Männer fördern Männer. Ein bisschen Druck muss sein, sonst ändert sich nichts.“ Sybille Haas, Süddeutsche Zeitung

Das sind schon alles komische Zufälle, oder? 😉 Natürlich ist es zum internationalen Frauentag auch jedes Jahr das gleiche Spiel mit den weitgehend gleichen Leuten und Organisationen dahinter. Der Verdacht, dass dahinter ein mehr oder weniger geschlossener Kreis stehen könnte, der es auf Privilegien, Pöstchen und Fördergelder abgesehen hat, kommt sicher nicht nur mir dabei in den Sinn.

Ansonsten gab es an den Hochschulen und da vor allem auch in Berlin und in diversen studentischen Organisationen wieder endlos Werbung für den Frauenkampftag. In Berlin beklatschte Anne Wizorek, ihres Zeichens #aufschrei-Initiatorin und Grimme-Preisträgerin, bei Twitter einen Farbanschlag auf eine Apotheke, die nicht die „Pille danach“ abgeben möchte:

Anne Wozorek, Berlin, Pille danach, Apotheke

Ein Foto vom Erscheinungsbild der Apotheke nach dem Anschlag samt Resten des Plakats für den Frauenkampftag findet man hier.

„Still loving feminism“ – Warum?

Der Slogan „Still loving feminism“ zum Frauenkampftag klingt einigermaßen verzweifelt. Er erinnert an ein altes Ehepaar, wo schon längst jeder nur noch für sich lebt und seiner Wege geht, man sich aber passend zum Jahrestag immer wieder gegenseitig die Liebe schwört, um in der Nacht lustlos den obligatorischen Koitus zu vollziehen. Aber weil es halt so bequem und gewohnt ist, bleibt man halt trotzdem zusammen.

Ganz ehrlich, wer sollte heutzutage Feminismus noch lieben oder auch nur brauchen? In den meisten gesellschaftlichen Bereichen sind Frauen heute nicht nur gleichberechtigt, sondern sogar überprivilegiert und vielfach bevorzugt. Natürlich werden die verbliebenen Feministinnen nicht müde zu betonen, dass sie angeblich immer noch überall diskriminiert würden, um der Gesellschaft weitere Extrawürstchen und Privilegien auf Kosten der Allgemeinheit und vor allem zum Nachteil der Männer aus dem Kreuz zu leiern.

Dabei wird schon heute für Frauengesundheit wesentlich mehr Geld aufgewendet als für Männergesundheit. An den Hochschulen wächst der Frauenanteil ebenso immer weiter an, leider oft genug in den falschen – meistens sozial- und geisteswissenschaftlichen –  Fächern, so dass die Wirtschaft trotzdem laufend vor einem Fachkräftemängel warnt. Aber obwohl die Frauen heute immer häufiger studieren und auch brauchbare Positionen besetzen können, wenn sie nicht gerade nur Gender Studies belegt hatten, ist in den meisten Fällen noch immer der Mann der Familienernährer, während die Frauen penibel darauf achten, dass sie bloß keinen Mann mit niedrigerem sozialen Status und niedrigerem Bildungsabschluss als dem eigenen ehelichen. Kombinationen wie Chefarzt und Krankenschwester oder Geschäftsführer und Sekretärin wird es umgekehrt deshalb wohl nie geben. Dafür beklagen dann solche Frauen, dass sie angeblich keinen passenden Partner fänden und die Welt ja so böse sei.

Zusammengefasst kann man sagen, dass die meisten westlichen Gesellschaften die Forderungen des Feminismus nach Gleichberechtigung bereits vollumfänglich erfüllt oder gar übererfüllt haben. Für die gegen die Gleichberechtigung ausgetauschte Forderung nach Gleichstellung gibt es jedoch absolut keine vernünftige Grundlage, diese sollte wirklich wesentlich benachteiligten Gruppen wie z.B. Schwerbehinderten vorbehalten bleiben. Denn eine Frau zu sein, ist heute in den meisten Fällen eben einfach kein Mangel – im Gegenteil. Feministinnen sind meiner Meinung nach heute oftmals vor allem privilegiengeile und fördergeldsüchtige Berufslügnerinnen – je höher im feministischen Zirkus, desto privilegiengeiler und fördergeldsüchtiger. Es soll da beispielsweise so eine Alice in einem Turm in Köln geben, die das Ganze für sich ziemlich perfektioniert hat.

Die Feministinnen in den westlichen Ländern kommen mir deshalb vor wie verkappte radikale Tierschützer, die sich für den ausgestorbenen Tyrannosaurus rex einsetzen wollen. Das Viech ist bereits tot, toter als tot und wird auch nicht wiederkommen, dennoch klammern sie sich an ihn, weil sie sonst ihre eigene Daseinsberechtigung in Frage stellen und sich ein neues Betätigungsfeld suchen müßten. Da waren selbst die Kumpel in den Bergwerken des Ruhrgebiets flexibler, als es mit ihren Zechen zu Ende ging. Aber das waren ja auch „nur“ Männer…

Von Gemeinschaftsblogs, Gastbeiträgen und mehr

Es gibt inzwischen ein sogenanntes „maskulistisches“ Gemeinschaftsblog, allerdings habe ich dort bisher kaum Beiträge zu Männerrechten bzw. echter Gleichberechtigung finden können. Teilweise wurden Themen aus den vergangenen 6 Monaten aufgewärmt, gelegentlich klang es so als hätten Teilnehmer aus urkomischenzeitlichen Männerseminaren, in denen man vermutlich vorrangig lernt sich auf die Brust zu trommeln, ein Feuer zu machen und sich rülpsend am Gehänge zu kratzen, um seine „Männlichkeit“ zu definieren und sich deshalb ganz toll zu finden, eigene Beiträge geschrieben. Nun, ich habe für mich entschieden, für dieses Gemeinschaftsblog nicht zu schreiben, da es derzeit IMHO einfach noch keine klare Kontur und Position hat, mir vielfach einfach zu Wischwaschi wirkt. Immer nach dem Motto: Wir ertränken uns jetzt alle in Konsens-Sosse, Hauptsache nicht anecken. Das schreckte allerdings einen der anonymen / pseudonymen Blogger des Gemeinschaftsblogs nicht davon ab, erstmal Themen wie Männerstreik und MGTOW für überflüssig zu erklären. Vermutlich wollte man aber nur einmal die entsprechenden Begriffe verwenden, damit man bei diesen Themen überhaupt gefunden wird, denn der schlau gewählte Name des Gemeinschaftsblogs ist nur wenig eingängig und IMHO Synonym für „alles und nichts, vielleicht aber auch ein bisschen, wir legen uns da nicht fest“ – der Knaller. Ich kenne inzwischen per Facebook und Skype zahlreiche Leute der MGTOW-Bewegung und kann nur sagen, dass manch Einzelner davon mehr Profil, Themen und Argumente in Sachen Maskulismus hat als man in diesem komischen Gemeinschaftsblog bisher lesen konnte. Aber vielleicht haben die Gemeinschaftsblogger ja bisher auch nur mögliche Impulse für neue Debatten innerhalb der Männerrechtsbewegung mühsam zurückgehalten…

Daneben finde ich es nicht zweckmäßig, anonym oder pseudonym zu schreiben, die Feministinnen sind sicher auch nicht deshalb mit ihren Aktionen erfolgreich geworden, weil z.B. Alice Schwarzer unter einem Pseudonym wie „EMMA42“ geschrieben hätte, sondern weil sie transparent, d.h. mit ihrem Namen und größtenteils auch Gesicht aufgetreten sind. Ob vor allem letzteres immer sinnvoll war, ist natürlich ein anderes Thema 😉

Ich finde, die Anliegen der Männerbewegung sind seriös und wichtig genug, dass man sie unter seinem Namen und in aufrechter Haltung online wie offline auch vertreten kann, ohne sich zu verstecken. Die dann manchmal vorkommenden Anfeindungen kann man relativ einfach mit einigen Argumenten und Zahlen unschädlich machen, z.B. bei Themen wie Lebenserwartung, Krebsvorsorge, Bildung, Quoten oder sonstigen Diskriminierungen von Männern heutzutage.

Im hiesigen Blog gibt es übrigens vom ersten Tag an eine Kategorie Gastbeiträge, wo man als am Thema Interessierter seine Beiträge veröffentlichen kann. Allerdings muss man dazu dann auch mit seinem Namen stehen, zumindest mir gegenüber. Mancher mag dabei – aus welchen Gründen auch immer – Heulkrämpfe bekommen, allerdings frage ich mich, wie es solche Leute dann schaffen, z.B. mit eingeschaltetem Smartphone durch einen kameraüberwachten Bahnhof zu laufen 😀

An mancher Stelle wurde mir recht hirnrissig vorgeworfen, es würden hier „nur noch frauenfeindliche Zitate“ veröffentlicht. In der Tat habe ich eine Zeitlang diverse Zitate aus  „Der dressierte Mann“ von Esther Vilar hier veröffentlicht, als ich das Buch gelesen hatte. Einige Zeit später folgte auch eine Rezension, in der ich noch extra darauf hingewiesen habe, dass man Vilars Ansichten und Äußerungen im historischen Kontext einordnen und bewerten müsse. Ich kann in Vilars Äußerungen auch keine Frauenfeindlichkeit entdecken, sondern vielmehr, dass ihr offenbar die Verlogenheit, Hinterhältigkeit und Aggressivität vieler Feministinnen schon damals gehörig auf die Nerven ging. Nicht umsonst erhält sie für ihre feminismuskritischen Schriften bis heute Morddrohungen.

Wer aber auch weitere Titel Vilars liest wie „Das polygame Geschlecht“, „Das Ende der Dressur“ oder „Der betörende Glanz der Dummheit“, der kann sich denken, warum seit jeher der Schwarzer-Flügel der Frauenbewegung vom Mainstream hofiert wurde und nicht der Flügel von Vilar: sie wirkt politisch eher links und wollte wohl eigentlich – nach einem reinigenden Gewitter – konstruktive Diskussionen führen und anstelle einer Spaltung der Geschlechter eine gleiche Augenhöhe von Mann und Frau bewirken. Dagegen wirkt Alice Schwarzer politisch eher konservativ bis rechts und was sie vielen Männern, Frauen, den Beziehungen zwischen Männern und Frauen und insbesondere Familien samt zahlreichen Scheidungskindern mit ihrer radikalen Ideologie angetan hat, das ist Geschichte und kann daneben tagtäglich in den Medien, auf den Straßen und Schulhöfen „bewundert“ werden. Wer spaltet statt vereint, ist dem System und Regime eben dienlicher als jemand, der vereinen, versöhnen und faire Verhältnisse herstellen will.

PS: Ich habe bisher in meinen Beiträgen keine „Popkultur“ gebraucht und werde das auch zukünftig nicht ändern. Wen es aber – aus welchen Gründen auch immer – interessieren sollte, welche Musik ich bevorzuge, der kann sich hier ein Video anschauen. Ich habe extra eines mit Frau ausgewählt, damit sich bloß niemand diskriminiert fühlt… 😉

PPS: In Zeiten, wo ich wenig bis gar nicht blogge oder nur Zitate veröffentliche, sorge ich übrigens u.a. dafür, dass Artikel von Genderama, Manndat und anderen Medien zum Thema bei Facebook weiterverbreitet werden – gelegentlich zumindest mit Kommentar meinerseits.

10 Gründe, warum Feminismus toll ist – und warum keiner der Gründe wirklich ein Grund ist

In einem Blog aus Berlin las ich neulich „10 Gründe, warum Feminismus toll ist“ – ich verzichte allerdings auf eine Verlinkung, da ich die Blamage der Verfasserin nicht noch unnötig vergrössern möchte. Kommen wir zu den Gründen, die sie für den Feminismus anführt:

  • Mehr Abwechslung in allen Lebensbereichen – und das ganz ohne Drogen.
    Was für eine Abwechslung denn? Dass vielleicht mehr Frauen mal mit irgendwelchen Lesben rummachen und vielleicht dabei bleiben, damit selbige nicht ganz so einsam und frustriert zurückbleiben? Oder dass man am besten jedes Mal bei einem offiziellen Schreiben nachgucken soll, welche Gender-Schreibweise gerade trendy ist – Lücke, Sternchen oder Facepalm? Sorry, aber das klingt doch schon eher nach Drogen oder psychischen Veränderungen, die der Wirkung von Drogen gleichkommen.
  • Keine Frau ist mehr gezwungen, Spiegel-Online-Kommentatoren zu heiraten.
    Der Bezug erschließt sich mir nicht. Kommentieren denn bei Spiegel Online nur Machos, Schläger und Vergewaltiger oder was soll uns dieser „Grund“ sagen? Und was hält eigentlich Spiegel Online davon, dass manche Feministinnen offenbar Spiegel Online eine Leserschaft primär aus Machos, Schlägern und Vergewaltigern unterstellen? Und zum Thema Heiraten: Wer trägt denn die meisten Lasten schon ab der Hochzeit und danach sowieso? Tipp: Es ist nicht die Frau.
  • Weil er euch liebt.
    Er? Er ist doch männlich und das im Kontext mit „lieben“ statt diskriminieren, unterdrücken, schlagen und vergewaltigen? Müßte es nicht heißen „Weil sie euch liebt“?
  • Männer müssen sich nicht mehr zwangsläufig nur mit Einparken, Waffen und Jagd beschäftigen, sondern dürfen endlich auch mal ein gutes Buch lesen.
    Knaller! Wer hat eigentlich die ganze Forschung und Entwicklung in Medizin, Technologie und vielen anderen Bereichen in den vergangenen Jahrhunderten vorangetrieben? Marsfrauen? Die Männer waren ja angeblich nur mit „Einparken, Waffen und Jagd“ beschäftigt. Aber immerhin unterstellt die Verfasserin den Männern, dass sie lesen können – wie liebenswert! Und da unterstellen Feministinnen den Männern immer, dass sie ausschließlich in geschlechtsbezogenen Stereotypen denken würden? Was machen denn solche Feministinnen – ewige Weisheit aus dem Swarovski-Fläschchen versprühen? Sie verbreiten auf der einen Seite die übelsten Stereotypen, während sie auf der anderen Seite behaupten, dass „Geschlecht“ ja doch nur eine soziale Konstruktion sei. Merkt  niemand wie extrem schizophren dieses ganze Geschwafel der Feministen und Genderisten im Kern eigentlich ist?
  • Besserer Sex für alle!
    Für wen? Für jene Lesben, die in Gender Studies & Co. auf Balz gehen? Oder für die Frauen und Männer, die immer seltener noch Interesse an einer Ehe oder einer Beziehung haben, weil Feminismus und Genderismus das Klima zwischen Männern und Frauen nachhaltig vergiften? Oder für frigide Frauen, die nun lieber alle Schuld für ihre Frigidität beim Mann abladen anstatt sich professionelle medizinische oder psychologische Hilfe zu suchen, wenn sie darunter leiden? Großes Kino, Applaus! Oder bejubelte sie die Zunahme der Masturbation auf beiden Seiten als besseren „Sex an und für sich“?
  • Mit dem generischen Femininum ist die erforderliche Mindestzeichenanzahl bei Hausarbeiten und Motivationsschreiben viel schneller erreicht.
    Ach, daher weht der Wind! Also in Fächern, wo tatsächlich Forschung und Wissenschaft betrieben wird, ist das mit der Mindestzeichenzahl kein großes Problem, im Gegenteil. Wer allerdings nur das Nachbeten der in Gender Studies üblichen Plattitüden, Feindbilder und Opferabos als Grundlage hat, wird vermutlich schon Schwierigkeiten haben eine Hausarbeit ausreichend mit Fakten und Forschungsergebnissen zu befüllen – vor allem, wenn man noch die umformulierten Wikipedia- und EMMA-Zitate rausstreicht.
  • Über Machtverhältnisse und Privilegien nachdenken ist Gehirnjogging ohne das bescheuerte Sudoku.
    Falscher Vergleich, denn in Sudoku kann ich nicht aus einer 3 eine 9 machen, weil ich es gerade will. Zahlen lassen sich nicht „sozial dekonstruieren“, deshalb scheitern ja so viele Feministinnen an einfachsten logischen Zusammenhängen außerhalb ihrer Meinungsschablonen, die Denken imitieren sollen. Und bei Kritik wird ja eher ein Twitter-Shitstorm gegen Kritiker gestartet anstatt mit inhaltlichem Bezug sachlich zu diskutieren. Ganz davon ab: Wer über Machtverhältnisse und Privilegien wirklich nachdenken will, der sollte erst einmal die Realität und die tatsächlichen Machtverhältnisse und Ursachen für Privilegien und Diskriminierungen erkennen können. Daran scheitert aber der größte Teil der Feministinnen schon alleine auf Grund seiner ideologischen Verbohrtheit und der Angst, dann nicht mehr mit ein paar Gender-Buzzwords einfach Recht behalten und sich überlegen fühlen zu können.
  • Es ist für uns alle besser, wenn ich nicht in der Küche stehe.
    Das ist in der Tat peinlich, denn viele Männer können heute als Single recht brauchbar kochen. Klar, Ausreisser nach unten, die noch nicht einmal ein Fix-Tütchen mit ein paar Zutaten kombinieren können oder die meiste Zeit des Monats von pampigen Fertiggerichten leben, gibt es sicherlich. Gleichzeitig sind aber auch die meisten Sterne- und Meisterköche merkwürdigerweise Männer. Vermutlich sind das die fiesesten aller Patriarchen, die schon in der Küche die armen, armen Frauen unterdrücken, jawoll!
  • Genitalien entscheiden nicht mehr zwangsläufig über Lebenswege, wofür sie definitiv immer unterqualifiziert waren.
    Dann frage ich mich, warum Genitalien im Rahmen der Frauenquote über Lebenswege entscheiden sollen. Wohlgemerkt, nur über die Lebenswege einer kleinen Clique von Radikalfeministinnen, die für sich immer mehr Macht, Privilegien und natürlich Geld abgreifen will. Zumal das Geschlecht doch angeblich nur „sozial konstruiert“ sein soll?! Die Kassiererin im Supermarkt oder die Krankenschwester auf der Intensivstation hat von dem ganzen Quoten-Quatsch jedenfalls exakt Nullkommanix. Da geht es nur um immer mehr luxuriöse Privilegien für eine relativ kleine Gruppe Feministinnen, die vermutlich auf Grund ihres durchweg verkorksten und aggressiven Kommunikations- und Sozialverhaltens anderweitig nicht in eine zivilisierte Gesellschaft zu integrieren ist.
  • Mehr Freiheit, Menschenrechte und Selbstbestimmung für 3,6 Milliarden Menschen.  Wenn nicht sogar für 7,2 Milliarden.
    Menschenrechte? Wirklich? Was hat es denn beispielsweise mit Menschenrechten zu tun, wenn schon ab dem Kindergarten Jungen diskriminiert und pauschal schlechter bewertet werden als Mädchen, weshalb so schon in frühester Kindheit und Jugend manche Lebenswege und Karrieren zerstört werden? Was ist mit dem Menschenrecht auf Bildung, wenn Jungen im Bildungssystem gegenüber Mädchen immer umfassender benachteiligt werden? Was hat es mit Freiheit und Menschenrechten zu tun, wenn bei einer Scheidung die Frau die Kinder gegen den Vater instrumentalisiert, um z.B. noch mehr Unterhalt zu erpressen? Und ganz ehrlich, wenn es um Freiheit, Menschenrechte und Selbstbestimmung für alle Menschen ginge, dann wird man Humanist, nicht Feminist.

So, Rant ist raus und jetzt Zeit für frische Luft…

Zitat des Tages

Spätestens mit zwölf jahren – einem Alter, in dem die meisten Frauen beschlossen haben die Laufbahn von Prostituierten einzuschlagen, das heißt, später einen Mann für sich arbeiten zu lassen und ihm als Gegenleistung ihre Vagina in bestimmten Intervallen zur Verfügung zu stellen – hört die Frau auf, ihren Geist zu entwickeln. Sie läßt sich zwar weiterhin ausbilden und erwirbt dabei allerlei Diplome – denn der Mann glaubt, dass eine Frau, die etwas auswendig gelernt hat, auch etwas weiß (ein Diplom erhöht also den Marktwert der Frau) -, doch in Wirklichkeit trennen sich hier die Wege der Geschlechter ein für allemal. Jede Verständigungsmöglichkeit zwischen Mann und Frau wird an diesem Punkt abgeschnitten, und zwar für immer.

Esther Vilar, Der dressierte Mann