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Das zeitgenössische Bildungsnuttentum

Sicher kennt jeder den Frauentypus der Goldgräberin („gold digger“), der sein Leben völlig darauf ausrichtet, sich möglichst weit nach oben zu vögeln und zu heiraten. Dies sind häufig Frauen der Alpha-Kategorie – also solche, denen jeder Mann nachschaut: groß, tolle Figur, weibliche Anmutung und Männern generell als auch sexuell zugewandt, oftmals mit devotem bis mehr oder weniger nymphomanem Einschlag. Allerdings gehen solche Frauen nicht einfach mit jedem ins Bett, sondern checken zuerst Vermögen und Einkommen des Mannes ab. Je nach Höhe ihrer Ansprüche gehen sie so nur ab einem millionenschweren Unternehmer oder einem Promi aufwärts ins Bett. Manche Goldgräberinnen bauen auf einem solchen Mann als Fundament einen eigenen Status auf, mit dem sich dann vergleichsweise leistungslos Geld drucken lässt, z.B. als „Model“, „Schauspielerin“ oder „Moderatorin“. So sorgt dieser Frauentypus für die Zeit vor, die fast immer kommt, sobald Kinder gezeugt wurden: Die Scheidung mit der anschließenden Plünderung des Mannes, der auf die Goldgräberin reingefallen ist. Da kann es nicht schaden, auch noch andere Einkommensquellen erschlossen zu haben, die außer nett auszusehen und vielleicht noch ein bisschen dumm zu quatschen keinerlei ernsthafte oder gar schwere Arbeit benötigen.

Nun hat nicht jede Frau das Zeug zu einer solchen Goldgräberin. Manche Frau mag – zumindest vorgeblich – vielleicht noch an sowas wie „Liebe“ glauben und sich selbst deshalb für etwas Besseres als die klassische Goldgräberin halten. Realistisch betrachtet fehlt aber vielen Frauen einfach die körperliche Ausstattung für diese Alpha-Kategorie. Solche Frauen gehen daher heute einen anderen Weg, der dann eben über mehrere Männer führt. Eine solche Frau kann beispielsweise zuerst eine Berufsausbildung machen, bei der sie von ihrer Familie und / oder ihrem Freund finanziell und auch sonst rundum unterstützt wird. Danach wird vielleicht ein halbes Jahr oder Jahr im Betrieb gearbeitet, um etwas Geld anzusparen, was ziemlich leicht ist, wenn Familie und / oder Partner die Lebenshaltungskosten aufbringen. Dann aber geht es so schnell wie möglich an eine Fachhochschule oder Universität. Familie und Partner haben bis zu diesem Punkt die Frau bei allem unterstützt, der Partner muss allerdings recht bald nach der Einschreibung weichen – vor allem dann, wenn er vielleicht nur ein normaler Facharbeiter oder Handwerker ist und kein Akademiker. Das macht sich neben dem neuen Freundeskreis an der Hochschule nicht so gut, also muss der alte Freund gehen und es kommt ein neuer, natürlich im gleichen oder aus einem höheren Semester. Gerne werden auch Doktoranden, Dozenten und Professoren ins Visier genommen, aber die meisten dieser Frauen schaffen es mangels Attraktivität und Grips häufig nicht, sich so einen Fisch schon zu Beginn ihres Studiums zu angeln.

Der neue Partner studiert natürlich ein sinnvolles Fach mit entsprechenden Berufsaussichten, damit er später auch bloß genug Geld für die Wünsche und Ziele seiner Blutsaugerin verdient, während die Frau sich eher irgendein anspruchsloses Schwafelfach aus den Geistes- oder Sozialwissenschaften aussucht, das nicht allzu viel Intellekt und Arbeit erfordert. Will sie zumindest den Anschein wahren, dass sie später wie ein Mann bis zur Rente buckeln wollte, wählt sie entweder ein Fach aus, das einen Bezug zu ihrer Ausbildung hat oder nimmt z.B. irgendwas Seichtes in Kombination mit Lehramt. Natürlich will die Frau üblicherweise später nicht bis zur Rente arbeiten, bestenfalls ein paar Stunden pro Woche in Teilzeit nach dem ersten Kind, spätestens nach dem zweiten dann eher nicht mehr. Deshalb muss auch der erste neue Partner an der Hochschule nicht der letzte bleiben, im Gegenteil. Sowohl der eigene Freundeskreis an der Uni als auch der Freundeskreis des Partners wird schnell nach den nächsten rang- und einkommenshöheren Männern durchleuchtet, die als die nächste Stufe auf der sozialen Leiter dienen können. Gleichzeitig wird während der Vorlesungen und in der Freizeit natürlich im Internet nach geeigneten Kandidaten gesucht, bestehende Beziehung hin oder her. Früher nutzten sie dazu Foren, Communities und Partnerbörsen, dann kamen StudiVZ und Konsorten, heute läuft aber fast alles über Facebook in entsprechenden Gruppen und über Spotted-Seiten der Hochschulen in den sozialen Netzwerken.

Nach der Universität kommt dann der Berufseinstieg – sofern sie bis dahin noch nicht ihren Goldesel gefunden oder ihm zwecks wirtschaftlicher Ausbeutung noch kein Kind ans Bein binden konnte. Häufig kommen erst Praktika und / oder ein Volontariat, Ziele sind oft der Erzieher- und Schuldienst, aber auch Werbe- und PR-Agenturen oder irgendwas im öffentlichen Dienst, z.B. bei einer Gewerkschaft. Der letzte Partner aus der Studienzeit hat eine gewisse Schonfrist, einen lukrativen Posten zu ergattern, andernfalls steht er ebenfalls bald auf der Abschussliste. Gelingt ihm das Besetzen eines lukrativen und vielleicht gar noch prestigeträchtigen Jobs, dann dauert es in den meisten Fällen kein Jahr, bis die Frau auf einmal schwanger ist. All die Jahre ist das nie passiert, denn natürlich hat sie nun extra die Pille abgesetzt und redet sich danach mit „Pille vergessen“, „Durchfall“ oder dergleichen heraus.

Nach den ersten Monaten in der Arbeitswelt ist der Frau nämlich klar geworden, dass sie das Hamsterrad nicht ein Leben lang und schon gar nicht in Vollzeit besetzen will. Und der einfachste Notausgang aus dem gnadenlosen Ausbeutungs- und Verwertungssystem der Wirtschaft ist in diesem Fall die Schwangerschaft, danach folgt dann auch meistens die Heirat noch vor der Geburt.

Wäre die Ehe ein redliches Geschäft, dann würde  der Ring dem Mann um den Hals geschmiedet statt an den Finger gesteckt. Denn fortan ist er Arbeitssklave und Zahlesel für Frau und Kind(er) bis zum Ende seiner Tage. Sollte er nicht erben, im Lotto gewinnen oder anderweitig zu viel Geld kommen, ist sein Schicksal bis zur Rente besiegelt. Und selbst danach wird der Mann nur so viele „Freiheiten“ in den ihm verbleibenden Jahren voller Gebrechen und Krankheiten haben, wie die Frau sie ihm zugesteht.

Heute passiert es ja auch oft genug, dass die Ehe wieder geschieden wird, wenn Frau meint, sie müsse nun mit einem Macho ihren dritten oder wievielten Frühling auch immer erleben oder einfach nur „wieder frei sein“ – eine Chuzpe, dass sich ausgerechnet die unterdrückenden Sklavenhalter der Männer über zu wenig Freiheit beklagen, während sie die Unfreiheit und Gefangenschaft ihrer Männer im Hamsterrad der Arbeitswelt für gut und selbstverständlich halten. Nur selten gelingt es einer Frau über 30 oder 35 Jahre, einen Mann auf dem gleichen oder gar auf einem noch höheren Level zu ergattern, daher heißt es für den Mann dann auch nach der Scheidung, immer weiter und immer mehr zu zahlen, wenn er noch seine Kinder sehen will. Aber auch das ist für den Mann dann nicht immer sicher.

Dies ist der Zeitpunkt, wo die durchschnittliche Bildungsnutte ihr Präfix verliert – und der Mann alles, wofür er sein Leben lang gearbeitet und gekämpft hat.

Zusammenfassung

Wer genau hinschaut, sieht die beschriebene Vorgehensweise und die beschriebenen Laufbahnen von Frauen wie aus einem Lehrbuch in der Realität. Es ist immer das gleiche perfide Spiel, an dessen Ende ein Mann die Freiheit über sein Leben an Unterhaltsverpflichtungen verliert, während Frau es sich bequem und mit wesentlich höherer Lebensqualität auf Kosten des Mannes einrichtet. Nicht umsonst leben Frauen ja im Durchschnitt um die 7 Jahre länger als Männer. Die pressen einmal oder einige Male nach einer Schwangerschaft aus sich Kinder raus, danach sind sie von der Arbeitspflicht befreit – so lautet der gesellschaftliche Deal. Die nennen sich dann hauptberuflich „Hausfrau und Mutter“, während der Mann in einer ihn von seinem Wesenskern immer weiter entfremdenden Arbeit Jahrzehnte seines Lebens zubringt und seine Kinder bestenfalls nur zum Abendessen, schlimmstenfalls noch zusätzlich am Wochenende zu Gesicht bekommt.

Schon der Blick auf die Studienwahl junger Frauen reicht, um zu bestätigen, dass sie meistens nicht ein ganzes Leben lang für sich selbst sorgen wollen. Sonst würden sie Studienfächer bevorzugen, die zwar intellektuell etwas anspruchsvoller und mit mehr Arbeit verbunden sind, aber später auch ein Leben oberhalb der Sozialhilfegrenze und vielleicht gar inklusive der Befriedigung ihrer Wünsche und Träume ermöglichen – ohne die einseitige und rücksichtlose Ausbeutung von Männern.

Den Männern kann ich nur empfehlen, sich daher nicht zu früh zu sehr in einer Beziehung zu engagieren, den Geldbeutel ruhig häufiger verschlossen zu halten und der Freundin bloß nie eine EC-Karte fürs Konto oder gar eine Kreditkarte mit größerem Verfügungsrahmen in die Hand zu geben. Es sei denn natürlich, man will wirtschaftlichen Selbstmord begehen. Bei jeglichen Kosten wie Lebenshaltung und Urlaub sollte Mann daher immer unverrückbar darauf bestehen, dass die Frau auch ihren Anteil beisteuert. Redet sie sich damit heraus, sie würde ja mehr im Haushalt erledigen, lass Dich nicht darauf ein, bis sie es nicht mindestens einige Monate bewiesen hat. Prinzipiell sollte Mann sich nicht zu sehr von den Worten einer Frau einlullen lassen und lieber darauf schauen, was sie für die Beziehung tut, einbringt und leistet. In der heutigen Zeit könnte die Diskrepanz da selten größer sein.

Männer sollten sich daher  bestmöglich vor den Raubrittern und Blutsaugern in Frauengestalt schützen. Hilfreich dabei wäre sicher, wenn die Väter ihre Söhnen – neben der sexuellen Aufklärung – auch über die Wahrheit zu der Egomanie, Verlogenheit, Durchtriebenheit und Boshaftigkeit der heutigen Frauen aufklären würden. Von Seiten der Politik sollte man hingegen einmal hinterfragen, wie hoch denn die Bildungsrendite von Akademikerinnen heute ist, also wie viele davon in welchen Jobs und mit welchen Stundenzahlen und Einkommen bis zum Renteneintrittsalter arbeiten. Ich bin mir sicher,  das ist de facto eigentlich ein einziges Verlustgeschäft – schon alleine deshalb, weil das Gros der Fauen sich bei der Studienwahl nicht von so banalen Dingen wie der Nachfrage am Arbeitsmarkt leiten läßt.

Spruch des Tages

Feminismus ist, wenn

– westliche Frauen in Büros, die sie nicht erfunden und nicht gebaut haben,
– mit Klimaanlagen, die sie nicht erfunden und nicht gebaut haben,
– in die sie mit Autos / öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, die sie nicht erfunden und nicht gebaut haben,
– über Straßen, die sie nicht erfunden und nicht gebaut haben,
– in Klamotten, die eine billige und ausgebeutete Näherin im Ausland genäht hat,

sich darüber aufregen, dass sie ja selbst total unterdrückt und ausgebeutet würden.

Blogstöckchen – Ich werde aber trotzdem niemals Feminist

Elmar hat mir das aktuell kursierende Blogstöckchen zugeworfen und ich greife es mal auf, auch wenn er vielfach schon meine Antworten vorweggenommen hat.

Welche große Errungenschaft der letzten Welle des Feminismus empfindest Du als wichtig? Welche als überzogen?

Es gibt keine „großen Errungenschaften“ der letzten Welle des Feminismus. Alles, was zur Gleichberechtigung von Mann und Frau notwendig war, ist im Laufe der 80er und 90er Jahre erreicht worden. Seitdem ist Feminismus vor allem ein Instrument zur Spaltung der Geschlechter, zur Auflösung der traditionellen Partnerschaft und Familie und zur einseitigen Forderung nach Privilegien für (lesbische) Frauen.

Überzogen ist vor allem der starke Männerhass im aktuellen feministischen Lager, der im Feindbild des angeblich ach so privilegierten weißen Hetero-Mannes sowohl in sexistischer als auch in rassistischer Form gipfelt. Komisch nur, dass die angeblich „privilegierten“ Männer eine erheblich kürzere Lebenserwartung haben als die angeblich unterdrückten Frauen.

Welche feministische Forderung (z. B. einer politischen Partei) der letzten 10 Jahre hättest Du auch noch aus heutiger Sicht voll und ganz unterstützen können?

Vielleicht die nach einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie, da aber für beide Geschlechter und nicht nur für Frauen. Wenn Frauen sich beklagen, dass es zu wenige Teilzeitstellen gäbe, dann sollten sie sich einmal mit den Antworten der Arbeitgeber auseinandersetzen, die ein Mann erhält, wenn er nach Teilzeit fragt. Ich denke, hier tut Gleichberechtigung wirklich Not und es sollte einfach möglich sein, dass man eine Familie mit zwei Kindern auch mit zwei Teilzeitstellen auf einem zumindest durchschnittlichen Niveau gut versorgen kann. Esther Vilar hat mit der Fünf-Stunden-Gesellschaft schon in grauer Vorzeit ein Modell vorgeschlagen, das funktionieren könnte – wenn es die Politiker forcieren und die Arbeitgeber ermöglichen würden.

Welche aktuellen feministischen Forderungen findest Du richtig?

Keine einzige, da Gleichberechtigung schon lange erreicht ist und das Ziel der Gleichberechtigung durch einen Austausch der Begriffe nun dem Ziel der Gleichstellung gewichen ist. Ein Recht auf Gleichstellung haben aber meiner Meinung nach nur wirklich benachteiligte Gruppen wie Schwerbehinderte, nicht aber irgendwelche Diplomlesben oder Gender-Bacheloretten, die einfach das falsche Fach studiert oder die falsche Einstellung zu Menschen und insbesondere Männern haben, um jemals in einen Aufsichtsrat oder in sonstige Führungspositionen zu kommen. Die meisten Männer arbeiten übrigens auch nicht als Aufsichtsräte oder in Führungspositionen. Wo bleiben da die Quoten?

Gibt es etwas das der Feminismus Deiner Meinung nach noch für Frauen fordern sollte/könnte und was natürlich für Dich gerechtfertigt ist?

Nein, da fällt mir absolut nichts ein. Frauen werden schon heute offiziell und inoffiziell in einer solch überbordenden Art und Weise gepampert, dass ich mich frage, warum wir nicht mindestens jedes Jahr ein paar Nobelpreisträgerinnen auf unterschiedlichen wissenschaftlichen Gebieten haben. Wirksame Medikamente gegen Krebs und AIDS und der Weltfrieden sollten doch da mindestens drin sein, oder nicht? Die Antwort auf diese Frage könnte allerdings so ausfallen, dass sie Feministinnen nicht gefällt.

Mit welcher bekannten Feministin glaubst Du, könntest Du ein Bier trinken gehen und Dich mit ihr zivilisiert über Männerpolitik zu unterhalten?

Hier müßte man erstmal definieren, wer als „bekannte Feministin“ gilt. Jenseits des Internets fiele mir da nur Alice Schwarzer ein und die ist für mich ein Dinosaurier, der zwar noch immer blökt und brüllt, aber ideologisch schon lange keine Daseinsberechtigung mehr hat. Und unter den Netzfeministinnen, z.B. den #aufschrei- und #killallmen-Fraktionen, fiele mir auch keine einzige ein. Nicht zuletzt: Was wäre daran zivilisiert oder anderweitig toll mit Leuten zu diskutieren, die offenbar unter mehr oder weniger schweren Wahnvorstellungen wie „Patriarchat“ und „gläserne Decken“ leiden? Mit solchen Leuten, die schon die Realität nicht zutreffend erfassen können, ist jede Diskussion über jedes Thema sinnlos.

Mit welcher Feministin könntest Du das garantiert nicht? Ein Beispiel reicht, gerne aber auch mehr.

Solange Feministinnen noch immer ihrer Verschwörungstheorie vom weltumspannenden „Patriarchat“ nachhängen, dem angeblich alle Männer vom Müllwerker bis zum Manager angehören, und die Gesellschaft angeblich auf der Ausbeutung und Vergewaltigung von Frauen („rape culture“) aufgebaut sei, sehe ich darin keinen Sinn. Auch die Entmenschlichung und Dämonisierung aller Männer als Unterdrücker, Vergewaltiger und Sündenböcke für alles Übel auf der Welt im Feminismus halte ich für unverschämt und beleidigend. Das ist keine Grundlage für eine inhaltliche Diskussion.

Gibt es feministische Gruppe die Du, evtl. auch nur in Teilen, unterstützen könntest?

Nein. Es gibt nur Ideen, die allen Menschen zugutekommen, die ich unterstützen könnte. Ich lehne die Bevorzugung von Gruppen anhand willkürlicher Merkmale generell ab. Die engagierten Frauengruppen, die sich gegen Alice Schwarzers Verteufelung der Prostitution richten, sind nicht feministisch, oder?

Was ist Deiner Meinung nach der größte Fehler des Feminismus gewesen?

Seine Existenz 😀 Scherz beiseite, der Feminismus hat sich überlebt und es wurde versäumt dies rechtzeitig zu erkennen und zu einer humanistischen Ebene ohne Geschlechterapartheid zu gelangen. Es haben sich aber auf Kosten der Allgemeinheit diverse feministische Grüppchen mit fetten Fördergelder-Budgets unter dem Schlagwort „Feminismus“ ein bequemes Leben eingerichtet – nicht zuletzt Alice Schwarzer mit ihrer EMMA im Kölner Bayenturm zur Billigstpacht und ihren Millionen in der Schweiz – und diese Grüppchen und Leute müßte man erstmal von staatlichen Geldtrögen abschneiden. Wenn es mit menschenverachtender Hetze und Idiotie der Marke Feminismus nichts mehr abzugreifen gibt, hören sie auch auf zu existieren.

Welche Änderungen im Feminismus würdest Du vornehmen, damit er für Dich „akzeptabler“ erscheint?

Seine bedingungslose Abschaffung samt Abschaffung aller Privilegien, die Frauen gegenüber Männer übervorteilen. Ich kann keine im Kern dermaßen menschenverachtende Ideologie wie den Feminismus akzeptieren, keinen Fussbreit. Es gilt in einer modernen humanistischen Gesellschaft die Talente aller zu fördern und die Bedürfnisse aller zu befriedigen. Aktuell geschieht dies nicht, weil beispielsweise Jungen und Männer im Bildungssystem vom Kindergarten an diskriminiert und öffentlich in jeglicher Form diffamiert werden. Dass der Großteil der Obdachlosen männlich ist, lässt ebenfalls vermuten, dass die Allokation von Ressourcen durch den Feminismius zum Nachteil der Männer erheblich manipuliert wird.

Keine Popkultur:

Zitat des Tages

Die Männer führen, ohne je darüber nachzudenken, die Kriege der Frauen, zeugen die Kinder der Frauen, bauen die Städte der Frauen. Und diese Frauen werden dabei immer fauler, dümmer, materiell anspruchsvoller. Und immer reicher. Durch ein primitives, aber wirkungsvolles System von direkter Ausbeutung, Heirat, Scheidung, Beerbung, Witwen-, Alters- und Lebensversicherung bereichern sie sich unaufhaltsam. In den USA verfügen die Frauen bekanntlich über mehr als die Hälfte des gesamten Privatvermögens. Nicht viel anders dürfte es in den fortschrittlichen Teilen Europas  sein. Bald wird die Frau außer der psychologischen Macht über den Mann auch die absolute materielle Macht über ihn haben.

Esther Vilar, Der dressierte Mann

Zitat des Tages

Spätestens mit zwölf jahren – einem Alter, in dem die meisten Frauen beschlossen haben die Laufbahn von Prostituierten einzuschlagen, das heißt, später einen Mann für sich arbeiten zu lassen und ihm als Gegenleistung ihre Vagina in bestimmten Intervallen zur Verfügung zu stellen – hört die Frau auf, ihren Geist zu entwickeln. Sie läßt sich zwar weiterhin ausbilden und erwirbt dabei allerlei Diplome – denn der Mann glaubt, dass eine Frau, die etwas auswendig gelernt hat, auch etwas weiß (ein Diplom erhöht also den Marktwert der Frau) -, doch in Wirklichkeit trennen sich hier die Wege der Geschlechter ein für allemal. Jede Verständigungsmöglichkeit zwischen Mann und Frau wird an diesem Punkt abgeschnitten, und zwar für immer.

Esther Vilar, Der dressierte Mann

Weibliche Geschäftsmodelle: Zusammenziehen

Dieser Artikel ist nun der erste aus der Reihe „Weibliche Geschäftsmodelle“, welche ich kürzlich angekündigt habe. Bei diesen Geschäftsmodellen handelt es sich um Vermengungen von Vorteilen des alten und des neuen Rollenmodells, wovon Frauen profitieren. Ein Kommentar brachte mich neben eigenen Erfahrungen zum ersten Thema: Zusammenziehen.

Zunächst einmal ist dazu notwendig sich vor Augen zu führen, zu welchem Zweck Mann und Frau normalerweise früher zusammengezogen sind. In der Regel geschah dies im Vorfeld einer Eheschließung und / oder Gründung einer Familie. Daneben gab es auch früher schon das Modell der „wilden Ehe“, welche aber gesellschaftlich lange Zeit eher verpönt war.

Heute geht der Impuls zum Zusammenziehen meistens von der Frau aus und das hat auch handfeste Gründe. Denn muss die Frau sich sonst in der Beziehung mit dem begnügen, was der Mann ihr freiwillig an Zeit widmet und an Zuwendungen in Form von Geschenken überlässt, so hat das Zusammenziehen vor allem das Ziel, dass der Mann regelmäßig für sie zahlt. Berücksichtigt man durchschnittliche Werte von 300-600 Euro an Miete, Nebenkosten, Strom, und Telefon / Internet, dann kommt man auf einige Tausend Euro jährlich, die Frau mal eben locker spart, wenn sie den Mann zum Zusammenziehen überreden und sich anschließend vor dem Zahlen drücken kann. Oft genug geschieht dies auch durch emotionale Erpressung oder das Vortäuschen von Interesse an der weiteren Festigung der Beziehung oder an der Gründung einer Familie. Daneben muss man noch berücksichtigen, dass üblicherweise für ein Paar dann eine Wohnung angemietet wird, die viele Frauen sich hinsichtlich Größe, Lage und Komfort alleine nicht leisten könnten.

Bevor ich nachfolgend einzelne Aspekte und Fallstricke  des Zusammenziehens beleuchte, will ich es vorab nicht unerwähnt lassen, dass ich es in der heutigen Zeit keinem Mann empfehlen kann, mit einer Frau zusammenzuziehen.  Dies beginnt damit, dass viele Frauen vor Mitte / Ende zwanzig noch viel zu unreif und unsicher sind, was sie genau wollen, so dass man es bei einer sogenannten LAST-Beziehung belassen sollte. Die Abkürzung LAST steht für „Live Alone, Stay Together“  – also alleine leben, aber trotzdem mit dem anderen zusammen zu sein. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass jeder seinen Rückzugsraum behält, wo jeder seine Sauberkeit, Ordnung und Struktur zum Leben hat, und man so im Falle einer Trennung nur die Trennung selbst verarbeiten und nicht noch zusätzlich eine umzugsbedingte Entwurzelung überstehen muss – von den Kosten für den erneuten Umzug ganz zu schweigen.

Kommen wir nun zu den Details des Zusammenziehens und worauf man dabei achten sollte:

1. Wohnungssuche
Wichtig ist die Lage der Wohnung, vor allem, wenn zuvor eine Fernbeziehung geführt wurde.  Prinzipiell sollte keiner der Wohnorte der beiden Partner Ziel des Umzugs sein. Warum? Ganz einfach: der jeweilige Partner hat dort sein gesamtes soziales Gefüge einschließlich Ex-Partner oder früher verschmähten Personen, die gerne mal ein Störfeuer veranstalten. Da aber die Partner im Mittelpunkt der gemeinsamen Wohnung stehen sollten, sollten diese in einem neuen Ort ihre gemeinsame Zeit beginnen. Es ist zudem empfehlenswert, einen Ort auszuwählen, der vor allem auch nah am Arbeitsort des Hauptverdieners liegt. Dies reduziert zusätzlich die Fahrtzeiten und damit die gesundheitlichen Belastungen für den Hauptverdiener.

Wenn es Mietpreis und Einkommen zulassen, sollte man eine Wohnung mit einem Zimmer mehr als benötigt auswählen. Dieses kann ja zunächst als Arbeits- oder Hobbyzimmer für beide Partner eingerichtet werden und ermöglicht so jedem Partner die Möglichkeit des räumlichen Rückzugs. Daneben gibt es so auch die Möglichkeit, im Falle einer Trennung mit dem Ex-Partner oder einem anderen Dritten in Form einer Wohngemeinschaft zusammenzuleben. So ist dann nicht zwingend ein Umzug notwendig, wenn die Beziehung zerbricht. Bei positivem Ausgang würde dieses zusätzliche Zimmer eben später ein Kinderzimmer.

2. Wer zahlt die Miete?
Man sollte ja meinen, dass die heutigen Frauen ja so emanzipiert und eigenständig sind, dass sie zu den Kosten des Lebensunterhalts angemessen beitragen können. Das können sie auch meistens durchaus, sie wollen oder tun es nur einfach nicht. Wir Männer sind oft ja noch so gepolt, dass wir in der Versorgerrolle gefangen sind und genau das nutzen die heutigen Frauen gerne aus. Ein Problem dabei sind vielfach aber auch die Vermieter. Denn die haben es bei Paaren besonders gerne, einen sogenannten gesamtschuldnerischen Mietvertrag abzuschließen, was bedeutet, dass beide voll für Miete, mögliche Schäden usw. haften, obwohl meistens der Mann die Kosten alleine trägt. Schon hier erfolgt eine teilweise Entrechtung und Enteignung des Mannes und genau deshalb sollte von der Unterzeichnung gesamtschuldnerischer Mietverträge Abstand genommen werden, solange gleichzeitig nicht eine schriftliche Vereinbarung vorliegt, in der die Anteile der Zahlung im Innenverhältnis schriftlich festgehalten werden. Diese Vereinbarung sollte dann in Kopie als Anlage zum Mietvertrag auch dem Vermieter übermittelt werden. Das schützt zwar im Zweifelsfall nicht davor, dass man trotzdem alleine auf der Mietzahlung sitzen bleibt, man kann aber gegebenenfalls durch die Abtretung seiner Ansprüche aus dieser Vereinbarung an den Vermieter einen eigenen Rechtsstreit mit dem (Ex-)Partner vermeiden.

Alternativ kann man den Vertrag nur auf einen der Partner abschließen und gleichzeitig einen Untermietvertrag mit dem Partner abschließen, in dem die Zahlung des Mietanteils und auch eine Kündigungsfrist geregelt werden kann. In diesem Fall sollte aber darauf geachtet werden, dass der Vermieter einem die Untervermietung  auch vertraglich gestattet.

3. Übernahme, Renovierung und Umzug
Generell sollte man eine Wohnung nur frisch renoviert übernehmen, d.h. die Wände sollten alle weiß gestrichen sein und es sollten keine Einbauten wie Podeste, Deko-Fliesen außerhalb gefliester Räume oder andere Einbauten und Veränderungen vom Vormieter übernommen werden – Standard-Interieur wie Einbauküchen einmal ausgenommen. Sollte es mit dem Zusammenleben nämlich nicht klappen, kann man dann relativ unproblematisch wieder ausziehen. Selbstredend sollten alle Schäden, Makel und Mängel an der Wohnung sowie aktuelle Zählerstände im Übergabeprotokoll notiert sein, andernfalls sollte man es nicht unterzeichnen.

Bei der Renovierung sollte man darauf achten, dass man maximal in dezenten Farben überstreicht, die von einem möglichen Nachmieter entweder übernommen oder leicht überstrichen werden können. Auch sollte man jenseits der Küche auf Einbauten und Möbelkonstruktionen verzichten, die zahlreiche Bohrlöcher oder sonstige Schäden an Wänden und Decken verursachen und nur schwer wieder zu demontieren sind.

Für den Umzug selbst sollte man sich ein ausreichend großes Zeitfenster freihalten und vor allem für zupackende Unterstützung sorgen. Denn man kann davon ausgehen, dass sonst der größte Teil des Packens, der Schlepperei, das Demontieren und Montieren von Möbeln usw. am Mann hängenbleibt. Im Zweifelsfall kann es besser sein, ein Umzugsunternehmen zu beauftragen und die Kosten hälftig zu teilen, wenn der Freundeskreis zum Zeitpunkt des Umzugs nicht oder nur geringfügig verfügbar ist. Ein ganz wichtiger Tipp: Jeder Partner sollte schon beim Einpacken ein Inventarverzeichnis der Dinge anfertigen, was er in die gemeinsame Wohnung mitgebracht hat. So ist im Zweifelsfall belegbar, wenn einer der Partner sich beim möglichen Auszug an wichtigen oder teuren Dingen des anderen vergriffen hat. Dieses Inventarverzeichnis ist nach größeren Neuanschaffungen entsprechend zu aktualisieren.

4. Haushalt
Die Haushaltsführung sollte standardmäßig demjenigen Partner obliegen, der am wenigsten zum Haushaltseinkommen beiträgt und / oder die kürzere Wochenarbeitszeit hat. Hier ist es wichtig, dass beide vorab –  am besten in Form eines Haushalts- und Putzplans  –  festlegen, wer welche Arbeiten wann bzw. wie oft zu erledigen hat. Alternativ ist es natürlich auch möglich, eine Reinigungskraft zu beschäftigen, die wöchentlich oder alle 10-14 Tage für lupenreine  Sauberkeit sorgt, während die restlichen Arbeiten wie Kochen, Spülen, Wäsche machen etc. selbst erledigt werden. Die Kosten für die Reinigungskraft sind dann entsprechend aufzuteilen. Wichtig ist jedenfalls, dass von Anfang an klar ist, dass entweder der Haushalt wie vereinbart erledigt wird oder eben zusätzliche Kosten anfallen.

Zu den gemeinsamen Kosten wie Einkäufen, Versicherungen und dergleichen sind ebenfalls Absprachen notwendig, idealerweise sollte ein Haushaltsbuch geführt werden. Dies dient einerseits der Kostenkontrolle, aber andererseits auch als Beleg, wer wann was bezahlt hat.

5. Im Fall der Fälle
Sollte es zur Trennung kommen, sollte rechtzeitig der Vermieter über die veränderte Situation informiert werden. Wurde beim Einzug ein Untermietvertrag geschlossen, sollte dieser zeitnah mittels Einschreiben mit Rückschein an den Ex-Partner gekündigt werden. Wurde entgegen der obigen Empfehlung ein gesamtschuldnerischer Mietvertrag abgeschlossen, sollte mit dem Vermieter geklärt werden, inwiefern nun eine Kündigung des gesamten Vertrags sinnvoll ist oder ob einer der beiden Partner die Wohnung alleine übernehmen kann und will. Hier ist bei vielen Trennungen nämlich der kritische Punkt: Damit einer der Partner den Mietvertrag alleine übernehmen kann, ist vorab eine Kündigung des Vertrages durch beide Partner notwendig. Weigert sich der andere die Kündigung zu unterschreiben, hängt man unter Umständen weitere Monate im Mietvertrag oder muss die Kündigung auf dem Rechtsweg mittels Anwalt herbeiführen – zu entsprechend hohem Tarif. Im Zweifelsfall kann es daher sinnvoll sein, die Mietzahlungen sofort einzustellen, den Vermieter über den Hintergrund zu informieren und auf eine fristlose Kündigung nach zwei bis drei Monaten zu hoffen. Allerdings sollte man dann dafür sorgen, dass Renovierung und Umzug rechtzeitig erfolgen. In seltenen Fällen entlässt der Vermieter beide Partner auch einfach mit einer angemessenen Frist aus dem  Vertrag, darauf gibt es allerdings keinen juristischen Anspruch.

Fazit
Wie schon eingangs erwähnt, sollte man sich das Zusammenziehen tunlichst genau überlegen, es am besten sein lassen oder andernfalls zumindest sehr detailliert planen und dabei auch das Scheitern der Beziehung einschließlich Trennung angemessen berücksichtigen.  Wichtig ist dabei durchaus auch, was HumanMind in seinem Kommentar schreibt: beide sollten eigenständig sein, sich auf Augenhöhe begegnen, ähnliche Einstellungen und Ziele haben, auch mal Zumutungen in Kauf nehmen können, und vor allem sollte es kein Gefälle in der Form geben, dass der eine Partner den anderen irgendwie „retten“ oder „schützen“ muss. Mögliche Szenarien sind hier beispielsweise Frauen, die dringend von ihrem Ex-Partner oder aus dem Elternhaus ausziehen wollen / müssen, oder auch Studentinnen, Azubis, alleinerziehende und erwerbslose Frauen, deren eigenes Einkommen eher gering ist, so dass eine parasitäre Ausbeutung des Mannes zu erwarten ist. Man sollte auch nicht vernachlässigen, dass im Sozialrecht auch bei einer einfachen Beziehung zu einer erwerbslosen oder sonstwie bedürftigen Frau  gerne eine eheähnliche Lebensgemeinschaft unterstellt wird, um dem Sozialsystem so weitere Kosten zu ersparen – unabhängig davon, ob man tatsächlich vollauf für den anderen aufkommen will oder nicht. Auch das Argument mit der Erotik ist nicht verkehrt, dass diese unter zu viel Nähe häufig leidet.  Kurzum, es gibt heute kaum einen Grund als Mann mit einer Frau zusammenzuziehen und wir sollten uns auch nicht mit dem üblichen Gesäusel der Frauen dazu überreden lassen.

Mann, sei schlau und bleib unabhängig!

PS: Weitere Tipps und Ergänzungen bitte als Kommentar hinterlassen.

Das Masku-Blogstöckchen von erzählmirnix

Ich sitze im Moment u.a. noch an Artikeln zu der unsäglichen Femen-Aktion im Kölner Dom und der frohen vaterlosen Weihnacht mit Nivea, habe aber nun das Masku-Blogstöckchen von erzählmirnix dazwischengeschoben. Lest selbst…

1. DEN Maskulismus gibts ja eigentlich gar nicht… oder? Wie würdest du (deinen) Maskulismus definieren?

Für mich ist der Maskulismus die notwendige Gegenbewegung zu einem zu groß, zu gierig, zu rücksichtlos und zu einseitig gewordenen Feminismus. Er wirkt dort regulierend (oder sollte es zumindest), wo FeministInnen längst jedes gesunde Maß verloren haben. Zudem soll der Maskulismus auch die vielfältigen Diskriminierungen von Männern auf Grund ihres Geschlechts thematisieren. Final geht es aber darum, den ganzen trennenden Geschlechterkampf zu beenden und zu einem die Geschlechter wieder verbindenden Humanismus zurückzufinden.

2. Was war dein erster Berührungspunkt mit Maskulismus? Wann hast du zum ersten Mal was davon gehört und wann und warum hast du dich evtl. zum ersten mal selbst so bezeichnet?

Ich denke, mein tatsächlicher Einstieg war damals das Buch „Sind Frauen bessere Menschen?“ von Arne Hoffmann.  Davor war ich seinerzeit in einer Newsgroup zum Thema Gleichberechtigung aktiv und ich las dort bereits über ähnliche Aspekte zu Männerthemen, die mich später – nach der Lektüre von Hoffmanns hervorragendem Buch – immer mehr beschäftigten. Einerseits sah ich, dass Frauen in der Gesellschaft vielfach tatsächlich gegenüber Männern privilegiert sind und gleichzeitig andauernd über angebliche Diskriminierungen jammerten, andererseits Männer aber häufig rücksichtlos diskriminiert und ausgebeutet werden, ohne dass danach auch nur ein Schwein pfeift oder sie selbst dagegen protestierten. Im Internet fand ich dann weitere Informationen und Begriffe wie Maskulismus und Maskulinismus, auch und insbesondere im Umkreis der Leser von Hoffmanns Buch und in diversen Foren, wo dieses diskutiert wurde.

Damals wurde als Maskulismus noch einfach die vollkommen legitime Gegenbewegung zum Feminismus verstanden, während der Begriff Maskulinismus einen übersteigerten Männlichkeitsbegriff meinte, wie er den Rechten nachgesagt wird. Ich kann im zeitlichen Verlauf nicht mehr nachvollziehen, wann die beiden Begriffe zu einem vermengt wurden, könnte mir aber vorstellen, dass daran so diverse lila Pudel mancher parteinaher Stiftungen beteiligt waren, die vorgeben so etwas wie Wissenschaft zu betreiben, wenn sie irgendwelche verleumderischen Pamphlete herausgeben, in denen sie alle Männerrechtler pauschal in die rechte bzw. rechtsextreme Ecke stellen.

3. Gibt es maskulistische/männerrechtliche Bereiche, von denen du persönlich besonders betroffen bist?

Mir ist es vorrangig im Beziehungsalltag aufgefallen, wie selbstverständlich Frauen alles Mögliche fordern oder uns Männer auch ganz selbstverständlich emotional erpressen oder manipulieren um ihren Willen oder irgendwelche materiellen Dinge zu bekommen. Ich habe den Eindruck, dass Kompromissbereitschaft und das Aufeinanderzugehen in Beziehungen nur noch vom Mann erwartet wird, während die Frauen häufig wie Prinzesschen herumsitzen und auf den Vollzug ihrer Wünsche durch den Mann warten. Gleichzeitig bieten viele Frauen in Beziehungen auch immer weniger als früher. Viele können heute weder kochen noch auch nur annähernd einen Haushalt führen oder nur sowas wie Ordnung halten. Und leider kommt man sich auch manches Mal vor als hätte man lediglich eine Prostituierte auf Abo gebucht, wenn sie nichts oder nicht nennenswert mehr bieten als profanen Sex und das sonderbarerweise für eine funktionierende Partnerschaft halten.

Ehe und Vaterschaft sind mir bislang erspart geblieben, wobei ich aber denke, dass dies mit einer Frau, die noch zu Partnerschaft im eigentliche Wortsinne fähig ist, auch kein Problem wäre.

4. Rein hypothetisch: Der Maskulismus wird plötzlich unglaublich einflussreich und Deutschland wird ein komplett maskulistischer Staat. Was würde sich aus deiner Sicht geändert haben?

Nichts, nur das Vorzeichen würde sich ändern. So wie heute Frauen überall hofiert, in Quotensänften gesetzt und zu Pöstchen getragen werden, so wäre es dann bei Männern der Fall. Das Geschlecht ist aber keine Qualifikation, sondern eine persönliche Eigenschaft. Jeder kennt irgendwo Frauen, die eher burschikos wirken, und Männer, die gerne mal als „weibisch“ bezeichnet werden. Man kann also auch nicht auf Grund des Geschlechts generell auf Perönlichkeitsmerkmale oder Charaktereigenschaften schließen. Das machen Feministinnen ja recht gerne bei positiven Eigenschaften, wenn sie zum Beispiel erst die ach so große Empathie des eigenen Geschlechts betonen und im nächsten Schritt twittern, dass Männertränen ihr Gummibärensaft seien.

Generell bin ich Humanist und Vertreter von Gleichberechtigung, lehne aber die männerdiskriminierenden Gleichstellungsforderungen des Feminismus ab. Zudem denke ich, dass die Familie und in ihr die Rolle der Frau als Hausfrau und Mutter eine ganz andere Bewertung benötigt, nämlich eine massive Aufwertung. Heute werden Mütter und Hausfrauen ja insbesondere aus der feministischen Ecke angegriffen und so dargestellt als seien sie hirn- und willenlose Sklavinnen der Männerwelt. Bei einer Szene wie dem Feminismus, die zu einem großen Teil wohl eh von Diplom- und Berufslesben dominiert wird, erstaunt mich aber nicht wirklich, dass dort das sich gegenseitig ergänzende Zusammenwirken von Mann und Frau in der Beziehung und in der Familie ignoriert, ja geradezu angefeindet wird. Dafür läuft ja die feministische Propagandamühle für die sogenannten Regenbogen-Familien schon heiß. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt?

Mit fällt schon seit längerer Zeit auf, dass das Toleranz-Prinzip „Leben und leben lassen“ offenbar von einigen Minderheiten – darunter FeministInnen – aufgekündigt wurde und einer offenen Feindseligkeit gegen die Mehrheit gewichen ist. Das sind bedenkliche Tendenzen und denen sollte die Mehrheit auch entschieden entgegentreten. Auch die Mehrheit und die sogenannten Normalos haben einen Anspruch auf Toleranz und darauf, nicht permanent angefeindet zu werden, bloß weil sie zufällig weiss, heterosexuell oder männlich sind oder das traditionelle Familienbild bevorzugen.

5. What about the Womenz? Ist für Frauen die Welt schon rosarot (haha, Wortspiel) oder gibt es aus deiner Sicht noch Dinge, die sich für Frauen verbessern sollten. Was für eine Rolle spielt da aus deiner Sicht der Maskulismus?

Sicher gibt es für Frauen in Entwicklungs- und Schwellenländern noch zahlreiche Verbesserungsmöglichkeiten. Allerdings sind die Probleme und deren Ursachen zu komplex als dass man das in ein paar Sätzen abhandeln könnte. Und unter dem Strich denke ich sowieso, dass sich die Lebensbedingungen aller Menschen in ihren Ländern verbessern sollten. Die Möglichkeiten dazu existieren bereits seit langem, die Renditen der Wirtschaft belegen das Jahr für Jahr – der DAX hat beispielsweise im vergangenen Jahr um 25% zugelegt. Wie groß war im gleichen Zeitraum das Wachstum bei den Einkommen der Arbeitnehmer, Rentner und Hartz IV-Empfänger, einmal vollkommen unabhängig vom Geschlecht?

Für mich ist der Feminismus – ebenso wie der Rassismus – ein Stellvertreter-Kampf für den eigentlich zu führenden Klassenkampf. Da dieser aber wesentlich komplexer und schwierger ist, bieten Rassismus und Feminismus einfache Ursachenbeschreibungen, verfügbare Sündenböcke und angebliche Lösungen an.

Die größten Unterschiede, Diskriminierungen und Probleme haben in den meisten Gesellschaften ihre Ursachen in der sozialen Struktur und lassen sich gerade nicht oder bestenfalls peripher am Geschlecht festmachen. So werden beispielsweise in diversen islamischen Gesellschaften die Jungen beschnitten, die Mädchen bekommen ein Kopftuch und werden als junge Frauen unter Umständen unterdrückt und zwangsverheiratet. Gleichzeitig unterliegen die Männer einem ziemlich rückständigen Männerbild, so dass sie als Homosexuelle aus der Familie verstoßen oder gesteinigt würden – ebenso wie Frauen, die ihrem Mann fremdgehen. Wie man sieht, ist das vom Feminismus beanspruchte Opferabo eher Teil eines einseitigen Zerrbildes als der Realität.

Der Maskulismus sollte also das schaffen, was in der Geschichte vor dem Feminismus schon immer der Fall war: dass Mann und Frau wieder vereint gegen die tatsächlichen Probleme kämpfen, also gegen (z.B. soziales) Unrecht statt vollkomen sinnlos gegeneinander. Das haben sie früher auch immer getan und zueinander gestanden. Erst der Feminismus hat diesen Keil zwischen die Geschlechter getrieben und im Geschlechterkampf die Saat von Gier, Hass und Verblendung verbreitet.

6. Was stört dich am Maskulismus? Welche Themen, Meinungen oder Maskulisten gehen dir auf die Nerven, bzw. mit wem möchtest du nicht in einen Topf geworfen werden?

Mich stört, dass der Maskulismus teils Rechten und Rechtsextremen nachgesagt wird, weil diese ein traditionelles Familienbild favorisieren, um dann im gleichen Atemzug alle Maskulisten als Rechtsextreme oder Neonazis zu verunglimpfen. Das ist ebenso widerlich wie stillos und wird vor allem von Feministinnen und deren pseudo-wissenschaftlichen Handlangern betrieben.

Ansonsten nervt mich bei bei den Maskulisten und insbesondere bei der MGTOW-Bewegung, dass teils eine offene Feindseligkeit pauschal gegen Frauen herrscht und vor allem Leute aus dem konservativen und teilweise auch mehr oder weniger rechtem Lager das Thema für ihre politische Agenda missbrauchen. Aber im linken Lager ist man ja für das Thema Männerrechte und echte Gleichberechtigung absolut unempfänglich und betet noch immer die platten Phrasen des Feminismus nach. Das ist bedauerlich, denn ich selbst stehe politisch auch links, kann mich aber mit Menschen, die meine politische Gesinnung teilen, nicht zum Thema Maskulismus austauschen. Spricht man nämlich das Thema Männerrechte oder Männerdiskriminierung bei den entsprechenden Parteien an, wird man angeschaut als sei man mindestens verrückt oder ein potentieller Amokläufer. Im linken Lager ist eine absolut unkritische feministische Agenda bis heute Standard und ein Eintreten für Männerrechte undenkbar. Ich halte dies für einen ebenso unsäglichen wie unbefriedigenden Zustand.

7. Welche Erfahrungen hast du allgemein gemacht, wenn du über das Thema Maskulismus diskutiert hast?

Man wird gerne wahlweise als Rechter / Rechtsextremer verleumdet oder wie ein Verrückter angeschaut. Viele Frauen sind für das Thema gar nicht zugänglich, da sie selbst noch immer die feministischen Wehklagen von den angeblich tagtäglichen Diskriminierungen und Belästigungen, gläsernen Decken und vergleichbaren Hirngespinsten verinnerlicht haben, die von den pseudo-wissenschaftlichen Gender Studies zwecks Erhalt des weiblichen Opferabos und Abgreifen weiterer Fördergelder wie am Fließband produziert werden.

Aber auch die Männer sind sich vielfach noch nicht bewußt, dass sie häufig benachteiligt oder menschenunwürdig behandelt werden – sei es bei der Lebenserwartung, der Krebsvorsorge oder bei den fehlenden Frauenquoten in den dreckigsten, gefährlichsten und tödlichsten Jobs der Welt. Nur mittels extremen Beispielen fangen die Männer dann mal an nachzudenken und erkennen langsam, dass ihr schlechtes Gefühl zu sich selbst und zu ihrer Männlichkeit häufig genau in dieser allgemeinen Verachtung der Männlichkeit in der heutigen Gesellschaft begründet liegt. Sie fühlen und erleben sich als Arbeitstier oder Soldat beliebig austauschbar, als Samenspender benutzbar und als Zahlvater ausbeutbar, als Vater und Familienmitglied verzichtbar. Das ist eine fatale Entwicklung, denn Männer mit einem solchen Gefühl von sich selbst können weder anderen Männern noch ihren Kindern Vorbild sein, ihnen Halt geben oder in Beziehungen verlässliche Partner sein. Der vom Feminismus in die Gesellschaft getragene Männerhass und die allgemeine Verachtung von Männlichkeit zersetzen exakt diese Gesellschaft geradezu. Wollen wir das wirklich länger zulassen?

Aber bis zu diesem Punkt kommt man in Diskussionen häufig gar nicht, da machen sich viele Frauen dann eher ähnlich lustig wie die vulgär-feminstische Twitteria mit ihrem „What about the menz?“ oder „Mimimi!“ Besonders traurig ist, wenn dann die Männer daneben sitzen, mit den Schultern zucken oder den Frauen zustimmen, weil sie in ihren Beziehungen eh nichts (mehr) zu sagen haben. Offenbar gehört Feminismus – auch in radikalen Ausprägungen – heute noch immer zum guten Ton, aber Maskulismus ist jenseits des Vorwurfs des Rechtsextremismus oder der Lächerlichkeit oft nicht existent.

8. Wenn du die Möglichkeit (Zeit, finanzielle Mittel, Reichweite, Unterstützung) hättest eine maskulistische Aktion zu organisieren, wie würde diese aussehen?

Ich würde eine bundesweite Kampagne mit griffigen Claims fahren, die einmal verdeutlicht, was Männer in Beziehungen, Familien und Gesellschaft alles so ganz selbstverständlich ohne Murren leisten. Die Feministinnen ranten ja bis heute herum, was z.B. die Arbeit im Haushalt alles an unbezahlter Arbeit der Frau – natürlich nur für den Mann und niemanden sonst – sei, blenden dabei aber völlig aus, dass die – oft von Männern erfundene – Technik dafür gesorgt hat, dass der Haushalt eben kein Vollzeit-Job mehr ist, sondern bestenfalls ein Mini- oder Midi-Job. Und natürlich würden die Frauen ja alle lieber in einem chaotischen Dreckstall leben anstatt in einer aufgeräumten und sauberen Wohnung, können es aber nicht wegen der Männer, die sie zum Kochen und Putzen versklaven, oder was?

Gut, mit Kindern mag das in Sachen Zeit und Aufwand anders aussehen, aber wenn man einmal vergleicht, was die Männer nach ihren 8-14 h-Arbeitstagen oftmals noch tun, dann ist das Gerante der Feministinnen absolut deplatziert, da auch die Männer unter einer enormen Mehrfachbelastung leiden.

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