FAQ

Warum ein Männerstreik?
Weil er inzwischen dringend notwendig ist, um auf die alltäglichen Diskriminierungen und Schmähungen von Männern und Jungen durch Frauen und Mädchen, aber auch durch Politik und Medien hinzuweisen. Männer und Jungen sind in den vergangenen Jahren immer weiter verächtlich gemacht worden und in vielerlei Hinsicht gegenüber Frauen und Mädchen diskriminiert worden, ohne dass sich Medien und Politik dafür interessiert hätten. Einer Frau braucht nur der „falsche“ Mann auf die Brüste zu schauen, schon ist es angeblich eine sexuelle Belästigung. Oder ein Politiker beantwortet eine blöde Frage einer Journalistin mit einem vergleichbar blöden Spruch und schon gibt es einen #aufschrei. Männer sind weder seelenlose Arbeitstiere, noch ausbeutbare Zahlesel oder rechtlose Fußabtreter, auch wenn die von Feministinnen angestoßenen Diskussionen häufig genau diesen falschen Eindruck vermittelten.

Sollten Männer wegen des Streiks ihre Frauen verlassen?
Nein. Wer in einer glücklichen und für alle Beteiligten erfüllten Beziehung lebt, wäre ziemlich dumm, wenn er dies täte. Wer hingegen in einer unglücklichen, einseitigen oder unerfüllten Beziehung lebt oder sich nicht ganz sicher ist, ob sein aktueller Beziehungsalltag das ist, was er sich für sein Leben wünscht, der sollte – ganz unabhängig vom Männerstreik – einmal in Ruhe darüber nachdenken, wie er in den nächsten Jahren leben möchte und ob dies in der aktuellen Beziehung realisierbar ist. Bevor man voreilig alles über Bord wirft, kann auch ein ruhiges, offenes Gespräch mit dem Partner hilfreich sein.

Sollen streikende Männer keinen Sex mehr mit ihrer Partnerin haben?
Das wäre Unfug, schließlich trägt sexuelle Aktivität innerhalb der Beziehung erheblich zu deren Stabilität bei, z.B. durch die Ausschüttung von Oxytocin, das gerne als Treue-Hormon bezeichnet wird. Daneben sorgen ausgeschüttete Glückshormone für die Unterdrückung von Schmerzen und den Abbau von Stress – bei beiden Beteiligten. Aufpassen und am besten selbst verhüten  sollte der Mann jedoch, wenn die Partnerin bereits wiederholt einen Kinderwunsch geäußert hat und man selbst noch keine Kinder oder keine Kinder mit dieser Partnerin will.

Sollen Männer jetzt den Frauen jetzt die Tür nicht mehr aufhalten oder keine Komplimente mehr machen?
Auch das wäre Quatsch, da geht es ja nicht um geschlechtsbezogene Differenzen, sondern um Grundregeln der Höflichkeit. Ich denke, den meisten Männern ist es eh egal, ob sie einer Frau, einem Senior oder einem Mann irgendwo die Tür aufhalten. Mit den Komplimenten ist es eigentlich auch ganz einfach: wenn man ein herausragendes Tun oder ein besonderes Merkmal des Charakters seines Gegenübers mit einem Kompliment betonen will, so kann und sollte man das jederzeit tun. Das gilt allerdings auch für Frauen ihren Männern gegenüber.

Was sollen Männer während des Männerstreiks denn überhaupt machen?
Nun, es geht darum, eine gesellschaftliche Diskussion darüber anzustossen, wie Männer und Frauen in Zukunft – einzeln oder zusammen – leben wollen. Daneben geht es um Rollenbilder und Lebensentwürfe beider Geschlechter, die auf den Prüfstand gehören. Darüber gilt es nachzudenken, untereinander und mit Frauen zu diskutieren, sich gegen männerfeindliche Angriffe und Sprüche zu wehren und seinen vermeintlich „besseren“ Hälften einmal zu verdeutlichen, welche Leistungen der Mann für sie und für die Gesellschaft erbringt. Im nächsten Schritt geht es darum, der offenen Jungen- und Männerfeindlichkeit in der Gesellschaft und vor allem im Bildungssytem ebenso offen entgegenzutreten. Dazu gehört beispielsweise auch, feministisch verblendeten Erzieherinnen und Lehrerinnen zu verdeutlichen, dass ein größerer körperlicher Bewegungsdrang und eine große Neugier für Technik und Natur bei Jungen ein ganz normales Verhalten darstellt und keine auf welchem Wege auch immer behandlungsbedürftige Verhaltensauffälligkeit. Wer das in dieser Position nicht begreift und seinen Unterricht nicht auch jungengerecht gestalten kann oder will, sollte besser seinen Job an den Nagel hängen. Ich befürchte, dass es Jahre dauern wird, bis Männer und Frauen sich wieder auf Augenhöhe begegnen können und die Diskriminierungen gegen Jungen und Männer beseitigt wurden. Deshalb ist es genau jetzt an der Zeit damit anzufangen!

Wieso sind in dem Headerbild auch Frauen abgebildet?
Ganz einfach: es gibt nicht nur jede Menge Männer, sondern auch viele Frauen, denen der heutige Feminismus in seiner radikalen und männerverachtenden Art mit seiner oft geheuchelten Empörung, die eh nur (mediale) Aufmerksamkeit erzeugen soll, auf die Nerven und viel zu weit geht. Frauen, die für Gleichberechtigung einstehen und an einem von Feministinnen immer wieder angestachelten Krieg der Geschlechter absolut kein Interesse haben. Nicht zuletzt schließen wir niemanden aus. Er oder Sie muss nicht einmal unsere Meinungen teilen. Es reicht, wenn eine vernünftige, sachliche und konstruktive Diskussion möglich ist.