Der Streik

Spätestens seit den 70ern treten Frauen in Deutschland massiv für ihre Rechte ein und nannten dies früher Emanzipation, während  heute der Begriff Feminismus geläufig ist.  Schon alleine die Begrifflichkeiten machen klar, worum es früher ging und worum es heute geht. Denn früher ging es in der Tat um eine Emanzipation der Frau vom Mann und von klassischen Rollenbildern, während heute female supremacy das Ziel ist, also die Dominanz der Frauen über die Männer sowie Privilegien und besondere Schutzrechte ausschließlich für Frauen.

Statt Diskriminierung generell zu vermeiden, meinen sehr viele sogenannte „moderne“ Feministinnen, dass es ausreiche, einfach die Geschlechter- und Machtverhältnisse umzukehren. Besonders laut wird deshalb nach Führungspositionen für Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten, aber auch in den Medien geschrien, auch wenn diese keine dafür taugliche Qualifikation mitbringen. Dabei sitzen mindestens 98% der Männer auch nicht in solchen Führungspositionen. Aber Fakten sind einer verkniffenen und menschenverachtenden Ideologie wie dem heutigen Gender-Feminismus ja egal.

Das Blöken nach möglichst hohen Frauenquoten ausschließlich in bequemen und bestens bezahlten Jobs ist aber nicht das einzige Merkmal des heutigen Feminismus. Das andere Merkmal besteht darin, dass viele der Frauen für genau diese Jobs nicht qualifiziert sind, weil sie statt Maschinenbau oder Naturwissenschaften lieber bequem das vorrangig auf Ideologie basierende Fach Gender Studies studiert haben, womit man in der Regel bestenfalls irgendwo an Hochschulen, als Gleichstellungsbeauftragte in großen Konzernen oder eben im öffentlichen Dienst Fuß fassen kann, wo es auf eine produktive Leistung nicht ankommt.

Wer sich hingegen für echte Gleichberechtigung oder gar Männerrechte einsetzt, wird von Feministinnen und ihren lila Pudeln gerne mit Dreck beworfen, in die rechte Ecke gestellt und nach allen Regeln der weiblichen Kommunikationskompetenz verleumdet oder gar sozial massakriert. Für Feministinnen ist es auch vollkommen unproblematisch, dass

  • Männer in der Regel  härter und länger arbeiten als Frauen,
  • Männer, u.a. an Berufskrankheiten, viele Jahre früher sterben als Frauen,
  • Männer an verschiedenen Krebsarten häufiger sterben als Frauen an Brustkrebs,
  • Jungen heute im Bildungssystem von der Grundschule bis zur Universität diskriminiert werden,
  • die meisten Obdachlosen und Suchtkranken Männer sind,
  • in kriegerischen / gewaltsamen Auseinandersetzungen die meisten Opfer Männer sind,
  • Jungen insbesondere in Haushalten von Alleinerziehenden und Patchwork-Familien jegliches positive Rollenvorbild fehlt,
  • Männer sich nicht lebenslang als „Hausmann und Vater“ vom Partner und / oder der Gesellschaft aushalten lassen können,
  • es schon lange spezielle Studien zur Frauengesundheit gibt, aber erst seit kurzem Studien zur Männergesundheit,
  • Männer in der Bezeichnung des Familienministeriums im Gegensatz zu Frauen und Senioren nicht vorkommen,
  • ….

Diese Liste ließe sich beinahe endlos fortsetzen und jeder einzelne Punkt ist meines Erachtens gewichtiger als die vollkommen überzogene Empörung und das Mimimi von Frauen, wenn ihnen Männer amouröse oder erotische Avancen machen, die nicht ihrem Beuteschema entsprechen. Aber so viel braucht es heute ja nicht einmal mehr. Es reicht schon, wenn man einen Witz macht, bei dem eine Frau potentiell nicht als Siegerin oder Bessere / Klügere hervorgeht. Wahrscheinlich gäbe es heute bei jedem noch so platten Blondinenwitz bereits einen #Aufschrei.

Wollen wir wirklich in einer derartig unfairen, politisch überkorrekten und verkniffenen Gesellschaft ohne Humor und echte Diskussionen leben?

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