Gute Objektifizierung, böse Objektifizierung

Feministinnen kreischen ja gerne herum, wenn auf einem Werbeplakat oder in einem Werbespot eine mehr oder weniger unbekleidete Frau zu sehen ist. Wäre sie mit lesbischer Attitüde abgebildet, gäbe es vermutlich kein Gekreische, sondern frenetischen Applaus und feuchte Höschen. Aber wenn eine Frau so abgebildet wird, dass es Hetero-Männern, vielleicht sogar noch den ach so ultrabösen „weißen cis Hetero-Männern“, gefällt, dann ist das Gekreische der Feministinnen laut und hysterisch und ein typisch hirnloser Shitstorm bei Twitter & Co. vorprogrammiert. Den Machern der Werbung wird dann vorgeworfen, sie würden Frauen „objektifizieren“, also irgendwie vor allem als vermeintliches Sexobjekt drapieren. Natürlich ist dieser Vorwurf totaler Schwachsinn, denn die in so einer Werbung auftretenden Personen machen das in der Regel beruflich, sind also Model, Schauspieler oder Komparse. Sie wissen allesamt, worauf sie sich einlassen und werden – vor allem Frauen und diese vor allem mit wenig Wäsche am Leib – in der Regel fürstlich dafür entlohnt. Es reicht ja, wenn eine Frau mindestens durchschnittlich hübsch und schlank ist, dass sie alleine mit ihrem Körper und ganz ohne nennenswerte Arbeit sehr viel Geld verdienen kann. Manche Frauen verdienen so binnen weniger Jahre mehr als ein männlicher Akademiker in seinem ganzen Leben. Und bei dem beklagt auch niemand, dass der Mann von seinem Arbeitgeber vor allem als austauschbare und auszubeutende Personal-Ressource ohne Seele wahrgenommen wird und eben nicht als Mensch mit individuellen Bedürfnissen, Eigenschaften, Plänen und Zielen. Die meisten durchschnittlichen Männer wären vermutlich heilfroh, wären sie ebenso wie Frauen in der Lage, einfach durch das Präsentieren ihres Körpers ihren Lebensunterhalt verdienen zu können anstatt sich lebenslänglich in einem Büro oder in einer Fabrik selbst knechten zu müssen, weil es die Gesellschaft seit Ewigkeiten so erwartet.

Ein ähnliches Schema findet man bei vielen Datingportalen und Kontaktbörsen: die Frauen stellen häufig nur ein mehr oder weniger ansehnliches Bild von sich ein, dazu vielleicht noch ein „Wenn wer was wissen will, einfach fragen“ oder einen geradezu infantil wirkenden Wunschzettel über die bevorzugten Eigenschaften der möglichen Kandidaten, für den die jeweiligen Frauen mindestens wie Prinzessinnen aussehen müßten (es aber nicht tun). Am besten sind dann immer noch solche Frauen, die beteuern, dass sie einen „ehrlichen Mann“ wollen und ihnen „Ehrlichkeit wichtig“ ist, aber gleichzeitig selbst Fotos mit dicker Makeup-Schicht hochladen. Männer hingegen geben sich oftmals Mühe, ihr Profil neben einem brauchbaren Foto auch charakterlich und intellektuell halbwegs ansprechend zu gestalten. Allerdings bringt das meistens wenig, wenn andere einfach Bilder nach dem Schema „Mein Haus, mein Auto, mein Boot, meine Rolex“ hochladen. Denn darauf springen die meisten Frauen immer noch am stärksten an. Oder wie es ein Bekannter von uns einmal formulierte:

„Frauen sind nicht so oberflächlich, dass 50 kg Übergewicht oder 50 Jahre Altersunterschied da von Bedeutung wären. 50 Millionen auf dem Konto des Mannes hingegen sind für die meisten Frauen schon ein erheblicher Unterschied.“

Es ist vollkommen egal, wie alt, fett oder häßlich eine Frau ist, immer erwartet sie mindestens, dass der potentielle Partner ihr wirtschaftlich höhergestellt ist und ihnen wie Papi die Welt erklärt, ihr selbstverständlich den Allerwertesten finanziert und sie mit seinem Geld und seinem Leben vor allem Ungemach beschützt. Selbstredend bieten die meisten heutigen Frauen so gut wie nichts dafür, wenn man von ihrem andauernden Gequake um Aufmerksamkeit und ein bisschen Sex unterhalb von Hausfrauen-Niveau einmal absieht. Selbst Hausarbeit oder Kochen sind oftmals nicht drin, lieber liegen sie auf dem Sofa herum oder daddeln vor dem Laptop.

Die böse Objektifizierung ist laut Feministinnen also, wenn Frauen für die bloße Präsentation ihres Körpers leistungslos ein hohes Einkommen erzielen können und dafür von Männern auch noch begehrt werden. Natürlich dienen diese Frauen vor allem dem Schema „Sex sells“, dieses Schema ist aber evolutionär bedingt weder eine Feministin noch irgendein in seiner sexuellen Identität gestörter Gender-Spinner werden dieses Schema jemals „sozial dekonstruieren“ können. Diejenigen, die von diesem Schema aber am meisten manipuliert und von der Gesellschaft und Wirtschaft am meisten ausgebeutet werden, sind die Männer. Darüber beklagen sich Feministinnen aber selbstredend nicht, sind ja schließlich „nur Männer“…

Die gute Objektifizierung besteht also darin, dass Männer objektifiziert werden und das sogar noch nicht einmal auf Grund ihres Körpers oder sonstiger Eigenschaften, sondern vor allem auf Grund von (primär wirtschaftlichen) Funktionen, die Frauen und die Gesellschaft ganz selbstverständlich von ihnen verlangen. Sei es als Arbeitstier in Vollzeit, als Steuerzahler, als Einzahler in die Sozialsysteme, von denen Frauen in der Regel wesentlich mehr beziehen als sie einzahlen, als Samenspender und als lebenslanger Versorger für Frau und Familie. Kürzlich lasen wir irgendwo den Satz, dass die heutigen Frauen zwar genauso arbeiten und ein Teil davon auch zur Versorgung einer Familie in der Lage seien wie ein Mann, sie aber dennoch weiter eine Partnerwahl betreiben wie ihre Großmütter.

Wenn also mal wieder irgendeine versifft-retardierte Feministin aus Berlin wegen vermeintlicher „Objektifizierung“ einer halbnackten Frau in der Werbung herumkreischt, dann sollte man sie auslachen und gleich danach fragen, ob die Objektifizierung eines Mannes als lebenslanges Arbeitstier, Zahlesel, Unterhaltssklave und als Soldat gar als ein beliebig austauschbares und vom Staat in keinster Weise geschätztem und geschütztem Leben nicht wesentlich schlimmer ist als für das Ausziehen seiner Klamotten und Präsentieren seines Körpers mit Geld beworfen zu werden.

Go MGTOW!

Advertisements