Linker Maskulismus ist eine Sackgasse

Wir sind bereits seit langem der Ansicht, dass der sogenannte „linke Maskulismus“ eine Sackgasse ist, da er den größten Teil der Männer effektiv ausschließt, die eben nicht links, sondern eher konservativ sind. Das war schon immer so und daran wird niemand so schnell etwas ändern. Änderbar ist aber, sich auf diesen blödsinnigen „linken Maskulismus“ zu beschränken und das Thema „Männerrechte als Menschenrechte“ durch alle politischen Lager und Organisationen zu tragen.

Nachfolgend ein Kommentar von uns aus einer Auseinandersetzung der sog. „linken Maskulisten“ rund um Arne Hoffmann und seinen Kreis bloggender Dampfplauderer:

“Linker Maskuslismus” ist ein Irrweg. Man hat sich da in eine totale Minderheiten-Ecke drängen lassen und so die Bewegung an sich massiv geschwächt. Und Leute wie Hoffmann und sein “linker” Blogger-Kindergarten bemerken das noch nicht einmal:

  1. Feminismus ist auch nie links gewesen, er ist durch alle Parteien, Lager und Instanzen marschiert, hat aber von links die meiste Unterstützung bekommen, da er so manche irre “Volkstod”- und “Deutsche ausrotten”-Fantasien diverser Linker und Linksradikaler unterstützt. Ansonsten ist der Feminismus vor allem eine “Bewegung”, die einer eher kleinen Gruppe radikaler Feministinnen und irrer Männerhasser (Kemper, Rosenbrock & Co.) dient und von ihnen aus (materiellem) Eigennutz betrieben wird.
  2. Im linken Lager findet man daher für Männerrechte eh kaum Mitstreiter. Denn vielfach wird dies mit einem traditionellen Familienbild verknüpft, was die aus Gründen in 1. nicht wollen. Man bleibt also eigentlich nur ewig eine kleine Gruppe von Marginalisierten, hockt in seinem “linken Safe Space” und wartet darauf, dass Organisationen und Parteien das Thema endlich mal aufgreifen, wenn man nur brav genug Männchen macht und genug Kreide frisst. Und bloß niemanden angreifen, vor allem keine Frau und keine Feministen. Und keine Homosexuellen. Keine Transen etc. Das wird so definitiv nicht funktionieren.
  3. Weder Linke noch Feminismus haben so einen ernstzunehmenden Gegner. Gegen Leute wie Hoffmann & Co. muss man nur mal mit der Nazikeule drohen oder winken, schon ziehen die den Schwanz ein. So ist man herrlich manipulierbar, Linke und Feministen lachen sich darüber kaputt. Das ist keine Männerbewegung, sondern ein zahmer umd zahnloser Bettvorleger, mit dem sich Feministinnen und Linke den Hintern abwischen. Gleiches gilt für so diverse Vereine, in denen sich u.a. Leute wie Hoffmann und Rosenkranz tummeln. Nicht-Feminist war in diesem Jahr schon häufiger in den Medien als all diese Grüppchen zusammen, die sich selbst so unglaublich wichtig nehmen und für den Mittelpunkt der Männerbewegung halten.
  4. Nicht-Feminist wird zu einem großen Teil von Wolle befeuert, dazu gibt es einige Quellen und Zuarbeiter aus Übersee, die bereits wissen, wie Hoffmann und seine Fankurve ticken und dass sie der Bewegung mittlerweile mehr schaden als nützen. “Pudel” und “Bettvorleger” sind da nur zwei der schmeichelhafteren Bezeichnungen, die da als Kommentar kamen. Dort ist es selbstverständlich, sich auch für Männerrechtler STARK zu machen, auch wenn rothaarige irre Feministinnen wie die Chanty Binx dann ” F*cking f*ckface” etc. rumkeifen.
  5. Echter Aktivismus ist selten. Wolle macht das mit NF neben seiner Rolle als alleinerziehender Vater, zusammen mit einigen Mitstreitern vor Ort. Hoffmann hingegen sitzt lieber privilegiert, da mietfrei im Haus seines Vaters, guckt Grey’s Anatomy und rülpst zwischendurch u.a. eine Liste mit “linken Aktionsformen” heraus, die er gerne hätte, falls jemand machen sollte, was er selbst nicht tut. So ein “Anführer” – er erhebt den Anspruch, führt aber nicht – bringt jede Bewegung zum Ein- und Entschlafen. Daneben erbrachte er der deutschen Männerrechtler-Bewegung einen Bärendienst, als er die Themen Männerrechte und den Pickup-Unsinn in einem Buch mit Pütz miteinander verband. Spätestens mit dem Amoklauf von Elliot Rodger ist das der gesamten deutschsprachigen Männerrechtler-Bewegung auf die Füße gefallen. Einmal mehr konnte der Vorwurf gebracht werden, dass Männerrechtler ja alles “Frauenhasser” und “potentielle Amokläufer” seien etc.
  6. Die Strategie der Spaltung, die die Gegenseite an Figuren wie Hoffmann & Co. erfolgreich implementieren konnte, muss überwunden werden. Kein Männerrechtler, der sich wirklich für Männerthemen interessiert und einsetzt, muss sich dafür interessieren, ob irgendwelche “linken” Blog-Schwätzer und SM-Autoren ihm folgen. Wichtiger ist es, sich mit allen zu verbünden, die die eigenen Anliegen stützen statt zu sabotieren. Schaffen wir Fakten!
  7. Man merkt auch daran, dass eine Bewegung erwachsen wird, dass man frühe Ideale und Anführer hinter sich läßt, wenn sie der Sache nicht mehr dienlich sind. Die Zeit ist reif dafür.
  8. Feminismus hatte den Vorteil, dass viele Männer ihre Beschützerrolle im feministischen Programm sahen und hatte es daher viel einfacher. Niemand fühlt sich dazu berufen,Jungen und Männer zu schützen, wie man unter anderem am unsäglichen Pädophilie-Skandal bei der grünen Schwulen-AG Hier verlangt niemand Aufklärung. Dabei wäre das ein Super-Hebel, den Gewehrlauf in Richtung Böll und Grüne anzulegen und ihnen zu unterstellen, dass sie Männerrechtler u.a. deshalb so hassen und verleumden, damit Grüne ihren pädophilen Gelüsten auf Kosten der männlichen Opfer nachgehen konnten. Das ist immerhin nicht unwahrer als deren Lügen und Hetze gegen Männerrechtler, könnte sie aber auch durch die Verbindung der beiden Themen in Erklärungsnöte bringen. Warum läßt man solche Gelegenheiten ungenutzt verstreichen?
  9. Ich lese inzwischen häufiger bei WGVDL, WikiMANNia und in Dinos Männermagazin als bei Hoffmann. Das sind Männer, die sind geradeaus und haben auch kein Problem damit, mal offensiv und nicht politisch korrekt zu sein anstatt jeden mit anderer Meinung mit der Nazikeule zu bewerfen wie es Hoffmann & Co. inzwischen gerne mal tun, während sie es beklagen, wenn Feministinnen es ihnen gegenüber tun. A.H. hingegen sorgte über Bande mit der Feministin onyx dafür, dass Agens den Link zur WikiMANNia löschte, weil “ganz doll böse antifeministisch” – so what? Als Männerrechtler braucht man sich für Befindlichkeiten und Mimimi von Feministinnen nicht interessieren. Die befürchten ja eh nur, dass sie demnächst wirklich arbeiten müssen statt von schmarotzten Fördergeldern zu leben, die größtenteils Männer erarbeitet haben.

Noch Fragen?

2016 sollte das Jahr werden, in dem die Männerbewegung erwachsen wird. Und erwachsener wird die Männerbewegung durch mehr echten Aktivismus wie Nicht-Feminist und weniger endlosem Geschwätz wie ihn die „linken Männerrechtler“ pflegen. Die können wir vergessen und komplett links liegen lassen 😉

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11 Gedanken zu „Linker Maskulismus ist eine Sackgasse

  1. Pingback: Aktive vs. Blogger vs. Diskutierer | emannzer

  2. WikiMANNia (@WikiMANNia)

    Hat da jemand nach einem (An)Führer gerufen?!?? Das ist ja ganz böse Nazi!
    Heutzutage dürfen Bewegungen nur noch mit Schwarmintelligenz geführt werden, wie bei der Piratenpartei. 😉
    Keine Sorge, es wird keinen Führer der Männerrechtsbewegung geben, weil wer nur etwas im Hirn hat, wird sich einen unreifen Kindergarten wie die so genannte Männerbewegung nicht antun. Es braucht weniger einen Führer als mehr an Querulanten. Die bewegen nämlich wesentlich mehr.
    Und warum arbeitet Ihr euch immer noch an Arne Hoffmann ab. Ignorieren wäre noch zuviel der Aufmerksamkeit. Wer mit viertklassigen Feministinnen Blogstöckchen fangen spielt und mit Schwulen rumturtelt, die andere Männer unwidersprochen als „Müllhalde“ titulieren dürfen, sind einfach nicht satisfaktionsfähig. Macht euer eignes Ding!
    Damit sich irgendetwas wirksam ändert, braucht es keine Führer oder großartigen Vernetzungen, sondern es fehlt einfach an Männern, die sich nicht alles gefallen lassen. Und die wenigen Männer, die sich wehren, haben es genau deshalb umso schwerer.
    Und dann gibt es noch die, welche überall ein Haar in der Suppe finden, wie beispielsweise der Lehrer Lucas Schoppe:
    http://www.man-tau.com/2014/06/25/lasst-endlich-die-feministinnen-in-ruhe/#comment-3450
    http://www.man-tau.com/2013/12/26/erzahlmirnix-nun-sag-wie-hast-dus-mit-dem-maskulismus-acht-antworten/#comment-2403
    Eigentlich wissen viele, dass WikiMANNia große Klasse ist, aber sie können (und wollen) es nicht offen zugeben. Und so finden sie eben wie Lucas Schoppe irgendetwas, um WikiMANNia dann doch wieder zu verreißen. Da bleibt man ratlos zurück.
    Irgendwie erinnert mich das an diejenigen, die vor ca. 80 Jahren etwa folgendes gesagt haben: „Eigentlich weiß ich ja, dass Hitler und seine Partei Scheiße sind. Aber wenn ich das offen sage, dann bin ich mein Pöstchen los, das ich über die NSDAP-Netzwerke ergattert habe.“ So in etwa stelle ich es mir vor.

  3. elmardiederichs

    Meiner Meinung nach treffen einige Punkte davon voll zu: linker Maskulismus ist eine Fehlkonzeption

    1. Guter Maskulismus ignoriert Parteipolitik. Und vor allem kommt Parteipolitik nicht zuerst, sondern nach der Männerpoltik.

    2. Die Linken sind moralisch nicht darauf vorbereitet, sich mit Männern zu solidarisieren. Insbesondere sind die fest in feministischer Hand, so daß die linken der falsche Anprechpartner sind für Männer.

    3. Der linke Maskulismus hat systematische Probleme und bekomme weder einen vernünftigen Antifeminismus hin – was im wesentlichen daran liegt, daß er Feminismus entweder nicht versteht oder aus vorauseilendem Gehormsam das Feminismusverständnis der Linken nachquatscht.

    4. Die linken Maskuiisten demonstrieren einen Führungsanspruch, indem sie eben nicht die erfolgreicheren NIcht-Feministen unterstützen – obwohl die auch systematisch klüger aufgestellt sind.

    5. Linker Maskulismus hilft Männer nicht wirlich, weil er kein Konzept und keinen Willen hat, Frauen zu kritisieren – was Männern aber am meisten helfen würde. Daran ist u.a. ihre feministische Sehschwäche schuld.

    1. WikiMANNia (@WikiMANNia)

      „Guter Maskulismus ignoriert Parteipolitik.“ Es gibt also „guten“ und „schlechten“ Maskulismus?!?? Naja…
      Jedenfalls in Deutschland ist jede Politik Parteipolitik. In der Parteipolitik wiederum ist mit groooßem Abstand erstmal das (richtige) Parteibuch wichtig. Dann kommt Frauenquote/Frauenförderung. Wenn dann noch Krümel übrigbleiben, darf die Männerpolitik hoffen…

      1. elmardiederichs

        @wiki

        „Es gibt also “guten” und “schlechten” Maskulismus?!?? Naja…“

        Da bin ich ziemlich sicher und das ist ja auch normal, wenn Maskulismus der theoretische Arm der Männerbewegung sein will.

        „Jedenfalls in Deutschland ist jede Politik Parteipolitik.“

        Wenn es so wäre, dann könnte man nicht erkkären, wie neue Parteien entstehen.

        „In der Parteipolitik wiederum ist mit groooßem Abstand erstmal das (richtige) Parteibuch wichtig.“

        Deshalb ist linker Maskulismus ja auch eine Fehlkonzeption.

      2. maennerstreik Autor

        Um es einmal klar zu sagen: „linker Maskulismus“ ist ein verkrüppeltes, lebens- und entwicklungsunfähiges Konzept! Es wird von Hoffmann und Konsorten vor allem deshalb wie eine Monstranz vor sich hergetragen, weil sie halt früher von den akademischen Mietmäulern von Böll und FES so gerne mit der Nazikeule beworfen wurden. Das ist in der Tat nicht angenehm, aber ein Mann sollte die Eier haben, da den Vogel zu zeigen und seine Linie klar und zielgerichtet weiter zu verfolgen anstatt sich zum handlungsunfähigen Bettvorleger der Gegenseite machen zu lassen.

      3. elmardiederichs

        „weil sie halt früher von den akademischen Mietmäulern von Böll, und FES so gerne mit der Nazikeule beworfen wurden.“

        Das war wohl damals die Hauptmotivation. Und jetzt können sie nicht mehr zurück und müssen das Beste daraus machen.

      4. elmardiederichs

        Ja, da gibt es nicht viel, aber sehen wir es mal pragmatisch (und pragmatisch haben es die Linken doch so gern): Wäre der linke Maskulismus da, müßten wir uns mit der Nazi-Keule beschäftigen. Daher ist seine Polder-Funktion schon recht brauchbar. Konzentrieren wir uns also einfach darauf, den linken Maskulismus zu überolen und lassen wir den Linken die Zubringerdienste. 😉

      5. WikiMANNia (@WikiMANNia)

        @elmardiederichs
        „… wenn Maskulismus der theoretische Arm der Männerbewegung sein will.“
        Maskulismus ist ein Unwort, das nicht zu meinem Wortschatz gehört. Erstens.
        Zweitens ist die Männerbewegung in sich theoretisch, von wegen theoretischer „Arm“. Außerhalb von einigen Blogs im Internet existiert Männerbewegung faktisch nicht.

        „Deshalb ist linker Maskulismus ja auch eine Fehlkonzeption.“
        Ich halte nicht nur „linken Maskulismus“, sondern „Maskulismus“ an sich für Quatsch.
        Der Begriff „Maskulismus“ ist eine feministische Kampfvokabel, mit der nicht-feministische Männer abgewertet werden sollen…
        http://de.wikimannia.org/Maskulismus

        Das konstruktive Ziel kann IMHO nur die Familie sein. Dazu bedarf es des Ziehens am gemeinsamen Strang von Männern und Frauen. Wie dieses Ziel unter dem Label „Maskulismus“ erreichbar sein soll, erschließt sich mir nicht. Deshalb lehne ich „Maskulismus“ ab.

  4. Pingback: Messias - NICHT-Feminist

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