Der SWR und der ewige Hass auf die Männerrechtler

Als Männerrechtler ist man es ja seit jeher gewöhnt, dass man aus der feministischen Ecke und von deren Handlagern regelmäßig mit Dreck beworfen wird. Sehr beliebt ist dabei der Vorwurf des Rechtsextremismus, auch bekannt als Nazikeule. Und weil sich der norwegische Amokläufer Anders Breivik in seinem mehrere Hundert Seiten umfassenden Manifest auf einer oder einigen Seiten für die traditionelle Familie aussprach, ist natürlich auch jeder Männer- und Väterrechtler, der das ebenfalls tut, mindestens ein potentieller Amokläufer, Rechtsextremer und Nazi ja sowieso, siehe oben. In Zeiten einer totalitären Regenbogen- und Frühsexualisierungs-Idiotie allerorten ist man mittlerweile ja zusätzlich homophob und was weiß ich noch alles, wenn man auch nur den Begriff der traditionellen Familie erwähnt. Die komplette Entmenschlichung von Leuten mit anderen Meinungen ist ja gerade im linken Lager in den vergangenen Jahren die dominierende Strategie geworden. Da wird dann die grundgesetzlich garantierte Meinungsfreiheit schonmal einfach zusammen mit der Demokratie über Bord geworfen.

Einer der ersten, der es für besonders geistreich hielt, Männerrechtler nur mit Dreck zu bewerfen und nur diffamierend über sie zu schreiben, ohne auch nur einmal inhaltlich mit ihnen zu reden, war Hinrich Rosenbrock. Dessen Pamphlet für die grüne Böll-Stiftung würde ja eigentlich viele der Kriterien erfüllen, die im Feminismus heute als „Hatespeech“ deklariert werden, da es aber gegen Männer geht, die dann auch weiß und sogar heterosexuell sind, stört sich keine Feministin daran, im Gegenteil. Wissenschaftlich wurde das Geschreibsel von Rosenbrock bereits von anderen Leuten zerlegt, da muss ich mir die Mühe nicht mehr machen. Von 2009 bis 2011 arbeitete Rosenbrock am Lehrstuhl von Ilse Lenz und so erstaunt es nicht, dass der Beitrag, den Sebastian Witte kürzlich beim SWR unter dem reisserischen Titel Feindbild Frau verbrochen hat, kaum mehr als ein Wiederkäuen der Ergüsse aus der Rosenbrock’schen Ecke darstellt und Witte sich auf Rosenbrock und Lenz bezieht, um seinem realitätsfernen Geschwurbel den Anstrich von vermeintlicher Wahrhaftigkeit oder gar Wissenschaftlichkeit zu verpassen.

Dumm ist in diesem Fall nur, dass einer der Interview-Partner, Detlef Bräunig als Betreiber des Männermagazins, das Interview aufgezeichnet und veröffentlicht hat. Man merkt an Wittes Fragen und Art der Fragestellung, wie er förmlich versucht, irgendwelche Zitate zu generieren, die seine ideologische Vorbelastung mit den feministischen Ergüssen von Gestalten wie Rosenbrock, Lenz & Co. bestätigen, so dass er im gleichen Duktus ebenfalls mit Dreck werfen kann. Das ist reichlich widerwärtig, vor allem, da ja öffentlich-rechtliche Medien wie der SWR einen Informations- und Bildungsauftrag haben, der mit einem Beitrag, der sich um Fakten nicht kümmert und nur die feministische Hass-Ideologie verbreitet, bei weitem nicht gegeben ist.

Die eklatanten Unterschiede zwischen dem von Bräunig aufgezeichneten Interview und dem unsäglichen Beitrag Wittes geben ein gutes Gefühl dafür, wie übel gelogen, betrogen, verdreht und aus Zusammenhängen gerissen wird, wenn es darum geht, dass aus der feministischen Ecke Propaganda gegen Männerrechtler gemacht und Misandrie (Männerhass) verbreitet wird. Insofern danke ich Sebastian Witte für dieses offensichtliche Beispiel, wie feministische Propaganda gemacht wird.

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