Women against feminism – der ersehnte Zündfunke?

Verschiedene MainstreamMedien berichteten in den letzten Tagen über die Gruppe Women against feminism und deren Fotoaktion „I don’t need feminism…“ mehr oder wenger ausführlich. Vielfach liest man auf den Schildern, die diese Frauen auf den Fotos halten, dass sie keinen Feminismus brauchen, weil sie eben nicht andauernd Opfer spielen wollen, sie bereits unabhängig und stark sind, selbst Verantwortung für sich und ihr Handeln übernehmen wollen und sie gerade auch die Rolle als Partnerin, Hausfau und Mutter mit Zufriedenheit ausfüllt.

Kein Wunder also, wenn feministische Redakteurinnen und Bloggerinnen gegen diese Frauen und deren Aktion Sturm laufen, versuchen sie als rückständig, unterdrückt, vom Patriarchat manipuliert oder einfach als dumm darzustellen. Dabei enlarven sich diese Feministinnen aber vor allem selbst – und den Umstand, dass sie selbst es sind, die einer antiquierten Ideologie nachhängen, die ohne ihre radikalen Auswüchse schon längst nicht mehr existieren würde.

Die Frauen von Women against feminism haben aber erkannt, dass der real existierende Radikalfeminismus Männern wie Frauen gleichermaßen und unter dem Strich der gesamten Gesellschaft schadet, sowieso nicht mehr zeitgemäß und vor allem männerfeindlich ist. Eine solche Bewegung wünsche ich mir auch von Frauen im deutschsprachigen Raum, dass sie klar Stellung gegen diesen heutigen radikalen Feminismus beziehen und die feministische Männerfeindlichkeit ablehnen. Nur wenn Männer und Frauen gemeinsam den Radikalfeministinnen die rote Karte und danach die kalte Schulter zeigen, kann diese hasserfüllte Ideologie überwunden und weiterer Schaden für die Allgemeinheit abgewendet werden. Der richtige Zeitpunkt dafür ist genau jetzt – vor allem, wenn Partnerschaft und Familie erhalten werden sollen.

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