Wird Arne Hoffmann nun nie wieder im ef-magazin veröffentlichen?

Die „gemäßigten“ Maskulisten werfen mir und anderen ja gerne mal Homophobie vor, wenn sie gerade mal wieder Andersdenkende und nicht-gemäßigte Maskulisten diskreditieren wollen. Kürzlich hatte der verquaste Anarcho Leszek vom Geschlechtermatsch da ja eine kleine hinterfotzige Kampagne gegen mich gestartet und offenbar ist man im „gemäßigten“ Lager sehr darauf bedacht, homosexuelle Männer besonders zu hofieren, obwohl sie nur einen sehr kleinen Teil der Männerrechtler ausmachen. Insgesamt sind laut Statistik nur 1,1 bis 2,7% der Männer homosexuell, der Anteil der Männerrechtler dürfte noch wesentlich geringer sein.

Ich frage mich deshalb jetzt ernsthaft, ob Arne Hoffmann, der ja schon häufiger im Magazin „eigentümlich frei“ veröffentlicht und sich als besonderer „Freund“ des gemäßigten Lagers entpuppt hat, dies fortan nicht mehr tun wird, weil Werner Reichel im ef-magazin einen kritischen Artikel über die nervige Penetranz gewisser sexueller Minderheiten veröffentlicht hat, die sich nicht mehr nur mit Toleranz begnügen, sondern sich als neuen Mittelpunkt der Gesellschaft betrachten:

Schwule und Transgender wollen offenbar mehr als nur Toleranz und Anerkennung. Sie wollen der Mittelpunkt der Gesellschaft sein. Man gönnt sich ja sonst nichts. Schließlich ist der bunte schwule Lifestyle ja auch viel cooler als das spießige Leben der Heteros mit ihren miefigen Kleinfamilien. Nieder mit der Heteronormativität, es lebe die Homonormativität. Deshalb soll die neue Mitte der Gesellschaft vor Kritik geschützt und damit auch per Gesetz über die Normalos erhoben werden. Damit unsere Gesellschaft noch bunter wird. Dafür will ebenfalls Frau Lunacek sorgen. In dem nach ihr benannten Lunacek-Bericht, einem Entschließungsantrag, den das EU-Parlament bereits angenommen hat, wird unter dem Punkt „Hasstiraden und durch Hass motivierte Straftaten“ gefordert, „die strafrechtliche Bekämpfung bestimmter Formen und Ausdrucksweisen von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit neu zu fassen, die auch für andere Formen der durch Vorurteile bedingten Kriminalität und der Aufstachelung zum Hass, unter anderem aus Gründen der sexuellen Orientierung und der Geschlechtsidentität, gelten muss.“

Hier geht es darum, Meinungsdelikte mit Hasskriminalität gleichzusetzen. Haftstrafen inklusive. Was eine „Hasstirade“ oder eine „Aufstachelung zum Hass“ ist, das lässt sich großzügig auslegen. Mit etwas schlechtem Willen kann man damit jeden, der die LGBT-Lobby und ihre Forderungen etwas schärfer kritisiert, in den Knast schicken.

Also da wäre doch mindestens mal wieder ein Homophobie-Vorwurf fällig, oder nicht? Und überhaupt: in der Amazon-Bestsellerliste auf der Website des ef-magazins tauchen Akif Pirincci und Thilo Sarrazin auf, das ist doch alles voll homophob und Naaazi! Folgerichtig sollten sich „gemäßigte“ Maskulisten und solche, die dieses Lager so frenetisch hofieren, vielleicht ein anderes Medium für ihre Ergüsse suchen.

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10 Gedanken zu „Wird Arne Hoffmann nun nie wieder im ef-magazin veröffentlichen?

    1. maennerstreik Autor

      Lustig ist ja, dass der Lichtschlag von ef auch der Herausgeber des Prinicci-Buches ist. Da sind schon so gewisse Nähen und Punkte, die nicht gerade zu einem linken, homophilen Gemäßigten passen 😉

  1. maennerstreik Autor

    Wobei Pirincci ja auch bei ef schreibt. Nennt man dann wohl double standards oder den klassischen Fall von „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral“….

  2. James T. Kirk

    Adrian ist also nicht nur ein Homo-Proll, sondern auch ein Homo-Troll. Ich finde es ja schade, daß ich seine Kommentare nicht lesen kann. Es ist doch schön, wenn sich diese Leute selbst so entlarven.

    Ich fände es im übrigen okay, wenn bestimmte Männerrechtler sagen würden, daß sie dieses oder jenes als nicht besonders homofreundlich empfinden. Das wäre irgendwie konstruktiv und dialogorientiert. Man wird aber eben meist mit der Vokabel „homophob“ zugeschüttet und es erschallt so eine Art „Ihr verratet uns“-Vorwurf, „Ihr seid böse und diskreditiert uns“. Es wird also gleich richtig fundamental und exkludierend. Das kann ich einfach nicht ab.

    Was jetzt genau homophob an dem Pirincci-Interview war, sagt Leszek auch nicht. Als ich ihn dann auf meinem Blog mit diesem Problem konfrontiere, sagt er: Nee, das mit den geisteskranken und faulen Lesben, das meinte ich ja gar nicht als Grundlage des Homophobie-Vorwurfs. Ja was denn dann?

    Ironischerweise scheint er sich aber genau darauf zu beziehen, wenn man sich folgenden Thread anguckt: http://allesevolution.wordpress.com/2014/06/21/selbermach-samstag-xc/ (ungefähr ein bißchen nach der Mitte des Strangs)

    Dort zitiert er ausgiebig, ohne konkret zu werden. Das ist leider typisch für diese Leute. Und selbst ich staune jetzt, wie dadurch deutlich wird, daß „homophob“ einfach nur ein Eindresch-Instrument ist. Ich selbst finde Pirinccis Argumentation bzgl. Homo-Adoption übrigens ebenfalls kritikwürdig, weil er Zahlen bringt, die eben nicht viel aussagen, da Homosexuelle ja noch nicht offiziell Kinder adoptieren dürfen. Er müßte Zahlen über das Adoptionsinteresse bringen, nicht über faktische Kinder von Homo-Paaren. Ich schreie jetzt aber nicht laut und wild „homophob“, sondern sage lediglich: Das ist inkonsistent. Basta.

    Ich muß Pirincci hier keine menschenverachtende Haltung unterstellen, zumal es auch ganz andere Gründe gegen die Homo-Adoption gibt. Aber na ja. Das ist eben ein unaufgeregter Umgang ohne Inquisitionshabitus. Eigentlich finde ich es traurig, wenn ich sehe, wie ideologisiert so jemand wie Leszek ist. Eine inkonsistente Argumentation muß noch lange nicht „homophob“ sein.

    Ich fand Leszek früher eigentlich mal sympathisch, weil er im Gegensatz zu Christian geisteswissenschaftlich nicht schwer von Begriff ist. Man muß aber schon sehr verblendet sein, wenn man die Vokabel „homophob“ noch nicht kritisch hinterfragt hat bzw. deren Mißbrauch nicht zu sehen vermag.

    PS: Zur Pirincci-Posse zählt natürlich auch, daß Leuten wie uns vorgeworfen wird, wir huldigten ihm kritiklos und verehrten ihn. Solch ein Bild ist ja auch viel angenehmer als das eines Autors, der zwar mächtig undifferenziert auf den Putz haut, aber trotzdem viel Wahres sagt, und einer kritischen und aufgeklärten Leserschaft, die voll im Bilde ist und durchaus zu differenzieren in der Lage ist.

    1. maennerstreik Autor

      Sich an der Person Pirincci unabhängig von seinen inhaltlichen Aussagen abzuarbeiten, halte ich für unseriös. Damit imitiert man lediglich die ganzen 0815-Blätter, wo das Buch ebenso verrissen und als „böse“ gelabelt wurde. Nicht vergessen darf man, dass er einfach verdammt viele Menschen erreicht hat und diese nun eine kritische Sicht auf den ganzen Feminismus- und Gender-Müll haben. Das dürfte wesentlich wertvoller sein als der Drang mancher gemäßigter Witzfiguren „im akademischen Bereich ernstgenommen“ zu werden. Das ist was für Leute, die sich mit theoretischen Kopfgeburten und Hirnwichserei zufriedengeben, ohne jemals einen gesellschaftlichen oder gar politischen Impact zu entfalten.

      Lustig: Seit die „Fundamentalisten“ immer häufiger reale Treffen veranstalten und sich international mit anderen Nicht-Feministen und Männerrechtlern vernetzen – laut Wahnvorstellung der Gemäßigten ja nur mit „unsichtbaren Freunden“ 😀 – planen die Gemäßigten nun ein Männercamp. Natürlich ein Barcamp, wo man nichts weiter tut als ein Oberthema vorzugeben und eine Location bereitzustellen. Das kann man im IT-Bereich so machen, aber bei dem Thema sollte man – ähnlich wie zur #ICMI14 – eine grobe Richtschnur haben und auch einige Vorträge oder dergleichen vorgeben, damit man auch entsprechende Diskussionsgrundlagen hat. Ich denke mal, „Fundamentalisten“ wären bei diesem Camp auch ungerner gesehen als manche „geliebten“ Feministinnen dieser Leute. Insofern stellt sich doe Frage für mich gar nicht, ob ich mir das antue. Ich halte im ersten Schritt eine bessere regionale und nationale Vernetzung für sinnvoller. Aber ich bin ja nur ein „Fundamentalist“… 😉

  3. derdiebuchstabenzaehlt

    Bin ja mal gespannt wann die sich weigern Deutsch zu schreiben, Arne und Freund.I.nnen. Denn die bösen Würmer schreiben ja auch Deutsch.

    An einigen Hochschulen werden Arbeiten schon nicht angenommen wenn die nicht in geschlechtergerechter Sprache abgefasst werden.

    1. maennerstreik Autor

      Ich arbeite ja gerade an einem Artikel zum gemäßigten Lager, der noch etwas Zeit in Anspruch nehmen wird und ich komme so langsam dahinter. Einerseits scheint Arne durch seine Bloggerei gegen Islamophobie sich selbst gewissermaßen radikalisiert zu haben, andererseits hat er IMHO nicht auf den Vorfall mit Breivik angemessen reagiert, sondern seinerzeit das Bloggen eingestellt. Vielleicht war aber auch damals das mit Breivik und manchen Foren, was ich da gelesen habe, nur ein Vorwand, um sich eine Auszeit zu nehmen für so einen Quatsch wie Online-Dating und Pickup, weiß der Geier. Aber wie gesagt, das wird aktuell näher beleuchtet, ebenso das akademische Pantoffeltierchen mit der integrierten Linkschleuder samt Warmluftgenerator in seiner äh.. Evolution 😀

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