Archiv für den Monat Juli 2014

Zitat des Tages

Die WikiMANNia gehört nun mal zum rechten Block […] Hakenkreuze […] Dreck […] Widerling […] Kerl […] Ekelbolzen […] Gepampe […] Es liegt nicht zuletzt an Seiten wie der WikiMANNia und Wgvdl.com, dass die Männerrechtsbewegung einen derart beschissenen Ruf hat.

Arne Hoffmann

Kommentar: Ich denke, in diesen Worten hat Arne Hoffmann sehr gut zum Ausdruck gebracht, was inzwischen von ihm in Sachen Männerrechte zu halten ist. Und es wird immer offensichtlicher, dass er das Wegbeißen anderer Meinungen und Strömungen nicht erst seit gestern betreibt – mit jedem auch noch so unappetitlichen Mittel wie der Nazikeule.

Liebe Sofia…

…bei der feministischen Hetzschrift EMMA heulst Du Dich darüber aus, dass Du als Feministin keine Argumente hast, wenn Männer Dir mitteilen, dass sie heute selbst vielfach benachteiligt und  – insbesondere auch von Frauen – ausgenutzt werden. Ich bedaure, dass Wahrnehmung und Verstand bei Dir offenbar nicht ausreichen zu erkennen, dass diese Beschwerden vollauf realistisch und vielfach sogar noch untertrieben sind, weil man uns Männern ja beigebracht hat, dass Indianer keinen Schmerz kennen und nicht weinen. Wenn Männer sich also beklagen, dann ist das – entgegen der feministischen Polemik, dass wir angeblich schon bei einem kleinen Schnupfen beklagen würden totkrank zu sein – durchaus ernstzunehmen. Die meisten Männer würden als Hauptverdiener und Ernährer der Familie oder schon nur des gemeinsamen Haushalts eher selbst eine echte Grippe oder eine Lungenentzündung bis hin zur Herzbeutel- oder Herzmuskelentzündung verschleppen, anstatt diejenigen hängen zu lassen, die sie lieben. Oder wie las ich es noch zuletzt: Bevor es auch nur der Frau des Arbeiters etwas schlecht geht, geht es dem Arbeiter selbst schon lange sehr schlecht.

Ich bin im Übrigen nicht der Meinung, dass Feministdingsbums nur mal einen Schwanz brauchen, wesentlich sinnvoller und erfolgreicher könnte da meiner Meinung nach eine „Arztperson“ mit der Fachrichtung Psychiatrie sein, sofern eine lebenslange Betreuung gewährleistet wäre. Außerdem würde ich es keinem Mann zumuten wollen, sich auf erotischer Ebene mit einer Feministin abgeben zu müssen, solange es z.B. noch Bäume mit Astlöchern gibt.

So so, in einer „Tierrechtsinitiative“ bist Du also auch noch. Bist Du das vor oder seit Deiner feministischen Erkrankung? Und warum kommst Du auf die Idee, man müßte Tierrechte und Tierschutz mit Feminismus verschwurbeln? Keine Spezies hat es verdient, mit Feministinnen in einen Sack gesteckt  zu werden. Da ich selbst Tierschützer und Tierrechtler bin, sage ich Dir nur eines: Geh um wessen Willen auch immer den Aktivisten nicht mit Deiner feministischen Kopfkacke auf die Nerven! Die brauchen ihre Zeit, Kraft, Argumente und Aufmerksamkeit für wichtigere Themen als mehr oder weniger stark geistesgestörte und sich maßlos überschätzende Gender Studies-Bacheloretten in Aufsichtsratsposten zu bringen! Aber ja, schon ab dem Kindergarten werden Jungen bestraft, dass sie Jungen sind und sich wie Jungen verhalten, weil im gesamten Bildungssystem inzwischen weibliches Verhalten –  sowas wie still sitzen, brav alles auswendig lernen und wiederholen anstatt selbst und vor allem kritisch zu denken – gefordert wird. Da geraten Jungen dann ganz automatisch ins Hintertreffen, weil man ihre geschlechtsspezifischen Bedürfnisse nach körperlicher und geistiger Bewegung, Neugier und Forschergeist schlicht ignoriert und nachhaltig nicht befriedigt.

Leider leider bist Du auch noch uninformiert genug, so etwas wie das Sorgerecht, das Umgangsrecht und das Aufenthaltsbestimmungsrecht nicht auseinanderhalten zu können. Ebenso scheint es außerhalb Deiner Vorstellungswelt zu liegen, dass Frau es mit diversen Tricks und Manipulationen locker schaffen kann, auch ein gerichtlich verbrieftes Sorge- und Umgangsrecht des Vaters zu konterkarrieren, z.B. durch Falschbeschuldigungen. Es sei Dir verziehen, schließlich bist Du Feministin und da schadet Differenzierung nur der eigenen Ideologie. Dass häufig Mütter mit falschen Vorwürfen zwischen Kindesmisshandlung, häuslicher Gewalt, Vergewaltigung und Kindesmissbrauch dafür sorgen, dass Väter um ihre Rechte an den eigenen Kindern gebracht werden, hat Dein beschränktes Weltbild leider noch nicht erreicht. Das ist nicht nur traurig, sondern hinterhältig, kriminell und vor allem auch für die Kinder schädlich. Zu diesem Thema diskutieren wir dann im nächsten Jahrtausend weiter, wenn diese Informationen in der feministischen Filterbubble angekommen sind, okay?

Kind, Du machst den gleichen Fehler wie alle Feministinnen heutzutage: Du meinst, jede Frau müßte qua Geschlecht Feministin sein und deshalb bekommst Du nicht mit, dass alle anderen Menschen zwischen Frauen und Feministinnen unterscheiden, weil eben nicht jede Frau Feministin ist. Ich würde gar behaupten, dass heute nur noch eine kleine Minderheit der Frauen feministisch ist, aber die Mehrheit der Frauen einfach opportunistisch die Vorteile und Privilegien abschöpft, die der Feminismus ihnen beschert hat und weiter beschert. So wird das aber nicht weitergehen können und es wird Zeit, dass sich auch Frauen selbst gegen den Feminismus in Position bringen, wenn sie wollen, dass  ihre Väter, Partner, Onkel, Neffen, Söhne und Enkel in einer gleichberechtigten Welt ohne Diskriminierung und Männerhass aufwachsen und die gleichen Chancen haben wie Mädchen und Frauen sie haben. #WomenAgainstFeminism sind ein guter Anfang dazu, aber da muss noch mehr kommen.

Werden wir mal konkret, was Frauen Deiner Meinung nach so alles „über Jahre“ ertragen mussten und angeblich noch bis heute ertragen. Bitte ein Beispiel. Dir fällt keines ein? Nun, das kommt daher, dass Du einfach einen feministischen Allgemeinplatz mit einem stichhaltigen, faktenbasierten Argument verwechselt hast. Es ist schade, dass Du keine der ach so vielen Beipiele aufzählst, von denen Du fabulierst, aber ich schätze mal, dass Du in Deinen bisher gerade mal 18 Jahren exakt Null Fälle erlebt hast, wo Du persönlich benachteiligt wurdest, weil Du dem weiblichen Geschlecht angehörst – eher im Gegenteil. Und Du nimmst die eigenen Bevorzugungen und Privilegien schon gar nicht mehr wahr, weil Du es gar nicht anders kennst. Wirst Du dann irgendwo mal nicht bevorzugt behandelt, verwechselst Du das mit einer Benachteiligung. So wird ein Schuh draus.

Was Du als Scheinargumente gegen den Feminismus bezeichnest, sind in Wirklichkeit echte Argumente gegen diese ebenso schwachsinnige wie sexistische Hassideologie. Du bist nur so verblendet, dass deren Inhalt gar nicht zu Dir durchdringt. Ich hätte es wirklich begrüßt, wenn Du zumindest EINEN der angeblich „423.853.803 Fälle“ aufgeführt hättest, wo Frauen in zivilisierten westlichen Ländern angeblich weniger Rechte haben, dann könnten wir nämlich über Fakten sprechen statt über feministische Ideologie und Idiotie, die mit der heutigen  Realität so ziemlich gar nichts zu tun haben. Und nein, ich will von westlichen Luxus-Feministinnen, die lediglich nach Posten in Aufsichtsräten und anderen Frauenquoten an lukrativen Fleischtöpfen lechzen, nichts über afghanische Mädchen erzählt bekommen, die nicht zur Schule gehen sollen. Oder über die wenigen afrikanischen Staaten, wo Mädchen noch beschnitten werden, während unerwähnt bleibt, dass die medizinisch nicht indizierte Beschneidung von Jungen rund um den Globus noch gängige Praxis ist. Das ist nämlich nur eines: verlogen und schäbig. Denn jenseits von Diskussionen interessieren sich die meisten Feminstinnen für diese afghanischen und afrikanischen Mädchen nicht die Bohne. Sie missbrauchen diese lediglich zur Selbst-Legitimation, zur Ablenkung davon, dass der Feminismus in meisten den westlichen und zivilisierten Ländern längst überholt, überflüssig und mausetot ist. Aber Kadaver haben die üble Eigenschaft, dass sie Leichengifte ins Wasser gelangen lassen und ähnlich verhält es sich mit dem westlichen Zombie-Feminismus und der Gesellschaft: er vergiftet die Gesellschaft und schadet damit nicht nur den Männern oder den Beziehungen zwischen Männern und Frauen, sondern auch den Frauen und einfach allen. Das gilt es zu verhindern oder zumindest soweit zu reduzieren, dass die Schäden nicht nachhaltig bestehen bleiben.

Um es kurz zu machen, Sofia: Es gibt keine Vorurteile gegen, sondern nur längst evidente Fakten über Feministinnen. Denn den Feminismus gibt es schon ein paar Jährchen länger als Dich, er entsprang der – historisch durchaus legitimen – Frauenrechtsbewegung und verlief in mehreren Wellen. Spätestens seit der dritten Welle beschäftigt er sich aber nur noch mit sich selbst und mit der Sicherung und Ausdehnung von immer mehr Privilegien für Frauen. Zusätzlich haben vemehrt igendwelche lesbischen Kreise den Feminismus für ihre männerfeindliche Propaganda gekapert. Was meinst Du denn, warum Du offenbar die einzige Feministin Deiner Art in der Schule bist und Du Dich verzweifelt an die EMMA-LeserInnen wendest? Die meisten Frauen interessiert der Feminismus noch weniger als der berühmte Sack Reis in China.

Ich gebe Dir nun also mal anstelle von Ideen, wie Du weiter feministischen Quatsch mit Soße absondern und Dich noch lächerlicher machen kannst, mal eine echte Lebenshilfe mit auf den Weg:

  1. Werde bitte erwachsen!
  2. Werde geistig reif!
  3. Nimm die Scheuklappen ab!
  4. Sprich bei Gelegenheit mal mit männlichen Bezugspersonen in Deiner Umgebung, wie deren Leben so verlaufen ist und gerade verläuft. Dann bekommst Du vielleicht ein Gefühl dafür, was echte Benachteiligungen sind und welche Gruppe heute die meisten davon erträgt.
  5. Solltest Du noch Beziehungen und Sex mit Männern haben: Man kann über alles reden. Auch darüber, was Dir gefällt. Nicht nur feministische Lesben sind in der Lage eine Klitoris zu finden und zu stimulieren.
  6. Nimm im Sommer die Mütze ab, damit Luft an Deinen Kopf kommt!
  7. Lass Dir von einem Friseur eine anständige Frisur – vielleicht ohne Pony – verpassen!
  8. Wenn ein Mann nicht mit Dir zusammenleben will, zwing auch nicht eine unschuldige Katze dazu 😀

Für Rückfragen stehe ich jederzeit zur Verfügung.

Zitat des Tages (2)

Ich darf Ihnen versichern, dass Ihre Kritik an den Formulierungen im Magazin natürlich von einigen Leserinnen und Lesern geteilt wird. Die Mehrheit sieht darin aber eine Haarspalterei ohne konkreten und nachhaltigen Wert. Diesen Menschen deshalb
Frauendiskriminierung zu unterstellen wäre fahrlässig falsch.

Wir würden auch nie auf den Gedanken kommen, Ihnen als Gleichstellungsbeauftragter von Gronau zu unterstellen, Sie würden männliche Heranwachsende diskriminieren, nur weil Sie gezielt Workshops für Mädchen und junge Frauen anbieten, obwohl doch die Jungs und jungen Männer die Problemgruppe bei Schulabbrechern und Jugendarbeitslosigkeit darstellen.

Hadmut Danisch

Zitat des Tages

Die Zahl der Journalisten, die wenigstens sprachlich noch lesbar und lesenswert schreiben können, ist drastisch zurückgegangen und wird auch nicht mehr gesucht. Das Einstellungskriterium ist nicht mehr die Schreibe, sondern der „Umgang mit Social Media”, die Fähigkeit des Twitterns. Die allermeisten Journalisten fallen heute nur noch in zwei Kategorien: Die, die bei DPA abschreiben, und die, die bei Twitter abschreiben. Bei Wikipedia schreiben sie alle ab. Und wenn sich da mal nichts abschreiben lässt, bringen sie das neueste Youtube-Video. Geistige Leere, sprachliche Inkompetenz.

Dazu kommt ein zentraler Irrtum über die Aufgabe. Eigentlich ist es Aufgabe und Verpflichtung der Presse, die Welt zu beschreiben und zu analysieren, wie sie ist.

Viele der heutigen „Journalisten” missverstehen ihre Aufgabe aber als Lizenz zur Darstellung der Welt, wie sie sie gerne hätten. Sie verstehen Journalismus nicht mehr als Beschreibung, sondern Methode zur Veränderung des Bestehenden, zur Beeinflussung, zur Täuschung, zur Desinformation.

Hadmut Danisch

Frauen und Heavy Metal?

Feministinnen behaupten ja gerne, dass Frauen angeblich bis heute – alleine auf Grund ihres Geschlechts – überall benachteiligt würden. Sie fabulieren von gläsernen Decken, Male Spaces, Rape Culture und jeder Menge anderem Blödsinn, der eigentlich eher einer psychiatrischen Behandlung der Anhänger als einer akademischen Auseinandersetzung mit diesen Konstrukten bedarf.

Deshalb will ich heute Mal ein Musik-Genre betrachten, das seit jeher als vermeintlich ach so testosterondominiert bezeichnet wird: Hard Rock und vor allem Heavy Metal. Schon lange aber sind die Zeiten vorbei, wo auf und vor der Bühne ausschließlich Männer in Jeans- und / oder Leder-Kluft anzutreffen sind, die dort abfeiern. Schon immer gab es einen gewissen Anteil Frauen in der Fangemeinde – man denke nur an Bands wie Typo O Negative mit Frontmann Peter Steele und auch vor seinen Nacktfotos in der Playgirl –  und dieser ist mit der sinkenden Qualität anderer Genres wie z.B. Pop immer stärker gewachsen. Doch auch auf der anderen Seite des Bühnengrabens hat sich verdammt viel getan. Schon lange vor dem Durchbruch von female fronted Metal-Bands seit Nightwish und der Schaffung des Sub-Genres Symphonic Metal waren in Bands wie Theatre of Tragedy, After Forever, Lacuna Coil oder Tristania seit jeher Frontfrauen am Mikro, ganz zu schweigen vom Urgestein Doro Pesch, die schon in den 80ern mit der Band Warlock aktiv war und gerne mal auf Augenhöhe mit Bands mit Motörhead genannt wird.

Heute betätigen sich Frauen in der Metalszene vor allem in den Sub-Genres Symphonic Metal, Power Metal, Gothic Metal und Melodic Death Metal sowie natürlich in  diversen Spielarten des Rock, während Black und Thrash Metal offenbar nicht so anziehend wirken. Hier mag die persönliche Vorliebe eine Rolle spielen, zudem bieten die präferierten Sub-Genres aber auch die besten Möglichkeiten, weiter vollständig als Frau mitsamt aller weiblicher Attribute wahrgenommen zu werden und davon insbesondere auch in der Außenwirkung zu profitieren. Stämmige, grunzende Black Metal-Frauen mit Panda-Corpsepaint, die im Stil von Bands wie Immortal & Co. auftreten, dürften nicht sonderlich weiblich und attraktiv auf die Fangemeinde wirken.

Ganz logisch könnte man einfach sagen, dass mit dem wachsenden Frauenanteil unter den Fans auch mehr Frauen Lust bekommen haben, sich selbst in diesen Genres aktiv musikalisch zu betätigen. Genauso läuft es auch in vielen anderen Bereichen des privaten und beruflichen Lebens: Wenn Frauen sich für etwas interessieren und sich aktiv einbringen wollen, dann nimmt ihr Anteil im jeweiligen Bereich auch sukzessive zu – ganz ohne Frauenquoten und den ganzen anderen Quatsch, den Feministinnen dauernd als Schlüssel zum Heil der Welt oder gar des Universums verkünden. Sie setzen sich mit dem Thema auseinander und schauen, welche Nischen für sie geeignet erscheinen, um diese anschließend zu besetzen. Manches Mal hilft dann noch der Zufall ein paar Schritte weiter, z.B. durch nützliche Kontakte im persönlichen Umfeld. Die einzigen Frauen, die dazu nicht in der Lage sind, das sind die sich andauernd  beklagenden Feministinnen, die oftmals leider kein anderes Talent haben als besonders nervtötend zu sein und jeden mit erhheblichem Missionierungseifer von ihrer altbackenen Feindbild-Ideologie überzeugen zu wollen.

Abschließend sei noch bemerkt, dass viele Frauen als Fans eher rein männliche Bands bevorzugen, bei den Bands mit Frontfrau das Publikum aber meistens recht ausgewogen gemischt wirkt, was dann aber auch wiederum vom jeweiligen Sub-Genre abhängig ist, in dem die Band sich bewegt.

Fazit

Auf Fanseite sind Frauen im Heavy Metal ein entscheidender Faktor geworden, was man u.a. auch daran beobachten kann, dass viele Hersteller von Bandshirts und anderen Merchandising-Artikeln verstärkt figurbetonte Girl-Shirts und kleine Größen ins Programm genommen haben. Zusätzlich gibt es inzwischen solche Shirts sogar schon für den jüngsten Nachwuchs, die zum größten Teil von den Müttern gekauft werden.

Was die Seite der Bands betrifft, so kann man feststellen, dass es zwar durchaus noch einige Sub-Genres gibt, die Frauen nicht besezt haben, aber das dürfte eher persönliche oder kommerzielle Gründe haben und mit Diskriminierungen jedweder Art exakt nichts zu tun haben. Wo Frauen in Metal-Bands aktiv sind, haben sie in den meisten Fällen die Front-Position als Sängerin inne und prägen somit das Erscheinungsbild und den Stil der jeweiligen Band ganz entscheidend. Sie schaffen es faktisch aus dem Stand auf den Vorstandsposten der jeweiligen Band.

Wer einen Überblick gewinnen will, wo Frauen im Heavy Metal und Rock tätig sind, kann sich ja mal diese beiden Listen bei Wikipedia anschauen. Klar, da gibt es manche Überschneidung und manche Zuordnung ist vielleicht auch nicht ganz zutreffend, aber unter dem Strich kann man wohl sagen, dass es keiner Frauenquote im Heavy Metal und Rock bedarf, da ohnehin das Talent entscheidet und nicht das Geschlecht. Wer kein künstlerisches oder intellektuelles Talent hat, kann ja immer noch Gender Studies studieren 😉

Women against feminism – der ersehnte Zündfunke?

Verschiedene MainstreamMedien berichteten in den letzten Tagen über die Gruppe Women against feminism und deren Fotoaktion „I don’t need feminism…“ mehr oder wenger ausführlich. Vielfach liest man auf den Schildern, die diese Frauen auf den Fotos halten, dass sie keinen Feminismus brauchen, weil sie eben nicht andauernd Opfer spielen wollen, sie bereits unabhängig und stark sind, selbst Verantwortung für sich und ihr Handeln übernehmen wollen und sie gerade auch die Rolle als Partnerin, Hausfau und Mutter mit Zufriedenheit ausfüllt.

Kein Wunder also, wenn feministische Redakteurinnen und Bloggerinnen gegen diese Frauen und deren Aktion Sturm laufen, versuchen sie als rückständig, unterdrückt, vom Patriarchat manipuliert oder einfach als dumm darzustellen. Dabei enlarven sich diese Feministinnen aber vor allem selbst – und den Umstand, dass sie selbst es sind, die einer antiquierten Ideologie nachhängen, die ohne ihre radikalen Auswüchse schon längst nicht mehr existieren würde.

Die Frauen von Women against feminism haben aber erkannt, dass der real existierende Radikalfeminismus Männern wie Frauen gleichermaßen und unter dem Strich der gesamten Gesellschaft schadet, sowieso nicht mehr zeitgemäß und vor allem männerfeindlich ist. Eine solche Bewegung wünsche ich mir auch von Frauen im deutschsprachigen Raum, dass sie klar Stellung gegen diesen heutigen radikalen Feminismus beziehen und die feministische Männerfeindlichkeit ablehnen. Nur wenn Männer und Frauen gemeinsam den Radikalfeministinnen die rote Karte und danach die kalte Schulter zeigen, kann diese hasserfüllte Ideologie überwunden und weiterer Schaden für die Allgemeinheit abgewendet werden. Der richtige Zeitpunkt dafür ist genau jetzt – vor allem, wenn Partnerschaft und Familie erhalten werden sollen.