Bemerkenswerte Männer

Ich hatte vor einiger Zeit einen ähnlichen Artikel über bemerkenswerte und erwähnenswerte Männer bereits angekündigt gehabt, aber da war ich zeitlich ziemlich eingespannt, weshalb er auf der Halde landete. Deshalb nun die zweite Version.

Da ich selbst seit ungefähr 18 Jahren Vegetarier bin und in den letzten 1-2 Jahren immer mehr in Richtung Veganismus gekommen bin, sind mir auch in diesem Bereich vor allem Männer positiv aufgefallen. Da wäre zum Beispiel Jan Gerdes, der Inhaber des Kuhaltersheims Hof Butenland in Butjadingen, wo Nutztieren ein tierwürdiges Leben zugestanden wird, darunter viele Rinder, einige Schweine, diverse Gänse, Hühner und Enten, Kaninchen und noch so einige mehr. Gleichzeitig tritt Jan Gerdes zusammen mit Stiftungsmitgründerin Karin Mück für die vegane Lebensweise ein und sie haben kürzlich ein Kochbuch veröffentlicht, das ich wesentlich sympathischer finde als das letzte Buch von Pop-Veganer Attila Hildmann. Mir ist übrigens aufgefallen, dass seit meiner Jugend diverse ehemalige Kameradinnen, ehemalige Kommilitoninnen, Kolleginnen und Ex-Partnerinnen temporär vegetarisch / vegan gelebt haben, aber der größere Teil von ihnen nach wenigen Monaten oder Jahren wieder zum Allesfresser geworden sind. Vielleicht lag es aber auch einfach an so etwas wie „flexibleren“ Moralvorstellungen, wer weiß.

Die beiden Dads von Schweinedame Esther aus Kanada habe ich ja bereits kürzlich in einem eigenen Artikel vorgestellt, deshalb entfällt an dieser Stelle die ausführliche Beschreibung. Allerdings kann natürlich noch immer jeder gerne für dieses Projekt per Indiegogo spenden, damit dieser Gnadenhof tatsächlich Realität werden kann 😉

Als Vertreter der jungen Generation sei an dieser Selle noch Boyan Slat erwähnt, der eine ausgeklügelte Methode entwickelt hat, mit der man zu überschaubaren Kosten große Teil des freischwebenden Plastikmülls aus dem Weltmeeren fischen könnte. Auch hierzu läuft eine entsprechende Crowdfunding-Kampagne, an der man sich beteiligen kann.

Hinzuzufügen wäre noch Stephen Sutton, der selbst unheilbar an Krebs erkrankte, aber gleichzeitig anderen Menschen Hoffnung gab und – aktueller Stand – über 4 Millionen Britische Pfund an Spenden für die Krebsforschung sammelte. Stephen starb am 14. Mai 2014, doch seine Geschichte und sein Spirit bewegen die Menschen bis heute.

Die oben genannten Männer sind nur ein ganz kleiner Ausschnitt aus der Palette bemerkens- und bewundernswerter Männer, die ich natürlich nach meiner perönlichen Vorliebe ausgewählt habe. Wer aber einmal ideologiefrei auf die Welt schaut, der erkennt, dass Männer zwar in der Tat für einiges an Übel auf dieser Welt verantwortlich sind, es aber zum großen Teil vor allem Herrscher und sonstige Mächtige waren, die diese Übel verbrochen und / oder in Auftrag gegeben haben.

Bei der männerfeindlichen Hetze der Feministinnen fallen nämlich immer all die Männer unter den Tisch, die beispielsweise die medizinischen Methoden und Substanzen entwickelt haben, um Krankheiten, Unfallfolgen, Stich- und Schussverletzung zu heilen. Genauso wird Männern vorgeworfen, dass sie beispielsweise die Flüße für den Schiffsverkehr begradigten, gleichzeitig entwickelten sie aber auch Vorrichtungen für den Hochwasserschutz und bei den vergangenen Hochwasser-Katastrophen waren es vor allem auch die Männer von Organisationen wie den freiwilligen Feuerwehren oder dem Technischen Hilfswerk, die vor Ort rund um die Uhr bis zur totalen Erschöpfung Hilfe geleistet haben und die Rückkehr zur Normalität ermöglichten. Vergessen wir auch nicht, dass die Güter, die auf diesen Flüßen transportiert werden, auch anteilig – in manchen Fällen gar zum größeren Teil – von Frauen konsumiert werden, so dass diese ebenso mitverantwortlich sind.

Und auch wenn es Männer sind, die in Entwicklungs- und Schwellenländern Kinder als Soldaten einspannen, denen üble Verletzungen zugefügt werden, so sind es mit Chirurgen aus Europa und auch Deutschland wiederum Männer, die diese Kinder ausfliegen, die Wunden dieser Kinder heilen, deren Augenlicht retten oder ihnen mit Prothesen ein halbwegs normales Leben ermöglichen. Ich könnte hier noch zahlreiche Beispiele aufführen, die die misandrischen Märchen der Feministinnen vom „Monster Mann“ widerlegen, aber da jeder seine eigenen Präferenzen hat, fordere ich jeden meiner Leser auf, einmal selbst zu diesem Thema zu recherchieren und ggf. darüber zu bloggen, gerne auch mit Backlink, damit die Artikel in einer Liste gesammelt werden können.

Die weiblichen Leser dieses Blogs fordere ich hingegen auf, einmal zu reflektieren, inwiefern die systematische Verteufelung von Männern und Männlichkeit durch den Feminismus sowohl Männern als auch Frauen schadet. Denkt einmal nach, inwiefern Ihr Euch ohne sachlichen Grund ein negatives Bild von Männer eintrichtern laßt, das Eure privaten und beruflichen Beziehungen zu Männer massiv belasten kann. Und wenn in Eurem Umfeld dann mal wieder eine Feministin meint, dass sie sich mal wieder an ihrem Feindbild Mann abarbeiten muss, dann haltet ihr doch einfach mal zur Abwechslung die Namen und Taten bemerkenswerter Männer unter die Nase und laßt sie erklären, was sie ohne diese Errungenschaften tun würde. Ich wette, dann fehlten ihr ganz schnell erst einmal die Worte 😉

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