Geschlechtermatsch, Lügen und Leszek

Ich habe mich bisher nicht am Geschlechtermatsch-Gemeinschaftsblog beteiligt, weil ich darin keinerlei Fortschritt für die Männerrechtler ausmachen kann, habe aber gelegentlich dort kommentiert und diskutiert. Ziemlich schäbig fand ich aber, wie beim Geschlechtermatsch und in den Blogs der einzelnen Autoren dort seinerzeit eine Hexenjagd gegen den Betreiber des pelzblog veranstaltet worden war, weil der-  bis heute noch immer anonyme – Urheber des Blogs Wortschrank wahrheitswidrig behauptet hatte, er sei angeblich „entanonymisiert“ worden und müsse sein Blog deshalb schließen und löschen. Ich habe dies auch in einem Artikel etwas näher beleuchtet und zerpflückt.

Nun kommentierte ich kürzlich beim Geschlechtermatsch einen reichlich belanglosen Artikel der Bloggerin Miria über „ihren Feminismus“ – das üblich seichte Blabla, mit dem viele opportunistische Teilzeit-Feministinnen sich heute gleichzeitig als ach so emanzipiert, stark, modern und trotzdem nicht sexfeindlich positionieren. In diesem Kontext kam es auch zu einer Diskussion zwischen dem Blogger Leszek und mir über WikiMANNia. Ich halte WikiMANNia nicht für schlimm, frauenfeindlich oder sonstwas – im Gegenteil, meistens sind die Einträge dort recht informativ und auch mehr oder weniger unterhaltsam. So ist unter anderem das englischsprachige Männerrechtler-Portal A Voice for Men transatlantischer Partner von WikiMANNia. A Voice for Men zeichnet unter anderem aus, dass dort vielfach Klartext gesprochen und eine counter-feministische Gegentheorie zum Feminismus entwickelt wurde, die ich für sehr ausgereift halte. Diese ganze weichgespülte, selbstreferenzielle Hirnwichserei, wie sie im Geschlechtermatsch-Blog laufend findet, ist auf A Voice for Men nicht zu finden.

Um in der Sprache der „Gemäßigten“ zu sprechen, die in der Causa Wortschrank eine zum Fremdschämen widerliche Hexenjagd gegen den Betreiber des pelzblog veranstaltet haben, so ist A Voice for Men in deren Augen vermutlich ebenso fundamentalistisch positioniert wie das pelzblog, ich oder auch diverse andere, die dem gemäßigen Unsinn nicht folgen wollen. Jenseits des Atlantiks lacht man allerdings eher über Gestalten, die so „gemäßigt“ auftreten, dass sie nur noch als Bettvorleger für Feministinnen taugen und der Bewegung der Männerrechtler keinerlei nennenswerten Inhalt / Mehrwert bieten. Sehr kritisch sehe ich zudem, dass sie u.a. im Rahmen der Causa Wortschrank versucht haben, alle anderen Männerrechtler als vermeintliche Radikale oder Fundamentalisten zu verunglimpfen und ihren Weg als den einzig richtigen zu propagieren. Gleichschaltung statt Meinungsfreiheit und -vielfalt ist aber so überflüssig wie ein Kropf, deshalb haben diese Gestalten sich letztlich primär selbst lächerlich gemacht.

Im weiteren Verlauf der Diskussion kam dann nun der Geschlechtermatsch-Blogger Leszek mit folgendem Vorwurf in meine Richtung um die Ecke gewanzt, man beachte vor allem den farblich von mir hervorgehobenen Teil:

Geschlechtermatsch, Leszek, LügenEinmal mehr versuchen die ach so „Gemäßigten“ vom Geschlechtermatsch andere Meinungen und Stimmen mit infamen Lügen und ebenso falschen wie dreisten Unterstellungen mundtot zu machen. Etwas, das sie an anderer Stelle den vermeintlichen Fundamentalisten zum Vorwurf machten. Man könnte darüber lachen, würden diese Gestalten ihr seichtes, sich bei Feministinnen anbiederndes Geschwurbel und ihr falsches Spiel gegen alle anderen Männerrechtler nicht Ernst meinen.

Nur am Rande, damit die infamen Lügen von Leszek vom Geschlechtermatsch nicht unkommentiert stehen bleiben:

      1. Ich habe an der erwähnten Blogparade nicht teilgenommen.
      2. Hätte ich an dieser Blogparade teilgenommen, so hätte ich einen entsprechenden Artikel verfasst und darin auf die anderen teilnehmenden Blogs verwiesen. Dies ist nachweislich nicht geschehen.
      3. Ja, ich habe mir erlaubt, das Buch Deutschland von Sinnen von Akif Pirincci zu lesen und ihm noch während der Lektüre ein paar Fragen als Kurzinterview zugeschickt, die Pirincci mir auch offen und ehrlich beantwortet hat. Ich habe diese Antworten unzensiert veröffentlicht.
      4. Ich habe in meiner Rezension von „Deutschland von Sinnen“ auch klargemacht, dass ich nicht alle Ansichten von Pirincci teile und bezweifle, dass er inhaltlich Wirkung entfalten wird. Was man ihm aber nicht absprechen kann, das ist der Umstand, dass er mit diesem Vorschlaghammer im Buchformat die Aufmerksamkeit der Massen auch auf das Gender- und Feminismus-Thema gelenkt und diverse Akteure dieser Szene, darunter Alice Schwarzer, lächerlich gemacht hat. Nicht zuletzt war die Lektüre auf Grund der Kombination von Inhalt und Stil einfach sehr kurzweilig.
      5. Ich erlaube mir durchaus, auch Meinungen zu konsumieren, die nicht mit meiner konform sind, solange man mir meine Meinung läßt und keine Hexenjagden gegen Andersdenkende veranstaltet. Was selbst der ach so „böse“ Akif Pirincci problemlos schafft, müssen die ach so „gemäßigten“ Blogger vom Geschlechtermatsch offenbar erst noch mühsam lernen.
      6. Ich stehe dazu, dass ich homosexuelle Männer nur für ein Randthema der Männerrechtler halte, da das Gros der Männerrechtler eben nicht homosexuell ist und homosexuelle Männer in der Homosexuellen-Bewegung bereits ihre Heimat und Lobby haben. Wenn sie sich daneben für allgemeine Männerrechte einsetzen wollen, ist das zwar begrüßenswert, aber auch nur solange sie nicht die Männerrechtler primär für ihre eigenen Themen vereinnahmen wollen. Dazu sind Bewegung und Anliegen der Männerrechtler zu vielfältig und vielschichtig, man denke beispielsweise an Väterrechtler oder MGTOWs.
      7. Ich muss nicht irgendein Minderheiten-Quartett spielen, um Männerrechtler zu sein. Zwar ist es auch bei den Feministinnen schon lange eine miese Masche, sich – zumindest dem Anschein nach – noch gleichzeitig um Homo- und Transsexuelle, Migranten, Behinderte, Gartenzwerge, einäugige Riesen und andere vermeintlich oder tatsächlich diskriminierte Gruppen zu kümmern, um damit seine moralische Schlagkraft zu erhöhen, aber das ist in den meisten Fällen eben nur billige Fassade und eigentlich ein moralisch verwerflicher Missbrauch dieser Gruppen.

Ich lasse mir auch nicht von irgendwelchen Kasperköpfen mit Blogparaden vorschreiben, wann ich was zu veröffentlichen habe und was nicht. Ihr scheint ein Problem mit Eurer Selbstwahrnehmung und nicht vorhandenen Relevanz zu haben, wenn Ihr meint, dass Ihr anderen in dieser Form etwas vorschreiben könntet.

Nachfolgend noch die gesamte Konversation mit Leszek und Emo-Chris, die mir beide in der gesamten Diskussion jeglichen Beleg dafür schuldig blieben, warum WikiMANNia ja ach so böse, radikal, menschenfeindlich usw. sein soll (anklicken für große Ansicht):

Geschlechtermatch, Leszek, WikiMANNiaEigentlich wollte ich diesen Artikel mit dem lieblichen Song Asshole von Helloween schließen, allerdings gibt es dazu leider kein frei verfügbares Video, sondern nur den Songtext. Deshalb ersatzweise nachfolgend der nicht minder liebliche Song Das Allerschlimmste von Eisregen 😀

Und jetzt empfehle ich dem einen oder anderen Vollpfosten, mir einfach nicht weiter mit Lügen und Hinterfotzigkeiten auf den Sack zu gehen. Damit könnt Ihr Euch zu Euren geliebten Feministinnen gesellen, denen Ihr so gerne das devote Schoßhündchen macht. Das kommt halt dabei raus, wenn so mancher Flügel der Männerrechtler von einem bekennenden SM-Anhänger angeführt wird…

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22 Gedanken zu „Geschlechtermatsch, Lügen und Leszek

  1. James T. Kirk

    Oh ja, das finde ich auch immer peinlich. Ich habe die gelb markierte Stelle von Leszek gelesen. Wie völlig unbedarft und naiv er das Wort „homophob“ verwendet, ist schwer zu ertragen. Ich werde aus diesen Leuten auch nicht schlüssig. Ich bin ja selbst „links“, nur ist das eben für mich keine Konfession, der man anhängt, sondern lediglich eine grobe politische Verortung. Gerade als Linker ist mir dieses Getue peinlich.

    Diese Linken haben tatsächlich Angst vor Vielfalt und Meinungsfreiheit. Ist natürlich immer lustig diese Ironie, wenn die wie Leszek hier von Humanismus und dergleichen schwafeln.

    Es ist wie bei allen Ideologien: Es gibt ein paar bestimmte Signalwörter, die das Böse repräsentieren, und dort wird dann alles reingepackt, was einem nicht paßt.

    PS: Zum Pelzblog: Ich hatte das am Anfang auch für bare Münze genommen, die Darstellung auf Genderama und von anderen bzw. Wortschrank selbst. Ich kann mir darüber zwar kein genaues Urteil bilden, habe aber den Eindruck, daß die Sache keineswegs so „kriminell“ war wie geschildert. Und wieder eine Ironie: Wolle wurde quasi rausgemobbt aus dem Kollektiv.

    Allerdings finde ich es insgesamt wenig produktiv, wenn wir uns jetzt alle an die Gurgel gehen. Ich kann mit Leszeks Realitätsverleugnung bzw. seiner Links-Verblendung leben. Man wird leider mit solchen Flöten wie Wolfgang Wenger oder wie der heißt leben müssen.

    Unsereins sollte deren Lügen hier und da mal ansprechen, ohne gleich auf Spaltung und dergleichen zu machen.

    1. maennerstreik Autor

      Klar, es ist sowas wie „Nazi“, wenn Du mit dem Label „Homophob“ um Dich wirfst: Du bewirfst den anderen mit Dreck und stehst selbst direkt als vermeintlich „Guter“ da. Ein recht primitiver Mechanismus, den ich sonst eher von so Leuten wie Antifa-Piraten usw. kenne, mit denen man jenseits von 140 Zeichen á la Twitter nicht diskutieren kann. Für das Verteilen dieser Labels reicht so ein Tweet dann aber gerade noch. Wo ist eigentlich das Problem, wenn ich denke, dass homosexuelle Männer ein Randthema für Männerrechtler sind? Ich denke, das sollte man in einer Demokratie nach Anteil der Population gewichten und gut ist. Aber dann ist man ja in der Lesart von Leszek & Co. gleich mindestens „homophob“ oder schlimmer. Da hast Du Recht, es sind einfach nur noch Signalwörter, die ohne Sinn und Verstand – und vor allem ohne Legitimation – in der Gegend verteilt werden.

      Ich kenne Wolle ja nun schon ein paar Tage länger, wir haben auch schonmal telefoniert und skypen häufiger. Ich kann Dir sagen, dass ihm als HSP diese widerliche Hexenjagd der ach so „Gemäßigten“ wohl ziemlich zugesetzt hat und ich habe mich gefragt, was diese „Gemäßigten“ mit so einer widerwärtig hinterfotzigen Aktion bezwecken. Es ging einfach darum, sich selbst als das Maß aller Dinge und alle anderen als „Fundamentalisten“ darzustellen. Diese Bezeichnung haben wir mittlerweile für uns selbst übernommen, vor allem dann, wenn wir uns über Geschlechtermatsch & Co. lustig machen 😉

      Kriminell war an der Sache mit Wortschrank absolut gar nichts oder kennst Du einen udo1972? Mit vollem Namen und Anschrift? Oder könntest Du mit dem Namen wen verknüpfen, der Wortschrank sein könnte? Nein? Siehst Du, so geht es ca. 99,9% der Leute. Das Ganze war ein abgekartetes Spiel, es mußte ein inszeniertes „Opfer“ her um einen „Täter“ oder ein Täter-Lager zu erzeugen, in dessen Richtung man mit Dreck werfen und sich selbst als „Gute“ und vermeintliche Saubermänner darstellen konnte. Was ich besonders schäbig finde, das ist dass Arne bei dieser Nummer so stark mitgespielt hat und sich dabei ganz klar ins Lager der Gemäßigten geschlagen hat anstatt eine gewisse Distanz / Objektivität zu halten. Und ja, man könnte das in der Tat als eine Art Mobbing bezeichnen, beklatscht vom „linken Flügel des Maskulismus“ – got it?

      Weißt du, ich würde auch lieber manch andere Artikel fertigschreiben als mich mit dem infantilen Müll der „Gemäßigten“ herumzuschlagen, aber diese Abreibung mit dem Artikel jetzt, die mußte einfach mal sein, damit die lernen, wo die Grenzen sind. Das ist der Vorteil im realen Leben: Da hätte Leszek ein paar Backpfeifen kassiert und das Thema wäre erledigt gewesen.

      Offenbar sind wir beide noch Linke vom „alten Schlag“ als man noch eher intellektuell, kritisch, aber trotzdem offen für andere Meinungen war. Inzwischen wird ja nur noch mit obigen Signalwörtern rumgeworfen und das Ganze dann as Diskussion bezeichnet. Die Ergänzung dieses schlechten Stils mit Lügen und Hinterfotzigkeiten haben die sich wohl bei ihren retardierten Lieblingsfeministinnen wie ochnix und Robin U-Bahn abgeguckt…

      1. elmardiederichs

        “ Wo ist eigentlich das Problem, wenn ich denke, dass homosexuelle Männer ein Randthema für Männerrechtler sind? “

        Das ist kein Problem. Ich sehe dieses Thema gleichberechtigt unter vielen anderen im fundamentalistischen Maskulismus, dem der Kuckucksväter, dem der Trennungsväter, dem der Journalisten, die als Folge ihrer Feminismuskritik ihren Job verlieren, dem der männlichen Opfer von Frauengewalt und vieles mehr.

        Sollte mich das zum Homophoben machen, dann bin ich wohl homophob.

        Die Gemäßigten, die mich von nun an homophob schimpfen, dürfen sich nicht wundern, wenn sie von mir entsprechend abgefertigt werden.

    2. wollepelz

      Falls das mit der Spaltung auf meinen Beitrag „http://www.nuklearsprengkopf.de/2014/03/eine-feministin-spaltet-die-maskutroll-szene/“ bezogen ist: Ich befürchte, den hat keiner außer mir verstanden. Dabei habe ich mir doch so eine Mühe gegeben, alles SPRACHLICH deutlich zu machen.

      Es war wohl eher eine prophetische Leistung von mir, was ich nicht wusste und nicht wollte.

      Das „Mobbing“ hat dann – zumindest für mich und einige andere – den Rest besorgt.

      Was „lustig“ ist:
      Man kann mir nichts vorwerfen, einer U-Bahn kann man viel vorwerfen. Sie treibt sich aber in angeblich maskulistischen Kreisen nach wie vor herum. Ganz schön krank. Das zeigt einiges. Einige sehr bedenkliche Dinge.

      Es lebe die Assimilation.

  2. derdiebuchstabenzaehlt

    Wer mit Homophobie kommt und ernsthaft Gleichstellung für Gleichberechtigung verkaufen will kann sich doch nicht besonders auskennen.

    Die Freunde vom gemäßigtem Ufer (ist eigentlich mehr die Abbruchkante vom Femi-Inlandeis) halten das Genderkonzept auch für eine ganz dolle Sache und wie ich neuerdings sehe, teilweise den Feminismus für nicht gefährlich.

    @ Kirk
    Ist eigentlich ganz einfach! Frag die Schlauberger, zB den Christian, doch mal nach Belegen für ihre Behauptungen im „wortschrank“-Fall. Dann tust Du denen vieleicht eine Freude, die Belegen ja so gerne, oder Du wirst feststellen, daß die NIX haben!!

    1. maennerstreik Autor

      Tja, das wird auch nicht thematisiert oder nicht in dem Umfang wie es sollte: dass Gleichberechtigung still und leise durch Gleichstellung ersetzt wurde – wobei vermutlich das Einbeziehen diverser anderer Minderheiten hilfreich war, siehe auch #aufschrei mit Homo- und Transsexuellen, Migranten, Behinderten und „Mehrfachdiskriminierten“, als der Mist schon beinahe nach wenigen Tage eingeschlafen wäre. Das ist ein purer Missbrauch dieser Gruppen für feministische Zwecke, warum wird das nicht thematisiert?

      Dass die „Gemäßigten“ sich inzwischen in ganz anderen Ecken und an ganz anderen Ufern wiederfinden als sie sich selbst gerne sähen, ist eine direkte Folge der Hinterfotzigkeiten, mit denen sie in den vergangenen Monaten geglänzt haben. Mehr als Bettvorleger oder Schoßhündchen für ihre Lieblingsfeministinnen und selbstreferenzielle Dummschwätzer bleibt da als Rolle kaum noch übrig, garniert mit Pickup-Chris 😀 Wir bräuchten mehr einen Harald Eia als diesen unseligen C&A-Maskulismus des endlosen Geschwafels, flankiert von ein paar Büchern. Aber yeah, 10-15 Jahre für Männerrechte, so klopft man sich dann auf die Schultern. Hätte Alice Schwarzer in 10-15 Jahren ähnlich wenig *real* für Frauen erreicht, wäre der Feminismus nie über die 80er hinausgekommen. Aber man muss halt reale Aktionen fahren anstatt nur vor dem Rechner zu verschimmeln und meinen, das sei voll toll. Genau daran arbeiten die „Fundamentalisten“ gerade, es entstehen regionale Gruppen mit halbwegs regelmäßigen Treffen und wir haben auch noch andere Dinge bereits erledigt und in der Pipeline, teilweise mit stärkerer Vernetzung international. Wenn wir uns auf C&A und die „Gemäßigten“ verlassen, sind die Männerrechtler verlassen und noch einmal 10-15 Jahre Stillstand braucht kein Junge, kein Mann, kein Vater.

      Haha, Belege? Da wird immer nur das udo1972 kommen und dass angeblich auf Grund seiner biographischen Sachen im Blog Leute drauf kommen könnten, wer er ist. Ganz ehrlich, wer jemanden und seine Story kennt, der erkennt einen auch ohne so ein Pseudonym. Aber im konkreten Fall war es einfach nur eine Inszenierung, es brauchte ein Opfer, damit es „Täter“ geben konnte, die man mit Dreck bewerfen, beschuldigen, mobben und ausgrenzen konnte. Das sind die feinen Methoden der Gemäßigten – so fein, dass ich ganz fein Kotzen möchte, wenn ich nur wieder dran denke, was für eine verlogene und gestellte Nummer das war. Ich habe ja auch im verlinkten Artikel drauf verwiesen, dass es doch komisch ist, dass WS Wolle nicht einfach kurz angemailt und sein Anliegen geschildert hat. Nein, da kam dann Wochen oder Monate später diese schlechte Schauspiel. Wer das noch ernsthaft glaubt, belegt damit eh nur seine beidseitige Lobotomie 😉

      1. elmardiederichs

        „Genau daran arbeiten die “Fundamentalisten” gerade, es entstehen regionale Gruppen mit halbwegs regelmäßigen Treffen und wir haben auch noch andere Dinge bereits erledigt und in der Pipeline, teilweise mit stärkerer Vernetzung international. Wenn wir uns auf C&A und die “Gemäßigten” verlassen, sind die Männerrechtler verlassen und noch einmal 10-15 Jahre Stillstand braucht kein Junge, kein Mann, kein Vater. “

        So sehe ich das auch.

  3. wollepelz

    Die Gemäßigten tun genau das, was sie anderen unterjubeln:
    Sie wollen unliebsame Meinungen mundtot machen. Daher war man dankbar für die Märtyrerstory von Wortschrank. Wenn ich ehrlich bin: Bei mir hat man es fast geschafft. Ich rappele mich gerade erst wieder auf. Liegt an meiner Empfindlichkeit – bin eher eine Mimose.

    Das A von C & A hat schnell erkannt, dass ich eine unliebsame Meinung vertreten könnte. Von dort kam sehr früh keine Unterstützung mehr für Dinge, die ich mit meinem Blog anstoßen wollte. Als Beispiel sei hier das „Gipfeltreffen in Berlin“ genannt, das keinerlei Unterstützung fand. Wortschrank musste nur mal ein Bäuerchen machen und A. brach in Jubelstürme aus.

    Es gibt Stimmen, die behaupten, es gäbe eine engere Bekanntschaft der beiden. Wortschranks Nick lässt sich zumindest in einschlägigen Foren aus einem „expliziten Bereich“ finden. Wir wissen ja alle, in welchen Bereichen so mancher noch sein Geld zu verdienen sucht.

    Eine engere Verknüpfung gibt es auch tatsächlich zwischen C&A. Was dabei auffällig ist: C. hat oftmals Frauenthemen und A rutscht immer mehr in Genderthemen ab. (Conchita Wurst, Homobphobie usw.)

    Ich habe die letzte Zeit immer öfter den Ausdruck „feministischer Maskulismus“ benutzt. Es ist ein Widerspruch in sich und sollte auch eher „maskulistischer Feminismus“ heißen, weil es darauf hinaus läuft, dass ein angeblicher Maskulismus vom Feminismus „aufgefressen“ wird. 40 – 50 Jahre des massiven Feminismus hinterlassen halt ihre Spuren und schaffen eine gewisse Verblendung. Wir sind gerade an einem Punkt, an dem es sehr gefährlich für uns Männer wird. Durch Qutoe und Co. werden die Leistungsträger der Gesellschaft nämlich ausgesondert. Wir wissen, wer die Leisungsträger sind.

    Daher ist diese ewige Diskutiererei mit Feministinnen doch nur einem dienlich:
    Feministinnen binden Energien von Männern, die eigentlich sinnvoller GEGEN den Feminismus eingesetzt werden könnten.

    Immerhin lässt der Feminismus den Gemäßigten aber soviel Energie, dass sie die eigentlichen Männerrechtler mundtot machen. Die Gemäßigten sollen mir doch einmal erklären, was „der, dessen Namen man nicht sagt“ – nämlich ich – so Böses, Hinterhältiges gemacht hat. Sie haben ja noch nichtmals meinen Artikel „Eine Feministin spaltet die Maskutroll-Szene“ begriffen, sondern mich direkt als Feind ausgemacht. Gerade Wortschrank hat sich hier als hinterfotziger Typ mit feministischen Methoden erwiesen.

    Es sieht so aus, als hätten wir mittlerweile zwei Lasten zu tragen:
    Den Kampf gegen den Feminismus und die Propaganda der Gemäßigten.

    Eigentlich wollte ich nirgends mehr außer bei mir kommentieren. Entschuldigt, bitte. 😉

    1. maennerstreik Autor

      Also mir geht es im Moment mit dem hinterfotzigen Lügenmaul Leszek genauso. Er verdreht meine Artikel, läßt einzelne, aber wichtige Worte unter den Tisch fallen usw., um dann mit Dreck zu werfen. Dumm nur, dass der Vollpfosten sich dazu den falschen ausgesucht hat 😀 Wer meint, dass er auf die Kacke hauen kann, um mich damit zu beschmutzen, dessen Visage liegt am Ende mitten drin im Haufen und frisst die ganze Sche*sse restlos auf 😀 😉

    2. elmardiederichs

      „Wortschrank musste nur mal ein Bäuerchen machen und A. brach in Jubelstürme aus.“

      Das tut er mit den bekennenden Gemäßigten wie Lucas Schoppe auch – währned unsere Aktivitäten totgeschwiegen werden.

      Ich erkenne daran, daß bei Arne die persönlichen Animositäten – die ich auch habe und auch nicht verstecke – die Arbeit an der gemeinsamen Sache längst in den Hintergrund gedrängt haben.

      Das sagt für mich genug und Fundamentalisten tun genau das nicht.

      „Ich habe die letzte Zeit immer öfter den Ausdruck “feministischer Maskulismus” benutzt.“

      Würde ich eher für die Leute vom Bundesforum Männer reservieren. Ich sehe Arne, EvoChris und Lucas eindeutig auf der Seite der Männer.

      „Daher ist diese ewige Diskutiererei mit Feministinnen doch nur einem dienlich:
      Feministinnen binden Energien von Männern, die eigentlich sinnvoller GEGEN den Feminismus eingesetzt werden könnten.“

      So sehe ich das auch. Gerade die Diskussion des letzten in-dubio-pro-reo-Freispruchs wegen Vergewaltigung bei EvoChris hat gezeigt, daß die Feministen keinerlei Beleg dafür benötigen, um, fest davon überzeugt zu sein, wie die Realität beschaffen ist, warum Frauen handeln. Ich kam mir vor wie im Konfirmationsunterricht. Wie kann man mit Leute – noch so sachlich – diskutieren, den Belege und Argumente einfach scheissegal sind? Hat man schon jemals einen Christen davon überzeugt, daß da kein Gott ist, indem man ihm z.B. Himmelsmechanik erklärt hat?

      Natürlich nicht.

      „Immerhin lässt der Feminismus den Gemäßigten aber soviel Energie, dass sie die eigentlichen Männerrechtler mundtot machen. Die Gemäßigten sollen mir doch einmal erklären, was “der, dessen Namen man nicht sagt” – nämlich ich – so Böses, Hinterhältiges gemacht hat.“

      Die Gemäßigten denken nicht so weit. Würden sie es tun, dann würden sie bemerken, daß du wortschrank und dann hättest enttarnen können, wenn du wußtest, daß er eine blogger-email auch für seine private Kommunikation benutzt hat. Da du aber schwerlich eine Kopie seiner privaten Kommunikation bekommst, konntest du das nicht wissen und wortschrank folglich auch nicht enttarnen.

      Aber – hey …. wie Lucas Schoppe mal so schön in eienr Diskussion bie LoMi meinte: „Niemand bezweifelt, daß wortschrank enttarnt wurde und damit das Wohl seinr Kinder gefährdet wurde.“. Ach so … niemand bezweifelt das?

      Na, dann muß es ja stimmen … und überhaupt … Fundamentalisten ESSEN KINDER!!!! *augenroll*

      Kein Wunder, daß ich da nicht mehr mitdiskutiere … Lucas Schoppe und der gefühlte Maskulismus …. grausig ….na ja … egal, er leistet seinen Beitrag wie EvoChris und Arne auch.

      Konzentrieren wir uns auf das, was fehlt.

      >Den Kampf gegen den Feminismus und die Propaganda der Gemäßigten.
      So sieht es aus.

      Und ich weiß auch, wer verliert.

      1. suwasu

        Der eine oder andere Kritikpunkt an Christian oder Arne mag stimmen.

        Aber Ihr vergesst bei diesem Thema immer eine sehr wichtige Sache: Die sich gegen Personen richtende Rhetorik, die Anfeindungen und Herabsetzungen sind einfach nicht sehr sympathisch. Wolle mag im Recht sein, es spricht vieles dafür. Aber das geht unter aufgrund der häufigen persönlichen Attacken gegen diesen oder jenen „Gemäßigten“. Da ist auch schon lange egal, wer damit mal angefangen hat. Ein solcher Stil ist unangenehm, lässt er doch Schlimmstes befürchten, wenn es mal in der „Bewegung“ zu Meinungsverschiedenheiten kommt.

        Solange also Argumente vermischt werden mit dieser Rhetorik, werden Gipfeltreffen nur für Wenige attraktiv sein.

        Viele Grüße von LoMi

      2. maennerstreik Autor

        Ganz ehrlich? Mir scheißegal. Ich muss mich nicht mit Leuten abgeben, deren primäre Eigenschaft darin besteht, ein analer Charakter zu sein. Die Hetze und die Kampagnen gegen alle, die nicht den „gemäßigten“ Weg mitgehen wollten, ging nicht von uns aus. Wir haben uns nur verteidigt und werden das – mit allen dazu notwendigen Mitteln – auch weiterhin tun, weil es unser gutes Recht ist. Wenn die Klugen immer nachgeben, herrschen am Ende die Dummen und Verlogenen zum Schaden aller. Du brauchst mir hier auch keinen auf vermittelnd zu machen, Du schlägst Dich ja genauso offensichtlich ins gemäßigte Lager und wirfst uns vor, wir würden nicht einfach die Gülle schlucken, die man uns einzuflößen versucht. Obwohl Du zugibst, dass die Fakten wohl so liegen, wie u.a. Wolle und ich sie dargelegt haben.

        Danke, aber sowas brauchen wir nicht. Und wenn man inhaltlich nichts entgegenzusetzen hat, arbeitet man sich an der Form oder ggf. einzelnen Formulierungen ab oder läßt einzelne Wörter und Satzteile weg, um dann mit Dreck gegen uns zu werfen. Könnt Ihr gerne so handhaben, aber Applaus werdet ihr dafür von uns ganz sicher keinen bekommen, eher Gegenwind. Gewöhnt euch dran.

      3. suwasu

        Du verstehst das Problem nicht. Man mag inhaltlich hier und da Recht haben. Aber wenn der Umgang miteinander nicht stimmt, dann lohnt es nicht, seine kurze Lebenszeit in „innerparteiliche“ Auseinandersetzungen zu investieren, die erwartbar heftig sein werden. Das sieht man Deiner Wortwahl einfach an. Die ist zu aggressiv. Wo ein solcher Ton herrscht, bin ich nicht zu Hause. Das hat keine inhaltlichen Gründe, hat mit „gemäßigt“ oder sonstwas nichts zu tun. Das hat schlicht etwas mit dem zwischenmenschlichen Umgang etwas zu tun. Abgesehen davon ist das auch außerhalb der kleinen Masku-Filterblase für kaum jemanden attraktiv, wenn diese „Bewegung“ verbal so bolzt. Tut mir leid, aber so bleibt man nichts weiter als eine kleine Zelle ohne echten Einfluss. Die meisten Menschen mögen diesen aggressiven Stil nicht. Um es damit mal ganz klar zu sagen: Dieser Tonfall schadet der Sache.

        Ich selber bin ja nicht so der Fan von Diskussionen mit Feministinnen. Aber man kann sich davon auch sachlich abgrenzen.

      4. maennerstreik Autor

        Wie gesagt, wer sich mit Inhalten nicht auseinandersetzen will, für den ist die Form immer ein dankbares Feld zum Beackern. Und natürlich ist es in meinem Fall *nicht* legitim, wenn ich aggressiv *reagiere*, aber wenn Gestalten wie Leszek vermeintlich unaggressiv Lügen und Falschbeschuldigungen verbreiten, ist das in Ordnung, gell? Kurze Frage: Geht es Dir noch gut? Und welche „Bewegung“ meinst Du? Die, die seit 10-15 Jahren mehr oder weniger per Copy & Paste bloggt und die Bücher ihres „Anführers“ beklatscht, ohne dass es in dieser Zeit nennenswerte Verbesserungen für Männerrechte gegeben hätte? Die sich nun von ein paar Nachwuchsfeministinnen am Nasenring durch die Arena ziehen läßt und das als Fortschritt verkaufen will? Danke, aber nein.

        Vielleicht solltest Du dich einmal mit der Kraft klarer Worte beschäftigen, da bin ich ein großer Freund von. Wer damit nicht klarkommt, kann ja weiter bei oben genannten Feministinnen auf den Schoß krabbeln, sich hinter dem Ohr kraulen lassen und das toll finden. Mein Ding ist das allerdings nicht. Tipp: Schau mal in die 70er, wie die Feministinnen da aufgetreten sind. Da muss man sich nicht wundern, dass „der linke Flügel der Männerrechtsbewegung“ nur von der Restwelt unbemerkt im eigenen Saft vor sich hin schmorte. Könnt Ihr auch gerne so weitermachen, aber geht nicht denen auf die Nerven, denen das nicht reicht.

      5. elmardiederichs

        @LoMi

        „Die sich gegen Personen richtende Rhetorik, die Anfeindungen und Herabsetzungen sind einfach nicht sehr sympathisch.“

        Aber du willst uns doch nicht etwa sagen, daß, wenn wir nur schmusig genug wären, die anderen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkehren würden, so daß wir selbst dran schuld seien, daß sie uns beharken?

        Oder doch?

        Wenn wenn doch, was dürfen denn dann deiner Meinung nach die Fundamentalisten aufgrund des Verhaltens der Gemäßigten? Oder gilt diese Art Menschlichkeit nicht für uns?

        Nein, lieber LoMi, so wird da nix draus. Schau dir an, wie Evochris und ich uns gegenseitig aufs Korn nehmen. Da gehts auch rüde zur Sache, aber ich verdrehe trotz aller unterschwelliger Polemik nicht, was EvoChris sagt und auch EvoChris versteht mich eher falsch, als daß er absichtlich Mist erzählt. Das bleibt – was mich angeht – durchaus im Rahmen des Erträglichen. Es scheint also in Einzelfällen durchaus zu gehen.

        „Aber das geht unter aufgrund der häufigen persönlichen Attacken gegen diesen oder jenen “Gemäßigten”. “

        Ehrlich – das ist eine Frage der Gerechtigkeit und wir haben diese Kampagne nicht begonnen. Wenn sie nun den Initiatoren auf die eigenen Füße fällt, dann hab ich keinerlei Erbarmen.

        Ich hab da keine Lust mehr, gemäßigt und – wie du es vorschlägst – nachsichtig und „übervernünftig“ zu sein, da geht es mir mit solchem Verhalten nicht anders, als mit dem Verhalten vieler Feministen. Wer absichtliche Scheisse baut, muß mit Konsequenzen rechnen – Abschreckung funktioniert, hat sie in der Politik und der Gesetzgeber spricht von der Generalprävention. Also tu nicht so, als würden wir uns unangemessen benehmen.

        Ach, das haben sich die Gemäßigten nicht vorher überlegt?

        Tja, das ist dann wohl ein bißchen schade für die Party.

        >Da ist auch schon lange egal, wer damit mal angefangen hat.

        Uns ist das nicht egal – das kannste aber glauben.

        „Ein solcher Stil ist unangenehm, lässt er doch Schlimmstes befürchten, wenn es mal in der “Bewegung” zu Meinungsverschiedenheiten kommt.“

        Oh, unangenehm … na das ist ja aber furchbar, daß die Gemäßigten nicht wohlfühlen, unser Angebot ist nicht gut genug, ja?

        Interessant – das ist ja eine entzückende Enstellung für eine Graswurzelbewegung, die mit Feministen ringt. Diese Leute sind ja für den Job hochqualifiziert, man muß die unbedingt bei der Stange halten und darf ihre Komfortzone niemals verletzen: Sie könnten verstimmt sein.

        Ich nehme nicht an, daß ich hier kennzeichnen muß, was ironisch ist und was nicht, oder?

        So wie ich das sehe, probieren die Gemäßigten gerade aus, was passiert, wenn man sich systematisch daneben benimmt. Ok, warum nicht? Sie haben es riskiert – jetzt wird geschluckt. Punkt.

        „Solange also Argumente vermischt werden mit dieser Rhetorik, werden Gipfeltreffen nur für Wenige attraktiv sein. “

        Oh, danke für deine Sorgen, aber der harte Kern der Fundamentalisten wurde von denjenigen auf eine Wiederholung angesprochen, denen unser interner Streit egal ist.

        Natürlich kann man die schlechte Stimmung zwischen den Gemäßigten und den Fundamentalisten aus der Welt schaffen. Wie? Ganz einfach: Die Gemäßigten setzten sich zusammen (Wie? Ihr kriegt das nicht organisiert? Können die Fundamentalisten doch auch!), und schreiben einen gemeinsamen post, in dem sie ihre falschen Tatsachenbehauptungen richtigstellen, ihre Motive für ihre Kampagne offenlegen und sich explizit bei wolle entschuldigen.

        Ich hoffe, da fällt den Gemäßigten kein Zacken aus der Krone, oder etwa doch??

        Und dann wird dieser post auf den gemäßigten blogs veröffentlicht, in Kopie, simultan.

        Sollte jetzt nicht zu schwer sein, oder?

        Und danach werden die Fundamentalisten ganz friedlich neben den Gemäßigten her leben und gemeinsame Ziele verfolgen. Ihr macht euer Ding, wir machen unser Ding.

        Nur eins könnt ihr euch ein für alle Mal abschminken: Daß sich die Fundamentalisten wieder mit den Gemäßigten vereinen. Das finden die Gemäßigten schade? Dann würde ich vorschlagen:

        VORHER DENKEN – WIR SIND HIER DOCH NICHT IM KINDERGARTEN !!!

        Ach, unsere Bedingungen sind für Gemäßigte inakzeptabel? Vielleicht im Moment noch – warten wir ab, wie sich die Dinge entwickeln. 🙂

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  5. suwasu

    @Elmar

    Ich bin ich und nicht „die“ Gemäßigten. Wenn die anderen nix schreiben, ist das deren Problem. Ich habe mich positioniert, wie Du weißt. Wo sich andere verorten, weiß ich nicht. Zur Rolle von Wolle und Co. habe ich nie was geschrieben: Vorwürfe bitte also an jene, die diesen Streit geführt haben. Und auch hier gilt: Da ich mit Christian und anderen kein Parteibuch teile, ist jeder von „uns“ für sich selbst verantwortlich.

    Was die Krawalligkeit angeht: Doch, Elmar, Männerstreik schießt über das Ziel weit hinaus. Persönliche Angriffe bringen nichts. Sie möglichen die persönlichen Verhältnisse klären, schön. Aber sie sind weder programmatisch informativ noch sind sie in irgendeiner Weise politisch attraktiv. Politik ist kein Krieg. Attraktiv muss es aber sein. Interessant sind am Ende weniger die intellektuellen Programmatiken, sondern es kommt auf das an, was gelebt wird. Und da sehe ich einige auf dem Holzweg. Das Problem des Feminismus ist ja seit Urzeiten die Kratzbürstigkeit und die Radikalität. Dagegen war es doch eher die Stärke von Männern, mit gewissen Differenzen lockerer umgehen zu können. Bei Männerstreik sehe ich aber doch eine Tendenz, sehr strikt zwischen „richtig“ und „falsch“ zu unterscheiden und das vermeintlich „Falsche“ dann hart zu bekämpfen. Diese Freund-Feind-Abgrenzungen sind in meinen Augen das falsche Programm. Damit errichtet man eine ungemütliche Welt, egal unter welchem Vorzeichen. Sachlichkeit und politische Konsequenz schließen sich dabei nicht einmal aus. Sachlichkeit muss nicht bedeuten, jeden dummen Kompromiss mitzumachen. Man kann harte Grenzen ziehen und klar machen, wo man nicht mehr mitgeht. Aber dazu braucht es kaum die Vokabel „hinterfotzig“ und ähnliche.

    1. maennerstreik Autor

      Nur am Rande: „hinterfotzig“ könnte man zwar durch „hinterhältig“ ersetzen, im Kontext mit den gemäßigten Freunden von Feministinnen finde ich „hinterfotzig“ aber um Längen prägnanter.

      Ansonsten agierst Du wie Feministinnen auf Solanas & Co. reagieren, indem Du sagst, Du hättest mit der schäbigen Hetzkampagne gegen Wolle nichts zu tun, seinerzeit aber auch nichts dagegen gesagt hast. Und zum Rest: Pffff.

    2. elmardiederichs

      @LoMi

      „Ich bin ich und nicht “die” Gemäßigten. Wenn die anderen nix schreiben, ist das deren Problem. Ich habe mich positioniert, wie Du weißt. Wo sich andere verorten, weiß ich nicht. Zur Rolle von Wolle und Co. habe ich nie was geschrieben: Vorwürfe bitte also an jene, die diesen Streit geführt haben.“

      Ich meine, überall „die Gemäßigten“ geschrieben zu haben und falls ich dich persönlich angeschrieben haben sollte, so ist das ein Formulierungsfehler. Es muß in der Tat jeder selbst wissen, wofür er steht.

      „Doch, Elmar, Männerstreik schießt über das Ziel weit hinaus.“

      Ja, seine Formulierungen sind mir manchmal auch zu polemisch. Das weiß er auch, aber du solltest ebenfalls nicht die persönlichen Eigenarten der Leute mit den Merkmalen der Bewegung identifizieren. Das bekommen wir von EvoChris schon oft genug geboten.

      „Sie möglichen die persönlichen Verhältnisse klären, schön. Aber sie sind weder programmatisch informativ noch sind sie in irgendeiner Weise politisch attraktiv.“

      Damit hast du natürlich recht.

      „Politik ist kein Krieg.“

      Feministen sehen das anders und sie sind damit erfolgreich. Was schließt du daraus?

      „Das Problem des Feminismus ist ja seit Urzeiten die Kratzbürstigkeit und die Radikalität.“

      Ich bitte dich: DIR schmeckt das nicht. Aber genau damit war der Feminismus bei den meisten Leuten unglaublich erfolgreich – nicht WEIL er so verbal rumgeholzt hat, sondern weil seine Polemik kongruent zur den bereits bestehenden sozialen Organisationsformen war. Also: Etwas ist immer ein Problem für etwas – und daher ist es auch einfach unangemessen, uns den falschen Ton vorzuwerfen. Das mag für etwas ungeeignet sein, aber für etwas anderes ist es das nicht.

      Wenn wir darüber reden würden, könnten wir viel schneller vorankommen.

      „Dagegen war es doch eher die Stärke von Männern, mit gewissen Differenzen lockerer umgehen zu können.“

      Bei gewissen Gelegenheit … vielleicht. Aber führte nicht genau diese Lockerheit dazu, daß Männer Schritt für Schritt in die Defensive gedrängt wurden?

      „Bei Männerstreik sehe ich aber doch eine Tendenz, sehr strikt zwischen “richtig” und “falsch” zu unterscheiden und das vermeintlich “Falsche” dann hart zu bekämpfen.“

      Ja, manches würde ich auch anders machen. Aber viele Männer können damit soviel anfangen, wie andere mit dem Weichspüler ManTau. Und der darf ja auch da sein und leistet seinen Beitrag.

      Also: Wo ist der Unterschied – außer, daß du Männerstreik ungezogen findest?

      „Sachlichkeit muss nicht bedeuten, jeden dummen Kompromiss mitzumachen. Man kann harte Grenzen ziehen und klar machen, wo man nicht mehr mitgeht.“

      Das stimmt.

      „Aber dazu braucht es kaum die Vokabel “hinterfotzig” und ähnliche.“

      Das stimmt auch – aber ich muß es noch mal sagen: Warum glaubst du, das Recht zu haben, aufgrund einzelner Fehlformulierungen, eine ganze maskulistische Strömung als Paria zu brandmarken? Und das ist ne echte Frage.

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