Feminismus heute: Free Bleeding

Feministinnen meinen ja, dass sie dauernd irgendwelche Forderungen stellen könnten und diese auch bloß immer von der Gesellschaft zu erfüllen seien, auch wenn es sich um absoluten Schwachsinn handelt, der bereits Krankheitswert erreicht. So zum Beispiel die Forderung nach Free Bleeding, bei der ich erst dachte, dass es sich um einen schlechten Scherz handelt. Es geht dabei um die Forderung nach „freier Menstruation„, also ohne die Verwendung entsprechender Hygieneartikel wie Binden, Tampons oder diesen komischen Tassen. Es ist offensichtlich, dass diese Forderung an Idiotie kaum zu überbieten ist.

Primär berufen sich die selbsternannten Aktivistinnen dieser vermeintlichen Bewegung auf zwei Aspekte:

Die feministischen Aktivistinnen von ‚Free Bleeding‘ lehnen sich dagegen auf, dass der weiblichen Periode auch heute in unserer modernen Gesellschaft noch immer etwas Unreines angelastet wird. Sie wollen, dass das Thema nicht weiter totgeschwiegen wird, dass es nicht mehr als peinlich gilt. Auf den Punkt gebracht: ‚Free Bleeding‘ fordert gesellschaftliche Akzeptanz für Frauen mit Menstruation.

Gesellschaftliche Akzeptanz für Frauen mit Menstruation? Was soll das sein? Und wie werden Frauen mit Menstruation denn heute nicht akzeptiert? Ich habe in westlichen Ländern jedenfalls noch nicht erlebt, dass Frauen mit Menstruation irgendwelche Nachteile zu erträgen hätten, im Gegenteil. Schon zu Schulzeiten konnten sich die Mädchen immer vor der Schule und insbesondere vor dem Sport- und Schwimmunterricht drücken, wenn sie angaben gerade ihr „monatliches Frauending“ zu haben. Genauso in der Arbeitswelt, wo es weniger kritisch beäugt wird, wenn Frauen wegen ihrer diffusen „Beschwerden“ zwischen einem halben und mehreren Tagen im Monat mal eben fehlen. Das Gegenteil des von den Feministinnen postulierten ist also die Realität: Frauen mit Menstruation werden überall in Watte gepackt, geschont und betüddelt. Und wehe, ein Mann will während der Menstruation seiner Partnerin keinen Sex mit ihr haben, dann ist er wahlweise ein Macho oder ein Weichei, das sich anstellt.

Die Aktivistinnen haben noch ein zweites Argument dafür, dem Blut freien Lauf zu lassen: Sie betrachten die weiblichen Hygieneartikel als Teufelswerk. Denn Binden seien ein Handycap und Tampons würden die Trägerin vergewaltigen. Schließlich seien diese Artikel von Männern erfunden.

Spätestens hier überschreiten wir die Grenze zum Irrationalen und zur Esoterik, ähnlich wie der Vatikan, der Kondome und andere Verhütungsmittel als Teufelswerk bezeichnet wissen will. Binden sind heute ultradünne Hightech-Artikel, die Feuchtigkeit sofort absorbieren, eine weiche Oberfläche behalten und mögliche Gerüche absorbieren. Ebenso haben Tampons heute extrem glatte Oberflächen und sind in so vielen Größen und Ausführungen erhältlich, wo ich unterstelle, dass Frau sie kaum wahrnimmt.

Die Krönung der feministischen Idiotie steckt aber im Vergewaltigungsvorwurf, weil diese Hygieneartikel von Männer erfunden worden seien. Ich hoffe, diese durchgeknallten Aktivistinnen sind dann wenigstens auch so konsequent und verzichten auf die Antibabypille, denn die wurde ja auch von Männern erfunden. Und auf Aspirin, Antibiotika, Narkosemittel bei operativen Eingriffen und dergleichen mehr. Alles von Männern erfunden und das Einführen des Tubus zur Beatmung bei einer OP kommt ja sicher auch einer oralen Vergewaltigung gleich, oder nicht?

Natürlich haben die Feministinnen ihren Unfug gleich bei Facebook und Twitter verbreitet, denn dort gibt es offenbar zahlreiche sich gegenseitig in ihrer Idiotie verstärkende, feministische Netzwerke, wo es sogleich die herbeigesehnte Aufmerksamkeit für feministischen Schwachsinn gibt. Bedenklich finde ich jedoch, dass diese Feministinnen teilweise auch Kinder mit entsprechenden Schildern für ihre Zwecke missbrauchen. Verantwortungsvolle Eltern sehen nämlich generell davon ab Bilder ihrer Kleinkinder zu posten und missbrauchen sie schon gar nicht für solche Zwecke.

Und überhaupt: wie sollte mit möglich Verunreinigungen im öffentlichen Raum umgegangen werden? Es ist ja bereits ekelhaft, wenn die Leute wie Lamas in der Gegend herumspucken, was wäre aber mit Menstruationsblut, das irgendeiner dieser Irren die Beine runterläuft oder am Sitz im Zug kleben bleibt? Die Rolle von Blut als möglicher Überträger von Krankheiten wie Hepatitis, HIV etc.? Widerlich!

Eigentlich wäre damit das Thema Free Bleeding bereits erledigt, ich möchte diesen Artikel aber nicht schließen, ohne den einen oder anderen Vergleich, welcher den Schwachsinn dahinter noch einmal verdeutlicht. Stellen wir uns zum Beispiel vor, Männer würden dafür plädieren, dass ihre morgendliche Erektion gesellschaftlich akzeptiert werden müsse, auch wenn sie in der Öffentlichkeit, z.B. im öffentlichen Nahverkehr, in Erscheinung träte. Oder jemand würde dafür plädieren, dass man keine Taschentücher mehr nutzt, sondern besser offensiv popelt, weil das ja natürlicher sei. Oder aber wir erklären bei Durchfall weiße Feinripp-Unterhosen in weißen Jeans zur Pflicht, lassen gleichzeitig das Klopapier weg und erklären braune Flecken und Streifen in der Hose für ähnlich heilig wie die Feministinnen ihre Menstruation und ihre Vagina.

Was ein kranker, typisch feministischer Scheiss!

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8 Gedanken zu „Feminismus heute: Free Bleeding

  1. wollepelz

    😀 😀 😀

    Zum Glück hast Du diesen Scheiß gefunden und behandelt… Ich wäre wohl nicht in der Lage dazu gewesen… 😀

    Es wird immer absurder… Die müssen doch so langsam alle in die Klapse…

    1. maennerstreik Autor

      Also dass viele davon einfach nur in die Klapse gehören und die Schlüssel zu deren Zellen weggeworfen, damit bin ich vollkommen bei Dir 😉 Deshalb auch extra die Vergleiche am Schluss 😀

      Aber davon ab: Das Männliche mit allerlei Blödsinn aus der Sprache tilgen wollen, aber gleichzeitig weibliche „Fruchtbarkeit“ – diese Exemplare vermehren sich zum Wohle der Welt besser nicht – derartig penetrant und auf so ekelhaftem Wege öffentlich machen, obwohl doch laut Genderismus eh alles nur sozial konstruiert ist? WTF? 😀 Ist ja das gleiche Spiel mit den Quoten. Männer, vor allem weiße Hetero-Männer, sollen nicht bevorzugt werden, was ja eh nicht der Fall ist, aber sie selbst als weiße Frauen schon? Double Standards, Bigotterie, Bullshit oder einfach feministischer Zombie-Hirnfraß innerlich. IMHO ist es ja einfach ein Klassenkampf-Derivat für besonders einfältige Gestalten, die eben als Lesben oder Gestörte einfach Männer hassen.

      Und nein, Sex an den Tagen macht weder wirklich Spass noch ist er optisch und geruchsmäßig der Knaller. Aber viele Frauen sind an ihren Tagen ja notgeiler als das feministische Klischee vom Mann, der ja angeblich nichts anderes zu tun hat als fette und häßliche Feministinnen mit seelischen Störungen zu vergewaltigen 😀

      So, genug gerantet für heute 😉

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  4. evilmichi

    Generell finde ich den Artikel gut, bis auf ein klitzekleines Detail: Dieser Satz hier: „Genauso in der Arbeitswelt, wo es weniger kritisch beäugt wird, wenn Frauen wegen ihrer diffusen “Beschwerden” zwischen einem halben und mehreren Tagen im Monat mal eben fehlen.“ Warum muss das Wort „Beschwerden“ in Anführungsstriche? oÔ Bevor ich schwanger wurde, hatte ich einmal im Monat heftige Schmerzen und lief tatsächlich nur auf, seien wir großzügig, etwa 50% Leistung. Gegen die Krämpfe nahm ich am ersten Tag vier bis sechs Schmerztabletten, um es überhaupt auszuhalten und nicht den ganzen Tag wimmernd [!] im Bett zu liegen. Ich ging trotzdem arbeiten, beschränkte mich aber auf das Minimum und machte auch schon mal früher Feierabend.

    1. maennerstreik Autor

      Hintergrund: Ich bestreite nicht, dass ein kleinerer Teil von Frauen wirklich unter größeren Problemen dieser Art leidet. Ich denke aber, dass vielfach unter diesem Vorwand einfach der Lust auf Freizeit nachgegangen wird. Und Überraschung: Ich war auch einige Jahre mit Migräne geschlagen, ich kenne die Probleme durchaus. Aber daher kann ich auch die Symptome erkennen, ob jemand z.B. Migräne hat oder bloß ein bisschen allgemeines Unwohlsein.

  5. Aurelie

    Du weißt nicht wirklich, was Free Bleeding ist, oder? Es geht nicht darum, wahllos überall rumzubluten. Beim Free Bleeding lernt man, den Blutfluss zu steuern und das Menstruationsblut ganz gezielt auf der Toilette loszuwerden. Eine vollkommen saubere Angelegenheit. Dahinter steckt die Idee, der Umweltverschmutzung durch Binden/Tampons/Slipeinlagen entgegen zu wirken. Bei entsprechender Übung klappt das bei beinahe jeder Frau. Und es wird sogar vermutet, dass durch die bewusste Kontrolle über das Scheideninnere Regelschmerzen gelindert werden können. Wenn nichts daneben geht, ist es hygienischer als jeder Tampon und jede Binder dieser Welt.
    Man sollte Free Bleeding nicht gleich pauschal verurteilen, nur weil sich ein paar Feminstinnen daran abarbeiten. Das ist dieselbe Gruppe, die beim Gynäkologen nicht mit dem Spekulum untersucht werden möchte.

    Genauso in der Arbeitswelt, wo es weniger kritisch beäugt wird, wenn Frauen wegen ihrer diffusen “Beschwerden” zwischen einem halben und mehreren Tagen im Monat mal eben fehlen.

    Gibt es dazu repräsentative Zahlen? Bzw. in wie vielen Unternehmen und mit wie vielen Frauen hast du schon gearbeitet, um zu dieser generellen Aussage zu gelangen? Es ist doch vielmehr so, dass bei wiederholtem Fehlen ohne Krankenschein, irgendwann mal nachgefragt mal wird, was da los ist (inkl. Besuch beim Betriebsarzt).

    Aber daher kann ich auch die Symptome erkennen, ob jemand z.B. Migräne hat oder bloß ein bisschen allgemeines Unwohlsein.

    Ach ja? Ich traue mir diese Kompetenz nicht zu. Es gibt genug Menschen, die das in sich rein fressen, weil sie nicht als faul gelten wollen.

    Schon zu Schulzeiten konnten sich die Mädchen immer vor der Schule und insbesondere vor dem Sport- und Schwimmunterricht drücken, wenn sie angaben gerade ihr “monatliches Frauending” zu haben.

    Ich war auf einer Mädchenschule. Meine Sportlehrerin hat mir das Tampon-Depot in einem der Spinde gezeigt und mir gesagt, ich solle das nächste Mal eine Schmerztablette einnehmen.

    Binden sind heute ultradünne Hightech-Artikel, die Feuchtigkeit sofort absorbieren, eine weiche Oberfläche behalten und mögliche Gerüche absorbieren. Ebenso haben Tampons heute extrem glatte Oberflächen und sind in so vielen Größen und Ausführungen erhältlich, wo ich unterstelle, dass Frau sie kaum wahrnimmt.

    Und das weißt du als erfahrener Binden- und Tamponnnutzer? Bei einer Binde versickert das Blut nicht sofort. Das dauert seine Zeit und bis dahin entsteht eine Art Feuchtigkeitsstau. Tampons trocknen das Innere der Scheide oft aus und führen zu postmenstruellem Juckreiz. Außerdem staut sich das Blut, das eigentlich frei herausfließen sollte, im Körper. (Quelle: meine Frauenärztin. Untersuchungen zu dem Thema wirst du keine finden, da die Hygieneartikel-Hersteller eine immense Marktmacht haben.) Vielleicht sollte man es jeder Frau selbst überlassen, welche Methode sie anwenden möchte. Massenhaftes Bluten in der Öffentlichkeit wird es sicherlich nicht geben. Der Vergleich mit der Morgenlatte hinkt ein bisschen. Meiner Erfahrung nach lässt die sich nach/vor dem morgendlichen Pinkeln leicht beseitigen. Meine Menstruation kann ich dagegen nicht so leicht beseitigen.

    1. maennerstreik Autor

      Wäre ich Feministin, würde ich jetzt erstmal laut „Derailing“ blöken, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass das bei Dir eh sinnfrei ist. Du hast Dich ja auch geweigert, das Thema im Rahmen meines Beitrags und der verlinkten Quellen zu kommentieren, was nicht gerade ein Merkmal für soziales Verhalten und Anstand ist. Ich gehe davon aus, dass Du an einer inhaltlichen Diskussion nicht interessiert bist, sondern nur Deinen frechen und am Beitrag vorbeigehenden Rotz hier ablaichen wolltest, damit Dir die ideologischen Genossinnen aus Deiner Filterbubble / Peergroup auf die Schulter klopfen, richtig?

      Es gibt übrigens auch Menstruationsschwämmchen und die erwähnten Tassen, aber ich denke mal, es geht ja eh nur darum, wieder irgendein olles „Frauending“ als Thema aufzumachen und im nächsten Schritt vielleicht zu fordern, dass Frauen zu der Periode – natürlich bezahlt – zu Hause bleiben sollen, damit sie bloß Free Bleeding praktizieren können.

      Falls Du es noch nicht gemerkt hast: Die Zeit, wo Frau mit realitätsfremdem und retardiertem Feminismus-Blabla ein unverschämtes Privileg nach dem anderen für sich einfordern kann, ist vorbei. Das Maß ist nicht nur voll, sondern bereits mehrmals übergelaufen.

      Face it, live with it.
      I’m MGTOW, I even don’t give a f*ck.

      PS: Das mit der Marktmacht des o.b.-Patriarchats, das angeblich alle möglichen Studien unterdrücke, ist lustig bis paranoid 😀 Bekommt man das, wenn man sich in lesbisch-feministischen Krabbelgruppen zuviel Vaginalschleim-Koks reinzieht? 😀

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