Archiv für den Monat Juni 2014

Bemerkenswerte Männer

Ich hatte vor einiger Zeit einen ähnlichen Artikel über bemerkenswerte und erwähnenswerte Männer bereits angekündigt gehabt, aber da war ich zeitlich ziemlich eingespannt, weshalb er auf der Halde landete. Deshalb nun die zweite Version.

Da ich selbst seit ungefähr 18 Jahren Vegetarier bin und in den letzten 1-2 Jahren immer mehr in Richtung Veganismus gekommen bin, sind mir auch in diesem Bereich vor allem Männer positiv aufgefallen. Da wäre zum Beispiel Jan Gerdes, der Inhaber des Kuhaltersheims Hof Butenland in Butjadingen, wo Nutztieren ein tierwürdiges Leben zugestanden wird, darunter viele Rinder, einige Schweine, diverse Gänse, Hühner und Enten, Kaninchen und noch so einige mehr. Gleichzeitig tritt Jan Gerdes zusammen mit Stiftungsmitgründerin Karin Mück für die vegane Lebensweise ein und sie haben kürzlich ein Kochbuch veröffentlicht, das ich wesentlich sympathischer finde als das letzte Buch von Pop-Veganer Attila Hildmann. Mir ist übrigens aufgefallen, dass seit meiner Jugend diverse ehemalige Kameradinnen, ehemalige Kommilitoninnen, Kolleginnen und Ex-Partnerinnen temporär vegetarisch / vegan gelebt haben, aber der größere Teil von ihnen nach wenigen Monaten oder Jahren wieder zum Allesfresser geworden sind. Vielleicht lag es aber auch einfach an so etwas wie „flexibleren“ Moralvorstellungen, wer weiß.

Die beiden Dads von Schweinedame Esther aus Kanada habe ich ja bereits kürzlich in einem eigenen Artikel vorgestellt, deshalb entfällt an dieser Stelle die ausführliche Beschreibung. Allerdings kann natürlich noch immer jeder gerne für dieses Projekt per Indiegogo spenden, damit dieser Gnadenhof tatsächlich Realität werden kann 😉

Als Vertreter der jungen Generation sei an dieser Selle noch Boyan Slat erwähnt, der eine ausgeklügelte Methode entwickelt hat, mit der man zu überschaubaren Kosten große Teil des freischwebenden Plastikmülls aus dem Weltmeeren fischen könnte. Auch hierzu läuft eine entsprechende Crowdfunding-Kampagne, an der man sich beteiligen kann.

Hinzuzufügen wäre noch Stephen Sutton, der selbst unheilbar an Krebs erkrankte, aber gleichzeitig anderen Menschen Hoffnung gab und – aktueller Stand – über 4 Millionen Britische Pfund an Spenden für die Krebsforschung sammelte. Stephen starb am 14. Mai 2014, doch seine Geschichte und sein Spirit bewegen die Menschen bis heute.

Die oben genannten Männer sind nur ein ganz kleiner Ausschnitt aus der Palette bemerkens- und bewundernswerter Männer, die ich natürlich nach meiner perönlichen Vorliebe ausgewählt habe. Wer aber einmal ideologiefrei auf die Welt schaut, der erkennt, dass Männer zwar in der Tat für einiges an Übel auf dieser Welt verantwortlich sind, es aber zum großen Teil vor allem Herrscher und sonstige Mächtige waren, die diese Übel verbrochen und / oder in Auftrag gegeben haben.

Bei der männerfeindlichen Hetze der Feministinnen fallen nämlich immer all die Männer unter den Tisch, die beispielsweise die medizinischen Methoden und Substanzen entwickelt haben, um Krankheiten, Unfallfolgen, Stich- und Schussverletzung zu heilen. Genauso wird Männern vorgeworfen, dass sie beispielsweise die Flüße für den Schiffsverkehr begradigten, gleichzeitig entwickelten sie aber auch Vorrichtungen für den Hochwasserschutz und bei den vergangenen Hochwasser-Katastrophen waren es vor allem auch die Männer von Organisationen wie den freiwilligen Feuerwehren oder dem Technischen Hilfswerk, die vor Ort rund um die Uhr bis zur totalen Erschöpfung Hilfe geleistet haben und die Rückkehr zur Normalität ermöglichten. Vergessen wir auch nicht, dass die Güter, die auf diesen Flüßen transportiert werden, auch anteilig – in manchen Fällen gar zum größeren Teil – von Frauen konsumiert werden, so dass diese ebenso mitverantwortlich sind.

Und auch wenn es Männer sind, die in Entwicklungs- und Schwellenländern Kinder als Soldaten einspannen, denen üble Verletzungen zugefügt werden, so sind es mit Chirurgen aus Europa und auch Deutschland wiederum Männer, die diese Kinder ausfliegen, die Wunden dieser Kinder heilen, deren Augenlicht retten oder ihnen mit Prothesen ein halbwegs normales Leben ermöglichen. Ich könnte hier noch zahlreiche Beispiele aufführen, die die misandrischen Märchen der Feministinnen vom „Monster Mann“ widerlegen, aber da jeder seine eigenen Präferenzen hat, fordere ich jeden meiner Leser auf, einmal selbst zu diesem Thema zu recherchieren und ggf. darüber zu bloggen, gerne auch mit Backlink, damit die Artikel in einer Liste gesammelt werden können.

Die weiblichen Leser dieses Blogs fordere ich hingegen auf, einmal zu reflektieren, inwiefern die systematische Verteufelung von Männern und Männlichkeit durch den Feminismus sowohl Männern als auch Frauen schadet. Denkt einmal nach, inwiefern Ihr Euch ohne sachlichen Grund ein negatives Bild von Männer eintrichtern laßt, das Eure privaten und beruflichen Beziehungen zu Männer massiv belasten kann. Und wenn in Eurem Umfeld dann mal wieder eine Feministin meint, dass sie sich mal wieder an ihrem Feindbild Mann abarbeiten muss, dann haltet ihr doch einfach mal zur Abwechslung die Namen und Taten bemerkenswerter Männer unter die Nase und laßt sie erklären, was sie ohne diese Errungenschaften tun würde. Ich wette, dann fehlten ihr ganz schnell erst einmal die Worte 😉

Gender-Universum zu den Verleumdungskampagnen gewisser „gemäßigter“ Maskulisten

Auf Gender-Universum wurde ein sehr zutreffender Beitrag zu den Verleumdungs- und Hetzkampagnen sowie Gleichschaltungsbestrebungen gewisser „gemäßigter“ Maskulisten veröffentlicht:

Das Spektrum der Meinungsfreiheit und Artikulation wird über die Maßen eingeschränkt und die politischen Positionen der sogenannten Gemäßigten werden indirekt zum Katechismus, zur Parteidoktrin. Dies führt aktuell dazu, daß man völlig wild und unkontrolliert mit dem Vorwurf der Homophobie um sich wirft, nur weil eine bestimmte Fraktion besonders erpicht darauf ist, die Männerbewegung als progressiv und homofreundlich darzustellen.

Ein Interview, das Männerstreik zufällig in dieser Zeit mit Akif Pirincci führte, erhält nun von verschiedenen Leuten grimmig das Attribut “homophob”. Zusätzlich erschallt der Vorwurf der Intrige und des In-den-Rücken-Fallens. Ich möchte an dieser Stelle mal die entsprechenden Leute bitten darüber nachzudenken, ob sie nicht manch einem Unrecht tun mit dem inflationären Vorwurf der Homophobie. Mich persönlich ekelt dieser Umgang mit anderen und die Verabsolutierung der eigenen Positionen an. Ist man nicht einfach Manns genug, differierende Ansichten zu ertragen?

Natürlich ist der Vorwurf der Homophobie in bezug auf Pirincci und erst recht in bezug auf Männerstreik völlig überzogen. Einzig bei mir ist er angebracht.:) Man kann sich auch fragen, warum wir myriadenhaft das Wort “homophob” vernehmen, aber so gut wie nie konkrete Begründungen und Ausführungen? Heutzutage ist man ja bereits beim leisesten Wind gegen die sogenannte Gleichstellung von Homosexuellen bereits “homophob”. Wir haben hier wirklich Zustände wie beispielsweise in der DDR, wenn mal jemand aus dem Rahmen fällt oder Kritik äußert. Ich finde dies sehr bedenklich. Leute wie Leszek kommmen mir regelrecht paranoid vor, da sie bei der leisesten Unkorrektheit oder Abweichung von ihrem Idealbild sogleich vernichtende Urteile sprechen – ohne wirklich überzeugende Begründungen zu liefern. Ich werde demnächst Beispiele für diesen neurotischen Totalitarismus liefern.

Der Vorwurf der Homophobie und andere Anschuldigungen werden leider häufig dazu eingesetzt, unerwünschte Positionen zu diskreditieren. Und nehmen wir an, Pirinccis Äußerungen seien tatsächlich kritikwürdig – was ist daran so schlimm? Müssen alle Männerrechtler ein stromlinienförmiges Bild wiedergeben? Was ist das für eine anmaßende Haltung?

Es spricht eine ausgesprochene Egozentrik aus den Äußerungen einiger Männerrechtler, die eingeschnappt sind, weil jemand ein Interview mit einem Kritiker der Homo-Hysterie führt. Wir haben hier tatsächlich Tendenzen zur Gleichschaltung und Stromlinienformung.

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Auch der restliche Artikel ist samt der enthaltenen Zitate eines anderen Kommentators vollauf lesenswert, trifft die Vorgänge und den Nagel sehr genau auf den Kopf. Da können die gemäßigten Lügner und Verleumder noch so viel herumschwallen.

Zwischenzeitlich wurde zudem bekannt, das Leszek wohl ein ganz besonderer Busenkumpel und Bewunderer – um nicht zu sagen Speichel- oder sonstwas-lecker – der Feministin Robin Urban sein soll. So ist nicht auszuschließen, dass die schäbige Verleumdungskampagne gegen meine Person eine Art Freundschaftsdienst für diese freche Göre gewesen sein könnte. Womit wir wieder bei den Eiern wären, die bei den Beta-Motten in der Friendzone ja meistens sowieso etwas kleiner geraten sind 😀

Verständnisfrage

Was steckt eigentlich dahinter, wenn Frau sich mit so komisch ge-X-ten Beinen hinstellt? Mir fällt das in der letzten Zeit immer wieder an Bahnhöfen und Haltstellen auf, dass Frau da so komisch steht, ein Bein hinter das andere geschoben, was ich mir ziemlich unbequem und schlecht für das Halten des Gleichgewichts vorstelle.

Spielen die X-Women oder soll das einem potentiellen Geschlechtspartner irgendwie eine Gelenkigkeit für gewisse Dinge signalisieren?

Versteh einer die Frauen… 😉

Nur fürs Protokoll

Ich bin ab sofort nicht mehr mit jenem Teil der Männerrechtsbewegung verbunden, der sich als „fundamentalistische Maskulisten“ bezeichnet, habe aber auch mit den sogenannten „gemäßigten Maskulisten“ nichts am Hut.

Ich bin ich, vertrete meine Meinung und spreche für mich. Mehr muss ich mir nicht auflasten und schon gar nicht lasse ich mir meine demokratisch zugesicherte Meinungsfreiheit oder meinen Sinn für Ironie und Sarkasmus dadurch nehmen, dass ich dauernd darauf schiele, was irgendwelche Leute über ein Wort oder einen Satz denken könnten, den ich als private Meinung äußere.

Ich werde zukünftig andere Felder beackern, allerdings mit anderen Begriffen, Leuten, Strategien und Zielen und eher regionalem Bezug in Nordrhein-Westfalen.

Hasta la vista!

PS: Die FeministInnen werden stolz auf Euch sein, auf die Gemäßigten wie auf die Fundamentalisten. Mal sehen, wann ein gewisser Verfasser von SM- und Masturbationsbüchern und dessen Fankurve sich auf diese Entwicklung öffentlich einen runterholen werden 😀

Off-Topic: Esther the Wonder Pig- Farm Sanctuary

Nachdem mir das verlogene Gesülze der „Gemäßigten“ rund um das Anarcho-Lügenmaul Leszek zu langweilig wurde und ich auch auf die billigen NLP-Sprüchlein von Pickup-EmoChris keine Lust mehr hatte, habe ich die Diskussion dazu erstmal beendet. Denn es gibt Wichtigeres und Sinnvolleres zu tun. Einerseits in Sachen Maskulismus, aber auch darüber hinaus. Deshalb will ich hier ein Projekt vorstellen, das mir seit einiger Zeit am Herzen liegt: das Esther the Wonder Pig- Farm Sanctuary. Hierbei handelt es sich um einen Gnadenhof für (ehemalige) Nutztiere, der in Kanada errichtet werden soll und über 3/4 der dazu benötigten Summe sind bereits gesammelt. Natürlich habe ich auch gespendet, denn ich lebe nicht ohne Grund seit ca. 15 Jahren vegetarisch und seit knapp 2 Jahren arbeite ich am Wechsel hin zum Veganismus, um auch die üblen Methoden der Milch- und Eier-Wirtschaft nicht unnötig weiter zu unterstützen. Das ist nicht immer einfach, gerade auch unterwegs und als CED-Patient, aber ich bemühe mich nach Kräften und Möglichkeiten.

Wer mehr über Esther erfahren will, findet auf ihrer Website mehr Informationen, PETA und VEBU halten mehr Informationen über Schweine, deren Intelligenz und Sozialverhalten bereit. Esther lebt mit ihren beiden Dads Steve und Derek in Georgetown, Ontario zusammen mit zwei Hunden und zwei Katzen. Und ja, die beiden Halter sind wohl eine Lebensgemeinschaft, haben es aber nicht nötig, das laufend wie eine Moinstranz vor sich her zu tragen, wie es vielfach in Deutschland und im Internet betrieben wird. Sie haben ihr Projekt und ihre Botschaft und wirken auch darüber hinaus in den verfügbaren Videos sehr bodenständig und sympathisch.

Es läuft nun die letzte Woche der Crowdfunding-Aktion, die am 01. Juli endet, was gleichzeitig der Geburtstag von Esther und zufällig auch von mir ist. Wem also dieses Blog oder auch die zugehörige Facebook-Seite gefällt, der kann mit einer Spende für den Gnadenhof gleich doppelt etwas Gutes tun 😉

Natürlich hilft es global betrachtet auch, wenn sich jemand dazu entscheidet, seinen Fleischkonsum zu reduzieren oder auch schon nur die vegetarische / vegane Ernährung und Lebensweise auszuprobieren. Verwundert würde mancher vielleicht feststellen, dass man gar nicht auf so viel verzichten muss wie man es sich in der Theorie immer vorstellt 😉