Warum ich Diskussionen mit Feministinnen meistens für sinnlos halte

Wie die anderen „Fundamentalisten“, halte ich Diskussionen mit Feministinnen in der Regel für sinnlos und Zeitverschwendung. Der feministische Standpunkt ist in den meisten Fällen für sachbezogene Diskussionen nicht als vernünftig zu bezeichnen, weshalb es dann auch keine vernünftige, sachbezogene Diskussion geben kann. Darüber hinaus ist der unsachliche bis unsägliche Diskussionsstil vieler Feministinnen einfach nervtötend und kräftezehrend und ich vermute mal, dass auch genau dies das Ziel dieses schlechten Stils ist. Wenn dann mehrere geifernde Feministinnen gleichzeitig ihren ideologischen Quatsch ablaichen, ohne Belege zu liefern, Quellen anzugeben oder auch nur einmal vorübergehend den Standpunkt des anderen überhaupt zu akzeptieren und darüber nachzudenken (Stichwort: Empathie), verschwendet man einfach nur seine Zeit und Kraft mit diesen Gestalten. Ein sehr gutes Beispiel fand ich neulich in den Kommentaren zu einem Artikel über den Fall Elliot Rodger und solch einen Schrott schalte ich auch deshalb nicht frei, weil er keine Basis für eine sachbezogene Diskussion ist:

Mit Recherche habt ihr es nicht so, oder?

Erstmal die Leute anranzen, das ist der typische Start einer solch feministischen Diskussion.

Das Asperger-Syndrom ist keine Erkrankung und dagegen gibt man üblicherweise auch keine Medikamente.

Eine Behauptung ohne Beleg, super. Im psychischen Bereich spricht man anstelle einer Krankheit häufig eher von einer Störung, z.B. von einer Entwicklungs- oder Persönlichkeitsstörung. Diese hat jedoch einen entsprechenden Krankheitswert und für die Betroffenene einen Leidensdruck, deshalb spricht man ja auch von einer psychischen Krankheit. Ob man letztlich von einer Krankheit, einem Syndrom oder einer Störung spricht, ist daher relativ egal. Es gibt logischerweise auch keine Medikamente gegen eine Entwicklungs- oder Persönlichkeitsstörung oder gegen so etwas wie das Asperger-Syndrom. Wohl aber können die entsprechenden Symptome behandelt werden, z.B. depressive Verstimmungen mit Antidepressiva oder Unruhe mit entsprechenden Beruhigungsmitteln. Ein Beleg oder zumindest eine Quellenangabe wie ein Link wäre daher eine Mindestanforderung, wenn man haltlose Behauptungen aufstellt, welche dem aktuellen Stand der Wissenschaften widerprechen wollen. Andernfalls macht man sich lächerlich.

Ausserdem ist die Behauptung, Rodger habe das Asperger-Syndrom gehabt, definitiv widerlegt. Dementiert vom Vater selbst.

Auch hier fehlt wieder eine Quellenangabe, mindestens ein Link auf einen neutralen Artikel in seriösen englisch- oder deutschsprachigen Medien. Wieder nichts. Wie soll man auf dieser Basis sachbezogen diskutieren? Es geht nicht und deshalb lasse ich das üblicherweise, wenn sich Feministinnen auf diese Art und Weise ideologisch in meinem Kommentarbereich erbrechen. Es geht diesen Feministinnen nämlich gar nicht um inhaltliche Diskussionen, es geht ihnen darum, mit blanken Behauptungen und Gepöbel einfach Recht zu behalten und bei anhaltender Widerrede das Gegenüber als Masku oder Sexist zu labeln, alternativ auch als Nazi oder was Feministinnen sonst noch so absondern, wenn sie merken, dass sie keine Argumente haben und man sich auch von noch so viel Gezeter nicht von diesem Fakt ablenken läßt.

Dieser schlechte Stil ist mir wiederholt aufgefallen, auch bei solchen Feministinnen, die von den „Gemäßigten“ als angeblich diskutabel verkauft werden. Alternativ werden ellenlange Texte per Copy & Paste gepostet, die eigentlich nichts sagen und ebenfalls keine Quellenangaben enthalten. Ziel dieses Vorgehens ist es, die Zeit und Kraft des Gegenübers zu binden und scheinbar Recht zu behalten. Wer sich konstruktiv für Männerrechte einsetzen will, schert sich deshalb am besten in keinster Weise um solche feministischen Ergüsse und vermeidet sinnlose Diskussionen mit Feministinnen. Man könnte nämlich ebenso mit seit Geburt blinden Menschen über Farbharmonie diskutieren – beides führt zu exakt nichts. Denn Feministinnen akzeptieren nur die Konstruktionen des Feminismus, keine sachlichen Argumente oder die Lebensrealität anderer Menschen, schon gar nicht von Männern.

Andererseits stelle ich mir auch die Frage, wie diese Feministinnen an der Universität ihre Haus- und Abschlussarbeiten geschrieben haben wollen, wenn sie keine einzige ihre Behauptungen angemessen belegen und keine Quellen angeben. Reicht in Gender Studies und vergleichbar ideologisch dominierten Schrottfächern etwa die Eigenschaft „Frau“ der Verfasserin als gültige Quellenangabe? Wundern würde es mich nicht.

Hier noch ein Artikel über den medikamentösen Hintergrund von Elliot Rodger – und so viel zu den ganz alltäglichen Lügen und Manipulationen der Feministinnen.

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10 Gedanken zu „Warum ich Diskussionen mit Feministinnen meistens für sinnlos halte

  1. Der nachdenkliche Mann

    Zweifellos gibt es im wissenschaftlichen Betrieb, gerade in den Massenstudiengängen, wo der Prof mal eben 60 Hausarbeiten, 200 Klausuren, 10 Bachelorarbeiten, 5 Masterarbeiten und 2 Dissertationen parallel korrigieren/betreuen, zwei Vorlesungen und zwei Seminare halten muss, zusätzlich vielleicht noch die Institutsleitung innehat, dem Fakultätsrat oder einer Berufungskommission angehört und ja nebenbei auch noch forschen muss, einen gewissen Schlendrian. Da wird dann sicher des Öfteren nicht so genau hingeguckt, was Quellennachweise angeht. Kann ja auch gar nicht.

    Andererseits: Ich kenne niemandem, der in Internetforen immer den gleichen wissenschaftlichen Ehrgeizg an den Tag legt wie in seinem wissenschaftlichen Leben. Auch ich tue das nicht. Würde ich das tun, bräuchte ich gar nicht erst anzufangen.
    Gleichwohl hast du natürlich recht, dass es nicht in Ordnung ist, Argumente einfach so aus dem Hut zu zaubern.

    1. maennerstreik Autor

      Ich erwarte ja keine akademischen Abhandlungen, aber wenn man eine andere oder gar kontroverse Meinung / Behauptung in den Raum stellt, wäre entweder ein Herleitung oder eben ein Beleg bzw. mindestens Link angebracht. Aber damit würde man ja nicht sinnlos die Zeit und Kraft der Andersdenkenden und Widersprechenden binden. Aber genau darum geht es den Feministinnen mit dem Ziel der Schwächung und der gleichzeitigen Stärkung der eigenen Position. Wir sollten uns nicht von diesen Gestalten vor sich hertreiben lassen, das ist das wichtigste.

  2. emannzer

    Ein schöner Beitrag, dessen Inhalt mir sehr bekannt vorkommt. Ich diskutiere mit denen auch nicht mehr, da es sinnlos und eine Verschwendung von Lebenszeit ist. Und das Muster, mit dem sie ‚argumentieren‘ ist immerzu und unisono das gleiche, wie du es in deinem Artikel beschrieben hast.

    1. maennerstreik Autor

      Komisch irgendwie. Alle Männerrechtler erleben das gleiche, aber ein paar, die sich als „gemäßigt“ bezeichnen, meinen erhsthaft, dass man aus diesen sinnlosen Diskussionen mit solchen Feministinnen irgendeinen Erkenntnisgewinn oder sonstigen Fortschritt erreichen könnte. Irgendwie ist das verrückt…

  3. emannzer

    Man könnte es aber auch so formulieren: Sie geben denen ein Podium, sich selbst zu blamieren. Ob nun ‚Dickie Hoppenstedt‘ (Marenleinchen), Robins U-Bahn (selbsterklärend) oder ‚Tunix‘ (Onyx). Alle drei können eines besonders gut: kreischen!

    Da macht eine Vierte im Bunde (Stephi) auch keinen rechten Sinn mehr. Lassen wir uns durch solche Vuvuzuela-Tröten nicht spalten; wünsche ich mir.

    1. maennerstreik Autor

      Daran glaube ich nicht, wenn ich mir anschaue, wie Leute wie wolle von diesen Figuren angegangen wurden, u.a. in der reichlich sinnfreien WS-Hysterie. Und Leute wie Arne scheinen ja wirklich Robin & Co. in irgendeiner Form für diskutabel zu halten. Ich frage mich halt, wie die darauf kommen…

      1. maennerstreik Autor

        Das habe ich ja mitbekommen. Ich frage mich aber, warum man sie auf Grund dieses eines „Korns“ dermaßen hofierte seitdem. Was sie daneben absondert, gehört doch eher ins Tagbuch einer pubertierenden Göre oder an die Klowand der Mädchentoilette einer Sonderschule…

      2. maennerstreik Autor

        Als Bierschubse scheint sie was zu taugen, aber dazu reicht es auch, wenn sie ein paar Gehirnzellen mehr als ein Pferd hat, damit sie nicht aus dem Putzeimer oder Spülbecken säuft 😀

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