Elliot Rodger und die Pippi Langstrumpf-Feministinnen

Man könnte sagen, dass die Leichen von Opfern und Täter noch nicht einmal kalt sind und die Feministinnen den Amoklauf von Elliot Rodger bereits gierig für ihre männerfeindlichen Zwecke ausschlachten. Ich berichtete ja schon von dem abartigen Erguss einer deutschen Feministin und der Petition in den USA, mit der Feministinnen nun Männerrechtler als „terroristische Gruppierung“ klassifizieren lassen wollen.

Nun gab es wohl in Kalifornien erneut eine Auseinandersetzung zwischen Männern und Frauen, wo eine Schusswaffe im Spiel war:

According to Stockton Police, the women had accompanied the three men to their home around 1:45 a.m. Saturday morning. The men asked to have sex with them, but the women refused. At that point, Stockton Police Department Public Information Officer Joseph Silva told ThinkProgress, the men demanded that the women immediately leave, and as they were doing so, one of the men opened fire.

Okay, da gehen also drei Frauen mit drei Männern nach Hause – sehr wahrscheinlich mit ordentlich Alkohol im Spiel – und als ein Mann in Sachen Sex zu forsch vorprescht, verweigern sich die Frauen, weshalb sie dann gehen sollen. Ein Mann schießt herum, allerdings wird niemand verletzt oder getötet, obwohl mindestens acht Schüsse gefallen sein sollen. Das klingt für mich eher nach gefährlichem Leichtsinn unter mehr oder weniger massivem Alkoholeinfluss als nach einer frauenfeindlichen Tat oder gar einer Tat, die in irgendeiner Art und Weise mit dem Amoklauf von Elliot Rodger zusammenhängt. Ich glaube kaum, dass auch nur einer der drei Männer in den paar Stunden zwischen der Tat von Elliot Rodger und diesem Vorfall das sogannnte Manifest seiner Frustrationen durchgelesen und dann beschlossen hat, es ihm gleichzutun.

Aber was machen Feministinnen gemeinhin, wenn die Realität nicht hergibt, was sie sich gerade wünschen? Richtig, sie „dekonstruieren“ die böse, böse Realität und „konstruieren“ sich Geschichten und Zusammenhänge, wo keine sind, damit sie ins feministische Weltbild passen, Vorurteile bestätigen und möglichen laufenden Kampagnen nutzen. Man könnte auch einfach sagen, sie erfinden Lügen und Mythen, wie sie ihnen gerade in den Kram passen, um daraus Vorteile zu ziehen, siehe auch die Wahnvorstellungen vom Patriarchat, der Gender Pay Gap oder von den gläsernen Decken. So auch unsere bereits bekannte deutsche Feministin mit der großen Empathie:

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Man kann förmlich spüren, wie hocherfreut sie über den Vorfall ist und sich schleunigst bemüht einen Zusammenhang zu Elliot Rodger zu konstruiere, damit sie weiter Männer im Allgemeinen und Männerrechtler im Besonderen verteufeln und weiter hetzen kann. Leute mit einem einfachen, mechanistischem Weltbild, in dem Menschen vorrangig nach einem simplen Reiz-Reaktionsschema funktionieren, stehen ja total auf sowas. Diese Feministin und ihre nicht minder einfältige Fankurve scheint zu diesem Kreis zu gehören. Wenn man Wohl und Wehe im Leben immer nur mit dem einen Faktor Geschlecht in Bezug setzt und sich komplexer Erörterungen der Lebenswirklichkeit verweigert, ist es ja kein Wunder, dass man im Laufe der Zeit ein eindimensionales Schwarzweiß-Weltbild entwickelt, dessen Horizont sich auf den eigenen Standpunkt mit einem Radius von Null beschränkt. So ist es noch einfacher, sich in Pippi Langstrumpf-Manier die Welt genau so zu machen, wie man gerade will.

Als wesentliche bessere Alternative zur Auseinandersetzung mit dem Thema Elliot Rodger und dessen Hintergründen hier ein Videos des Amazing Atheist:

Es regt sich aber auch schon anderweitig Widerstand gegen diesen skrupellosen und unanständigen Missbrauch einer persönlichen Tragödie zur weiteren Durchsetzung der feministischen Agenda, die vor allem eines bedeutet: gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Form von Männerhass, irrationalen Hass auf Männer und Jungen, der es locker mit dem Hass von Elliot Rodger auf Frauen aufnehmen kann.

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3 Gedanken zu „Elliot Rodger und die Pippi Langstrumpf-Feministinnen

  1. infragesteller

    Ich möchte das jetzt nicht gelesen haben… *kopfschüttel* (Das, was die Frauen da treiben und welche Zusammenhänge zwischen dies und jenes gestrickt werden. Wahnsinn! Bäh!)

  2. quellwerk

    Man muss nur abwarten. Je mehr über diesen Vorfall bekannt wird, desto mehr werden sich die Pippi Langstrumpfs am Ende disqualifiziert haben. Fast möchte ich, dass sie sich noch weiter aufstacheln: der Fall wird umso tiefer.
    Hätte ich die gleiche Gesinnung, bräuchte ich nur 15 Minuten, um eine crude Story zu stricken, die nachwiese, dass Elliot das Opfer einer männerverachtenden feministischen Rape culture – Ideologie sei.
    Oh je.

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