Zitat des Tages

Wer Transwurst gut fand oder ihn als Jurymitglied wählte, der war tolerant, weltoffen und noch vieles mehr, was Rußland nicht ist. Und wer Transwurst scheiße fand oder einfach nur eklig, nun ja, der ist bekanntlich heutzutage homophob. Wir haben hier also wieder das Problem, daß ein bestimmtes Ereignis oder ein Sachverhalt von Eiferern aufgeladen wurde, um ihre persönliche Gewissens-Onanie betreiben zu können.

Einer bestimmten Klientel geht es ganz offenkundig nur darum, sich als gute Menschen feiern zu können. Dann folgen wüste Projektionen auf all die, die dem jeweiligen Kult nicht folgen.

Gender Universum

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5 Gedanken zu „Zitat des Tages

  1. infragesteller

    Ich verstehe den ganzen Hype um den jungen bärtigen Mann in Damenklamotten nicht. Es ist doch nur eine sissiländische Drag Queen! Oder gibt es solche Exemplare nur in Österreich? :-/

    1. maennerstreik Autor

      Ich verstehe den Hype auch nicht, zumal z.B. Wolle neulich auf Künstler wie Queen, Marilyn Manson oder Keith Mina Caputo etc. hingewiesen hat, die einerseits in wesentlich früherer Zeit sowohl künstlerisch als auch in Sachen Toleranz um Welten mehr geleistet haben als diese alberne Bartwurst im Kleidchen. Oder auch Mary aus der Werbung für diverse Frühstückssachen. Ich finde dieses Ding im Kleid mit Bart einfach nur als Travestie schlecht gemacht und für mein persönliches Geschmacksempfinden geschmacklos. Eigentlich versuchen doch Travestie-Künstler immer ihre Rolle als Frau bestmöglich zu präsentieren. Dazu passt ein Vollbart einfach nicht.

      1. infragesteller

        Bei Tom Neuwirth spielt der Zeitgeist eine Rolle. Er hat es geschafft, in politisch heißen Tagen – ganz besonders in Bezug auf die russische Homophobie, sich hervorzuheben und dieses in seinem und im Sinne vieler Diskriminierter einzusetzen. Die Bartwurst (geiler Begriff) war zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort…

      2. maennerstreik Autor

        Ich vermag nicht zu beurteilen, inwiefern die Bartwurst irgendwo irgendetwas gegen Homophobie bewirkt hat oder nicht. Was man danach in Interviews aus Russland & Co. hörte, war eher noch ablehnender als toleranter. Richtig ist aber, dass sowohl bei der Vorentscheidung ohne Publikumswahl und vermutlich auch beim Sieg des ESC auch ein politisches Kalkül eine Rolle gespielt hat. Das versuchen aber manche, die diese Vorgänge wie den ersten Menschen auf dem Mond bejubeln, vehement auszublenden. Und das ist es, wo ich facepalmierend vor dem Rechner sitz,

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