Männerkongress 2014

Gerade via Genderama die Einladung zum Männerkongress 2014 gesehen:

Bis heute ist der männliche Rollenkäfig recht stabil. Gefühlsferne und das klaglose Ertragen von Härten und Gesundheitsrisiken sind immer noch typische Merkmale der Männerrolle. Diese Geschlechterrollenstereotype erschweren einen sensiblen und reflektierten Umgang mit der eigenen emotionalen Bedürftigkeit. Als kulturell vermittelte Rollenbilder dienen sie auch der Abwehr kindheitlich erfahrener Verunsicherungen und damit zusammenhängender unverarbeiteter Ängste, Wut und Trauer.

Vielen Männern sind solche Zusammenhänge nicht bewusst. Es fällt ihnen schwer über seelische Verwundungen und emotionale Bedürfnisse zu sprechen. Destruktives Arbeiten, Alkohol und Aggression sind dann krank machende Auswege – mit Folgen für die seelische Gesundheit.

Die Anmeldung habe ich soeben erledigt, dank GdB-Rabatt war das kostenmäßig im Rahmen 😀 Mich interessiert generell der akademische Stand zu Männerthemen, daneben betrachte ich die Veranstaltung als gute Gelegenheit zum Netzwerken, Impulse mitzunehmen als auch ggf. Impulse einzubringen 😉

Ich bin ja mal gespannt, ob sich dort nach US-Vorbild auch radikal-feministische Grüppchen zwecks Störung der Veranstaltung verabreden. Falls ja, hoffe ich auf eine rigide Durchsetzung des Hausrechts.

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Ein Gedanke zu „Männerkongress 2014

  1. Ludger Sieben (@luggi07)

    „Männerthemen“ sind dem Programm nach v.a. psychologische Problemlagen, denn „es fällt ihnen schwer über seelische Verwundungen und emotionale Bedürfnisse zu sprechen.“
    Stimmt, während seines Einsatzes verliert der Notarzt tatsächlich kein Wort über seine emotionalen Bedürfnisse…

    Ihr habt sie doch nicht mehr alle!

    „Männerthemen“ sind Fragen von Entrechtung, von offener Benachteiligung und sexueller Diskriminierung: Das Jungen und Männern seit Jahrzehnten eingetrichtert wird, dass „männlich“ etwas schlechtes und „weiblich“ nur gutes sei und Mann sich im Grunde seines Geschlechts schämen und ständig schuldig und schlecht fühlen möge.

    „Männerthemen“ sind die, bei denen es darum geht, dagegen aufzustehen!

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