Alltäglicher Männerhass und Gewaltfantasien aus der #Aufschrei-Fankurve

In einem vorherigen Beitrag habe ich ja schon darauf hingewiesen, dass die sogenannte #Aufschrei-Debatte keine Debatte, sondern vor allem ein Hype war, der vorrangig heiße Luft und etwas Aufmerksamkeit für ein paar ziemlich fragwürdige Figuren erzeugt hat. Echte Diskussionen fanden in diesem Rahmen nicht statt, zweifelnde oder kritische Meinungen wurden niedergeschrien oder auch als Anlass für neue Empörung missbraucht und die kritischen Meinungen damit als „sexistisch“ verteufelt.

Wer sich einmal die Mühe gemacht hat, auch nur ein paar Beiträge darüber durchzulesen, was alles dieser Alltagssexismus sein soll, der wundert sich, wie die Feministinnen, die diesen ins Spiel gebracht haben, überhaupt noch das Haus verlassen können. Selbst das dürften sie nur noch mit Burka und Keuschheitsgürtel in einem Panzer. Hier eines von zahllosen Beispielen, die vorrangig lächerlich, aber keinesfalls sexistisch sind:

Alltagssexismus Joggen

Bleibt die Frage, ob die liebe Christine denn lieber mit ihrem Kollegen joggen gegangen wäre, wenn er jünger oder genauso alt wie sie gewesen wäre? Ob es auch kein „Alltagssexismus“ gewesen wäre, wenn ihre „fachlichen Fragen“ ohne Joggen beantwortet worden wären? Das klingt doch sehr nach der Himmelreich-Brüderle-Masche: Frau gibt sich mehr oder weniger privat / in der Freizeit mit Kollegen oder Vorgesetzten ab, um in diesem Kontext an Informationen zu kommen, die andere nicht oder erst später erhalten, z.B. über geplante Beförderungen oder Vakanzen in angestrebten Positionen. So wollte ja offenbar auch Laura Himmelreich  mit ihrer provokanten, altersdiskriminierenden Frage von Rainer Brüderle Antworten außerhalb von Pressekonferenzen und offiziellen Interviews bekommen, die sie zu einem tollen Artikel mit skandalösem Touch hätte aufpumpen können. Das hat nicht geklappt, dafür gab es dann ein Jahr später das Genöhle über Brüderles flapsige Dirndl-Antwort, die meines Erachtens keinesfalls das Niveau der Frage von Frau Himmelreich unterboten hat. Die anschließende Empörung galt aber natürlich nur der vermeintlich sexistischen Antwort von Brüderle, Himmelreichs altersdiskriminierende Frage war – zumindest bei den Feminstinnen – nie ein Thema. Ganz schön bigott, die lieben Feministinnen.

Ganz frisch aus Schweden schwappt nun ein neuer Trend für Feministinnen über das Meer, nämlich angebliches Dominanzverhalten von Männern im öffentlichen Raum, z.B im ÖPNV durch breitbeiniges Sitzen, über das sich die Feministinnen jetzt empören. Aber nicht nur das, sie lassen dabei auch ihrem pathologischen Männerhass und Gewaltfantasien freien Lauf:

Alltäglicher Männerhass

Ganz genau: Ein Mann, der breitbeinig sitzt, weil er zwischen seinen Beinen einen Rucksack abstellt, ist jetzt auch ein Sexist. Natürlich könnte man sich auch darüber aufregen, dass im ÖPNV vielfach die Sitzabstände in den Fahrzeugen und Waggons offenbar mit Kindern oder Kleinstwüchsigen festgelegt werden, so dass man unabhängig vom Geschlecht ab einer gewissen Körpergröße nicht bequem sitzen kann, schon gar nicht mit Rucksack oder sonstigem Gepäck. Aber das wäre ja nicht so bequem und der eigenen Ideologie dienlich wie das pauschale  Unterstellen von sexistischem Dominanzverhalten.

Was ein Spagat ist, scheint die Twitter-Nutzerin @antiprodukt auch nicht zu wissen, aber Bildung stört sowieso nur, wenn man eine lupenreine Feministin sein will. Ihre Kollegin Tina hat zwar mit @ichdenkenicht wenigstens einen besser passenden Benutzernamen verwendet – Denken ist seit jeher eine Gefahr für jegliche totalitäre Ideologie wie dem Feminismus – läßt dafür aber ihrem Männerhass und ihren Gewaltfantasien freien Lauf, indem sie das Sitzen des Mannes offenbar als Einladung für einen Tritt zwischen dessen Beine betrachtet. Geradezu freudig spricht sie von einer „Kooperation“ des Mannes, damit er bekommt, was er – und vermutlich auch alle anderen Männer – ihrer Ansicht nach verdienen.

Wer ist da nun der Sexist, Hasser und potentieller Gewalttäter? Für sowas bekommt man übrigens in Deutschland im Jahre 2013 einen Grimme-Preis.

 

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