Archiv für den Monat Juli 2013

Zitat des Tages

Vielleicht liegt ja der grundlegende Fehlschluss der Opfertheorie darin, Frauen als Gesamtheit wie eine gesellschaftliche Klasse – beispielsweise die Arbeiterklasse – zu definieren. In marxistisch-feministischen Publikationen über den Geschlechterkampf werden die Männer genauso bechrieben wie die besitzende Klasse, die Bonzen: Sie würden immer nur an sich selbst denken, sie seien gierig, geltungssüchtig, unbeherrscht und gewalttätig. Sie würden aus purer Aggression Kriege führen, die Umwelt ausbeuten, Unrechtsregime errichten und Verbrechen begehen, Kinder missbrauchen und Frauen unterdrücken. Dann wäre es naheliegend, dass Frauen sich gegen ihre Unterdrücker auflehnen mussten.

Christine Bauer-Jelinek, Der falsche Feind – Schuld sind nicht die Männer

So schafft man feministische Opfer-Mythen

Ohne den Mythos, dass Frauen angeblich immer und überall Opfer von Unrecht und Gewalt seien, wäre der heutige Feminismus nicht denkbar. Der FOCUS berichtete neulich über eine WHO-Studie, wonach angeblich jede dritte Frau Gewalt erfahre. Eine interessante Hintergrundinformation zu der Studie findet man in diesem Kommentar:

Für die „Studie“ wurden unter anderem Daten aus folgenden Ländern ausgewählt: Äthiopien, Bangladesh, Brasilien, Japan, Namibia, Neuseeland, Peru, Samoa, Serbien und Montenegro, Tansania sowie Thailand. Zudem wird unter Gewalt unter anderem folgendes verstanden: geschlagen werden, mit Dingen beworfen werden, die verletzen können, geschubst werden, aber auch mit Waffen bedroht werden oder durch sie verletzt werden. Sexuelle Gewalt wurde definiert als jegliche Form einer sexuellen Handlung, mit der die betroffende Frau nicht einverstanden war. Darüber hinaus wurde gefragt, ob eine Frau jemals Gewalt erlebt hat und auch sich bedroht fühlen, wurde als Gewalt gewertet. Die weite Auslegung des Gewaltbegriffs und Untersuchung von Ländern im Krieg ergibt diese gewünschten hohen Opferzahlen.

Egal, ob der feministische Opfer-Mythos, angebliche gläserne Decken oder angeblich riesige Gender-Pay-Gap, kaum eine Konstruktion der feministischen Wahn-Ideologie hält einer kritischen oder gar wissenschaftlichen Untersuchung stand. Genau deshalb sollten Gender Studies von öffentlichen und öffentlich geförderten Hochschulen verbannt werden: 0% Wissenschaft, 100% Ideologie und Propaganda.

Wir müssen über Missbrauch reden

Ich will an dieser Stelle nicht über sexuellen Missbrauch schreiben, da dieser meiner Meinung nach eine eigene Kategorie ist, die mit dem alltäglichen Geschlechterkampf nicht viel zu tun hat und aus Rücksicht gegenüber den Opfern nicht in den Schlagabtausch zwischen Feminismus und Humanismus gehört. Nein, ich will heute über zwei Varianten des Missbrauchs schreiben, bei denen vorrangig Männer die Opfer und Frauen die Täter sind.

In die Kategorie emotionaler Missbrauch passt so mancher Klassiker. Am weitesten verbreitet dürfte aber der Fall sein, wo Frau gegen Ende einer bestehenden Beziehung mit einem anderen Mann herummacht, der als Lückenbüßer benutzt und nach Gebrauch weggeworfen wird, wenn Frau sich auf den Weg zu ihrer nächsten richtigen Beziehung macht. Der Lückenbüßer dient dabei lediglich dazu aufmerksam und der Frau ein nützlicher Depp zu sein, also z.B. bei einem möglichen Umzug zu helfen bzw. sie vorübergehend – natürlich kostenlos – bei sich wohnen zu lassen und ihr fragiles Ego wieder nach oben zu vögeln. Ich frage mich, was daran so schwer sein soll, eine scheintote Beziehung sauber zu beenden, eigenständig wieder in seine Rolle als Single zu finden (wobei man üblicherweise auch zuvor angehäuften Seelenmüll entmistet) und von dort aus zu gegebener Zeit einen neuen Partner zu suchen.

Die zweite Kategorie ist der ganz alltägliche wirtschaftliche Missbrauch von Männern durch Frauen. Das beginnt damit, dass in der Regel der Mann die Lebenshaltungskosten wie Kreditrate / Miete, Strom, Telefon, Versicherungen etc. alleine zahlt, selbst wenn die Frau auch oder gar mehr verdient und geht weiter zu solchen Frauen, die aus privaten oder beruflichen Gründen umziehen wollen und dazu erstmal in Singlebörsen nach Männern aus der passenden Region schauen, um sich dort kostenlos einzunisten. Auch beliebt ist das Absetzen der Pille, wenn der Mann (noch) keine Kinder will, damit Frau auf Kosten des Mannes eigenmächtig ihre Familienplanung umsetzen kann. Dies sind nur einige von vielen Beispielen des alltäglichen wirtschaftlichen Missbrauchs von Männern, wobei ich mich auf nennenswerte Konstellationen beschränkt habe. Das übliche Wimpernklimpern oder „Brust raus“ im Club am Wochenende, damit irgendein Mann an der Theke die Cocktails spendiert, habe ich bewußt ausgelassen, sie fallen aber in die gleiche Kategorie.

Berichtet via Kontaktformular oder E-Mail von Euren Erfahrungen mit emotionalem und wirtschaftlichem Missbrauch! Die Veröffentlichung erfolgt anonymisiert.

Weiße Hetero-Männer sind so privilegiert

Das wird zumindest von Feministinnen gerne behauptet. Ralf Bönt hat bei der FAZ einmal zusammengefasst, wie diese Privilegien tatsächlich aussehen:

Auf allen Ebenen unseres sozialen Lebens kann man sehen, wie das Patriarchat zur Benachteiligung des Mannes funktioniert: Zwar bekommen Frauen acht Prozent weniger Lohn für dieselbe Arbeit, Männer leisten aber mehr unbezahlte Überstunden. Sie bekommen nur Bruchteile der finanziellen Aufwendungen im Gesundheitswesen, zum Beispiel in der Krebsvorsorge – und das, obwohl sie mehr Krebs haben als Frauen und häufiger daran sterben. Gesetzesinitiativen zur Verbesserung der Lage scheiterten, die Angleichung der Beiträge in der privaten Kranken- und Lebensversicherung waren dagegen erfolgreich. Männer werden vor Gericht für dieselben Delikte härter bestraft als Frauen, vom Diebstahl bis zum Kindsmord. Männer werden vom Jobcenter deutlich früher wegen Erschleichung von Leistungen angegangen als Frauen. Jungen bekommen für dieselben Leistungen in der Schule schlechtere Noten als Mädchen, denen man schon den Willen zur Leistung honoriert. Neun von zehn tödlichen Arbeitsunfällen treffen einen Mann. Obdachlosigkeit ist ein Männerproblem, weil Frauen leichter einen Unterschlupf finden, wenn sie pleite und ungewaschen sind. Die Liste ist sehr lang.

Aber wieso weiterreden, wenn in keiner Sexismusdebatte darüber gesprochen wird, dass sich acht bis zwölf mal mehr Jungen als Mädchen in der Pubertät selbst töten? Ich habe erlebt, wie Frauen die hohe Zahl erfolgloser Selbstmordversuche von Mädchen als Beleg für deren Benachteiligung angeführt haben oder behaupteten, Obdachlosigkeit sei für einen Mann weniger problematisch als für eine Frau.

So sehen also die tollen Privilegien der Männer im Jahre 2013 aus. Die meisten Männer würden darauf wohl gerne verzichten.

Gute Besserung, liebe Feministinnen!

 

Schluss mit Kuckucksvätern und Unterhaltsbetrug!

Die Themen Kuckucksväter und Unterhaltsbetrug sind eng miteinander verknüpft. Dabei werden üblicherweise gleich vier Beteiligte hintergangen und in Mitleidenschaft gezogen:

  1. Der Kuckucksvater zahlt Unterhalt für ein Kind, ggf. auch für die Frau und bringt Emotionen ein, obwohl er nicht der Erzeuger ist.
  2. Der Erzeuger wird um seine Rechte als Vater betrogen, ist allerdings in der Regel auch von jeglichen Verpflichtungen befreit.
  3. Sofern der Kuckucksvater nicht oder nicht ganz den Unterhalt leisten kann, wird dieser durch den Staat übernommen oder aufgestockt (Unterhaltsvorschuss).
  4. Das Kind wird um das Wissen um seine tatsächliche biologische Herkunft und ein Aufwachsen mit dem leiblichen Vater gebracht.

Ich halte dies für einen unhaltbaren Zustand und fordere daher, dass für unmittelbar nach der Geburt folgende Untersuchungen in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufzunehmen oder über den Etat der Jugendämter zu finanzieren sind:

  1. Durchführung eines für alle Beteiligten verpflichtenden Vaterschaftstests
  2. Bestimmung der Blutgruppe des Kindes unmittelbar nach der Geburt

Die Bestimmung der Blutgruppe dient dabei als zusätzliche Absicherung. Ich denke, vielen Vätern fällt es wesentlich leichter eine dauerhafte Bindung zu dem Kind aufzubauen und das Vertrauen der Partnerin gegenüber auch bei optischen Abweichungen des Kindes zu erhalten, wenn die Vaterschaft eindeutig nachgewiesen ist. Gleichzeitig wird so dem Recht des Kindes auf das Wissen um seine Abstammung Rechnung getragen. Nicht zuletzt dürften diese Maßnahmen zahllose Gerichtsverfahren an den Familiengerichten vermeiden, in denen es um Vaterschaftsklagen und Unterhaltsbetrug geht. Warum die Blutgruppe nicht bei jedem Kind standardmäßig ermittelt und im Personalausweis oder Impfpass eingetragen wird, ist mir ohnehin seit den ersten Unterrichtsstunden in Genetik vor über 16 Jahren ein Rätsel. Im medizinischen Notfall kostet ein entsprechender Test nämlich nur zusätzlich kostbare Zeit.

Ich finde, es steht jeder Frau frei, sich promiskuitiv verhalten oder in chaotischen Beziehungsverhältnissen leben zu dürfen. Diese Freiheit beinhaltet aber nicht das Recht, sich über Verhütung (die selbstverständlich auch durch den Mann erfolgen kann) und Gesundheitsschutz keinerlei Gedanken machen zu müssen, so dass später erst über eine endlose Reihe von Vaterschaftsklagen der Erzeuger festgestellt werden muss und währenddessen die Unterhaltsfrage über Monate oder gar Jahre ungeklärt bleibt.

Schweiz: Politiker zweifeln am Sinn von Gender Studies

Nachdem in einem Workshop des Genderstammtischs der Baseler Uni Sextoys gebastelt wurden, stellen dort die ersten Politiker den Sinn von Gender Studies gänzlich in Frage:

Der umstrittene Bastel-Workshop scheint aber nur der Anstoss für eine grundsätzliche Diskussion zu sein, die Fritz und Hafner führen möchten: Sie stellen nicht nur die Gender-Veranstaltung, sondern auch die Disziplin an sich infrage und verweisen auf Norwegen. Dort wurde Ende 2011 die Förderung für das Nordic Gender Institute (NIKK) durch den Nordischen Rat (einer zwischenstaatlichen Institution der Regierungen von Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden) eingestellt. Die norwegische Genderforschung verfügte über ein Jahresbudget von 56 Millionen Euro.

Der Nordische Rat begründete seinen Entscheid damit, dass es dem NIKK mit seinen Gender Studies weder gelungen sei, zur wissenschaftlichen Debatte in allen nordischen Ländern beizutragen, noch mit Umsetzung ihrer Ergebnisse die Brücke zur Gesamtgesellschaft zu schlagen. «Es ist nicht auszuschliessen, dass man nach einer Untersuchung der Gender Studies in Basel zum selben Schluss kommt wie in Norwegen», sagt Fritz. Um sich eine Meinung bilden zu können, besuchte die EVP-Landrätin eine Gender-Vorlesung. Dabei sei bei ihr der Eindruck entstanden, dass die Disziplin dazu diene, die Propaganda und die politische Positionierung einer Weltanschauung, eines Menschenbildes und einer Ideologie zu verbreiten, die wenig mit wissenschaftlichem Verständnis zu tun habe.

Vor allem der zuletzt hervorgehobene Textabschnitt ist geradezu herrlich zu lesen. Denn auch in Deutschland werden unter dem Schlagwort Gender Studies fast ausschließlich feministische Themen behandelt und jegliches Frauen-Mimimi wird zur sexistischen Diskriminierung aufgeblasen. Es kommt daneben höchstens noch etwas verschwurbeltes Alibi-Geschwätz über Homo- und Transsexuelle dazu, während heterosexuelle Männer ausschließlich als Feindbild und Sündenbock dienen. Gleiches gilt für Frauen, die sich bewußt für ein klassisches Rollenbild und eine traditionelle Familie entscheiden. Der Rest sind infantile Schwafel-, Kuschel- und Bastelrunden, die weder der Gesellschaft noch der Wissenschaft in irgendeiner Art und Weise zu Fortschritt verhelfen, im Gegenteil. Die pseudo-wissenschaftlich unterlegte Inquisition des Feminismus gegen das Feindbild des weißen Hetero-Mannes unterscheidet sich inhaltlich und moralisch in keinster Weise von der religiös motivierten Inquisition im Mittelalter gegen z.B. rothaarige Frauen, die man als Hexen verbrannte.

Ich würde mir wünschen, dass die Dekane der Hochschulen und Bildungspolitiker regelmäßig Gender Studies-Veranstaltungen besuchten und genauso kritisch hinterfragten wie in der Schweiz. Eine Disziplin, die vorrangig sexistische Hasspropaganda gegen Jungen und Männer auf unterschiedlich pathologischem Level verbreitet und sich ansonsten insbesondere in aufgeblasenem Geschwafel ohne wissenschaftlichen Nutzen hervortut, sollte nun wirklich nicht an staatlichen und staatlich geförderten Hochschulen finanziert werden. Denn meines Erachtens sind die Ideologie und das Menschenbild des heutigen Feminismus durch und durch menschenverachtend und halten jenseits der Form (Zitierregeln etc.) wissenschaftlichen Kriterien trotz aller Aufgeblasenheit der sogenannten Speakerinnen in keinster Weise stand.

Zum Vergleich: An den staatlichen Hochschulen wird auch nur echte Medizin („Schulmedizin“) gelehrt. Wer sich hingegen mit allerlei Schmu zum Heilpraktiker ausbilden lassen will, muss dies auch aus eigener Tasche bezahlen.